LU505030B1 - Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln - Google Patents

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LU505030B1
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cut
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Wolfgang Elsen
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Boerner Distribution Int Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln mit wenigstens einem Zerkleinerungswerkzeug und mit einem ersten Vorratsbehälter, der dazu ausgebildet ist, eine Flüssigkeit aufzunehmen, und mit einer Transportvorrichtung zum Transportieren der Flüssigkeit aus dem ersten Vorratsbehälter zu dem Schneidgut und/oder zu dem Zerkleinerungswerkzeug. Die Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln zeichnet sich durch wenigstens einen weiteren mit Flüssigkeit gefüllten Vorratsbehälter aus, der derart ausgebildet und in dem ersten Vorratsbehälter derart anordenbar ist, dass die Transportvorrichtung die Flüssigkeit aus dem weiteren Vorratsbehälter zu dem Schneidgut transportiert.

Description

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LU505030
Beschreibung
Titel: Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln mit einem ersten Vorratsbehdlter, der dazu ausgebildet ist, eine Flüssigkeit aufzunehmen, und mit einer Transportvorrichtung zum Transportieren der
Flüssigkeit aus dem ersten Vorratsbehdlter zu dem Schneidgut.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Betreiben einer
Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln mit wenigstens einem
Zerkleinerungswerkzeug und mit einem ersten Vorratsbehälter, der dazu ausgebildet ist, eine Flüssigkeit aufzunehmen, und mit einer
Transportvorrichtung zum Transportieren der Flüssigkeit aus dem ersten
Vorratsbehälter ZU dem Schneidgut und/oder ZU dem
Zerkleinerungswerkzeug.
Aus der internationalen Patentanmeldung WO 2015 070837 A2 ist ein
Schneidwerkzeug zum Schneiden von Obst, Gemüse oder dergleichen bekannt. Das Schneidwerkzeug weist einen Applikator auf, der einer
Klinge des Schneidwerkzeugs, bevorzugt einer Schneidkante der Klinge, ein Fluid zuführt. Bei dem Fluid kann es sich insbesondere um eine
Flüssigkeit, nämlich Öl, handeln. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die mit dem Fluid beaufschlagte Klinge eine geringere Reibung gegenüber dem Schneidgut aufweist, da das Fluid selbst einen geringeren
Reibwiderstand gegenüber der Oberfläche des Schneidgutes und der
Klinge aufweist.
Aus der internationalen Patentanmeldung WO 2017 137024 Al ist ein
Küchenhobel zum Schneiden von Schneidgut, wie Obst, Gemüse oder dergleichen bekannt. Der Küchenhobel weist eine Führungsfläche auf, auf der das Schneidgut zu einer Klinge führbar ist. Außerdem weist der
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Küchenhobel einen Applikator auf, der dazu bestimmt ist, der Klinge direkt oder indirekt ein Fluid zuzuführen und der durch die Führungsfläche hindurch wirkend in dem Küchenhobel aufgenommen ist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zum Zerkleinern von Lebensmitteln anzugeben, die flexibler einsetzbar ist und bei der eine Verschwendung von Flüssigkeit vermieden oder zumindest reduziert ist.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Zerkleinern von
Lebensmitteln gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass wenigstens ein weiterer mit Flüssigkeit gefüllter Vorratsbehälter vorhanden ist, der derart ausgebildet und in dem ersten Vorratsbehälter derart anordenbar ist, dass die Transportvorrichtung die Flüssigkeit aus dem weiteren Vorratsbehälter zu dem Schneidgut transportiert.
In erfindungsgemdaBer Weise wurde zunächst erkannt, dass die Flüssigkeit, die mittels der Transportvorrichtung aus dem Vorratsbehälier zu dem
Schneidgut und/oder zu dem Zerkleinerungswerkzeug transportiert wird, nicht nur dazu ausgebildet sein kann, die Reibung zwischen dem
Zerkleinerungswerkzeug, insbesondere einer Klinge des
Lerkleinerungswerkzeuges, und dem Schneidgut zu reduzieren, sondern (alternativ oder zusätzlich) als Marinade, Dressing oder SalatsoBe ausgebildet sein kann. Dies hat den ganz besonderen Vorteil, dass der
Benutzer die Marinade, das Dressing bzw. die SalatsoBe nach dem
Zerkleinerungsvorgang nicht in einem zusätzlichen Arbeitsschritt hinzufügen muss, sondern dass die Marinade, das Dressing bzw. die
SalatsoBe bereits bei dem Zerkleinerungsvorgang —automatisch hinzugefügt wird.
Wenn der Benutzter nach dem Zerkleinern eines ersten Schneidgutes, das mit einer ersten Flüssigkeit in Kontakt gebracht wurde, ein Schneidgut
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LU505030 einer anderen Art zerkleinern môchte, das mit einer anderen Flüssigkeit in
Kontakt gebracht werden soll, muss er bei den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen den Vorratsbehälter nach dem Zerkleinern des ersten Schneidgutes abnehmen, leeren, reinigen und dann mit der anderen Flüssigkeit befüllen, bevor er mit dem Zerkleinern des
Schneidgutes der anderen Art beginnen kann. Dies ist nicht nur sehr aufwändig, sondern führt auch dazu, dass die nach dem ersten
Zerkleinerungsvorgang in dem Vorratsbehälter verbliebene Flüssigkeit verschwendet wird oder wenigstens teilweise aufwändig In einen anderen
Behälter zur weiteren Aufbewahrung überführt werden muss.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln hat hingegen den ganz besonderen Vorteil, dass der Benutzer für einen ersten
Zerkleinerungsvorgang einen weiteren Vorratsbehälter, der mit der für den ersten Zerkleinerungsvorgang gewünschten Flüssigkeit, beispielsweise einer
SalatsoBe, gefüllt ist, in den ersten Vorratsbehälter einfügen kann, so dass die Transportvorrichtung die Flüssigkeit aus dem weiteren Vorratsbehälter zu dem Schneidgut, beispielsweise eine oder mehrere Gurken, transportiert. Der Benutzer kann nun zunächst sämtliche Stücke des ersten
Schneidgutes, beispielsweise mehrere Gurken, zerkleinern, wobei die geschnittenen Stücke mit der ersten Flüssigkeit, beispielsweise Salatsoße, in
Kontakt gebracht werden. Anschließend kann der Benutzer den weiteren
Vorratsbehälter wieder aus dem ersten Vorratsbehälter entnehmen und einen anderen weiteren Vorratsbehälter, der mit einer anderen Flüssigkeit gefüllt ist, beispielsweise mit einem Dressing, in den ersten Vorratsbehälter einfügen, beispielsweise wenn er nun eine andere Art von Schneidgut, wie beispielsweise Tomaten, zerkleinern möchte. Den zuvor entnommenen weiteren Vorratsbehälter kann der Benutzer bis zur nächsten Benutzung, vorzugsweise verschlossen, aufbewahren. Auf diese Weise geht keine oder nur wenig der Flüssigkeiten verloren.
Die Erfindung hat den weiteren ganz besonderen Vorteil, dass mehrere
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LU505030 der weiteren Vorratsbehdlter vorab mit gleichen oder unterschiedlichen
Flüssigkeiten, beispielsweise Marinaden, Dressings oder SalatsoBen, gefüllt und aufbewahrt werden können, so dass unmittelbar vor dem
Durchführen eines Zerkleinerungsvorganges kein Auffülen des ersten
Vorratsbehälters erforderlich ist, sondern vielmehr lediglich derjenige der weiteren Vorratsbehdlter, der die gerade gewünschte Flüssigkeit beinhaltet, in den ersten Vorratsbehälter eingefügt werden muss. Die einem Schneidvorgang unmittelbar vorausgehende Vorbereitungszeit kann daher erheblich verkürzt werden.
Die Erfindung hat den ganz besonderen weiteren Vorteil, dass es dem
Benutzer alternativ möglich ist, eine Flüssigkeit unmittelbar in den ersten
Vorratsbehälter einzufüllen und die Vorrichtung zum Zerkleinern von
Lebensmitteln ohne einen weiteren mit Flüssigkeit gefüllten Vorratsbehälter zu verwenden. Insoweit ist die Vorrichtung zum Zerkleinem von
Lebensmitteln vorzugsweise dazu ausgebildet, wahlweise mit dem in den ersten Vorratsbehälter eingefügten weiteren Vorratsbehälter derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit aus dem weiteren Vorratsbehälter zu dem Schneidgut transportiert wird, oder alternativ ohne den weiteren
Vorratsbehälter derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit unmittelbar aus dem ersten Vorratsbehälter zu dem Schneidgut transportiert wird.
Bei einer vorteilhaften Ausführung sind der erste Vorratsbehälter und der weitere Vorratsbehälter derart ausgebildet, dass der weitere
Vorratsbehälter formschlüssig in den ersten Vorratsbehälter eingefügt werden kann. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass der weitere
Vorratsbehälter durch ein einfaches Einfügen in seine Sollposition positioniert und dort zuverlässig gehalten werden kann. Insbesondere hierfür kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Außenform des weiteren
Vorratsbehälters und die Innenform des ersten Vorratsbehälters gleich ausgebildet sind.
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Vorzugsweise ist die Vorrichtung derart ausgebildet, dass der weitere
Vorratsbehälter werkzeugfrei in den ersten Vorratsbehälter eingefügt werden kann. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass der Benutzer den weiteren Vorratsbehälter schnell und einfach einfügen und/oder 5 austauschen kann, ohne hierfür ein Werkzeug verwenden zu müssen.
Beispielsweise kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der erste
Vorratsbehälter an einem anderen Bauteil der Vorrichtung, beispielsweise einem Grundkörper oder einer Führungsplatte, der Vorrichtung durch einen Rastvorgang vorübergehend festlegbar ist, nachdem der weitere
Vorratsbehälter in den ersten Vorratsbehälter eingefügt wurde.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist der weitere
Vorratsbehälter eine Öffnung auf, durch die ein Bauteil der
Transportvorrichtung in das Innere des weiteren Vorratsbehälters ragt, wenn der weitere Vorratsbehälter in dem ersten Vorratsbehälter angeordnet ist. Beispielsweise kann es sich bei dem in das Innere des weiteren Vorratsbehälters ragenden Bauteil um eine rotierbar gelagerte
Rolle handeln. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das durch die Öffnung ragende Bauteil der Transportvorrichtung die Öffnung soweit verschließt, dass ein Auslaufen der Flüssigkeit verhindert ist, wenn die Transportvorrichtung nicht aktiv ist.
Vorzugsweise ist ein Verschluss vorhanden, mittels dem die Öffnung des weiteren Vorratsbehälters verschließbar ist, wenn dieser nicht benötigt wird. Beispielsweise kann ein nach einem Zerkleinerungsvorgang enthommener weiterer Vorratsbehälter mittels des Verschlusses verschlossen und dann bis zur nächsten Benutzung aufbewahrt werden.
Der Verschluss kann beispielsweise eine, insbesondere durchsichtige, Folie aufweisen, die im geschlossenen Zustand die Öffnung abdeckt und die mittels eines Adhäsionsmittels an dem die Öffnung umgebenden Rand der Wandung des weiteren Vorratsbehälters, Insbesondere zerstörungsfrei wieder lösbar, befestigbar ist.
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Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist der Verschluss durchsichtig ausgebildet. Diese Ausführung hat den ganz besonderen
Vorteil, dass der Benutzer den Füllstand überprüfen kann, ohne den weiteren Vorratsbehälter hierfür Öffnen zu müssen.
Vorzugsweise ist der weitere Vorratsbehälter, abgesehen von der Öffnung, flüssigkeitsdicht ausgebildet. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass die Flüssigkeit nicht in den ersten Vorratsbehälter ausläuft.
Wie bereits erwähnt kann die Flüssigkeit in dem weiteren Vorratsbehälter beispielsweise eine Marinade, ein Dressing oder eine Salatsoße sein.
Hinsichtlich der Art der Flüssigkeit in dem weiteren Vorratsbehälter gibt es jedoch keine grundsätzlichen Beschränkungen.
Es hat sich gezeigt, dass die Flüssigkeit In dem weiteren Vorratsbehälter, insbesondere Marinade, Dressing oder Salatsoße, vorzugsweise eine
Viskosität von mehr als 100 mPas (Millipascalsekunde), insbesondere von mehr als 200 mPas oder mehr als 500 mPas, aufweist, damit eine ausreichende Menge der Flüssigkeit, beispielsweise Über eine rotierende
Rolle, zu dem Schneidgut gelangt und an dem Schneidgut haften bleibt und/oder zu der Zerkleinerungsvorrichtung gelangt. In vorteilhafter Weise kann die Flüssigkeit in dem weiteren Vorratsbehälter ein Verdickungsmittel beinhalten, um die o.g. Viskosität zu erreichen.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist die
Transportvorrichtung dazu ausgebildet, durch eine Bewegung des zu schneidenden Gutes angetrieben zu werden. Beispielsweise kann die
Transportvorrichtung eine Komponente, beispielsweise eine rotierbar gelagerte Rolle, aufweisen, die einerseits in den ersten Vorratsbehälter bzw. den weiteren Vorratsbehälter ragt und die andererseits in eine
Bewegungsbahn des zu zerkleinernden Schneidgutes ragt, so dass die
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Komponente durch eine Bewegung des zu zerkleinernden Schneidgutes angetrieben wird.
Die Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln kann beispielsweise als
Küchenhobel ausgebildet sein, der eine Führungsfläche aufweist, auf der das Schneidgut hin-und-her bewegbar ist. Die Führungsfiäche kann als eine Zuführfläche ausgebildet sein, die zu einer Klinge versetzt angeordnet ist oder anordenbar ist. Die Führungsfläche kann beispielsweise durch die
Oberseite einer FUhrungsplatte gebildet sein. An und/oder in der
Führungsplaite können die Transportvorrichtung und/oder der erste
Vorratsbehälter angeordnet sein. Insbesondere kann die Führungsplatie einen Durchbruch aufweisen, durch den eine rotierbar gelagerte Rolle ragt. Insbesondere kann die Rolle einerseits in den ersten Vorratsbehälter bzw. den weiteren Vorratsbehdlter ragen und andererseits in die
Bewegungsbahn des auf der Führungsfläche hin-und-her zu bewegenden
Schneidgutes ragen, so dass die Rolle durch die Hin-und-Her-Bewegung des zu zerkleinernden Schneidguts zur Rotation angetrieben wird. An dem in den weiteren Vorratsbehdlter ragenden Abschnitt der Rolle bleibt ein
Teil der Flüssigkeit haften, der durch die Rotation der Rolle zu dem zu — zerkleinernden Schneidgut transportiert wird, an der sie dann anhaftet.
Die Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln kann alternativ beispielsweise als Spiralschneider zum Schneiden von Schneidgut in spiralférmige Girlanden ausgebildet sein. Der Spiralschneider kann einen kegelférmigen Aufnahmeraum aufweisen, in dem das Schneidgut, insbesondere manuell oder elekiromotorisch angetrieben, rotierbar ist.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass ein Teil des Spiralschneiders, beispielsweise ein kegelfé&rmiges Schneidteil manuell oder elektromotorisch zur Rotation angetrieben wird, während das zu zerkleinernde Schneidgut relativ zu dem Raum, in dem die Vorrichtung aufgestellt ist, festgehalten wird. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass jeder Schneideinsatz einen, Insbesondere kegelförmigen,
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Aufnahmeraum zum Einführen von Schneidgut aufweist, an dessen
Wandung jeweils eine Klinge angeordnet ist. Außerdem weist die
Wandung des Aufnahmeraums vorzugsweise eine Öffnung auf, durch die hindurch eine spiralförmige Girlande aus dem Aufnahmeraum austreten kann. Vorzugsweise ist die Klinge derart angeordnet, dass bei einer
Rotationsbewegung - Ähnlich wie beim Bleistiftanspitzen — endseitig umlaufend von dem rotierenden Lebensmittel eine spiralförmige Schicht abgetrennt wird. Hierzu kann die Klinge derart angeordnet sein, dass sie in den Aufnahmeraum ragt, wobei der Parallelabstand der Klinge zur
Aufnahmeraumwandung die Dicke der abgetrennten Schicht bestimmt.
Auch bei einer als Spiralschneider ausgebildeten Ausführung kann die
Transportvorrichtung eine rotierbar gelagerte Rolle aufweisen, die einerseits in das Innere des weiteren Vorratsbehälters ragt, wenn der weitere Vorratsbehälter in dem ersten Vorratsbehälter angeordnet ist.
Hierbei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Rolle andererseits In den
Aufnahmeraum ragt, so dass sie von der Rotationsbewegung des zu zerkleinernden Schneidgutes zur Rotation angetrieben wird. An dem in den weiteren Vorratsbehälter ragenden Abschnitt der Rolle bleibt ein Teil der Flüssigkeit haften, der durch die Rotation der Rolle zu dem zu zerkleinernden Schneidgut transportiert wird, an der sie dann anhaftet.
Bei einer besonderen Ausführung ist der erste Vorratsbehälter starr ausgebildet und/oder der weitere Vorratsbehälter ist star ausgebildet.
Eine solche Ausführung ist besonders robust. Außerdem lässt sich ein solcher weiterer Vorratsbehälter samt seinem Inhalt besonders einfach und sicher, insbesondere auch im Kühlschrank, aufbewahren.
Vorzugsweise ist der erste Vorratsbehälter, abgesehen von einer Öffnung, durch die die Transportvorrichtung Flüssigkeit aus dem ersten
Vorratsbehälter heraus transportiert, flüssigkeitsdicht ausgebildet. Eine solche Ausführung hat den besonderen Vorteil, dass die Vorrichtung auch ohne einen weiteren Vorratsbehälter benutzt werden kann, Indem
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Flüssigkeit, insbesondere Marinade, Dressing oder SalatsoBe, unmittelbar in den ersten Vorratsbehälter eingefüllt wird.
Von ganz besonderem Vorteil ist ein Vorrichtungssystem, das eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln und mehrere weitere Vorratsbehälter, die unterschiedliche Flüssigkeiten beinhalten können, aufweist. Ein solches Vorrichtungssystem hat den ganz besonderen Vorteil, dass unmittelbar vor dem Durchführen eines
Zerkleinerungsvorganges lediglich derjenige der weiteren Vorratsbehälter, der die gerade gewünschte Flüssigkeit beinhaltet, in den ersten
Vorratsbehälter eingefügt werden muss und der Zerkleinerungsvorgang dann unmittelbar gestartet werden kann, wobei die Flüssigkeit während des Zerkleinerungsvorganges automatisch mit dem Lebensmittegut in
Kontakt gebracht wird.
Von ganz besonderem Vorteil ist außerdem ein Vorratsbehälter, der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist und der dazu ausgebildet und bestimmt ist, als weiterer Vorratsbehälter in den ersten Vorratsbehälter einer erfindungsgemäßen Vorrichtung eingefügt zu werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben
Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
Fig.1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Vorrichtungssystems, das eine als Küchenhobel ausgebildete
Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln und mehrere weitere
Vorratsbehälter, die Unterschiedliche Flüssigkeiten beinhalten, aufweist,
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Fig. 2 eine Detail-Querschnitisdarstellung der Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln des ersten AusfUhrungsbeispiels eines erfindungsgemäBen Vorrichtungssystems, bei der Verwendung eines weiteren Vorratsbehälters,
Fig. 3 eine Detail-Querschnittsdarstellung der Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln des ersten AusfUhrungsbeispiels eines erfindungsgemäBen Vorrichtungssystems, ohne die Verwendung eines weiteren Vorratsbehälters,
Fig. 4 ein weiterer Vorratsbehdlter der Vorrichtung zum Zerkleinern von
Lebensmitteln des ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 5 eine perspektivische Detaildarstellung der Vorrichtung zum
Zerkleinern von Lebensmitteln des ersten AusfUhrungsbeispiels,
Fig. 6 ein zweites AusfUhrungsbeispiel eines erfindungsgemäBen
Vorrichtungssystems, das eine als Spiralschneider ausgebildete
Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln und mehrere weitere
Vorratsbehdlter, die Unterschiedliche Flüssigkeiten beinhalten, aufweist,
Fig. 7 eine Detail-Querschnittsdarstellung der Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln des zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Vorrichtungssystems, bei der Verwendung eines weiteren Vorratsbehälters,
Fig. 8 eine Detail-Querschnittsdarstellung der Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln des zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäBen Vorrichtungssystems, ohne die Verwendung eines weiteren Vorratsbehälters.
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Figur 1 zeigt ein erstes AusfUhrungsbeispiel eines erfindungsgemäBen
Vorrichtungssystem, das eine als Küchenhobel ausgebildete Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln aufweist.
Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln weist ein als Klinge ausgebildetes Zerkleinerungswerkzeug 2 auf. Das Zerkleinerungswerkzeug 2 ist unmittelbar angrenzend an eine Auslauffläche 3 angeordnet, wobei das Zerkleinerungswerkzeug 2 und die Auslauffläche 3 in derselben Ebene angeordnet sind. Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln weist außerdem eine als Zuführfläche ausgebildete Führungsfläche 4 auf, auf der das Schneidgut zu der parallelversetzt zur Führungsfläche 4 angeordneten Klinge 2 führbar ist. Die Führungsfläche 4 ist durch die
Oberseite einer Führungsplatte 5 gebildet. Vorzugweise ist der
Parallelabstand der Führungsfläche 4 relativ zur Klinge 2 einstellbar, um die
Schneiddicke einstellen zu kônnen.
Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln weist darüber hinaus einen ersten Vorratsbehälter 6 auf, der dazu ausgebildet ist, eine (in Figur 1 nicht eingezeichnete) Flüssigkeit 7 aufzunehmen. Der erste Vorratsbehälter 6 ist dazu ausgebildet, an der Unterseite der FUhrungsplatte 5, vorzugsweise flüssigkeitsdicht und werkzeugfrei wieder lösbar, befestigt zu werden, insbesondere nachdem einer von mehreren weiteren
Vorratsbehältern 8 in den ersten Vorratsbehälter 6 eingefügt worden ist oder nachdem eine (in Figur 1 nicht eingezeichnete) Flüssigkeit 7 unmittelbar in den ersten Vorratsbehälter 6 eingefüllt worden ist.
Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln weist außerdem eine
Transportvorrichtung 9 auf. Mittels der Transportvorrichtung 9 kann
Flüssigkeit aus dem ersten Vorratsbehälter 6 bzw. aus dem in den ersten
Vorratsbehälter 6 eingefügten weiteren Vorratsbehälter 8 zu dem
Schneidgut und dadurch zu dem Zerkleinerungswerkzeug 2 transportiert
108A6008LU 12
LU505030 werden.
Die FUhrungsplatte 5 weist einen Durchbruch 10 auf, durch den die eine rotierbar gelagerte Rolle 11 ragt. Die Rolle 11 ragt einerseits in den ersten
Vorratsbehälter 6 und (falls in den ersten Vorratsbehälter 6 eingefügt) den weiteren Vorratsbehdlter 8 und andererseits in die Bewegungsbahn des auf der Führungsfläche 4 hin-und-her zu bewegenden (in Figur 1 nicht dargestellten) Schneidgutes 12, so dass die Rolle 11 durch die Hin-und-Her-
Bewegung des zu zerkleinernden Schneidgutes 12 zur Rotation angetrieben wird.
Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln ist dazu ausgebildet, wahlweise mit dem in den ersten Vorratsbehdlter 6 eingefigten weiteren
Vorratsbehälter 8 derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit 7 aus dem weiteren Vorratsbehälter 8 zu dem Schneidgut transportiert wird (was in
Figur 2 dargestellt ist), oder alternativ ohne den weiteren Vorratsbehälter derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit unmittelbar aus dem ersten
Vorratsbehdlter zu dem Schneidgut transportiert wird (was in Figur 3 dargestellt ist).
Die Figur 2 zeigt eine Detail-Querschnittsdarstellung der Vorrichtung 1 zum
Zerkleinern von Lebensmitteln des ersten Ausführungsbeispiels bei der
Verwendung eines weiteren Vorratsbehdlters 8, der in den ersten
Vorratsbehälters 6 eingefügt ist. An dem in den weiteren Vorratsbehälter 8 ragenden Abschnitt der Rolle 11 bleibt ein Teil der Flüssigkeit 7 haften, der durch die Rotation der Rolle 11 zu dem zu zerkleinernden Schneidgut 12 transportiert wird, an der sie dann anhaftet. Auf diese Weise gelangt auch ein Teil der Flüssigkeit zu der Zerkleinerungsvorrichtung 2.
Die Figur 3 zeigt eine Detail-Querschnittsdarstellung der Vorrichtung 1 zum
Zerkleinern von Lebensmitteln des ersten Ausführungsbeispiels bei der
Verwendung ohne einen weiteren Vorratsbehdlter 8. An dem in den
108A6008LU 13
LU505030 ersten Vorratsbehälter 6 ragenden Abschnitt der Rolle 11 bleibt ein Teil der
Flüssigkeit 7 haften, der durch die Rotation der Rolle 11 zu dem zu zerkleinernden Schneidgut 12 transportiert wird, an der sie dann anhaftet.
Auf diese Weise gelangt auch ein Teil der Flüssigkeit zu der
Zerkleinerungsvorrichtung 2.
Figur 4 zeigt einen weiteren Vorratsbehdlter 8 der Vorrichtung 1 zum
Zerkleinern von Lebensmitteln des ersten AusfUhrungsbeispiels. Der weitere
Vorratsbehälter 8 weist eine Öffnung 13 auf, durch die die Rolle 11 der
Transportvorrichtung 9 in das Innere des weiteren Vorratsbehdlters 8 ragt, wenn der weitere Vorratsbehdlter 8 in dem ersten Vorratsbehälter 6 angeordnet ist.
Es ist ein Verschluss 14 vorhanden, mittels dem die Offnung 13 des weiteren Vorratsbehälters 8 verschlieBbar ist, wenn dieser nicht benötigt wird. Beispielsweise kann ein nach einem Zerkleinerungsvorgang enthommener weiteren Vorratsbehdlter 8 mittels des Verschlusses 14 verschlossen und dann bis zur nächsten Benutzung aufbewahrt werden.
Der Verschluss 14 weist eine, insbesondere durchsichtige, Folie auf, die im geschlossenen Zustand die Offnung 13 abdeckt und die mittels eines (nicht dargestellten) Adhäsionsmittels an dem die Öffnung 13 umgebenden Rand der Wandung des weiteren Vorratsbehdlters 8, insbesondere zerstôrungsfrei wieder lösbar, befestigbar ist. Der Verschluss 14 weist eine Lasche 15 auf, die ein einfaches Öffnen und Schließen ermöglicht.
Figur 5 zeigt eine perspektivische Detaildarstellung der Vorrichtung 1 zum
Zerkleinern von Lebensmitteln des ersten Ausführungsbeispiels, bei der in dem ersten Vorratsbehälter 6 ein weiterer (gestrichelt dargestellter)
Vorratsbehälter 8 angeordnet ist.
Die Figur 6 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
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Vorrichtungssystem, das eine als Spiralschneider, insbesondere zum
Schneiden von Schneidgut in spiralférmige Girlanden 18, ausgebildete
Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln und mehrere weitere
Vorratsbehdlter 8 aufweist, die unterschiedliche Flüssigkeiten 7 beinhalten.
Der Spiralschneider weist einen kegelfôrmigen Aufnahmeraum 16 auf, in dem das Schneidgut 12, Insbesondere manuell oder elektromotorisch angetrieben, rotierbar ist. Der besseren Ubersichtlichkeit halber sind
Mögliche weitere Bauteile des Spiralschneiders, wie Halter, Träger und
Auffangbehälter, nicht dargestellt.
An der Wandung des kegelförmigen Schneidteils ist eine Klinge 17 angeordnet. Außerdem weist die Wandung 19 eine (nicht dargestellte)
Öffnung auf, durch die hindurch die spiralförmigen Girlanden 18 aus dem
Aufnahmeraum 16 austreten können. Die Klinge 17 ist derart angeordnet, dass bei einer Rotationsbewegung — ähnlich wie beim Bleistiftanspitzen — endseitig umlaufend von dem rotierenden Lebensmittel 12 eine spiralförmige Schicht abgetrennt wird. Hierzu ist die Klinge derart angeordnet, dass sie in den Aufnahmeraum 16 ragt, wobei der
Parallelabstand der Klinge 17 zur Aufnahmeraumwandung die Dicke der abgetrennten Schicht bestimmt.
Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln weist darüber hinaus einen ersten Vorratsbehälter 6 auf, der dazu ausgebildet ist, eine
Flüssigkeit 7 aufzunehmen. Der erste Vorratsbehälter 6 ist dazu ausgebildet, an der Außenseite der Wandung 19, vorzugsweise flussigkeitsdicht und werkzeugfrei wieder lösbar, befestigt zu werden, insbesondere nachdem einer von mehreren weiteren Vorratsbehältern 8 in den ersten Vorratsbehälter 6 eingefügt worden ist oder nachdem eine
Flüssigkeit 7 unmittelbar in den ersten Vorratsbehälter 6 eingefüllt worden ist.
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Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln weist außerdem eine
Transportvorrichtung 9 auf. Mittels der Transportvorrichtung 9 kann
Flüssigkeit aus dem ersten Vorratsbehälter 6 bzw. aus dem in den ersten
Vorratsbehdlter 6 eingefügten weiteren Vorratsbehdlter 8 zu dem
Schneidgut und dadurch zu dem Zerkleinerungswerkzeug 2 transportiert werden.
Die Wandung 19 weist einen Durchbruch 10 auf, durch den die eine rotierbar gelagerte Rolle 11 ragt. Die Rolle 11 ragt einerseits in den ersten
Vorratsbehälter 6 und (falls in den ersten Vorratsbehdlter 6 eingefügt) den weiteren Vorratsbehdlter 8 und andererseits in die Bewegungsbahn des rotierenden Schneidgutes 12, so dass die Rolle 11 durch die Rotation des
ZU zerkleinernden Schneidgutes 12 selbst zur Rotation angetrieben wird.
Die Vorrichtung 1 zum Zerkleinern von Lebensmitteln ist dazu ausgebildet, wahlweise mit dem in den ersten Vorratsbehdlter 6 eingefigten weiteren
Vorratsbehälter 8 derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit 7 aus dem weiteren Vorratsbehälter 8 zu dem Schneidgut transportiert wird (was in
Figur 7 dargestellt ist), oder alternativ ohne den weiteren Vorratsbehälter derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit unmittelbar aus dem ersten
Vorratsbehdlter zu dem Schneidgut transportiert wird (was in Figur 8 dargestellt ist).
108A6008LU 16
LU505030
Bezugszeichenliste: 1 Vorrichtung zum Zerkleinern von Lebensmitteln 2 Klinge 3 Auslauffläche 4 Führungsfläche 5 Führungsplatte 6 Erster Vorratsbehälter 7 Flüssigkeit 8 Weiterer Vorratsbehälter 9 Transportvorrichtung 10 Durchbruch 11 Rolle 12 Schneidgut 13 Öffnung 14 Verschluss 15 Lasche 16 Aufnahmeraum 17 Klinge 18 Girlanden 19 Wandung

Claims (1)

108A6008LU 17 LU505030 Patentansprüche
1. Vorrichtung (1) zum Zerkleinern von Lebensmitteln mit wenigstens einem Zerkleinerungswerkzeug (2) und mit einem ersten Vorratsbehälter (6), der dazu ausgebildet ist, eine Flüssigkeit (7) aufzunehmen, und mit einer Transportvorrichtung (9) zum Transportieren der Flüssigkeit (7) aus dem ersten Vorratsbehälter (6) zu dem Schneidgut (12) und/oder zu dem Zerkleinerungswerkzeug, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein weiterer mit Flüssigkeit (7) gefüllter Vorratsbehälter (8) vorhanden ist, der derart ausgebildet und In dem ersten Vorratsbehälter (6) derart anordenbar ist, dass die Transportvorrichtung (9) die Flüssigkeit (7) aus dem weiteren Vorratsbehdlter (8) zu dem Schneidgut (12) transportiert.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) dazu ausgebildet ist, wahlweise mit dem in den ersten Vorratsbehälter (6) eingefügten weiteren Vorratsbehälter (8) derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit (7) aus dem weiteren Vorratsbehälter (8) zu dem Schneidgut (12) transportiert wird, oder ohne den weiteren Vorratsbehälter (8) derart betrieben zu werden, dass Flüssigkeit (7) aus dem ersten Vorratsbehälter (6) zu dem Schneidgut (12) transportiert wird.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Vorratsbehälter (8) formschlüssig in den ersten Vorratsbehälter (6) einfügbar ist.
4. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenform des weiteren Vorratsbehälters und die Innenform des ersten Vorratsbehälters gleich ausgebildet sind.
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5. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorratsbehälter (6) und/oder der weitere Vorratsbehälter (8) werkzeugfrei festlegbar ist, Insbesondere dass der weitere Vorratsbehdlter (8) werkzeugfrei in den ersten Vorratsbehälter (6) einfügbar ist.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Vorratsbehälter (8) eine Öffnung (13) aufweist, durch die ein Bauteil der Transportvorrichtung (9) in das Innere des weiteren Vorratsbehdlters ragt, wenn der weitere Vorratsbehälter (8) in dem ersten Vorratsbehälter (6) angeordnet ist.
7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Öffnung (13) ragende Bauteil der Transportvorrichtung (9) die Öffnung (13) soweit verschließt, dass ein Auslaufen der Flüssigkeit (7) verhindert ist, wenn die Transportvorrichtung (9) nicht aktiv ist.
8. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschluss (14) vorhanden ist, mittels dem die Öffnung (13) verschließbar ist.
9. Vorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (14) eine Folie aufweist, die im geschlossenen Zustand die Öffnung (13) abdeckt und die mittels eines Adhäsionsmittels an dem die Öffnung (13) umgebenden Rand der Wandung des weiteren Vorratsbehälters, insbesondere zerstörungsfrei wieder lösbar, befestigbar ist.
10. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (14) durchsichtig ausgebildet ist.
11. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Vorratsbehdlter (8), abgesehen von der Öffnung (13), flüssigkeitsdicht ausgebildet ist.
30.08.2023 108A0009LU 19 LU505030
12. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (7) in dem weiteren Vorratsbehälter (8) eine Marinade, ein Dressing oder eine Salatsoße ist.
13. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (7) in dem weiteren Vorratsbehälter (8) eine Viskosität von mehr als 100 mPas, insbesondere von mehr als 200 mPas oder mehr als 500 mPas, aufweist.
14. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (7) in dem weiteren Vorratsbehälter (8) ein Verdickungsmittel beinhaltet.
15. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (9) dazu ausgebildet ist, durch eine Bewegung des zu schneidenden Gutes angetrieben zu werden.
16. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) als Küchenhobel mit einer Führungsfläche (4), auf der das Schneidgut (12) hin-und-her bewegbar ist, ausgebildet ist.
17. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) als Spiralschneider zum Schneiden von Schneidgut (12) in spiralfôrmige Girlanden (18) ausgebildet ist.
18. Vorrichtung (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiralschneider einen kegelförmigen Aufnahmeraum (16) aufweist, In dem das Schneidgut (12) rotierbar ist.
19. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (9) eine rotierbar gelagerte Rolle (11) aufweist, die in das Innere des weiteren
108A6008LU 20 LU505030 Vorratsbehälters (8) ragt, wenn der weitere Vorratsbehälter (8) in dem ersten Vorratsbehälter (6) angeordnet ist.
20. Vorrichtung (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (11) dazu ausgebildet und angeordnet ist, von einer Bewegung des Schneidgutes (12) zur Rotation angetrieben zu werden.
21. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorratsbehdlter (6) starr ausgebildet ist und/oder dass der weitere Vorratsbehälter (8) star ausgebildet ist.
22. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorratsbehdlter (6), abgesehen von einer Öffnung (13), durch die die Transportvorrichtung (9) Flüssigkeit (7) aus dem ersten Voratsbehälter (6) heraus transportiert, flussigkeitsdicht ausgebildet ist.
23. Vorrichtungssystem beinhaltend eine Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 22 und mehrere weitere Vorratsbehälter (8), die unterschiedliche Flüssigkeiten (7) beinhalten.
24. Vorratsbehälter (8), der mit einer Flüssigkeit (7) gefüllt ist und der dazu ausgebildet und bestimmt ist, als weiterer Vorratsbehälter (8) in den ersten Vorratsbehälter (6) einer Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 22 eingefügt zu werden.
25. Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung (1) zum Zerkleinern von Lebensmitteln mit wenigstens einem Zerkleinerungswerkzeug (2) und mit einem ersten Vorratsbehälter (6), der dazu ausgebildet ist, eine Flüssigkeit (7) aufzunehmen, und mit einer Transportvorrichtung (9) zum Transportieren der Flüssigkeit (7) aus dem ersten Vorratsbehälter (6) zu dem Schneidgut (12) und/oder zu dem Zerkleinerungswerkzeug, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein weiterer mit Flüssigkeit (7) gefüllter Vorratsbehälter (8) in dem
30.08.2023 108A0009LU 21 LU505030 ersten Vorratsbehälter (6) derart angeordnet wird, dass die Transportvorrichtung (9) die Flüssigkeit (7) während eines Zerkleinerungsvorganges aus dem weiteren Vorratsbehälter (8) zu dem Schneidgut (12) transportiert.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3816875A (en) * 1971-05-26 1974-06-18 Duncan Creations Inc Meat cutting and slicing method and apparatus
WO2015070837A2 (de) 2013-11-16 2015-05-21 Börner Distribution International GmbH Verfahren zum schneiden von obst, gemüse oder dergleichen, schneidwerkzeug, applikator zur verwendung in einem schneidwerkzeug, dosiereinrichtung
WO2017137024A1 (de) 2016-02-12 2017-08-17 Börner Distribution International GmbH Küchenhobel und applikator

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