CH245487A - Röhrengaserhitzer. - Google Patents
Röhrengaserhitzer.Info
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- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D7/00—Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
- F28D7/08—Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being otherwise bent, e.g. in a serpentine or zig-zag
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F28D7/08—Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being otherwise bent, e.g. in a serpentine or zig-zag
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- F28D7/087—Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being otherwise bent, e.g. in a serpentine or zig-zag with serpentine or zig-zag configuration in the form of parallel conduits coupled by bent portions assembled in arrays, each array being arranged in the same plane
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Description
Röhrengaserhitzer. Die Erfindung bezieht sich auf einen Röhrengaserhitzer, der insbesondere für Wärmekraftanlagen, bestimmt ist, in welchem ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, durch indirekte äussere Wärmezufuhr auf höhere Temperatur zu bringen ist.
In solchen Erhitzern ist das Arbeitsmittel auf 600 bis 700 C und selbst mehr zu erwärmen; wobei dann die Feuerraumtem- peratur entsprechend hoch ausfällt. Sind daher im Erhitzer schlackenhaltige Brenn stoffe, z. B. Kohlenstaub, zu verbrennen, so besteht die Gefahr, dass flüssige Schlacken teilchen an den sehr heissen Erhitzerrohren haften bleiben, was höchst unerwünscht ist, da dies im Feuerraum in kurzer Zeit zu schweren Verschlackungen führen kann.
Auch sind die Erhitzerrohre vor der Strah lungswärme der Feuergase zu schützen, wo zu schon vorgeschlagen worden ist, einen Teil der Rauchgase so in den Feuerraum zurück zuführen, dass sie zwischen den Feuergasen und den Erhitzerrohren eine kühlende Schicht bilden. Die Erfindung bezweckt nun in diesem Zusammenhange dadurch eine weitere Verbesserung, dass die rückgeführten Rauch gase veranlasst werden, zumindest an den am meisten gefährdeten, heissesten Partien durch Spalte zwischen Rohren des Erhitzers in den Feuerraum einzutreten.
Dadurch lässt sich erreichen, dass die durch die Spalte eindrin genden, bereits abgekühlten Rauchgase die klebrigen oder gar flüssigen Schlackenteil chen von den Rohren wegblasen und zudem unter ihren Schmelzpunkt abkühlen, so dass sie sich verfestigen und an den Rohren sich auf keinen Fall flüssige Schlacke ansetzen kann. Die Anwendung der Erfindung ist so mit gegeben, wenn der im Feuerraum zur Verbrennung kommende Brennstoff Anlass zum Auftreten von festen oder flüssigen Bestandteilen gibt (also z.
B. von Sand beim Verfeuern von Hochofengasen). Auch die Flamme wird durch die durch die Spalte ein dringenden Rauchgase von den Rohren weg gedrängt, so dass keine Feuerzungen die Rohre berühren können. Die wegen ihres Kohlensäure- und Wasserdampfgehaltes einen guten Strahlungsschutz bietende Rauchgas= schicht kann im Feuerraum nirgends durch die Turbulenz der Rauchgase verwirbelt, über hitzt und weggerissen werden, da sie sich ständig an der Heizfläche erneuert.
Im wei teren lässt sich hierdurch ein Ausgleich der Rohrwandtemperatur erreichen, indem die kalten Stellen der Rohre, das heisst die von der Flamme abgekehrte Seite derselben, durch die rückgeführten Rauchgase beheizt, die zu heissen Rohrstellen dagegen gekühlt werden. Ferner muss die Brennkammer nur gegen die Temperatur der rückgeführten Rauchgase isoliert werden und zufällig be strahlte und erhitzte Wandpartien dieser Kammer werden durch die rückgeführten Rauchgase gekühlt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes in vereinfachter Darstel lungsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Gaserhitzer, in welchem das zu erhitzende Arbeitsmittel einen durch Strahlung und einen durch Berührung be heizten Teil des Erhitzers in zwei Parallel strömen durchströmt, und zwar den durch Strahlung beheizten Teil im Gleichstrom und den durch Berührung beheizten Teil im Ge genstrom zu den Feuergasen, und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
wobei die unterhalb dieses Schnit tes gelegenen Erhitzerteile der Einfachheit halber nicht dargestellt sind.
In den Figuren bezeichnet 1 den Feuer raum, also die Brennkammer, eines mit Kohlenstaub gefeuerten Erhitzers A einer im übrigen nicht gezeigten Wärmekraftanlage, in welcher Luft als Arbeitsmittel einen Kreis lauf beschreibt und dabei in mindestens einem Verdichter auf höheren Druck ge bracht, im Erhitzer A durch äussere Wärme zufuhr mittelbar erhitzt und hierauf in min destens einer Turbine, die Leistung sowohl an den Verdichter als auch in einen Nutz leistungsempfänger abgibt, entspannt wird, Dem Kohlenstaub wird in einer Leitung 2 Verbrennungsluft zugeführt.
Diese Verbren nungsluft wird in einem Vorwärmer 4, der von den aus dem Erhitzer A abziehenden Rauchgasen beheizt wird, auf die erforder liche Temperatur gebracht und sie gelangt alsdann durch eine Leitung 3 in die Lei tung 2. Die Brennkammer 1 ist mit Rohren 5 ausgekleidet, die von einem Teil der zu er wärmenden Luft des Kreislaufes durchströmt werden. Ein Teil der in den Feuergasen ent haltenen Wärme wird diesen Rohren 5 in der Brennkammer 1 hauptsächlich durch Strah lung abgegeben. Von der Brennkammer 1 ge langen die Feuergase in einen zweiten Raum 6, in welchem ein Heizsystem 7 angeordnet ist, dem die Feuergase durch Berührung Wärme abgeben.
Die im Erhitzer A zu er wärmende Luft strömt durch eine Leitung 8 zu und unterteilt sich an der Stelle 9 in zwei Parallelströme, von denen der eine im Gleich strom zu den Feuergasen durch die Rohre 5 und der andere im Gegenstrom zu den Feuer gasen durch das Reizsystem 7 strömt. Die dabei erhitzten Parallelströme vereinigen sich wieder an der Stelle 10, wo sie in eine Lei tung<B>11</B> übertreten, die einen weiteren Bestand teil des Kreislaufes bilden, den die in der beschriebenen Weise erhitzte Luft zu durch laufen hat.
Ein Teil der aus dem Raum 6 ab strömenden Rauchgase tritt in eine Leitung 12 über, in welcher ein Gebläse 13 angeordnet ist, das diese Rauchgasteile in den Feuer raum 1 zurückfördert. Der Rest der Rauch gase gelangt nach Durchströmen des Raumes 14, in welchem der erwähnte Luftvorwärmer 4 angeordnet ist, ins Freie.
Die Rohre 5, welche den Feuerraum 1 auskleiden, sind nun so angeordnet, dass zwischen denselben Spalte. 15 freigelassen sind. Durch diese Spalte 15 dringen die vom Gebläse 13 geförderten Rauchgase in den Feuerraum 1 ein, wobei sie in der in Fig. 2 angedeuteten Weise vorhandene Schlacken- teilchen von den Rohren 5 wegblasen.
Anstatt, wie gezeigt, zwischen je zwei be nachbarten Rohren einen Spalt für das Ein blasen von Rauchgasen vorzusehen, können auch nur zwischen Gruppen, die aus zwei oder mehreren solchen Rohren bestehen, Spalte vorhanden sein. Zur Wahrung der erforderlichen Spalt weiten zwischen den Rohren können diese erforderlichenfalls in ihrer gegenseitigen Lage durch Abstandhalter fixiert oder an der Begrenzungswand des Feuerraumes befestigt sein. Unter Umständen können die Rohre auch gegenseitig aneinander befestigt sein.
Die Spalte zwischen den Erhitzerrohren brauchen sich nicht über die ganze Länge dieser Rohre zu erstrecken, da es schon ge nügen kann, wenn rückgeführte Rauchgase mindestens an den am meisten gefährdeten, heissesten Partien des Erhitzers zwischen den Rohren in den Feuerraum eintreten.
Die Erfindung lässt sieh bei jeder Anord nung und Lage der Rohre im Feuerraum an wenden. Die Anordnung und Richtung der Flamme im Feuerraum spielt für das Wesen caer Erfindung ebenfalls keine Rolle. Die Er findung lässt sich auch anwenden, wenn es, nur gilt, die Flamme von den Rohren fernzu- halten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Röhrengaserhitzer, insbesondere für Wärmekraftanlagen, in welchem ein gas förmiges Arbeitsmittel durch indirekte äussere Wärmezufuhr auf höhere Temperatur zu bringen ist und ein Teil der Rauchgase von einer Fördervorrichtung in den Feuerraum des Erhitzers zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daZ die rückgeführten Rauch gase zumindest an den am meisten gefähr deten,heissesten Partien durch Spalte zwi schen Rohren des Erhitzers in den Feuer raum eintreten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH245487T | 1945-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245487A true CH245487A (de) | 1946-11-15 |
Family
ID=4464946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245487D CH245487A (de) | 1945-05-28 | 1945-05-28 | Röhrengaserhitzer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245487A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970629C (de) * | 1954-09-11 | 1958-10-09 | Henschel & Sohn G M B H | Waermeaustauscher mit Rohren kleinen Durchmessers zur Vorwaermung der Luft fuer Gasturbinenanlagen |
| DE1166098B (de) * | 1958-04-26 | 1964-03-19 | Ernst Marheine | Geraet zur Erzeugung von Heissluft, besonders fuer Trocknungszwecke |
-
1945
- 1945-05-28 CH CH245487D patent/CH245487A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970629C (de) * | 1954-09-11 | 1958-10-09 | Henschel & Sohn G M B H | Waermeaustauscher mit Rohren kleinen Durchmessers zur Vorwaermung der Luft fuer Gasturbinenanlagen |
| DE1166098B (de) * | 1958-04-26 | 1964-03-19 | Ernst Marheine | Geraet zur Erzeugung von Heissluft, besonders fuer Trocknungszwecke |
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