AT75734B - Vorrichtung zur Lokalisation von Fremdkörpern mittels Röntgenstrahlen. - Google Patents

Vorrichtung zur Lokalisation von Fremdkörpern mittels Röntgenstrahlen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
   Der Gegenstand vorliegender Erfindung stellt eine Vorrichtung zur Lokalisation und Bestimmung der Tiefenlage von Fremdkörpern mittels Röntgenstrahlen dar. 



  Sie besteht im Wesentlichen aus einem Winkelrahmen, welcher auf die Oberfläche des zu untersuchenden Objektes, in dessen Innern sich ein Fremdkörper befindet, derart aufgelegt wird, dass bei der Durchleuchtung das Röntgenbild des Fremdkörpers in eine gewisse Lage zum Röntgenbild des Winkelrahmens gebracht wird, wodurch die genaue Lagenbestimmung des Fremdkörpers möglich wird. 



  Fig. l, 2 und 6 stellen Ausführungsformen des Winkelrahmens dar.   
 EMI1.2 
 Material sind, wie die Figuren zeigen, unter einem Winkel von 90"miteinander fest ver- bunden. Die   Rahmen   nach den   Ausfuh'ungsformen   Fig. 1 und Fig. 2 sind, um die   Orientiarung zu odeichtern, dm-ch   zwei gekreuzte starke Stäbe nach Art eines Faden- kreuzes m   vier Fenster geteilt. Bei der Ausführungsform   nach Fig. 2 sind diese vier
Fenster durch viele, etwas schwächer dimensionierte. sich ebenfalls kreuzende Stäbe in viele, kleine Fenster noch weiter unterteilt. 



   Das Verfahren bei der Lokalisation ist folgendes :
Der Winkelrahmen W nach Fig. 1 wird, wie Fig. 3 zeigt, auf das betreffende Objekt in dessen Innerem sich ein Geschoss oder ein sonstiger Fremdkörper F befindet, aufgelegt und festgemacht. Das Objekt wird so gestellt, dass der Normalstrahl der   Röntgenröhre   bei der ersten Beobachtung auf den rechten Winkelschenkel senkrecht steht. Die Röhre wird in bekannter Weise so verschoben, dass der Normalstrahl den Fremdkörper trifft und man erhält   nun   auf den Leuchtschirm L das Röntgenbild. 



   In Fig. 4 ist der Leuchtschirm L mit dem Röntgenbid um 90"senkrecht gedreht gedacht und zeigt das Röntgenbild den Schatten des Fremdkörpers im linken, oberen Fenster. Die genaue
Lage des Fremdkörpers innerhalb dieses Fensters wird mit einem Zeiger Z, z. B. von der Form, wie in   Fig. ; j   angedeutet, ermittelt. Der Zeiger ist ebenfalls aus einem für Röntgen- strahlen   wenig durchlässigem Material   und besitzt in der Nähe der Spitze ein rundes
Loch. Der Zeiger wird zwischen Winkelschenkel und Leuchtschirm   geschoben, bis der      hatten des Fremdkörpers   in das Loch   hineinfallt.   Durch das Zeigerloch wird die so ermittelte    Stelle A   auf der   Oberfläche   des Objektes markiert. 



   Das Objekt wird nunmehr   um 90n gedreht   und auf dieselbe Weise wie zuvor wird mittels des   linken Winkelschenkels ein zweiter   Punkt B auf der Oberfläche gefunden. 



   Zwei Linien, durch die so ermittelten Punkte A und B senkrecht auf den zugehörigen Schenkeln errichtet, schneiden sich unter einem Winkel von 90"an der Stelle, wo sich der Fremdkörper befindet. 



   Wieviele Millimeter von der Oberfläche entfernt, z. B. von dem Punkt B, sich ein   Fremdkörper befindet. erhalt man durch einfache   Subtraktion der   Strecke x (Eintfernung   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



    PATENT ANSPRÜCHE :  
1. Vorrichtung zurLokalisation von Fremdkörpern mittels Röntgenstrahlen, bestehend in einem Winkelrahmen, welcher aus zwei, unter einem Winkel von 900 fest miteinander verbundenen Rahmen gebildet wird, welche durch zwei oder mehrere Stäbe in kleinere Felder unterteilt sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausfuhrungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rahmen mit zwei sich kreuzenden, verschiebbaren Stäben versehen ist.
AT75734D 1915-05-15 1915-05-15 Vorrichtung zur Lokalisation von Fremdkörpern mittels Röntgenstrahlen. AT75734B (de)

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