LU92985B1 - Elektrowerkzeug und gehäuseeinheit - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Elektrowerkzeug (1) mit einer Gehäuseeinheit (16), welche wenigstens einen nach innen gerichteten Gehäusevorsprung (16.1) aufweist, wobei axial hinter dem Gehäusevorsprung (16.1) ein nach außen gerichteter Rastvorsprung (32.2) eines zu verbindenden Gerätemoduls (30) einrastbar ist. Um ein Elektrowerkzeug zur Verfügung zu stellen, das eine ausreichende mechanische Steifigkeit aufweist und gleichzeitig eine Rastverbindung mit einem ankoppelbaren Modul wie einem Akkuelement erlaubt, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Gehäuseeinheit (16) ein äußeres Rohrgehäuse (17) sowie ein in diesem angeordnetes Innengehäuse (18) umfasst, wobei der wenigstens eine Gehäusevorsprung (16.1) durch das Innengehäuse (18) gebildet ist. (Fig. 3) 92985
Description
ELEKTROWERKZEUG UND GEHÄUSEEINHEIT
Technisches Gebiet [0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrowerkzeug sowie eine Gehäuseeinheit hierfür.
Stand der Technik [0002] Elektrowerkzeuge umfassen in der Regel ein Gehäuse aus nicht leitendem Material, typischerweise Kunststoff, in dem die funktionellen Komponenten wie elektrische Steuerung, Motor, Mechanik und anderes gekapselt sind. Aufgrund der Netzunabhängigkeit und der zunehmenden Verfügbarkeit leistungsfähigerer wieder aufladbarer Batterien, insbesondere Lithium-lonen-Akkus, finden batteriebetriebene bzw. akkubetriebene Elektrowerkzeuge mehr und mehr Verwendung. Normalerweise kommt hierbei ein auswechselbares Akkuelement zum Einsatz, das bspw. durch eine Rastvorrichtung losbar mit dem eigentlichen Gerat verbunden wird und zum Nachladen abgenommen werden kann.
[0003] Batteriegespeiste Elektrowerkzeuge mit einem solchen auswechselbaren Akkuelement umfassen in den meisten Fallen ein in der Ebene der Motorachse geteiltes Schalengehäuse, in welches das Akkuelement eingeschoben oder auf dieses aufgeschoben wird. Die Verrastung des Akkuelements erfolgt üblicherweise, indem Rastnasen oder Ahnliches auf Seiten des Akkuelements in innenliegenden Kavitâten des Schalengehäuses eingreifen. Bei einem Schalengehäuse lassen sich derartige Kavitâten relativ problemlos herstellen.
[0004] Allerdings verhalten sich Schalengehâuse beim Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug mitunter ungünstig. lm Vergleich zu einem Rohrgehäuse sind Schalengehâuse relativ torsions- und biegeweich. Dies kann sich insbesondere beim rotierenden Arbeiten (z.B. mit einem Bohrschleifer) bemerkbar machen. Derartige Problème ergeben sich bei einem Rohrgehäuse nicht.
[0005] Die Herstellung von hinterschnittenen Bereichen in einem Rohrgehäuse gestaltet sich allerdings im Rahmen eines Urformprozesses schwierig bzw. unmöglich. Der Innenraum des Rohrs wird im Formwerkzeug durch einen Innenkern realisiert, wobei zur Herstellung der Hinterschnitte bewegliche
Schieber innerhalb dieses Innenkerns notwendig waren. Insbesondere bei einem kleinen Rohr und großen Hinterschnitten führt dies zu großen thermischen und mechanischen Belastungen des Innenkerns.
Technisches Problem [0006] Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, ein Elektrowerkzeug zur Verfügung zu stellen, das eine ausreichende mechanische Steifigkeit aufweist und gleichzeitig eine Rastverbindung mit einem ankoppelbaren Modul wie einem Akkuelement erlaubt. Die Aufgabe wird gelost durch ein Elektrowerkzeug nach Anspruch 1 sowie durch eine Gehäuseeinheit nach Anspruch 12.
[0007] Die Erfindung betrifft demnach ein Elektrowerkzeug mit einer Gehäuseeinheit, welche wenigstens einen nach innen gerichteten Gehäusevorsprung aufweist, wobei axial hinter dem Gehäusevorsprung ein nach außen gerichteter Rastvorsprung eines zu verbindenden Gerätemoduls einrastbar ist, wobei die Gehäuseeinheit ein äußeres Rohrgehäuse sowie ein in dieses angeordnetes Innengehäuse umfasst, wobei der wenigstens eine Gehäusevorsprung durch das Innengehäuse gebildet ist.
[0008] Die Erfindung betrifft auch eine Gehäuseeinheit für ein Elektrowerkzeug, welche wenigstens einen nach innen gerichteten Gehäusevorsprung aufweist, wobei axial hinter dem Gehäusevorsprung ein nach außen gerichteter Rastvorsprung eines zu verbindenden Gerätemoduls einrastbar ist, wobei die Gehäuseeinheit ein äußeres Rohrgehäuse sowie ein in dieses angeordnetes Innengehäuse umfasst, wobei der wenigstens eine Gehäusevorsprung durch das Innengehäuse gebildet ist.
Allgemeine Beschreibung der Erfindung [0009] Durch die Erfindung wird ein Elektrowerkzeug zur Verfügung gestellt, mit einer Gehäuseeinheit, welche wenigstens einen nach innen gerichteten Gehäusevorsprung aufweist, wobei axial hinter dem Gehäusevorsprung ein nach außen gerichteter Rastvorsprung eines zu verbindenden Gerätemoduls einrastbar ist. Die Gehäuseeinheit bildet hierbei selbstverstandlich einen Teil eines Gehäuses oder auch das gesamte Gehäuse des Elektrowerkzeugs, durch das dieses mechanisch geschützt und üblicherweise auch elektrisch isoliert wird. Der
Begriff "Einheit" ist hierbei rein funktional zu verstehen und könnte auch durch "Baugruppe", "Anordnung" oder Ahnliches ersetzt werden. Die Gehäuseeinheit weist selbstverständlich einen Innenraum auf, in dem, in zusammengebautem Zustand, eine oder mehrere Komponenten des Elektrowerkzeugs aufgenommen sind. Bezüglich dieses Innenraums nach innen gerichtet, ist der wenigstens eine Gehäusevorsprung vorgesehen, hinter dem der Rastvorsprung des Gerätemoduls einrastet, wenn dieses mit der Gehäuseeinheit verbunden wird. Das Verbinden des Gerätemoduls mit der Gehäuseeinheit erfolgt zumindest teilweise durch das Einrasten des wenigstens einen Rastvorsprungs. Es kann insbesondere durch eine Relativbewegung von Gerätemodul und Gehäuseeinheit in axialer Richtung erfolgen. Der Begriff' axial" bzw. "axiale Richtung" ist in diesem Zusammenhang nicht einschränkend auszulegen, sondern dient nur dazu eine Richtung zu definiëren. Allerdings kann die axiale Richtung einer Erstreckungsachse des Gehäuseteils entsprechen bzw. das Gehäuseteil kann zu einer Ebene symmetrisch sein, die sich in axialer Richtung erstreckt. Die Begriffe "außen" und "innen" beziehen sich hier und im folgenden auf die Lage bzw. Ausrichtung hinsichtlich der Gehäuseeinheit, deren Außenseite im zusammengesetzten Zustand zugänglich ist, während im Innenraum eine oder mehrere Komponenten aufgenommen sein können, urn diese mechanisch und/oder elektrisch nach außen abzuschirmen.
[0010] Der Rastvorsprung kann auch als "Rasterhebung" oder als "Rastnase" bezeichnet werden. Lage und Abmessung von Gehäusevorsprung und Rastvorsprung sind hierbei so auf einander abgestimmt, dass der Rastvorsprung innen am Gehäusevorsprung vorbei geführt werden und dahinter einrasten kann. Der Rastvorsprung ist hierbei üblicherweise an einem elastisch verformbaren Element, bspw. einer elastischen Schwinge, angeordnet, das verformt werden muss, urn den Rastvorsprung am Gehäusevorsprung vorbei in eine Rastposition zu bringen bzw. wieder aus dieser zu entfernen. Der Gehäusevorsprung kann an einer axial vorne liegenden Seite abgeschrägt sein, urn ein elastisches Auslenken des Rastvorsprungs zu unterstützen. Alternativ oder ergänzend hierzu kann der Rastvorsprung an einer axial hinten liegenden Seite abgeschrägt sein. Die Möglichkeit, dass der Rastvorsprung hinter dem Gehäusevorsprung einrasten kann, impliziert selbstverständlich, dass sich dort ein weiter außen liegender
Bereich an den Gehäusevorsprung anschließt, bspw. eine innenliegende Vertiefung oder Ausnehmung.
[0011] Erfindungsgemäß umfasst die Gehäuseeinheit ein äußeres Rohrgehäuse sowie ein in diesem angeordnetes Innengehäuse, wobei der wenigstens eine Gehäusevorsprung durch das Innengehäuse gebildet ist. Das Rohrgehäuse und das Innengehäuse sind hierbei separat voneinander gefertigt. Als Rohrgehäuse wird in diesem Zusammenhang ein Gehäuse bezeichnet, das einteilig ausgebildet und an zwei gegenüberliegenden Enden offen, also im weitesten Sinne rohrförmig, ist. lm Allgemeinen ist der Querschnitt des Rohrgehäuses nicht kreisförmig - obwohl dies nicht ausgeschlossen ist -, sondern hat eine kompliziertere Form. Ein solches Rohrgehäuse weist eine umlaufende Mantelfläche auf, die jedoch nicht zwangsläufig völlig geschlossen sein muss, sondern Durchgangsöffnungen aufweisen kann. An die Mantelfläche können sich quer zu dieser verlaufende Flanschabschnitte anschließen, die bspw. der Stabilisierung dienen oder bei der Montage die Verbindung mit anderen Bauteilen erleichtern.
[0012] In dem Rohrgehäuse ist ein Innengehäuse angeordnet. Dieses kann wenigstens bereichsweise innen am Rohrgehäuse anliegen. Es kann in axialer Richtung in das Rohrgehäuse eingeschoben sein. Entscheidend ist, dass der Gehäusevorsprung nicht durch das Rohrgehäuse gebildet ist, was bei der Herstellung erhebliche Schwierigkeiten mit sich bringen würde, sondern durch das Innengehäuse. Hierdurch ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, die geschilderten Problème bei der Herstellung zu vermeiden, wie nachfolgend noch ausgeführt wird. In jedem Fall ist durch das außen liegende Rohrgehäuse eine hervorragende Steifigkeit gegeben, während die Rastfunktion vom Innengehäuse übernommen wird, das seinerseits ggf. weniger steif sein kann. Selbstverstandlich stellt der wenigstens eine Gehäusevorsprung im Allgemeinen nur einen Teil bzw. Abschnitt des Innengehäuses dar.
[0013] Sowohl das Rohrgehäuse als auch das Innengehäuse können aus unterschiedlichen Materialien, wie Kunststoff, faserverstärktem Kunststoff (insbesondere glasfaserverstärktem Kunststoff), Aluminium-Druckguss oder Zink-Druckguss bestehen. In jedem Fall ist es möglich und bevorzugt, dass die genannten Gehäuse ausschließlich durch Urformen ohne nachträgliches llmformen oder Trennen (Bohren, Schneiden, Frasen etc.) hergestellt werden. Dies vereinfacht den Herstellungsprozess und senkt die Herstellungskosten.
[0014] Das Gerätemodul kann unterschiedlich ausgebildet sein bzw. unterschiedlichen Funktionen dienen. Es kann sich hierbei bspw. um ein Handhabungselement wie einen Griff, einen Bearbeitungskopf oder anderes handeln. Insbesondere kann das Gerätemodul ein Akkuelement sein. Ein solches Akkuelement umfasst normalerweise einen oder mehrere Akkus, bspw. Lithium-lonen-Akkus, und ein Akkugehäuse (auch als Akkukappe bezeichnet), das diese nach außen hin mechanisch schützt und elektrisch isoliert. Der Rastvorsprung kann einteilig mit dem Akkugehäuse ausgebildet sein, bspw. an einer angeformten Schwinge, die gegenüber benachbarten Gehâuseteilen elastisch auslenkbar ist.
[0015] Das Elektrowerkzeug kann insbesondere ein Elektrofeinwerkzeug sein. Hierbei kann es insbesondere als Bohrschleifer ausgebildet sein. Ein solcher Bohrschleifer umfasst einen Bearbeitungskopf mit einem Bohrfutter bzw. einer Spannzange, in das (die) bspw. verschiedene Bohrer, Fräs-, Schleif- oder Polieraufsätze eingespannt werden können. Er kann insbesondere langgestreckt ausgebildet sein, d.h. er erstreckt sich im Wesentlichen entlang einer Achse, die auch mit der Drehachse des Arbeitskopfes und eines hieran gekoppelten Motors identisch ist. Diese Achse kann der axialen Richtung entsprechen, wobei hier bspw. ein Akkuelement durch eine Bewegung in axialer Richtung, die mit der Erstreckungsachse des Bohrschleifers übereinstimmt, an einem vom Bearbeitungskopf abgewandten Ende angekoppelt wird.
[0016] Das Elektrowerkzeug kann insbesondere auch als als Langhalswinkelschleifer, Bandschleifer, Winkelbohrmachine,
Langhalsbohrschleifer, Eckenschleifer, Motorschnitzgerät oder Winkelpolierer ausgebildet sein.
[0017] lm Rahmen der Erfindung ist es denkbar, dass das Innengehäuse mehrteilig ausgebildet ist, bspw. als zweiteiliges Schalengehâuse, das seinerseits im einteiligen Rohrgehäuse aufgenommen ist. Auch hierbei lässt sich eine wesentliche Verbesserung der Steifigkeit des Gesamtaufbaus erreichen, da diese maßgeblich durch das einteilige Rohrgehäuse beeinflusst sein kann. Bevorzugt ist das Innengehäuse allerdings einteilig ausgebildet. Es kann bspw. in einem einzigen Urformschritt hergestellt werden. Das oben geschilderte Problem der innenliegenden Hinterschnitte lässt sich hierbei vermeiden, wie nachfolgend erläutert wird.
[0018] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Gehäusevorsprung durch einen randseitigen Steg des Innengehäuses gebildet, wobei axial dahinter eine Durchgangsöffnung in einer Wandung des Innengehäuses ausgebildet ist. In diesem Fall bildet also in diesem Abschnitt das Rohrgehäuse die Innenwandung der Gehäuseeinheit. Der Steg ist hierbei an einem axial hinteren Rand des Innengehäuses ausgebildet. Seine Abmessungen sind hierbei selbstverständlich im Hinblick auf das Einrasten des Rastvorsprungs optimiert. In eingerastetem Zustand ist der Rastvorsprung wenigstens teilweise innerhalb der Durchgangsöffnung aufgenommen. Die Größe der Durchgangsöffnung kann hierbei an die Größe des Rastvorsprungs angepasst sein, sie kann aber auch bspw. größer ausgestaltet sein, wodurch sich eine Gewichtsersparnis ergibt.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung springt auf einer axial vorderen Seite ein innerer Rand des Steges axial nach hinten vor. Das heißt der äußeren Rand springt gegenüber einem inneren Rand vor, liegt also axial weiter vorne. Auf diese Weise bilden das Rohrgehäuse und das Innengehäuse gemeinsam eine Art hinterschnittenen Bereich. Die axial hintere Seite, die normalerweise mit dem Rastvorsprung zusammenwirkt, urn das Einrasten zu ermöglichen, kann bspw. abgeschrägt sein oder sie kann eine oder mehrere Stufen umfassen. Durch die genannte Formgebung wird ein ungewolltes Abgleiten des Rastvorsprungs vom Gehäusevorsprung, wodurch die Gehäuseeinheit und das Gerätemodul entkoppelt würden, erschwert bzw. unmöglich gemacht.
[0020] Bevorzugt ist das Innengehause formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Rohrgehäuse verbunden. Beispiele für derartige Verbindungen umfassen bspw. Klemm-, Schnapp-, Schraub- oder Nietverbindungen. Die Verbindung kann ausschließlich durch Teile des Innengehäuses und des Rohrgehäuses hergestellt sein oder aber durch zusätzliche Elemente wie Schrauben, Klammern, Nieten oder dergleichen. Eine stoffschlüssige Verbindung von Innengehäuse und Rohrgehäuse (bspw. durch Kleben, Loten, Ultraschallschweißen etc.) ist zumindest ergänzend möglich, allerdings nicht bevorzugt und im Allgemeinen unnötig.
[0021] Gemäß einer Ausgestaltung können das Rohrgehäuse und das Innengehäuse miteinander korrespondierende Durchgangslöcher aufweisen, durch die Verbindungsmittel geführt sind. Korrespondierende Durchgangslöcher sind in diesem Fall Durchgangslöcher, die in zusammengesetztem Zustand miteinander fluchten, so dass Verbindungsmittel wie Schrauben, Nieten oder dergleichen durch die Durchgangslöcher des Innengehäuses sowie des Rohrgehäuses hindurchgeführt werden können. Die Verbindungsmittel können insbesondere entlang der axialen Richtung verlaufen, d.h. die Durchgangslöcher können entlang der axialen Richtung miteinander fluchten. Aus Stabiiitätsgründen weist jedes der Gehäuse normalerweise wenigstens drei Durchgangslöcher auf.
[0022] Des Weiteren können die Verbindungsmittel durch Führungslöcher eines Motorgehäuses geführt sein. Die Durchgangslöcher der beiden Gehäuse fluchten demnach mit den Führungslöchern bzw. sind so bemessen und angeordnet, dass sie im zusammengebauten Zustand mit den Führungslöchern fluchten. Die Führungslöcher können lang ausgebildet sein und sich bspw. entlang eines überwiegenden Teils des Motorgehäuses erstrecken.
[0023] Neben der Funktion, den wenigstens einen Gehäusevorsprung zu bilden, kann das Innengehäuse noch andere Funktionen erfüllen. Gemäß einer Ausgestaltung weist das Innengehäuse wenigstens eine Aufnahme für ein elektrisches Schaltungselement des Elektrowerkzeugs auf. Der Begriff "Schaltungselement" ist hierbei weit auszulegen und bezieht sich bspw. auf elektrische Leitungen, Kontakte oder Stecker. Es kann sich allerdings auch bspw. um eine Platine handeln, die ihrerseits Leiterbahnen, Widerstande, Kondensatoren, Transistoren, ICS und/oder anderes trägt. Auf einer solchen Platine kann bspw. eine Steuerelektronik des Elektrogeräts untergebracht sein. Die Aufnahme kann bspw. derart ausgebildet sein, dass dort ein Formschluss mit dem Schaltungselement hergestellt werden kann bzw. hergestellt ist. Falls es sich bei dem Schaltungselement um eine Platine handelt, können am Innengehäuse bspw. Führungsnuten, Halteschlitze oder andere Positionierungshilfen vorgesehen sein. Es kann insbesondere auch eine Aufnahme für einen Stecker vorgesehen sein, der eine elektrische Verbindung mit dem zu verbindenden Gerätemodul, insbesondere einem Akkuelement, herstellt.
[0024] Des Weiteren kann das Innengehâuse wenigstens eine Aufnahme für das Gerâtemodul aufweisen. Eine solche Aufnahme ist in Form und Abmessungen daran angepasst, einen Teil des Gerâtemoduls aufzunehmen bzw. einen Formschluss mit diesem herzustellen. Dadurch, dass das Gerâtemodul mit dieser Aufnahme zur Anlage kommt, ist es zusätzlich in seiner Position gegenüber der Gehâuseeinheit gesichert. Eine solche Aufnahme für das Gerâtemodul kann zusammen mit einer Aufnahme für einen elektrischen Verbindungsstecker eingesetzt werden, und zwar derart, dass der Stecker sich innerhalb der Aufnahme für das Gerâtemodul befindet, womit die korrekte und stabile Positionierung des Gerâtemoduls relativ zum Stecker besser gewährleistet werden kann.
[0025] Durch die Erfindung wird des Weiteren eine Gehâuseeinheit für ein Elektrowerkzeug zur Verfügung gestellt. Die Gehâuseeinheit weist wenigstens einen nach innen gerichteten Gehâusevorsprung auf, wobei axial hinter dem Gehâusevorsprung ein nach außen gerichteter Rastvorsprung eines zu verbindenden Gerâtemoduls einrastbar ist. Die Gehâuseeinheit umfasst hierbei ein äußeres Rohrgehäuse sowie ein in diesem angeordnetes Innengehâuse, wobei der wenigstens eine Gehâusevorsprung durch das Innengehâuse gebildet ist. Diese Begriffe wurden bereits oben im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Elektrowerkzeug erlâutert. Bevorzugte Ausgestaltungen der Gehâuseeinheit entsprechen denen des erfindungsgemäßen Elektrowerkzeugs.
Kurze Beschreibung der Figuren [0026] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können der nachfolgenden, ausführlichen Beschreibung einer môglichen Ausführungsform der Erfindung anhand der beiliegenden Figuren entnommen werden. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Elektrowerkzeugs;
Fig. 2 eine rückwârtige Ansicht des Elektrowerkzeugs aus Fig. 1 ;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie Ill-Ill in Fig. 2;
Fig. 3A eine vergrößerte Detaildarstellung von Fig. 3;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie V-V in Fig. 2;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Innengehäuses einer Gehäuseeinheit des Elektrowerkzeugs aus Fig. 1; sowie
Fig. 7 eine Explosionsdarstellung der Komponenten des Elektrowerkzeugs aus Fig. 1.
Beschreibung einer Ausgestaltung der Erfindung [0027] Fig. 1 und 2 zeigen Außenansichten eines erfindungsgemäßen Elektrowerkzeugs, genauer gesagt eines Bohrschleifers 1. Dieser besteht aus einem Werkzeugteil 10 und einem mit diesem lösbar verbundenen Akkuelement 30. In einem vorderen Abschnitt ist ein Bearbeitungskopf 11 mit einem Bohrfutter bzw. einer Spannzange angeordnet, der über einen Elektromotor 12 (dargestellt in Fig. 5 und Fig. 7) angetrieben wird. Die Energieversorgung des Elektromotors 12 erfolgt über einen Akku 31 (dargestellt in Fig. 3) des Akkuelements 30, der bspw. als Lithium-lonen-Akku ausgebildet sein kann. Insgesamt ist der Bohrschleifer 1 langgestreckt ausgebildet und erstreckt sich entlang einer axialen Richtung A, wobei sich das Akkuelement 30 und der Bearbeitungskopf 11 an zwei entlang der axialen Richtung A gegenüberliegenden Enden befinden. Verschiedene elektrische und mechanische Komponenten des Bohrschleifers 1 sind im Inneren eines mehrteiligen Gehäuses 14 angeordnet, welches einerseits als mechanischer Schutz und andererseits als elektrische Isolierung dient. Sämtliche Teile des Gehäuses 14 können bspw. aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen. In einem sich an den Bearbeitungskopf 11 anschließenden Bereich weist das Gehäuse 14 ein Motorgehäuse 15 auf, in welchem der Elektromotor 12 untergebracht ist. An dieses Motorgehäuse 15 schließt sich wiederum eine Gehäuseeinheit 16 an, an der zum einen ein Drehregler 22 angeordnet ist, der mit einer Platine 21 (dargestellt in Fig. 4 und 6) einer Steuerelektronik verbunden ist. Zum anderen dient die Gehäuseeinheit 16 der Ankopplung des Akkuelements 30. Dies geschieht über zwei seitlich angeordnete Rastvorrichtungen 19, deren Struktur in Fig. 3 erkennbar ist.
[0028] Das Akkuelement 30 umfasst neben dem eigentlichen Akku 31 auch eine Akkukappe 32 aus glasfaserverstärktem Kunststoff. An diese sind als Teil der
Rastvorrichtungen 19 zwei elastische Schwingen 32.1 angeformt, die endseitig nach außen gerichtete Rastnasen bzw. Rastvorsprünge 32.2 aufweisen. Um einerseits eine ausreichende Torsions- und Biegesteifigkeit der Gehäuseeinheit 16 zu gewährleisten und andererseits ein sicheres Einrasten der Rastvorsprünge 32.2 zu ermöglichen, umfasst die Gehäuseeinheit 16 ein äußeres Rohrgehäuse 17 sowie einen in diesem angeordnetes Innengehäuse 18. Mit Bezug auf die Explosionsdarstellung in Fig. 7 ist erkennbar, dass das Innengehäuse 18 axial in das Rohrgehäuse 17 eingeschoben ist. Das Rohrgehäuse 17 weist eine umlaufend überwiegend geschlossene Mantelfläche 17.1 auf, in die an einer Seite eine Ausnehmung 17.2 eingebracht ist, um den Drehregler 22 aufzunehmen, mit welchem die Leistung des Bohrschleifers 1 einstellbar ist.
[0029] Wie in Fig. 6 erkennbar, hat das Innengehäuse 18 eine vergleichsweise komplexe Struktur, wobei ein Mantelbereich 18.1 in zusammengesetztem Zustand wenigstens teilweise innen am Rohrgehäuse 17 anliegt. Allerdings weist der Mantelbereich 18.1 mehrere Ausnehmungen auf. So ist auf einer im zusammengesetzten Zustand dem Drehregler 22 gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung 18.2 ausgebildet, die sich in axialer Richtung A über die gesamte Länge des Innengehäuses 18 erstreckt. An einem Ende sind zwei Einschnitte 18.3 vorgesehen, deren Form mit derjenigen der elastischen Schwingen 32.1 korrespondiert. An jeden Einschnitt 18.3 schließt sich ein Steg 18.4 an, der sich in zusammengesetztem Zustand, wie in Fig. 3 erkennbar, vom Rohrgehäuse 17 nach innen erstreckt und somit einen nach innen gerichteten Gehäusevorsprung 16.1 der Gehäuseeinheit 16 bildet. Axial vor dem Steg 18.4 ist eine Durchgangsöffnung 18.5 ausgebildet, die in zusammengesetztem Zustand den Rastvorsprung 32.2 aufnimmt. Die verschiedenen Ausnehmungen 18.2, 18.3, 18.4 können u.a. auch der Kühlluftzirkulation innerhalb des Gehäuses 14 dienen.
[0030] Während das Innengehäuse 18 wie geschildert einen mehrfach durchbrochenen Mantelbereich 18.1 aufweist, ist an einem Ende ein quer zur axialen Richtung A verlaufender Stirnbereich 18.6 ausgebildet, der einerseits der mechanischen Stabilisierung des Innengehäuses 18 dient, andererseits eine Aufnahme für mehrere Steckerelemente 20 bildet, über die eine elektrische Verbindung zum Akkuelement 30 hergestellt wird. Außerdem bildet dieser
Stirnbereich 18.6 zusammen mit sich an diesen anschließenden Haltewangen 18.7 eine Aufnahme für das Akkuelement 30, genauer gesagt für den Akku 31. Dieser ist, wie in Fig. 3 und 4 erkennbar, im zusammengesetzten Zustand formschlüssig aufgenommen. Wie aus Fig. 4 und der Explosionsdarstellung von Fig. 7 hervorgeht, schließt sich auf Seiten des Drehreglers 22 eine Platine 21 an das Innengehâuse an, die über nicht gezeigte Verbindungen mit den Steckerelementen 20 sowie dem Elektromotor 12 verbunden ist. Der Drehregler 22 ist selbst verständlich in zusammengesetztem Zustand mechanisch an die Platine 21 gekoppelt. In einem axial hinten liegenden Bereich des Innengehäuses 18 ist an einem Flügel 18.8 ein erster Halteschlitz 18.9 ausgebildet. Des Weiteren sind in einem axial vorne liegenden Bereich zweite Halteschlitze 18.10 ausgebildet. Die ersten und zweiten Halteschlitze 18.9, 18.10 bilden gemeinsam eine Aufnahme für die Platine 21, in die diese beim Zusammenbau entgegen der axialen Richtung A eingeschoben wird.
[0031] An einem axial hinten liegenden Ende, seitlich des Stirnbereichs 18.6 weist das Innengehâuse 18 vier Durchgangslöcher 18.11 auf, die in axialer Richtung mit vier Durchgangslöchern 17.3 des Rohrgehäuses 17 fluchten. Wie aus der Schnittdarstellung in Fig. 5 hervorgeht, sind im zusammengebauten Zustand vier Langschrauben 23 durch die Durchgangslöcher 18.11, 17.3 geführt und weiter durch Führungslöcher 15.1 des Motorgehäuses 15, mit welchem sie auch verschraubt sind. Auf diese Weise ist die gesamte Gehâuseeinheit 16 über die Langschrauben 23 gesichert. Die Stabilität der Verbindung ist hierbei ausreichend groß, dass auf weitere Verbindungsmittel, insbesondere eine stoffschlüssige Verbindung zwischen Rohrgehäuse 17 und Innengehâuse 18, verzichtet werden kann.
[0032] In Fig. 3 sowie in der vergrößerten Detailansicht von Fig. 3A ist erkennbar, dass sowohl eine axial hinten liegende Seite 18.12 als auch eine axial vorne liegende Seite 18.13 jedes Steges 18.4 gegenüber der axialen Richtung abgeschrâgt ist. An der axial hinten liegenden Seite 18.12 dient die Abschrägung dazu, die elastische Auslenkung der Schwinge 32.1 zu erleichtern, indem der ebenfalls abgeschrägte Rastvorsprung 32.2 über den Steg 18.4 hinweg leitet. An der axial vorne liegenden Seite 18.13 springt ein innerer Rand 18.14 axial nach hinten vor, wodurch das Rohrgehäuse 17 und der Steg 18.4 gemeinsam eine Art
Hinterschnitt bilden. Durch diesen wird in eingerastetem Zustand ein ungewolltes Abgleiten des Rastvorsprungs 32.2, wodurch das Akkuelement 30 vom Werkzeugteil 10 entkoppelt würde, verhindert.
[0033] Es ist klar, dass sich die komplexe Struktur der Gehäuseeinheit 16 bei einteiliger Bauweise nicht durch einen einzigen Urformschritt erzeugen ließe. Durch die zweiteilige Bauweise lassen sich wie gezeigt verschiedene komplexere Strukturen erzeugen, während gleichzeitig eine hohe Steifigkeit erreicht wird. Fertigungstechnisch sind hierbei nur zwei Urformschritte, nämlich einer für das Rohrgehäuse 17 und einer für das Innengehäuse 18, notwendig.
Bezugszeichenliste: I Bohrschleifer 18.8 Flügel 10 Werkzeugteil 18.9, II Bearbeitungskopf 18.10 Halteschlitz 12 Elektromotor 18.12 axial hinten liegende Seite 14 Gehäuse 18.13 axial vorne liegende Seite 15 Motorgehäuse 18.14 innerer Rand 15.1 Führungsloch 19 Rastvorrichtung 16 Gehäuseeinheit 20 Steckerelement 16.1 Gehäusevorsprung 21 Platine 17 Rohrgehäuse 22 Drehregler 17.1 Mantelfläche 23 Langschraube 17.2 Ausnehmung 30 Akkuelement 17.3 , 31 Akku 18.11 Durchgangsloch 32 Akkukappe 18 Innengehäuse 32.1 Schwinge 18.1 Mantelbereich 32.2 Rastvorsprung 18.2 Ausnehmung A axiale Richtung 18.3 Einschnitt 18.4 Steg 18.5 Durchgangsöffnung 18.6 Stirnbereich 18.7 Haltewange
Claims (12)
1. Elektrowerkzeug (1) mit einer Gehâuseeinheit (16), welche wenigstens einen nach innen gerichteten Gehâusevorsprung (16.1) aufweist, wobei axial hinter dem Gehâusevorsprung (16.1) ein nach außen gerichteter Rastvorsprung (32.2) eines zu verbindenden Gerätemoduls (30) einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehâuseeinheit (16) ein äußeres Rohrgehäuse (17) sowie ein in dieses angeordnetes Innengehäuse (18) umfasst, wobei der wenigstens eine Gehâusevorsprung (16.1) durch das Innengehäuse (18) gebildet ist.
2. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerätemodul ein Akkuelement (30) ist.
3. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengehäuse (18) einteilig ausgebildet ist.
4. Elektrowerkzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehâusevorsprung (16.1) durch einen randseitigen Steg (18.4) des Innengehäuses (18) gebildet ist, wobei axial dahinter eine Durchgangsöffnung (18.5) in einer Wandung des Innengehäuses (18) ausgebildet ist.
5. Elektrowerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer axial hinteren Seite (18.13) ein innerer Rand (18.14) des Steges (18.4) axial nach hinten vorspringt.
6. Elektrowerkzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengehäuse (18) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Rohrgehäuse (17) verbunden ist.
7. Elektrowerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrgehäuse (18) und das Innengehäuse (17) miteinander korrespondierende Durchgangslöcher (17.3, 18.11) aufweisen, durch die Verbindungsmittel (23) geführt sind.
8. Elektrowerkzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengehäuse (18) wenigstens eine Aufnahme (18.6, 18.9, 18.10) für ein elektrisches Schaltungselement (20, 21) des Elektrowerkzeugs (1) aufweist.
9. Elektrowerkzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengehäuse (18) wenigstens eine Aufnahme (18.6, 18.7) für das Gerätemodul (30) aufweist.
10. Elektrowerkzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses als Bohrschleifer (1) ausgebildet ist.
11. Elektrowerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieses als Langhalswinkelschleifer, Bandschleifer, Winkelbohrmachine, Langhalsbohrschleifer, Eckenschleifer, Motorschnitzgerät oder Winkelpolierer ausgebildet ist.
12. Gehäuseeinheit (16) für ein Elektrowerkzeug (1), welche wenigstens einen nach innen gerichteten Gehäusevorsprung (16.1) aufweist, wobei axial hinter dem Gehäusevorsprung (16.1) ein nach außen gerichteter Rastvorsprung (32.2) eines zu verbindenden Gerätemoduls (30) einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseeinheit (16) ein äußeres Rohrgehäuse (17) sowie ein in dieses angeordnetes Innengehäuse (18) umfasst, wobei der wenigstens eine Gehäusevorsprung (16.1) durch das Innengehäuse (18) gebildet ist
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| LU92985A LU92985B1 (de) | 2016-03-03 | 2016-03-03 | Elektrowerkzeug und gehäuseeinheit |
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Citations (6)
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2016
- 2016-03-03 LU LU92985A patent/LU92985B1/de active IP Right Grant
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