EP4607140B1 - Schnellverschlussstück zur lösbaren befestigung eines schalldämpfers an einem lauf - Google Patents
Schnellverschlussstück zur lösbaren befestigung eines schalldämpfers an einem laufInfo
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- EP4607140B1 EP4607140B1 EP24158737.7A EP24158737A EP4607140B1 EP 4607140 B1 EP4607140 B1 EP 4607140B1 EP 24158737 A EP24158737 A EP 24158737A EP 4607140 B1 EP4607140 B1 EP 4607140B1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/32—Muzzle attachments or glands
- F41A21/325—Mountings for muzzle attachments
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schnellverschlussstück zur lösbaren Befestigung eines Schalldämpfers an einem Lauf, umfassend einen innenliegenden Montageabschnitt zur Montage des Schnellverschlussstücks im Bereich einer Mündung des Laufs und ein Außengewinde zur lösbaren Verbindung mit einem Schnellverschlussgegenstück, wobei das Außengewinde in einer Umlaufrichtung des Außengewindes gesehen zumindest zwei Gewindeteilsegmente und Führungsteilsegmente aufweist, wobei in Umlaufrichtung gesehen auf jedes Gewindeteilsegment ein Führungsteilsegment folgt und umgekehrt, wobei in einer von innen nach außen weisenden Radialrichtung gesehen die Gewindeteilsegmente die Führungsteilsegmente überragen, wobei die Gewindeteilsegmente jeweils mit mindestens fünf Gewindegangvertiefungen ausgebildet sind, wobei die Gewindegangvertiefungen zwischen in einer Axialrichtung gesehen hintereinander angeordneten Gewindeflanken angeordnet sind, wobei sich die Gewindeteilsegmente in Umlaufrichtung gesehen über Gewindeteilsegmentbogenlängen erstrecken, dass sich die Führungsteilsegmente in Umlaufrichtung gesehen über Führungsteilsegmentbogenlängen erstrecken, wobei zumindest zwei Gewindeteilsegmentbogenlängen unterschiedlich groß sind und/oder zumindest zwei Führungsteilsegmentbogenlängen unterschiedlich groß sind.
- Die Verwendung von Schalldämpfern bei Schusswaffen gewinnt immer mehr an Bedeutung, insbesondere weil seit einiger Zeit in vielen Ländern die Benutzung von Schalldämpfern bei der Jagd bzw. für Jäger erlaubt ist, wobei in manchen Ländern bereits sogar eine Pflicht für Jäger zur Benutzung von Schalldämpfern existiert.
- Zur Befestigung eines Schalldämpfers am Lauf einer Schusswaffe ist es bekannt, den Schalldämpfer mit einem Innengewinde auf ein am Lauf im Bereich der Mündung angeordnetes Außengewinde aufzuschrauben, was jedoch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist.
- Zur Verringerung des Zeitaufwands bei der Montage sind Schnellverschlusssysteme wie z.B. jenes aus der
EP 3514475 B1 bekannt, die jedoch eine Reihe von Nachteilen aufweisen. Dabei ist typischerweise am Lauf im Mündungsbereich ein Schnellverschlussstück des Schnellverschlusssystems fix oder nur sehr schwer lösbar montiert und weist der Schalldämpfer ein entsprechendes Schnellverschlussgegenstück auf, das in den Schalldämpfer fix integriert oder mit diesem, insbesondere nur schwer lösbar, verbunden ist. - Zum einen erfolgt eine Festlegung auf ein bestimmtes System, das keine Kompatibilität mit anderen Schnellverschlusssystemen oder gar mit konventionellen Schraubgewinden erlaubt. Grund hierfür ist, dass bei bekannten Schnellverschlusssystemen zwar oft davon die Rede ist, dass diese laufseitig und auf Seite des Schalldämpfers ein "Gewinde" bzw. Teile eines "Gewindes" aufweisen, tatsächlich jedoch Sperrelemente mit typischerweise trapezartigem Querschnitt aufweisen, die eine Verriegelung ermöglichen, jedoch keine Verschraubung im herkömmlichen Sinn, also beispielsweise mit einer Mutter mit bekanntem Gewinde. D.h. ein einzelnes Sperrelement bildet tatsächlich keine Gewindeflanken eines herkömmlichen Gewindes aus.
- Besagte Sperrelemente sind in umfänglicher Richtung gesehen in bestimmten Segmenten oder Abschnitten hintereinander angeordnet, wobei zwischen den Segmenten freie, ausgesparte Abschnitte existieren, die beispielsweise gefräst bzw. als Einfräsungen ausgeführt sein können, um ein rasches Überschieben des Schalldämpfers über den Mündungsbereich des Laufs (mit dem daran befestigten Schnellverschlussstück) zu ermöglichen, wobei nach dem Überschieben durch eine Drehung die Verbindung hergestellt wird. Konstruktionsbedingt und aus Gründen des verfügbaren Platzes sind dabei in axialer Richtung gesehen nur einige wenige, typischerweise vier oder maximal fünf, Sperrelemente in einem einzelnen Segment hintereinander angeordnet. Neben diesen Sperrelementen sind daher in der Regel weitere Elemente, wie z.B. zusätzliche Nuten und in diese eingreifende Nasen, für einen stabilen Halt nötig, was den herstellungstechnischen Aufwand erhöht. Zudem erhöhen diese weiteren Elementen in der Regel die Größe, insbesondere Durchmesser. Als weiteres Beispiel hierfür sind zusätzliche Stützflächen zu nennen, die beim Verriegeln in Kontakt bzw. Eingriff kommen und an denen das Schnellverschlussstück und das Schnellverschlussgegenstück sich gegeneinander abstützen bzw. aneinander gepresst werden. So sind an bekannten Schnellverschlussstücken als Stützflächen z.B. jeweils ein oder mehrere radial nach außen abstehende Flansche vorgesehen, die insbesondere in einem von der Mündung des Laufs abgewandten Endbereich des jeweiligen Schnellverschlussstücks angeordnet sind, wenn das jeweilige Schnellverschlussstück am Lauf montiert ist. Jeder solche radial abstehende Flansch benötigt entsprechend Platz, wodurch die mit dem Schnellverschlussstück versehene Schusswaffe nicht nur optisch, sondern auch im tatsächlichen Umgang sperriger wird.
- Ein weiterer Nachteil bei bekannten Schnellverschlusssystemen ist, dass je nach Anzahl der oben genannten Segmente und der zwischen den Segmenten liegenden freien Abschnitte mehrere, typischerweise drei, zueinander verdrehte Positionen existieren, in welchen der Schalldämpfer am Lauf montiert werden kann. Aufgrund von in der Praxis unvermeidbaren Fertigungstoleranzen führt dies entsprechend zu unterschiedlichen Trefferlagen, für die unterschiedlichen Schalldämpferpositionen, was nachteilig für die Schützen, insbesondere Jäger, ist.
- Ein weiterer Nachteil, den bekannte Schnellverschlusssysteme, aber auch konventionelle Schraubsysteme, typischerweise aufweisen, ist eine mangelnde Langzeitstabilität. D.h. es kann bei, insbesondere wiederholter, Schussabgabe nicht zuletzt aufgrund einer unvermeidbaren thermischen Ausdehnung zu einer Lockerung des Schalldämpfers am Lauf kommen.
- Die
DE 20 2018 005980 U1 offenbart ein System zur schnellen Montage und Demontage eines Schalldämpfers auf dem Lauf einer Feuerwaffe. Der Befestigungsmechanismus ist ein segmentiertes Gewinde, wobei dieses aus gleich großen Segmenten besteht. - Aus der
US 2008/0156183 A1 ist ein System zur schnellen Montage und Demontage eines Schalldämpfers auf dem Lauf einer Feuerwaffe bekannt, wobei der Befestigungsmechanismus ebenfalls ein segmentiertes Gewinde aufweist sowie einen O-Ring zur Erhöhung der Reibung zwischen den mittels des Befestigungsmechanismus verbundenen Komponenten und damit zur Gewährleistung eines sicheren Sitzes des montierten Schalldämpfers. Zur Sicherstellung einer eindeutigen Orientierung bei der Befestigung des Schalldämpfers sind die Segmente des segmentierten Gewindes unterschiedlich groß dimensioniert. - Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Schnellverschlussstück zur lösbaren Befestigung eines Schalldämpfers an einem Lauf einer Schusswaffe sowie ein Schnellverschlussgegenstück zur Verfügung zu stellen, die die oben genannten Nachteile vermeiden. Insbesondere soll eine erhöhte Flexibilität bzw. eine Kompatibilität mit bekannten Schalldämpfern ohne Schnellverschluss erzielt werden.
- Vorzugsweise soll eine eindeutige Position des Schalldämpfers bezogen auf einen Lauf der Schusswaffe bei Befestigung mit Schnellverschluss ermöglicht werden, um eine stabile Trefferlage zu garantieren. Bevorzugt soll außerdem eine Langzeitstabilität der Befestigung, d.h. insbesondere auch bei wiederholter Schussabgabe, garantiert werden.
- Zur Lösung der genannten Aufgabe ist es bei einem Schnellverschlussstück zur lösbaren Befestigung eines Schalldämpfers an einem Lauf, umfassend einen innenliegenden Montageabschnitt zur Montage des Schnellverschlussstücks im Bereich einer Mündung des Laufs und ein Außengewinde zur lösbaren Verbindung mit einem Schnellverschlussgegenstück, wobei das Außengewinde in einer Umlaufrichtung des Außengewindes gesehen zumindest zwei Gewindeteilsegmente und Führungsteilsegmente aufweist, wobei in Umlaufrichtung gesehen auf jedes Gewindeteilsegment ein Führungsteilsegment folgt und umgekehrt, wobei in einer von innen nach außen weisenden Radialrichtung gesehen die Gewindeteilsegmente die Führungsteilsegmente überragen, wobei die Gewindeteilsegmente jeweils mit mindestens fünf Gewindegangvertiefungen ausgebildet sind, wobei die Gewindegangvertiefungen zwischen in einer Axialrichtung gesehen hintereinander angeordneten Gewindeflanken angeordnet sind, wobei sich die Gewindeteilsegmente in Umlaufrichtung gesehen über Gewindeteilsegmentbogenlängen erstrecken, dass sich die Führungsteilsegmente in Umlaufrichtung gesehen über Führungsteilsegmentbogenlängen erstrecken, wobei zumindest zwei Gewindeteilsegmentbogenlängen unterschiedlich groß sind und/oder zumindest zwei Führungsteilsegmentbogenlängen unterschiedlich groß sind, erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Gewindeteilsegmente jeweils als metrisches oder zölliges Gewinde, insbesondere metrisches oder zölliges Feingewinde, ausgebildet sind,dass sich das Schnellverschlussstück in Axialrichtung von einem laufseitigen Ende zu einem mündungsseitigen Ende erstreckt und dass in Axialrichtung gesehen vor dem Außengewinde eine Sperrnase angeordnet ist, die an eines der Gewindeteilsegmente anschließt, um beim Lösen der Verbindung mit dem Schnellverschlussgegenstück ein Überdrehen des Schnellverschlussgegenstücks und damit eine ungewollte erneute Verbindung des Schnellverschlussgegenstücks mit dem Schnellverschlussstück zu verhindern, wobei die Sperrnase in Radialrichtung gesehen die Führungsteilsegmente überragt und sich höchstens soweit wie die Gewindeteilsegmente erstreckt.
- Wie eingangs bereits erwähnt, ist mit "Lauf" der Lauf einer Schusswaffe gemeint, an dem das Schnellverschlussstück montiert werden kann.
- Es sei betont, dass mit dem Schnellverschlussstück selbstverständlich nicht nur Schalldämpfer, sondern auch andere Elemente, beispielsweise eine Mündungsbremse, am Lauf montiert werden können.
- Das Schnellverschlussstück, das zur Montage am Lauf in an sich bekannter Weise (insbesondere durch Verschraubung und/oder Verklebung) vorgesehen ist, kann auch als Laufverriegelungsbüchse bezeichnet werden. Klarerweise weist das Schnellverschlussstück, insbesondere entlang seiner Längsachse, eine durchgehende Öffnung, insbesondere Bohrung, auf, durch die bei Schussabgabe ein Projektil durchtreten kann.
- Vorzugsweise ist das Schnellverschlussstück und/oder das Schnellverschlussgegenstück aus Titan bzw. einer Titanlegierung oder aus Edelstahl bzw. einer Edelstahllegierung hergestellt. Entsprechend ist eine gegenüber herkömmlichen Lösungen aus Aluminium bzw. Aluminiumlegierungen drastisch erhöhte Lebensdauer gewährleistet, sodass praktisch beliebig oft eine Verbindung zwischen dem Schnellverschlussstück und dem Schnellverschlussgegenstück präzise und mechanisch höchst stabil hergestellt werden kann.
- Das Schnellverschlussgegenstück, welches in ein am Lauf zu montierendes Element, insbesondere in einen Schalldämpfer, fix integriert oder mit diesem Element bzw. Schalldämpfer fix oder, insbesondere nur sehr schwer, lösbar verbunden sein kann, weist klarerweise ebenso, insbesondere entlang seiner Längsachse, eine durchgehende Öffnung bzw. Bohrung auf, durch die das Projektil bei Schussabgabe durchtreten kann.
- "Zumindest zwei Gewindeteilsegmente und Führungsteilsegmente" ist so zu verstehen, dass das Außengewinde immer genausoviele Gewindeteilsegmente wie Führungsteilsegmente aufweist. Dabei wäre es theoretisch auch denkbar, dass zumindest ein Gewindeteilsegment in axialer Richtung gesehen zumindest zwei hintereinander angeordnete Abschnitte aufweist, die durch eine Aussparung voneinander getrennt sind, wobei die Aussparung in einer normal auf die Längsachse stehenden Ebene verläuft.
- Die Führungsteilsegmente können durch Aussparungen oder Einfräsungen ausgebildet sein und ermöglichen, dass das Schnellverschlussgegenstück über das Schnellverschlussstück parallel (sofern nicht explizit anderes angegeben ist, umfasst "parallel" auch "antiparallel") zur Axialrichtung geschoben werden kann, um anschließend durch eine Drehung mit dem Schnellverschlussstück verbunden bzw. verriegelt zu werden. Die Drehung erfolgt dabei so, dass die sich ergebende Relativbewegung des Schnellverschlussstücks zum Schnellverschlussgegenstück in Umlaufrichtung des Außengewindes des Schnellverschlussstücks stattfindet - mit Blickrichtung vom Schnellverschlussstück zum Schnellverschlussgegenstück bzw. gegen die Richtung, in welcher das Schnellverschlussgegenstück relativ zum Schnellverschlussstück beim Übereinanderschieben bewegt wird, im Uhrzeigersinn, wenn das Außengewinde ein Rechtsgewinde ist. Bzw. erfolgt die Drehung so, dass das Schnellverschlussgegenstück gegen die Umlaufrichtung des Außengewindes des Schnellverschlussstücks gedreht wird. Das Schnellverschlussgegenstück weist hierfür klarerweise ein Innengewinde auf, das korrespondierend zum Außengewinde des Schnellverschlussstücks ausgebildet und segmentiert ist. Zum Lösen wird umgekehrt vorgegangen, d.h. zunächst eine Drehung in entgegengesetzter Richtung, gefolgt von einem Abziehen des Schnellverschlussgegenstücks parallel zur axialen Richtung.
- Besagte Drehung kann beispielsweise eine Drehung im Bereich von 10° bis 90°, bevorzugt bis 80°, besonders bevorzugt bis 60°, sein.
- Unter der Radialrichtung ist jede der streng mathematisch gesehen unendlich vielen Radialrichtungen zu verstehen, die von einem radialen Zentrum, durch welches typischerweise die Längsachse des Schnellverschlussstücks verläuft, normal auf die Längsachse stehend nach außen weisen. Die Axialrichtung wiederum ist parallel zur Längsachse bzw. steht normal auf die Radialrichtung bzw. Radialrichtungen.
- In Radialrichtung gesehen bzw. gemessen ergibt sich gemäß dem oben Gesagten ein Vorsprung bzw. Absatz der Gewindeteilsegmente gegenüber den in umfänglicher Richtung gesehen anschließenden Führungsteilsegmenten.
- Indem die Gewindeteilsegmente als metrisches oder zölliges Gewinde ausgeführt sind, wird trotz der Führungsteilsegmente eine Verschraubung mit Elementen, die ein korrespondierendes konventionelles metrisches oder zölliges Innengewinde aufweisen, ermöglicht. Das bedeutet, das Schnellverschlussstück kann nicht nur mit einem Schalldämpfer mit einem Schnellverschlussgegenstück verbunden werden, sondern es kann beispielsweise ein Schalldämpfer, der ein korrespondierendes metrisches oder zölliges Gewinde aufweist, auf das Schnellverschlussstück aufgeschraubt werden. D.h. es können z.B. verschiedene Schalldämpfer auf eine Schusswaffe, die mit dem Schnellverschlussstück ausgestattet ist, montiert werden.
- Um dabei eine sichere und mechanisch stabile Verbindung zu gewährleisten, sind mindestens fünf Gewindegangvertiefungen, die auch als Kerben bezeichnet werden können, vorgesehen. Weitere Sicherungselemente, wie z.B. zusätzliche Nuten und in diese eingreifende Nasen können beim Schnellverschlussstück bzw. Schnellverschlussgegenstück daher entfallen. Entsprechend schlank kann das Schnellverschlussstück gestaltet werden, sodass dieses in Radialrichtung nicht wesentlich über den Lauf absteht.
- Die Anzahl der sperrend wirkenden Elemente ergibt sich durch Multiplikation der Anzahl an Gewindegangvertiefungen mit der Anzahl an Gewindeteilsegmenten. Bei Auslegung des metrischen oder zölligen Gewindes als Feingewinde kann die Anzahl der Gewindegangvertiefungen ohne Vergrößerung des Schnellverschlussstücks in axialer Richtung entsprechend erhöht werden.
- Beispielsweise können zehn Gewindegangvertiefungen und drei Gewindeteilsegmente (bzw. Führungsteilsegmente) vorgesehen sein, sodass sich durch die Gewindeflanken 30 flächige, sperrend bzw. mit großem Verriegelungsdruck verriegelnd wirkende Elemente ergeben, die einen festen Halt garantieren.
- Auf weitere Elemente, die für eine stabile Verriegelung notwendig sind, kann, wie bereits gesagt, verzichtet werden. Insbesondere sind keine zusätzlichen Stützflächen nötig, sondern bildet eine Stirnseite des Schnellverschlussstücks eine Stützfläche aus, die beim Verriegeln mit einer korrespondierenden Stützfläche am Schnellverschlussgegenstück in Kontakt bzw. Eingriff gelangt, sodass die beiden Stützflächen gegeneinander gepresst werden. Die Stirnseite des Schnellverschlussstücks, die als Stützfläche fungiert, ist jene, die ein mündungsseitiges Ende des Schnellverschlussstücks bildet, wobei sich das Schnellverschlussstück in Axialrichtung von einem laufseitigen Ende zum mündungsseitigen Ende erstreckt. Somit ist diese Stützfläche bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Schnellverschlussstücks an der Schusswaffe bzw. am Lauf "vorne" angeordnet.
- Entsprechend kommt das Schnellverschlussstück insbesondere ohne radial abstehende Flansche aus, wodurch sich im Vergleich zu bekannten Lösungen eine deutlich schlankere, platzsparendere Silhouette ergibt. Der Umgang mit einer mit dem Schnellverschlussstück versehenen Schusswaffe gestaltet sich für einen Benutzer daher nicht sperriger als mit der Schusswaffe ohne Schnellverschlussstück.
- Grundsätzlich können unterschiedliche gängige metrische oder zöllige Gewinde für das Außengewinde des Schnellverschlussstücks vorgesehen sein, beispielsweise ein M18-Gewinde oder ein M22x1-Feingewinde oder ein M22x1,5-Feingewinde. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schnellverschlussstücks ist vorgesehen, dass das metrische Gewinde ein M18x1-Feingewinde ist. Entsprechend der häufigen Verwendung dieser Gewindeart bei Schalldämpfern wird hierdurch eine besonders hohe Kompatibilität erreicht.
- Beim erfindungsgemäßen Schnellverschlussstück ist vorgesehen, dass sich die Gewindeteilsegmente in Umlaufrichtung gesehen über Gewindeteilsegmentbogenlängen erstrecken, dass sich die Führungsteilsegmente in Umlaufrichtung gesehen über Führungsteilsegmentbogenlängen erstrecken, wobei zumindest zwei Gewindeteilsegmentbogenlängen unterschiedlich groß sind und/oder zumindest zwei Führungsteilsegmentbogenlängen unterschiedlich groß sind. Dies garantiert, dass das Schnellverschlussgegenstück nur in einer eindeutigen Position bzw. Anordnung mit dem Schnellverschlussstück verbunden werden kann. Andere, um einen bestimmten Drehwinkel versetzte Anordnungen sind so ausgeschlossen. Entsprechend ändert sich das Trefferbild bzw. die Trefferlage auch nicht nach einer Demontage und wiederholten Montage des Schalldämpfers, was zu einer enormen Erhöhung der Präzision gegenüber bekannten Schnellverschlusssystemen mit mehreren möglichen Montagepositionen des Schalldämpfers führt.
- Es sei betont, dass klarerweise bei solchen Ausführungsformen das Innengewinde des Schnellverschlussgegenstücks ebenfalls korrespondierend segmentiert ist. Konkret kann das Innengewinde des Schnellverschlussgegenstücks Innengewindeteilsegmente und Innenführungsteilsegmente aufweisen, wobei zumindest zwei der Bogenlängen der Innengewindeteilsegmente und/oder zumindest zwei der Bogenlängen der Innenführungsteilsegmente unterschiedlich groß sind.
- Die genannten Bogenlängen entsprechen natürlich Winkelbereichen bzw. gehört zur jeweiligen Bogenlänge ein jeweiliger Mittelpunktswinkel und lassen sich die Bogenlängen daher auch als solche Mittelpunktswinkel angeben. Beispielsweise kann bei einer Ausführungsform des Schnellverschlussstücks mit drei Gewindeteilsegmenten und Führungsteilsegmenten vorgesehen sein, dass zwei Führungsteilsegmente eine Bogenlänge aufweisen, die einem Mittelpunktswinkel im Bereich von 40° bis 60°, insbesondere von 50°, entspricht, und dass ein Führungsteilsegment eine Bogenlänge aufweist, die einem Mittelpunktswinkel im Bereich 20° bis 40°, insbesondere von 30°, entspricht. Entsprechend können dann auch zwei der drei Gewindeteilsegmente einen bestimmte Bogenlänge aufweisen, wobei das dritte Gewindeteilsegment eine kleinere Bogenlänge aufweist.
- Grundsätzlich wäre es denkbar, zur Erzielung der geschilderten Funktionalität lediglich zwei Gewinde- und Führungsteilsegmente vorzusehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schnellverschlussstücks ist vorgesehen, dass zumindest drei, vorzugsweise genau drei, Gewindeteilsegmente und Führungsteilsegmente vorgesehen sind. Eine Anzahl von drei Gewinde- bzw. Führungsteilsegmenten erweist sich in der Praxis als besonders zielführend, da einerseits eine sehr hohe Präzision gewährleistet wird und andererseits die sperrend wirkenden Flächen groß gestaltet werden können, um eine besonders hohe Verriegelungswirkung bzw. einen besonders hohen Sperrdruck zu gewährleisten. Selbstverständlich sind aber auch Ausführungsformen mit einer größeren Anzahl an Gewinde- und Führungsteilsegmenten denkbar, beispielsweise mit vier, fünf oder noch mehr Gewinde- und Führungsteilsegmenten.
- Beim erfindungsgemäßen Schnellverschlussstück ist vorgesehen, dass sich das Schnellverschlussstück in Axialrichtung von einem laufseitigen Ende zu einem mündungsseitigen Ende erstreckt und dass in Axialrichtung gesehen vor dem Außengewinde eine Sperrnase angeordnet ist, die an eines der Gewindeteilsegmente anschließt, um beim Lösen der Verbindung mit dem Schnellverschlussgegenstück ein Überdrehen des Schnellverschlussgegenstücks und damit eine ungewollte erneute Verbindung des Schnellverschlussgegenstücks mit dem Schnellverschlussstück zu verhindern, wobei die Sperrnase in Radialrichtung gesehen die Führungsteilsegmente überragt und sich höchstens soweit wie die Gewindeteilsegmente erstreckt. D.h. die Sperrnase überragt in Radialrichtung die Gewindeteilsegmente nicht.
- Die Praktikabilität lässt sich hierdurch nochmals steigern, da selbst bei rascher Bedienung durch den Benutzer ein absolut zuverlässiges und eindeutiges Verbinden bzw. Verriegeln und Lösen von Schnellverschlussstück und Schnellverschlussgegenstück sichergestellt sind.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schnellverschlussstücks ist vorgesehen, dass der Montageabschnitt ein Innengewinde aufweist, um ein Verschrauben mit einem Außengewinde des Laufs zu ermöglichen, wobei das Schnellverschlussstück im Bereich eines mündungsseitigen Endes ein Mitnahmeprofil, insbesondere Innensechskantprofil, aufweist, wobei das Mitnahmeprofil in Axialrichtung gesehen nach dem Innengewinde angeordnet ist und wobei die Axialrichtung von einem laufseitigen Ende des Schnellverschlussstücks zum mündungsseitigen Ende weist.
- Das Innengewinde kann an unterschiedlichste Außengewinde des jeweiligen Laufs angepasst sein. Insbesondere kann das Innengewinde im Bereich von M10x1 bis M18x1, beispielsweise als M12, M13, M14 oder M15x1, ausgeführt sein. Darüberhinaus sind auch zöllige Innengewinde möglich, um mit entsprechenden Außengewinden des jeweiligen Laufs verschraubt werden zu können, beispielsweise 1/2x20", 1/2x28" oder 5/8x24".
- Zur Sicherstellung einer möglichst kompakten Bauweise kann in Radialrichtung gesehen der Montageabschnitt, insbesondere das Innengewinde, des Schnellverschlussstücks zumindest abschnittsweise überlappend mit dem Außengewinde des Schnellverschlussstücks angeordnet sein. Für eine solche Anordnung ist es klarerweise nötig, dass ein gewisser Größenunterschied zwischen dem Außengewinde und dem Innengewinde des Schnellverschlussstücks gegeben ist. Beispielsweise ist die genannte Anordnung in der Praxis noch möglich, wenn das Außengewinde des Schnellverschlussstücks vom Typ M18x1 ist und das Innengewinde vom Typ M16x1. Ist das Außengewinde des Schnellverschlussstücks beispielsweise vom Typ M18x1 und soll das Schnellverschlussstück auf einen Lauf mit einem Gewinde vom Typ M17x1 aufgeschraubt werden, kann das Innengewinde vom Typ M17x1 nicht besagte überlappende Anordnung aufweisen, da nicht ausreichend Material zur Verfügung steht. In diesem oder ähnlichen Fällen kann das Schnellverschlussstück in Axialrichtung länger ausgeführt werden, sodass der Montageabschnitt, insbesondere das Innengewinde, und das Außengewinde des Schnellverschlussstücks in Axialrichtung gesehen hintereinander angeordnet sind. Da sich die Länge bzw. Größe in Axialrichtung des Schnellverschlussstücks hierdurch typischerweise gegenüber einer Version, bei der die oben beschriebene, in Radialrichtung gesehen überlappende Anordnung von Innen- und Außengewinde gegeben ist, in etwa verdoppelt, kann auch von einem "Doppeladapter" gesprochen werden.
- Durch das Mitnahmeprofil kann der Benutzer das Schnellverschlussstück mit dem entsprechenden Werkzeug bequem am Lauf festschrauben. Beispielsweise kann das Mitnahmeprofil als 10 mm Innensechskantprofil ausgeführt sein, sodass das Schnellverschlussstück mit einem 10 mm Innensechskantschlüssel am Lauf festgeschraubt bzw. festgezogen werden kann.
- Analog zum oben Gesagten ist erfindungsgemäß ein System vorgesehen, umfassend ein erfindungsgemäßes Schnellverschlussstück sowie ein Schnellverschlussgegenstück, das ein zum Außengewinde des Schnellverschlussstücks korrespondierendes Innengewinde aufweist, welches in einer Umlaufrichtung des Innengewindes gesehen mit Innengewindeteilsegmenten und Innenführungsteilsegmenten korrespondierend zum Außengewinde des Schnellverschlussstücks segmentiert ist, wobei zur Herstellung einer lösbaren Verbindung das Schnellverschlussgegenstück gegen die Axialrichtung über das Schnellverschlussstück schiebbar und anschließend in Axialrichtung gesehen gegen die Umlaufrichtung des Außengewindes drehbar ist, um die Innengewindeteilsegmente zunächst über den Führungsteilsegmenten anzuordnen dann in Eingriff mit den Gewindeteilsegmenten zu bringen.
- Es sei betont, dass aufgrund der Auslegung des Innengewindes korrespondierend zum Außengewinde des Schnellverschlussstücks auch das Inngewinde des Schnellverschlussgegenstücks zwingend ein metrisches oder zölliges Gewinde, vorzugsweise Feingewinde, ist. Somit ist nicht nur eine Schnellverschlussverbindung des Schnellverschlussgegenstücks mit dem Schnellverschlussstück möglich, sondern auch eine konventionelle Verschraubung des Schnellverschlussgegenstücks an einem konventionellen korrespondierenden metrischen oder zölligen Außengewinde. Letzteres kann insbesondere ein metrisches oder zölliges Feingewinde sein und kann an einem Lauf einer Schusswaffe angeordnet sein, entweder am Lauf selbst oder an einem mit dem Lauf verbundenen Adapter.
- Entsprechend kann, wie weiter unten noch detaillierter ausgeführt ist, das Schnellverschlussgegenstück also auch dazu verwendet werden, einen "konventionellen" Schalldämpfer (der wiederum keinen Schnellverschluss, sondern ein konventionelles Innengewinde zur Montage aufweist) auf einen Lauf mit metrischem oder zölligem Außengewinde oder auf einen konventionellen Adapter mit metrischem oder zölligem Außengewinde zu schrauben. D.h. das mit dem konventionellen Schalldämpfer verbundene, insbesondere verschraubte, Schnellverschlussgegenstück erlaubt es, den konventionellen Schalldämpfer sowohl mittels Schnellverschluss oder mittels konventioneller Verschraubung am Lauf zu befestigen.
- Theoretisch wäre es vorstellbar, dass die Anzahl der Innengewindeteilsegmente von der Anzahl der Gewindeteilsegmente abweicht und die Anzahl der Innenführungsteilsegmente von der Anzahl der Führungsteilsegmente, beispielsweise weil bei einem Innengewindeteilsegment eine zusätzliche Nut eingefräst ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems vorgesehen, dass die Anzahl an Innengewindeteilsegmenten der Anzahl an Gewindeteilsegmenten entspricht und die Anzahl an Innenführungsteilsegmenten der Anzahl an Führungsteilsegmenten. Eine Schnellverschlussverbindung des Schnellverschlussgegenstücks mit dem Schnellverschlussstück mit optimalem Halt ist somit ermöglicht.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems ist vorgesehen, dass das Schnellverschlussgegenstück in einen Schalldämpfer integriert ist. D.h. das Schnellverschlussgegenstück bildet einen Teil des Schalldämpfers aus, wodurch der Schalldämpfer einerseits schnell verbindbar mit einem Lauf ist, wenn am Lauf das Schnellverschlussstück befestigt ist. Andererseits kann der Schalldämpfer auch dann mit einem Lauf verbunden werden, wenn dieser oder ein am Lauf befestigter Adapter nur ein konventionelles metrisches oder zölliges Gewinde, beispielsweise ein M18x1-Feingewinde, aufweist, das in seiner Größe korrespondierend zum Innengewinde des Schnellverschlussgegenstücks ist.
- Das Schnellverschlussstück kann - muss aber nicht - dabei mit einem Teil des Schalldämpfers, beispielsweise mit einem rohrartigen Innenabschnitt des Schalldämpfers, einstückig ausgeführt sein.
- Der Schalldämpfer ist somit klarerweise Teil dieser bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems ist vorgesehen, dass das Schnellverschlussgegenstück einen Schraubabschnitt mit einem weiterem Außengewinde aufweist, um eine Verschraubung mit einem weiteren Schalldämpfer zu ermöglichen, wobei das weitere Außengewinde bevorzugt ein metrisches Gewinde, besonders bevorzugt ein metrisches Feingewinde, ist. Das Schnellverschlussgegenstück fungiert hier als Adapter, der mit einem konventionellen, weiteren Schalldämpfer, der für das Verschrauben am Lauf ausgelegt ist, verschraubt werden kann, sodass dann der konventionelle, weitere Schalldämpfer sowohl durch konventionelles Verschrauben als auch mittels Schnellverschluss (im Zusammenwirken mit dem Schnellverschlussstück) am Lauf befestigt werden kann.
- Das weitere Außengewinde ist korrespondierend zu einem Innengewinde des weiteren Schalldämpfers bzw. kann auf das Innengewinde des weiteren Schalldämpfers abgestimmt sein, weshalb das weitere Außengewinde entsprechend nicht unbedingt metrisch sein muss, sondern z.B. auch zöllig, insbesondere als zölliges Feingewinde, ausgeführt sein kann.
- Um dabei das Schnellverschlussgegenstück besonders einfach mit dem weiteren Schalldämpfer verbinden und festziehen zu können, ist es bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems vorgesehen, dass das Schnellverschlussgegenstück ein innenliegendes Mitnahmeprofil, insbesondere Innensechskantprofil, aufweist, wobei entlang einer Längsachse des Schnellverschlussgegenstücks gesehen das Mitnahmeprofil vorzugsweise in einem Bereich zwischen dem Innengewinde und dem Schraubabschnitt angeordnet ist.
- Das Mitnahmeprofil kann mit einem entsprechenden Werkzeug, insbesondere mit einem Innensechskantschlüssel, in Eingriff gebracht werden, um ein problemloses Verschrauben und Festziehen zu ermöglichen. Beispielsweise kann das Mitnahmeprofil als 10 mm Innensechskantprofil ausgeführt sein, mit dem ein 10 mm Innensechskantschlüssel in Eingriff gebracht werden kann.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems ist vorgesehen, dass das Schnellverschlussgegenstück mit dem weiteren Schalldämpfer verschraubt ist. D.h. das Schnellverschlussgegenstück fungiert, wie oben geschildert, als Adapter für den weiteren Schalldämpfer, wobei der weitere Schalldämpfer ein Teil dieser bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems ist.
- Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems ist vorgesehen, dass der Schalldämpfer oder der weitere Schalldämpfer einen rohrartigen Innenabschnitt aufweist, der sich entlang einer Längsachse erstreckt, wobei der rohrartige Innenabschnitt an einer Mantelfläche ein oder mehrere Schlitze aufweist, wobei der jeweilige Schlitz eine durchgehende Öffnung in einer Wand des rohrartigen Innenabschnitts ausbildet und einen Verlauf aufweist, der zur Längsachse geneigt ist und mit dieser einen Winkel einschließt, der zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 15° und 60°, liegt, um bei durch eine Schussabgabe verursachten Gasaustritt durch den zumindest einen Schlitz ein Festziehen des Schalldämpfers oder weiteren Schalldämpfers am Schnellverschlussstück zu bewirken, wenn das Schnellverschlussstück mit dem Schnellverschlussgegenstück verbunden ist. Wie üblich ist hier der Winkel gemeint, der einerseits von der Tangente an den Verlauf in jedem Punkt des Verlaufs und andererseits von der Längsachse eingeschlossen wird. Jeder Schlitz stellt eine Öffnung vom Inneren des rohrartigen Innenabschnitts nach außen dar.
- Die durch eine Schussabgabe verursachten Gase strömen mit hoher Geschwindigkeit, beispielsweise mit ca. 800 m/s, und hohem Druck, beispielsweise mit ca. 4000 bar, aus dem Lauf und durch den oder die Schlitze. Hierbei prallt das Gas auf die Wand des jeweiligen Schlitzes und erzeugt aufgrund des genannten Winkels ein Drehmoment auf den rohrartigen Innenabschnitt, was wiederum das Festziehen des Schalldämpfers oder weiteren Schalldämpfers bewirkt.
- Hierdurch wird ein langzeitstabiler, fester Sitz des Schalldämpfers am Lauf ermöglicht, wobei sich der Schalldämpfer auch bei wiederholter Schussabgabe und damit einhergehender unvermeidlicher thermischer Ausdehnung aller Komponenten nicht lockern kann, sondern sich mit jedem Schuss immer wieder festzieht. D.h. es wird sichergestellt, dass die lösbare Verbindung nur durch den Benutzer bewusst gelöst werden kann.
- Der rohrartige Innenabschnitt kann aus Titan bzw. einer Titanlegierung oder aus Edelstahl bzw. einer Edelstahllegierung hergestellt sein, um eine gegenüber herkömmlichen Lösungen aus Aluminium bzw. Aluminiumlegierungen drastisch erhöhte Lebensdauer zu gewährleisten.
- Der Schalldämpfer oder weitere Schalldämpfer kann - muss aber nicht - außer dem rohrartigen Innenabschnitt noch einen daran anschließenden weiteren rohrartigen Innenabschnitt aufweisen, der mit dem rohrartigen Innenabschnitt verbindbar, insbesondere verschraubbar, ist bzw. lösbar verbunden, insbesondere verschraubt, ist, wobei dann die beiden Innenabschnitte entlang der Längsachse gesehen hintereinander angeordnet sind. Insbesondere kann alternativ oder zusätzlich eine Verklebung der beiden Innenabschnitte vorgesehen sein.
- Um die Verschraubung mit dem weiteren rohrartigen Innenabschnitt zu erleichtern, kann der rohrartige Innenabschnitt entsprechend ein Mitnahmeprofil, insbesondere Innensechskantprofil, aufweisen. Mit diesem Mitnahmeprofil kann ein entsprechendes Werkzeug, insbesondere ein Innensechskantschlüssel, in Eingriff gebracht werden, um besagte Verschraubung inkl. Festziehen bequem zu ermöglichen. Beispielsweise kann als Mitnahmeprofil ein 10 mm Innensechskantprofil vorgesehen sein, mit welchem ein 10 mm Innensechskantschlüssel in Eingriff gebracht werden kann.
- Auch der weitere rohrartige Innenabschnitt kann aus Titan bzw. einer Titanlegierung oder aus Edelstahl bzw. einer Edelstahllegierung hergestellt sein, um eine gegenüber herkömmlichen Lösungen aus Aluminium bzw. Aluminiumlegierungen drastisch erhöhte Lebensdauer zu gewährleisten.
- Der Schalldämpfer oder weiterer Schalldämpfer weist typischerweise außerdem noch eine Außenhülle (manchmal auch als "Außenrohr" oder "Grundkörper" bezeichnet) auf, die den rohrartigen Innenabschnitt und ggf. den weiteren rohrartigen Innenabschnitt bei Betrieb in an sich bekannter Weise umgibt und mit diesem/diesen verbunden ist (z.B. durch Verschraubung und/oder Verklebung).
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems ist vorgesehen, dass das Schnellverschlussgegenstück als Schutzhülse ausgeführt ist, wobei die Schutzhülse vorzugsweise eine entlang einer Längsachse der Schutzhülse durchgehende Öffnung aufweist. D.h. die Schutzhülse kann mittels Schnellverschluss am Schnellverschlussstück extrem rasch lösbar befestigt werden, um so das Schnellverschlussstück, insbesondere das Außengewinde des Schnellverschlussstücks, vor Schmutz und äußeren Einflüssen zu schützen.
- Zur Erleichterung der Bedienung kann eine Grifffläche vorgesehen sein, die die Griffigkeit für den Benutzer erhöht, beispielsweise durch Rillen oder eine Riffelung.
- Sofern die Schutzhülse einseitig verschlossen ausgeführt ist, kann die Schutzhülse ein Eindringen von Schmutz in den Lauf verhindern, wenn die Schutzhülse am Schnellverschlussstück befestigt ist und das Schnellverschlussstück am Lauf.
- Sofern die Schutzhülse beidseitig offen ist, also die durchgehende Öffnung, insbesondere Bohrung, aufweist, kann mit befestigter Schutzhülse geschossen werden, da bei Schussabgabe ein Projektil durch die durchgehende Öffnung durchtreten kann.
- Neben der Schutzwirkung kann die Schutzhülse auch zur Verbesserung der Ästhetik des Erscheinungsbilds der mit dem Schnellverschlussstück versehenen Schusswaffe beitragen.
- Die Schutzhülse kann z.B. aus einem Kunststoff oder Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung hergestellt sein. Es sind aber auch Ausführungen aus Titan bzw. einer Titanlegierung oder aus Edelstahl bzw. einer Edelstahllegierung denkbar, die besonders hohen Qualitätsansprüchen genügen.
- Analog zum oben Gesagten ist auch ein Schnellverschlussgegenstück zur lösbaren Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Schnellverschlussstück vorgesehen, umfassend ein zum Außengewinde des Schnellverschlussstücks korrespondierendes Innengewinde, welches in einer Umlaufrichtung des Innengewindes gesehen mit Innengewindeteilsegmenten und Innenführungsteilsegmenten korrespondierend zum Außengewinde des Schnellverschlussstücks segmentiert ist, wobei zur Herstellung einer lösbaren Verbindung das Schnellverschlussgegenstück gegen die Axialrichtung über das Schnellverschlussstück schiebbar und anschließend in Axialrichtung gesehen gegen die Umlaufrichtung des Außengewindes drehbar ist, um die Innengewindeteilsegmente zunächst über den Führungsteilsegmenten anzuordnen dann in Eingriff mit den Gewindeteilsegmenten zu bringen.
- Hinsichtlich möglicher Ausführungsformen des Schnellverschlussgegenstücks gilt das oben im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen System Gesagte:
D.h. es kann vorgesehen sein, dass die Anzahl an Innengewindeteilsegmenten der Anzahl an Gewindeteilsegmenten entspricht und die Anzahl an Innenführungsteilsegmenten der Anzahl an Führungsteilsegmenten. - Das Schnellverschlussgegenstück kann in einen Schalldämpfer integriert sein.
- Das Schnellverschlussgegenstück kann einen Schraubabschnitt mit einem weiterem Außengewinde aufweisen, um eine Verschraubung mit einem weiteren Schalldämpfer zu ermöglichen, wobei das weitere Außengewinde bevorzugt ein metrisches Gewinde, besonders bevorzugt ein metrisches Feingewinde, ist.
- Das Schnellverschlussgegenstück kann ein innenliegendes Mitnahmeprofil, insbesondere Innensechskantprofil, aufweisen, wobei entlang einer Längsachse des Schnellverschlussgegenstücks gesehen das Mitnahmeprofil vorzugsweise in einem Bereich zwischen dem Innengewinde und dem Schraubabschnitt angeordnet ist.
- Das Schnellverschlussgegenstück kann als Schutzhülse ausgeführt sein, wobei die Schutzhülse vorzugsweise eine entlang einer Längsachse der Schutzhülse durchgehende Öffnung aufweist.
- Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
- Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine axonometrische Ansicht eines erfindungsgemäßen Schnellverschlussstücks
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Schnellverschlussstücks aus
Fig. 1 - Fig. 3
- eine Rückansicht des Schnellverschlussstücks aus
Fig. 1 - Fig. 4
- eine Frontansicht des Schnellverschlussstücks aus
Fig. 1 - Fig. 5
- eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie V-V in
Fig. 2 , wobei die Pfeile die Blickrichtung andeuten - Fig. 6
- eine schematische axonometrische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Schnellverschlussgegenstücks
- Fig. 7
- eine schematische Rückansicht des Schnellverschlussgegenstücks aus
Fig. 6 - Fig. 8
- eine schematische Seitenansicht des Schnellverschlussgegenstücks aus
Fig. 6 - Fig. 9
- eine schematische Schnittansicht gemäß der Schnittlinie IX-IX in
Fig. 8 , wobei die Pfeile die Blickrichtung andeuten - Fig. 10
- eine schematische axonometrische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Schnellverschlussgegenstücks
- Fig. 11
- eine schematische Seitenansicht des Schnellverschlussgegenstücks aus
Fig. 10 - Fig. 12
- eine schematische Schnittansicht gemäß der Schnittlinie XII-XII in
Fig. 11 , wobei die Pfeile die Blickrichtung andeuten - Fig. 13
- eine schematische axonometrische Ansicht einer dritten Ausführungsform des Schnellverschlussgegenstücks
- Fig. 14
- eine schematische Rückansicht des Schnellverschlussgegenstücks aus
Fig. 13 - Fig. 15
- eine schematische Seitenansicht des Schnellverschlussgegenstücks aus
Fig. 13 -
Fig. 1 zeigt in einer axonometrischen Ansicht ein erfindungsgemäßes Schnellverschlussstück 1 zur lösbaren Befestigung eines Schalldämpfers 2 (vgl.Fig. 10, Fig. 11 und Fig. 12 ) bzw. eines weiteren Schalldämpfers 28 (angedeutet durch die strichlierte Linie inFig. 8 , wobei nur ein Abschnitt mit einem Ende des Schalldämpfers 8 dargestellt ist) an einem Lauf 3 (angedeutet durch die strichlierte Linie inFig. 5 , wobei nur ein eine Mündung 4 aufweisender Abschnitt des Laufs 3 dargestellt ist) einer Schusswaffe (nicht dargestellt). Das Schnellverschlussstück 1 umfasst einen innenliegenden Montageabschnitt 5 zur Montage des Schnellverschlussstücks 1 im Bereich der Mündung 4 des Laufs 3. - Der Montageabschnitt 5 weist ein Innengewinde 20 auf, um ein Verschrauben mit einem Außengewinde (nicht dargestellt) des Laufs 3 zu ermöglichen. Entsprechend ist das Innengewinde 20 an das Außengewinde des Laufs 3 angepasst und kann beispielsweise vom Typ M12, M13, M14 oder M15x1 sein.
- Das Schnellverschlussstück 1 weist im Bereich eines mündungsseitigen Endes 19 ein Mitnahmeprofil 21, welches bei der dargestellten Ausführungsform als Innensechskantprofil ausgebildet ist, auf, vgl.
Fig. 5 . Das Mitnahmeprofil 21 ist in einer Axialrichtung 14 gesehen nach dem Innengewinde 20 angeordnet, wobei die Axialrichtung 14 von einem laufseitigen Ende 18 des Schnellverschlussstücks 1 zum mündungsseitigen Ende 19 weist. - Zur lösbaren Verbindung mit einem Schnellverschlussgegenstück 7 (vgl.
Fig. 6 bis Fig. 15 ) umfasst das Schnellverschlussstück 1 ein Außengewinde 6, welches in einer Umlaufrichtung 8 des Außengewindes 6 gesehen zumindest zwei Gewindeteilsegmente 9, 9' und Führungsteilsegmente 10, 10' aufweist, vgl. insbesondereFig. 3 und Fig. 4 , wobei beim gezeigten Ausführungsbeispiel drei Gewindeteilsegmente 9, 9' und Führungsteilsegmente 10, 10' vorgesehen sind. In Umlaufrichtung 8 gesehen folgt auf jedes der Gewindeteilsegmente 9, 9' eines der Führungsteilsegmente 10, 10' und umgekehrt. - In einer von innen bzw. von einer Längsachse 40 des Schnellverschlussstücks 1 nach außen weisenden Radialrichtung 11 gesehen überragen die Gewindeteilsegmente 9, 9' die Führungsteilsegmente 10, 10' um einen Vorsprung 17, vgl.
Fig. 4 . Unter Radialrichtung 11 ist dabei jede der streng mathematisch gesehen unendlich vielen Radialrichtungen 11 zu verstehen, die von einem radialen Zentrum, durch welches die Längsachse 40 des Schnellverschlussstücks 1 verläuft, normal auf die Längsachse 40 stehend nach außen weisen. - Entlang der Längsachse 40 weist das Schnellverschlussstück 1 eine durchgehende Öffnung auf.
- Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Führungsteilsegmente 10, 10' als Einfräsungen ausgebildet. Die Führungsteilsegmente 10, 10' ermöglichen, dass das Schnellverschlussgegenstück 7 über das Schnellverschlussstück 1 gegen die Axialrichtung 14 geschoben werden kann, um anschließend durch eine Drehung mit dem Schnellverschlussstück 1 verbunden bzw. verriegelt zu werden.
- Beim Verriegeln wird eine Stützfläche 48 des Schnellverschlussstücks 1, die vom mündungsseitigen Ende 19 bzw. von einer das mündungsseitige Ende 19 ausbildenden Stirnseite ausgebildet wird, vgl.
Fig. 4 und Fig. 5 , mit einer Stützfläche 49 des Schnellverschlussgegenstücks 7 (vgl.Fig. 9 undFig. 12 ) in Kontakt bzw. Eingriff gebracht, sodass die beiden Stützflächen 48, 49 gegeneinander gepresst werden. Entsprechend stützt sich das verbundene bzw. verriegelte Schnellverschlussgegenstück 7 mit seiner Stützfläche 49 an der Stützfläche 48 des Schnellverschlussstücks 1 ab. - Das Schnellverschlussgegenstück 7 weist hierfür klarerweise ein Innengewinde 22 auf, das korrespondierend zum Außengewinde 6 des Schnellverschlussstücks 1 ausgebildet und segmentiert ist, wie weiter unten noch detaillierter erläutert ist. Zum Lösen wird umgekehrt vorgegangen, d.h. zunächst eine Drehung in entgegengesetzter Richtung, gefolgt von einem Abziehen des Schnellverschlussgegenstücks 7 in axialer Richtung 14.
- Die Gewindeteilsegmente 9, 9' sind jeweils als metrisches oder zölliges Gewinde mit mindestens fünf, insbesondere mit mindestens zehn, Gewindegangvertiefungen 12 ausgebildet, wobei die Gewindegangvertiefungen 12 zwischen in Axialrichtung 14 gesehen hintereinander angeordneten Gewindeflanken 13 angeordnet sind, vgl.
Fig. 2 oder Fig. 5 . Indem die Gewindeteilsegmente9, 9' als metrisches oder zölliges Gewinde ausgeführt sind, wird trotz der Führungsteilsegmente 10, 10' eine Verschraubung mit Elementen, die ein korrespondierendes konventionelles metrisches oder zölliges Innengewinde aufweisen, ermöglicht. - Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Gewindeteilsegmente 9, 9' als metrisches Feingewinde M18x1 ausgeführt. Dabei sind (zumindest) zehn Gewindegangvertiefungen 12 vorgesehen, sodass sich mit den drei Gewindeteilsegmenten 9, 9' aufgrund der Gewindeflanken 13 (zumindest) dreißig flächige, sperrend bzw. mit großem Verriegelungsdruck verriegelnd wirkende Elemente ergeben, die einen festen Halt garantieren.
- Um bei der Schnellverbindung des Schnellverschlussstücks 1 mit dem Schnellverschlussgegenstück 7 stets eine eindeutige Positionierung zueinander zu garantieren, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass sich die Gewindeteilsegmente 9, 9' in Umlaufrichtung 8 gesehen über Gewindeteilsegmentbogenlängen 15, 15' erstrecken, wobei sich die Führungsteilsegmente 10, 10' in Umlaufrichtung 8 gesehen über Führungsteilsegmentbogenlängen 16, 16' erstrecken, wobei die Gewindeteilsegmentbogenlängen 15, 15' unterschiedlich groß sind und die Führungsteilsegmentbogenlängen 16, 16' unterschiedlich groß sind. D.h. die Gewindeteilsegmentbogenlängen 15 der zwei Gewindeteilsegmente 9 sind gleich groß, und die Gewindeteilsegmentbogenlänge 15' des Gewindeteilsegments 9' unterscheidet sich von den Gewindeteilsegmentbogenlängen 15 dadurch, dass sie größer als letztere ist. Analog sind die Führungsteilsegmentbogenlängen 16 der zwei Führungsteilsegmente 10 gleich groß, und die Führungsteilsegmentbogenlänge 16' unterscheidet sich von den Führungsteilsegmentbogenlängen 16 dadurch, dass sie kleiner als letztere ist. Dabei entsprechen die Führungsteilsegmentbogenlängen 16 im dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils einem Mittelpunktswinkel von ca. 50° und entspricht die Führungsteilsegmentbogenlänge 16' einem Mittelpunktswinkel von ca. 30°.
- Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Schnellverschlussstück 1 außerdem eine Sperrnase 37 auf, die in Axialrichtung 14 gesehen vor dem Außengewinde 6 angeordnet ist, vgl.
Fig. 3 . Die Sperrnase 37 schließt dabei an das Gewindeteilsegment 9' an, um beim Lösen der Verbindung mit dem Schnellverschlussgegenstück 7 ein Überdrehen des Schnellverschlussgegenstücks 7 und damit eine ungewollte erneute Verbindung des Schnellverschlussgegenstücks 7 mit dem Schnellverschlussstück 1 zu verhindern. Dabei überragt die Sperrnase 37 in Radialrichtung 11 gesehen die Führungsteilsegmente 10, 10' und erstreckt sich höchstens soweit wie die Gewindeteilsegmente 9, 9'. -
Fig. 6 zeigt in einer schematischen axonometrischen Ansicht eine erste Ausführungsform des Schnellverschlussgegenstücks 7, welches gemeinsam mit dem Schnellverschlussstück 1 ein erfindungsgemäßes System bildet. Wie bereits ausgeführt, ist das Schnellverschlussgegenstück 7 zur lösbaren Verbindung mit dem Schnellverschlussstück 1 eingerichtet. Das Schnellverschlussgegenstück 7 umfasst ein zum Außengewinde 6 des Schnellverschlussstücks 1 korrespondierendes Innengewinde 22, welches in einer Umlaufrichtung 25 des Innengewindes 22 gesehen mit Innengewindeteilsegmenten 23 und Innenführungsteilsegmenten 24 korrespondierend zum Außengewinde 6 des Schnellverschlussstücks 1 segmentiert ist, vgl.Fig. 7 . Zur Herstellung einer lösbaren Verbindung kann das Schnellverschlussgegenstück 7 gegen die Axialrichtung 14 über das Schnellverschlussstück 1 geschoben und anschließend in Axialrichtung 14 gesehen gegen die Umlaufrichtung 8 des Außengewindes 6 gedreht werden, um die Innengewindeteilsegmente 23 zunächst über den Führungsteilsegmenten 10, 10' anzuordnen dann in Eingriff mit den Gewindeteilsegmenten 9, 9' zu bringen. - Die Anzahl der Innengewindeteilsegmente 23 entspricht in den dargestellten Ausführungsbeispielen der Anzahl an Gewindeteilsegmenten 9, 9' und ist drei. Ebenso entspricht in den dargestellten Ausführungsbeispielen die Anzahl der Innenführungsteilsegmente 24 der Anzahl an Führungsteilsegmenten 10, 10' und ist drei.
- Im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel weist das Schnellverschlussgegenstück 7 einen Schraubabschnitt 26 mit einem weiterem Außengewinde 27 auf, um eine Verschraubung mit dem weiteren Schalldämpfer 28 zu ermöglichen, wobei das weitere Außengewinde 27 auf ein entsprechendes Innengewinde (nicht dargestellt) des weiteren Schalldämpfers 28 abgestimmt ist und bevorzugt ein metrisches Gewinde, besonders bevorzugt ein metrisches Feingewinde, ist.
- Im gezeigten ersten Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Schnellverschlussgegenstück 7 entlang einer Längsachse 29 von einem ersten Ende 43 zu einem zweiten Ende 44 (vgl.
Fig. 9 sowieFig. 7 , die eine Rückansicht mit Blick auf das zweite Ende 44 zeigt) und weist entlang der Längsachse 29 eine durchgehende Öffnung auf. Zur Verschraubung mit dem weiteren Schalldämpfer 28 wird das Schnellverschlussgegenstück 7 mit dem ersten Ende 43 in den weiteren Schalldämpfer 28 eingeführt. Zur Verbindung mit dem Schnellverschlussstück 1 wird das Schnellverschlussgegenstück 7 mit seinem zweiten Ende 44 über das Schnellverschlussstück 1 geschoben und sodann verdreht, wie oben bereits geschildert. - Um für einen Benutzer ein bequemes Festziehen des Schnellverschlussgegenstücks 7 am weiteren Schalldämpfer 28 zu ermöglichen, weist das Schnellverschlussgegenstück 7 im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ein innenliegendes Mitnahmeprofil 21 auf, das im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel als Innensechskantprofil ausgebildet ist. Im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist das Mitnahmeprofil 21 im Bereich des ersten Endes 43 angeordnet, vgl.
Fig. 9 . Ein Innensechskantschlüssel kann durch die durchgehende Öffnung hindurch von der Seite des zweiten Endes 44 her mit dem Mitnahmeprofil 21 in Eingriff gebracht werden, um das Verschrauben und Festziehen mit dem weiteren Schalldämpfer 28 bequem zu ermöglichen. -
Fig. 10 zeigt eine schematische axonometrische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Schnellverschlussgegenstücks 7, wobei das Schnellverschlussgegenstück 7 in den Schalldämpfer 2 integriert ist. Sofern nichts Gegenteiliges angegeben ist, gilt das bereits oben zum Schnellverschlussgegenstück 7 Gesagte und wird daher auf Wiederholungen an dieser Stelle verzichtet. - Dabei ist das Schnellverschlussgegenstück 7 einstückig mit einem rohrartigen Innenabschnitt 30 des Schalldämpfers 2 gefertigt bzw. in diesen eingefräst.
- Der rohrartige Innenabschnitt 30 erstreckt sich entlang einer Längsachse 31, vgl.
Fig. 11 . An einer Mantelfläche 32 weist der rohrartige Innenabschnitt 30 im dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel vier Schlitze 33 auf. Jeder dieser Schlitze 33 bildet eine durchgehende Öffnung in einer Wand 34 des rohartigen Innenabschnitts 30 aus und weist einen Verlauf (inFig. 12 punktiert angedeutet) auf, der zur Längsachse 31 geneigt ist und mit dieser einen Winkel 47 einschließt, der zwischen 15° und 60° liegt, vgl.Fig. 12 . Wie üblich ist hier der Winkel gemeint, der einerseits von der Tangente (nicht dargestellt) an den Verlauf in jedem Punkt des Verlaufs und andererseits von der Längsachse 31 eingeschlossen wird. Hierdurch wird erreicht, dass bei einem durch eine Schussabgabe verursachten Gasaustritt durch die Schlitze 33 ein Festziehen des Schalldämpfers 2 am Schnellverschlussstück 1 bewirkt wird, wenn das Schnellverschlussstück 1 mit dem Schnellverschlussgegenstück 7 verbunden ist. D.h. eine ungewünschte Lockerung des Schalldämpfers 2 bei Schussabgabe, insbesondere aufgrund einer unvermeidbaren thermischen Ausdehnung, wird zuverlässig unterbunden. - Wie in
Fig. 11 strichliert angedeutet ist, weist der Schalldämpfer 2 im dargestellten Ausführungsbeispiel außer dem rohrartigen Innenabschnitt 30 noch einen daran anschließenden weiteren rohrartigen Innenabschnitt 39 auf, der mit dem rohrartigen Innenabschnitt 30 verbindbar, insbesondere verschraubbar, ist bzw. lösbar verbunden, insbesondere verschraubt, ist, wobei dann die beiden Innenabschnitte 30, 39 entlang der Längsachse 31 gesehen hintereinander angeordnet sind. Dabei ist inFig. 11 nur ein Abschnitt mit einem Ende des weiteren rohrartigen Innenabschnitts 39 dargestellt. Für die genannte Verschraubung der Innenabschnitte 30, 39 weist der rohrartige Innenabschnitt 30 ein Außengewinde 41 auf, das in Eingriff mit einem korrespondierenden Innengewinde (nicht dargestellt) des weiteren rohrartigen Innenabschnitts 39 gebracht wird. - Um die Verschraubung mit dem weiteren rohrartigen Innenabschnitt 39 zu erleichtern, weist der rohrartige Innenabschnitt 30 entsprechend ein Mitnahmeprofil 21 auf, welches im dargestellten Ausführungsbeispiel als Innensechskantprofil ausgebildet ist, vgl.
Fig. 12 . Mit diesem Mitnahmeprofil 21 kann ein Innensechskantschlüssel in Eingriff gebracht werden um besagte Verschraubung inkl. Festziehen bequem zu ermöglichen. - Der rohrartige Innenabschnitt 30 erstreckt sich entlang der Längsachse 31 von einem ersten Ende 45 zu einem zweiten Ende 46. Entlang der Längsachse 31 weist der rohrartige Innenabschnitt 30 - ebenso wie der weitere rohrartige Innenabschnitt 39 - eine durchgehende Öffnung auf. Das Mitnahmeprofil 21 ist im Bereich des ersten Endes 45 angeordnet und das Außengewinde 41 im Bereich des zweiten Endes 46. In letzterem Bereich ist auch das Innengewinde 22 angeordnet, vgl.
Fig. 12 . - Zur Verbindung mit dem Lauf 3 bzw. mit dem Schnellverschlussstück 1 wird letzteres von der Seite des zweiten Endes 46 durch den weiteren rohrartigen Innenabschnitt 39 hindurch bis in den rohrartigen Abschnitt 30 im Bereich des zweiten Endes 46 mit dem Innengewinde 22 geschoben und dann verdreht, wie oben bereits geschildert.
- Der Schalldämpfer 2 weist außerdem noch eine Außenhülle 42 (manchmal auch als "Außenrohr" oder "Grundkörper" bezeichnet) auf, die den rohartigen Innenabschnitt 30 und den weiteren rohrartigen Innenabschnitt 39 bei Betrieb in an sich bekannter Weise umgibt und mit diesen verbunden ist (z.B. durch Verschraubung und/oder Verklebung) und in
Fig. 11 punktiert angedeutet ist, wobei nur ein Abschnitt mit einem Ende der Außenhülle 42 dargestellt ist. -
Fig. 13 zeigt eine schematische axonometrische Ansicht einer dritten Ausführungsform des Schnellverschlussgegenstücks 7, wobei das Schnellverschlussgegenstück 7 als Schutzhülse 35 ausgeführt ist. Sofern nichts Gegenteiliges angegeben ist, gilt das bereits oben zum Schnellverschlussgegenstück 7 Gesagte und wird daher auf Wiederholungen an dieser Stelle verzichtet. - D.h. die Schutzhülse 35 kann mittels Schnellverschluss am Schnellverschlussstück 1 extrem rasch lösbar befestigt werden, indem, wie oben im Detail geschildert, das Innengewinde 22 mit seinen Innengewindeteilsegmenten 24 (vgl.
Fig. 14 ) in Eingriff mit den Gewindeteilsegmenten 9, 9' des Außengewindes 6 gebracht wird, um so das Schnellverschlussstück 1, insbesondere das Außengewinde 6 des Schnellverschlussstücks 1, vor Schmutz und äußeren Einflüssen zu schützen. - Zur Erleichterung der Bedienung ist eine Grifffläche 38 mit Rillen vorgesehen, die die Griffigkeit für den Benutzer erhöht, vgl.
Fig. 15 . - Im dargestellten dritten Ausführungsbeispiel weist die Schutzhülse 35 entlang einer Längsachse 36 eine durchgehende Öffnung auf. Entsprechend kann auch mit befestigter Schutzhülse 35 geschossen werden, da bei Schussabgabe ein Projektil durch die durchgehende Öffnung durchtreten kann.
-
- 1
- Schnellverschlussstück
- 2
- Schalldämpfer
- 3
- Lauf
- 4
- Mündung
- 5
- Montageabschnitt
- 6
- Außengewinde
- 7
- Schnellverschlussgegenstück
- 8
- Umlaufrichtung
- 9, 9'
- Gewindeteilsegment
- 10, 10'
- Führungsteilsegment
- 11
- Radialrichtung
- 12
- Gewindegangvertiefung
- 13
- Gewindeflanke
- 14
- Axialrichtung
- 15, 15'
- Gewindeteilsegmentbogenlänge
- 16, 16'
- Führungsteilsegmentbogenlänge
- 17
- Vorsprung
- 18
- Laufseitiges Ende
- 19
- Mündungsseitiges Ende
- 20
- Innengewinde
- 21
- Mitnahmeprofil
- 22
- Innengewinde des Schnellverschlussgegenstücks
- 23
- Innengewindeteilsegment
- 24
- Innenführungsteilsegment
- 25
- Umlaufrichtung des Innengewindes
- 26
- Schraubabschnitt
- 27
- Weiteres Außengewinde
- 28
- Weiterer Schalldämpfer
- 29
- Längsachse des Schnellverschlussgegenstücks
- 30
- Rohrartiger Innenabschnitt
- 31
- Längsachse des rohrartigen Innenabschnitts
- 32
- Mantelfläche des rohrartigen Innenabschnitts
- 33
- Schlitz
- 34
- Wand des rohrartigen Innenabschnitts
- 35
- Schutzhülse
- 36
- Längsachse der Schutzhülse
- 37
- Sperrnase
- 38
- Grifffläche
- 39
- Weiterer rohrartiger Innenabschnitt
- 40
- Längsachse des Schnellverschlussstücks
- 41
- Außengewinde des rohrartigen Innenabschnitts
- 42
- Schalldämpferaußenhülle
- 43
- Erstes Ende des Schnellverschlussgegenstücks
- 44
- Zweites Ende des Schnellverschlussgegenstücks
- 45
- Erstes Ende des rohrartigen Innenabschnitts
- 46
- Zweites Ende des rohrartigen Innenabschnitts
- 47
- Winkel
- 48
- Stützfläche des Schnellverschlussstücks
- 49
- Stützfläche des Schnellverschlussgegenstücks
Claims (12)
- Schnellverschlussstück (1) zur lösbaren Befestigung eines Schalldämpfers (2) an einem Lauf (3), umfassend einen innenliegenden Montageabschnitt (5) zur Montage des Schnellverschlussstücks (1) im Bereich einer Mündung (4) des Laufs (3) und ein Außengewinde (6) zur lösbaren Verbindung mit einem Schnellverschlussgegenstück (7), wobei das Außengewinde (6) in einer Umlaufrichtung (8) des Außengewindes (6) gesehen zumindest zwei Gewindeteilsegmente (9, 9') und Führungsteilsegmente (10, 10') aufweist, wobei in Umlaufrichtung (8) gesehen auf jedes Gewindeteilsegment (9, 9') ein Führungsteilsegment (10, 10') folgt und umgekehrt, wobei in einer von innen nach außen weisenden Radialrichtung (11) gesehen die Gewindeteilsegmente (9, 9') die Führungsteilsegmente (10, 10') überragen, wobei die Gewindeteilsegmente (9, 9') jeweils mit mindestens fünf Gewindegangvertiefungen (12) ausgebildet sind, wobei die Gewindegangvertiefungen (12) zwischen in einer Axialrichtung (14) gesehen hintereinander angeordneten Gewindeflanken (13) angeordnet sind, wobei sich die Gewindeteilsegmente (9, 9') in Umlaufrichtung (8) gesehen über Gewindeteilsegmentbogenlängen (15, 15') erstrecken, dass sich die Führungsteilsegmente (10, 10') in Umlaufrichtung (8) gesehen über Führungsteilsegmentbogenlängen (16, 16') erstrecken, wobei zumindest zwei Gewindeteilsegmentbogenlängen (15, 15') unterschiedlich groß sind und/oder zumindest zwei Führungsteilsegmentbogenlängen (16, 16') unterschiedlich groß sind, wobei die Gewindeteilsegmente (9, 9') jeweils als metrisches oder zölliges Gewinde, insbesondere metrisches oder zölliges Feingewinde, ausgebildet sind, wobei sich das Schnellverschlussstück (1) in Axialrichtung (14) von einem laufseitigen Ende (18) zu einem mündungsseitigen Ende (19) erstreckt und wobei in Axialrichtung (14) gesehen vor dem Außengewinde (6) eine Sperrnase (37) angeordnet ist, die an eines der Gewindeteilsegmente (9, 9') anschließt, um beim Lösen der Verbindung mit dem Schnellverschlussgegenstück (7) ein Überdrehen des Schnellverschlussgegenstücks (7) und damit eine ungewollte erneute Verbindung des Schnellverschlussgegenstücks (7) mit dem Schnellverschlussstück (1) zu verhindern, wobei die Sperrnase (37) in Radialrichtung (11) gesehen die Führungsteilsegmente (10, 10') überragt und sich höchstens soweit wie die Gewindeteilsegmente (9, 9') erstreckt.
- Schnellverschlussstück (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das metrische Gewinde ein M18x1-Feingewinde ist.
- Schnellverschlussstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest drei, vorzugsweise genau drei, Gewindeteilsegmente (9, 9') und Führungsteilsegmente (10, 10') vorgesehen sind.
- Schnellverschlussstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageabschnitt (5) ein Innengewinde (20) aufweist, um ein Verschrauben mit einem Außengewinde des Laufs (3) zu ermöglichen, wobei das Schnellverschlussstück (1) im Bereich eines mündungsseitigen Endes (19) ein Mitnahmeprofil (21), insbesondere Innensechskantprofil, aufweist, wobei das Mitnahmeprofil (21) in Axialrichtung (14) gesehen nach dem Innengewinde (20) angeordnet ist und wobei die Axialrichtung (14) von einem laufseitigen Ende (18) des Schnellverschlussstücks (1) zum mündungsseitigen Ende (19) weist.
- System umfassend ein Schnellverschlussstück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 sowie ein Schnellverschlussgegenstück (7), das ein zum Außengewinde (6) des Schnellverschlussstücks (1) korrespondierendes Innengewinde (22) aufweist, welches in einer Umlaufrichtung (25) des Innengewindes (22) gesehen mit Innengewindeteilsegmenten (23) und Innenführungsteilsegmenten (24) korrespondierend zum Außengewinde (6) des Schnellverschlussstücks (1) segmentiert ist,
wobei zur Herstellung einer lösbaren Verbindung das Schnellverschlussgegenstück (7) gegen die Axialrichtung (14) über das Schnellverschlussstück (1) schiebbar und anschließend in Axialrichtung (14) gesehen gegen die Umlaufrichtung (8) des Außengewindes (6) drehbar ist, um die Innengewindeteilsegmente (24) zunächst über den Führungsteilsegmenten (10, 10') anzuordnen dann in Eingriff mit den Gewindeteilsegmenten (9, 9') zu bringen. - System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl an Innengewindeteilsegmenten (23) der Anzahl an Gewindeteilsegmenten (9, 9') entspricht und die Anzahl an Innenführungsteilsegmenten (24) der Anzahl an Führungsteilsegmenten (10, 10').
- System nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellverschlussgegenstück (7) in einen Schalldämpfer (2) integriert ist.
- System nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellverschlussgegenstück (7) einen Schraubabschnitt (26) mit einem weiterem Außengewinde (27) aufweist, um eine Verschraubung mit einem weiteren Schalldämpfer (28) zu ermöglichen, wobei das weitere Außengewinde (27) bevorzugt ein metrisches Gewinde, besonders bevorzugt ein metrisches Feingewinde, ist.
- System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellverschlussgegenstück (7) ein innenliegendes Mitnahmeprofil (21), insbesondere Innensechskantprofil, aufweist, wobei entlang einer Längsachse (29) des Schnellverschlussgegenstücks (7) gesehen das Mitnahmeprofil (21) vorzugsweise in einem Bereich zwischen dem Innengewinde (22) und dem Schraubabschnitt (26) angeordnet ist.
- System nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellverschlussgegenstück (7) mit dem weiteren Schalldämpfer (28) verschraubt ist.
- System nach Anspruch 7 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldämpfer (2) oder der weitere Schalldämpfer (28) einen rohrartigen Innenabschnitt (30) aufweist, der sich entlang einer Längsachse (31) erstreckt, wobei der rohrartige Innenabschnitt (30) an einer Mantelfläche (32) ein oder mehrere Schlitze (33) aufweist, wobei der jeweilige Schlitz (33) eine durchgehende Öffnung in einer Wand (34) des rohrartigen Innenabschnitts (30) ausbildet und einen Verlauf aufweist, der zur Längsachse (31) geneigt ist und mit dieser einen Winkel (47) einschließt, der zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 15° und 60°, liegt, um bei durch eine Schussabgabe verursachten Gasaustritt durch den zumindest einen Schlitz (33) ein Festziehen des Schalldämpfers (2) oder weiteren Schalldämpfers (28) am Schnellverschlussstück (1) zu bewirken, wenn das Schnellverschlussstück (1) mit dem Schnellverschlussgegenstück (7) verbunden ist.
- System nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellverschlussgegenstück (7) als Schutzhülse (35) ausgeführt ist, wobei die Schutzhülse (35) vorzugsweise eine entlang einer Längsachse (36) der Schutzhülse (35) durchgehende Öffnung aufweist.
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| EP24158737.7A EP4607140B1 (de) | 2024-02-20 | 2024-02-20 | Schnellverschlussstück zur lösbaren befestigung eines schalldämpfers an einem lauf |
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