AT101428B - Blutübertragungsapparat. - Google Patents

Blutübertragungsapparat.

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AT101428B
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Austria
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blood
pipe
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transmission apparatus
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Inventor
Daniel Mc Lellan
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Daniel Mc Lellan
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Description


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    Blutübertragungsappajfat.   



    Die Erfindung betrifft einen Blutübertragungsapparat, mittels welchem das Blut von dem Geber entnommen und dem Nehmer mit Leichtigkeit und ohne Zutritt von Luft eingespritzt werden kann, während gleichzeitig die übertragene Blutmenge gemessen werden kann. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Behandlung des Blutes während der Übertragung mit zitronensaurem Natrium od. dgl., um das Gerinnen zu verhindern, wobei der Zusatz dieser Mittel gleichzeitig mit der Übertragung oder   
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Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. 



   1 ist ein mit Einteilungen versehener Glaszylinder, welcher an seinem unteren Ende mit dem Hals 2 versehen ist, an welchem das eine Ende eines biegsamen Rohres 3 angeschlossen ist, dessen anderes Ende auf den Schenkel   4   eines Y-förmigen Gliedes 5 aufgesetzt ist, welches Glied vorzugsweise ais Glas besteht und dessen andere Schenkel mit 6 und 7 bezeichnet sind. Das Rohr 3 besteht aus nachgiebigem Material, z. B.

   Kaitschuk und auf dieses Rohr ist eine Schraubenklemme 8 aufgesetzt, mittels weicher der   Durchfluss   von dem Zylinder 1 zu dem Rohr 3 geregelt werden kann. 9 bezeichnet eine Federklemme, welche auf dem Rohr 3 weiter unten aufgesetzt ist, um das Rohr 3 augenblicklich zusammenzupressen und den Durchfluss zu unterbrechen. 10 ist eine mit Einteilungen versehene Spritze, vorzugsweise aus
Glas, mit dem Kolben   11,. an   deren Hals   12   das eine Ende des biegsamen Rohres   j ! 3 angeschlossen   ist, dessen anderes Ende auf den Schenkel   jM eines Y-förmigen   Gliedes 15 aufgesetzt ist, dessen andere Schenkel mit 16, 17 bezeichnet sind.

   Die Schenkel 6, 16 der beiden Glieder 5, 15 sind miteinander durch ein nachgiebiges Rohr 18 verbunden, weiches in der Mitte seiner Länge geteilt ist, wobei die geteilten Teile 19, 20 miteinander durch eine Hülse aus Glas verbunden sind, die eine Ventilkammer 21 bildet, in welcher ein Ventilsitz 22 mit einem   Rückschlagventil   in Form einer Kugel 23 zusammenwirkt. Dieses Rück-   schlagventil   kann durch die Saugwirkung der Spritze geöffnet und durch den Druck darin geschlossen werden, mit anderen Worten, das Ventil 23 öffnet sich, um den   Durchfluss   aus dem Rohr 19 in das Rohr 20 zu gestatten, schliesst sich   a1 : er,   um den   Rückfluss   von dem Rohr 20 in das Rohr 19 zu sperren. 



   24 ist ein biegsames Rohr, welches an einem Ende auf den Schenkel 7 des Gliedes 5 aufgesetzt ist, während das entgegengesetzte Ende die Hohlnadel 25 aufweist, wie dieselbe für   Veneninjektionen   gebräuchlich ist. 26 ist ein biegsames Rohr, welches an dem einen Ende auf den Schenkel 17 des Gliedes 15 aufgesetzt ist, während das andere Ende mit einer   ähnlichen   Nadel 27 versehen ist, wobei das Rohr 25 in der Mitte seiner Länge geteilt und die geteilten Teile   28,   29 durch eine Hülse miteinander verbunden sind, welche als Ventilkammer 30 ausgebildet ist und einem Ventilsitz 31 sowie ein Rückschlagventil 32 aJfweist, wobei dieses Ventil unter der Saugwirkung in dem Rohr 26 geschlossen und durch den darin herrschenden Druck geöffnet wird. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende :
Nachdem der Zylinder   1 mit   der erforderlichen Menge einer Lösung von zitronensaurem Natrium gefüllt worden ist, welche Lösung mit einer   Kochsalzlösung   verdünnt werden kann, wobei auch andere Mittel zwecks Verhinderung der   Koagu1ierung   verwendet werden können, wird die Luft aus dem Rohrsystem dadurch verdrängt, dass man einen Teil der Lösung dazu verwendet, um das Rohrsystem vollständig zu füllen und an den Nadeln frei   aaszufliessen,   wobei dem Spritzkolben ein oder zwei   Hübe   gegeben werden, um das Ausfliessen zu beschleunigen. Die Menge des Durchflusses aus dem Zylinder 1 
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    Die Übertragung wird in folgender Weise bewirkt : Die Nadel 25 wird in die Vene des Gebers eingeführt, während die Nadel 27 in die Vene des Nehmers eingeführt wird, wobei durch Heraufziehen des Kolbens 11 bei lotrechtstehender Spritze eine bestimmte   
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 der Vene des Nehmers gelangt. Die Behandlung wird durch abwechselnde   Saug- und Druckhübe   des Kolbens fortgesetzt, bis die erforderliche Blutmenge übertragen worden ist. Es ist zu bemerken, dass die Nadel in der Vene des Gebers die ganze Zeit rein gehalten wird infolge des ununterbrochenen Stromes der Lösung durch dieselbe unter der Schwerkraftwirkung aus dem Zylinder 1 während des Einspritzhubes des Kolbens und ebenfalls infolge eines geringen Ausflusses unter Druck, welcher zu Beginn des Einspritzhubes erfolgt, bevor das Ventil 23 geschlossen wird.

   Es wird bemerkt, dass beim Aufwärtshub des Kolbens das in die Venen des Nehmers eingespritzte Blut darin festgehalten wird, da das Ventil 32 beim Saughub sich selbsttätig schliesst und den   Rückfluss   des eingespritzten Blutes verhindert. 



   Der wesentlichste Vorteil des beschriebenen Apparates ist, dass bei etwa eingeströmter Luft infolge der Undichtigkeiten während der Behandlung, die Luftblasen an die Oberfläche des Gemisches in der Spritze aufsteigen und nicht in das Ausflussrohr eintreten. Es ist ersichtlich, dass auf die beschriebene Weise die Übertragung von einem Geber zum Nehmer in ausserordentlich einfacher Weise und frei von jeglicher Berührung mit der Atmosphärenluft erfolgt, wobei der Zusatz von zitronensauren Salzen in zweckmässiger Form erfolgen kann.

   Auch kann die Blutmenge genau aufgezeichnet werden, indem man die Menge der Salzlösung von der Gesamtablesung an der Spritze abzieht und somit die wirkliche Blutmenge erhält, wobei auch die Menge der Salzlösung, welche in die Vene des Gebers eintritt, ebenfalls annähernd abgeschätzt werden kann, obwohl dieselbe so gering ist, dass sie im Verhältnis zu der Gesamtablesung praktisch unwesentlich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Blutübertragungsapparat   mit einer Nehmer-und einer Gebernadel sowie einer Saug-und Druckspritze für den Durchfluss gemessener Blutmengen durch eine zwischen den beiden Nadeln liegende 
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 Flüssigkeit enthaltender Behälter   (1)   vorgesehen ist, welcher einen geregelten Zufluss derselben zu der Rohrverbindung liefert.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (24, 26), die die EMI2.3
AT101428D 1923-04-17 1923-04-17 Blutübertragungsapparat. AT101428B (de)

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