EP4595820B1 - Regalmodul und regalsystem mit mehreren regalmodulen - Google Patents
Regalmodul und regalsystem mit mehreren regalmodulenInfo
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- EP4595820B1 EP4595820B1 EP24155482.3A EP24155482A EP4595820B1 EP 4595820 B1 EP4595820 B1 EP 4595820B1 EP 24155482 A EP24155482 A EP 24155482A EP 4595820 B1 EP4595820 B1 EP 4595820B1
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B87/00—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
- A47B87/02—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units stackable ; stackable and linkable
- A47B87/0207—Stackable racks, trays or shelf units
- A47B87/0253—Shelves stackable by means of vertical parts integrated or already fixed to the shelves, the parts not being frames or made of tubes or wire
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- A47B57/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
- A47B57/30—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of detachable shelf supports
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Description
- Die vorliegende Offenbarung betrifft ein Regalmodul bzw. einen stapelbaren Kunststoffbehälter oder -tray gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Regalsystem aus mehreren solchen Regalmodulen.
- Es ist bekannt, modulare stapelbare Regale zum Präsentieren von Waren einzusetzen. Die Modulbauweise ermöglicht verschiedene Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Module und damit die Bereitstellung unterschiedlicher Regalsysteme mit unterschiedlichen Höhen. Durch den Rückbau der Regale lassen sich die Abmessungen des Regals für Lager- oder Transportzwecke reduzieren, jedoch leider darunter auch die Stabilität der übereinander gestapelten Regalmodule.
- Es gibt auch Regale mit klappbaren Rahmen- oder Seitenwandteilen. Dazu sind Scharnier- oder Stecksysteme mit Arretierungssystemen zwischen den Seitenwänden und dem Regalboden notwendig. Diese sind komplex und verringern nicht nur die Stabilität und Standfestigkeit der einzelnen Module selbst, sondern des Regals insgesamt
- Es sind ferner Regale bekannt, bei denen der Abstand der Zwischenböden und/oder die Höhe des Regals verstellt werden kann. Diese verfügen dazu über höhenverstellbare Seitenwände. Eine derartige Seitenwand erfordert einen komplexen und kostenintensiven Teleskopmechanismus mit vielen Einzelteilen, was auch die Handhabung solcher Systeme beim Auf- und Abbau recht aufwändig gestaltet. Zudem führt der Teleskopmechanismus zu einer geringen Stabilität der Seitenwand, speziell wenn die Seitenwände klappbar ausgeführt sind. Um die Sichtbarkeit der Ware nicht zu beeinträchtigen, wird zudem eine schlanke Ausführung der Seitenwände angestrebt. Dies erfordert einen schmalen Teleskopmechanismus, was die Knickfestigkeit der Seitenwand einschränkt.
- Ein modulares Regal mit höhenverstellbaren Seitenwänden zum Präsentieren von Waren ist beispielsweise aus
WO 2018 / 109 655 A1 bekannt.WO 2018 / 109 655 A1 offenbart ein faltbares Auslagenregal mit anscharnierten und ausziehbaren Seitenwänden. Dabei sind die Seitenwände mit einer Oberseite eines ersten Bodens gelenkig verbunden und gleitfähig an der Unterseite eines zweiten Bodens angebracht. Die Seitenwände selbst sind teleskopisch ausgeführt. -
DE 86 26 210 U1 offenbart einen Ständer für Gebrauchsgegenstände aus mehreren übereinander angeordneten Sektionsteilen, deren Seitenwände in einer oberen Hälfte eine seitliche Vertiefung aufweisen, die auf eine untere Hälfte der Seitenwände abgestimmt sind. -
offenbart ein stapelbares Displaymodul aus horizontalen Trägern und lateralen Elementen, deren untere Stützflächen Stifte aufweisen und auf deren obere Stützflächen zugehörige abgestimmte Löcher ausgebildet sind.CH 669 507 A5 -
WO 2018 / 109 655 A1 offenbart ein faltbares Displayregal mit teleskopischen Seitenwänden, welche an Zwischenböden über Scharniere und Gleitführungen verbunden sind und auf einem Rollwagen stehen. Die Seitenwände sind klappbar, wobei eine Höhenverstellung durch eine Längenänderung der teleskopierbaren Seitenwände erfolgt. - Herkömmliche modulare Regale mit klapp- und/oder höhenverstellbaren Seitenwänden sind also komplex und weisen eine geringe Stabilität auf.
- Es ist also die Aufgabe der vorliegenden Offenbarung, die Nachteile des Standes der Technik zu überkommen oder zumindest zu mindern und insbesondere ein stapelbares Regalmodul bereitzustellen, das sowohl eine hohe Stabilität als auch eine geringe Komplexität aufweist.
- Diese Aufgabe wird durch ein Regalmodul mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Die vorliegende Offenbarung betrifft ein Regalmodul mit einem, insbesondere rechteckigen, Boden und zumindest zwei, einander gegenüberliegenden, vorzugsweise klapp- oder faltbaren, Seitenwänden, wobei die Seitenwände jeweils einen, insbesondere bodennahen, ersten Seitenwandabschnitt und einen, insbesondere bodenfernen, zweiten Seitenwandabschnitt aufweisen. Der erste Seitenwandabschnitt und der zweite Seitenwandabschnitt sind dabei zueinander komplementär ausgebildet, so dass, wenn das Regalmodul auf ein baugleiches oder kompatibles zweites Regalmodul gesetzt wird, der zweite Seitenwandabschnitt des zweiten Regalmoduls mit dem ersten Seitenwandabschnitt des Regalmoduls zusammensteckbar oder in diesen einführbar ist, insbesondere soweit, dass der zweite Seitenwandabschnitt des zweiten Regalmoduls den Boden des Regalmoduls überragt.
- Das Regalmodul kann vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt sein und ein stapelbares Kunststoffregalmodul sein.
- Das Regalmodul hat vorzugsweise einen im Wesentlichen rechteckigen Boden. Die Seitenwände weisen vorzugsweise jeweils einen ersten oder weiblichen Seitenwandabschnitt und einen zweiten oder männlichen Seitenwandabschnitt auf. Der erste oder weibliche Seitenwandabschnitt ist dabei insbesondere bodennah oder im Falle klapp- oder faltbarer Seitenwände gelenknah und der zweite oder männliche Seitenwandabschnitt ist insbesondere bodenfern oder im Falle klapp- oder faltbarer Seitenwände gelenkfern ausgebildet. Der erste Seitenwandabschnitt weist vorzugsweise mindestens eine Ausnehmung auf, welche den äußeren Abmessungen des zweiten Seitenwandabschnitts angepasst ist bzw. sind. Die äußeren Abmessungen betreffen insbesondere Breite und/oder Höhe und/oder Dicke des zweiten Seitenwandabschnitts. Wenn das Regalmodul auf ein baugleiches oder kompatibles zweites Regalmodul gesetzt wird, kann dadurch der zweite Seitenwandabschnitt des zweiten Regalmoduls in die mindestens eine Ausnehmung des ersten Seitenwandabschnitts des Regalmoduls eintauchen. Das Eintauchen kann insbesondere vollständig und insbesondere soweit, dass der zweite Seitenwandabschnitt des zweiten Regalmoduls den Boden des Regalmoduls überragt, erfolgen.
- Erfindungsgemäß hat jede Seitenwand einen ersten Seitenwandabschnitt, der zur formschlüssigen Kopplung des Regalmoduls mit einem darunter gestapelten Regalmodul dient, und einen zweiten Seitenwandabschnitt, der zur formschlüssigen Kopplung des Regalmoduls mit einem darüber gestapelten Regalmodul dient. Indem die die entsprechenden Seitenwandabschnitte der übereinander gestapelten Regalmodule ineinander tauchen oder ineinandergreifen, überlappen sich die Seitenwandabschnitte der Regalmodule in Höhen- bzw. Stapelrichtung. Dies erlaubt einen unmittelbaren Kraftschluss der Seitenwände zweier Regalmodule miteinander. Dies erhöht zudem die Stabilität einer Verbindung mehrerer Regalmodule untereinander. Dadurch, dass die übereinander angeordneten Regalmodule nicht über gewöhnliche Stapelgeometrien wie Stapelränder, welche in der Regel nur sehr geringe Eintauchtiefen haben und nur ein seitliches Abrutschen der gestapelten Module verhindern, sondern wesentlich ineinandergreifen und sich überlappen, kann die Festigkeit des Stapels, insbesondere die Torsionssteifigkeit der miteinander gekoppelten Regalmodule wesentlich erhöht werden. Durch das Ineinandergreifen und Überlappen der Seitenwände untereinander sind in die Seitenwände sozusagen ineinander gefangen, wodurch verhindert wird, dass die an sich klappbaren Seitenwände versehentlich nach innen klappen. Auch einem Einknicken oder Ein- bzw. Ausbauchen der Seitenwände wird dadurch entgegengewirkt.
- Der modulare Aufbau bietet eine Flexibilität bezüglich der Regalgröße und ermöglicht den Austausch einzelner Module. Ferner wird die Anzahl der notwendigen und am Kraftfluss beteiligten Komponenten reduziert. So kann das Scharnier- oder Stecksystem zwischen bodenferner Seitenwand und Boden eines zweiten Regalmoduls, sowie das Arretierungssystems des Scharniersystems zwischen bodennaher Seitenwand und Boden entfallen.
- D.h. der zweite Seitenwandabschnitt des zweiten Regalmoduls kann von der Geometrie des ersten Seitenwandabschnitts des baugleichen ersten Regalmoduls aufgenommen werden. Das Eintauchen des zweiten Seitenwandabschnitts in den ersten Seitenwandabschnitt kann dabei nur soweit erfolgen, bis die beiden Seitenwandabschnitte einander in Eintauchrichtung kontaktieren. D.h. der erste Seitenwandabschnitt stellt eine Begrenzung und/oder Auflage für den zweiten Seitenwandabschnitt des baugleichen Regalmoduls dar. Das ermöglicht eine Beabstandung zweier baugleicher Regalmodule bzw. deren Böden in Eintauchrichtung und damit eine Nutzung als Regal.
- Der Überlappungsgrad zweier Module übereinander (Überlappungsgrad in Höhenrichtung) kann in einem Bereich von 10% bis 50%, vorzugsweise zwischen 15% bis 45% liegen.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Offenbarung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
- Vorzugsweise sind die Seitenwände jeweils an oder auf einem Rand des Bodens angeordnet. Der Boden kann Ausnehmungen aufweisen. Diese können jeweils den äußeren Abmessungen, insbesondere Breite und/oder Höhe und/oder Dicke, der zweiten Seitenwandabschnitte entsprechen. D. h. der Querschnitt der Ausnehmung im Boden kann dem Querschnitt des zweiten Seitenwandabschnitts entsprechen. Die Ausnehmungen im Boden können mit den zweiten Seitenwandabschnitten und/oder den Ausnehmungen in den ersten Seitenwandabschnitten, insbesondere im aufgeklappten Zustand der Seitenwände, fluchten.
- Dadurch können die zweiten Seitenwandabschnitte des zweiten Regalmoduls durch die Ausnehmungen im Boden hindurch in die Ausnehmungen der ersten Seitenwandabschnitte des ersten Regalmoduls eintauchen und sind so orthogonal zur Eintauchrichtung im Boden festgelegt. Indem ein Seitenwandabschnitt des Regalmoduls nicht nur in einen Seitenwandabschnitt des darüber gestapelten Regalmoduls eingreift, sondern durch eine Ausnehmung dessen Bodens hindurch taucht oder gesteckt wird, ist die Seitenwand auch in dem Boden des darüber gestapelten Regalmoduls gefangen, wodurch die Torsionssteifigkeit der Seitenwand bzw. des Regals insgesamt weiter erhöht wird. Dadurch können Querkräfte zwischen den Seitenwänden des zweiten Regalmoduls und dem Boden des ersten Regalmoduls übertragen werden. Zudem kann sich mit der zusätzlichen Auflagefläche die Länge einer Kontaktfläche zwischen den Regalmodulen erhöhen. Damit verlängert sich der Hebelarm zur Übertragung von Biege- und/oder Kippmomenten zwischen mehreren Regalmodulen.
- Erfindungsgemäß weist der Boden und/oder die Seitenwände Rast- oder Verriegelungselemente auf. An den Seitenwänden können diese an dem ersten Seitenwandabschnitt, an dem zweiten Seitenwandabschnitt oder an beiden Seitenwandabschnitten ausgebildet sein. Mithilfe der Rast- oder Verriegelungselemente können zwei baugleiche oder kompatible Regalmodule im aufeinandergesetzten Zustand miteinander werkzeuglos arretiert werden.
- Eine Arretierung erfolgt in unterschiedlichen Raststufen und damit in unterschiedlichen Abständen der Regalmodule zueinander. Damit kann die Unterteilung eines Regals aus den erfindungsgemäßen Regalmodulen variiert und auf das zu präsentierende Produkt angepasst werden. Ebenso kann eine Gesamthöhe des Regals aus einer bestimmten Anzahl an Regalmodulen variiert werden. Durch die Raststufen kann der Überlappungsgrad zweier Module übereinander, mehrstufig, vorzugsweise in gleichen Abständen, in einem Bereich von 10% bis 50%, vorzugsweise 15% bis 45% einstellt und variiert werden.
- Es ist weiterhin vorteilhaft, dass die Rast- oder Verriegelungselemente federelastisch in eine Verriegelungsposition vorgespannt sind, das heißt, dass die Rast- oder Verriegelungselemente bei Passieren der Verriegelungsposition diese selbständig einnehmen, das heißt in dieser verrasten. Mit Hilfe eines Entriegelungsmechanismus können die Rast- oder Verriegelungselemente aus der Verriegelungsposition entriegelt werden. Die zweiten Seitenwandabschnitte können auf der bodenfernen Seite Einführschrägen aufweisen, um beim Einführen der zweiten Seitenwandabschnitte die Rast- oder Verriegelungselemente im Boden oder den ersten Seitenwandabschnitten in eine Entriegelungsposition zu verdrängen und selbsttätig in einer ersten Raststufe zu verriegeln.
- Eine Bodenunterseite kann Einführschrägen aufweisen, um Rast- oder Verriegelungselemente, welche in den ersten und/oder zweiten Seitenwandabschnitten ausgebildet sind, zu verdrängen.
- Mit der Bodenunterseite ist in diesem Zusammenhang die Seite des Bodens des Regalmoduls gemeint, die auf dem Untergrund aufliegt, wenn das Regalmodul steht. Eine Bodenoberseite ist die Seite des Bodens, auf der Waren aufliegen können.
- Vorzugsweise können die Rast- oder Verriegelungselemente asymmetrisch ausgebildet sein, wobei eine in eine Richtung der Bodenunterseite zeigende Seite des Rast- oder Verriegelungselements eine Abschrägung aufweisen kann. Diese erleichtert eine Demontage des Regals beziehungsweise die Vergrößerung des Abstands der Böden zweier Regalmodule zueinander, indem eine zu einer Entriegelung notwendige Auslenkung des Rast- oder Verriegelungselements verringert wird. Die Abschrägung ist nicht oder nur in geringerem Ausmaß an der in eine Richtung der Bodenoberseite zeigende Seite des Rast- oder Verriegelungselements ausgebildet. Die Belastung einer in eine Richtung einer Bodenunterseite zeigende Seite des Rast- oder Verriegelungselements ist aufgrund einer Gewichtskraft größer als die der gegenüberliegenden Seite. Dem wird mit einer Asymmetrie der Rast- oder Verriegelungselemente Rechnung getragen.
- D.h. eine Arretierung in die erste Raststufe kann aufgrund der Einführschrägen ohne Betätigung des Entriegelungsmechanismus erfolgen. Für ein weiteres Eintauchen der Seitenwände, d.h. einen geringeren Abstand der Böden zweier Regalmodule zueinander ist eine vollständige Betätigung des Entriegelungsmechanismus nötig, um die Rast- oder Verriegelungselemente aus der Verriegelungsposition zu bringen. Für die Demontage des Regals beziehungsweise die Vergrößerung des Abstands zweier Böden zueinander kann aufgrund der Abschrägungen des Rast- oder Verriegelungselements eine geringere Betätigung des Entriegelungsmechanismus ausreichend sein.
- Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung weist das Regalmodul (zusätzlich zu den Seitenwänden) zumindest eine Stützwand, welche an einer dritten Seite des Bodens, z.B. an der Rückseite des Regals, vorgesehen ist. Diese kann insbesondere mittig vorgesehen sein und am Boden klappbar angelenkt oder mit diesem koppelbar sein. Die Stützwand weist einen, insbesondere bodennahen oder im Falle einer klapp- oder faltbaren Stützwand gelenknahen, ersten oder weiblichen Stützwandabschnitt und einen, insbesondere bodenfernen oder im Falle einer klapp- oder faltbaren Stützwand gelenkfernen, zweiten oder männlichen Stützwandabschnitt auf. Der erste Stützwandabschnitt weist eine Ausnehmung auf, welche den äußeren Abmessungen, insbesondere Breite und/oder Höhe und/oder Dicke, des zweiten Stützwandabschnitts angepasst ist. Dadurch kann, wenn das Regalmodul auf ein baugleiches oder kompatibles zweites Regalmodul gesetzt wird, der zweite Stützwandabschnitt des zweiten Regalmoduls in die Ausnehmung des ersten Stützwandabschnitts des Regalmoduls eintauchen. Dies kann insbesondere vollständig und insbesondere soweit erfolgen, dass der zweite Stützwandabschnitt des zweiten Regalmoduls den Boden des Regalmoduls überragt. D.h. das Konzept der Stützwand gleicht jedem der Seitenwände. Die Stützwand kann, insbesondere teilweise eine Rückwand ausbilden, die ein Verrutschen der Waren über den Rand der Rückseite hinaus verhindern kann. Die Stützwand kann zudem eine zusätzliche Führung des Bodens darstellen und dessen Durchbiegung verringern. Dies ist speziell wenn der Boden mit schweren Lasten belastet ist hilfreich.
- Vorzugsweise ist die Stützwand derart auf die Seitenwände abgestimmt, dass diese bei gleichem Abstand der Böden zweier Regalmodule einen Anschlag aufweisen. D.h. dass die beiden Stützwandabschnitte können einander in Eintauchrichtung dann kontaktieren, wenn die beiden Seitenwandabschnitte einander in Eintauchrichtung ebenfalls kontaktieren. Der Kontakt der beiden Stützwandabschnitte kann ebenfalls auf eine Arretierung der Seitenwände, insbesondere die niedrigste Raststufe abgestimmt sein.
- Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung kann an der Bodenunterseite des Regalmoduls eine Ausnehmung zum vollständigen oder bodenbündigen Verstauen der Stützwand vorgesehen sein, in welche die Stützwand hineingeklappt oder -geschoben werden kann.
- D.h. bei Nichtgebrauch der Stützwand kann diese platzsparend verstaut werden und behindert so weder einen Stapelvorgang der Module mit eingeklappten Seitenwänden, noch erschweren sie einen Montagevorgang der einzelnen Regalmodule zu einem Regal, bei dem die Stützwände nicht notwendig werden.
- Nach einem weiteren optionalen Aspekt weist der zweite Seitenwandabschnitt zwei seitliche Rahmenelemente und einen Wandflächenabschnitt auf. Diese können einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt bilden. Die seitlichen Rahmenelemente können jeweils auf unterschiedlichen Höhen, nach innen offene Rastvertiefungen zur Aufnahme der Rast- oder Verriegelungselemente aufweisen. Diese können vorzugsweisen gleichmäßig beabstandet sein. D.h. dass die Rast- oder Verriegelungselemente kraftschlüssig mit den Rahmenelementen verbunden werden können, die die Last, insbesondere die Gewichtskraft in einer Höhenrichtung ableiten kann. Der Wandflächenabschnitt kann als Verbindungs- und Stabilisierungselement zwischen den Rahmenelementen dienen.
- Vorzugsweise ist eine Oberkannte des ersten und/oder zweiten Seitenwandabschnitts oder zumindest der Wandflächenabschnitt bogen-, insbesondere kreisbogenförmig.
- Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung ist die Ausnehmung im Boden im Wesentlichen U-förmig ausgebildet. D. h. der zweite Seitenwandabschnitt mit im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt nach dem vorangegangenen Aspekt kann in die gleichförmige Ausnehmung eintauchen. Die Rast- oder Verriegelungselemente können federelastisch vorgespannt zu beiden Seiten nach außen in die beiden Schenkel der U-förmigen Ausnehmung ragen. D.h. die Rast- oder Verriegelungselemente liegen, zumindest teilweise, in einem Abschnitt im Boden zwischen den Schenkeln der Ausnehmung und führen bei Verriegelung zu einem Kraftschluss mit dem Abschnitt. D.h. die Rast- oder Verriegelungselemente bewegen sich voneinander weg, um zu verriegeln. Durch Betätigen eines Verbindungselements der Rast- oder Verriegelungselemente können diese gemeinsam nach innen in eine Entriegelungsposition gebracht werden. D.h. die Rast- oder Verriegelungselemente bewegen sich zueinander hin, um zu entriegeln. Dabei können mehrere Rast- oder Verriegelungselemente mit einer zentralen Betätigung des Verbindungselements entriegelt werden. Das Verbindungselement verbindet mehrere Rast- oder Verriegelungselemente, insbesondere zwei gegenüberliegende einer Seite, d.h. einer Ausnehmung.
- Vorzugsweise sind die Seitenwände mit dem Boden derart gelenkig verbunden, dass die Seitenwände nach innen und bodenparallel übereinander klappbar sind. D.h., dass die Seitenwände in einem eingeklappten Zustand parallel zum Boden sind und auf diesem bzw. auf der Seitenwand aufliegen. Wenn die Seitenwände höher als die halbe Bodenbreite sind, kann dies mithilfe von unterschiedlich vom Boden beabstandeten Gelenkachsen der beiden Seitenwände ermöglicht werden. Unterschiedlich vom Boden beabstandete Gelenkachsen können über ein Gelenk, dessen Gelenkstrift in Höhenrichtung verschieblich gelagert ist ausgeführt sein. Die bodenseitigen Gelenkabschnitte können als Stapelgeometrien dienen und in entsprechende Ausnehmung an der Bodenunterseite eines darüber gestapelten Regalmoduls formschlüssig eintauchen. D.h. für Lager- oder Transportzwecke können die Regalmodule demontiert, die Seitenwände zusammengeklappt und die Regalmodule aufeinandergestapelt werden. Das formschlüssige Eintauchen der Stapelgeometrien in Ausnehmung an der Bodenunterseite verhindert das Verrutschen der aufeinandergestapelten Regalmodule und ermöglicht so einen sicheren Transport oder eine sichere Lagerung.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird ferner gelöst durch ein Regalsystem gemäß einem weiteren nebengeordneten Anspruch mit zumindest zwei Regalmodulen eines der obigen Aspekte.
- Nach einem weiteren optionalen Aspekt der Offenbarung weist das Regalsystem ferner einen Rollwagen oder Dolly auf. Der Rollwagen oder Dolly kann einen Boden und einer Vielzahl an Rollen an einer Bodenunterseite aufweisen. Der Boden des Rollwagens und der Boden der Regalmodule können so aufeinander abgestimmt sein, dass der Regalmodulstapel rutschfest oder formschlüssig auf dem Rollwagen platziert werden kann. Dazu kann der Boden des Rollwagens und der Boden der Regalmodule insbesondere aufeinander abgestimmte Stapelgeometrien aufweisen. Mithilfe des Rollwagens oder Dollys kann das Regalsystem leichter transportiert und positioniert werden. Die rutschfeste oder formschlüssige Platzierung auf dem Rollwagen ermöglicht eine sichere Handhabung, speziell beim Schieben oder Ziehen des Regalsystems.
- Kurzbeschreibung der Figuren
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Fig. 1 zeigt eine isometrische Darstellung eines offenbarungsgemäßen Regalmoduls; -
Fig. 2 zeigt eine isometrische Darstellung zweier offenbarungsgemäßer Regalmodule, positioniert um ein Eintauchen zu ermöglichen; -
Fig. 3a zeigt eine Seitendarstellung zweier miteinander arretierter offenbarungsgemäßer Regalmodule; -
Fig. 3b zeigt eine Schnittdarstellung zweier miteinander arretierter offenbarungsgemäßer Regalmodule mit einem Schnittverlauf und einer Projektionsrichtung ausFig. 3a ; -
Fig. 4 zeigt eine isometrische Darstellung einer modifizierten Ausführungsform des offenbarungsgemäßen Regalmoduls mit einer aufgeklappten Stützwand; -
Fig. 5 zeigt eine isometrische Darstellung einer Unteransicht einer modifizierten Ausführungsform des offenbarungsgemäßen Regalmoduls mit einer eingeklappten Stützwand; -
Fig. 6 zeigt eine isometrische Darstellung der modifizierten Ausführungsform des offenbarungsgemäßen Regalmoduls mit der eingeklappten Stützwand; -
Fig. 7 zeigt eine isometrische Darstellung des offenbarungsgemäßen Regalmoduls mit eingeklappten Seitenwänden; -
Fig. 8 zeigt eine isometrische Darstellung eines Stapels der offenbarungsgemäßen Regalmodule; -
Fig. 9 zeigt eine isometrische Darstellung einer modifizierten Ausführungsform eines offenbarungsgemäßen Regalsystems auf einem Rollwagen; -
Fig. 10 zeigt eine isometrische Darstellung einer modifizierten Ausführungsform des offenbarungsgemäßen Regalsystems auf dem Rollwagen mit einem geringen Abstand von Böden; und -
Fig. 11 zeigt eine isometrische Darstellung der modifizierten Ausführungsform des offenbarungsgemäßen Regalsystems auf dem Rollwagen mit einem großen Abstand der Böden; -
Fig. 1 zeigt ein offenbarungsgemäßes Regalmodul 2. Das Regalmodul 2 weist einen im Wesentlichen rechteckigen Boden 4 mit zwei langen Seiten und zwei kurzen Seiten auf. An den gegenüberliegenden kurzen Seiten sind zwei Seitenwände 6 auf einer Bodenoberseite 8 mit dem Boden 4 schwenkbeweglich verbunden. Die Seitenwände 6 lassen sich von einer aufgerichteten oder aufgeklappten Stellung, wie sie in derFig. 1 gezeigt ist, nach innen und übereinander klappen (vgl.Fig. 7 ). - Die Seitenwände 6 weisen einen ersten Seitenwandabschnitt 10 und einen zweiten Seitenwandabschnitt 12 auf. Der erste Seitenwandabschnitt 10 ist torbogenförmig gestaltet, mittig offen und über zwei seitliche Rahmenelemente 14 mit dem Boden 4 gelenkig verbunden.
- Der sich an den ersten Seitenwandabschnitt 10 unmittelbar anschließende zweite Seitenwandabschnitt 12, der in Höhenrichtung Z (in der aufgeklappten Stellung) sich unmittelbar oberhalb des ersten Seitenwandabschnitts 10 befindet, ist ebenfalls bogenförmig gestaltet, aber mittig geschlossen und in der Breite bzw. Tiefenrichtung Y des Regalmoduls 2 schmäler als der erste Seitenwandabschnitt 10. Der zweite Seitenwandabschnitt 12 hat einen (nach außen offenen) U-förmigen Querschnitt mit einem dünnwandigen Wandflächenabschnitt, der seitlich von zwei dickeren Rahmenelementen 15 eingefasst ist. Die Rahmenelemente 14 des ersten Seitenwandabschnitts 10 und die Rahmenelemente 15 des zweiten Seitenwandabschnitts 12 sind über winklige Verbindungsrahmenelemente miteinander verbunden.
- Im ersten Seitenwandabschnitt 10 ist zentral eine Ausnehmung 16 ausgebildet. Diese ist vorgesehen und ausgebildet, den zweiten Seitenwandabschnitt 12 eines zweiten (identischen oder kompatiblen) Regalmoduls 18 aufzunehmen. Dazu entspricht eine Länge der Ausnehmung 16, d.h. die Abmessung in Tiefenrichtung Y des Regalmoduls 2, der Breite des zweiten Seitenwandabschnitts 12. Ebenso entspricht eine Breite der Ausnehmung 16, d.h. die Abmessung in Breitenrichtung X des Regalmoduls 2, der Dicke des zweiten Seitenwandabschnitts 12. Eine Höhe der Ausnehmung 16 ergibt sich aus einer Höhe des zweiten Seitenwandabschnitts 12 und einem Abstand des ersten Seitenwandabschnitts 10 zu einer Bodenunterseite 24.
- In der Nähe eines Randes 26 ist im Boden 4, jeweils unterhalb der Seitenwände 6, eine (nach außen offenen) U-förmige Ausnehmung 28 ausgebildet. Diese entspricht in Tiefenrichtung Y und Breitenrichtung X den Abmessungen des zweiten Seitenwandabschnitts 12, so dass der zweite Seitenwandabschnitt 12 des zweiten (identischen oder kompatiblen) Regalmoduls 18 von unten durch die Ausnehmung 28 ein- und durchgesteckt werden kann.
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Fig. 2 zeigt übereinander das Regalmodul 2 und das zweite Regalmodul 18, welche baugleich sind, und zwar in einem Zustand vor dem Übereinanderstapeln. Das Regalmodul 2 ist derart über dem zweiten Regalmodul 18 positioniert, dass die Ausnehmungen 28 im Boden 4 und die Ausnehmungen 16 der Seitenwände 6 des Regalmoduls 2 mit dem zweiten Seitenwandabschnitten 12 des zweiten Regalmoduls 18 fluchten. - Wenn das Regalmodul 2 auf das zweite Regalmodul 18 gesetzt wird, können die zweiten Seitenwandabschnitte 12 des zweite Regalmoduls 18 somit zunächst durch die jeweilige Ausnehmung 28 in dem Boden 4 hindurch und unmittelbar anschließend in die jeweilige Ausnehmungen 16 der ersten Seitenwandabschnitte 10 des Realmoduls 2 eintauchen. Der zweite Seitenwandabschnitt 12 des zweiten Regalmoduls 18 wird dabei an drei Seiten, d.h. oben, links und rechts von dem ersten Seitenwandabschnitt 10 des Regalmoduls 2 umgeben. Der zweite Seitenwandabschnitt 12 des zweiten Regalmoduls 18 wird zudem an vier Seiten, d.h. in Tiefenrichtung Y und Breitenrichtung X, zumindest teilweise von der Ausnehmung 28 im Boden 4 des Regalmoduls 2 umgeben.
- Im eingetauchten Zustand kontaktieren die seitlichen Außenflächen (27) des zweiten Seitenwandabschnitts (12), zumindest teilweise die seitlichen Innenflächen (29) des ersten Seitenwandabschnitts (10).
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Fig. 3a zeigt eine Seitenansicht des Regalmoduls 2, welches auf das zweite Regalmodul 18 aufgesetzt ist, sodass die beiden zweiten Seitenwandabschnitte 12 des zweiten Regalmoduls 18 im Boden 4 und in den ersten Seitenwandabschnitten 10 des Regalmoduls 2 eingetaucht sind. -
Fig. 3b zeigt eine Schnittdarstellung des Regalmoduls 2 und des daran arretierten zweiten Regalmoduls 18 mit einem Schnittverlauf und einer Projektionsrichtung ausFig. 3a . Die baugleichen Regalmodule 2, 18 weisen im Boden 4 unterhalb jeder Seitenwand 6 je zwei Rast- oder Verriegelungselemente 30 auf. In der Schnittdarstellung sind diese innerhalb der U-förmigen Ausnehmung 28 ausgebildet. Die Rast- oder Verriegelungselemente 30 sind vorgesehen und ausgebildet sich, sich jeweils nach außen und nach innen, d.h. in Tiefenrichtung Y, zu bewegen. - Die Rahmenelemente 15 des zweiten Seitenwandabschnitts 12 haben in Höhenrichtung Z gleichmäßig beabstandet eine Vielzahl an jeweils nach innen weisende Öffnungen, welche als Raststufen 32 dienen. Damit können die Rast- oder Verriegelungselemente 30 je in eine Raststufe 32 gleiten und die Regalmodule 2,18 miteinander arretieren. Die Rast- oder Verriegelungselemente 30 verrasten dabei mit der jeweiligen Raststufe 32 auf der gleichen Höhe, d.h. dem gleichen Abstand vom Boden 4. Die Rast- oder Verriegelungselemente 30 liegen dabei in einer Verriegelungsposition 34. In dieser ragen die Rast- oder Verriegelungselemente 30, zumindest teilweise in die Ausnehmung 28 des Bodens 4. Die Rast- oder Verriegelungselemente 30 können mithilfe eines Entriegelungsmechanismus 36 aus der Verriegelungsposition 34 in eine Entriegelungsposition 38 gebracht werden. Dazu sind die unterhalb einer Seitenwand 6 gegenüberliegenden Rast- oder Verriegelungselemente 30 mithilfe des Entriegelungsmechanismus 36 verbunden. Die Rast- oder Verriegelungselemente 30 nehmen die Verriegelungsposition 34 federelastisch ein. Dies kann mithilfe des Entriegelungsmechanismus 36 bzw. Verbindungselements 64 erfolgen, der bzw. das ausgebildet ist, die gegenüberliegenden Rast- oder Verriegelungselemente 30 unterhalb einer Seitenwand 6 voneinander weg zu bewegen.
- Auf der Oberseite der Rast- oder Verriegelungselemente 30 sind Abschrägungen 40 ausgebildet. An einer Oberseite der Seitenwand 6, d.h. an einem bodenfernen Ende des zweiten Seitenwandabschnitts 12 sind Einführschrägen 42 ausgebildet. Pro Seitenwand 6 sind zwei Einführschrägen 42 ausgebildet, die einander auf gleicher Höhe gegenüberliegen. Die Einführschrägen 42 sind vorgesehen und ausgebildet, die Rast- oder Verriegelungselemente 30 beim Vorbeigleiten an diesen aus der Verriegelungsposition 34 in eine Entriegelungsposition 38 zu bringen.
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Fig. 4 zeigt eine modifizierte Ausführungsform des Regalmoduls 2 mit einer Stützwand 44 an einer langen Seite des Bodens 4. Diese ist mittig zwischen den beiden Seitenwänden 6 ausgebildet. Der Boden 4 weist dazu eine Ausnehmung 46 auf, in der die Stützwand 44 teilweise am Boden 4 anliegt. Die Stützwand 44 bilden einen ersten Stützwandabschnitt 48 und einen zweiten Stützwandabschnitt 50 aus. Der erste Stützwandabschnitt 48 geht von der Bodenunterseite 24 aus und ist an der Ausnehmung 46 am Boden 4 fixiert. Der zweite Stützwandabschnitt 50 folgt auf den ersten Stützwandabschnitt 48 in Höhenrichtung Z. Im ersten Stützwandabschnitt 48 ist zentral eine Ausnehmung 52 ausgebildet. Diese ist vorgesehen und ausgebildet, den zweiten Stützwandabschnitt 50 des zweiten Regalmoduls 18 aufzunehmen. Dazu entspricht eine Länge der Ausnehmung 52, d.h. die Abmessung in Breitenrichtung X des Regalmoduls 2, der Breite des zweiten Stützwandabschnitt 50. Ebenso entspricht eine Breite der Ausnehmung 52, d.h. die Abmessung in Tiefenrichtung Y des Regalmoduls 2, der Dicke des zweiten Stützwandabschnitts 50. Eine Höhe der Ausnehmung 52 ergibt sich aus einer Höhe des zweiten Stützwandabschnitt 50. Die Ausnehmung 46 entspricht in Tiefenrichtung Y und Breitenrichtung X den Abmessungen des ersten Stützwandabschnitts 48. Eine Länge in Höhenrichtung Z des zweiten Stützwandabschnitts 50 entspricht der Länge des zweiten Seitenwandabschnitts 12. -
Fig. 5 zeigt eine isometrische Unteransicht einer modifizierten Ausführungsform des Regalmoduls 2. Die Stützwand 44 ist gelenkig mit dem Boden 4 verbunden. Die Stützwand 44 liegt in einer Ausnehmung 54 des Bodens 4 an der Bodenunterseite 24. Die Ausnehmung 54 schließt an die Ausnehmung 46 an. Die Stützwand 44 und der Boden 4 schließen bündig ab. Die Stützwand 44 ist um etwa 270 Grad gegenüber einer Stützposition um eine Achse in Breitenrichtung X rotiert. An den Ecken der Bodenunterseite 24 sind Ausnehmungen 56 im Boden 4 ausgebildet. Diese liegen in Höhenrichtung Z unterhalb der ersten Seitenwandabschnitte 10. - Die Unteransicht in
Fig. 5 zeigt ferner die Ausnehmung 28 im Boden 4, in welche der zweite Seitenwandabschnitt 12, insbesondere die seitlichen Rahmenelemente 15 mit dem dazwischen angeordneten Wandflächenabschnitt, des zweiten Regalmoduls 18 eintauchen kann. Die Ausnehmung 28 weist entsprechend des zweiten Seitenwandabschnitts 12 einen U-förmigen Querschnitt auf. Die beiden Schenkel entsprechen in Tiefenrichtung Y und Breitenrichtung X den Abmaßen der Rahmenelemente 15. -
Fig. 6 zeigt die modifizierte Ausführungsform des Regalmoduls 2 mit eingeklappter Stützwand 44 in der Ausnehmung 54 des Bodens 4. -
Fig. 7 zeigt das Regalmodul 2 mit eingeklappten Seitenwänden 6. Eine Seitenwand 6 liegen parallel zur Bodenoberseite 8 auf dem Boden 4 auf. Die zweite Seitenwand 6 liegt parallel zur Bodenoberseite 8 auf der Seitenwand 6 auf. An Ecken der Bodenoberseite 8 sind Gelenkabschnitte 66 ausgebildet. Die Seitenwände sind über die Gelenkabschnitte 66 mit dem Boden 4 gelenkig verbunden. Im Gelenkabschnitt 66 ist eine Rastnase 68 oder eine andere Arretierung ausgebildet, um den aufgeklappten Zustand der Seitenwand 6 zu fixieren. Dies stabilisiert die Seitenwand 6 und verhindert ein Anheben der Seitenwand 6 in dessen aufgeklappten Zustand. Der Gelenkabschnitt 66 ist als Stapelgeometrie 70 vorgesehen und ausgebildet, welche beim Übereinanderstapeln im zusammengeklappten Zustand in entsprechende Ausnehmungen 56 auf der Bodenunterseite 24 eintauchen (vgl.Fig. 5 ). -
Fig. 8 zeigt mehrere aufeinander gestapelte Regalmodule 2 mit eingeklappten Seitenwänden 6. -
Fig. 9 zeigt ein erfindungsgemäßes Regalsystem 72 aus zwei Regalmodulen 2 mit einem Rollwagen 74. Die Regalmodule 2 sind miteinander arretiert, das untere Regalmodul 2 liegt auf dem Rollwagen 74 auf. Der Rollwagen verfügt über vier Rollen 76 an der Bodenunterseite 24. An dessen Oberseite ist eine Stapelgeometrie 78 ausgebildet. Die Stapelgeometrie ist auf die Bodenunterseite 24 des Regalmoduls 2 abgestimmt und ermöglicht ein sicheres Abstellen des Regalmoduls 2 bzw. des Regalsystems 72 auf dem Rollwagen 74. -
Fig. 10 zeigt das Regalsystem 72 aus sechs miteinander arretierten Regalmodulen 2 auf einem Rollwagen 74. Die Regalmodule 2 sind jeweils in der niedrigen Raststufe 32 arretiert. -
Fig. 11 zeigt das Regalsystem 72 ausFig. 10 , wobei die Regalmodule 2 jeweils in der höchsten Raststufe 32 arretiert sind. - Wie aus den
Fig. 10 und11 ersichtlich, ist das oberste Regalmodul 2 zusammengeklappt. Somit kann das erfindungsgemäße Regalmodul im zusammengeklappten Zustand auch als Regaldecke oder oberer Regalabschluss fungieren.
Claims (11)
- Regalmodul (2), vorzugsweise aus Kunststoff, mit:einem, insbesondere rechteckigen, Boden (4); undzumindest zwei, einander gegenüberliegenden, vorzugsweise klapp- oder faltbaren, Seitenwänden (6), wobeidie Seitenwände (6) jeweils einen, insbesondere bodennahen, ersten Seitenwandabschnitt (10) und einen, insbesondere bodenfernen, zweiten Seitenwandabschnitt (12) aufweisen, wobeider erste Seitenwandabschnitt (10) und der zweite Seitenwandabschnitt (12) zueinander komplementär ausgebildet sind, so dass, wenn das Regalmodul (2) auf ein baugleiches oder kompatibles zweites Regalmodul (18) gesetzt wird, der zweite Seitenwandabschnitt (12) des zweiten Regalmoduls (18) mit dem ersten Seitenwandabschnitt (10) des Regalmoduls (2) zusammensteckbar oder in diesen einführbar ist, insbesondere soweit, dass der zweite Seitenwandabschnitt (12) des zweiten Regalmoduls (18) den Boden (4) des Regalmoduls (2) überragt, dadurch gekennzeichnet, dassder Boden (4) und/oder die ersten Seitenwandabschnitte (10) und/oder die zweiten Seitenwandabschnitte (12) Rast- oder Verriegelungselemente (30) aufweisen, um zwei baugleiche oder kompatible Regalmodule (2) im aufeinandergesetzten Zustand in unterschiedlichen Abständen zueinander und in unterschiedlichen Raststufen (32) miteinander werkzeuglos zu arretieren.
- Regalmodul (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Seitenwandabschnitt (10) mindestens eine Ausnehmung (16) aufweist, welche den äußeren Abmessungen, insbesondere Breite und/oder Höhe und/oder Dicke, des zweiten Seitenwandabschnitts (12) angepasst ist, so dass, wenn das Regalmodul (2) auf das zweite Regalmodul (18) gesetzt wird, der zweite Seitenwandabschnitt (12) des zweiten Regalmoduls (18), insbesondere vollständig, in die mindestens eine Ausnehmung (16) des ersten Seitenwandabschnitts (10) des Regalmoduls (2) eintauchen kann. - Regalmodul (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dassdie Seitenwände (6) jeweils an oder auf einem Rand (26) des Bodens (4) angeordnet sind, undder Boden (4) Ausnehmungen (28) aufweist, welche jeweils den äußeren Abmessungen, insbesondere Breite und/oder Höhe und/oder Dicke, der zweiten Seitenwandabschnitte (12) entsprechen und, insbesondere im aufgeklappten Zustand, mit den zweiten Seitenwandabschnitten (12) und/oder den Ausnehmungen (16) in den ersten Seitenwandabschnitten (10) fluchten, so dass die zweiten Seitenwandabschnitte (12) des zweiten Regalmoduls (18) durch die Ausnehmungen (28) im Boden (4) hindurch mit den ersten Seitenwandabschnitten (10) des Regalmoduls (2) zusammensteckbar oder in diese einführbar sind.
- Regalmodul (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dassdie Rast- oder Verriegelungselemente (30) federelastisch in eine Verriegelungsposition (34) vorgespannt sind und mittels eines Entriegelungsmechanismus (36) entriegelbar sind, unddie zweiten Seitenwandabschnitte (12) auf der bodenfernen Seite Einführschrägen (42) aufweisen, um beim Einführen der zweiten Seitenwandabschnitte (12) die Rast- oder Verriegelungselemente (30) im Boden (4) oder den ersten Seitenwandabschnitten (10) in eine Entriegelungsposition (38) zu verdrängen und selbsttätig in einer ersten Raststufe (32) zu verriegeln.
- Regalmodul (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ferner gekennzeichnet durch:zumindest eine Stützwand (44), welche an einer dritten Seite, insbesondere mittig, des Bodens (4) vorgesehen ist und an diesem klappbar angelenkt oder mit diesem koppelbar ist, wobeidie Stützwand (44) einen, insbesondere bodennahen, ersten Stützwandabschnitt (48) und einen, insbesondere bodenfernen, zweiten Stützwandabschnitt (50) aufweist,der erste Stützwandabschnitt (48) eine Ausnehmung (52) aufweist, welche den äußeren Abmessungen, insbesondere Breite und/oder Höhe und/oder Dicke, des zweiten Stützwandabschnitts (50) angepasst ist, so dass, wenn das Regalmodul auf ein baugleiches oder kompatibles zweites Regalmodul (18) gesetzt wird, der zweite Stützwandabschnitt (50) des zweiten Regalmoduls (18), insbesondere vollständig, in die Ausnehmung (52) des ersten Stützwandabschnitts (48) des Regalmoduls (2) eintauchen kann, insbesondere soweit, dass der zweite Stützwandabschnitt (50) des zweiten Regalmoduls (18) den Boden (4) des Regalmoduls (2) überragt.
- Regalmodul (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
an der Bodenunterseite (24) eine Ausnehmung (54) zum vollständigen oder bodenbündigen Verstauen der Stützwand (44) vorgesehen ist, in welche die Stützwand (44) hineingeklappt oder -geschoben werden kann. - Regalmodul (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dassder zweite Seitenwandabschnitt (12) zwei seitliche Rahmenelemente (15) und einen Wandflächenabschnitt aufweist, welche einen im Wesentlich U-förmigen Querschnitt bilden, wobeidie seitlichen Rahmenelemente (15) jeweils auf unterschiedlichen Höhen, vorzugsweisen gleichmäßig beabstandet, nach innen offene Rastvertiefungen (62) zur Aufnahme der Rast- oder Verriegelungselemente (30) aufweisen.
- Regalmodul (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausnehmung (28) im Boden (4) im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und die Rast- oder Verriegelungselemente (30) federelastisch vorgespannt zu beiden Seiten nach außen in die beiden Schenkel der U-förmigen Ausnehmung (28) ragen und durch Betätigen eines Verbindungselements (64) der Rast- oder Verriegelungselemente (30) gemeinsam nach innen in eine Entriegelungsposition (38) gebracht werden können. - Regalmodul (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (6) mit dem Boden (4) derart gelenkig verbunden sind, dass die Seitenwände (6) nach innen und bodenparallel übereinander klappbar sind, und bodenseitige Gelenkabschnitte (66) als Stapelgeometrien (70) dienen und in entsprechende Ausnehmung (56) an der Bodenunterseite (24) eines darüber gestapelten Regalmoduls (2) formschlüssig eintauchen. - Regalsystem (72) mit:
zumindest zwei Regalmodulen (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9. - Regalsystem (72) nach Anspruch 10, ferner miteinem Rollwagen (74) oder Dolly, mit einem Boden (4) und einer Vielzahl an Rollen (76) an einer Bodenunterseite (24), wobeider Boden des Rollwagens (74) und der Boden (4) der Regalmodule (2) so aufeinander abgestimmt sind, insbesondere aufeinander abgestimmte Stapelgeometrien (78) aufweisen, so dass der Regalmodulstapel rutschfest oder formschlüssig auf dem Rollwagen (74) platziert werden kann.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| EP24155482.3A EP4595820B1 (de) | 2024-02-02 | 2024-02-02 | Regalmodul und regalsystem mit mehreren regalmodulen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| EP24155482.3A EP4595820B1 (de) | 2024-02-02 | 2024-02-02 | Regalmodul und regalsystem mit mehreren regalmodulen |
Publications (2)
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| EP4595820A1 EP4595820A1 (de) | 2025-08-06 |
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24155482.3A Active EP4595820B1 (de) | 2024-02-02 | 2024-02-02 | Regalmodul und regalsystem mit mehreren regalmodulen |
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-
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