<Desc/Clms Page number 1>
Automaten- Wertmünze.
Die bekannten Münzgasmesser sind derart eingerichtet, dass sie nach Einwurf eines bestimmten Geldstückes eine Gasmenge liefern, die dem Wert des Geldstückes entspricht. Die Gasmenge wird also im voraus bezahlt. Steigt der Gaspreis, so muss der Mehrpreis bei der Leerung des Geldbehälters nachbezahlt werden, woraus sich viele Unbequemlichkeiten und Streitigkeiten ergeben. Zur Änderung der Gasmesser derart, dass Münzen grösseren Wertes, entsprechend dem geänderten Gaspreis eingeführt werden können, ist bei vielen Messern, bei Materialmangel und bei hohen Löhnen ein ausserordentlicher Zeit-und Geldaufwand erforderlich, so dass davon Abstand genommen werden muss, umsomehr als der Gaspreis fast dauernden Änderungen unterworfen ist.
Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, den geschilderten Mangel dadurch zu beseitigen, dass man den Messer unverändert lässt und statt der bisherigen Geldmünze eine Wertmünze benutzt, die von den Gasabnehmern zu einem dem jeweiligen Gaspreis entsprechenden Wert bezogen werden kann.
Die bereits vorgeschlagenen Wertmünzen mit einem vom Rande nach der Mitte zu gehenden Einschnitt werden durch diesen zu sehr geschwächt, daher leicht verbogen und lassen sich dann nicht mehr in den Einwurfschlitz des Automaten einführen. Der Schlitz in der Münze verhindert auch in manchen Fällen die richtige Betätigung des Werkes. Auch Münzen mit Nuten auf der Fläche werden durch diese Nuten zu sehr geschwächt.
Die Mängel der bekannten Wertmünzen sind bei den den Gegenstand der Erfindung bildenden Wertmünzen durch eine besondere Formgebung vermieden.
Die Abweichungen von der bekannten Münzenform sind entweder am Münzenrande vorgenommen oder betreffen die Münzenfläche. Im letzteren Falle ist aber die Formabweichung nicht durch Fortnahme von Material erzielt, sondern durch Herausbiegung aus der ebenen Form, so dass also nirgends eine Materialschwächung eintritt.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele derartiger Münzen dargestellt.
Die Fig. 1-8 zeigen Münzen mit eigenartiger Randform, während bei den Münzen der andern Figuren dieselben eine besondere Flächengestaltung erfahren haben.
Bei den Münzen nach Fig. 1-3 ist am Rande der Münze eine Nut angebracht, deren Grundfläche gradlinig ist. Wenn mehrere derartige Nuten verwendet werden, so stehen sich die Grundflächen gegen- über und verlaufen parallel, wie Fig. 3 zeigt.
Eine derartige Münze ist schwer nachzuahmen weil die gerade Nut schwer derart genau herzustellen ist, dass die Münze ohne Klemmung in den entsprechend gestalteten Einwurfschlitz eingeschoben werden kann.
Nach Fig. 4 ist die Nut einseitig angeordnet, so dass die eine seitliche Wand fortfällt. Die Fig. 5-8 zeigen ähnliche Gestaltungen mit etwas abweichender Form der Nut oder Ausnehmung. In allen diesen Fällen kann man eine Ausnehmung oder auch zwei sich gegenüberstehende parallele Ausnehmungen verwenden. Bei der Form nach Fig. 8 kann man auch die eine Ausnehmung versetzt zu der andern anbringen, also die eine auf der rechten Seite, die andere auf der linken Seite der Münze.
Bei den weiter dargestellten Münzen, zu denen dann entsprechende Einwurfschlitze gehören, sind die Münzen in der Fläche umgestaltet, also nicht eben.
<Desc/Clms Page number 2>
In Fig. 9 ist punktiert der gewöhnliche, für glatte Münzen bestimmte Einwurfschlitz des Selbstverkäufer dargestellt, der an diesem gegebenenfalls belassen werden kann. Die Platte mit dem neuen Sicherheitsschlitz wird dann vor diesem Schlitz auf geeignete Weise befestigt. Man könnte aber auch vorhandene Selbstverkäufer, bei denen dies ohne umständliche Änderungen möglich ist, mit einer neuen
EMI2.1
Nase t an dem andern Rand.
Die Nasen verschieben sich etwa bis zur Mitte der Schlitzöffnung und lassen zwischen sich nur einen schmalen etwa der halben Stärke der bisherigen Münzen entsprechenden gewundenen Schlitz frei, durch den nur eine entsprechend gestaltete Münze nach Fig. 10 eingeführt werden kann. Die Münzen werden zweckmässig so schwach gemacht als es die erforderliehe Steifigkeit zulässt um die Benutzung falscher Münzen zu verhindern.
Bei der Ausführung nach Fig. 11 sind zwei Nasen g und vorgesehen, die zwischen sich einen in der Mitte einen Knick aufweisenden Schlitz ergeben. Die dazu passende Münze ist in Fig. 12 dargestellt.
EMI2.2
in den Schlitz unmöglich. Es können immer nur entsprechend gestaltete Münzen benutzt werden."
Andere Formen des Schlitzes und der dazugehörigen Münzen sind in den Fig. 13-17 dargestellt.
Zwischen den gewellten oder hin-und her gebogenen Teilen können auch glatte Teile eingeschaltet werden. wie Fig. 17 zeigt.
Die neuen Einwurfschlitze können in die vorhandenen Schlitzplatten durch Befestigung entsprechender Nasen od. dgl. gebildet werden oder es werden besondere Platten mit den entsprechend gestalteten Schlitzen vor den vorhandenen Schlitzen angebracht. Die Münzen können aus dem Vollen durch Fräsen hergestellt oder aus Blech gepresst oder gestanzt werden.
Fig. 18 zeigt eine andere Form, bei der die Münze die Form einer Schale hat. die entweder aus dem vollen Metall der Münze durch Ausdrehen hergestellt oder aus Blech gepresst werden kann.
Eine ebenfalls aus Blech gepresste Münze anderer Form mit Randverstärkung durch Umbiegung zeigen die Fig. 19 und 20.
Statt der zylindrischen Vertiefung kann man auch eine kugel-oder kegelförmige Vertiefung wählen. wie die Fig. 21 und 22 zeigen.
Ferner kann man den Rand der Münze so anordnen, dass er in die Mittelebene des Einwurfschlitzes fällt. Beispiele hiefür zeigen die Fig. 23,24 und 25, wobei noch andere Formen der Vertiefungen verwendbar sind, wie die Fig. 26.27 und 28 zeigen.
In allen Fällen kann der äusserste Rand der Münze durch umbiegung oder durch Bildung einer T-Form, Fig. 29 oder durch Umbördelung Fig. 30 und 31 oder in sonst geeigneter Weise verstärkt werden.
Der zugehörige Einwurfschlitz ergibt sich ohne weiteres in Anpassung an die äusseren umlaufenden Linien des Münzenquerschnittes, wie Fig. 32 zeigt.
Die Gestaltung des mittleren Münzenteiles ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Wesentlich ist, dass der Münzenrand erheblich schmäler als der Mittelteil der Münze ist. Darum kann man den Einwurfschlitz bei Münzen nach den Fig. 23-25, 27 und 28 mit entsprechendem Spielraum auch so gestalten, dass die Münze in beliebiger Lage, d. h. rechts oder links gedreht, eingeführt werden kann, wie dies z. B. bei einer Münze nach Fig. 26 ohne weiteres zutrifft.
Man kann auch am Rande der Münze, wie die Fig. 33 und 34 zeigen, entweder eine einseitige Ausnehmung , Fig. 33, oder eine Randbohrung i, Fig. 34, anwenden. Die Einwurfplatten erhalten dann die in Fig. 34 und 36 dargestellte Form mit einem einseitigen Vorsprung k oder einem Zapfen l.
Die Einführung der Münze in einen derartigen Schlitz erfolgt nun in der Weise, dass die Münze auf den Vorsprung d der Zapfen aufgesetzt und dann in den Schlitz hineingekippt wird.
Auch bei derartigen Münzen kann noch eine weitere Sicherung gegen Benutzung falscher Münzen dadurch geschaffen werden, dass man auf einer oder beiden Seitenflächen Nuten oder Rillen In anbringt, denen entsprechende Sperrkörper im Schlitz entsprechen. Diese Seitenrillen müssen der Bogenbewegung der Münze beim Einführen entsprechend bogenförmig gestaltet sein, wie im Beispiele Fig. 35a und 36a.
Um die richtige Einführung der Münzen in den Schlitz zu erleichtern, können diese, wie die Fig. 37 und 38 zeigen, mit einer Fühlmarke etwa in Gestalt eines Loches n oder einer nicht durchgehenden Vertiefung o vorgesehen sein. Der Benutzer muss beim Erfassen der Münze dieses Loch oder diese Vertiefung mit dem Daumen und Zeigefinger fühlen, wenn die Münze die richtige Stellung zum Einführen in den Schlitz hat. Je nach der Gestaltung der Münze wird eine durchgehende oder nur einseitig angebrachte Fühlmarke, die auch andere Gestalt als ein Loch haben kann, verwendet, um dem Benutzer auch im Dunkeln die richtige Einführung der Münze zu erleichtern.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.