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Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugtürgriff mit einem Trägerbauteil und einem vom Trägerbauteil getragenen Gehäuse, wobei das Gehäuse ein erstes Gehäusebauteil mit einem ersten Kopplungsrand und ein zweites Gehäusebauteil mit einem zweiten Kopplungsrand aufweist, wobei im zusammengebauten Zustand des Gehäuses der erste Kopplungsrand und der zweite Kopplungsrand zumindest abschnittsweise aufeinanderliegend angeordnet sind, wobei das erste Gehäusebauteil und das zweite Gehäusebauteil zumindest einen Aufnahmeraum ausbilden, wobei innerhalb des zumindest einen Aufnahmeraumes des Gehäuses eine Leiterplatte angeordnet ist, welche mindestens einen Sensor zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffs aufweist, und wobei in dem Gehäuse eine Vergusswanne für die Leiterplatte angeordnet ist.
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Bekannte Fahrzeugtürgriffe sind schalenartig aufgebaut und werden auch als Schalengriffe bezeichnet, welche beispielsweise aus zwei Gehäusehälften bestehen, die im zusammengebauten Zustand einen Aufnahmeraum ausbilden. In einem solchen Aufnahmeraum sind dann eine Leiterplatte, Sensoren, welche auf der Leiterplatte angeordnet sein können, und weitere elektronische Komponente, wie zum Beispiel auf der Leiterplatte angeordnete und mit den Sensoren zusammenwirkende Prozessoren, untergebracht. Dabei besteht die Herausforderung, diese Bauteile wirksam vor mechanisch unerwünschten Einflüssen sowie Witterungseinflüssen, wie beispielsweise Feuchtigkeit, Staub und Temperaturschwankungen, zu schützen. Eine bekannte Möglichkeit besteht darin, die Leiterplatte mit ihrer Elektronik und ihren Sensoren mit einem Verguss-Material vollständig zu umgießen. Diese Möglichkeit bietet zwar einen hohen Schutz gegen äußere Einflüsse, erschwert jedoch die präzise Erfassung und Verarbeitung der Bedienung des Fahrzeugtürgriffs. Eine andere bekannte Möglichkeit ist die Kapselung von Leiterplatte, der weiteren Elektronik und Sensoren in einem zusätzlichen Gehäuse innerhalb des Fahrzeugtürgriffs. Diese andere Möglichkeit erfordert eine sichere Abdichtung der Spalte des zusätzlichen Gehäuses, um die Elektronik vor Umwelteinflüssen zu schützen, was den Herstellungsprozess verkompliziert und potenziell zusätzliche Kosten verursacht.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lösung zu schaffen, die auf konstruktiv einfache Weise einen verbesserten Fahrzeugtürgriff für ein Kraftfahrzeug bereitstellt, bei dem die Leiterplatte sowie andere elektronische Komponenten und Sensoren zuverlässig gegen äußere Einflüsse geschützt sind, ohne dass die Bedienung des Fahrzeugtürgriffs beeinträchtigt wird. Die Erfindung soll dabei eine kosteneffiziente und einfache Herstellung ermöglichen, indem sie einen innovativen Schutz für die Leiterplatte sowie für die auf der Leiterplatte angeordnete Sensorik integriert.
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Bei einem Fahrzeugtürgriff der eingangs bezeichneten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass innerhalb der Vergusswanne ein erster Leiterplatten-Bereich der Leiterplatte angeordnet ist, welcher mit einem Vergussmaterial umgossen ist, wobei ein zweiter Leiterplatten-Bereich der Leiterplatte, an welchem der mindestens eine Sensor angeordnet ist, in einem spaltfreien und vergussmaterialfreien Teilraum angeordnet ist, welcher ein Teil des von dem zweiten Gehäusebauteils ausgebildeten Aufnahmeraumes ist.
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Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Durch die Erfindung wird ein Fahrzeugtürgriff zur Verfügung gestellt, welcher eine verbesserte Lösung für den Schutz der Leiterplatte, der Elektronik und Sensorik in Fahrzeugtürgriffen bietet, indem ein innovatives Konstruktionsprinzip eingesetzt wird, um die Anforderungen an Witterungsbeständigkeit, Funktionalität und Kosteneffizienz zu erfüllen. Die Leiterplatte erstreckt sich sowohl innerhalb des ersten Gehäusebauteils als auch innerhalb des zweiten Gehäusebauteils, wobei erfindungsgemäß durch die Vergusswanne ein Teilverguss der Leiterplatte realisiert wird, in welcher ein erster Leiterplatten-Bereich angeordnet ist. In diesem ersten Leiterplatten-Bereich sind elektronische Komponenten, wie zum Beispiel ein Prozessor und die Verkabelung, angeordnet, welche mittels des Vergussmaterials gegenüber witterungsbedingten und mechanischen Einflüssen geschützt werden. An dem zweiten Leiterplatten-Bereich ist wenigstens ein Sensor zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffs angeordnet, wobei diese zweite Leiterplatten-Bereich frei von Vergussmaterial ist, so dass die Funktionalität des mindestens einen Sensors garantiert ist, wobei erfindungsgemäß aufgrund des spaltfrei ausgebildeten Teilraumes auch keine Witterungseinflüsse auf den Sensor einwirken. Die Funktionalität des mindestens einen Sensors ist aber auch dadurch gewährleistet, indem der Teilraum eine Bewegung des bei einer Betätigung verformten Gehäuses relativ zur Leiterplatte ermöglicht, was bei einem vollständigen Verguss der Leiterplatte nicht gegeben ist.
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Die Erfindung sieht in Ausgestaltung vor, dass sich die Vergusswanne über den ersten Kopplungsrand und/oder den zweiten Kopplungsrand hinweg erstreckt. Die Vergusswanne erstreckt sich also über den Bereich des Gehäuses hinweg, an welchem das erste Gehäusebauteil und das zweite Gehäusebauteil aneinander angrenzen und aufeinanderliegend angeordnet sind. Dadurch ist ein flächenmäßig weit reichender Verguss realisierbar. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bauteile, welche umgossen werden sollen, nicht mehr vollständig innerhalb eines Gehäusebauteils angeordnet sein müssen. Vielmehr können die Bauteile, die umgossen werden sollen, erfindungsgemäß über die aufeinanderliegenden Kopplungsränder hinweg erstreckend angeordnet sein.
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Vorteilhaft ist es in Ausgestaltung der Erfindung ferner, wenn ein Innenwandabschnitt des zweiten Gehäusebauteils einen Teilabschnitt der Vergusswanne ausbildet. Durch die zusätzliche Nutzung des Innenwandabschnitts können Bauteile und Material eingespart werden.
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Zur Positionierung der Leiterplatte innerhalb des Gehäuses sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass die Leiterplatte an einem in dem Gehäuse angeordneten Leiterplatten-Träger gehalten ist. Der Leiterplatten-Träger ist dabei in das Gehäuse einschiebbar und positionierbar ausgebildet.
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Die Erfindung sieht in vorteilhafter Ausgestaltung ferner vor, dass der Leiterplatten-Träger einen Teilabschnitt der Vergusswanne ausbildet. Durch diese zusätzliche Nutzung des Leiterplatten-Trägers werden zusätzlich Bauteile und Material eingespart.
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Damit die Bauteile, welche umgossen werden sollen, nicht mehr vollständig innerhalb eines Gehäusebauteils angeordnet sein müssen, sieht die Erfindung in vorteilhafter Ausgestaltung vor, dass sich der Leiterplatten-Träger über den ersten Kopplungsrand und den zweiten Kopplungsrand hinweg erstreckt.
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Zur Ausbildung vergussmaterialfreien Teilraumes sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass ein Dichtkragen vorgesehen ist, welcher umlaufend um die Leiterplatte herum angeordnet ist und welcher an der Leiterplatte anliegt.
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Dementsprechend ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der Dichtkragen den spaltfreien und vergussmaterialfreien Teilraum abdichtend ausgebildet ist.
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Der Dichtkragen besteht aus einem flexiblen und komprimierbaren Material, so dass in Ausgestaltung der Erfindung der Dichtkragen eine Trennlinie zwischen dem ersten Leiterplatten-Bereich und dem zweiten Leiterplatten-Bereich ausbildet und die Leiterplatte an einem Innenwandabschnitt des zweiten Gehäusebauteils abstützt.
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Die Erfindung sieht in vorteilhafter Ausgestaltung ferner vor, dass der der Dichtkragen einen Teilabschnitt der Vergusswanne ausbildet. Durch diese zusätzliche Nutzung des der Dichtkragens werden zusätzlich Bauteile und Material eingespart.
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Für einen sicheren Halt des Dichtkragens an der Leiterplatte sowie für eine exakte Positionierung der Leiterplatte durch den Dichtkragen ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, wenn der Dichtkragen mit der Leiterplatte über eine formschlüssige Verbindung lösbar verbunden ist.
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Zur Verbindung von Trägerbauteil und Gehäuse sieht die Erfindung ferner vor, dass wenigstens eine Zusatz-Vergusswanne innerhalb des Gehäuses vorgesehen ist, wobei das Trägerbauteil wenigstens einen Trägerarm aufweist, welcher wenigstens abschnittsweise in der wenigstens einen Zusatz-Vergusswanne angeordnet ist und dort mit einem Vergussmaterial umgossen ist.
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Zur Erfassung einer Betätigung des Fahrzeugtürgriffs durch einen Benutzer sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass der mindestens eine Sensor als ein induktiver Sensor mit wenigstens einer Leiterspule ausgebildet ist, um Verformungen des Gehäuses zu erfassen, wobei das Gehäuse in einem Gehäuseabschnitt, welcher der wenigstens einen Leiterspule gegenüberliegend angeordnet ist, mit wenigstens einem metallischen Target zur sensorischen Wechselwirkung mit der wenigstens einen Leiterspule ausgebildet ist.
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Zur Erfassung einer Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass der mindestens eine Sensor als ein kapazitiver Sensor mit einer Leiterfläche ausgebildet ist, um eine Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff zu erfassen.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann der Fahrzeugtürgriff als ein sogenannter Wing-Griff ausgebildet sein, wobei dabei das Gehäuse einen Greifabschnitt und einen Basisabschnitt aufweist, wobei sich der Greifabschnitt von dem Basisabschnitt abgewinkelt erstreckt und wobei sich die Leiterplatte innerhalb des Greifabschnitts zumindest abschnittsweise erstreckt.
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Schließlich ist es konstruktiv besonders günstig für die Anbringung des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff, wenn in Ausgestaltung der Erfindung sich das Trägerbauteil einseitig aus dem Basisabschnitt des Gehäuses hinaus erstreckt, um eine Kopplung mit einem Karosseriebauteil eines Kraftfahrzeugs zu erlauben.
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Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehenden noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
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Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, in der ein beispielhaftes und bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.
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In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff,
- Figur 2 eine perspektivische Detailansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs, welche an einer Kraftfahrzeugtür angeordnet ist,
- Figur 3 eine Seitenansicht auf ein Gehäuse und ein Trägerbauteil des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs,
- Figur 4 eine perspektivische Einzelteildarstellung des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs,
- Figur 5 eine perspektivische Darstellung einer Leiterplatte, einem Dichtkragen und einem Leiterplatten-Träger des erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriffs,
- Figur 6 eine seitliche Schnittansicht durch den erfindungsgemäßen Fahrzeugtürgriff,
- Figur 7 eine perspektivische Vorderansicht auf die Leiterplatte, bei welcher ein Leiterplatten-Bereich mit einem Vergussmaterial umgossen ist,
- Figur 8 eine perspektivische Rückansicht der Darstellung aus Figur 7,
- Figur 9 eine perspektivische Draufsicht auf ein Gehäusebauteil, bevor das Vergussmaterial in eine Vergusswanne gelangt, und
- Figur 10 eine perspektivische Draufsicht auf das Gehäusebauteil aus Figur 9, nachdem das Vergussmaterial in eine Vergusswanne gelangt ist.
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In der Figur 1 ist ein Kraftfahrzeug 1 in Form eines PKWs exemplarisch dargestellt, welches in dem Beispiel über vier Kraftfahrzeugtüren 2 (zwei davon sind aus Figur 1 ersichtlich) verfügt. An der vorderen Kraftfahrzeugtür 2, also der linken Kraftfahrzeugtür 2 in Figur 1, ist ein erfindungsgemäßer Fahrzeugtürgriff 3 angebracht, mit dessen Hilfe die Kraftfahrzeugtür 2 geöffnet werden kann. Bei dem Fahrzeugtürgriff 3 handelt es sich um eine Art feststehenden Griff, welcher gegenüber der Kraftfahrzeugtür 2 weitgehend unbeweglich ist.
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Der in Figur 1 lediglich schematisch dargestellte Fahrzeugtürgriff 3 weist ein Gehäuse 4 auf, welches aus den Figuren 2, 3 und 4 ersichtlich ist und welches flügelförmig ausgebildet ist und von der Kraftfahrzugtür 2 hervorsteht. Das Gehäuse 4 weist einen Basisabschnitt 5 und einen Greifabschnitt 6 auf. Der Basisabschnitt 5 erstreckt sich in eine von der Kraftfahrzeugtür 2 wegweisende Horizontalrichtung, wobei sich endseitig des Basisabschnitts 5, d.h. am freien Ende des Basisabschnitts 5, der Greifabschnitt 6 derart erstreckt, dass zwischen dem Basisabschnitt 5 und dem Greifabschnitt 6 ein Spalt ausgebildet ist, in welchen die Hand eines Benutzers eintauchen und den Greifabschnitt 6 zur Betätigung hintergreifen kann. Als Betätigung kommt dabei eine Ziehbewegung oder eine Drückbewegung an dem Greifabschnitt 6 in Betracht. Der Greifabschnitt 6 erstreckt sich von dem Basisabschnitt 5 abgewinkelt. Insbesondere ist der Greifabschnitt 6 in Form eines Winglets, also eines Flügelohrs, ausgebildet und erstreckt sich endseitig von dem Basisabschnitt 5 aus, wobei die Erstreckung am freien Ende des Basisabschnitts 5 schräg oder gebogen verlaufend ausgebildet sein kann. Wie ferner beispielsweise der Figur 3 zu entnehmen ist, weist der Fahrzeugtürgriff 3 ein Trägerbauteil 7 auf, welches eine Kopplung mit einem Karosseriebauteil des Kraftfahrzeugs 1 erlaubt und welches das Gehäuse 4 trägt, so dass das Gehäuse 4 über das Trägerbauteil 7 an dem Kraftfahrzeug 1 fest verbunden ist. Das Trägerbauteil 7 erstreckt sich abschnittsweise innerhalb des Gehäuses 4 und einseitig aus dem Basisabschnitt 5 hinaus, um die Kopplung mit dem Karosseriebauteil des Kraftfahrzeugs 1 zu ermöglichen.
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Wie die Figur 4 zeigt, weist das Gehäuse 4 ein erstes Gehäusebauteil 8 und ein zweites Gehäusebauteil 9 auf. Das erste Gehäusebauteil 8 weist dabei einen ersten Kopplungsrand 10 auf und das zweite Gehäusebauteil 9 weist einen zweiten Kopplungsrand 11 auf. Im zusammengebauten Zustand des Gehäuses 4 sind der erste Kopplungsrand 10 und der zweite Kopplungsrand 11 zumindest abschnittsweise aufeinanderliegend angeordnet. Der erfindungsgemäße Fahrzeugtürgriff 3 weist ferner eine Leiterplatte 12 auf, welche innerhalb des Gehäuses 4 angeordnet ist und welche sich zumindest abschnittsweise in den Greifabschnitt 6 hinein erstreckt. Die Leiterplatte 12 weist wenigstens einen Sensor zur Erfassung einer Bedienung des Fahrzeugtürgriffs 3 auf.
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Aus den Figuren 4 bis 8 ist ersichtlich, dass die Leiterplatte 12 mit zwei Sensoren ausgestattet ist. Einer der zwei Sensoren ist dabei als ein induktiver Sensor 14 mit Leiterspulen 16 ausgebildet, um Verformungen des Gehäuses 4 zu erfassen, wobei das Gehäuse 4 in einem Gehäuseabschnitt, welcher den Leiterspulen 15 gegenüberliegend angeordnet ist, mit einem metallischen Target 16 zur sensorischen Wechselwirkung mit den Leiterspule 15 ausgebildet ist. Der andere der zwei Sensoren ist als ein kapazitiver Sensor 17 mit einer Leiterfläche 18 ausgebildet, um eine Annäherung eines Bedieners an den Fahrzeugtürgriff 3 zu erfassen. Wie der Figur 6 zu entnehmen ist, bilden das erste Gehäusebauteil 8 und das zweite Gehäusebauteil 9 einen Aufnahmeraum 19 aus, wobei innerhalb des Aufnahmeraumes 19 die Leiterplatte 12 angeordnet ist.
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Der erfindungsgemäße Fahrzeugtürgriff 3 weist ferner einen Leiterplatten-Träger 20 (siehe zum Beispiel Figuren 4, 5 und 6) auf, welcher innerhalb des Gehäuses 4 angeordnet ist. Der Leiterplatten-Träger 20 weist dabei eine Außenkontur auf, welche auf die Innenwandung 21 des zweiten Gehäusebauteils 9 abgestimmt ist und mit dieser derart korrespondiert bzw. zu dieser derart komplementär ausgebildet ist, dass der Leiterplatten-Träger 20 in das zweite Gehäusebauteil 9 einschiebbar ist und innerhalb des zweiten Gehäusebauteils 9 positioniert ist. An dem Leiterplatten-Träger 20 sind Einsteck-Einschübe 22 ausgebildet. Im zusammengebauten Zustand des Fahrzeugtürgriffs 3 ist die Leiterplatte 12 mit einem ersten Leiterplatten-Bereich 23 in die Einsteck-Einschübe 22 eingesteckt angeordnet und gehalten. Der erste Leiterplatten-Bereich 23 ist ein Abschnitt der Leiterplatte 12, an welchem elektronische Komponenten 24, wie zum Beispiel ein Mikroprozessor und dergleichen, und Verkabelungen 25 angeordnet sind. An einem zweiten Leiterplatten-Bereich 26 sind dann der kapazitive Sensor 17 und der induktive Sensor 14 angeordnet, wobei ersichtlich ist, dass an dem zweiten Leiterplatten-Bereich 26 auch nur ein kapazitiver oder induktiver Sensor angeordnet sein kann oder dass an dem zweiten Leiterplatten-Bereich 26 auch mehr als die zwei genannten Sensoren (kapazitiver und induktiver Sensor) angeordnet sein können.
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Der Fahrzeugtürgriff 3 weist ferner einen Dichtkragen 27 auf, welcher in den Figuren 4, 5 und 6 gezeigt ist. Der Dichtkragen 27 bildet eine Trennlinie 28 zwischen dem ersten Leiterplatten-Bereich 23 und dem zweiten Leiterplatten-Bereich 26 aus, wobei der Dichtkragen 27 umlaufend um die Leiterplatte 12 herum angeordnet ist und an der Leiterplatte 12 anliegt. Insbesondere ist der Dichtkragen 27 über eine formschlüssige Verbindung 32 mit der Leiterplatte 12 lösbar verbunden. Die formschlüssige Verbindung 32 wird von Zapfen 33, welche innenseitig des Dichtkragens 27 abstehen, und von in der Leiterplatte 12 ausgeformten Ausnehmungen 34, welche zu den Zapfen 33 korrespondierend ausgebildet und angeordnet sind, gebildet. Die Zapfen 33 greifen dabei in die Ausnehmungen 34 ein, so dass der Dichtkragen 27 formschlüssig mit der Leiterplatte 12 verbunden ist. Im zusammengebauten Zustand des Fahrzeugtürgriffs 3 stützt der Dichtkragen 27 die Leiterplatte 12 bzw. den zweiten Leiterplatten-Bereich 26 an einem Innenwandabschnitt bzw. der Innenwandung 21 des zweiten Gehäusebauteils 9 ab. Zur Abstützung weist der Dichtkragen 27 elastische Arme 29, auf gegen die Innenwandung 21 des zweiten Gehäusebauteils 9 drücken und damit abdichtend an der Innenwandung 21 anliegen. Die abdichtende Funktion des Dichtkragens 27 dient einem Vergussmaterial 30, welches zum Aushärten in eine Vergusswanne 31 eingegossen wird. Die Vergusswanne 31 ist dabei innerhalb des Gehäuses 4 ausgebildet und angeordnet. Die Vergusswanne 31 ist ferner in Richtung des ersten Gehäusebauteils 8 einseitig offen ausgebildet.
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In den Figuren 6, 7 und 8 ist das Vergussmaterial 30 ausgehärtet gezeigt. Die Vergusswanne 31 ist dabei derart ausgebildet, dass innerhalb der Vergusswanne 31 der erste Leiterplatten-Bereich 23 der Leiterplatte 12 angeordnet ist. Folglich ist der erste Leiterplatten-Bereich 23 der Leiterplatte 12 mit dem Vergussmaterial 30 umgossen. Im zusammengebauten Zustand des Fahrzeugtürgriffs 3 ist hingegen der zweite Leiterplatten-Bereich 26 der Leiterplatte 12, an welchem die Sensoren 14, 17 angeordnet sind, in einem spaltfreien und vergussmaterialfreien Teilraum 35 angeordnet. Der spaltfreie und von Vergussmaterial freie Teilraum 35 ist ein Teil des von dem zweiten Gehäusebauteils 9 ausgebildeten Aufnahmeraumes 19 und weist keinen Spalt auf, wie er (ein Spalt 36 in Figur 6) zum Beispiel zwischen dem ersten Kopplungsrand 10 und dem zweiten Kopplungsrand 11 und insbesondere im Bereich des ersten Leiterplatten-Bereichs 23 vorhanden ist und welcher das Eindringen von Feuchtigkeit erlaubt. Aus diesem Grund ist der erste Leiterplatten-Bereich 23 auch mit dem Vergussmaterial 30 umgossen, wobei der Dichtkragen 27 den zweiten Leiterplatten-Bereich 26, welcher in dem Teilraum 35 angeordnet ist, abdichtet. Der Dichtkragen 27 ist folglich den spaltfreien und vergussmaterialfreien Teilraum 35 abdichtend ausgebildet.
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Die Figur 6 zeigt ferner, dass sich der Leiterplatten-Träger 20 über den ersten Kopplungsrand 10 und den zweiten Kopplungsrand 11 hinweg erstreckt. Wie aus der Figur 6 weiter hervorgeht, ist die Vergusswanne 31 von einem Abschnitt der Innenwandung 21 des zweiten Gehäusebauteils 9 ausgebildet. Zusätzlich bildet auch der Leiterplatten-Träger 20 einen Teilabschnitt der Vergusswanne 31 aus. Schließlich bildet auch der Dichtkragen 27 einen Teilabschnitt der Vergusswanne 31 aus. Dabei stellt der Dichtkragen 27 den Boden der Vergusswanne 31 dar. Folglich ist die Vergusswanne 31 erst dann ausgebildet, wenn die in dem Leiterplatten-Träger 20 gehaltene Leiterplatte 12 in den Aufnahmeraum 19 des Gehäuses 4 eingesetzt ist und wenn zuvor der Dichtkragen 27 mit der Leiterplatte 12 formschlüssig verbunden ist. Dies ist in Figur 9 gezeigt, bei welcher die zusammengebaute Baugruppe aus Leiterplatte 12, Leiterplatten-Träger 20 und Dichtkragen 27 in das zweite Gehäusebauteil 9 eingesteckt angeordnet ist. Wie aus der Figur 9 zu erkennen ist, ragt der Leiterplatten-Träger 20 über den zweiten Kopplungsrand 11 des zweiten Gehäusebauteils 9 hinaus, so dass sich auch die Vergusswanne 31 über den zweiten Kopplungsrand 11 hinweg erstreckt. Dies ermöglicht eine Ummantelung der Leiterplatte 12 über eine viel größeren Höhenbereich, als es im Stand der Technik bislang bekannt war, denn im Stand der Technik wird die Vergusswanne von dem Gehäuse bzw. von einem Gehäusebauteil selbst ausgebildet, so dass die Höhe des Vergusses von dem Kopplungsrand begrenzt ist. Aus der Figur 9 ist ferner zu erkennen, dass Tragarme 37 des Trägerbauteils 7 in Zusatz-Vergusswannen 38 angeordnet sind, wobei die Zusatz-Vergusswanne 38 für den linken Tragarm 37 in Figur 9 von dem Leiterplatten-Träger 20 ausgebildet ist, wohingegen die Zusatz-Vergusswanne 38 für den rechten Tragarm 37 in Figur 9 von dem zweiten Gehäusebauteil 9 ausgebildet ist. In Figur 10 ist dann das Vergussmaterial 30 in die Vergusswanne 31 und in die Zusatz-Vergusswannen 38 eingefüllt und ausgehärtet. Das Trägerbauteil 7 ist hierbei über das Vergussmaterial 30 mit dem zweiten Gehäusebauteil 9 stoffschlüssig verbunden und der erste Leiterplatten-Bereich ist mit dem Vergussmaterial 30 umgossen bzw. ummantelt.
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Die vorstehend beschriebene Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt. Es ist ersichtlich, dass an der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der beabsichtigten Anwendung naheliegende Abänderungen vorgenommen werden können, ohne dass dadurch der Bereich der Erfindung verlassen wird. Zur Erfindung gehört alles dasjenige, was in der Beschreibung enthalten und/oder in der Zeichnung dargestellt ist, einschließlich dessen, was abweichend von dem konkreten Ausführungsbeispiel für den Fachmann naheliegt.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Kraftfahrzeug
- 2
- Kraftfahrzeugtüren
- 3
- Fahrzeugtürgriff
- 4
- Gehäuse
- 5
- Basisabschnitt
- 6
- Greifabschnitt
- 7
- Trägerbauteil
- 8
- erstes Gehäusebauteil
- 9
- zweites Gehäusebauteil
- 10
- erster Kopplungsrand
- 11
- zweiter Kopplungsrand
- 12
- Leiterplatte
- 14
- induktiver Sensor
- 15
- Leiterspule
- 16
- metallisches Target
- 17
- kapazitiver Sensor
- 18
- Leiterfläche
- 19
- Aufnahmeraum
- 20
- Leiterplatten-Träger
- 21
- Innenwandung
- 22
- Einsteck-Einschübe
- 23
- erster Leiterplatten-Bereich
- 24
- elektronische Komponenten
- 25
- Verkabelung
- 26
- zweiter Leiterplatten-Bereich
- 27
- Dichtkragen
- 28
- Trennlinie
- 29
- elastische Arme
- 30
- Vergussmaterial
- 31
- Vergusswanne
- 32
- formschlüssige Verbindung
- 33
- Zapfen
- 34
- Ausnehmungen
- 35
- Teilraum
- 36
- Spalt
- 37
- Tragarme
- 38
- Zusatz-Vergusswanne