DE3308660C2 - Verfahren zum Vergleichen von zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommenen medizinischen Röntgenaufnahmen - Google Patents

Verfahren zum Vergleichen von zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommenen medizinischen Röntgenaufnahmen

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DE3308660C2
DE3308660C2 DE19833308660 DE3308660A DE3308660C2 DE 3308660 C2 DE3308660 C2 DE 3308660C2 DE 19833308660 DE19833308660 DE 19833308660 DE 3308660 A DE3308660 A DE 3308660A DE 3308660 C2 DE3308660 C2 DE 3308660C2
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Karl-Heinz 2080 Pinneberg Lohse
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STB STRAHLENTECHNISCHE BILDDIAGNOSTIK HEINZ FLECK 2080 PINNEBERG DE
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/02Dosimeters
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    • GPHYSICS
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Abstract

Die vorliegende Erfindung ist auf ein fotografisches Verfahren zur Kalibrierung von medizinischen Röntgenaufnahmen und einen fotografischen Dosimeter gerichtet. Bei Röntgenaufnahmen hat sich häufig nachteilig bemerkbar gemacht, daß sie unterschiedliche Schwärzungen und Kontraste aufweisen. Um eine Vergleichbarkeit zu erreichen, schlägt die Erfindung vor, unmittelbar auf den Originalröntgenaufnahmen eine oder mehrere Referenzabsorptionen der Röntgenstrahlen an Metalleinsätzen vorgegebener Art und Größe abzubilden, um so bestimmte fotografische Variablen zu erfassen.

Description

Die vorliegetsde Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vergleichen von zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommenen medizinischen Röntgenaufnahmen.
Aus dem Artikel in »Fortschritt Röntgenstrahlen« 77, Seite 143 bis 153, ist es bekannt, daß Röntgeneinheiten zum Zweck der Strahlenschutzüberwachung durch Filmschwärzung ermittelt werden. Dabei werden Kassetten mit eingepreßten Metallfiltern über einem Film verwendet, der von den mit Röntgenstrahlung im Labor arbeitenden Personen getragen wird und die Strahlung quantitativ absorbiert, damit letztendlich überwacht werden kann, ob die jeweilige Person zu viel Streustrahlung und/oder direkte Röntgenstrahlung getroffen hat
Beim anmeldungsgemäßen Verfahren handelt es sich demgegenüber um medizinische Röntgenaufnahmen, die sich nicht unmittelbar miteinander vergleichen lassen, da sie unter verschiedenen fotografischen und/oder röntgenologischen Bedingungen gemacht wurden. So lassen sich beispielsweise nicht einmal Röntgenaufnahmen vergleichen, die in großen Zeitabständen mit ein- und demselben Gerät gemacht worden sind, geschweige denn solche, die mit verschiedenen Geräten erstellt wurden. Es ist jedoch häufig wünschenswert, Röntgenaufnahmen, die unter verschiedenen Bedingungen und Zeitabständen gemacht wurden, miteinander zu vergleichen, um z. B. Krankheitsverläufe zu studieren.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte Verfahren so zu gestalten, daß es die erforderlichen fotografischen Variablen in irgendeiner Form auf der Röntgenaufnahme festhält Mit anderen Worten: Es sollen medizinisch und fotografisch vergleichbare Kopien von Röntgenaufnahmen zum gewünschten Zeitpunkt herstellbar sein, welche von nicht vergleichbaren Originalröntgenaufnahmen stammen.
Grundsätzlich werden diese Aufnahmen erfindungsgemäß durch das im Anspruch 1 gekennzeichnete Verfahren gelöst
Erfindungsgemäß lassen sich also medizinische Röntgenaufnahmen, die zu verschiedenen Zeitabschnitten hergestellt wurden, nur dann vergleichen, wenn gleichzeitig mit der Objektabbildung mit Hilfe der Metallkörper die Strahlungsqualität festgehalten werden kann.
Hierzu werden also eine oder mehrere Referenzabsorptionen der verwendeten Röntgenstrahlen auf den Originalröntgenaufnahmen abgebildet, wobei die Absorption an Metallkörper vorgegebener Art und Größe erfolgt. Auf diese Art und Weise werden durcii den bzw. die Metallkörper auf der Originalröntgenaufnahme Schwärzungen bzw. Schwärzungskontraste registriert, die im Nachhinein durch densitometrische Messungen die Bestimmungen der KV-Zahl ermöglichen. Andererseits können anhand ihrer Werte fotografische Varias blen bei der Bildnachverarbeitung ausgeglichen werden, so daß Kopien erstellt werden können, die für die Aufnahmevariablen kompensiert sind und damit medizinisch vergleichbar werden.
Ferner dürfte es einleuchten, daß die Abbild·· mg der
ίο Referenzabsorption der Röntgenstrahlen an dem bzw. den Metallkörpern am Bildrand der Röntgenaufnahme erfolgt, damit sie das eigentliche Bild nicht stören. Als besonders vorteilhaft macht sich beim erfindungsgemäßen Verfahren bemerkbar, daß es keine zusätzliche Aufnähme erfordert
Weitere Vorteile und Merkmale gehen aus dem vorstehenden Anspruch 2 hervor.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert
Es zeigt:
F i g. 1 eine Draufsicht auf das Gerät zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
F i g. 2 einen Querschnitt durch das in F i g. 1 gezeigte Gerät
Der Kunststoffrahmen ist allgemein mit 1 bezeichnet Er ist undurchsichtig, jedoch strahlendurchlässig. Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß er etwa quadratische Form besitzt und abgerundete Ecken 16 sowie ein rechteckiges Fenster 17 aufweist In der vorliegenden Ausführungsform weist der Kunststoffrahmen 1 am oberen Rand mittig eine Öse 2 zur Anbringung einer nicht-gezeigten Schnur auf. Er ist jedoch auch ohne öse denkbar. Der Kunststoffrahmen 1 weist darüber hinaus zehn Ausnehmungen auf, in die die Metallkörper 3 bis 12 paßgerecht eingesetzt sind, auf die im folgenden noch näher eingegangen werden soll. Ihre Anzahl und die kreisrunde Form der Ausnehmungen und Metallkörper ist in keiner Weise kritisch sondern kann beliebig verändert werden.
Bei den mit 3 bis 6 bezeichneter. Metallkörpern handelt es sich um Aluminiumplättchen, die jeweils eine unterschiedliche Dicke aufweisen. So ist beispielsweise daran gedacht, die Dicke jeweils zu verdoppeln. Bei den Metallkörpern 7 bis 10 handelt es sich um Metallplättchen von Eisen, Chrom, Molybdän und Kupfer. Selbstverständlich können auch andere Metalle eingesetzt oder mit Graphit ausgelegt werden.
Mit 11 ist im vorliegenden Fall ein feinmaschiges
ι* Stahlgitter bezeichnet, dessen Masche 0,039 χ 0,028 mm aufweist Mit 12 ist ein Mikrokalziumteilchen bezeichnet Es sei nochmals betont, daß es im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegt, die Anordnung, Anzahl, Form und Art dieser Metallkörper beliebig zu variieren.
Mittig ist in den Kunststoffrahmen 1 ein Bleibuchstabe 13 eingelassen, der sichtbar ist. Hierbei handelt es sich entweder um ein »R« oder »L«, was bei Mammografien eine Markierung für die rechte oder linke Brust darstellt
Mit den Bezugszeichen 14 und IS werden bleigefüllte Nummern bzw. Buchstaben bezeichnet, die auf der späteren Aufnahme nicht sichtbar sind. Bei 14 handelt es sich beispielsweise um einen Herstellerhinweis und bei 15 um eine Seriennummer. Diese beiden Angaben können jedoch ohne weiteres in Fortfall kommen, ohne daß hierdurch die Erfindung in irgendeiner Weise berührt wird.
Aus F i g. 2 ist der Aufbau im Querschnitt besser er-
sichtlich. Er besteht aus einem oberen und unteren Teil la bzw. \b, von denen auch der obere als Deckel bezeichnet werden kann. Die Ausnehmungen und die Metallkörper 3 bis 12 sind — wie ersichtlich — im unteren Teil 1 b angeordnet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
10
15
20
30
35
40
45
50
55
60
65

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Vergleichen von zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommenen medizinischen Röntgenaufnahmen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf üblichen medizinischen Röntgenaufzeichnungsmaterialien Metallkörper abbildet
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper in den Kunststoffrahmen, der zur Charakterisierung der Seite des menschlichen Körpers dient, eingesetzt werden.
DE19833308660 1983-03-11 1983-03-11 Verfahren zum Vergleichen von zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommenen medizinischen Röntgenaufnahmen Expired DE3308660C2 (de)

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EP84110422 1984-09-01

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DE3308660A1 DE3308660A1 (de) 1984-09-20
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DE4332995C1 (de) * 1993-09-28 1994-10-20 Siemens Ag Verfahren zur Ansteuerung von parallel angeordneten Relais

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