EP4603653B1 - Dachkonstruktion für einen wintergarten, wintergarten und terrassenüberdachung - Google Patents

Dachkonstruktion für einen wintergarten, wintergarten und terrassenüberdachung

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EP4603653B1
EP4603653B1 EP25157680.7A EP25157680A EP4603653B1 EP 4603653 B1 EP4603653 B1 EP 4603653B1 EP 25157680 A EP25157680 A EP 25157680A EP 4603653 B1 EP4603653 B1 EP 4603653B1
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EP
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roof
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rafters
plane
rafter
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion für einen Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung sowie einen Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung mit einer solchen Dachkonstruktion.
  • Unter einem Wintergarten versteht der Fachmann einen dauerhaften Anbau an ein festes Gebäude, beispielsweise ein Wohnhaus, der Schutz gegen Wind und Wetter bietet. Wände und Dach des Wintergartens bestehen in der Regel aus großflächigen, durchsichtigen Dachelementen, durch die Sonne in den Wintergarten einfallen kann. Die Sonne erwärmt die Luft im Wintergarten, sodass auch bei niedrigen Außentemperaturen angenehme Temperaturen im Wintergarten erreicht werden können. Wintergärten können beheizt oder (im Wesentlichen) unbeheizt sein. In letzterem Fall spricht man von einem Kaltwintergarten.
  • Wintergärten verfügen in der Regel über ein Schleppdach, das einseitig an einer Außenwand eines Gebäudes befestigt wird und gegenüber auf zwei oder mehr Pfosten ruht. Statt an der Außenwand befestigt zu werden, kann das Schleppdach auch auf der Hausseite auf mehreren Pfeilern ruhen. Das Schleppdach fällt von der Außenwand weg ab, damit Regen und Schmelzwasser abfließen können und sich nicht auf dem Dach sammelt. Um einen ausreichend hohen Abfluss zu gewährleisten, haben die Schleppdächer oftmals eine Neigung von 5° oder mehr. Dies führt dazu, dass Wintergärten -abhängig von ihrer Größe - oftmals Dachhöhen von 40 cm oder mehr aufweisen.
  • Soll der Wintergarten beispielsweise an einem Gebäude mit Flachdach aufgestellt werden, kann das abfallende Schleppdach des Wintergartens als ästhetisch unpassend empfunden werden. Daher ist es aus dem Stand der Technik bekannt, Schleppdächer von Wintergärten mit einer umlaufenden Blende mit einer einheitlichen vertikalen Blendenhöhe zu versehen, so dass die gesamte Dachkonstruktion seitlich durch die Blende verdeckt wird. Die Blende kann beispielsweise aus Blechen oder einem umlaufenden Pfettenkranz oder Pfettenring gebildet werden. Da die Blende die gesamte Dachhöhe ab- und überdecken muss, werden leicht Blendenhöhen von 45 cm oder mehr erreicht, die entsprechend zu einem Missverhältnis zwischen der Gesamthöhe des Wintergartens und der Blendenhöhe führen.
  • Auch Terrassenüberdachung werden in der Regel als Schleppdach ausgeführt. Hier stellt sich das entsprechende Problem, dass das vom Gebäude weg abfallende Schleppdach als ästhetisch unpassend empfunden wird und die zur Verbesserung der Optik verwendete Blende eine Blendenhöhe aufweist, die in einem Missverhältnis zu den übrigen Dimensionen der Terrassenüberdachung steht. CN 115 522 678 A offenbart eine Dachkonstruktion mit den Merkmalen der Präambel von Anspruch 1.
  • Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Dachkonstruktion für einen Wintergarten sowie einen Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung bereitzustellen, mittels derer eine reduzierte Dachhöhe erreicht werden kann.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Dachkonstruktion gemäß Anspruch 1 sowie einen Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung gemäß Anspruch 13. Bevorzugte Ausgestaltungen der Dachkonstruktion sind der Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung weist eine Dachkonstruktion für einen Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung einen ersten Längsträger und einen zweiten Längsträger auf. Der erste Längsträger und der zweite Längsträger erstrecken sich parallel zueinander in einer Dachebene. Zwischen dem ersten Längsträger und dem zweiten Längsträger erstrecken sich eine Mehrzahl von Sparren. Die Mehrzahl von Sparren verläuft parallel zueinander, senkrecht zum ersten Längsträger und parallel zur Dachebene. Jeder der Sparren weist einen durchgängigen Steg auf. Der durchgängige Steg erstreckt sich ununterbrochen vom ersten Längsträger zum zweiten Längsträger parallel zu einer Sparrenrichtung. Jeder der Stege weist zwei Außenflächen auf, die senkrecht zur Dachebene und parallel zur Sparrenrichtung verlaufen. Zur Auflage von flächigen Dachelementen zwischen jeweils zwei benachbarten Sparren ist an jeder auf einen benachbarten Sparren zuweisenden Außenfläche eines Steges eine Auflage befestigt. Die Auflage bildet in einem ersten Abschnitt, der sich vom ersten Längsträger weg erstreckt, ein Gefälle auf den ersten Längsträger zu aus. In einem zweiten Abschnitt, der sich vom ersten Abschnitt bis zum zweiten Längsträger erstreckt, bildet die Auflage ein Gefälle auf den zweiten Längsträger zu aus. Die Dachkonstruktion ist von einer umlaufenden Blende umgeben, die sich parallel zur Dachebene erstreckt und die eine Blendenhöhe senkrecht zur Dachebene aufweist, die größer ist als eine maximale Sparrenhöhe senkrecht zur Dachebene.
  • Mit anderen Worten ist erfindungsgemäß eine Dachkonstruktion vorgesehen, die anstelle des für einen Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung üblichen Schleppdachs ein Satteldach realisiert, das vollständig hinter einer seitlich umlaufenden Blende verborgen ist. Durch die Verwendung eines Satteldachs kann die Aufbauhöhe der Dachkonstruktion gegenüber bekannten Dachkonstruktionen für Wintergärten deutlich verringert werden. Wenn nachfolgend Details der Dachkonstruktionen beschrieben wird, so impliziert dies das diese stets für Wintergärten und Terrassenüberdachungen geeignet sind, sofern nicht ausdrücklich erwähnt wird, dass die Details nur auf Wintergärten oder nur auf Terrassenüberdachungen Anwendung finden.
  • Die Dachkonstruktion verfügt zunächst über zwei Längsträger, von denen einer die Dachkonstruktion zu einem Gebäude hin begrenzt und der andere die Dachkonstruktion am gegenüberliegenden Ende begrenzt. Die Längsträger können beispielsweise durch Querträger verbunden werden, die an deren äußeren Enden angeordnet sind. So kann beispielsweise eine umlaufende Pfette gebildet werden. Dies ist aber nicht notwendig. Der erste Längsträger und der zweite Längsträger können auch senkrecht zu einer Außenwand eines Gebäudes verlaufen, an der der Wintergarten angeordnet ist. Wird der Wintergarten in einer Ecke eines Hauses angeordnet, können die Längsträger auch parallel zu einer ersten Außenwand des Gebäudes und senkrecht zu einer zweiten Außenwand angeordnet werden. Jedenfalls begrenzen sie die Dachkonstruktion jedoch an gegenüberliegenden Seiten.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Längsträger parallel zueinander und in einer Ebene verlaufen, die nachfolgend als Dachebene bezeichnet wird. Wenn die Dachkonstruktion Teil eines Wintergartens ist oder als Terrassenüberdachung verwendet wird, verläuft die Dachebene horizontal. Damit stellt sich von der Seite aus betrachtet bereits durch die Anordnung der Längsträger parallel zueinander und in einer Ebene der Eindruck ein, dass die Dachkonstruktion kein sichtbares Gefälle aufweist.
  • Auf den Längsträgern liegt eine Mehrzahl von Sparren auf, die sich von einem Längsträger zum anderen erstrecken und - wie für Sparren üblich - parallel zueinander verlaufen. Die Anzahl der Sparren variiert insbesondere in Abhängigkeit der Abmessungen der Dachkonstruktion. Es sind mindestens zwei Sparren vorgesehen, zwischen denen flächige Dachelemente angeordnet sind. In der Regel werden aber deutlich mehr als zwei Sparren verwendet werden.
  • Jeder der Sparren weist einen Steg auf, der zwischen den beiden Längsträgern verläuft. Der Steg kann beispielsweise der Steg eines T-Trägers oder eines Doppel-T-Trägers sein. Weiterhin kann der Steg beispielsweise aus Aluminium, Stahl oder einem anderen Metall bzw. einer anderen Metalllegierung gebildet sein. In jedem Fall weist der Steg aber zwei parallele Außen- oder Seitenflächen auf, die jeweils auf unmittelbar benachbarten Sparren zuweisen und dabei senkrecht zur Dachebene verlaufen.
  • Um die flächigen Dachelemente zu stützen, ist an jeder Außenfläche eines Sparrens, die auf einen weiteren Sparren zuweist, eine Auflage für flächige Dachelemente befestigt. Beispielsweise können die Auflagen durch an die Außenflächen angesetzte langgestreckte L-Profile bzw. Winkelprofile gebildet werden. Die Profile sind vorzugsweise aus dem gleichen Material wie der Steg gebildet, werden aber, um die Fertigung zu vereinfachen, nicht aus einem Stück mit dem Steg gearbeitet, sondern nachträglich an die Außenflächen des Stegs bei der Herstellung der Dachkonstruktion angesetzt und dauerhaft mit diesen verbunden.
  • Die Auflagen stellen Stützflächen dar, auf denen die flächigen und vorzugsweise durchsichtigen Dachelemente angeordnet werden. Jeder Sparren weist jeweils eine Auflage auf, um zwischen dem Sparren und jedem unmittelbar benachbarten Sparren flächige Dachelemente zu platzieren. Ein Sparren, der zwischen zwei anderen Sparren liegt, weist damit zwei Auflagen auf, um zu beiden benachbarten Sparren jeweils eine Verbindung über flächige Dachelemente herstellen zu können. Ein Sparren am Rand der Dachkonstruktion mit nur einem unmittelbar benachbarten Sparren benötigt folglich nur eine Auflage, da nur auf einer Seite des Sparrens flächige Dachelemente aufgelegt werden. Dem steht aber nicht entgegen, dass auch ein Sparren am Rand der Dachkonstruktion über zwei Auflagen verfügen kann, von denen die zum Rand weisende Auflage beispielsweise ungenutzt bleibt. Dies hat den Vorteil, dass weniger unterschiedliche Bauteile für die Dachkonstruktion benötigt werden, da die Randsparren und die Mittelsparren identisch ausgeführt sind. Weist ein Sparren zwei Auflagen auf, können diese räumlich voneinander getrennt sein. Sie können aber auch als einteilige Fläche ausgeführt sein.
  • Jede Auflage ist zwischen den Längsträger in zwei Abschnitte unterteilt. Ein erster Abschnitt erstreckt sich vom ersten Längsträger bis zum zweiten Abschnitt und der zweite Abschnitt erstreckt sich vom ersten Abschnitt bis zum zweiten Längsträger. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt unterscheiden sich durch ihr Gefälle voneinander. Im Bereich des ersten Abschnitts fällt die Auflage auf den ersten Längsbalken zu ab. Fällt Wasser auf flächige Dachelemente, die von zwei Auflagen im ersten Abschnitt gehalten werden, so läuft das Wasser zum ersten Längsträger hin ab. Im Bereich des zweiten Längsträgers ist die Auflage hingegen auf den zweiten Längsträger zu abschüssig. Entsprechend läuft Wasser, dass auf vom zweiten Abschnitt gehaltene Dachelemente fällt, auf den zweiten Längsträger zu ab. Zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt des Längsträgers ist folglich ein Scheitelpunkt bzw. der höchste Punkt der Auflage des Sparrens ausgebildet. Es versteht sich, dass die Auflagen unmittelbar benachbarter Sparren, die gemeinsam das gleiche flächige Dachelement halten sollen, sinnvollerweise zueinander parallel verlaufen, um die flächigen Dachelemente stabil zu stützen.
  • Durch die Verwendung von zweigeteilten Auflagen an den Sparren kann die Aufbauhöhe der Dachkonstruktion gegenüber einem Schleppdach deutlich verringert werden, ohne dabei auf ein ausreichendes Gefälle der flächigen Dachelemente verzichten zu müssen. Regen- und Schmelzwasser läuft so weiter ab, und es bilden sich keine Pfützen auf den Dachelementen. Hierdurch kann die Höhe der umlaufenden Blende um die Dachkonstruktion gegenüber einem herkömmlichen Wintergarten mit einem Schleppdach verringert werden, ohne dass die Dachkonstruktion von außen sichtbar wird. Die Blende wirkt damit im Vergleich zur verbleibenden Konstruktion des Wintergartens weniger massiv, was dem Gesamteindruck des Wintergartens zuträglich ist.
  • Eine Blende wird vorliegend als umlaufend bezeichnet, wenn sie die Dachkonstruktion zumindest auf den Abschnitten umgibt, die nicht an einer Gebäudeaußenwand anliegen oder befestigt sind. Bevorzugt ist es jedoch, wenn sich die Blende einmal vollständig außen um die Dachkonstruktion herum erstreckt. Die Höhe der Blende, die umlaufend um die Dachkonstruktion konstant ist, wird so gewählt, dass die Dachkonstruktion von außen weitgehend oder sogar vollständig verdeckt ist. Zumindest wird die Blendenhöhe aber so gewählt, dass die Blende die Sparren und darauf angeordnete flächige Dachelemente vollständig verdeckt, wenn man die Dachkonstruktion auf eine senkrecht zur Dachebene verlaufende Vertikalebene projiziert.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Auflagen von Auflageelementen gebildet. Jedes Auflageelement ist zumindest abschnittsweise stoffschlüssig an der Außenfläche des Stegs des jeweiligen Sparrens befestigt. Vorzugsweise werden die Auflageelemente von L-Profilen oder Winkelprofilen gebildet werden. Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Auflageelemente stoffschlüssig mit dem Steg des jeweiligen Sparrens verschweißt sind. Mit anderen Worten ist in der bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die Auflagen von Auflageelementen gebildet werden, beispielsweise in Form von Winkelprofilen oder L-förmigen Profilen. So können beispielsweise an jeder Außenfläche zwei Auflageelemente in Form von L-förmigen Profilen befestigt werden, wobei jedes Auflageelement einen Abschnitt der Auflage bildet. Die Auflageelemente sind vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Sparren gebildet und mit diesen verschweißt. Dabei müssen die Auflageelemente nicht über die gesamte Länge mit den Außenflächen verschweißt sein. Vielmehr genügt es, wenn die Auflageelemente abschnittsweise mit den Außenflächen verschweißt werden. Jedenfalls liegt aber eine feste, nicht lösbare Verbindung zwischen den Außenflächen und den Auflageelementen vor. Die Auflageelemente sind folglich nicht lediglich über Steckverbindungen, Rastverbindungen, Schraubverbindungen oder andere reversibel lösbare Verbindungen mit den Sparren verbunden.
  • Vorzugsweise ist eine Sparrenhöhe des Stegs senkrecht zur Dachebene zwischen dem ersten Längsträger und dem zweiten Längsträger konstant. Durch eine einheitliche Sparrenhöhe wird die Herstellung der Dachkonstruktion vereinfacht, da die Sparren aus einheitlichen Trägern gefertigt sein können, die nicht abgeschrägt werden müssen. Da die Blende in jedem Fall ein ebenes Dach suggeriert, sind die einheitlich hohen Sparren von außen nicht zu erkennen und tragen zur äußeren Gestaltung des Daches nicht bei.
  • Die Sparren sind als T-Träger mit einem sich beidseitig senkrecht vom Steg weg erstreckenden Gurt ausgebildet. Die Sparren liegen mit dem Gurt auf dem ersten Längsträger und dem zweiten Längsträger auf. Mit anderen Worten ist vorgesehen, dass die Sparren durch einfache T-Träger gebildet werden. Die T-Träger sind beispielweise aus Aluminium, das leicht ist und nicht rostet. T-Träger können hohe Belastungen aufnehmen und die parallel zur Dachebene verlaufenden Gurte können direkt auf den Längsträger aufgelegt werden. Da T-Träger im Handel in verschiedensten Ausführungen erhältlich sind, ermöglich die Verwendung von T-Trägern eine kostengünstige und gleichzeitig robuste Herstellung der Dachkonstruktion.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Sparren zwischen den Längsträgern derart vorgespannt, dass die Sparren unter Last der flächigen Dachelemente nicht derart nach unten durchbiegen, dass eine auf einen Boden zuweisende Oberflächen der Sparren eine konvexe Form annehmen.
  • Mit anderen Worten ist in der bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die Sparren nicht lediglich auf den Längsträgern aufliegen bzw. mit diesen verbunden sind, sondern zwischen den Längsträgern vorgespannt sind, um einem Durchbiegen oder Durchhängen der Sparren unter der Last der flächigen Dachelemente zu vermeiden. Konkret wird durch die Vorspannung verhindert, dass die Sparren nach Auflage der flächigen Dachelemente mittig auf den Boden zu gekrümmt sind, also umgangssprachlich durchhängen. Damit wird vermieden, dass es zwischen den beiden Längsträgern entlang der Sparren einen tiefsten Punkt gibt, an dem sich auf den Sparren niedergeschlagenes Kondenswasser sammelt, anstelle seitlich zu den Längsträgern abzufließen. Sammelt sich Kondenswasser an den Sparren, kann dies bei durchhängenden Sparren zu ungewünschter Tropfenbildung mittig unter der Dachkonstruktion führen. Dem wirkt in der vorliegenden Ausführungsform die Vorspannung der Sparren entgegen. Die Sparren müssen hierfür jedoch einstückig ausgeführt sein.
  • Der erste Abschnitt einer jeden Auflage erstreckt sich vorzugsweise vom ersten Längsträger bis zu einer Mitte des jeweiligen Sparrens. Der zweite Abschnitt einer jeden Auflage erstreckt sich vorzugsweise von einer Mitte des jeweiligen Sparrens bis zum zweiten Längsträger. Damit werden in der bevorzugten Ausführungsform die Auflagen der Sparren in zwei gleich lange Abschnitte geteilt. Auf diese Weise wird die minimale Sparrenhöhe erreicht, wenn beide Abschnitte der Auflagen das gleiche Gefälle zur Dachebene aufweisen. Grundsätzlich ist allerdings auch denkbar, den ersten und den zweiten Abschnitt unterschiedlich lang auszugestalten.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind der erste Längsträger und der zweite Längsträger als rinnenförmiges Profil mit jeweils zwei sich in einer Längsrichtung erstreckenden, seitlichen Rändern ausgebildet, um von den flächigen Dachelementen ablaufendes Wasser abzuleiten. Die Längsträger bilden somit gleichzeitig Dachrinnen bzw. die Längsträger werden von den Dachrinnen gebildet. Das rinnenförmige Profil kann U-förmig oder kastenförmig sein, wobei letzteres bevorzugt ist. Damit Regenwasser aus dem rinnenförmigen Profil abläuft, können die Längsträger jeweils in ihrer Erstreckungsrichtung ein Gefälle aufweisen.
  • Dabei ist es weiterhin bevorzugt, wenn die Sparren nur auf dem seitlichen Rand des ersten Längsträgers aufliegen, der dem zweiten Längsträger näher ist. Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Sparren nur auf dem seitlichen Rand des zweiten Längsträgers aufliegen, der dem ersten Längsträger näher ist. Mit anderen Worten ist in der bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die Sparren nicht über die rinnenförmigen Längsträger hinüber- und hinausragen, sondern nur bis zu dem jeweils innenliegenden Rand der Längsträger reichen und auf diesem aufliegen. Dies hat mehrere Vorteile. Zum einen ist die von dem rinnenförmigen Längsträger gebildete Dachrinne von oben zugänglich, so dass sie gereinigt werden kann. Zudem ermöglich es aber auch, die Außenseite der Längsträger als Blende hochzuziehen, so dass sie die Sparren von außen verdeckt. Es muss dann keine zusätzliche Blende mehr außen vor dem Längsträger angebracht werden.
  • Letzteres führt dann dazu, dass in einer weiter bevorzugten Ausführungsform der seitliche Rand des ersten Längsträgers, der dem zweiten Längsträger näher ist, eine geringere Höhe senkrecht zur Dachebene aufweist als der seitliche Rand, der weiter vom zweiten Längsträger entfernt ist. Weiterhin ist es bevorzugt, wenn der seitliche Rand des zweiten Längsträgers, der dem ersten Längsträger näher ist, eine geringere Höhe senkrecht zur Dachebene aufweist als der seitliche Rand, der weiter vom ersten Längsträger entfernt ist. Folglich sind in der bevorzugten Ausführungsform die rinnenförmigen Längsträger nicht in Längsrichtung symmetrisch ausgebildet, sondern weisen einen hohe Seitenwand und eine flachere Seitenwand auf. Die niedrigere Seitenwand weist jeweils zur Dachfläche hin. Auf ihr liegen die Sparren und ggf. auch die flächigen Dachelemente auf.
  • Die höhere Seitenwand weist von der Dachfläche weg und bildet damit die Außenwand des Längsträgers. Die Außenwand kann als umlaufende Blende oder zumindest als Teil der umlaufenden Blende verwendet werden. Zudem verhindert die höhere Außenwand aber auch ein Überlaufen der Dachrinne. Zur Dachfläche hin wird die Dachrinne durch die sich an die Dachrinnen anschließenden flächigen Dachelemente verlängert und kann daher nicht überlaufen. Durch die Verwendung einer niedrigen, innenliegenden Seitenwand am rinnenförmigen Dachträger wird die Aufbauhöhe der Dachkonstruktion weiter verringert.
  • Vorzugsweise sind der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt jeder Auflage jeweils unter einem Winkel von 0,5° bis 10° zur Dachebene geneigt sind, weiter bevorzugt unter einem Winkel von 1° bis 5°, und noch weiter bevorzugt unter einem Winkel von 2° bis 4°. Die konkrete Auswahl des am besten geeigneten Winkels erfolgt unter der Abwägung eine möglichst geringe Sparrenhöhe erreichen zu wollen und gleichzeitig einen ausreichend hohen Abfluss von Regenwasser zu erreichen, damit sich keine Wasserlachen bilden. Beispielsweise können der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt der Auflagen jeweils unter einem Winkel vom 3,5° zur Dachebene geneigt sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Blendenhöhe maximal 25 cm und vorzugweise maximal 20 cm.
  • Weiterhin ist es bevorzugt, wenn sich die Blende senkrecht zur Dachebene über eine gesamte Höhe der Längsträger und der Sparren erstreckt, so dass die gesamte Dachkonstruktion verdeckt wird, wenn man die Dachkonstruktion und die Blende auf eine senkrecht zur Dachebene verlaufende Vertikalebene projiziert. Die Blende kann senkrecht zur Dachebene ein- oder mehrteilig ausgebildet sein, als beispielsweise von unterschiedlichen Komponenten der Dachkonstruktion gebildet werden. Die Abschnitte der Blende, die unterschiedliche Seiten der Dachkonstruktion verdecken, also insbesondere die Längsseiten und die Querseiten verdecken, sind in der Regel aus unterschiedlichen Teilen gebildet.
  • In einem zweiten Aspekt wird das der Erfindung zugrundeliegende Problem durch einen Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung mit zwei oder mehr Pfosten und einer Dachkonstruktion gemäß einer der vorhergehenden Ausführungsformen gelöst. Die Pfosten stützen die Dachkonstruktion. Die Dachebene verläuft horizontal. Die Dachkonstruktion wird von zumindest zwei Pfosten gestützt, wenn der erste oder der zweite Längsträger an einer Gebäudewand befestigt wird. Bevorzugt ist es jedoch, zumindest vier Pfosten oder Eckpfosten zu verwenden, sodass der erste Längsträger und zweite Längsträger jeweils von zwei Pfosten gestützt werden.
  • Im Hinblick auf die Vorteile und die Details der Ausgestaltung des Wintergartens bzw. der Terrassenüberdachung wird auf die vorstehenden Erläuterungen zu den jeweiligen Ausführungsformen der Dachkonstruktion verwiesen, die als Teil des Wintergartens bzw. der Terrassenüberdachung verwendet werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung bezugnehmend auf die ein Ausführungsbeispiels eines Wintergartens mit einem Ausführungsbeispiel einer Dachkonstruktion darstellenden Zeichnungen näher beschrieben, darin zeigt
  • Figur 1
    eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Wintergartens,
    Figur 2
    eine weitere perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels aus Figur 1 mit seitlicher Verglasung,
    Figur 3
    eine perspektivische Ansicht von Details der Dachkonstruktion des Ausführungsbeispiels aus Figur 1,
    Figur 4
    eine weitere perspektivische Ansicht von Details der Dachkonstruktion des Ausführungsbeispiels aus Figur 1,
    Figur 5
    eine erste Seitenansicht des Ausführungsbeispiels eines Wintergartens aus Figur 2,
    Figur 6
    eine zweite Seitenansicht des Ausführungsbeispiels eines Wintergartens aus Figur 2,
    Figur 7
    eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels aus Figur 1 von unten und
    Figur 8
    einen schematischen Querschnitt durch ein Detail des Ausführungsbeispiels aus Figur 1.
  • Die Figuren 1 bis 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Wintergartens 1 mit einer Dachkonstruktion 3. Der Wintergarten 1 verfügt über vier Pfosten oder Eckpfosten 5, die die Dachkonstruktion 3 tragen. Die Eckpfosten 5 verlaufen vertikal und sind in dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel alle gleich lang, so dass die Dachkonstruktion 3 in einer einheitlichen Höhe über dem Boden angeordnet und damit in der Horizontalen ist. Die Eckpfosten 5 können aus mehreren Aluminiumprofilen 7 zusammengesetzt sein, wie in Figur 7 zu erkennen ist, in der das Ausführungsbeispiel aus Figur 1 von unten gezeigt ist. Um Figur 7 nicht mit Bezugszeichen zu überfrachten, wurden nur bei einem der vier Pfosten 5 die Aluminiumprofile 7 mit Bezugszeichen versehen.
  • Die Dachkonstruktion 5 baut auf zwei Längsträgern 9a, 9b auf, die sich jeweils zwischen zwei Pfosten 5 erstrecken. Die beiden Längsträger 9a, 9b verlaufen parallel zueinander und definieren eine gemeinsame Dachebene, die senkrecht zu den Dachpfosten 5 ist. Die Längsträger 9a, 9b sind jeweils rinnenförmige Profile und bilden die Dachrinnen der Dachkonstruktion 3. Figur 8 zeigt eine schematische Skizze eines der Längsträger 9a, 9a, in der das rinnenförmige Profile bzw. die hiervon gebildete Dachrinne 10 deutlich zu erkennen ist. Der Längsträger 9a, 9b weist einen kastenförmigen Querschnitt mit einem ebenen Boden 11 und zwei seitlichen Rändern 13, 15 mit unterschiedlicher Höhe senkrecht zum Boden 11 auf. Dabei ist jeweils der innere Rand 15 des ersten Längsträgers 9a, der auf den zweiten Längsträger zuweist, flacher oder weniger hoch als der äußere Rand 13 des ersten Längsträgers 9a, der auf den zweiten Längsträger 9b zuweist. Der zweite Längsträger 9b ist entsprechend aufgebaut. Die Dachrinnen 10 entwässern in Fallrohre, die innerhalb der Pfosten 5 ausgebildet und in den Figuren nicht dargestellt sind.
  • Auf den Längsträgern 9a, 9b liegen in dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel neun identische Sparren 17 auf, die sich senkrecht zu dem Längsträgern 9a, 9b und parallel zur Dachebene sowie parallel zueinander erstrecken. In den Figuren sind jeweils nur einige der Sparren 17 mit Bezugszeichen gekennzeichnet, um die Figuren nicht mit Bezugszeichen zu überfrachten. Dies gilt auch für viele weitere Bestandteile der Dachkonstruktion 3 und des Wintergartens 1, da die Dachkonstruktion 3 aus vielen identischen Elementen aufgebaut ist. Um auf unnötige Wiederholungen verzichten zu können, wird nachfolgend nicht für jedes Element einzeln darauf hingewiesen, dass nicht jedes Vorkommen dieses Elements in den Figuren mit einem Bezugszeichen versehen wurde.
  • Die Sparren 17 sind T-Träger aus Aluminium, mit einem sich in eine Sparrenrichtung 23 erstreckenden Steg 19 und einem sich senkrecht vom Steg 19 weg erstreckenden Gurt 21. Die Sparren 17 liegen jeweils mit dem Gurt 21 auf den Längsträgern 9a, 9b auf, und zwar konkret auf dem inneren seitlichen Rand 15 der rinnenförmigen Profile, wie man insbesondere in den Figuren 1 bis 3 sowie 9 erkennen kann. Die Sparren 17ragen nicht oder zumindest nicht wesentlich in die von den Längsträger 9a, 9b gebildeten Dachrinnen 10 hinein, so dass diese von oben zugänglich sind. Zudem wird auf diese Weise ermöglicht, den äußeren Rand 13 der Längsträger 9a, 9b höher zu ziehen, so dass eine hinreichend Tiefe Dachrinne 10 sowie bereits ein Teil einer umlaufenden Blende 25 gebildet wird. Die Höhe HS der Sparren 17, also ihre Abmessung senkrecht zur Dachebene, ist über die gesamte Länge der Sparren 17 vom ersten Längsträger 9a zum zweiten Längsträger 9b konstant. Die Sparren 17 können daher aus handelsüblichen T-Trägern gebildet werden. Der Steg 19 jedes Sparrens 17 hat zwei Außenwände 27, die sich jeweils senkrecht zur Dachebene und in Sparrenrichtung 23 erstrecken.
  • In dem Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 8 wurden an jeder Außenwand 27 eines Sparrens 17 zwei L-förmige Profile 29 aus Aluminium angebracht, die eine Auflage 31 für Dachelemente 33 bilden. Der rechte Winkel, der zwischen den beiden Schenkeln der L-förmigen Profile 29 gebildet wurde, weist jeweils nach unten und auf den Steg 19 des jeweiligen Sparrens 17 zu. Daher sind die L-Profile 29 in den Figuren 1 bis 8 nicht unbedingt als solche zu erkennen. Die Auflagen 31 stützen die Dachelemente 33. Daher müssen sie grundsätzlich nur an den Außenwänden 27 von Sparren 17 vorgesehen werden, die auf einen anderen Sparren 17 zuweisen, denn Dachelemente 33 werden stets nur zwischen zwei benachbarten Sparren 17 aufgelegt. In dem Ausführungsbeispiel weisen jedoch alle Sparren 17 auf beiden Außenwänden 27 L-förmige Profile auf. Dies erleichtert die Herstellung der Dachkonstruktion 3, da nur eine Sorte Sparren 17 hergestellt werden muss.
  • Die Sparren 17 sind zwischen den Längsträgern 9a, 9b derart vorgespannt, dass sie unter der Last der flächigen Dachelemente 33 nicht über die Dachebene hinaus auf den Boden, d.h., in Richtung der Schwerkraft durchbiegen. Die auf den Boden zuweisende Oberfläche des Gurts 21 weist somit eine konkave oder ebene Form auf, aber keine konvexe Form. Dadurch wird verhindert, dass es entlang der Sparren 17 zwischen den Längsträgern 9a, 9b einen tiefsten Punkt gibt, an dem sich Kondenswasser sammelt und abtropft.
  • Die von den L-förmigen Profilen gebildeten Auflagen 31 sind in zwei Abschnitte 35a, 35b unterteilt. Jeder der Abschnitte 35a, 35b wird von einem dem L-förmigen Profile 29 gebildet. Der erste Abschnitt 35a schließt sich direkt an den ersten Längsträger9a an, während der zweite Abschnitt 35b am zweiten Längsträger9b beginnt. In der Mitte der Dachkonstruktion 3 treffen die beiden Abschnitte 35a, 35b aufeinander, sodass die beiden Abschnitte 35a, 35b im Wesentlichen gleichlang sind. Die beiden Abschnitte 35a, 35b unterscheiden sich in der Richtung, in der sie auf die Dachebene bzw. die Längsträger 9a, 9b hin abfallen. Die Neigung der Abschnitte 35a, 35b wird durch die L-förmigen Profile 29 vorgegeben, die unter einem entsprechenden Winkel 37 an den Außenwänden 27 der Sparren 17 angebracht werden.
  • Der Winkel 37 zwischen den Abschnitten 35a, 35b und der Dachebene, der auch dem Winkel 37 zwischen den Abschnitten 35a, 35b und den Gurten 21 der T-Träger entspricht, die die Sparren 17 bilden, beträgt in dem Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 7 ungefähr 3,5°. Dieses Gefälle reicht aus, damit Regen- oder Schmelzwasser von den flächigen Dachelementen 33 in die von den Längsträgern 9a, 9b gebildeten Dachrinnen abfließt und sich keine Wasserlachen auf den Dachelementen 33 bilden. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass Figur 8 lediglich eine schematische Skizze ist, die den Aufbau der Dachkonstruktion nicht maßstabsgetreu wiedergibt.
  • Durch die Teilung der Auflagen 31 in zwei Abschnitte 35a, 35b mit entgegengesetztem Gefälle kann die notwendige Höhe der Sparren 17 gegenüber einem herkömmlich für Wintergärten verwendeten Schleppdach annähernd halbiert werden. In Kombination mit dem gekürzten inneren Rand 15 der Längsträger 9a, 9b, auf dem die Sparren 17 aufliegen, lässt sich eine Dachkonstruktion 3 für einen Wintergarten mit gewöhnlichen Abmessungen mit einer Höhe HD von 20 cm und weniger bereitstellen, der dennoch über ein ausreichendes Gefälle zum Ableiten von Regen- und Schmelzwasser verfügt. Als Höhe HD der Dachkonstruktion wird vorliegend die Summe aus der Höhe des inneren Rands 15 des Längsträgers 9a, 9b sowie der Sparrenhöhe HS verstanden, also die Höhe HD der Dachkonstruktion ohne die Blende, die sich ergibt, wenn man die Dachkonstruktion auf eine senkrecht zur Dachebene verlaufenden Vertikalebene projiziert.
  • Aufgrund der geringen Höhe HD der Dachkonstruktion 3 kann auch eine flachere Blende 25 verwendet werden, die die Dachkonstruktion 3 umgibt und diese von außen verbirgt. Der Effekt der Blende ist insbesondere in den Figuren 5 und 6 zu erkennen, in denen eine Längsansicht (Figur 5) und eine Queransicht (Figur 6) des Wintergartens 1 gezeigt ist. In beiden Figuren verschwindet die Dachkonstruktion 3 vollständig hinter der Blende 25, so dass sich von außen der Eindruck eines flachen Daches ergibt. Dabei ist die Blende 25 nur annähernd halb so hoch wie eine Blende, die für ein Schleppdach notwendig wäre, das die gleiche Fläche abdeckt.
  • Die umlaufende Blende 25 ist in dem Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 8 aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Auf den Querseiten 37, die sich zwischen den Längsträgern 9a, 9b erstrecken, ist die Blende 25 jeweils zweiteilig aus zwei Winkelprofilen zusammengesetzt, was in den Figuren jedoch nicht näher dargestellt ist. Auf den Längsseiten 41, die entsprechend von den Längsträgern 9a, 9b gebildet werden, ist die Blende 25 dreiteilig aufgebaut. Der unterste Teil der Blende 25 wird vom äußeren seitlichen Rand 13 der Längsträger 9a, 9b gebildet, der mittlere Teil von einem Blech 41 und der oberste Teil von einem Winkelprofil 43. In Figur 8, in der die drei Teile 13, 41, 43 am deutlichsten zu erkennen sind, ist zwischen den drei Teilen jeweils ein Spalt dargestellt. Dieser dient jedoch nur dazu, die drei Teile 13, 41, 43 zeichnerisch voneinander zu trennen.
  • Der Wintergarten 1 verfügt zudem über eine Reihe von vertikalen Glaselementen 45, die jedoch nur in den Figuren 2, 3, 5 und 6 dargestellt sind. Die vertikalen Glaselemente 45 sind in Rahmen gehalten, die aus dem Stand der Technik bekannt sind und daher vorliegend nicht näher erläutert werden. Auf den Glaselementen 45 sind Pfeile dargestellt, die angeben, in welche Richtung das jeweilige vertikale Glaselement 45 verschoben werden kann. Bei dem Wintergarten 1 in den Figuren 1 bis 8 handelt es sich um einen Kaltwintergarten, der nicht geheizt wird.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Wintergarten
    3
    Dachkonstruktion
    5
    Pfosten, Eckpofsten
    7
    Profile
    9a, 9b
    Längsträger
    10
    Dachrinne
    11
    Boden des Längsträgers
    13
    äußerer seitlicher Rand des Längsträgers
    15
    innerer seitlicher Rand des Längsträgers
    17
    Sparren
    19
    Steg
    21
    Gurt
    23
    Sparrenrichtung
    25
    Blende
    27
    Außenwand des Sparrens
    29
    L-förmige Profile
    31
    Auflagen
    33
    Dachelemente
    35a, 35b
    Abschnitte der Auflagen
    37
    Winkel zwischen Dachebene und Auflagen
    39
    Querseiten
    41
    Blech
    43
    Winkelprofil
    45
    Glaselemente
    Hs
    Sparrenhöhe
    HD
    Höhe der Dachkonstruktion
    HB
    Höhe der Blende

Claims (13)

  1. Dachkonstruktion (3) für einen Wintergarten (1) oder eine TerrassenÜberdachung mit einem ersten Längsträger (9a) und einem zweiten Längsträger (9b), wobei sich der erste Längsträger (9a) und der zweite Längsträger (9b) parallel zueinander in einer Dachebene erstrecken,
    wobei sich zwischen dem ersten Längsträger (9a) und dem zweiten Längsträger (9b) eine Mehrzahl von Sparren (17) erstreckt, wobei die Mehrzahl von Sparren (17) parallel zueinander, senkrecht zu den Längsträgern (9a, 9b) und parallel zur Dachebene verläuft, wobei jeder der Sparren (17) einen durchgängigen Steg (19) aufweist, wobei der durchgängige Steg (19) sich ununterbrochen vom ersten Längsträger (9a) zum zweiten Längsträger (9b) parallel zu einer Sparrenrichtung (23) erstreckt, wobei jeder der Stege (19) zwei Außenflächen (27) aufweist, die senkrecht zur Dachebene und parallel zur Sparrenrichtung (23) verlaufen,
    wobei zur Auflage von flächigen Dachelementen (33) zwischen zwei benachbarten Sparren (17) an jeder auf einen benachbarten Sparren (17) zuweisenden Außenfläche (27) eines Steges (19) eine Auflage (31) befestigt ist, wobei die Auflage (31) in einem ersten Abschnitt (35a), der sich vom ersten Längsträger (9a) weg erstreckt, ein Gefälle auf den ersten Längsträger (9a) zu ausbildet und wobei die Auflage (31) in einem zweiten Abschnitt (35b), der sich vom ersten Abschnitt (35a) bis zum zweiten Längsträger (9b) erstreckt, ein Gefälle auf den zweiten Längsträger (9b) zu ausbildet,
    wobei die Dachkonstruktion (3) von einer umlaufenden Blende (25) umgeben ist, die sich parallel zur Dachebene erstreckt und die eine Blendenhöhe (HB) senkrecht zur Dachebene aufweist, die größer ist als eine maximale Sparrenhöhe (HS) senkrecht zur Dachebene,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Sparren (17) als T-Träger mit einem sich beidseitig senkrecht vom Steg (19) weg erstreckenden Gurt (21) ausgebildet sind, wobei die Sparren (17) mit dem Gurt (21) auf dem ersten Längsträger (9a) und dem zweiten Längsträger (9b) aufliegen.
  2. Dachkonstruktion (3) nach Anspruch 1, wobei die Auflagen (31) von Auflageelementen gebildet werden, wobei jedes Auflageelement zumindest abschnittsweise stoffschlüssig an der Außenfläche (27) des Stegs (19) des jeweiligen Sparrens (17) befestigt ist.
  3. Dachkonstruktion (3) nach Anspruch 2, wobei die Auflageelemente von L-Profilen oder Winkelprofilen gebildet werden und/oder wobei die Auflageelemente stoffschlüssig mit dem Steg (19) des jeweiligen Sparrens (17) verschweißt sind.
  4. Dachkonstruktion (3) nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei eine Sparrenhöhe (HS) des Stegs (19) senkrecht zur Dachebene zwischen dem ersten Längsträger (9a) und dem zweiten Längsträger (9b) konstant ist.
  5. Dachkonstruktion (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Sparren (17) zwischen den Längsträgern (9a, 9b) derart vorgespannt sind, dass die Sparren (17) unter Last der flächigen Dachelemente (33) nicht derart durchbiegen, dass eine auf einen Boden zuweisende Oberfläche des Sparrens (17) eine konvexe Form annimmt.
  6. Dachkonstruktion (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Abschnitt einer jeden Auflage (31) sich vom ersten Längsträger (9a) bis zu einer Mitte des jeweiligen Sparrens (17) erstreckt und wobei sich der zweite Abschnitt einer jeden Auflage (31) sich von einer Mitte des jeweiligen Sparrens (17) bis zum zweiten Längsträger (9b) erstreckt.
  7. Dachkonstruktion (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Längsträger (9a) und der zweite Längsträger (9b) als rinnenförmiges Profil mit jeweils zwei sich in einer Längsrichtung erstreckenden, seitlichen Rändern (13, 15) ausgebildet sind, um von den flächigen Dachelementen (33) ablaufendes Wasser abzuleiten.
  8. Dachkonstruktion (3) nach Anspruch 7, wobei die Sparren (17) nur auf dem seitlichen Rand (15) des ersten Längsträgers (9a) aufliegen, der dem zweiten Längsträger (9b) näher ist, und/oder wobei die Sparren (17) nur auf dem seitlichen Rand (15) des zweiten Längsträgers (9b) aufliegen, der dem ersten Längsträger (9a) näher ist.
  9. Dachkonstruktion (3) nach Anspruch 7 oder 8, wobei der seitliche Rand (15) des ersten Längsträgers (9a), der dem zweiten Längsträger (9b) näher ist, eine geringere Höhe senkrecht zur Dachebene aufweist als der seitliche Rand (13), der weiter vom zweiten Längsträger (9b) entfernt ist, und/oder
    wobei der seitliche Rand (15) des zweiten Längsträgers (9b), der dem ersten Längsträger (9a) näher ist, eine geringere Höhe senkrecht zur Dachebene aufweist als der seitliche Rand (13), der weiter vom ersten Längsträger (9a) entfernt ist.
  10. Dachkonstruktion (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Abschnitt (35a) und der zweite Abschnitt (35b) jeder Auflage (31) jeweils unter einem Winkel von 0,5° bis 10° zur Dachebene geneigt sind, vorzugsweise unter einem Winkel von 1° bis 5° zur Dachebene geneigt sind und weiter bevorzugt unter einem Winkel von 2° bis 4° zur Dachebene geneigt sind.
  11. Dachkonstruktion (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Blendenhöhe (HB) maximal 25 cm und vorzugweise maximal 20 cm beträgt.
  12. Dachkonstruktion (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Blendehöhe (HS) senkrecht zur Dachebene größer ist als eine kombinierte Höhe der Längsträger (9a, 9b) und der Sparren (17) senkrecht zur Dachebene, so dass die gesamte Dachkonstruktion (3) verdeckt wird, wenn man die Dachkonstruktion (3) und die Blende (25) auf eine senkrecht zur Dachebene verlaufende Vertikalebene projiziert.
  13. Wintergarten (1) oder Terrassenüberdachung mit zwei oder mehr Pfosten (5) und einer Dachkonstruktion (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Pfosten (5) die Dachkonstruktion (3) stützen und die Dachebene horizontal verläuft.
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