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Hilfsvorrichtung für die Untersuchung von Körpern mit Röntgenstrahlen.
Die Durchleuchtung von Körpern mittels Röntgenstrahlen erfolgte bisher in der Weise, dass in der Richtung der Strahlen von der Röntgenröhre aus hinter den zu durchleuchtenden Körper ein mit ebener Fläche versehener Röntgenschirm gehalten wird, welcher gleichsam ein Schattenbild von den für Röntgenstrahlen schwerer durchläsaigen Teilen gegenüber den leichter durchlässigen Teilen erkennen lässt. Ein derartiger Schirm bietet jedoch bei seiner praktischen Anwendung mehrere Mängel, die bisher in Kauf genommen wurden, weil sie sich nicht abstellen liessen.
F. s besteht vor allem dabei die Schwierigkeit, die bei der Durchleuchtung eines Körpb.. erhaltenen Bilder der inneren verschieden stark durchlässigen Teile direkt graphisch auf der Körperoberfläche ohne Zuhilfenahme grosser umständlicher Apparate festzuhalten. Ferner ist es ausserordentlich schwierig, die genaue Lage von Fremdkörpern im Innern von anderen Körpern festzustellen. Dies ist bei einfacher Durchleuchtung und selbst bei Aufnahmen von vorn und von der Seite nicht mit gewünschter Sicherheit möglich. Auch die Vornahme irgend welcher, in manchen Fällen während der Röntgendurchleuchtung erforderlicher Veränderungen an dem durchleuchteten Körper war durch die Behinderung des vor dem Körper zu haltenden Schirmes erschwert.
Schliesslich lassen sich bei mehreren Durchleuchtungen in verschiedenen Zeitzwischenräumen, wie sie zur
Kontrolle für verschiedene Zwecke, beispielsweise zur Feststellung von Wachstums- änderungen, bisweilen notwendig sind, bei der immer wechselnden Stellungsabweichung des
Schirmes selbst bei tangential angelegtem Schirm keine ganz konstanten Bilder erzielen.
Diese Mängel sind jedoch bei dem den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verfahren nicht vorhanden. Das Verfahren besteht darin, dass unmittelbar auf die Oberfläche des zu durchleuchtenden Körpers eine eng anschliessende, mit einem Fluoreszenzmittel versehene Hülle auf- oder umgelegt : wird. Dadurch erscheint die Fluoreszenz an der Oberfläche des Körpers selbst, und die Schattenbilder der verschieden stark durchlässigen Teile des Körpers kommen an der Körperoberfläche zur Erscheinung.
Anders als beim Röntgenschirm bleibt das Verhältnis zwischen dem schatten gebenden Körper und der äusseren Fläche immer gleich, und es kommen die Schattenbilder der die Hontgenstrahlen weniger durchlassenden Teile des durchleuchteten Körpers auf der Aussen- tlÅache der die Strahlen starker durchlassende Teile deutlicher und unmittelbarer zum \'orschein. Es lassen sich die inneren Verhältnisse des durchleuchteten Körpers durch Drehung dessell) -n während der Beobachtung rasch und unmittelbarer erkennen, so dass man sich ein klarr's Bild über den durchleuchteten Körper machen kann.
Durch ein auf dh'Dache des durchleuchteten Körpers aufgebrachtes Pauspapier kann man die durch die Durchleuchtung im Innern des Körpers gefundenen Verhältnisse direkt auf der Ober- tiäehe aufzeichnen und somit festhalten. Es können auch beliebige Veränderungen an dem zu durchleuchtenden Körper während der Durchleuchtung vorgenommen werden, ohne dass hiebei ein Schirm hindernd im Wege ist. Es lassen sich somit bei Durchleuchtungen, die nach langen Zeiträumen wiederholt werden, mittels Pauspapier oder dgl. aufgezeichneter
Kopien und Skizzen auch Veränderungen feststellen, die im Innern des durchleuchteten Korpers vor sich gehen.
Es bietet somit das vorliegende Verfahren einen wesentlichen Fortschritt gegenüber der bekannten Anwendung des eine ebene Fläche aufweisenden Röntgenschirmes, indem lediglich eine auf die beliebig geformte Fläche des zu durchleuchtenden Körpers aufgebrachte und mit einem Ftuoreszenzmittel getränkte Hülle (beispielsweise eine Binde oder dgl.) zur Anwendung gelangt, wodurch die Fluoreszenzerscheinung direkt an die Ober- fläche des zu durchleuchtenden Körpers verlegt ist.
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