AT100504B - Kohlenstaubfeuerung. - Google Patents

Kohlenstaubfeuerung.

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AT100504B
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Babcock & Wilcox Dampfkessel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kohlenstaubfeuerung.   



   Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung des Feuerraumes für Kohlenstaubfeuerungen, bei denen in einer Tragkammer eine Brennkammer untergebracht ist. 



   Bei den bekannten Feuerungen ist im allgemeinen die aus Schamott steinen bestehende Brenn kammer derart eingebaut, dass die Brennkammer unter Zwischenschaltung einer Luftisolierschichte eingesetzt ist und die Wandungen der Brennkammer in sich ruhen und sich nur gegen die Wandungen der Tragkammer anlehnen. Dabei wird durch besondere Verankerungssteine die Brennkammer mit der Tragkammer vereinigt. 



   Diese bekannten Anordnungen haben sehr bedeutende Übelstände. Zunächst wird die unten befindliche Schamottemasse infolge der verhältnismässig grossen Höhe der Schamottewände starken
Belastungen ausgesetzt, die die hoch erhitzte Schamottemasse in den meisten Fällen nicht vertragen kann und infolgedessen sehr schnell zerstört wird. Ausserdem ist die Möglichkeit der Ausbesserung schad- hafter Stellen sehr erschwert, so dass in der Regel die gesamte Schamotteausmauerung ersetzt werden muss, obwohl meist der grösste Teil noch verwendbar wäre. Ebenso trägt die starre Verankerung der
Schamottemasse mit der Tragkammer zur Zerstörung der Schamotteausmauerung bei, da die Verankerungen beim unvermeidlichen Senken des Schamottemauerwerkes nicht folgen können. 



   Diese   Übelstände,   die der Einführung der Kohlenstaubfeuerungen bis jetzt ausserordentlich hinderlich waren, sollen jetzt dadurch beseitigt werden, das die Tragkammer stufenförmig ausgebildet ist und die Brennkammer mit entsprechenden Stufen auf den Stufen der Tragkammer ruht und auf dieser frei beweglich ist. 



   Durch diese stufenartige Ausbildung wird das Schamottemauerwerk stufenweise auf der ganzen Höhe   unterstützt,   so dass die unteren Teile des   Schamott ? mauerwcrkes   nur das über der betreffenden Stufe entstehende Material zu tragen haben und daher stark entlastet sind. 



   Ausserdem ermöglicht diese Anordnung, dass die schadhafte Teile jeder beliebigen Stelle ausgewechselt werden können, ohne dass ein Zusammenstürzen der   darüber   liegenden Schamottewände zu befürchten ist, da diese von den darüber liegenden Stufen der Tragkammer getragen werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einem   Ausführungsb : ispiel   dargestellt. 



   In einem   Mauerblock     1,   der durch entsprechende kräftige Verankerungen 2 zusammengehalten wird, ist eine Grube gemauert, die sich von oben herab stufenweise nach unten verjüngt. Auf diesen Stufen 3 ist eine Isolierschicht 4 aufgetragen. Auf den Stufen 4 ruhen entsprechende Stufen 5 einer aus Schamottemasse bestehenden Brennkammer 6. Jegliche starre Verbindung zwischen dem Mauerwerk 1 und dem Mauerwerk 6 ist vermieden, so dass die Brennkammer 6 dem Mauerwerk 1 gegenüber die durch die Erwärmung bedingten Verschiebungen ausführen kann, ohne dass schädliche Spannungen im Mauerwerk 6 entstehen können. 



   Das Mauerwerk 6 ruht daher mit seinen Stufen 5 auf den entsprechenden Stufen 4 des Mauerblockes   1,   so dass jeweils der über dieser Stufe liegende Teil des Mauerwerkes 6 für sich getragen wird und dementsprechend auch für sich ausgewechselt werden kann,

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 zeichnet, dass die Tragkammer stufenartig ausgebildet ist und die Brennkammer mit entsprechenden Stufen auf den Stufen der Tragkammer ruht und auf dieser frei beweglich ist. EMI2.2
AT100504D 1922-10-06 1923-09-19 Kohlenstaubfeuerung. AT100504B (de)

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