AT100943B - Kompressionsblende für Behandlung mit Röntgenstrahlen. - Google Patents

Kompressionsblende für Behandlung mit Röntgenstrahlen.

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  Kompressionsblende für Behandlung mit Röntgenstrahlen. 



   Bei der Bestrahlung von tiefliegenden Krankheitsherden, insbesondere nach dem Kreuzfeuerverfahren, verwendet man oft Kompressionsblenden, welche scharfe Röntgenstrahlenkegel bestimmter 
 EMI1.1 
 Die üblichen Kompressionsblenden sind Röhrenblenden, bestehen also aus einem Zylinder, der innen m't e'nem für Röntgenstrahlen schwer durchlässigen Stoff ausgeschlagen ist, beispielsweise Blei oder   Ble'gummi.   Se sind demgemäss ausserordentlich schwer und belasten die Stative allzusehr einseitig. 



  Ausserdem bedingen sie hohe Herstellungskosten und ihre genaue Einstellung in die gewünschte Strahlenrichtung ist nicht einfach. 



   Alle diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass statt einer zylindrisch geformten Röhrenblende nur e'ne einfache Lochblende in starrer Verbindung mit einem der Lochblende 
 EMI1.2 
 schwer   dureblässgem   Stoff verwendet wird. Dabei   d : ent   der Streifen zum Abblenden des am Rande des Strahlenkegels auftretenden Halbschattens. Vorzugsweise wird d'e starre Verbindung der beiden Teile durch ein zweckmäss'g nach allen Seiten offenes Gerüst gebildet. Es ist dann   die Einstellung   der Strahlenrichtung wesentlich erleichtert. 



   In der   F ; gur   ist   ein Ausführungsbeispiel   der Erfindung perspektivisch dargestellt. Eine kreisrunde Holzscheibe s ist an ihrem Rande mit einer Rille i zwecks leichter   Befest-gung   am Röhrenkasten versehen und   mit einer Bleiplatte   p belegt. In diese ist die Blendenöffnung o eingeschnitten. An die   Holzasche ; bye   ist ein aus vier Stäben t und einem Boden b bestehendes Gerüst angesetzt. Der aus Holz bestehende Boden ist etwas grösser als   da,   Bestrahlungsfeld auf der Haut, auf die er aufgepresst wird.

   Auf der Innenseite des Holzbodens ist eine schmale viereckige Blende r mit der Lochblende ähnlichen Umrissen angeordnet,   u.   zw. so, dass se'ne inneren Kanten mit den entsprechenden Rändern der Loch-   blende in Ebenen l'egen, die durch d'e M : tte des Brennfleckes der Rönt genröhre verlaufen. Die schmalen   Stre'fen, die auf d'ese Weise den Röntgenstrahlenkegel umgeben, haben die Aufgabe, ausserhalb des nutzbaren Strahlenkegels, im sogenannten Halbschatten verlaufende Strahlen abzublenden. Die Blende wird durch Streifen von   Ble'gummi gebildet,   die in den Ecken zwischen dem versenkten Teil des Holzbodens und seinem erhöhten Rande eingelegt sind. Die Aussenfläche des Holzbodens hat stark gerundete Kanten, so dass   eine erhebliche Kompression ausgeübt   werden kann.

   Ferner sind an dem Boden und der Lochblende Marken vorgesehen, welche   d : e   genaue   E'nstellung   des Mittelstrahles ermöglichen sollen. 



  Diese Enstellung wird besonders dadurch erleichtert, dass infolge Fortfalls undurchsichtiger Seitenwände   d'e Mttelachse   der Vorrichtung eingestellt werden kann. 



   Unter Umständen ist es zweckmässig, besonders für   einseit'ge   Bestrahlungen (Mamma-Karzinome) eine Seite des starren Blendengerüstes m't einem für Röntgenstrahlen schwer durchlässigen Schutzschirm zu versehen. Man führt dann   die e'ne Seitenwand   voll aus und belegt sie   mit Bleigummi.   Der Vorteil der leichten E'nstellung des Zentralstrahles geht h'ebei nicht verloren. 
 EMI1.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: EMI2.1 blende, die über einer ähnlich gestalteten Rahmenblende angeordnet und damit verbunden ist.
    2. Kompressionsblende nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenblende mit der Lochblende durch ein zweckmäss'g nach allen Seiten offenes Gerüst starr verbunden ist.
    3. Kompresse onsblende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenblende . auf einem Boden aus für Röntgenstrahlen gut durchlässigem Stoff angeordnet ist. EMI2.2
AT100943D 1923-11-07 1924-08-06 Kompressionsblende für Behandlung mit Röntgenstrahlen. AT100943B (de)

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