EP4698404A1 - Staufach eines fahrzeugs - Google Patents

Staufach eines fahrzeugs

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EP4698404A1
EP4698404A1 EP24717204.2A EP24717204A EP4698404A1 EP 4698404 A1 EP4698404 A1 EP 4698404A1 EP 24717204 A EP24717204 A EP 24717204A EP 4698404 A1 EP4698404 A1 EP 4698404A1
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EP
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storage compartment
leg
separating element
storage space
separating
Prior art date
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Pending
Application number
EP24717204.2A
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English (en)
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Inventor
Karl Dolinsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Mercedes Benz Group AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R7/00Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
    • B60R7/04Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in driver or passenger space, e.g. using racks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/10Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of receptacles for food or beverages, e.g. refrigerated
    • B60N3/105Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of receptacles for food or beverages, e.g. refrigerated for receptables of different size or shape
    • B60N3/106Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of receptacles for food or beverages, e.g. refrigerated for receptables of different size or shape with adjustable clamping mechanisms

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Staufach (1) eines Fahrzeugs mit einem unteren Stauraum (2), einem oberen Stauraum (3) und einer Trennvorrichtung (4) zwischen dem unteren Stauraum (2) und dem oberen Stauraum (3). Hierbei ist vorgesehen, dass die Trennvorrichtung (4) mindestens ein Trennelement (6) mit einem ersten Schenkel (12) und einem zweiten Schenkel (13) aufweist, wobei der zweite Schenkel (13) senkrecht zum ersten Schenkel (12) angeordnet ist und mit dem ersten Schenkel (12) über ein Gelenk (8) fest verbunden ist. Das mindestens eine Trennelement (6) ist mittels eines Drehmechanismus (5) um das Gelenk (8) derart drehbar, dass die beiden Schenkel (12) des Trennelements (6) zwischen einer waagrechten Stellung und einer senkrechten Stellung positionierbar sind. Der erste Schenkel (12) des mindestens einen Trennelements (6) erstreckt sich in seiner waagrechten Stellung zwischen dem unteren Stauraum (2) und dem oberen Stauraum (3) dabei mindestens über die halbe Breite des Staufachs (1).

Description

Staufach eines Fahrzeugs
Die Erfindung betrifft ein Staufach eines Fahrzeugs gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Staufächer in Fahrzeugen sind zur Aufnahme und Ablage von Gegenständen in unterschiedlichen Ausgestaltungen und Ausführungsformen vorgesehen, beispielsweise als Getränkehalter zur Aufnahme von Getränkebehältnissen wie Getränkeflaschen oder dergleichen.
Aus der DE 102008 029259 A1 ist ein Aufnahmeelement für ein Fahrzeug mit einem oben offenen Gehäuse zur Aufnahme mindestens eines Behältnisses beschrieben. Das Gehäuse weist mindestens ein seitliches Klemmelement auf und eine drehbare Auflage mit zwei schwenkbar miteinander verbundenen Auflageteilen, die kniehebelartig aufeinander zu gedreht werden können.
Weiterhin ist in der US 2006/0037984 A1 eine Haltestruktur in einem Fahrzeug zur Aufnahme von Behältern unterschiedlicher Größe offenbart. Hierzu ist ein Trennwandelement mit einem zweiten Boden vorgesehen, der oberhalb eines ersten Bodens positioniert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Staufach eines Fahrzeugs anzugeben, bei dem eine variable Aufnahme unterschiedlicher Gegenstände auf einfache Weise mit vorteilhaften Eigenschaften möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Staufach eines Fahrzeugs mit den im Patentanspruch 1 angeführten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Staufachs sind Bestandteil der weiteren Patentansprüche.
Beim erfindungsgemäßen Staufach eines Fahrzeugs ist die Trennvorrichtung zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum durch mindestens ein drehbares Trennelement gebildet.
Das mindestens eine mittels eines Drehmechanismus drehbare Trennelement weist zwei Schenkel auf, die senkrecht (orthogonal) zueinander angeordnet sind und über ein Gelenk fest miteinander verbunden sind.
Die beiden Schenkel des mindestens einen Trennelements nehmen durch eine entsprechende Drehbewegung des Trennelements entweder eine waagrechte Stellung oder eine senkrechte Stellung ein, d.h. falls der erste Schenkel des mindestens einen Trennelements in der waagrechten Stellung positioniert ist, ist der zweite Schenkel des mindestens einen Trennelements in der senkrechten Stellung positioniert und umgekehrt. Insbesondere ist der erste Schenkel des mindestens einen Trennelements in seiner waagrechten Stellung zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum des Staufachs positioniert.
Die Längen der beiden Schenkel des mindestens einen Trennelements werden dabei anhand der Abmessungen des Staufachs gewählt. Insbesondere wird die Länge des ersten Schenkels des mindestens einen Trennelements so gewählt, dass der erste Schenkel des mindestens einen Trennelements in seiner waagrechten Stellung zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum sich in Querrichtung (y-Richtung) des Staufachs mindestens über die halbe Breite des Staufachs erstreckt und hierdurch eine Auflagefläche zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum ausbildet.
Beispielsweise sind je nach Ausdehnung und Dimensionierung des Staufachs bis zu sechs derartige drehbare Trennelemente als Trennvorrichtung zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum vorgesehen, die in Längsrichtung (in x-Richtung) des Staufachs beabstandet voneinander angeordnet sind und gleichzeitig und gleichsinnig mittels des Drehmechanismus gedreht werden. Die ersten Schenkel dieser Trennelemente erstrecken sich in ihrer waagrechten Stellung zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum in Querrichtung (y-Richtung) des Staufachs mindestens über die halbe Breite des Staufachs und bilden hierdurch eine kompakte Auflagefläche zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum aus. Die Drehbewegung des insbesondere aus Kunststoff bestehenden mindestens einen drehbaren Trennelements wird vorzugsweise über ein Gelenk mit Kunststoffachsen oder Metallachsen realisiert, beispielsweise über ein Drehgelenk oder ein entsprechend ausgestaltetes Scharnier.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist ein federbelasteter Mechanismus als Öffnungsmechanismus und/oder Schließmechanismus vorgesehen, der die beiden Schenkel des drehbaren Trennelements in der jeweiligen Endposition fixiert, d.h. in der waagrechten Stellung des ersten Schenkels des Trennelements und gleichzeitig in der senkrechten Stellung des zweiten Schenkels des Trennelements einerseits sowie in der senkrechten Stellung des ersten Schenkels des Trennelements und gleichzeitig in der waagrechten Stellung des zweiten Schenkels des Trennelements andererseits.
Ebenso kann eine Freigabe der beiden Schenkel des drehbaren Trennelements aus der jeweiligen Endposition über diesen federbelasteten Mechanismus als Öffnungsmechanismus erfolgen.
Zur Arretierung der beiden Schenkel des mindestens einen drehbaren Trennelements in der jeweiligen Endposition kann darüber hinaus ein Rastmechanismus als Befestigungsmechanismus vorgesehen sein. Beispielsweise ist hierzu ein Rastelement zum Verrasten des jeweiligen Schenkels des mindestens einen Trennelements an der Seitenwand des Staufachs oder in einer Ausnehmung in der Seitenwand des Staufachs ausgebildet. D.h. der jeweilige Schenkel des mindestens einen Trennelements liegt in der senkrechten Stellung entweder an der Seitenwand des Staufachs an und wird dort verrastet oder der jeweilige Schenkel des mindestens einen Trennelements wird von der Seitenwand des Staufachs aufgenommen und dort verrastet.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann der Drehmechanismus für das mindestens eine drehbare Trennelement durch die Betätigung eines Bedienelements aktiviert werden, das beispielsweise benachbart zum Staufach angeordnet ist.
Dieses Bedienelement kann beispielsweise ein Tastschalter, Kippschalter oder Drehschalter sein, und von einem Insassen des Fahrzeugs zur Durchführung beziehungsweise zur Aktivierung der Drehbewegung des mindestens einen drehbaren Trennelements zwischen der waagrechten Stellung beziehungsweise senkrechten Stellung der beiden Schenkel des Trennelements und der senkrechten Stellung beziehungsweise waagrechten Stellung der beiden Schenkel des Trennelements betätigt werden. In der waagrechten Stellung des ersten Schenkels des mindestens einen drehbaren Trennelements wird somit in einer ersten Gebrauchsposition der Trennvorrichtung ein fester Zwischenboden als Trennvorrichtung und Auflagefläche zwischen dem unteren Stauraum und dem oberen Stauraum des Staufachs ausgebildet, in der senkrechten Stellung des ersten Schenkels des mindestens einen drehbaren Trennelements wird in einer zweiten Gebrauchsposition der Trennvorrichtung ein in Hochrichtung (in z-Richtung) des Staufachs ausgebildetes großes Stauvolumen im Staufach bereitgestellt.
Hierdurch kann in der zweiten Gebrauchsposition der Trennvorrichtung und damit in der senkrechten Stellung des ersten Schenkels des mindestens einen drehbaren Trennelements, im Staufach insbesondere auch eine großformatige und voluminöse Getränkeflasche als Getränkebehältnis untergebracht werden.
Vorzugsweise weist der untere Stauraum des Staufachs eine seitliche Eingriffsöffnung auf, so dass ein Zugriff auf den Inhalt des unteren Stauraums des Staufachs durch einen Benutzer des Fahrzeugs auch bei einer waagrechten Stellung des ersten Schenkels des mindestens einen drehbaren Trennelements möglich ist.
Das Staufach kann an einer beliebigen hierfür geeigneten Stelle des Fahrzeugs angeordnet werden, an dem insbesondere auch eine einfache und günstige Zugriffsmöglichkeit für einen Bediener des Fahrzeuges möglich ist.
Vorzugsweise ist das Staufach hierzu in der Mittel konsole des Fahrzeugs angeordnet oder in einer Armauflage des Fahrzeugs oder in der Türverkleidung des Fahrzeugs
Mit dem vorgestellten erfindungsgemäßen Staufach eines Fahrzeugs kann der durch das Staufach bereitgestellte Stauraum vorteilhafterweise auf einfache Weise variabel ausgestaltet werden und zwischen den beiden Gebrauchspositionen umgestaltet werden und damit auf einfache Weise an die Anforderungen und Erfordernissen eines Benutzers angepasst werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung(en). Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Dabei zeigen:
Fig. 1 Eine schematische Darstellung des Staufachs mit drehbaren Trennelementen in einer ersten Stellung der Trennelemente.
Fig. 2 Eine schematische Darstellung des Staufachs in einer alternativen Stellung der Trennelemente.
Fig. 3 Eine Schnittdarstellung mit einem Ausschnitt des Staufachs mit drehbaren Trennelementen.
Das in der Figur 1 schematisch dargestellte Staufach 1 ist beispielsweise in der Mittelkonsole 7 eines Fahrzeugs ausgebildet. Das Staufach 1 besitzt beispielsweise in Längsrichtung (x-Richtung) eine Ausdehnung von ca. 150 mm bis 200 mm und in Querrichtung (y-Richtung) eine Ausdehnung von ca. 75 mm.
Das Staufach 1 weist einen unteren Stauraum 2 auf mit einer für einen Bediener zugänglichen seitlichen Eingriffsöffnung 11 sowie einen oberen Stauraum 3, der für einen Bediener von der Oberseite des Staufachs 1 her zugänglich ist.
Zwischen dem unteren Stauraum 2 des Staufachs 1 und dem oberen Stauraum 3 des Staufachs 1 befindet sich die Trennvorrichtung 4. Diese Trennvorrichtung 4 wird durch beispielsweise drei in Längsrichtung (x-Richtung) des Staufachs 1 beabstandet voneinander angeordnete drehbare Trennelemente 6 ausgebildet. Diese beispielsweise L- förmigen drehbaren Trennelemente 6 sind beispielsweise als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet und bestehen hierzu beispielsweise aus thermoplastischem Acrylnitril- Butadien-Styrol (ABS). Zusätzlich kann auch eine Oberflächenbeschichtung auf dem Kunststoffmaterial der drehbaren Trennelemente 6 vorgesehen sein, beispielsweise eine verchromte Oberflächenschicht auf dem Kunststoffmaterial, insbesondere auch zu Designzwecken oder zu Werbezwecken.
Die drei L-förmigen beziehungsweise winkelförmigen drehbaren Trennelemente 6 besitzen jeweils einen ersten Schenkel 12 und einen zweiten Schenkel 13, die orthogonal zueinander angeordnet sind und über das Drehgelenk 10 starr miteinander verbunden sind.
Gemäß der Figur 1 befinden sich die ersten Schenkel 12 der drehbaren Trennelemente 6 in einer ersten Gebrauchsposition in einer waagrechten Stellung und bilden hierdurch eine stabile Trennschicht beziehungsweise Auflagefläche zwischen dem unteren Stauraum 2 des Staufachs 1 und dem oberen Stauraum 3 des Staufachs 1 aus.
Mittels des Drehmechanismus 5 können die drei L-förmigen, in Längsrichtung (x- Richtung) des Staufachs 1 beabstandet voneinander angeordneten drehbaren Trennelemente 6 um 90° gedreht werden.
Hierdurch werden die ersten Schenkel 12 der drehbaren Trennelemente 6 von der waagrechten Stellung gemäß Figur 1 in eine senkrechte Stellung gedreht und die zweiten Schenkel 13 der drehbaren Trennelemente 6 von der senkrechten Stellung gemäß Figur 1 in eine waagrechte Stellung in der Wandung 8 des Staufachs gedreht. Hierdurch entfällt auch die stabile Trennschicht zwischen dem unteren Stauraum 2 des Staufachs 1 und dem oberen Stauraum 3 des Staufachs 1, sodass folglich in einer zweiten Gebrauchsposition ein einheitliches vergrößertes Stauvolumen im Staufach 1 ausgebildet wird.
Falls die ersten Schenkel 12 der drei in Längsrichtung (x-Richtung) des Staufachs 1 beabstandet voneinander angeordneten drehbaren Trennelemente 6 aus dieser senkrechten Stellung um 90° und damit aus der zweiten Gebrauchsposition wieder in eine waagrechte Stellung zurückgedreht werden, wird wiederum in der ersten Gebrauchsposition eine stabile Trennschicht zwischen dem unteren Stauraum 2 des Staufachs 1 und dem oberen Stauraum 3 des Staufachs 1 ausgebildet.
In der Figur 2 ist die Situation der sich in einer senkrechten Stellung in der zweiten Gebrauchsposition befindlichen ersten Schenkel 12 der drehbaren Trennelemente 6 dargestellt, wodurch entsprechend auch die stabile Trennschicht zwischen dem unteren Stauraum 2 des Staufachs 1 und dem oberen Stauraum 3 des Staufachs 1 weggefallen ist. Es ist aus der Figur 2 ersichtlich, dass die ersten Schenkel 12 der drehbaren Trennelemente 6 in der senkrechten Stellung von der Seitenwand 8 des Staufachs 1 aufgenommen werden, in der die ersten Schenkel 12 der drehbaren Trennelemente 6 dann mittels Rastelementen eines Befestigungsmechanismus verrastet und damit arretiert werden.
Durch die Ausbildung des einheitlichen vergrößerten Stauvolumens im Staufach 1 in der senkrechten Stellung der ersten Schenkel 12 der drehbaren Trennelemente 6 und damit in der zweiten Gebrauchsposition ist auch die Aufnahme einer (voluminösen) Getränkeflasche 9 im Staufach 1 ohne Probleme möglich. In der Figur 3 ist zu sehen, dass der Drehmechanismus 5 zum Drehen der drehbaren T rennelemente 6 von der ersten Gebrauchsposition mit der Ausbildung einer stabilen Trennschicht zwischen dem oberen Stauraum 3 des Staufachs 1 und dem unteren Stauraum 2 des Staufachs 1 in die zweite Gebrauchsposition mit der Ausbildung eines großen Stauvolumens im Staufach 1 und umgekehrt von der zweiten Gebrauchsposition in die erste Gebrauchsposition über das von einem Drehmechanismus 5 beaufschlagte Drehgelenk 10 erfolgt. Dieser Drehmechanismus 5 kann insbesondere auch elektromotorisch realisiert werden oder mechanisch mittels eines Federmechanismus. Auf der linken Seite in der Figur 3 ist ein drehbares Trennelement 6 exemplarisch in der senkrechten und damit hochgedrehten Stellung des ersten Schenkels 12 dargestellt. Dieser erste Schenkel 12 des drehbaren Trennelements 6 liegt beispielsweise in der senkrechten und damit hochgedrehten Stellung auf der Seitenwand 8 des Staufachs 1 an und ist dort verrastet und damit arretiert. Der zweite Schenkel 13 des drehbaren Trennelements 6 befindet sich in seiner waagrechten Stellung in der Seitenwand 8 des Staufachs 1 und kann dort ebenfalls verrastet und damit arretiert werden.
Auf der rechten Seite in der Figur 3 ist ein drehbares Trennelement 6 exemplarisch in der waagrechten Stellung des ersten Schenkels 12 dargestellt. Dieser erste Schenkel 12 des drehbaren Trennelements 6 bildet somit eine stabile Trennschicht zwischen dem oberen Stauraum 3 des Staufachs 1 und dem unteren Stauraum 2 des Staufachs 1 aus. Der zweite Schenkel 13 des drehbaren Trennelements 6 liegt in seiner senkrechten Stellung an der Seitenwand 8 des Staufachs 1 an und kann dort ebenfalls verrastet und damit arretiert werden.

Claims

Patentansprüche
1. Staufach (1) eines Fahrzeugs, mit einem unteren Stauraum (2), einem oberen Stauraum (3), und einer Trennvorrichtung (4) zwischen dem unteren Stauraum (2) und dem oberen Stauraum (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrichtung (4) mindestens ein Trennelement (6) mit einem ersten Schenkel (12) und einem zweiten Schenkel (13) aufweist, wobei der zweite Schenkel (13) senkrecht zum ersten Schenkel (12) angeordnet ist und mit dem ersten Schenkel (12) über ein Gelenk (8) fest verbunden ist, dass das mindestens eine Trennelement (6) mittels eines Drehmechanismus (5) um das Gelenk (8) derart drehbar ist, dass die beiden Schenkel (12, 13) des Trennelements (6) zwischen einer waagrechten Stellung und einer senkrechten Stellung positionierbar sind, und dass der erste Schenkel (12) des mindestens einen Trennelements (6) sich in seiner waagrechten Stellung zwischen dem unteren Stauraum (2) und dem oberen Stauraum (3) mindestens über die halbe Breite des Staufachs (1) erstreckt.
2. Staufach (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (12) des mindestens einen Trennelements (6) und der zweite Schenkel (13) des mindestens einen Trennelements (6) in der jeweiligen senkrechten Stellung mittels eines Befestigungsmechanismus an der Seitenwand (8) des Staufachs (1) arretierbar sind.
3. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (12) des mindestens einen Trennelements (6) und der zweite Schenkel (13) des mindestens einen Trennelements (6) in der jeweiligen senkrechten Stellung in einer Ausnehmung in der Seitenwand (8) des Staufachs (1) mittels eines Befestigungsmechanismus arretierbar sind.
4. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (6) aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet ist.
5. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienelement zur Betätigung des Drehmechanismus (5) vorgesehen ist.
6. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehmechanismus (5) einen federbelasteten Öffnungsmechanismus und/oder Schließmechanismus aufweist.
7. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Staufach (1) in der senkrechten Stellung des ersten Schenkels (12) des mindestens einen Trennelements (6) zur Aufnahme mindestens einer Getränkeflasche als Getränkebehältnis (9) ausgebildet ist.
8. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei in Längsrichtung (x-Richtung) des Staufachs (1) beabstandet voneinander angeordnete Trennelemente (6) vorgesehen sind.
9. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Stauraum (2) des Staufachs (1) eine seitliche Eingriffsöffnung (11) aufweist.
10. Staufach (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Staufach (1) in der Mittelkonsole (7) des Fahrzeugs angeordnet ist.
EP24717204.2A 2023-04-17 2024-04-05 Staufach eines fahrzeugs Pending EP4698404A1 (de)

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