AT101719B - Einrichtung zum Befestigen abnehmbarer Aufsätze an Kraftwagenkarosserien. - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen abnehmbarer Aufsätze an Kraftwagenkarosserien.

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AT101719B
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Christian Auer
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  Einrichtung zum Befestigen abnehmbarer Aufsätze an   Kraftwagenkarosserien.   



   Zur Befestigung abnehmbarer, z. B. Phaetonaufsätze an Kraftwagenkarosserien dienen bisher im allgemeinen an die Holzkränze des Aufsatzes und der Karosserie seitlich angebrachte und seitlich nach aussen hinausragende Winkel, durch welche die Verbindungsschrauben gezogen werden. Diese lästigen vorspringenden und dem Verschmutzen ausgesetzten Teile sind gemäss der neuen Erfindung dadurch vermieden worden, dass die Schrauben durch je ein Getriebe ergänzt worden sind, dessen Antriebsachse senkrecht zur Kastenwand liegt.

   Dadurch ist nicht nur die Bedienung sehr bequem gemacht, sondern auch der Vorteil erreicht, dass über oder unter den Schrauben kein Platz zu deren Bedienung freigehalten werden muss, sondern vielmehr die äussere und die innere Verkleidung des Kastens über die Verbindungsstellen glatt durchgeführt werden können, mit einem kleinen leicht abschliessbaren Steekloch und dass endlich die Schrauben mittels einer Kurbel also bequemer und rascher gedreht werden können, statt, wie bisher mit immer wieder neu anzusetzende   Schlüsseln.   



   Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen veranschaulicht. 



   Die Fig. 1-4 zeigen die Verbindungsorgane für sich u. zw. ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie   A - B   der Fig. 1, Fig. 3 ein Grundriss, Fig. 4 ein Grundriss einer etwas abgeänderten Ausführungsform. Fig. 5 zeigt eine mit der Neuerung ausgestattete Karosserie in Seitenansicht, Fig. 6 ist ein Grundriss der Karosserie. 



   In einer Lagerhülse a, die mit einem geeigneten   Winkelstück b durch Schweissung   verbunden sein kann oder auch mit ihm aus einem Stück bestehen kann, ist der zylindrische und mit einem Bund c ausgerüstete Schaft der   Verbindungs- oder Befestigungsschraube e   drehbar gelagert, die an ihrem vorderen Ende mit einem sogenannten Sucherzapfen f ausgerüstet ist. Auf dem Schaft d der Schraube e ist bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 ein Zahnrad g befestigt, das mit einem rechtwinklig dazu angeordneten und in dem   Aufsatzstück   h im Winkel zur Achse der Schraube e gelagerten zweiten Zahnrad k kommt. 



   Der Bund c einerseits und das Zahnrad g andrerseits verhindert eine Axialverschiebung der Schraube e. 



   Das Zahnrad k ist in dem mit dem   Winkelstück b starr   verbundenen Aufsatzstück   h ebenfalls   in geeigneterweise unverschiebbar, aber drehbar gelagert. Es besitzt ein Vierkantloeh, in das ein Steckschlüssel, eine Steckkurbel od. dgl. eingeführt werden kann. 



   Die ganze beschriebene Einrichtung ist im Holzkranz n des Aufsatzes derart eingelassen und eingebaut, dass von der Aussenseite überhaupt kein Teil sichtbar ist und alle von der Innenseite zunächst sichtbaren Teile bündig sind mit der Innenwand des Holzkranzes und zusammen mit dieser irgendwie verkleidet sind, z. B. mit Tuch bespannt werden können, so dass nur die   Vierkantlöcher   freibleiben und diese gegebenenfalls mit abnehmbaren Knöpfen verschlossen werden können. 



   Ebenso unsichtbar eingelassen befindet sich im Holzkranz o des Unterteils eine Hülse p mit Muttergewinde, die   zweckmässig   wiederum an irgend einem geeigneten   Winkelstück   od. dgl. befestigt ist bzw. aus einem   Stück   mit ihm besteht. 



    Beim Aufsetzen des Aufsatzes werden zunächst die Sucherzapfen f in die Hülse p eingeführt. 



  Sodann ist es nur nötig, den lose mitgeführten Schlüssel oder Kurbel mit Aufsteckvierkant der Reihe   

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 nach in die   Vierkantlöcher   der Zahnräder 7c einzuführen und so nacheinander die Verbindungsschrauben e in die Hülsen p niederzuschrauben, um den Aufsatz in durchaus zuverlässiger Weise zu befestigen. 



   Durch Rückwärtsdrehen der Schrauben e wird das Oberteil ohne weiteres abgehoben, wodurch das Entfernen des Oberteils sehr erleichtert ist. 
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 andere geeignete Winkelübertragung verwendet werden, z. B., wie in Fig. 4 gezeigt, Schnecke s und Schneckenrad r. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Befestigen abnehmbarer (z. B. Phaeton-) Aufsätze an Kraftwagenkarosserien, gekennzeichnet durch im Kranz des Aufsatzes gelagerte, unter sich parallele und senkrecht zur Stossfläche stehende, von der Innenseite des Aufsatzes aus drehbare Schrauben, die in entsprechende, im Kranz des Unterteils der Karosserie eingelassene Hülsen mit Innengewinde eingreifen können.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegung der Schrauben Winkelgetriebe dienen, die, ebenso wie die Schrauben, im Kranz ganz eingelassen und nur mittels Vierkantloches und Aufsteckschlüssels von der Innenseite des Wagens aus bedienbar sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschrauben mit Sucherzapfen versehen sind.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch solche Lagerung der Verbindungschrauben im Kranz, dass eine Rückwärtsdrehung der Schrauben ein Abheben des Aufsatzes zur Folge hat.
AT101719D 1922-11-30 1923-08-11 Einrichtung zum Befestigen abnehmbarer Aufsätze an Kraftwagenkarosserien. AT101719B (de)

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