AT100944B - Einrichtung zum Einstellen von Körperteilen, insbesondere des Kopfes für Röntgenaufnahmen. - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen von Körperteilen, insbesondere des Kopfes für Röntgenaufnahmen.

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  Einrichtung zum Einstellen von Körperteilen, insbesondere des Kopfes für Röntgen- aufnahmen. 



   Die richtige Einstellung von   Körperteilen,   insbesondere des Kopfes bei Röntgenaufnahmen ist trotz der verschiedenen hiefür bestehenden Anweisungen sehr schwierig und es kommen daher häufig fehlerhafte Einstellungen vor. Den Gegenstand der vorlegenden Erfindung bilden nun Richtschablonen, für die verschiedenen für Röntgenaufnahmen in Betracht kommenden Fälle, welche Schablonen den Zweck haben,   gewissermassen zwangläuf g   zu einer richtigen Einstellung des Körperteiles im Verhältnis zu einem Auflager zu kommen, das selbst im Verhältnis zur Achse des Röntgenstrahlenbündels ein für allemal fix eingestellt ist, wobei sich am besten eine ebene Fläche eignet,   d'e auf   der Richtung der Hauptstrahlung senkrecht steht, also wagrecht ist, wenn die Strahlung lotrecht abwärts gerichtet ist. 



   Die Schablonen sind als Hohlkörper aus Blech, Glas, Holz oder anderem Material, gegebenenfalls auch ger : ppeartig aus Stäben ausgebildet und enthalten Punkte, Kanten und Flächen, die an anatomisch bzw. cephalometrisch definierte Punkte, Linien oder Flächen des Körperteils angelegt werden 
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 zu dem Körperteil befinden. Die Schablonen besitzen   überdies   eine   Auflagefläche,   mit der sie samt dem in ihnen   e : ngestellten   Körperteil auf die Unterlage aufgesetzt werden, die in einer bestimmten relativen 
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 zur Strahlungsrichtung einnehmen. 



   Wie erwähnt, bietet besonders die richtige Einstellung des Kopfes grosse   Schwier'gkeiten. Hier   sind nun z. B. der Ohrpunkt, der Orbitalrand, die Medianebene des Schädels, d'e"deutsche Horizontalebene oder   Linie"u.   a. m. brauchbare Orientierungselemente, denen Punkte, Kanten oder Flächen der Schablonen entsprechen können, und in der Regel genügen drei solche Elemente zur richtigen E nstellung einer Schablone an dem Kopf. Selbstverständlich ist für jede besondere Einstellung des Kopfes eine besondere Schablone vorzusehen. 



   So zeigt z. B. die Zeichnung eine Schablone für eine Mastoideus-Aufnahme und wie die Schablone an den Kopf angelegt wird. 



   Diese Schablone besteht aus einer Hohlform, die aus drei ebnen Flächen a, b und c zusammengesetzt ist, welche also zusammen, geometrisch ausgedrückt,   ein körperliches Eck"bilden. Die   Kanten   d   und e sind an der Schablone als"Enea medialis"bezeichnet, d : e   Kanten f und g als llnea     horizontalis",   die Fläche b   mit "vertex",   die Fläche   a mit #facies" und die Fläche c als #Auflage".   



  Schliesslich ist die ganze Schablone als für die rechte Kopfhälfte bestimmt bezeichnet. 



   Beim Anlegen der Schablone an den Kopf hat man also darauf zu achten, dass die Kanten d, e in der Medianebene, also in die lotrechte Symmetrieebene zu liegen kommen, wobei   d ; e Fläche b   über dem   Schädeldach liegt   ; die Kanten f, g müssen auf   die"llnea horizontalis" (Verblndungsl'nle   der unteren Ränder der Augenhöhle und des Gehörganges) eingestellt werden.   Die Fläche   a muss an dem"Gesicht", also an Stime und Wange anhegen. 



   Wie man sieht, ist durch diese Orientierungselemente ein sehr genaues Auflegen der Schablone in der   gewünschten   Lage möglich. Dann wird der Kopf, ohne dass seine relative Lage zur Schablone geändert wird, samt dieser so gene'gt, dass die Fläche c der Schablone auf   eine wagerechte Auflagefläche   aufzuruhen kommt, die unterhalb der entsprechend eingestellten Röntgenröhre angeordnet ist, derart, dass die Hauptrichtung der Strahlung senkrecht zu der Auflageebene verläuft. Dabei befindets ich der Kopf in einer Lage, die zur Aufnahme   des-Mastoideus nöt'g ist,. Besteht   die Schablone aus einem für 

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 Röntgenstrahlen undurchlässigem Material, so wird sie, nachdem der Kopf gegebenenfalls durch andere Mittel in seiner nichtigen Lage fixlert worden ist, vor der Aufnahme entfernt. 



   Es ist leicht einzusehen, dass für jede erforderliche Kopflage eine im Wesen ähnliche Schablone konstruiert werden kann, ebenso auch für d : e Einstellung des Körpers im allgemeinen für die Aufnahme verschiedener innerer Organe. 



   In baulicher Beziehung können die Schablonen verschiedenartig ausgebildet werden ; wesentlich ist bloss, dass sie m t Elementen versehen sind, d : e zum Zusammenfallen   m't   den Orientierungselementen 
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 sein muss, bestimmt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Einrichtung zum Ex-anstellen von Körperteilen, insbesondere des Kopfes für Röntgenaufnahmen, bestehend aus als Hohlformen ausgebildeten Schablonen, die Punkte, Kanten oder Flächen enthalten, welche an anatomisch bzw. cephalometrisch definierte Punkte, Stellen oder Linien des Körperteils angelegt werden können und überdies eine Auflagefläche besitzen, mit der sie samt dem relativ dazu eingestellten Körperteil auf eine im Verhältnis zu der Richtung der Röntgenstrahlung fest eingestellte EMI2.2 EMI2.3
AT100944D 1924-08-13 1924-08-13 Einrichtung zum Einstellen von Körperteilen, insbesondere des Kopfes für Röntgenaufnahmen. AT100944B (de)

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