EP4701702A1 - Bereitstellungsvorrichtung für die lagerung und den transport von kathetern - Google Patents

Bereitstellungsvorrichtung für die lagerung und den transport von kathetern

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EP4701702A1
EP4701702A1 EP24722576.6A EP24722576A EP4701702A1 EP 4701702 A1 EP4701702 A1 EP 4701702A1 EP 24722576 A EP24722576 A EP 24722576A EP 4701702 A1 EP4701702 A1 EP 4701702A1
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EP
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holding
catheter
carrier
balloon
tab
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EP24722576.6A
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Eberhard Engelien
Fred Held
Verena DESCH
David RIECHE
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B Braun Melsungen AG
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B Braun Melsungen AG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Bereitstellungsvorrichtung für die Lagerung und den Transport von Kathetern, insbesondere von Ballonkathetern für die perkutane transluminale Koronarangioplastie, wobei die Bereitstellungsvorrichtung einen Träger und eine am Träger angeordnete oder ausgebildete Halteeinrichtung (36) umfasst zum Halten eines ringförmig aufgerollten Katheters (12) in einer Lagerungsstellung, wobei die Halteeinrichtung mindestens drei mit dem Katheter in der Lagerungsstellung in Eingriff stehende Halteelemente (38a-38c) umfasst und wobei die mindestens drei Halteelemente räumlich voneinander getrennt am Träger angeordnet oder ausgebildet sind.

Description

Bereitstellungsvorrichtung für die Lagerung und den Transport von Kathetern
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bereitstellungsvorrichtung für die Lagerung und den Transport von Kathetern, insbesondere von Ballonkathetern für die perkutane transluminale Koronarangioplastie.
Ballonkatheter für die perkutane transluminale Koronarangioplastie, auch als PTCA-Katheter bezeichnet, dienen der Behandlung von hochgradigen Koronarstenosen. Zu deren Behandlung wird der Ballonkatheter über einen Führungsdraht in ein Koronargefäß eingeführt und inflatiert.
Aktuell am Markt verfügbare PTCA-Katheter werden in sogenannten "Dispensern" transportiert und gelagert. Dabei handelt es sich um einen langen Kunststoffschlauch, welcher länger als der Katheter selbst ist. Der Kunststoffschlauch wird mit dem aufgenommenen Katheter zu einem Kreis gedreht und mit Klammern gegen ein Abrollen fixiert. Eingeschobene Katheter können in dieser Art von Verpackung sicher transportiert und gelagert werden.
Probleme der beschriebenen Dispenser sind zum einen deren Handhabung, insbesondere die umständliche Entnahme des Katheters, und zum anderen deren Umweltverträglichkeit. Allein der als Verpackung genutzte Kunststoffschlauch macht nahezu den größten Anteil am Kunststoffbedarf des gesamten Produkts aus, nämlich etwa 95%.
Eine Haltevorrichtung, insbesondere für medizinische Ausstattungen, ist aus der JP 2016-064089 A bekannt. Die JP 2012-176101 A betrifft eine Verpackung für medizinische Vorrichtungen, insbesondere Katheter. Eine Lagerungsvorrichtung für Gegenstände mit einer langen Erstreckung ist in der WO 2019/ 171672 Al beschrieben. Die DE 43 33 073 Al offenbart eine Verpackung für schlauchförmige Güter. Aus der US 4,332,322 ist eine Faltverpackung zum Halten einer Spule eines Plastikrohrs mit Klemmen und entsprechenden Formstücken bekannt. Die US 5,131,537 betrifft eine Verpackung für medizinische Katheter. In der US 2005/0194276 Al sind eine Verpackung für langgestreckte medizinische Vorrichtungen und Verfahren zum Herstellen und Verwenden derselben beschrieben.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bereitstellungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu verbessern.
Diese Aufgabe wird bei einer Bereitstellungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Bereitstellungsvorrichtung einen Träger und eine am Träger angeordnete oder ausgebildete Halteeinrichtung umfasst zum Halten eines ringförmigen aufgerollten Katheters in einer Lagerungsstellung, dass die Halteeinrichtung mindestens drei mit dem Katheter in der Lagerungsstellung in Eingriff stehende Halteelemente umfasst und dass die mindestens drei Halteelemente räumlich voneinander getrennt am Träger angeordnet oder ausgebildet sind, dass die mindestens drei Halteelemente längs eines Haltekreises positioniert sind, welcher einen Haltekreismittelpunkt definiert, dass mindestens eines, insbesondere alle, der mindestens drei Halteelemente in Form einer Haltelasche ausgebildet ist, dass ein freies Haltelaschenende der Haltelasche in Richtung auf ein Trägerzentrum des Trägers hin weisend ausgerichtet ist und dass die Halteeinrichtung mindestens zwei Rückhalteelemente umfasst zum Verhindern einer Bewegung des Katheters in der Lagerungsstellung in Richtung auf den Haltekreismittelpunkt hin.
Eine wie vorgeschlagen weitergebildete Bereitstellungsvorrichtung ermöglicht es insbesondere, einen aufgerollten Katheter am Träger auf einfache Weise zu halten. Hierfür dienen die mindestens drei Halteelemente. Insbesondere können nur drei Halteelemente vorgesehen sein. Sie dienen der Abstützung des aufgerollten Katheters beispielsweise an drei Punkten oder an drei kurzen Anlageabschnitten. Eine solche Anordnung ermöglicht es insbesondere, den Katheter auf einfache Weise handzuhaben. Insbesondere können so beide Enden des Katheters an der Bereitstellungsvorrichtung beziehungsweise an deren Träger frei zugänglich gehalten werden. Dies verbessert eine Handhabung der Bereitstellungsvorrichtung im Vergleich zu der eingangs beschriebenen, bekannten Verpackungsvorrichtung signifikant. Insbesondere ist es, abhängig von der konkreten Anordnung der Halteelemente, möglich, den Katheter insgesamt, und zwar aufgerollt, von der Bereitstellungsvorrichtung zu entnehmen. Dies ist bei einem in einem Kunststoffschlauch gelagerten Katheter nicht möglich. Bei einer solchen Schlauchlagerung muss der Katheter zunächst vollständig aus dem Schlauch herausgezogen werden, um beide Enden gleichzeitig frei zugänglich zu machen. Die wie vorgeschlagen weitergebildete Bereitstellungsvorrichtung weist überdies insbesondere auch eine wesentlich bessere Umweltbilanz auf. Ein Träger kann insbesondere sehr flach ausgebildet werden, sodass zum einen Material zu dessen Herstellung im Vergleich zu einem Kunststoffschlauch eingespart und zum anderen die Bereitstellungsvorrichtung mit an ihr gehaltenem Katheter, welcher sich ebenfalls maximal flach an den Träger anschmiegen kann, sogar flacher ausgebildet werden kann als die beschriebene bekannte Schlauchverpackung. Auf diese Weise wird ein Raumbedarf für das Produkt signifikant verringert. So lassen sich Herstellungs-, Transport- und Lagerkosten deutlich verringern. Die mindestens drei Halteelemente längs eines Haltekreises zu positionieren, weicher einen Haltekreismittelpunkt definiert, ermöglicht es auf einfache Weise, einen kreisringförmig aufgerollten Katheter am Träger zu halten. Insbesondere kann der Haltekreismittelpunkt durch entsprechende Anordnung der mindestens drei Halteelemente im Bereich eines Trägerzentrums des Trägers positioniert sein. Vorteilhaft ist es, dass mindestens eines, insbesondere alle, der mindestens drei Halteelemente in Form einer Haltelasche ausgebildet ist und dass ein freies Haltelaschenende der Haltelasche in Richtung auf ein Trägerzentrum des Trägers hin weisend ausgerichtet ist. Beim Trägerzentrum kann es sich insbesondere um den Haltekreismittelpunkt handeln. Haltelaschen lassen sich auf einfache Weise am Träger ausbilden, insbesondere durch Aufkleben oder alternativ auch durch integrale Ausbildung aus dem Träger selbst. Dies wird nachfolgend noch näher erläutert. Ferner ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtung mindestens zwei Rückhalteelemente umfasst zum Verhindern einer Bewegung des Katheters in der Lagerungsstellung in Richtung auf den Haltekreismittelpunkt hin. Die Rückhalteelemente können insbesondere in Ergänzung zu den Halteelementen die Lagerung des Katheters an der Bereitstellungsvorrichtung weiter verbessern. Die vorgeschlagene Bereitstellungsvorrichtung ist insbesondere für PTCA-Katheter vorteilhaft. Dieser kann einen Draht umfassen, welcher eine Art Rückstelleinrichtung in Form eines federelastischen Elements bildet, um den Katheter in einer langgestreckten Form zu stabilisieren. Dies ist insbesondere beim Einführen des Katheters in Blutgefäße eines Patienten vorteilhaft. Allerdings kann der Draht auch ein unerwünschtes Aufschnappen aus einer aufgerollten Stellung in seine langgestreckte Grundstellung bewirken, wenn der Katheter nicht in geeigneter Weise gesichert ist. Hiergegen schafft insbesondere die vorgeschlagene Bereitstellungsvorrichtung Abhilfe, da sie mit den mindestens drei mit dem Katheter in der Lagerungsstellung in Eingriff stehenden Halteelementen, von denen mindestens eines eine Bewegung des Katheters in der Lagerungsstellung in Richtung auf den Haltekreismittelpunkt hin und mindestens eines eine Bewegung vom Haltekreismittelpunkt weg verhindert, den Katheter sicher und definiert positioniert und in der aufgerollten Lagerungsstellung am Träger halten kann. Eine solche Halterung ist für sogenannte OTW- Katheter, die biegeschlaff sind, nicht erforderlich. OTW-Katheter umfassen keinen Stabilisierungsdraht, so dass ein solcher Katheter auch nicht einfach in eine langgestreckte Grundstellung aufschnappen kann, wie dies bei PTCA-Kathe- tern der Fall ist.
Günstig ist es, wenn die Bereitstellungsvorrichtung ausgebildet ist zum außer Eingriff Bringen des aufgerollten Katheters und der mindestens drei Halteelemente, ohne den Katheter in eine gestreckte Form zu bringen. Wie bereits erläutert ist es so möglich, den Katheter insgesamt, also in einer aufgerollten Stellung, von der Bereitstellungsvorrichtung abzunehmen. Beide Enden des Katheters sind dann frei zugänglich.
Vorteilhafterweise sind zwei der mindestens drei Halteelemente punktsymmetrisch bezogen auf den Haltekreismittelpunkt positioniert. Ist ein drittes Halteelement zwischen den beiden Halteelementen längs des Haltekreises positio- niert, so ergibt sich ein sich auf nahezu 180° erstreckender freier Bereich zwischen den einander bezogen auf den Haltekreismittelpunkt gegenüberliegenden Halteelementen. Dies ermöglicht es insbesondere, den Katheter zwar sicher an der Bereitstellungsvorrichtung zu halten, überdies aber auch, ihn aufgerollt von der Bereitstellungsvorrichtung abzunehmen. Hierfür ist nur eine geringe Verformung des aufgerollten Katheters erforderlich.
Günstig ist es, wenn die mindestens drei Halteelemente einen Haltebereich definieren, weicher einem Haltekreisumfangswinkel des Haltekreises von mindestens 180° entspricht. Auf diese Weise lässt sich ein aufgerollter Katheter sicher an der Bereitstellungsvorrichtung halten.
Vorteilhaft ist es, wenn der Haltekreisumfangswinkel in einem Bereich zwischen 180° und 240° liegt. Insbesondere kann er in einem Bereich von etwa 185° bis etwa 200° liegen. Für eine zuverlässige Lagerung ist es vorteilhaft, wenn der Haltekreisumfangswinkel größer als 180° ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Träger einen äußeren Trägerrand aufweist, welcher einen Lagerungsbereich umschließt, und dass der Katheter in der Lagerungsstellung innerhalb des Lagerungsbereichs angeordnet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, den Katheter geschützt an der Bereitstellungsvorrichtung zu halten. Selbst dann, wenn ein Anwender die Bereitstellungsvorrichtung mit dem an dieser gelagerten Katheter mit dem Trägerrand gegen einen Gegenstand stößt, ist der Katheter trotzdem gut vor Beschädigungen geschützt.
Vorteilhaft ist es, wenn die Haltelasche durch eine am Träger ausgebildete, zwei freie Enden aufweisende Halteschnittlinie ausgebildet ist, wenn die Haltelasche eine Haltelaschengrundlinie definiert, welche die zwei freien Enden der Halteschnittlinie verbindet, und wenn eine freie Haltelaschenlänge der Haltelasche durch einen Abstand des freien Haltelaschenendes von der Haltelaschengrundlinie definiert ist. Zur Ausbildung der Haltelaschen muss also lediglich ein Schnitt am Träger derart ausgebildet werden, dass die Halteschnittlinie zwei freie Enden aufweist, die voneinander beabstandet sind. Längs der Haltelaschengrundlinie lässt sich dann die Haltelasche aus einer vom Träger definierten Trägerfläche, insbesondere einer Trägerebene, herausschwenken. Denkbar ist auch, die Haltelasche längs der Haltelaschengrundlinie zu knicken oder zu falten. Der Katheter kann mit derartigen Haltelaschen sicher am Träger gehalten werden. Herausgebogene Haltelaschen bilden beispielsweise keilförmige Ausnehmungen, in denen der Katheter optional sogar klemmend gehalten werden kann.
Für eine einfache Handhabung ist es günstig, wenn die Halteschnittlinien in Richtung auf das Trägerzentrum hin weisend konvex gekrümmt sind. So können Haltelaschen mit abgerundeten Haltelaschenenden ausgebildet werden, die die Gefahr einer Beschädigung des Katheters minimal halten.
Vorzugsweise ist die Halteschnittlinie mindestens abschnittsweise gekrümmt ausgebildet, insbesondere in Form eines Kreisbogenausschnitts. Derartige Halteschnittlinien können auf einfache Weise durch Schneidstanzen ausgebildet werden.
Um dreieckige oder viereckige Haltelaschen auszubilden, ist es günstig, wenn die Halteschnittlinie mindestens zwei, insbesondere drei, Haltelinienabschnitte umfasst. Diese können beispielsweise gegeneinander geneigt sein.
Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die mindestens zwei Haltelinienabschnitte mindestens abschnittsweise geradlinig oder im Wesentlichen geradlinig verlaufend ausgebildet sind. So lassen sich dreieckige oder viereckige Haltelaschen auf einfache Weise realisieren.
Vorzugsweise verlaufen die Haltelaschengrundlinien von mindestens zwei Haltelaschen parallel oder im Wesentlichen parallel zueinander. Eine solche Anordnung ergibt sich beispielsweise dann, wenn die beiden Haltelaschen punkt- symmetrisch bezogen auf den Haltekreismittelpunkt positioniert sind. Sie greifen so an einander gegenüberliegenden Seiten des aufgerollten Katheters an, um ihn an der Bereitstellungsvorrichtung zu halten.
Vorteilhaft ist es, wenn die Haltelaschengrundlinien von mindestens zwei Haltelaschen quer, insbesondere senkrecht, zueinander verlaufen. Zwei Haltelaschen in dieser Weise anzuordnen kann insbesondere sicherstellen, dass ein aufgerollter Katheter nicht in Richtung dieser beiden Haltelaschen bewegt werden kann zum Abnehmen desselben von der Bereitstellungsvorrichtung. Insbesondere wird so eine zuverlässige Sicherung des Katheters an der Bereitstellungsvorrichtung erreicht.
Um den Träger mit minimaler Größe ausbilden zu können, ist es günstig, wenn ein Abstand der Haltelaschengrundlinie mindestens einer Haltelasche vom Trägerrand kleiner ist als deren freie Haltelaschenlänge. So kann ein Materialeinsatz zur Ausbildung der Bereitstellungsvorrichtung minimiert werden.
Vorteilhaft ist es, wenn mindestens eine Haltelasche nahe des Trägerrands positioniert ist und wenn deren Haltelaschengrundlinie parallel oder im Wesentlichen parallel zum Trägerrand verläuft. Auch diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, eine Größe des Trägers zu minimieren.
Günstig ist es, wenn mindestens eines, insbesondere alle, der mindestens zwei Rückhalteelemente in Form einer Rückhaltelasche ausgebildet ist und wenn ein freies Rückhaltelaschenende der Rückhaltelasche in radialer Richtung vom Trägerzentrum weg weisend ausgerichtet ist. Auf diese Weise kann insbesondere eine keilförmige, in radialer Richtung vom Trägerzentrum weg weisende Aufnahme durch die Rückhaltelasche ausgebildet werden, um einen Abschnitt des aufgerollten Katheters aufzunehmen. Die Rückhaltelasche verhindert insbesondere eine Bewegung des aufgerollten Trägers in Richtung auf das Trägerzentrum beziehungsweise den Haltekreismittelpunkt hin. Vorteilhaft ist es, wenn die Rückhaltelasche durch eine am Träger ausgebildete, zwei freie Enden aufweisende Rückhalteschnittlinie ausgebildet ist, wenn die Rückhaltelasche eine Rückhaltelaschengrundlinie definiert, welche die zwei freien Enden der Rückhalteschnittlinie verbindet, und wenn eine freie Rückhaltelaschenlänge der Rückhaltelasche durch einen Abstand des freien Rückhaltelaschenendes von der Rückhaltelaschengrundlinie definiert ist. Wie erläutert lassen sich Rückhaltelaschen so insbesondere integral mit dem Träger ausbilden. Hierfür bedarf es lediglich der Ausbildung der Rückhalteschnittlinie, also eines entsprechenden Schnitts am Träger. Die Rückhaltelasche kann dann durch Verformung relativ zum Träger in eine gewünschte Position gebracht werden, um insbesondere eine keilförmige Aufnahme für den aufgerollten Katheter zu bilden.
Günstigerweise sind die Rückhalteschnittlinien mindestens abschnittsweise in Richtung auf das Trägerzentrum hin weisend konkav gekrümmt, insbesondere in Form eines Kreisbogenausschnitts. Auf diese Weise lassen sich auf einfache Weise in radialer Richtung geöffnete keilförmige Aufnahmen durch die Rückhaltelaschen realisieren.
Vorteilhaft ist es, wenn mindestens eines, insbesondere alle, der mindestens zwei Rückhalteelemente längs des Haltekreises positioniert ist zwischen den zwei Halteelementen, welche den größten Winkelabstand voneinander aufweisen. Auf diese Weise behindern die Rückhalteelemente eine Entnahme des aufgerollten Katheters von der Bereitstellungsvorrichtung nicht signifikant. Vorzugsweise sind die Rückhalteelemente nahe bei den zwei genannten Halteelementen positioniert, sodass der aufgerollte Katheter in dem Bereich, wo eine Rückhaltelasche benachbart zu einer Haltelasche angeordnet ist, sowohl in Richtung auf den Haltekreismittelpunkt als auch von diesem weg optimal gesichert ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Bereitstellungsvorrichtung eine Adapterhalteeinrichtung für einen an einem ersten Ende des Katheters angeordneten oder ausgebildeten Anschlussadapter umfasst. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, den Katheter zur Vorbereitung eines Eingriffs an der Bereitstellungsvorrichtung zu belassen. Es ist nicht zwingend erforderlich, ihn abzunehmen. Der Katheter kann durch Anschließen des Anschlussadapters, der noch an der Bereitstellungsvorrichtung gehalten ist, nämlich an der Adapterhalteeinrichtung, ohne weiteres gespült werden. Dabei kann der Katheter insbesondere aufgerollt an der Bereitstellungsvorrichtung verbleiben.
Auf sichere Weise lässt sich ein Anschlussadapter an der Bereitstellungsvorrichtung halten, wenn die Adapterhalteeinrichtung mindestens zwei Adapterhalteelemente umfasst.
Vorteilhaft ist es, wenn zwei zusammenwirkende Adapterhalteelemente in Form von Adapterhaltelaschen ausgebildet sind und wenn freie Adapterlaschenenden der zwei Adapterhalteelemente aufeinander zuweisend ausgerichtet sind. Dies ermöglicht es insbesondere, den Anschlussadapter mit seiner Längsachse in einer Richtung quer zu den aufeinander zu weisenden Adapterlaschenenden ausgerichtet mit den Adapterhaltelaschen zu halten.
Günstigerweise sind die aufeinander zu weisenden Adapterlaschenenden voneinander beabstandet zur Ausbildung eines Adapterhaltestegs am Träger. Auf diese Weise kann der Anschlussadapter stabil an der Bereitstellungsvorrichtung gehalten, insbesondere durch den Adapterhaltesteg abgestützt werden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Adapterhalteeinrichtung eine Adapterhaltelängsachse definiert und wenn sich der Adapterhaltesteg parallel oder im Wesentlichen parallel zur Adapterlängsachse erstreckt. So kann der Anschlussadapter insbesondere durch den Adapterhaltesteg an der Bereitstellungsvorrichtung abgestützt gehalten werden. Auf einfache Weise lässt sich die Bereitstellungsvorrichtung ausbilden, wenn die Adapterhalteeinrichtung symmetrisch bezogen auf die Adapterhaltelängsachse ausgebildet ist.
Vorteilhafterweise ist die Haltelaschengrundlinie einer Haltelasche parallel oder im Wesentlichen parallel zur Adapterhaltelängsachse ausgerichtet. So lässt sich ein freies Ende des Katheters, nämlich das erste Ende mit dem Anschlussadapter, beim Aufwickeln auf die Bereitstellungsvorrichtung insbesondere knickfrei von der Haltelasche zur Adapterhalteeinrichtung führen.
Günstig ist es, wenn am Träger in Verlängerung der Adapterhaltelängsachse ausgehend vom Trägerrand eine Adapteraussparung benachbart der Adapterhalteeinrichtung ausgebildet ist. Eine solche Adapteraussparung ermöglicht insbesondere die Positionierung des Anschlussadapters derart, dass ein Anschlusselement desselben, welches beispielsweise in Form eines Luer-Lock-An- schlusses ausgebildet sein kann, von der Bereitstellungsvorrichtung vorstehen kann. Dies ermöglicht insbesondere den Anschluss des Katheters, beispielsweise an eine Spülvorrichtung zum Spülen des Katheters, ohne den Katheter, insbesondere den Anschlussadapter, von der Bereitstellungsvorrichtung abnehmen zu müssen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Bereitstellungsvorrichtung eine Ballonhalteeinrichtung für einen im Bereich eines zweiten Endes des Katheters angeordneten oder ausgebildeten inflatierbaren Ballon umfasst. Eine solche Ballonhalteeinrichtung ermöglicht insbesondere die sichere Positionierung und Lagerung des Katheters im Bereich des inflatierbaren Ballons.
Günstig ist es, wenn die Ballonhalteeinrichtung eine Ballonhaltelängsachse definiert und wenn die Ballonhalteeinrichtung asymmetrisch bezogen auf die Ballonhaltelängsachse ausgebildet ist. Auf diese Weise lässt sich der Ballon beziehungsweise ein zweiter Endbereich des Katheters zuverlässig an der Bereitstellungsvorrichtung halten. Vorzugsweise umfasst die Ballonhalteeinrichtung mindestens zwei Ballonhalteelemente. Beispielsweise kann sie zwei Ballonhalteelemente umfassen, welche laschenartig ausgebildet sein können.
Vorteilhaft ist es, wenn zwei zusammenwirkende Ballonhalteelemente in Form von Ballonhaltelaschen ausgebildet sind und wenn freie Ballonhaltelaschenenden der Ballonhaltelaschen in einer unverformten Ausgangsstellung der Bereitstellungsvorrichtung in dieselbe Richtung weisen. Diese Ausgestaltung ermöglicht es beispielsweise, eine der beiden Ballonhaltelaschen so umzuformen oder umzufalten, dass sie die andere Ballonhaltelasche abstützt und in einer vom Träger abgespreizten Stellung halten kann. So kann der Katheter im Bereich des Ballons optimal geschützt an der Bereitstellungsvorrichtung positioniert werden.
Günstig ist es, wenn jede der Ballonhaltelaschen durch eine am Träger ausgebildete, zwei freie Enden aufweisende Ballonhalteschnittlinie ausgebildet ist, wenn die Ballonhaltelasche eine Ballonhaltelaschengrundlinie definiert, welche die zwei freien Enden der Ballonhalteschnittlinie verbindet, und wenn eine freie Ballonhaltelaschenlänge durch einen Abstand des freien Ballonhaltelaschenendes von der Ballonhaltelaschengrundlinie definiert ist. Wie bereits bei den Haltelaschen erläutert, können so auf einfache Weise Ballonhaltelaschen zum Halten des Katheters im Bereich des inflatierbaren Ballons ausgebildet werden.
Um die Gefahr von Beschädigungen des Katheters möglichst gering zu halten, ist es vorteilhaft, wenn die Ballonhalteschnittlinien gekrümmt ausgebildet sind, insbesondere in Form von Kreisbogenausschnitten.
Vorteilhaft ist es, wenn die Ballonhaltelaschengrundlinien der zwei zusammenwirkenden Ballonhaltelaschen parallel oder im Wesentlichen parallel zueinander und zur Ballonhaltelängsachse verlaufen. Auf diese Weise kann der Katheterabschnitt mit dem Ballon geradlinig von den zusammenwirkenden Ballonhaltelaschen gehalten werden. Günstig ist es, wenn die Ballonhalteschnittlinien der zwei zusammenwirkenden Ballonhaltelaschen unterschiedlich lang sind und/oder unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen. So lassen sich die Ballonhaltelaschen auf einfache Weise unterschiedlich groß ausbilden.
Vorteilhafterweise sind die Ballonhaltelaschenlängen der zwei zusammenwirkenden Ballonhaltelaschen gleich oder im Wesentlichen gleich. Dies kann insbesondere auch realisiert werden, wenn die Ballonhalteschnittlinien unterschiedlich lang sind oder unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen. So lassen sich auf einfache Weise unterschiedlich große Ballonhaltelaschen ausbilden, welche unterschiedliche Flächengrößen aufweisen.
Günstig ist es, wenn die Haltelaschengrundlinie einer Haltelasche parallel oder im Wesentlichen parallel zur Ballonhaltelängsachse ausgerichtet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, das freie zweite Ende des Katheters knickfrei in tangentialer Richtung vom Haltekreis abzuspreizen und mit der Ballonhalteeinrichtung zu halten.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass am Träger eine Spitzenausnehmung angeordnet oder ausgebildet ist und dass ein zweites Ende des Katheters in der Lagerungsstellung im Bereich der Spitzenausnehmung positioniert ist. Eine solche Spitzenausnehmung ermöglicht es einem Anwender auf einfache Weise, eine freie Spitze, also das zweite Ende des Katheters, zu ergreifen, um den Katheter von diesem Ende ausgehend von der Bereitstellungsvorrichtung sukzessive abzuwickeln.
Vorteilhaft ist es, wenn die Spitzenausnehmung in Richtung der Ballonhalteachse weisend benachbart der Ballonhalteeinrichtung positioniert ist. Diese Anordnung hat insbesondere den Vorteil, dass das zweite Ende selbst nicht abgestützt werden muss, da es benachbart im Bereich des Ballons zuverlässig an der Bereitstellungsvorrichtung gehalten ist. Günstig ist es, wenn die Spitzenausnehmung in Form einer Durchbrechung des Trägers ausgebildet ist. Eine solche Durchbrechung lässt sich auf einfache Weise ausbilden, beispielsweise durch Ausstanzen. Insbesondere kann sie kreisförmig ausgebildet sein.
Für eine optimale Handhabung der Bereitstellungsvorrichtung ist es vorteilhaft, wenn die Spitzenausnehmung derart dimensioniert ist, dass sie das Ergreifen des zweiten Endes des an der Bereitstellungsvorrichtung gehaltenen Katheters mit zwei Fingern ermöglicht. Beispielsweise kann das freie Ende so mit Daumen und Zeigefinger einer Hand leicht erfasst und gehandhabt werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass am Träger eine Entnahmeausnehmung angeordnet oder ausgebildet ist und dass in der Lagerungsstellung mindestens zwei, insbesondere drei, Katheterabschnitte des am Träger aufgerollt gehaltenen Katheters im Bereich der Entnahmeausnehmung positioniert sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht es einem Anwender, den Katheter sicher zu fassen, und zwar zwei oder mehr Abschnitte desselben auf einmal, sodass die Gefahr, dass sich der Katheter beim Abnehmen vom Träger vollständig abrollt, also in eine gestreckte Stellung übergeht, minimiert werden kann. So wird es einem Anwender erleichtert, den Katheter insgesamt aufgerollt von der Bereitstellungsvorrichtung zu entnehmen.
Günstigerweise ist die Entnahmeausnehmung in Form einer Durchbrechung am Träger ausgebildet. Eine solche Durchbrechung kann auf einfache Weise durch Ausstanzen ausgebildet werden. Sie ermöglicht einen freien Zugriff auf den aufgerollten Katheter.
Vorzugsweise ist die Entnahmeausnehmung in Form eines Kreisringausschnitts ausgebildet. So kann die Entnahmeausnehmung insbesondere einer Form des aufgerollten Katheters folgend ausgebildet werden. Dies verbessert insbesondere die Handhabung der Bereitstellungsvorrichtung und des Katheters. Günstig ist es, wenn eine Mitteillinie des Kreisringausschnitts eine Krümmung aufweist, die etwa einer Krümmung des in der Lagerungsstellung an der Bereitstellungsvorrichtung gehaltenen aufgerollten Katheters entspricht. So ist der Katheter von einem Anwender auf einer gesamten Länge der Entnahmeausnehmung in Umfangsrichtung bezogen auf den Haltekreismittelpunkt gut zu ergreifen und von der Bereitstellungsvorrichtung abzunehmen.
Vorzugsweise erstreckt sich der Kreisringausschnitt über einen Winkelbereich von etwa 30° bis etwa 60°, insbesondere über einen Winkelbereich von etwa 40° bis etwa 50°.
Vorteilhaft ist es, wenn die Entnahmeausnehmung eine Breite in radialer Richtung bezogen auf den Haltekreismittelpunkt aufweist, die das Ergreifen des an der Bereitstellungsvorrichtung gehaltenen Katheters mit zwei Fingern ermöglicht. Ein Anwender kann so den Katheter insbesondere zuverlässig und ohne ihn zu beschädigen von der Bereitstellungsvorrichtung abnehmen.
Vorzugsweise ist die Entnahmeausnehmung auf dem Haltekreis positioniert zwischen den zwei Halteelementen, die den größten Winkelabstand voneinander aufweisen. An der beschriebenen Position kann der Katheter von einem Anwender erfasst und mit geringster Kraftanstrengung und ohne größere Widerstände durch Haltelaschen oder dergleichen vom Träger abgezogen werden, und zwar insbesondere in aufgerollter Form.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Bereitstellungsvorrichtung eine Drahthalteeinrichtung umfasst zum Halten eines freien Endes desselben, welches aus einem Drahtkanal des Katheters aus einer in Richtung auf dessen erstes Ende hin weisenden Öffnung des Drahtkanals vorsteht. Diese Ausgestaltung ermöglicht insbesondere, den Draht, der üblicherweise zur Transportzwecken genutzt wird, gezielt an der Bereitstellungsvorrichtung zu halten. Insbesondere kann er so von einem Anwender auch gezielt ergriffen werden. Vorzugsweise ist die Drahthalteeinrichtung am Träger derart angeordnet oder ausgebildet, dass sie weder auf dem Haltekreis noch auf der Adapterhaltelängsachse positioniert ist. So kann ein freies Ende des Drahts getrennt vom aufgerollten Katheter und auch separat vom ersten Ende desselben leicht zugänglich gehalten werden. Günstigerweise ist die Drahthalteeinrichtung in einem Bereich zwischen dem Haltekreis und der Adapterhalteeinrichtung angeordnet oder ausgebildet.
Günstigerweise umfasst die Drahthalteeinrichtung mindestens ein Drahthalteelement. Mit diesem kann der Draht an der Bereitstellungsvorrichtung zuverlässig in einer gewünschten Ausrichtung gehalten werden.
Vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Drahthalteelement in Form einer Drahthaltelasche ausgebildet ist und wenn ein freies Drahthaltelaschenende der Drahthaltelasche in Richtung auf das Trägerzentrum hin weisend ausgerichtet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht es insbesondere, das freie Drahtende zuverlässig an der Bereitstellungsvorrichtung zu halten. Insbesondere die Ausrichtung der Drahthaltelasche kann ein Abspreizen des freien Endes, insbesondere über einen Trägerrand des Trägers hinaus, verhindern.
Vorteilhaft ist es, wenn die Drahthaltelasche durch eine am Träger ausgebildete, zwei freie Enden aufweisende Drahthalteschnittlinie ausgebildet ist, wenn die Drahthaltelasche eine Drahthaltelaschengrundlinie definiert, welche die zwei freien Enden der Drahthalteschnittlinie verbindet, und wenn eine frei Drahthaltelaschenlänge der Drahthaltelasche durch einen Abstand des freien Drahthaltelaschenendes von der Drahthaltelaschengrundlinie definiert ist. Wie oben bereits eingehend in Verbindung mit der Haltelasche erläutert lässt sich eine solche Drahthaltelasche auf einfache Weise integral mit dem Träger ausbilden.
Einfach und kostengünstig lässt sich die Bereitstellungsvorrichtung realisieren, wenn sie aus einem Flachmaterial ausgebildet ist. So kann zudem eine Größe, insbesondere ein von der Bereitstellungsvorrichtung beanspruchtes Volumen, minimal gehalten werden. Vorzugsweise ist das einen Rohling der Bereitstellungsvorrichtung bildende Flachmaterial ein Papp- oder Kartonbogen. Die Bereitstellungsvorrichtung lässt sich aus diesem beispielsweise durch Ausstanzen kostengünstig und einfach herstellen. Günstigerweise ist das Flachmaterial mit einem Kunststoff beschichtet. So kann die Bereitstellungsvorrichtung insbesondere wasserbeständig ausgebildet werden, und zwar auch dann, wenn das Flachmaterial nicht wasserresistent ist, wie beispielsweise Pappe oder Karton.
Günstig ist es, wenn das einen Rohling der Bereitstellungsvorrichtung bildende Flachmaterial aus Kunststoff besteht. Dies ermöglicht es insbesondere, den Träger monolithisch aus einem Kunststoff auszubilden. Eine solche Bereitstellungsvorrichtung kann insbesondere wasserbeständig ausgebildet werden. Ferner können Schnittkanten an einem Flachmaterial aus einem Papp- oder Kartonbogen Probleme bereiten, da ein solcher Bogen immer Fasern enthält, deren Enden dann frei abstehen können. Dies kann zu einem insbesondere in einer sterilen Umgebung unerwünschten Lösen von Fasern vom Träger führen. Es kann daher erforderlich sein, die Schnittkanten eines solchen Trägers aus einem Papp- oder Kartonbogen durch einen zusätzlichen Verarbeitungsschritt zu behandeln, beispielsweise indem die Schnittkanten und gegebenenfalls weitere Bereiche des Trägers beschichtet oder laminiert werden oder die teilweise freigelegten Fasern anderweitig bedeckt oder an den Träger gebunden werden. Dieses Problem kann bei einem Flachmaterial aus Kunststoff nicht auftreten. Das Flachmaterial kann insbesondere in Form einer Folie oder in Form einer Platte ausgebildet sein.
Um eine Beschädigung eines aus einem Papp- oder Kartonbogen ausgebildeten Trägers durch Flüssigkeiten möglichst zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn der Träger mit einer flüssigkeitsabweisenden Beschichtung versehen ist. Beispielsweise kann diese wasserabweisend ausgebildet sein.
Vorzugsweise ist die flüssigkeitsabweisende Beschichtung aus einem Kunststoff ausgebildet. Insbesondere kann die Beschichtung durch eine Kunststofffolie gebildet sein, mit welcher der Träger laminiert ist. Vorzugsweise ist oder enthält der Kunststoff zum Beschichten oder zum Ausbilden des Flachmaterials Polypropylen (PP), Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE), Polylactid (PLA, insbesondere PLLA), Polyamid (PA), Polyethylen (PE), Polyethylen mit geringer Dichte (LDPE) und/oder Polyethylenterephthalat (PET). Bereitstellungsvorrichtungen lassen sich so einfach und kostengünstig ausbilden.
Die Herstellung der Bereitstellungsvorrichtung kann weiter vereinfacht werden, wenn sie einstückig, insbesondere monolithisch ausgebildet ist.
Um einen Platzbedarf für die Bereitstellungsvorrichtung minimal zu halten, ist es vorteilhaft, wenn der Träger eine Trägerdicke in einem Bereich von etwa 0,05 mm bis etwa 1 mm aufweist, insbesondere in einem Bereich von etwa 0,2 mm bis etwa 0,4 mm.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Bereitstellungsvorrichtung eine Vorderseite und eine Rückseite aufweist und dass die Halteeinrichtung ausgebildet ist zum Halten des Katheters auf der Vorderseite. Insbesondere können alle Elemente der Halteeinrichtung sowie alle anderen Elemente, die oben beschrieben wurden, derart an der Bereitstellungsvorrichtung angeordnet oder ausgebildet sein, dass der Katheter zuverlässig auf einer Seite des Trägers, nämlich auf der Vorderseite, in der Lagerungsstellung festlegbar ist.
Günstig ist es, wenn die Bereitstellungsvorrichtung mindestens ein Datenspeicherelement umfasst zum Speichern von charakteristischen Daten des Katheters, insbesondere Länge, Durchmesser, Inflationsdruck und Ballondurchmesser. Bei dem Datenspeicherelement kann es sich insbesondere um ein elektronisches Datenspeicherelement handeln. Dieses kann beispielsweise kabellos mit entsprechenden Lesegeräten ausgelesen werden. So kann insbesondere eine Dokumentation medizinischer Eingriffe vereinfacht werden. Vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Datenspeicherelement auf der Vorderseite oder der Rückseite angeordnet und optisch auslesbar ausgebildet ist. Beispielsweise kann das Datenspeicherelement in Form eines Barcodes oder eines QR-Codes ausgebildet sein. Optional können die charakteristischen Daten des Katheters auch in lesbarer Schrift in einem räumlich begrenzten Datenbereich auf der Vorder- und/oder Rückseite aufgedruckt sein, sodass ein Anwender direkt alle für den Katheter charakteristischen Daten selbst ablesen kann, ohne Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel wie beispielsweise Lesegeräte.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Bereitstellungsvorrichtung einen Katheter umfasst, insbesondere einen PTCA-Katheter. Dieser kann insbesondere einen Draht umfassen, welcher eine Art Rückstelleinrichtung bildet, um den Katheter in einer langgestreckten Form zu stabilisieren. Dies ist insbesondere beim Einführen des Katheters in Blutgefäße eines Patienten vorteilhaft. Insbesondere für diese Art von Katheter ist die vorgeschlagene Bereitstellungsvorrichtung besonders vorteilhaft, da sie mit den mindestens drei mit dem Katheter in der Lagerungsstellung in Eingriff stehenden Halteelementen, von denen mindestens eines eine Bewegung des Katheters in der Lagerungsstellung in Richtung auf den Haltekreismittelpunkt hin und mindestens eines eine Bewegung vom Haltekreismittelpunkt weg verhindert, den Katheter sicher und definiert positioniert und in der aufgerollten Lagerungsstellung am Träger halten kann. Für sogenannte OTW-Katheter, die biegeschlaff sind, wird keine Halterung wie vorgeschlagen benötigt. OTW-Katheter umfassen keinen Draht, so dass der Katheter auch nicht einfach in eine langgestreckte Grundstellung aufschnappen kann, wie dies bei PTCA- Kathetern der Fall ist.
Günstig ist es, wenn der Katheter ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wenn am ersten Ende ein Anschlussadapter angeordnet oder ausgebildet ist und wenn im Bereich des zweiten Endes ein inflatierbarer Ballon ange- ordnet oder ausgebildet ist. Mit einem solchen Katheter lassen sich insbesondere Koronarstenosen wie bereits oben erläutert optimal behandeln, und zwar durch Dilatieren eines Koronargefäßes mittels des Ballons.
Um den Katheter, insbesondere den Ballon, zu schützen, ist es vorteilhaft, wenn am zweiten Ende eine den Ballon umhüllende, abnehmbare Schutzhülle angeordnet ist.
Um den Ballon auf einfache Weise mit einem Gas aufblasen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Katheter einen Fluidkanal umfasst, welcher den Anschlussadapter fluidwirksam mit dem Ballon verbindet.
Ferner ist es günstig, wenn der Katheter einen Drahtkanal für einen Draht umfasst und wenn sich der Drahtkanal ausgehend vom zweiten Ende in proximaler Richtung erstreckt bis zu einer Einführöffnung, die am Katheter zwischen dem ersten und dem zweiten Ende angeordnet oder ausgebildet ist. Vorzugsweise ist sie näher am zweiten Ende angeordnet beziehungsweise ausgebildet als am ersten Ende, wo der Anschlussadapter angeordnet ist. Der Drahtkanal ermöglicht es insbesondere, den Katheter unter Einsatz eines Führungsdrahts zu einem Koronargefäß zu führen.
Vorteilhaft ist es, wenn der Katheter einen im Drahtkanal angeordneten Draht umfasst und wenn der Draht länger ist als der Drahtkanal. Auf diese Weise ragt der Draht, welcher beispielsweise zu Transportzwecken im Drahtkanal positioniert ist, an einem Ende aus dem Drahtkanal heraus, sodass er von einem Anwender leicht erfasst und herausgezogen werden kann.
Günstigerweise ist der Draht in Form eines Transportdrahts ausgebildet. Er dient lediglich dem Zweck des Transports, insbesondere um den Katheter an der Bereitstellungsvorrichtung möglichst formstabil zu halten.
Vorteilhaft ist es, wenn der Katheter derart in der Lagerungsstellung an der Bereitstellungsvorrichtung gehalten ist, dass das erste Ende und/oder das zweite Ende quer, insbesondere senkrecht, zum Trägerrand ausgerichtet sind. Insbesondere können sowohl das erste Ende als auch das zweite Ende zur selben Seite des Trägers hin weisend an der Bereitstellungsvorrichtung gehalten sein. Dies verbessert insbesondere die Handhabung der Bereitstellungsvorrichtung signifikant.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1 : eine schematische Gesamtansicht einer Bereitstellungsvorrichtung mit daran gehaltenem Katheter in der Lagerungsstellung;
Figur 2: eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Figur 1;
Figur 3: eine vergrößerte Ansicht des Bereichs A in Figur 2;
Figur 4: eine vergrößerte Ansicht des Bereichs B in Figur 2;
Figur 5: eine schematische Ansicht der Anordnung aus Figur 1 beim Abziehen des aufgerollten Katheters von der Bereitstellungsvorrichtung;
Figur 6: eine Ansicht des aufgerollten Katheters;
Figur 7: eine Ansicht einer Vorderseite der Bereitstellungsvorrichtung;
Figur 8: eine Ansicht der Rückseite der Bereitstellungsvorrichtung;
Figur 9: eine grafische Erläuterung einer ersten Option zum Abnehmen des Katheters von der Bereitstellungsvorrichtung; Figur 10: eine schematische Darstellung der Handhabung des zweiten Endes des Katheters beim Abnehmen von der Bereitstellungsvorrichtung;
Figur 11 : eine schematische Darstellung der Vorgehensweise (zweite Option) beim Abnehmen des aufgerollten Katheters insgesamt von der Bereitstellungsvorrichtung;
Figur 12: eine schematische Anleitung zur Handhabung des abgenommenen, aufgerollten Katheters nach dem Entfernen von der Bereitstellungsvorrichtung;
Figur 13: eine schematische Darstellung einer dritten Option zum Abnehmen des Katheters von der Bereitstellungsvorrichtung; und
Figur 14: eine schematische Darstellung eines weiteren Schritts der dritten Option zum Abnehmen des Katheters von der Bereitstellungsvorrichtung.
In Figur 1 ist schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichneten Bereitstellungsvorrichtung für die Lagerung und den Transport eines Katheters 12 dargestellt. Der Katheter 12 ist in Form eines Ballonkatheters 14 für die perkutane transluminale Koronarangioplastie ausgebildet.
Der Katheter 12 weist ein erstes Ende 16 und ein zweites Ende 18 auf. Am ersten Ende 16 ist ein Anschlussadapter 20 mit einem sogenannten Luer-Lock- Anschluss 22 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Im Bereich des zweiten Endes 18 ist ein inflatierbarer Ballon 24 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. Ausgehend vom zweiten Ende 18 ist eine Schutzhülle 26 aufgeschoben, die den Ballon 24 schützend umgibt. Der Katheter 12 umfasst einen in den Figuren nicht dargestellten Fluidkanal, welcher den Anschlussadapter 20 und den Ballon 24 fluidwirksam verbindet.
Ferner ist am Katheter 12 ein Drahtkanal für einen Draht 28 ausgebildet. Der Drahtkanal, der in den Figuren nicht dargestellt ist, erstreckt sich ausgehend vom zweiten Ende 18 in proximaler Richtung bis zu einer Einführöffnung 30, die am Katheter 12 zwischen dem ersten Ende 16 und dem zweiten Ende 18 angeordnet beziehungsweise ausgebildet ist. Ein Abstand der Einführöffnung 30 zum zweiten Ende ist kleiner als ein Abstand zum ersten Ende 16.
Im Drahtkanal des Katheters 12 ist ein Draht 28 positioniert. Dieser ist länger als der Drahtkanal, sodass ein proximales, in Richtung auf den Anschlussadapter 20 hin weisendes Ende 32 aus der Einführöffnung 30 vorsteht. Der Draht 28 ist in Form eines Transportdrahts ausgebildet, der vor einem medizinischen Eingriff entfernt wird.
Die Bereitstellungsvorrichtung 10 umfasst einen Träger 34, an welchem eine Halteeinrichtung 36 angeordnet beziehungsweise ausgebildet ist zum Halten des ringförmig aufgerollten Katheters 12 in einer Lagerungsstellung. Die Halteeinrichtung 36 umfasst mindestens drei, bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel sind es genau drei, Halteelemente 38a, 38b, und 38c, welche in der Lagerungsstellung mit dem Katheter 12 in Eingriff stehen.
Die drei Halteelemente 38a, 38b, und 38c sind, wie in den Figuren gut zu erkennen, räumlich voneinander getrennt am Träger 34 angeordnet oder ausgebildet. Sie wirken jedoch zusammen zum Halten des Katheters 12 am Träger 34.
Die Bereitstellungsvorrichtung 10, nämlich der Träger 34, ist aus einem Flachmaterial, welches einen Trägerrohling bildet, ausgebildet. Als Flachmaterial eignen sich insbesondere Papp- und Kartonbögen. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist das Flachmaterial zur Ausbildung des Trägers 34 aus Kunststoff ausgebildet.
Der Träger 34 ist optional mit einer flüssigkeitsabweisenden Beschichtung 40 versehen, und zwar sowohl auf einer Vorderseite 42 als auch auf einer Rückseite 44. Die Beschichtung 40 ist aus einem Kunststoff ausgebildet. Insbesondere kann die Beschichtung in Form einer Kunststofffolie realisiert sein.
Der Kunststoff, aus dem das Flachmaterial ausgebildet oder mit dem es beschichtet ist, ist oder enthält Polypropylen (PP), Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE), Polylactid (PLA, insbesondere PLLA), Polyamid (PA), Polyethylen (PE), Polyethylen mit geringer Dichte (LDPE) und/oder Polyethylenterephthalat (PET).
Die Bereitstellungsvorrichtung 10 ist insgesamt einstückig, nämlich monolithisch, ausgebildet.
Der Träger 34 weist eine Trägerdicke 46 in einem Bereich von etwa 0,05 mm bis etwa 1 mm auf. Insbesondere kann die Trägerdicke 46 einen Wert in einem Bereich von etwa 0,2 mm bis etwa 0,4 mm aufweisen.
Die Halteeinrichtung 36 ist ausgebildet, um den Katheter 12 auf der Vorderseite 42 des Trägers 34 zu halten, wie dies nachfolgend noch im Einzelnen erläutert wird.
Die drei Halteelemente 38a, 38b, und 38c sind längs eines Haltekreises 48 positioniert, welcher schematisch in Figur 7 gestrichelt eingezeichnet ist. Der Haltekreis 48 definiert einen Haltekreismittelpunkt 50.
Zwei der drei Halteelemente 38a, 38b, und 38c, nämlich die Halteelemente 38a und 38c, sind punktsymmetrisch bezogen auf den Haltekreismittelpunkt 50 am Träger 34 positioniert. Die drei Halteelemente 38a, 38b und 38c definieren einen Haltebereich 52, welcher sich um den Haltekreismittelpunkt 50 herum erstreckt. Der Haltebereich 52 des Haltekreises 48 definiert eine Haltekreisumfangswinkel 54 von mindestens 180°. Vorzugsweise liegt ein Wert des Haltekreisumfangswinkels 54 in einem Bereich zwischen 180° und 240°. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Haltekreisumfangswinkel 54 knapp 200°.
Der Träger 34 weist einen äußeren umlaufenden Trägerrand 56 auf. Die gesamte, vom Trägerrand 56 umgebene Fläche der Vorderseite 42 umschließt einen Lagerungsbereich 58. Der Katheter 12 ist in der Lagerungsstellung innerhalb des Lagerungsbereichs 58 angeordnet, bis auf eine Ausnahme, die später noch erläutert wird.
Die drei Halteelemente 38a, 38b und 38c sind in Form von Haltelaschen 60 ausgebildet. Ein freies Haltelaschenende 62 der Haltelasche 60 ist in Richtung auf ein Trägerzentrum 64 des Trägers 34 hin weisend ausgerichtet. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel bildet der Haltekreismittelpunkt 50 das Trägerzentrum 64.
Die Haltelasche 60 ist durch eine am Träger 35 ausgebildete Halteschnittlinie 66 ausgebildet. Diese weist zwei freie Enden 68 auf. Eine Haltelaschengrundlinie 70 der Haltelasche 60 verbindet die zwei freien Enden 68.
Eine freie Haltelaschenlänge 72 der Haltelasche 60 wird durch einen Abstand des freien Haltelaschenendes 62 von der Haltelaschengrundlinie 70 definiert. Die Halteschnittlinie 66 ist in Richtung auf das Trägerzentrum 64 hin weisend konvex gekrümmt. Sie weist die Form eines Kreisbogenausschnitts auf.
Die Haltelaschengrundlinien 70 der beiden Haltelaschen 60, die die Halteelemente 38a und 38c bilden, verlaufen parallel zueinander. Die Haltelaschengrundlinien 70 der Haltelaschen 60, die die Halteelemente 38a und 38b bilden, verlaufen quer, nämlich senkrecht zueinander. Auch die Haltelaschengrundlinien 70 der Haltelaschen 60, die die Halteelemente 38b und 38c bilden, verlaufen quer, nämlich senkrecht zueinander.
Ein Abstand 74 der Haltelaschengrundlinie 70 der Haltelasche 60, welche das Halteelement 38b bildet, vom Trägerrand 56 ist kleiner als deren freie Haltelaschenlänge 72.
Die drei die Halteelemente 38a, 38b und 38c bildendenden Haltelaschen 60 sind jeweils nahe am Trägerrand 56 positioniert. Die jeweiligen Haltelaschengrundlinien 70 verlaufen parallel beziehungsweise im Wesentlichen parallel zum Trägerrand 56.
Der Träger 34 weist eine im Wesentlichen rechteckige Form auf. Zwei benachbarte Ecken 76 und 78 sind mit einem kleinen Radius abgerundet, eine weitere, der Ecke 78 benachbarte Ecke 80 ist mit einem großen Radius abgerundet. Im Bereich einer vierten Ecke 82, die zwischen den Ecken 76 und 80 definiert ist, ist eine Adapteraussparung 84 ausgebildet, welche beide geradlinig verlaufende Trägerrandabschnitte 86 und 88 des Trägerrands 56, die die Ecke 82 definieren, verkürzt.
Die Halteeinrichtung 36 umfasst ferner zwei Rückhalteelemente 90a und 90b. Diese sind ausgebildet zum Verhindern einer Bewegung des Katheters 12 in der Lagerungsstellung in Richtung auf den Haltekreismittelpunkt 50 hin.
Die Rückhalteelemente 90a und 90b sind in Form von Rückhaltelaschen 92 ausgebildet. Ein freies Rückhaltelaschenende 94 der Rückhaltelasche 92 ist in radialer Richtung vom Trägerzentrum 64 weg weisend ausgerichtet.
Die Rückhaltelasche 62 ist durch eine Rückhalteschnittlinie 96 am Träger 34 ausgebildet. Die Rückhalteschnittlinie 96 weist zwei freie Enden 98 auf. Diese sind durch eine Rückhaltelaschengrundlinie 100 verbunden. Eine freie Rückhal- telaschenlänge 102 der Rückhaltelasche 92 ist durch einen Abstand des Rückhaltelaschenendes 94 von der Rückhaltelaschengrundlinie 100 definiert. Die Rückhalteschnittlinie 96 ist in Richtung auf das Trägerzentrum 64 hin weisend konkav gekrümmt, und zwar in Form eines Kreisbogenausschnitts.
Die beiden Rückhalteelemente 90a und 90b sind längs des Haltekreises 48 positioniert, und zwar zwischen den beiden Halteelementen 38a und 38c, die den größten Winkelabstand voneinander aufweisen. Der Winkelabstand zwischen den Halteelementen 38a und 38b ist in etwa so groß wie der Winkelabstand zwischen den Halteelementen 38b und 38c und beträgt jeweils etwa 80°. Der Winkelabstand zwischen den Halteelementen 38a und 38c beträgt dagegen etwa 170°.
Die Bereitstellungsvorrichtung 10 umfasst ferner eine Adapterhalteeinrichtung 104 zum Halten des am ersten Ende 16 des Katheters 12 angeordneten Anschlussadapters 20. Die Adapterhalteeinrichtung 104 umfasst zwei Adapterhalteelemente 106a und 106b.
Die beiden zusammenwirkenden Adapterhalteelemente 106a und 106b sind in Form von Adapterhaltelaschen 108 ausgebildet. Freie Adapterlaschenenden 110 der beiden Adapterhalteelemente 106a und 106b sind aufeinander zu weisend ausgerichtet.
Die aufeinander zu weisenden Adapterlaschenenden 110 sind voneinander be- abstandet und bilden so einen Adapterhaltesteg 112 am Träger 34.
Die Adapterhalteeinrichtung 104 definiert eine Adapterhaltelängsachse 114. Der Adapterhaltesteg 112 erstreckt sich parallel zur Adapterhaltelängsachse 114.
Die Adapterhalteeinrichtung 104 ist symmetrisch bezogen auf die Adapterhaltelängsachse 114 ausgebildet. Die Adapterhaltelasche 108 wird durch eine drei geradlinige Abschnitte umfassende Adapterschnittlinie 116 definiert, sodass eine im Wesentlichen viereckige Adapterhaltelasche 108 ausgebildet wird. Freie Enden 118 der Adapterschnittlinie 116 sind über eine Adapterhaltelaschengrundlinie 120 miteinander verbunden. Die beiden Adapterhaltelaschengrundlinien 120 der beiden Adapterhaltelaschen 108 verlaufen in Richtung auf die Adapteraussparung hin etwas voneinander weg geneigt und somit nicht parallel zur Adapterhaltelängsachse 114. Alternativ und zudem bevorzugt verlaufen die beiden Adapterhaltelaschengrundlinien 120 parallel zueinander, insbesondere auch parallel zum Trägerrandabschnitt 88.
Die Haltelaschengrundlinie 70 der Haltelasche 60, welche das Halteelement 38a bildet, verläuft parallel zur Adapterhaltelängsachse 114.
Die Adapteraussparung 84 ist benachbart der Adapterhalteinrichtung 104 wie bereits erläutert ausgehend vom Trägerrand 56 ausgebildet. Durch das Vorsehen der Adapteraussparung 84 fehlt ein Teil des Trägers 34, welcher durch Verlängerungen der Trägerrandabschnitte 86 und 88 in Richtung auf die Ecke 82 begrenzt würde.
Die Bereitstellungsvorrichtung 10 umfasst ferner eine Ballonhalteeinrichtung 122 für den Ballon 24, welcher im Bereich des zweiten Endes 18 des Katheters 12 angeordnet beziehungsweise ausgebildet ist. Die Ballonhalteeinrichtung 122 definiert eine Ballonhaltelängsachse 124. Die Ballonhalteeinrichtung 122 ist bezogen auf die Ballonhaltelängsachse 124 asymmetrisch ausgebildet. Sie umfasst zwei Ballonhalteelemente 126a und 126b.
Die beiden zusammenwirkenden Ballonhalteelemente 126a und 126b sind in Form von Ballonhaltelaschen 128a und 128b ausgebildet. Freie Ballonhaltelaschenenden 130a und 130b der Ballonhaltelaschen 128a und 128b weisen in einer unverformten Ausgangsstellung der Bereitstellungsvorrichtung 10, also wenn lediglich die Schnitte zu deren Ausbildung am Träger angebracht wurden, in dieselbe Richtung. Dies ist schematisch in Figur 7 dargestellt. Die freien Ballonhaltelaschenenden 130a und 130b weisen in Richtung des Trägerrandabschnitts 88.
Die Ballonhaltelaschen 128a und 128b sind durch Ballonhalteschnittlinien 132a und 132b am Träger 34 ausgebildet. Freie Enden 134a und 134b der Ballonhalteschnittlinien 132a und 132b sind durch eine Ballonhaltelaschengrundlinie 136a beziehungsweise 136b miteinander verbunden. Eine freie Ballonhaltelaschenlänge 138a und 138b ist durch einen Abstand des freien Ballonhaltelaschenendes 130a beziehungsweise 130b von der jeweiligen Ballonhaltelaschengrundlinie 136a beziehungsweise 136b definiert.
Die Ballonhalteschnittlinien 132a und 132b sind gekrümmt ausgebildet, und zwar in Form von Kreisbogenabschnitten.
Die beiden Ballonhaltelaschengrundlinien 136a und 136b verlaufen parallel zueinander und parallel zur Ballonhaltelängsachse 124.
Die Ballonhalteschnittlinien 132a und 132b der beiden zusammenwirkenden Ballonhaltelaschen 128a und 128b sind unterschiedlich lang und weisen zudem unterschiedliche Krümmungsradien auf. Die Ballonhalteschnittlinie 132a ist länger als die Ballonhalteschnittlinie 132b. Die Ballonhalteschnittlinie 132b ist dagegen stärker gekrümmt als die Ballonhalteschnittlinie 132a. Somit ist ein Krümmungsradius der Ballonhalteschnittlinie 132b kleiner als ein Krümmungsradius der Ballonhalteschnittlinie 132a. Dennoch sind die beiden Ballonhaltelaschenlängen 138a und 138b der beiden Ballonhaltelaschen 128a und 128b im Wesentlichen gleich.
Ferner ist die Haltelaschengrundlinie 70 der Haltelasche 60, welche das Halteelement 38c bildet, parallel zur Ballonhaltelängsachse 124 ausgerichtet. So kann das zweite Ende des Katheters 12 tangential vom aufgewickelten Bereich weg zur Ballonhalteeinrichtung 122 geführt werden. Die Bereitstellungsvorrichtung 10 umfasst ferner eine Spitzenausnehmung 140. Sie ist in Form einer Durchbrechung 142 am Träger 34 ausgebildet. Die Spitzenausnehmung 140 ist in Richtung der Ballonhaltelängsachse 124 weisend benachbart der Ballonhalteeinrichtung 122 positioniert, und zwar im Bereich der Ecke 76. Die Ballonhaltelängsachse 124 weist in Richtung des Trägerrandabschnitts 86.
Wie in Figur 1 schematisch dargestellt ist das zweite Ende 18 des Katheters 12 in der Lagerungsstellung im Bereich der Spitzenausnehmung 140 positioniert.
Die Spitzenausnehmung 140 ist ferner derart dimensioniert, dass ein Anwender das zweite Ende 18 des am Träger 34 gehaltenen Katheters 12 mit zwei Fingern ergreifen kann.
Ferner ist am Träger 34 eine Entnahmeausnehmung 144 angeordnet beziehungsweise ausgebildet. In der Lagerungsstellung wie schematisch in Figur 1 dargestellt erstrecken sich mindestens zwei, beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind es drei, Katheterabschnitte beziehungsweise Windungen des Katheters 12, welcher am Träger 34 aufgerollt gehalten ist, im Bereich der Entnahmeausnehmung 144.
Die Entnahmeausnehmung 144 ist in Form einer Durchbrechung 146 am Träger 34 ausgebildet. Sie ist langlochartig geformt, und zwar in Form eines Kreisringausschnitts 150.
Eine Mittellinie 148 des Kreisringausschnitts 150 weist eine Krümmung auf, welche in etwa einer Krümmung des in der Lagerungsstellung an der Bereitstellungsvorrichtung 10 gehaltenen aufgerollten Katheters 12 entspricht, wie dies schematisch in Figur 1 dargestellt ist.
Der Kreisringausschnitt 150 erstreckt sich über einen Winkelbereich 152 von etwa 30° bis etwa 60°. Insbesondere kann der Winkelbereich etwa 40° bis etwa 50° betragen. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Winkelbereich über etwa 45°.
Die Entnahmeausnehmung 144 weist eine Breite 154 in radialer Richtung bezogen auf den Haltekreismittelpunkt 50 auf. Die Breite 154 ist so bemessen, dass sie das Ergreifen des flach am Träger 34 gehaltenen Katheters 12 mit zwei Fingern, nämlich einem Daumen 156 und einem Zeigefinger 158 ermöglicht, wie schematisch in Figur 11 dargestellt.
Die Entnahmeausnehmung 144 ist ferner auf dem Haltekreis 48 positioniert, und zwar zwischen den beiden Halteelementen 38a und 38c, die den größten Winkelabstand voneinander aufweisen, wie bereits oben eingehend erläutert. Der Kreisringausschnitts 150 kann einen Abschnitt des Haltekreises 48.
Die Bereitstellungsvorrichtung 10 umfasst ferner eine Drahthalteeinrichtung 160 zum Halten des aus dem Drahtkanal vorstehenden Endes 32 des Drahts 28. Sie ist beim dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel im Bereich zwischen dem Halteelement 38a und der Adapterhalteeinrichtung 104 positioniert.
Die Drahthalteeinrichtung 160 umfasst ein Drahthalteelement 162. Das Drahthalteelement 162 ist in Form einer Drahthaltelasche 164 ausgebildet. Ein freies Drahthaltelaschenende 166 der Drahthaltelasche 164 ist in Richtung auf das Trägerzentrum 64 hin weisend ausgerichtet.
Zur Ausbildung der Drahthaltelasche 164 ist am Träger 34 eine Drahthalteschnittlinie 168 ausgebildet. Die Drahthaltelasche 164 definiert eine Drahthaltelaschengrundlinie 170. Diese verbindet freie Enden 172 der Drahthalteschnittlinie 168 miteinander. Eine Drahthaltelaschenlänge 174 der Drahthaltelasche 164 ist durch einen Abstand des Drahthaltelaschenendes 166 von der Drahthaltelaschengrundlinie 170 definiert. Die Bereitstellungsvorrichtung 10 umfasst ferner ein Datenspeicherelement 176 zum Speichern von charakteristischen Daten des an der Bereitstellungsvorrichtung 10 gehaltenen Katheters 12. Charakteristische Daten des Katheters sind insbesondere dessen Länge, ein Katheterhüllendurchmesser, ein Inflationsdruck sowie ein Ballondurchmesser, wobei dieser abhängig vom Inflationsdruck angegeben sein kann.
Das Datenspeicherelement 176 ist in Form eines bedruckten Datenbereichs 178 ausgebildet, und zwar auf der Vorderseite 42 des Trägers 34. Das Datenspeicherelement 176 ist optisch auslesbar. Die charakteristischen Daten sind in lateinischer Schrift aufgedruckt, sodass sie von einem Anwender direkt abgelesen werden können.
Die Halteelemente 38a, 38b und 38c erstrecken sich über einen Umfangswinkel 180 von etwa 10°. Der Umfangswinkel wird definiert durch den Öffnungswinkel ausgehend vom Haltekreismittelpunkt 50 zu den freien Enden 68 der Halteschnittlinien 66. Auf diese Weise können die Halteelemente 38a, 38b und 38a den aufgerollten Katheter 12 jeweils über einen Umfangswinkel 180 von etwa 10° halten.
Auf der Rückseite 44 sind Bedienhinweise 182 für den Einsatz der Bereitstellungsvorrichtung 10 sowie deren Handhabung und die Handhabung des Katheters 12 aufgedruckt. Es handelt sich dabei um die Abbildungen der Figuren 9 bis 14, die nachfolgend noch kurz erläutert werden sollen. Auch die Bedienhinweise 182 bilden einen Datenbereich und definieren somit ein Datenspeicherelement.
Die besondere Gestaltung der Bereitstellungsvorrichtung 10 ermöglicht drei verschiedene Entnahmeoptionen des Katheters 12 vom Träger 34. Figur 9 zeigt eine erste Variante. Ein Anwender ergreift dabei mit seiner rechten Hand den Träger 34 im Bereich der Adapterhalteeinrichtung 104 und hält damit auch den Anschlussadapter 20 fest. Nun kann er mit seiner anderen Hand das zweite Ende 18 des Katheters 12 ergreifen und den Katheter 12 windungsweise vom Träger 34 abnehmen. Insbesondere kann er den Katheter 12 noch so weit auf dem Träger 34 belassen, dass lediglich der Abschnitt des Katheters 12, welcher den Drahtkanal umfasst, vom Träger 34 abgenommen ist. Figur 10 zeigt, wie der Anschlussadapter 20 noch an der Adapterhalteinrichtung 104 gehalten ist, jedoch bereits mit einer Spüleinrichtung gekoppelt. Ferner kann die Schutzhülle 26 auf einfache Weise vom zweiten Ende 18 abgezogen werden, wenn das zweite Ende 18 vom Träger 34 gelöst wurde.
Die Bereitstellungsvorrichtung 10 ermöglicht ferner gemäß einer zweiten Variante auch das außer Eingriff Bringen des aufgerollten Katheters 12 und der drei Halteelemente 38a, 38b und 38c, ohne den Katheter 12 in eine gestreckte Form zu bringen. Hierfür muss lediglich ein Anwender mit zwei Fingern, in Figur 11 sind beispielhaft Daumen 156 und Zeigefinger 158 dargestellt, den Katheter 12 im Bereich der Entnahmeausnehmung 144 fassen. Hält er mit seiner anderen Hand den Träger 34 im Bereich der Ecke 78, kann er den aufgerollten Katheter 12 insgesamt abziehen. Um ein Entrollen des Katheters 12 zu verhindern, sollte der Anwender nun lediglich wie in Figur 12 schematisch dargestellt das erste Ende 16 mit dem Anschlussadapter 20 zweimal um den aufgerollten Katheter 12 schlingen.
Eine dritte Option zum Abnehmen des Katheters 12 von der Bereitstellungsvorrichtung 10 ist schematisch in den Figuren 13 und 14 dargestellt. Ein Anwender erfasst dabei das zweite Ende 18 durch Eingreifen in die Spitzenausnehmung 140 mit einer Hand. Mit der anderen Hand hält er den Anschlussadapter 20 mit dem Träger 34 fest. Zieht er am zweiten Ende 18 in Richtung des Pfeils nach links, so entrollt sich der Katheter 12 und der Anwender kann den Katheter 12 geradlinig zwischen beiden Händen gestreckt halten.
Bei der in den Figuren beschriebenen Ausgestaltung ist der Katheter 12 in der Lagerungsstellung an der Bereitstellungsvorrichtung 10 derart gehalten, dass das erste Ende 16 und das zweite Ende 18 quer, nämlich senkrecht, zum Trägerrand 56, nämlich zum Trägerrandabschnitt 86, ausgerichtet sind. Die drei Halteelemente 38a, 38b und 38c können optional jeweils mehrere Faltlinien 184 umfassen, die parallel zueinander und parallel zur Haltelaschengrundlinie 70 verlaufen. Dies ermöglicht es, die Haltelaschen 60 so längs der Faltlinien zu falten oder zu knicken, dass sie sich bogenförmig erstecken und den aufgewickelten Katheter 12 bogenartig übergreifen.
Die beiden Ballonhaltelaschen 128a und 128b werden wie folgt zum Halten des Katheters 12 im Bereich des Ballons 24 eingesetzt. Die Ballonhaltelasche 128b wird um die Ballonhaltelaschengrundlinie 136b in Richtung auf die Ballonhaltelasche 128a umgeschlagen, jedoch ohne sie relativ zum Träger 34 entlang der Ballonhaltelaschengrundlinie 136b zu falten oder zu knicken. Sie wird mit dem freien Ballonhaltelaschenende 130b unter die Ballonhaltelasche 128a geschoben. Aufgrund der etwas elastischen Eigenschaft des Materials, aus dem der Träger 34 ausgebildet ist, wird die Ballonhaltelasche 128a etwas von der Vorderseite 42 weggedrückt, sodass die Ballonhaltelaschen 128a und 128b gemeinsam den Ballon 24 bogenartig Überspannen, wie dies schematisch in Figur 4 dargestellt ist.
Die beschriebene Bereitstellungsvorrichtung ermöglicht eine flache Lagerung des Katheters 12 auf der Vorderseite 42 des Trägers 34. So kann insbesondere insgesamt eine maximal flache Lagerung des Katheters 12 ermöglicht werden.
Ferner gestattet die Bereitstellungsvorrichtung drei Varianten der Entnahme wie oben beschrieben.
Ist das zweite Ende vom Träger 34 abgenommen, können die Schutzhülle 26 und der Draht 28 entfernt werden. Der Katheter 12 kann auf dem eigentlichen, für den medizinischen Eingriff genutzten Führungsdraht aufgefädelt werden und dann in einen Führungskatheter eingeführt werden.
Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Bereitstellungsvorrichtung 10 ist, dass der Träger 34 bis zur finalen Entnahme des Katheters 12, insbesondere bis zum Entfernen des Anschlussadapters 20 von der Adapterhalteeinrichtung
104, am Träger 34 verbleibt und ein Anwender stets alle Informationen zum von ihm genutzten Katheter 12 unmittelbar einsehbar zur Verfügung hat, da der Datenbereich 178 weiterhin über den Anschlussadapter 20 mit dem Katheter 12 gekoppelt bleibt.
Bezugszeichenliste
Bereitstellungsvorrichtung Katheter Ballonkatheter erstes Ende zweites Ende Anschlussadapter Luer- Lock-Anschluss Ballon Schutzhülle Draht Einführöffnung Ende Träger Halteeinrichtung a, 38b, 38c Halteelement Beschichtung Vorderseite Rückseite Trägerdicke Haltekreis Haltekreismittelpunkt Haltebereich Haltekreisumfangswinkel Trägerrand Lagerungsbereich Haltelasche Haltelaschenende Trägerzentrum Halteschnittlinie Ende Haltelaschengrundlinie Haltelaschenlänge
Abstand
Ecke
Ecke
Ecke
Ecke
Adapteraussparung
Trägerrandabschnitt
Trägerrandabschnitt a, 90b Rückhalteelement
Rückhaltelasche
Rückhaltelaschenende
Rückhalteschnittlinie
Ende 0 Rückhaltelaschengrundlinie2 Rückhaltelaschenlänge 4 Adapterhalteeinrichtung 6a, 106b Adapterhalteelement 8 Adapterhaltelasche 0 Adapterlaschenende 2 Adapterhaltesteg 4 Adapterhaltelängsachse 6 Adapterschnittlinie 8 Ende 0 Adapterhaltelaschengrundlinie2 Ballonhalteeinrichtung 4 Ballonhaltelängsachse 6a, 126b Ballonhalteelement 8a, 128b Ballonhaltelasche 0a, 130b Ballonhaltelaschenende 2a, 132b Ballonhalteschnittlinie 4a, 134b Ende 6a, 136b Ballonhaltelaschengrundlinie a, 138b Ballonhaltelaschenlänge Spitzenausnehmung Durchbrechung Entnahmeausnehmung Durchbrechung Mittellinie Kreisringausschnitt Winkelbereich Breite Daumen Zeigefinger Drahthalteeinrichtung Drahthalteelement Drahthaltelasche Drahthaltelaschenende Drahthalteschnittlinie Drahthaltelaschengrundlinie Ende Drahthaltelaschenlänge Datenspeicherelement Datenbereich Umfangswinkel Bedienhinweis Faltlinie

Claims

Patentansprüche
1. Bereitstellungsvorrichtung (10) für die Lagerung und den Transport von Kathetern (12), insbesondere von Ballonkathetern (14) für die perkutane transluminale Koronarangioplastie, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) einen Träger (34) und eine am Träger (34) angeordnete oder ausgebildete Halteeinrichtung (36) umfasst zum Halten eines ringförmig aufgerollten Katheters (12) in einer Lagerungsstellung, dass die Halteeinrichtung (36) mindestens drei mit dem Katheter (12) in der Lagerungsstellung in Eingriff stehende Halteelemente (38a, 38b, 38c) umfasst und dass die mindestens drei Halteelemente (38) räumlich voneinander getrennt am Träger (34) angeordnet oder ausgebildet sind, dass die mindestens drei Halteelemente (38) längs eines Haltekreises (48) positioniert sind, weicher einen Haltekreismittelpunkt (50) definiert, dass mindestens eines, insbesondere alle, der mindestens drei Halteelemente (38a, 38b, 38c) in Form einer Haltelasche (60) ausgebildet ist, dass ein freies Haltelaschenende (62) der Haltelasche (60) in Richtung auf ein Trägerzentrum (64) des Trägers (34) hin weisend ausgerichtet ist und dass die Halteeinrichtung (36) mindestens zwei Rückhalteelemente (90a, 90b) umfasst zum Verhindern einer Bewegung des Katheters (12) in der Lagerungsstellung in Richtung auf den Haltekreismittelpunkt (50) hin.
2. Bereitstellungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) ausgebildet ist zum außer Eingriff Bringen des aufgerollten Katheters (12) und der mindestens drei Halteelemente (38a, 38b 38c), ohne den Katheter (12) in eine gestreckte Form zu bringen.
3. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der mindestens drei Halteelemente (38a, 38b, 38c) punktsymmetrisch bezogen auf den Haltekreismittelpunkt (50) positioniert sind.
4. Bereitstellungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens drei Halteelemente (38a, 38b, 38c) einen Haltebereich (52) definieren, welcher einem Haltekreisumfangswinkel (54) des Haltekreises (48) von mindestens 180° entspricht, wobei insbesondere der Haltekreisumfangswinkel (54) in einem Bereich zwischen 180° und 240° liegt, insbesondere in einem Bereich von etwa 185° bis etwa 200°.
5. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelasche (60) durch eine am Träger (34) ausgebildete, zwei freie Enden aufweisende Halteschnittlinie (66) ausgebildet ist, dass die Haltelasche (60) eine Haltelaschengrundlinie (70) definiert, welche die zwei freien Enden (68) der Halteschnittlinie (66) verbindet, und dass eine freie Haltelaschenlänge (72) der Haltelasche (60) durch einen Abstand des freien Haltelaschenendes (62) von der Haltelaschengrundlinie (70) definiert ist.
6. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines, insbesondere alle, der mindestens zwei Rückhalteelemente (90a, 90b) in Form einer Rückhaltelasche (92) ausgebildet ist und dass ein freies Rückhaltelaschenende (94) der Rückhaltelasche (92) in radialer Richtung vom Trägerzentrum (64) weg weisend ausgerichtet ist.
7. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) eine Adapterhalteeinrichtung (104) für einen an einem ersten Ende (16) des Katheters (12) angeordneten oder ausgebildeten Anschlussadapter (20) umfasst, wobei insbesondere die Adapterhalteeinrichtung (104) mindestens zwei Adapterhalteelemente (106a, 106b) umfasst, wobei weiter insbesondere zwei zusammenwirkende Adapterhalteelemente (106a, 106b) in Form von Adapterhaltelaschen (108) ausgebildet sind und dass freie Adapterlaschenenden (110) der zwei Adapterhalteelemente (106a, 106b) aufeinander zu weisend ausgerichtet sind.
8. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) eine Ballonhalteeinrichtung (122) für einen im Bereich eines zweiten Endes (18) des Katheters (12) angeordneten oder ausgebildeten inflatierbaren Ballon (24) umfasst, wobei insbesondere die Ballonhalteeinrichtung (122) mindestens zwei Ballonhalteelemente (126a, 126b) umfasst, wobei weiter insbesondere zwei zusammenwirkende Ballonhalteelemente (126a, 126b) in Form von Ballonhaltelaschen (128a, 128b) ausgebildet sind und dass freie Ballonhaltelaschenenden (130a, 130b) der Ballonhaltelaschen (128a, 128b) in einer unverformten Ausgangsstellung der Bereitstellungsvorrichtung (10) in dieselbe Richtung weisen.
9. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Träger (34) eine Spitzenausnehmung (140) angeordnet oder ausgebildet ist und dass ein zweites Ende (18) des Katheters (12) in der Lagerungsstellung im Bereich der Spitzenausnehmung (140) positioniert ist, wobei insbesondere die Spitzenausnehmung (140) a) in Richtung der Ballonhaltelängsachse (124) weisend benachbart der Ballonhalteeinrichtung (122) positioniert ist und/oder b) in Form einer Durchbrechung (142) des Trägers (34) ausgebildet ist und/oder c) derart dimensioniert ist, dass sie das Ergreifen des zweiten Endes (18) des an der Bereitstellungsvorrichtung (10) gehaltenen Katheters (12) mit zwei Fingern ermöglicht.
10. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Träger (34) eine Entnahmeausnehmung (144) angeordnet oder ausgebildet ist und dass in der Lagerungsstellung mindestens zwei, insbesondere drei, Katheterabschnitte des am Träger (34) aufgerollt gehaltenen Katheters (12) im Bereich der Entnahmeausnehmung (144) positioniert sind, wobei insbesondere die Entnahmeausnehmung (144) a) in Form einer Durchbrechung (146) am Träger (34) ausgebildet ist und/oder b) in Form eines Kreisringausschnitts (150) ausgebildet ist.
11. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) eine Drahthalteeinrichtung (160) umfasst zum Halten eines freien Endes (32) desselben, welches aus einem Drahtkanal des Katheters (12) aus einer in Richtung auf dessen erstes Ende (16) hin weisenden Öffnung des Drahtkanals vorsteht, wobei insbesondere die Drahthalteeinrichtung (160) mindestens ein Drahthalteelement (162) umfasst, wobei weiter insbesondere das mindestens eine Drahthalteelement (162) in Form einer Drahthaltelasche (164) ausgebildet ist und dass ein freies Drahthaltelaschenende (166) der Drahthaltelasche (164) in Richtung auf ein Trägerzentrum (64) hin weisend ausgerichtet ist.
12. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungvorrichtung (10) aus einem Flachmaterial ausgebildet ist, wobei insbesondere das Flachmaterial a) ein Papp- oder Kartonbogen ist, insbesondere mit Kunststoff beschichtet, oder b) aus Kunststoff besteht, wobei weiter insbesondere der Kunststoff Polypropylen (PP), Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE), Polylactid (PLA, insbesondere PLLA), Polyamid (PA), Polyethylen (PE), Polyethylen mit geringer Dichte (LDPE) und/oder Polyethylenterephthalat (PET) ist oder enthält.
13. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet ist.
14. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) mindestens ein Datenspeicherelement (176) umfasst zum Speichern von charakteristischen Daten des Katheters (12), insbesondere Länge, Durchmesser, Inflationsdruck, Ballondurchmesser, wobei insbesondere das mindestens eine Datenspeicherelement (176) auf der Vorderseite (42) oder der Rückseite (44) angeordnet und optisch auslesbar ausgebildet ist.
15. Bereitstellungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungsvorrichtung (10) einen Katheter (12) umfasst, insbesondere einen PTCA-Katheter, wobei insbesondere der Katheter (12) ein erstes Ende (16) und ein zweites Ende (18) aufweist, dass am ersten Ende (16) ein Anschlussadapter (20) angeordnet oder ausgebildet ist und dass im Bereich des zweiten Endes (18) ein inflatierbarer Ballon (24) angeordnet oder ausgebildet ist.
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