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Hubscheibengetriebe mit sich drehender Kolbentrommel.
Gegenstand der Erfindung ist ein neues Hubseheibengetriebe, das besonders für hohe Drehzahlen geeignet ist, wie sie im Kraftwagenbau oder im Motorlokomotivenbau auftreten. Der Erfindung gemäss wird das Hubscheibengetriebe mit drehender Kolbentrommel so ausgeführt, dass die relativ zu dem Kolben eine Taumelbewegung ausführende Hubscheibe als Schale um eine Kugelverdiekung der Antriebswelle ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. 4 ist die Antriebswelle mit einer Kugelverdickung 7. Die Kugelschale 15, 16 umgibt die Kugelverdickung und ist mit ihr durch ein Kardangelenk 24, 26 verbunden, das zweckmässig, wie es in der Zeichnung veranschaulicht ist, die Welle in einem Hohlraum 25 der Kugelverdickung angreift. Dreht sich die Welle, so dreht sich die als Kugelschale ausgeführte Hubscheibe mit ihr. Je nach der Neigung, die die Achse a a'der Hubscheibe gegen die Wellenachse einnimmt, wird der Hubweg des Kolbens 12 bestimmt. Die Kugelschale ist gegen das Gehäuse durch ein, die Welle mit Spindel umfassendes Halslager 19 abgestützt, das seinerseits in einem Rahmen 20 gelagert ist.
Der Rahmen ist beispielsweise mittels des Zahntriebes 22 in einer Zyliuder- oder Kngelfläche drehbar, deren Achse mit der Achse der Taumelbewegung zusammen- fällt. Durch die Einrichtung der Erfindung wonach die Kugelverdickung der Welle auch bei allseitige Bewegung der Kugelschale eine sichere Lagerung gewährleistet, werden ungünstige Schleuderbewegungen der drehenden Teile vermieden, die dann zu befürchten sind, wenn durch Konstruktionsanordnungen, die im grösseren Abstande von der Welle gehalten sind, Zentrifugalkräfte auftreten, die durch die Konstruktion beherrscht werden müssen.
Die Anordnung gemäss der Erfindung, bei der die Kugelschale selbst als allseitig bewegliches Lager dient, und ein besonderes Stützlager lediglich an der Aussenseite liegt, lässt den Raum zwischen Hubscheibe und Kolben völlig frei von Konstruktionsteilen, die die Zugänglichkeit der Kolben und ihre Beweglichkeit beeinträchtigen können. Es ist auch ohne weiteres möglich, die Kolbenstangen 14 beiderseits mit KugeHagerung auszuführen, zugleich aber auch die Anordnung so zu treffen, dass die auf die Kolbenstangen wirkenden Zentrifugalkräfte ausgeglichen werden. Dies wird in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch erreicht, dass de Schubstangen-M vom Kolben 13 aus gerechnet, schräg nach aussen geneigt sind.
Beim Druckhub ergibt sich infolgedessen an der Angriffsstelle der Kolbenstangen an den Kolben eine nach der Welle 4 hin gerichtete Seitenkraft, die ohne weiteres so bemessen werden kann, dass sie die an dem Kolben nach aussen hin wirkende Zentrifugalkraft ausgleicht.
Durch die Anordnung gemäss der Erfindung ist also eine bequeme und sichere Lagerung und Verbindung des Taumelgliedes mit der Welle gewährleistet. Die Welle selbst kann ohne Beeinträchtigung durch Kolben, Taumelglieder oder sonstige Konstruktionsteile im Gehäuse gelagert werden, indem feste Lager 5 und 6 zu beiden Seiten der Kugelverdichung 7 im Getriebegehäuse 2,3 angeordnet werden.
Um eine sichere Auflage des Rundlaufsehiebers 9 der Kolbentrommel auf dem Schieberspiegel (Austrittskanal. 37) zu erreichen, wird auf der Welle eine Druckfläche-M angeordnet, auf die das Betriebsmittel wirkt. Diese Druchldäehe liegt innerhalb eines von dem übrigen Hohlraum des Gehäuses getrennten besonderen Druckraumes-M, der mit dem Schieberraum 30 durch ein Ventil 32, 33 in Ver- bindung steht. Durch das Ventil wird erreicht, dass der Druckin diesem Druekraum jeweils die erforderliche Grösse hat, ohne dass grössere Verluste an Druckmittelenergie auftreten können. Der Druck auf die Ringflächen 35 wirkt auf die Welle als Zug nach unten und presst somit den Kolbenspiegel auf den Schieberspiegel