AT101049B - Arbeitsverfahren für Schlagmühlen mit Heizmantel und Schlagmühle, insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen. - Google Patents

Arbeitsverfahren für Schlagmühlen mit Heizmantel und Schlagmühle, insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen.

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AT101049B
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  Arbeitsverfahren für Schlagmühlen mit Heizmantel und Schlagmühle, insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Arbeitsverfahren für Schlagmühlen mit Heizmantel und eine Schlagmühle, bei der zwischen dem die Mühle umgebenden Mantel und den die   Schlagräume   ab- schliessenden Kammern Hohlräume vorgesehen sind, durch welche heisse Luft od. dgl. hindurchgeführt wird, die den Zweck hat, die ganze Schlagmühle zu erwärmen und dadurch eine Trocknung des Materials innerhalb der Mühle zu bewirken. Die durch die Kammern hindurchgehende Luft wird dann in oder hinter das Schlagsystem der Mühle eingeführt und dient dann als Zusatz-und Förderluft für den Staub. 



  Dies hat einen doppelten Zweck, einmal wird die Kohle soweit getrocknet, dass sie sich zerstäuben lässt und dann wird verhindert, dass die feuchten Kohleteilchen an den Wandungen festkleben. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen im Längsschnitt dargestellt.
Auf einer Welle 1 sind in bekannter Weise die Schlagsysteme 2 angeordnet, die in Schlagkammern   3   laufen. Die Schlagkammern 3 sind derart in einem Gehäuse 4 untergebracht, dass zwischen dem Gehäuse und den Schlagkammern ein Hohlraum 5 bleibt. In diesen wird durch einen Stutzen 6 Heissluft eingeführt, die beispielsweise aus dem den Zündkopf umgebenden Mantel herstammt. Nachdem die Heissluft die Räume 5 durchstrichen hat, gelangt sie durch regelbare Öffnungen 7 in das Innere der Trommel u. zw. je nach Bedarf in den verschiedenen Fällen in verschiedenen Mengen.

   Die Luft entzieht damit der Kohle noch weiterhin Feuchtigkeit und erwärmt sie gleichzeitig, so dass sie bereits in angewärmten Zustande in den Feuerraum gelangt und demzufolge auch leichter entzündet wird. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 2 tritt die heisse Luft aus der Kammer 6 hinter den Schlagwerken durch einen Ringspalt 8 in die vor dem Ventilator liegende Kammer 10 ein. Durch die Regelung der Breite des Ringspaltes 8 wird die durch den Ventilator auf die Schlagsysteme ausgeübte Saugwirkung und damit die geforderte Kohlenstaubmenge verändert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Arbeitsverfahren für Schlagmühlen mit Heizmantel, insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen dadurch gekennzeichnet, dass Zusatzluft in erhitztem Zustande durch die   Heizräume   und dann in die Schlagsysteme geleitet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Schlagmühle zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Heizräumen und dem Inneren der Schlagmühle regelbare Öffnungen (7) vorgesehen sind, wodurch die heisse Luft aus den Heizräumen in die Schlagmühle übertreten kann.
    3. Schlagmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Heizkammer (6) in die Schlagmühle führenden Kanäle (8) hinter den Schlagwerken in die Mühle münden.
    4. Schlagmühle nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (8) ringförmig hinter dem letztem Schlagsystem angeordnet sind und einen veränderlichen Querschnitt haben, um dadurch die Saugwirkung auf das Schlagwerksystem zu ändern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT101049D 1923-08-14 1923-08-14 Arbeitsverfahren für Schlagmühlen mit Heizmantel und Schlagmühle, insbesondere für Kohlenstaubfeuerungen. AT101049B (de)

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