EP4532877B1 - Funktionseinheit mit einem türfach für eine verschiebbar gehaltene tür - Google Patents
Funktionseinheit mit einem türfach für eine verschiebbar gehaltene türInfo
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- EP4532877B1 EP4532877B1 EP23730470.4A EP23730470A EP4532877B1 EP 4532877 B1 EP4532877 B1 EP 4532877B1 EP 23730470 A EP23730470 A EP 23730470A EP 4532877 B1 EP4532877 B1 EP 4532877B1
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Funktionseinheit mit wenigstens einem Türfach für eine verschiebbar gehaltene Tür, die wenigstens ein erstes Türelement aufweist, das von einer Verschiebevorrichtung, die innerhalb des Türfachs angeordnet ist, verschiebbar gehalten ist.
- Zum Abschliessen von Öffnungen von Funktionseinheiten, wie Möbelstücken, Raumeinheiten, Küchen oder Schlafecken, werden oft einteilige oder mehrteilige Türen, gegebenenfalls Faltschiebetüren verwendet, die nach der Freigabe der Öffnung in ein Türfach der Funktionseinheit verschoben werden, um nicht störend in Erscheinung zu treten.
- Die
US8336972B2 offenbart ein Möbelstück mit einer Verschiebevorrichtung, die ein Montageprofil umfasst, das innerhalb eines Türfachs verschiebbar und mit einer Tür verbunden ist, die ein Türelement aufweist. Die Verschiebevorrichtung umfasst zudem eine Haltevorrichtung in der Ausgestaltung eines Scherenkreuzes, mittels dessen das Montageprofil in vertikaler Ausrichtung verschiebbar gehalten ist. Die Verschiebevorrichtung umfasst ferner Führungsschienen, entlang denen das Montageprofil mittels Laufwerken verschiebbar gelagert ist. Das mit dem Montageprofil verbundene Türelement kann somit in das Türfach eingefahren und aus dem Türfach ausgefahren und gegen eine Öffnung des Möbelstücks gedreht werden. - Die
WO2020245166A1 offenbart eine Haltevorrichtung, die eine Struktur mit Parallelogrammen aufweist. - Die
offenbart ein Möbelstück mit einer Verschiebevorrichtung, die ein Montageprofil umfasst, das innerhalb eines Türfachs verschiebbar und mit einer Tür verbunden ist, die zwei durch Scharniere miteinander verbundene und gegeneinander faltbaren Türelemente aufweist. Das erste Türelement ist rückseitig durch Anschlagscharniere mit dem Montageprofil und frontseitig durch Türscharniere mit der Rückseite des zweiten Türelements verbunden ist. Das zweite Türelement ist frontseitig mit einem Laufwerk verbunden, welches entlang einer Laufschiene verschiebbar ist, die zwei senkrecht zueinander ausgerichtete und durch einen Kurvenabschnitt miteinander verbundene Schienenabschnitte aufweist, von denen ein erster Schienenabschnitt in das Türfach hinein und ein zweiter Schienenabschnitt entlang der Front der Möbelstücks verläuft. Bei diesem Möbelstück wird die am Montageprofil angeschlagene Tür nach der Ausfahrt aus dem Türfach aufgefaltet und vor eine Möbelöffnung gefahren.US9284761B2 - Bei beiden Möbelstücken erfolgt unmittelbar nach der Ausfahrt aus dem Türfach eine Drehung des mit dem Montageprofil verbundenen Türelements, weshalb die Beweglichkeit und Drehbarkeit dieses Türelements gewährleistet sein soll. Sofern das erste Türelement mit einem zweiten Türelement verbunden ist, soll sich auch das zweite Türelement nach der Ausfahrt aus dem Türfach frei bewegen können, damit die Faltschiebetür aufgefaltet und wieder zugefaltet werden kann. Um die erforderliche Beweglichkeit des Türelements oder der Türelemente zu erzielen, sind diese innerhalb des Türfachs daher nicht starr geführt, weshalb seitliche Auslenkungen bei der Verschiebung innerhalb des Türfachs möglich sind. Eine starre Führung des Türelements oder der Türelemente würde zudem einen erheblichen Aufwand in Design und Konstruktion verursachen.
- Damit bei seitlichen Bewegungen der Tür oder des Türelements ein Anschlagen am frontseitigen Vorrichtungsteil verhindert wird, ist dieses vorzugsweise mit einer Distanzhalterolle versehen, mittels der die Tür oder das Türelement bei der Verschiebung innerhalb des Türfachs und vorzugsweise auch beim Schwenkvorgang auf Distanz zum Vorrichtungsteil gehalten wird. Das Türelement oder die Türelemente können bei der Verschiebung innerhalb des Türfachs an der zugeordneten Distanzhalterolle anliegen und daran abrollen, ohne das frontseitige Vorrichtungsteil zu kontaktieren. Durch die Distanzhalterollen wird somit ein Anschlagen des Türelements oder der Türelemente an Vorrichtungsteilen der Verschiebevorrichtung vermieden; eine präzise Führung oder ein stabiles Halten des Türelements oder der Türelemente wird mittels der Distanzhalterollen jedoch nicht erzielt, weshalb unerwünschte Bewegungen, Störungen bei der Verschiebung und Geräusche, gegebenenfalls durch Anschlagen an den Distanzhalterollen, trotzdem auftreten können.
- Weiterhin ist bei diesen Funktionseinheiten ein relativ grosser Querschnitt des Türfachs vorzusehen, damit die Türelemente bei der Einfahrt in das Türfach oder bei der Ausfahrt aus dem Türfach nicht an eine Seitenwand oder eine Trennwand Anschlagen können.
- Ein Möbelstück bei der eine Tür mit Distanzhalterollen geführt wird, ist auch aus der
CN108071288A bekannt. - Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Funktionseinheit, insbesondere ein Möbelstück, mit wenigstens einem Türfach und wenigstens einer Tür mit einem oder mehreren Türelementen zu schaffen, die mittels einer Verschiebevorrichtung in das Türfach verschiebbar ist.
- Insbesondere ist eine Funktionseinheit zu schaffen, bei der die Türelemente innerhalb des Türfachs und vorzugsweise auch zumindest bei Beginn des Schwenkvorgangs präzise geführt werden. Es soll somit möglich sein, die Tür in ein Türfach zu verschieben, das möglichst geringe Abmessungen aufweist, sodass der Nutzraum der Funktionseinheit oder des Möbelstücks optimiert werden kann.
- Die angestrebten Verbesserungen sollen mit einfachen und kostengünstigen Massnahmen realisiert werden können. Es soll dabei möglich sein, bereits in Betrieb stehende Funktionseinheiten in einfacher Weise zu erweitern und mit der erfindungsgemässen Lösung zu versehen.
- Mittels der Verschiebevorrichtung soll das Türelement oder sollen die Türelemente, die in das Türfach hinein verschiebbar sind, vorteilhaft geführt werden, sodass bei der Nutzung der Funktionseinheit keine Störungen, insbesondere keine unerwünschten Bewegungen und Geräusche entstehen. Das Türelement oder die Türelemente sollen zuverlässig geführt und gehalten werden, sodass ein erhöhter Bedienungskomfort und Nutzungskomfort der Funktionseinheit resultieren.
- Die erfindungsgemässe Verschiebevorrichtung soll mit beliebigen Haltevorrichtungen, wie Scherenkreuzen, Parallelogrammen oder Seilführungen, einsetzbar sein, mittels denen ein Montageprofil, das mit der Tür verbunden ist, senkrecht ausgerichtet gehalten innerhalb eines Türfachs verschiebbar ist.
- Die erfindungsgemässe Verschiebevorrichtung soll bei manueller Betätigung der Tür und beim Betrieb mit Antriebsvorrichtungen, welche die selbsttätige Verschiebung der Tür innerhalb des Türfachs bewirken, vorteilhaft einsetzbar sein.
- Die Funktionseinheit soll nach Bedarf als Möbelstück oder Raumeinheit ausgestaltet werden können.
- Diese Aufgabe wird mit einer Funktionseinheit gemäss Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
- Die Funktionseinheit umfasst ein Türfach und eine Tür mit wenigstens einem ersten Türelement, das eine rückseitige und eine frontseitige Stirnseite aufweist, die einander gegenüber liegen, das mit einer Verschiebevorrichtung, die innerhalb des Türfachs angeordnet ist, verbunden ist, und das in das Türfach hinein verschiebbar und ausserhalb des Türfachs schwenkbar ist, um eine Öffnung der Funktionseinheit abzudecken, wobei die Verschiebevorrichtung ein Montageprofil, das einerseits durch Anschlagscharniere mit der rückseitigen Stirnseite des ersten Türelements verbunden und andererseits von einer Haltevorrichtung senkrecht ausgerichtet zwischen einer Eingangsöffnung und einer Rückseite des Türfachs entlang einer Laufachse verschiebbar gehalten ist, sowie wenigstens eine Distanzhaltevorrichtung mit einem Vorrichtungskörper umfasst, die bei der Eingangsöffnung des Türfachs angeordnet ist und die eine erste Distanzhalterolle umfasst, an der das erste Türelement während einer Verschiebung abrollen kann, ohne den Vorrichtungskörper der Distanzhaltevorrichtung zu kontaktieren.
- Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass das erste Türelement auf einer der Distanzhaltevorrichtung zugewandten Seite mit einem ersten Türmagnetteil verbunden ist, und dass die Distanzhaltevorrichtung auf einer dem ersten Türmagnetteil zugewandten Seite mit einem ersten Vorrichtungsmagnetteil verbunden ist, welches mit dem ersten Türmagnetteil magnetisch derart zusammenwirkt, dass das erste Türelement gegen die Distanzhaltevorrichtung gezogen wird, sobald das erste Türmagnetteil und das erste Vorrichtungsmagnetteil, von denen wenigstens eines ein Permanentmagnet ist, einander gegenüber liegen.
- Das Türmagnetteil oder die Türmagnetteile und das korrespondierende Vorrichtungsmagnetteil oder die korrespondierenden Vorrichtungsmagnetteile sind daher derart ferromagnetisch oder permanentmagnetisch ausgebildet, dass diese einander magnetisch anziehen. Das Vorrichtungsmagnetteil oder die Vorrichtungsmagnetteile sind vorzugsweise permanentmagnetisch ausgebildet während das Türmagnetteil oder die Türmagnetteile ferromagnetisch ausgebildet sind. Das Vorrichtungsmagnetteil oder die Vorrichtungsmagnetteile können aber auch ferromagnetisch ausgebildet während das Türmagnetteil oder die Türmagnetteile permanentmagnetisch ausgebildet sind. Weiterhin können sowohl das Vorrichtungsmagnetteil oder die Vorrichtungsmagnetteile und das Türmagnetteil oder die Türmagnetteile permanentmagnetisch ausgebildet sein.
- Das Türmagnetteil oder die Türmagnetteile und das korrespondierende Vorrichtungsmagnetteil oder die korrespondierenden Vorrichtungsmagnetteile sind vorzugsweise zumindest annähernd auf der gleichen Höhe angeordnet. Die Türmagnetteile sind vorzugsweise ferromagnetische Platten, die bei der Verschiebung des Türelements oder der Türelemente vorzugsweise in gleicher Höhe am Vorrichtungsmagnetteil oder den Vorrichtungsmagnetteilen vorbeigeführt. Das Türmagnetteil oder die Türmagnetteile und das korrespondierende Vorrichtungsmagnetteil oder die korrespondierenden Vorrichtungsmagnetteile sind daher vorzugsweise derart angeordnet, dass eine optimale magnetische Kopplung resultiert.
- Die Distanzhalterolle oder die Distanzhalterollen sind vorzugsweise auf der Höhe des Türmagnetteils oder der Türmagnetteile angeordnet, sodass die Distanzhalterolle oder die Distanzhalterollen auf dem zugehörigen Türmagnetteil oder einer darauf liegenden Abdeckung oder Beschichtung abrollen können. Dies hat den Vorteil, dass mittels des Türmagnetteils oder der Türmagnetteile oder deren Abdeckungen ideale Laufflächen für die Distanzhalterolle gebildet werden können. Die Innenseite des Türelements kann daher eine beliebige Oberflächenbeschaffenheit aufweisen. Zusätzlich werden die Magneten durch die Abdeckung oder Beschichtung gegen äussere chemische oder mechanische Einwirkungen geschützt.
- In allen Ausgestaltungen ist das Vorrichtungsmagnetteil bezüglich der zugeordneten Distanzhalterolle zurückversetzt, sodass nur die Distanzhalterolle, nicht aber das Vorrichtungsmagnetteil die zugewandte Innenseite des Türelements berühren kann. Vorzugsweise werden Distanzhalterollen aus Kunststoff verwendet.
- Die Distanzhalterollen sind vorzugsweise von einer Rollenhalterung gehalten, die nach Bedarf justierbar ist. Vorzugsweise ist die justierbare Rollenhalterung mit einem Pufferelement verbunden, sodass mit der Justierung des Pufferelements, welches beispielsweise den Endanschlag für das Montageprofil oder eines damit verbundenen Führungslaufwerks bildet, gleichzeitig die notwendige Justierung der zugehörigen Distanzhalterolle erfolgt.
- Die Vorrichtungsmagnetteile sind vorzugsweise plattenförmig, pillenförmig, tablettenförmig, zylinderförmig ausgebildet und mit dem Vorrichtungskörper der zugehörigen Distanzhaltevorrichtung verbunden und vorzugsweise in eine Ausnehmung des Vorrichtungskörpers eingesenkt. Die Vorrichtungsmagnetteile können auch mehrere Magnetelemente aufweisen, die vorzugsweise plattenförmig, pillenförmig, tablettenförmig oder zylindrisch, ausgebildet sind.
- Die Türmagnetteile können ebenfalls pillenförmig, tablettenförmig, zylinderförmig ausgebildet sein oder pillenförmige, tablettenförmige, oder zylinderförmige Magnetelemente umfassen. Vorzugsweise sind die Türmagnetteile jedoch als Platten ausgebildet, deren Längsachse sich parallel zur Verschiebungsrichtung des Montageprofils erstreckt. Vorzugsweise sind die Türmagnetteile als ferromagnetische Platten, beispielsweise Stahlplatten, ausgebildet. Die Türmagnetteile können auch Kunststoffelemente oder Kunststoffbänder sein, in denen ferromagnetisches oder permanentmagnetisches Material, beispielsweise Stahlspäne eingeschlossen sind.
- Das erste Türelement wird daher zumindest in einem Bereich, in dem es innerhalb des Türfachs verschiebbar ist, durch Wechselwirkung zwischen dem ersten Türmagnetteil und dem ersten Vorrichtungsmagnetteil gegen die Distanzhaltevorrichtung und somit gegen die erste Distanzhalterolle gezogen. Das erste Türelement wird daher von der Distanzhalterolle vom Körper der Distanzhaltevorrichtung weggestossen und durch die Krafteinwirkung des Vorrichtungsmagnetteils gleichzeitig gegen die Distanzhalterolle gezogen. Das erste Türelement bleibt somit im Stillstand anliegend an der Distanzhalterolle stets an einer bestimmten Position, weshalb selbsttätige Bewegungen des ersten Türelements und entsprechende Störungen, wie Schlaggeräusche, ausgeschlossen sind. Insbesondere nach dem vollständigen Einfahren in das Türfach liegt die vom Montageprofil entfernte frontseitige Stirnseite des Türelements, die nicht direkt mit dem Montageprofil verbunden und gehalten ist, an der Distanzhalterolle an und kann keine unerwünschten Schwenkbewegungen ausführen. Bei der Verschiebung des ersten Türelements innerhalb des Türfachs folgt das erste Türelement einem durch die Distanzhalterolle bestimmten Fahrweg und wird daher präzise in das Türfach eingefahren und aus dem Türfach ausgefahren. Kontaktierungen einer Seitenwand oder einer Trennwand durch Türelement oder die Türelemente können daher ausgeschlossen werden.
- Aufgrund der präzisen Führung des Türelements oder der Türelemente der Tür kann die Funktionseinheit oder das Möbelstück mit einem Türfach oder einem ersten und einem zweiten Türfach versehen werden, die minimale Abmessungen aufweisen.
- Die erfindungsgemässe Führung der Türelemente durch magnetische Ankopplung ist zudem besonders vorteilhaft, weil die Ankopplung der Türelemente an die Distanzhaltevorrichtung und insbesondere die Entkopplung der Türelemente von der Distanzhaltevorrichtung stets optimal und sicher erfolgt, ohne dass eine mechanische Führung vorzusehen ist.
- In einer bevorzugten Ausgestaltung der Funktionseinheit ist das erste Türelement an der frontseitigen Stirnseite durch Türscharniere mit einer zugewandten rückseitigen Stirnseite eines zweiten Türelements verbunden, welches in paralleler Ausrichtung zum ersten Türelement mit diesem in das Türfach derart einschiebbar ist, dass die wenigstens eine Distanzhaltevorrichtung, die eine dem zweiten Türelement zugewandte zweite Distanzhalterolle aufweist, zwischen dem ersten und zweiten Türelement eingeschlossen ist. Dabei ist das zweite Türelement auf einer der Distanzhaltevorrichtung zugewandten Seite mit einem zweiten Türmagnetteil und die Distanzhaltevorrichtung auf einer dem zweiten Türmagnetteil zugewandten Seite mit einem zweiten Vorrichtungsmagnetteil verbunden, welches mit der zweiten Türmagnetteil magnetisch zusammenwirkt und diese gegen die Distanzhaltevorrichtung zieht.
- Bei Verwendung einer Faltschiebetür werden vorzugsweise das erste und das zweite Türelement mit Türmagnetteilen versehen, die mit Vorrichtungsmagnetteilen der Distanzhaltevorrichtung magnetisch zusammenwirken. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass beide Türelemente präzise gehalten und präzise geführt werden. Die Beweglichkeit der beiden Türelemente, die an den einander zugewandten Stirnseiten durch Türscharniere miteinander verbunden sind, wird somit aufgehoben, weshalb unerwünschte Bewegungen und ein unkontrollierter Verlauf vermieden werden.
- In einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass an der Oberseite des Türfachs eine obere Distanzhaltevorrichtung angeordnet ist, und dass das erste Türelement auf der der oberen Distanzhaltevorrichtung zugewandten Seite mit einem oberen ersten Türmagnetteil verbunden ist, und dass die obere Distanzhaltevorrichtung auf einer dem oberen ersten Türmagnetteil zugewandten Seite mit wenigstens einem oberen ersten Vorrichtungsmagnetteil verbunden ist, welches mit dem oberen ersten Türmagnetteil magnetisch zusammenwirkt; und dass an der Unterseite des Türfachs eine untere Distanzhaltevorrichtung angeordnet ist, und dass das erste Türelement auf der der unteren Distanzhaltevorrichtung zugewandten Seite mit einem unteren ersten Türmagnetteil verbunden ist, und dass die untere Distanzhaltevorrichtung auf einer dem unteren ersten Türmagnetteil zugewandten Seite mit wenigstens einem unteren ersten Vorrichtungsmagnetteil verbunden ist, welches mit dem unteren ersten Türmagnetteil magnetisch zusammenwirkt.
- Das erste Türelement wird daher an der Oberseite und an der Unterseite präzise gehalten und geführt. Sofern das erste Türelement mit einem zweiten Türelement verbunden ist, so wird vorzugsweise auch das zweite Türelement mittels der erfindungsgemässen Massnahmen an der Oberseite und an der Unterseite präzise gehalten.
- Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das zweite Türelement auf der der oberen Distanzhaltevorrichtung zugewandten Seite mit einem oberen zweiten Türmagnetteil verbunden ist, und dass die obere Distanzhaltevorrichtung auf einer dem oberen zweiten Türmagnetteil zugewandten Seite mit wenigstens einem oberen zweiten Vorrichtungsmagnetteil verbunden ist, welches mit dem oberen zweiten Türmagnetteil magnetisch zusammenwirkt; und dass das zweite Türelement auf der der unteren Distanzhaltevorrichtung zugewandten Seite mit einem unteren zweiten Türmagnetteil verbunden ist, und dass die untere Distanzhaltevorrichtung auf einer dem unteren ersten Türmagnetteil zugewandten Seite mit wenigstens einem unteren zweiten Vorrichtungsmagnetteil verbunden ist, welches mit dem unteren zweiten Türmagnetteil magnetisch zusammenwirkt.
- Wie bereits beschrieben wurde, ist zumindest eines der Türmagnetteile und dazu korrespondierenden Vorrichtungsmagnetteile permanentmagnetisch ausgebildet.
- In besonders bevorzugten Ausgestaltungen ist vorgesehen, das Montageprofil an einem oberen Endstück mit einem oberen Führungslaufwerk verbunden ist, welches an einer oberen Führungsschiene verschiebbar gelagert ist, von der frontseitig die obere Distanzhaltevorrichtung gehalten ist, und/oder dass das Montageprofil an einem unteren Endstück mit einem unteren Führungslaufwerk verbunden ist, welches an einer unteren Führungsschiene verschiebbar gelagert ist, von der frontseitig die untere Distanzhaltevorrichtung gehalten ist.
- Mittels der Führungslaufwerke und der Führungsschienen wird das Montageprofil stabil gehalten. Die Last der mit dem Montageprofil verbundenen Tür wird aufgefangen. Durch die Haltevorrichtung, z.B. ein Scherenkreuz, ein Parallelogramm oder eine Seilzugvorrichtung, sind daher nur einwirkende Drehmomente aufzufangen. Gleichzeitig können die Distanzhaltevorrichtungen in einfacher Weise an den dem Ausgang des Türfachs zugewandten Stirnseiten der Führungsschienen montiert werden. Durch die Distanzhalterollen wird somit bewirkt, dass die gehaltenen Türelemente nicht mit dem Vorrichtungskörper der Distanzhaltevorrichtungen und auch nicht mit den Führungsschienen kollidieren können.
- Die ersten Türmagnetteile oder die ersten und die zweiten Türmagnetteile erstrecken sich vorzugsweise plattenförmig parallel zur Laufachse des Montageprofils, sodass die magnetische Kopplung zwischen den Türmagnetteilen und den dazu korrespondierenden Vorrichtungsmagnetteilen bei der Verschiebung des Türelements oder der Türelemente vorzugsweise über den gesamten Bereich der Verschiebung oder über einen kritischen Bereich innerhalb des Türfachs unverändert aufrechterhalten bleibt.
- Die ersten Türmagnetteile oder die ersten und zweiten Türmagnetteile sind vorzugsweise in einer Türausnehmung des ersten Türelements oder des ersten und des zweiten Türelements angeordnet und befestigt, vorzugsweise verschraubt, verklemmt, verklebt oder vergossen.
- Weiterhin sind die Türmagnetteile vorzugsweise mit Abdeckungen abgedeckt, sodass sie optisch nicht wahrnehmbar sind. Die Türmagnetteile und die Abdeckungen sind vorzugsweise vollständig in die Türelemente eingesenkt, sodass die Türelemente über den gesamten Bereich eine ebene Oberfläche aufweisen.
- Vorzugsweise bilden die Türmagnetteile oder deren Abdeckungen die Laufflächen für die Distanzhalterollen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Distanzhalterolle jeweils verschleissfrei und geräuschlos auf idealen Laufflächen abrollen können.
- Die mit dem ersten Türelement verbundenen ersten Türmagnetteile erstrecken sich vorzugsweise unmittelbar oder mit einem geringen Abstand von der vom Montageprofil entfernten frontseitigen Stirnseite des ersten Türelements ganz oder teilweise über die Breite des ersten Türelements.
- Die mit dem zweiten Türelement verbundenen zweiten Türmagnetteile erstrecken sich vorzugsweise unmittelbar oder mit einem geringen Abstand von der mit dem ersten Türelement verbundenen rückseitigen Stirnseite des zweiten Türelements ganz oder teilweise über die Breite des zweiten Türelements.
- Der Vorrichtungskörper der Distanzhaltevorrichtungen ist vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff gefertigt und formschlüssig oder kraftschlüssig, gegebenenfalls durch Magnetkraft, mit dem zugehörigen ersten Vorrichtungsmagnetteil oder dem ersten und dem zweiten Vorrichtungsmagnetteil verbunden. Vorzugsweise weist der Vorrichtungskörper Formelemente auf, mittels denen die Vorrichtungsmagnetteile formschlüssig gehalten werden. Sofern der Vorrichtungskörper aus ferromagnetischem Material gefertigt ist und Aufnahmeöffnungen für die Vorrichtungsmagnetteile aufweist, so werden die Vorrichtungsmagnetteile selbsttätig in den Aufnahmeöffnungen gehalten. Die Vorrichtungsmagnetteile können mit dem Vorrichtungskörper auch verschraubt werden. Beispielsweise weisen die Vorrichtungsmagnetteile eine Bohrung auf, durch die eine Verbindungsschraube hindurch geführt und in eine Gewindebohrung des Vorrichtungskörpers eingeschraubt wird.
- Die Vorrichtungsmagnetteile sind vorzugsweise plattenförmig, beispielsweise rechteckig oder rund, oder zylindrisch, oder pillenförmig ausgebildet und parallel zu den Türmagnetteile ausgerichtet, sodass eine optimale magnetische Wechselwirkung erzielt wird.
- Die als Permanentmagneten ausgebildeten Türmagnetteile oder Vorrichtungsmagnetteile sind vorzugsweise Seltene-Erden-Magnete, die im Wesentlichen beispielsweise aus Eisenmetallen (Eisen und/oder Cobalt und/oder Nickel) und Seltenerdmetallen (insbesondere Neodym, Samarium, Praseodym, Dysprosium, Terbium, oder Gadolinium) bestehen.
- Die Distanzhaltevorrichtungen weisen vorzugsweise unterschiedliche Funktionen und Elemente auf. Vorzugsweise umfassen die Distanzhaltevorrichtungen justierbare oder nicht justierbare Kopplungselemente für die Ankopplung der Haltevorrichtung und/oder Stoppelemente oder Dämpferelemente, die mit den Führungslaufwerken zusammenwirken können. Vorzugsweise sind die justierbaren Puffervorrichtungen mechanisch mit den Distanzhalterollen gekoppelt.
- Die eingesetzten Distanzhaltevorrichtungen können identisch oder teilweise identisch ausgebildet sein, sodass sie kostengünstig gefertigt werden können.
- Die Funktionseinheit kann ein Möbelstück, beispielsweise ein Schrank, oder auch eine Raumeinheit, wie eine Küche, eine Kammer oder ein Schlafraum sein, die durch wenigstens eine einteilige oder mehrteilige Tür, welche in einem Türfach parkiert werden kann, abgeschlossen wird.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemässe Funktionseinheit 1 in der Ausgestaltung eines Möbelstücks mit einem ersten Türfach 18, in dem ein Montageprofil 14, das mit einer Faltschiebetür 11 verbunden ist, mittels einer Verschiebevorrichtung 10 (siehe
Fig. 3 ) verschiebbar gehalten ist, und einem zweiten Türfach 18, in dem ein weiteres Montageprofil 14, das mit einer einteiligen Tür 11 verbunden ist, mittels einer Verschiebevorrichtung 10 verschiebbar gehalten ist; - Fig. 2
- die im ersten Türfach 18 der Funktionseinheit 1 von
Fig. 1 angeordnete Verschiebevorrichtung 10 mit dem Montageprofil 14, das entlang einer oberen und einer unteren Laufschiene 15, 16 verschiebbar ist, an denen frontseitig obere und untere Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 montiert sind, welche je zwei Distanzhalterollen 791, 792; 891, 892 und je zwei Vorrichtungsmagnetteile 771, 772; 871, 872 aufweisen, die mit zugeordneten Türmagnetteilen 851, 852 zusammenwirken, die mit Türelementen 111, 112 der Faltschiebetür 11 verbunden und vorzugsweise darin eingesenkt sind (sieheFig. 4b ); - Fig. 3
- die Verschiebevorrichtung 10 von
Fig. 2 von der anderen Seite mit einer bevorzugten Haltevorrichtung 4 und einer optional vorgesehenen Antriebsvorrichtung 2; - Fig. 4a
- die obere Distanzhaltevorrichtung 7 von
Fig. 2 mit den vom Vorrichtungskörper 71 gelösten Vorrichtungsmagnetteilen 771, 772 und einem Schnitt durch die beiden Türelemente 111, 112, welcher die in die Türelemente 111, 112 eingesenkten plattenförmigen Türmagnetteile 751, 752 zeigt; - Fig. 4b
- die obere Distanzhaltevorrichtung 7 von
Fig. 4a nach der Montage der Vorrichtungsmagnetteile 771, 772; - Fig. 5
- die obere und die untere Distanzhaltevorrichtung 7, 8 von
Fig. 2 in einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen zur Führung einer Tür 11 mit nur einem Türelement 111; - Fig. 6a
- die obere Distanzhaltevorrichtung 7 von
Fig. 5 , die von der oberen Führungsschiene 15 gehalten ist; - Fig. 6b
- die untere Distanzhaltevorrichtung 8 von
Fig. 5 , die von der unteren Führungsschiene 16 gehalten ist; - Fig. 7
- einen Teil der Verschiebevorrichtung 10 von
Fig. 2 mit der oberen Distanzhaltevorrichtung 7 in einer bevorzugten Ausgestaltung; und - Fig. 8
- die obere Distanzhaltevorrichtung 7 von
Fig. 7 in Explosionsdarstellung. -
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Funktionseinheit bzw. ein Möbelstück 1 in der Ausgestaltung eines Schrankes, in den auf beiden Seiten je ein Türfach 18 integriert ist. Das Möbelstück 1 umfasst Seitenwände 1A, einen Oberboden 1B, einen Unterboden 1C sowie Zwischenwände 1D, die je mit einer zugeordneten Seitenwand 1A ein Türfach 18 begrenzen. In jedem Türfach 18 ist eine erfindungsgemässe Verschiebevorrichtung 10 mit einem Montageprofil 14 angeordnet, das durch manuelle Betätigung oder mittels einer Antriebsvorrichtung (sieheFig. 3 , Antriebsvorrichtung 2) selbsttätig innerhalb des Türfachs 18 verschiebbar ist. Von den Montageprofilen 14 der Verschiebevorrichtungen 10 sind Türen 11 gehalten, die bei der Verschiebung des Montageprofils 14 in das zugehörige Türfach 18 eingefahren oder aus diesem ausgefahren werden. Bei der Ausfahrt der Tür 11 aus dem betreffenden Türfach 18 wird das Montageprofil 14 entlang einer Laufachse x von der Rückseite 181 des Türfachs 18 bis zu einer Eingangsöffnung 180 des Türfachs 18 verschoben. - Im ersten Türfach 18 ist eine Faltschiebetür 11 gehalten, die ein erstes und ein zweites Türelement 111, 112 aufweist, die gelenkig miteinander verbunden und gegeneinander faltbar sind. Die im zweiten Türfach 18 vom dortigen Montageprofil 14 innerhalb des zweiten Türfachs 10 gehaltene Tür 11 weist hingegen nur ein Türelement 111 auf. Das erste Türelement 111 weist eine Innenseite 1111 und eine Aussenseite 1112 auf. Das zweite Türelement 112 weist eine Innenseite 1121 und eine Aussenseite 1122 auf (siehe
Fig. 4b ). - In
Fig. 1 ist die Faltschiebetür 11 vollständig aus dem ersten Türfach 10 ausgezogen und vollständig aufgefaltet, so dass die Türelemente 111, 112 in einer Ebene ausgerichtet und nur deren Aussenseiten 1112, 1122 sichtbar sind. Die Türelemente 111, 112 der Faltschiebetür 11 und das Türelement 111 der einteiligen Tür 11 sind gleich gross, weshalb durch die in der Schliessstellung gezeigte Faltschiebetür 11 zwei Drittel der Schranköffnung 100 abgedeckt werden. - Die beim Ausfahren der Schiebetür 11 nachlaufende rückseitige Stirnseite 1115 des ersten Türelements 111 der Faltschiebetür 11 ist durch Anschlagscharniere 131 mit dem durch eine strichpunktierte Linie symbolisch gezeigten Montageprofil 14 verbunden.
- Die vorlaufende frontseitige Stirnseite 1116 des ersten Türelements 111 ist durch Türscharniere 132 mit der rückseitigen Stirnseite 1125 des zweiten Türelements 112 verbunden, dessen frontseitige Stirnseite 1126 oben mit einem Frontlaufwerk 5F verbunden ist. Das Frontlaufwerk 5F ist in einer Tragschiene 17 geführt, die beidseits Kurvenabschnitte und Tragschienenteile 171 aufweist, die in die Türfächer 18 hinein verlaufen. Bei der Einfahrt in das Türfach 18 sowie bei der Fahrt entlang der Tragschiene 17 läuft das Frontlaufwerk 5F innerhalb einer zugeordneten Bahn jeweils voran, wobei der Richtungswechsel innerhalb des Kurvenabschnitts erfolgt.
- Erfindungsgemässe Funktionseinheiten 1 weisen wenigstens eine Distanzhaltevorrichtung 7, 8 auf.
Fig. 1 zeigt schematisch, dass in dieser vorzugsweisen Ausgestaltung der Funktionseinheit 1 jede der Verschiebevorrichtungen 10 eine obere Distanzhaltevorrichtung 7 und eine untere Distanzhaltevorrichtung 8 aufweist, die es erlauben, die Türen 11 bzw. die Türelemente 111, 112 präzise zu führen und zu halten. -
Fig. 2 zeigt die im ersten Türfach 18 der Funktionseinheit 1 vonFig. 1 angeordnete Verschiebevorrichtung 10 mit der Faltschiebetür 11, deren Türelemente 111, 112 geschnitten dargestellt sind, um die Distanzhaltevorrichtungen 7 und 8 zu zeigen. Die Türelemente 111, 112, die durch schematisch gezeigte Türscharniere 132 miteinander verbunden sind, sind parallel zueinander ausgerichtet und können in dieser Ausrichtung in das Türfach 18 eingeschoben werden. - Das Montageprofil 14 ist durch Anschlagscharniere 131 mit dem ersten Türelement 111 verbunden und von einer Haltevorrichtung 4 (durch strichpunktierte Linien symbolisch gezeigt) in senkrechter Ausrichtung verschiebbar gehalten. Die Haltevorrichtung 4 kann beliebig ausgestaltet sein und beispielsweise in der Ausgestaltung eines Scherenkreuzes, eines Parallelogramms oder bevorzugt in einer Vorrichtung mit Halteseilen gemäss
Fig. 3 realisiert sein. - Das Montageprofil 14 ist am oberen Ende mit einem oberen Führungslaufwerk 5, das in einer oberen Führungsschiene 15 geführt ist, und am unteren Ende mit einem unteren Führungslaufwerk 6, das in einer unteren Führungsschiene 16 geführt ist, verbunden. Das obere Führungslaufwerk 5 umfasst Tragrollen 591 und Führungsrollen 592 und weist nebst der Führungsfunktionen auch eine Tragfunktion auf. Das untere Führungslaufwerk 6 umfasst Führungsrollen 692, die in der unteren Führungsschiene 16 geführt sind (siehe
Fig. 3 ). - Das obere Führungslaufwerk 5 und das untere Führungslaufwerk 6 liegen unmittelbar vor der Eingangsöffnung 180 des Türfachs 18. Der Laufwerkskörper 51 des oberen Führungslaufwerks 5 liegt an einer Puffervorrichtung oder Dämpfervorrichtung 3 an, die in der oberen Führungsschiene 15 montiert ist.
- Die obere Führungsschiene 15 hält frontseitig eine obere Distanzhaltevorrichtung 7 und die untere Führungsschiene 16 hält frontseitig eine untere Distanzhaltevorrichtung 8, die je einen Vorrichtungskörper 71, 81 aufweisen.
Fig. 2 zeigt, dass die Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 zwischen den beiden parallel zueinander ausgerichteten Türelementen 111, 112 eingeschlossen sind. - Auf der dem ersten Türelement 111 zugewandten Seite weisen die obere und die untere Distanzhaltevorrichtung 7, 8 je wenigstens eine erste Distanzhalterolle 791, 891 und je wenigstens ein erstes Vorrichtungsmagnetteil 771, 871 auf. Auf der dem zweiten Türelement 112 zugewandten Seite weisen die obere und die untere Distanzhaltevorrichtung 7, 8 je wenigstens eine zweite Distanzhalterolle 792, 892 und je wenigstens ein zweites Vorrichtungsmagnetteil 772, 872 auf.
- Die ersten Distanzhalterollen 791, 891 halten das erste Türelement 111 auf Distanz und können an dessen Innenseite 1111 abrollen. Die zweiten Distanzhalterollen 792, 892 halten das zweite Türelement 112 auf Distanz und können an dessen Innenseite 1121 abrollen. Die beiden Türelemente 111, 112 können daher nicht nach innen an die Vorrichtungskörper 71, 81 der Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 oder an die Führungsschienen 15, 16 anschlagen.
- Die ersten Vorrichtungsmagnetteile 771, 871 wirken mit ersten Türmagnetteilen 751, 851 zusammen, die mit dem ersten Türelement 111 verbunden sind (siehe
Fig. 5 ). Die zweiten Vorrichtungsmagnetteile 772, 872 wirken mit zweiten Türmagnetteilen 752, 852 zusammen, die mit dem zweiten Türelement 112 verbunden sind. Die ersten und die zweiten Vorrichtungsmagnetteile 771, 871; 772, 872 und die ersten und die zweiten Türmagnetteile 751, 851; 752, 852 wirken magnetisch zusammen und üben Kräfte aufeinander aus, durch die die beiden Türelemente 111, 112 gegen die Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 gezogen werden. Die ersten und/oder die zweiten Distanzhalterollen 791, 891; 792, 892 sind daher stets in Kontakt mit den Innenseiten 1111, 1121 des ersten und/oder zweiten Türelements 111, 112 und laufen dort vorzugsweise auf dem Türmagnetteil 751, 851; 752, 852 oder einer auf dem Türmagnetteil 751, 851; 752, 852 vorgesehenen Abdeckung 76, 86, die vorzugsweise als Laufflächen ausgebildet sind. Wie erwähnt ist jeweils wenigstens eines der zueinander korrespondierenden Vorrichtungsmagnetteile 771, 871; 772, 872 und der Türmagnetteile 751, 851; 752, 852 permanentmagnetisch ausgebildet, sodass ein permanentmagnetisches Teil mit einem ferromagnetische Teil zusammenwirkt. In vorzugsweisen Ausgestaltungen können die Vorrichtungsmagnetteile 771, 871; 772, 872 und die Türmagnetteile 751, 851; 752, 852 permanentmagnetisch ausgebildet sein. - Bei der Verschiebung in das Türfach 18 hinein oder aus dem Türfach 18 heraus werden die beiden Türelemente 111, 112 mittels den beiden Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 daher spielfrei oder weitgehend spielfrei geführt und gehalten. Insbesondere auch nach der Einfahrt der beiden Türelemente 111, 112 in das Türfach 18 werden deren Stirnseiten 1116, 1125, die durch die Türscharniere 132 miteinander verbunden sind, von den Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 stabil gehalten. Die Türelemente 111, 112 werden daher bei der Fahrt und auch im Stillstand stabil gehalten und können weder nach innen gegen die Führungsschienen 15, 16, noch nach aussen gegen eine Seitenwand 1A oder eine Trennwand 1D anschlagen (siehe
Fig. 1 ). - Die Verschiebevorrichtung 10 kann für das Halten einer einteiligen oder mehrteiligen Tür 11 verwendet werden. Mit Bezug auf
Fig. 2 wurde die Verwendung der Verschiebevorrichtung 10 in Kombination mit einer Tür mit zwei Türelementen 111, 112 beschrieben. Die erfindungsgemässen Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 können hingegen auch nur für die Führung eines Türelements 111 einer einteiligen Tür 11 oder des ersten Türelements 111 einer mehrteiligen Tür 11 verwendet werden.Fig. 5 zeigt einen Teil einer Verschiebevorrichtung 10, die für die Führung nur eines Türelements 111 vorgesehen ist. -
Fig. 3 zeigt die Verschiebevorrichtung 10 vonFig. 2 mit einer bevorzugten Haltevorrichtung 4 und einer optional vorgesehenen Antriebsvorrichtung 2 von der anderen Seite. - Die Haltevorrichtung 4 umfasst eine erste frontseitige Seilanschlussvorrichtung 84, eine erste untere Rolleneinheit 431, die am unteren Ende des Montageprofils 14 angeordnet ist, eine erste obere Rolleneinheit 411, die am oberen Ende des Montageprofils 14 angeordnet ist, und eine erste rückseitige Seilanschlussvorrichtung 44, die am rückseitigen Ende der oberen Führungsschiene 15 angeordnet ist, sowie ein erstes Halteseil 421, das mit einem ersten Endstück mit der ersten frontseitigen Seilanschlussvorrichtung 84 verbunden, im Gegenuhrzeigersinn um die erste untere Rolleneinheit 431 und im Uhrzeigersinn um die erste obere Rolleneinheit 411 geführt und mit einem zweiten Endstück mit der ersten rückseitigen Seilanschlussvorrichtung 44 verbunden ist.
- Weiterhin umfasst die Haltevorrichtung 4 eine zweite frontseitige Seilanschlussvorrichtung 74, eine zweite obere Rolleneinheit 412, die am oberen Ende des Montageprofils 14 angeordnet ist, eine zweite untere Rolleneinheit 432, die am unteren Ende des Montageprofils 14 angeordnet ist, und eine zweite rückseitige Seilanschlussvorrichtung 45, die am rückseitigen Ende der unteren Führungsschiene 16 angeordnet ist, sowie ein zweites Halteseil 422, das mit einem ersten Endstück mit der zweiten frontseitigen Seilanschlussvorrichtung 74 verbunden, im Uhrzeigersinn um die zweite obere Rolleneinheit 412 und im Gegenuhrzeigersinn um die zweite untere Rolleneinheit 432 geführt und mit einem zweiten Endstück mit der zweiten rückseitigen Seilanschlussvorrichtung 45 verbunden ist.
- Die vorzugsweise justierbare erste frontseitige Seilanschlussvorrichtung 84, mittels der das erste Zugseil 421 gespannt werden kann, um das Montageprofil 14 vertikal auszurichten, ist in die untere Distanzhaltevorrichtung 8 integriert. Die zweite frontseitige Seilanschlussvorrichtung 74 ist in die obere Distanzhaltevorrichtung 7 integriert. Die beiden hinteren Seilanschlussvorrichtungen 44, 45 weisen vorzugsweise je eine Eingangsrolle auf, über die das betreffende Halteseil 421, 422 in ein Gehäuse eingeführt werden kann. Vorzugsweise ist in der zweiten rückseitigen Seilanschlussvorrichtung 45 eine Zugfeder vorgesehen, über die eine konstante Zugkraft auf das zweite Halteseil 422 übertragen werden kann.
- Bei der erfindungsgemässen Haltevorrichtung 4 ist daher vorzugsweise stets eines der Halteseile 421, 422, in dieser Ausgestaltungen das zweite Halteseil 422, elastisch gehalten. Das erste Halteseil 421 ist nach der Installation hingegen von der ersten frontseitigen Seilanschlussvorrichtung 84 und der ersten rückseitigen Seilanschlussvorrichtung 44 unelastisch oder fest gehalten. Die erste frontseitige Seilanschlussvorrichtung 84 ist justierbar, um das erste Halteseil 421 anzuziehen und das Montageprofil 14 vertikal auszurichten.
- Weiterhin umfasst die Verschiebevorrichtung 10 optional eine Antriebsvorrichtung 2, mittels der die Tür 11 selbsttätig aus dem Türfach 18 ausgestossen werden kann. Die exemplarisch gezeigte und bevorzugt eingesetzte Antriebsvorrichtung 2 umfasst eine Antriebseinheit 21 mit einem Antriebselement und eine damit verbundene Seilrolle, auf die ein Zugseil 22 aufgewickelt ist. Das Antriebselement ist beispielsweise eine Spiralfeder oder eine Schraubenfeder, die bei der Drehung der Seilrolle gespannt oder entspannt wird. Das Zugseil 22 kann daher durch Kraftaufwand von der Seilrolle gezogen werden und wird automatisch wieder auf die zurückdrehende Seilrolle aufgewickelt.
- Das Zugseil 22 ist über eine erste Umlenkrolle 23, die an einer Umlenkeinheit 230 drehbar gelagert ist, und eine zweite Umlenkrolle 24 zu einem Zugseilanschluss 72 geführt, der an der oberen Distanzhaltevorrichtung 7 angeordnet ist. Die Umlenkeinheit 230 ist entlang dem Montageprofil 14 verschiebbar und wahlweise fixierbar. Durch Verschiebung der Umlenkeinheit 230 kann eine gewünschte Zugspannung in das Zugseil 22 eingeprägt werden.
- In
Fig. 3 wurde das Montageprofil 14 fast bis zur Rückseite 181 des Türfachs 18 verschoben, weshalb das Zugseil 22 weiter ausgezogen und das Antriebselement gespannt wurde. Sobald das Zugseil 22 wieder freigegeben wird, wird die Seilrolle durch das gespannte Antriebselement zurückgedreht. - Durch die Verbindung der Antriebsvorrichtung 2 mit dem Montageprofil 14 oder dem Führungslaufwerk 5 entfällt die Montage der Antriebsvorrichtung 2 an einer Rückwand, einer Trennwand 1D oder einer Seitenwand 1A der Funktionseinheit 1. Besonders vorteilhaft ist, dass die Verschiebevorrichtung 10 mit der Haltevorrichtung 4 und der Antriebsvorrichtung 2 ohne Modifikation in unterschiedlich dimensionierte Türfächer 18 eingebaut werden kann. Lediglich die Längen der Halteseile 421, 422 und des Zugseils 22 sind entsprechend anzupassen.
- Gezeigt ist ferner, dass die Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 mit drehbaren Arretierhebeln 73, 83 versehen sind, mittels denen das zur Öffnung 180 des Türfachs 18 verschobene Montageprofil 14 arretiert werden kann, um Wartungsarbeiten auszuführen oder Justierungen vorzunehmen.
-
Fig. 4a zeigt die obere Distanzhaltevorrichtung 7 vonFig. 2 mit den vom Vorrichtungskörper 71 gelösten Vorrichtungsmagnetteilen 771, 772 und einem Schnitt durch die beiden Türelemente 111, 112, welcher die in die Türelemente 111, 112 eingesenkten Türmagnetteile 751, 752 sowie die darauf liegenden Abdeckungen 76 in Schnittdarstellung zeigt. Der Vorrichtungskörper 71 der Distanzhaltevorrichtung 7 umfasst an der Oberseite einen Montagebalken 711, der in einen Montagekanal der oberen Führungsschiene 15 eingeschoben und durch Arretierschrauben 712 arretiert wurde. Die obere Führungsschiene 15 ist mit strichpunktierten Linien symbolisch gezeigt. - Sofern die obere und die untere Führungsschiene 15, 16 einen gleichen oder zumindest funktionsgleichen Aufnahmekanal aufweisen, so kann, z.B. bei Verwendung eines Scherenkreuzes als Haltevorrichtung 4, die obere Distanzhaltevorrichtung 7 um 180° gewendet und als untere Distanzhaltevorrichtung 8 verwendet werden. Die Distanzhaltevorrichtung 7 kann auch nur auf einer Seite mit einem Vorrichtungsmagnetteil 771 verbunden werden, falls nur ein Türelement 111 in das Türfach 118 zu verschieben ist.
- Auf beiden Seiten weist der Vorrichtungskörper 71 in dieser vorzugsweisen Ausgestaltung Gewindebohrungen auf, in die Verbindungsschrauben 78 eingedreht werden können, um das erste Vorrichtungsmagnetteil 771 auf der einen Seite und das zweite Vorrichtungsmagnetteil 772 auf der anderen Seite des Vorrichtungskörpers 71 zu montieren. Vorzugsweise ist ein elastisches Element 781 zwischen den Verbindungsschrauben 78 und den Vorrichtungsmagnetteilen 771, 772 vorgesehen, welches die Ausdruckkraft der Verbindungsschrauben 78 elastisch auf die Vorrichtungsmagnetteile 771, 772 überträgt. Die Vorrichtungsmagnetteile 771, 772 können jedoch auch auf andere Weise mit dem Vorrichtungskörper 71 kraftschlüssig oder formschlüssig verbunden werden. Beispielsweise können die Vorrichtungsmagnetteile 771, 772 in Ausnehmungen im Vorrichtungskörper 71 eingesetzt, beispielsweise verklebt und/oder vergossen oder nur magnetisch gehalten werden. Sofern der Vorrichtungskörper 71 aus einem ferromagnetischen Material gefertigt ist, werden die Vorrichtungsmagnetteile 771, 772 selbsttätig in den Ausnehmungen des Vorrichtungskörpers 71 gehalten.
- Das erste plattenförmigen Türmagnetteil 751 ist innerhalb einer Türausnehmung 1110 an der Innenseite 1111 des ersten Türelements 111 angeordnet und mittels einer Montageschraube 7511 befestigt. In die Türausnehmung 1110 ist eine Abdeckung oder Kappe 76 eingesetzt, deren Aussenseite in einer Ebene mit der Innenseite 1111 des ersten Türelements 111 liegt. Das zweite plattenförmige Türmagnetteil 752 ist innerhalb einer Türausnehmung 1120 an der Innenseite 1121 des zweiten Türelements 112 angeordnet und mittels einer Montageschraube 7521 befestigt. In die Türausnehmung 1120 ist eine Abdeckung oder Kappe 76 eingesetzt, deren Aussenseite in einer Ebene mit der Innenseite 1121 des zweiten Türelements 112 liegt.
- Die Abdeckung 76 kann beispielsweise aus Metall, Plastik oder Holz gefertigt werden. Alternativ kann die Abdeckung 76, beispielsweise eine Folie oder eine Platte, die gesamte Innenseite 1111, 1121 der Türelemente 111, 112 überdecken. In vorzugsweisen Ausgestaltungen bildet die Abdeckung 76 daher eine Beschichtung der Türelemente 111, 112.
-
Fig. 4b zeigt die obere Distanzhaltevorrichtung 7 vonFig. 4a nach der Montage der Vorrichtungsmagnetteile 771, 772. Anstelle der oberen Führungsschiene 15 ist in dieser Darstellung das obere Führungslaufwerk 5 mit den Tragrollen 591 und den Führungsrollen 592 gezeigt. Es ist ersichtlich, dass die in Schnittdarstellung gezeigten Türelemente 111, 112 einerseits durch die Distanzhalterollen 791, 792 vom Vorrichtungskörper 71 beabstandet gehalten und von den Vorrichtungsmagnetteilen 771, 772 gleichzeitig gegen die Distanzhalterollen 791, 792 gezogen werden. Sowohl bei der Verschiebung als auch im Stillstand der Tür 11 ist diese somit präzise gehalten. -
Fig. 5 zeigt die obere und die untere Distanzhaltevorrichtung 7, 8 vonFig. 2 in einer bevorzugten Ausgestaltung zur Führung einer Tür 11 mit nur einem Türelement 111, aus dem ein Mittelstück ausgeschnitten wurde. Die Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 sind konsequenterweise nur auf einer Seite je mit einer Distanzhalterolle 791, 891 und je einem Vorrichtungsmagnetteil 771, 871 versehen. Die obere Führungsschiene 15 und die untere Führungsschiene 16, die frontseitig die obere und die untere Distanzhaltevorrichtung 7, 8 halten, sind verkürzt gezeigt. An der Innenseite 1111 des Türelements 111 sind Türausnehmungen 1110 vorgesehen, die sich fast über die gesamte Breite des Türelements 111 erstrecken. Ein Teil des plattenförmigen oberen Türmagnetteils 751 wurde weggeschnitten, um die Türausnehmung 1110 zu zeigen. Die plattenförmigen Türmagnetteile 751, 752 weisen Bohrungen 7510, 8510 auf, in die Montageschrauben 7511 eingesetzt werden. Die Abdeckungen 76, 86 erstrecken sich über die gesamte Länge der Türausnehmungen 1110. -
Fig. 6a zeigt die obere Distanzhaltevorrichtung 7 vonFig. 5 , die von der oberen Führungsschiene 15 gehalten ist. Die obere Führungsschiene 15 weist an der Unterseite einen Montagekanal 150 auf, in den ein mit dem Vorrichtungskörper 71 der oberen Distanzhaltevorrichtung 7 verbundener Montagebalken 711 eingesetzt ist. Der eingesetzte Montagebalken 711 wird mittels Arretierschrauben 712 arretiert oder verspannt. Oberhalb des Montagekanals 150 weist die obere Führungsschiene 15 einen Querschnitt auf innerhalb dem das obere Führungslaufwerk 5 bis zu einer Puffervorrichtung oder Dämpfervorrichtung 3 verschoben werden kann. - Das Vorrichtungsmagnetteil 771 das gegenüber der Distanzhalterolle 791 zurückversetzt ist, ist in dieser Ausgestaltung plattenförmig ausgebildet und vorzugsweise in einer Ausnehmung 710 des Vorrichtungskörpers 71 gehalten und mit einer Verbindungsschraube 78 fixiert. Die Vorrichtungsmagnetteile 771, 772; 871, 872 können hingegen beliebige Formen aufweisen und beispielsweise zylindrisch, pillenförmig, tablettenförmig, plattenförmig ausgebildet sein und einen runden, rechteckigen, quadratischen oder polygonalen Querschnitt aufweisen. Das kontaktlose Zusammenwirken der Türmagnetteile 751, 752; 851, 852 und der Vorrichtungsmagnetteile 771, 772; 871, 872 erlaubt nämlich, Letztere an einem Ort mit dem Vorrichtungskörper 71, 81 zu verbinden, an dem keine weitere Funktion der Distanzhaltevorrichtung 7, 8 beeinträchtigt wird.
- Die Distanzhalterolle 791 ist in einer Rollenhalterung 715 mittels einer Lagerwelle 790 drehbar gelagert. Die Rollenhalterung 715 ist vorzugsweise formschlüssig in einer Lagerkammer 716 des Vorrichtungskörpers 71 fest oder verschiebbar gehalten und wird mittels einer Montageschraube oder Justierschraube 713 fixiert. Vorzugsweise ist die Rollenhalterung 715 verschiebbar gelagert und mittels der Justierschraube 713 wahlweise positionierbar.
- Es ist zu beachten, dass die Distanzhalterolle 791 den Vorrichtungskörper 71 in dieser vorzugsweisen Ausgestaltung nicht nur auf der Seite des zugeordneten Vorrichtungsmagnetteils 78 sondern auch frontseitig überragt. Das Türelement 111 wird daher nicht nur bei der axialen Verschiebung innerhalb des Türfachs 18 sondern auch bei der Schwenkbewegung am Ausgang des Türfachs 18 geführt und auf Distanz zum Vorrichtungskörper 71 gehalten.
-
Fig. 6b zeigt die untere Distanzhaltevorrichtung 8 vonFig. 5 , die von der unteren Führungsschiene 16 gehalten ist. Die untere Führungsschiene 16 weist ebenfalls eine Montagekanal 160 auf, in dem ein mit dem Vorrichtungskörper 81 der unteren Distanzhaltevorrichtung 8 verbundener Montagebalken 811 gehalten ist. Die untere Rollenhalterung 815 ist ebenfalls verschiebbar gelagert und umfasst einen Pufferkörper 8153, der ein Pufferelement 8154 hält und der durch eine Öffnung im Vorrichtungskörper 81 hindurch geführt ist. - Die untere und obere Distanzhaltevorrichtung 7, 8 sind daher grundsätzlich gegeneinander austauschbar. Weiterhin können die Distanzhaltevorrichtungen 7, 8 vorteilhaft weitere Funktionselemente, wie vorzugsweise justierbare Puffervorrichtungen, Dämpfungsvorrichtungen, Anschlagvorrichtung, Arretierhebel 83, Seilanschlussvorrichtungen 84 aufweisen.
-
Fig. 7 zeigt einen Teil der Verschiebevorrichtung 10 vonFig. 2 mit der oberen Distanzhaltevorrichtung 7, die in dieser vorzugsweisen Ausgestaltung zwei Distanzhalterollen 791, 792 aufweist. Die erste Distanzhalterolle 791 ist von einer Rollenhalterung 715 gehalten, die innerhalb einer Lagerkammer 716 des Vorrichtungskörpers 71 verschiebbar gelagert und mittels einer Justierschraube 713 wahlweise verschiebbar ist. Das innerhalb der oberen Führungsschiene 15 geführte Führungslaufwerk 5 ist mit dem Laufwerkskörper 51 bis zur Dämpfungsvorrichtung 3 vorgefahren. - Fig. 8 zeigt die obere Distanzhaltevorrichtung 7 von
Fig. 7 in Explosionsdarstellung. Die Rollenhalterung 715 umfasst an der Unterseite und der Oberseite Führungsrippen 7151, die in dazu korrespondierenden Führungsbahnen 718 der Lagerkammer 716 geführt werden. Die Rollenhalterung 715 ist zudem vorzugsweise einstückig mit einem Pufferkolben 7153 verbunden, an dessen Frontseite ein Pufferelement 7154 gehalten ist. Die Distanzhalterolle 791 und das Pufferelement 7154 sind daher vorzugsweise fest miteinander gekoppelt, sodass bei der Einstellung des Endanschlags des oberen Führungslaufwerks 5 gleichzeitig die erste Distanzhalterolle 791 optimal positioniert wird und nicht separat zu positionieren ist. Zudem umfasst die Rollenhalterung 715 einen Halteflansch 7152, mittels dessen der Kopf der Justierschraube 713 innerhalb einer Schraubenkammer drehbar aber axial nicht verschiebbar gehalten ist. Weiterhin weist die Rollenhalterung 715 eine Werkzeugöffnung 7150 auf, durch die hindurch ein Schraubendreher in die Schraubenkammer einführbar ist, um die Justierschraube 713 zu drehen. - Der Vorrichtungskörper 71 weist eine Lagerkammer 716 auf, in die die Rollenhalterung 715 einsetzbar ist. An der Rückwand der Lagerkammer 716 ist eine Transferöffnung 717 vorgesehen, durch die hindurch der Pufferkolben 7153 mit dem Pufferelement 7154 geführt wird. An der Rückwand der Lagerkammer 716 ist zudem eine Gewindebohrung 719 vorgesehen, in die die Justierschraube 713 eingedreht wird. Durch Drehung der Justierschraube 713 kann die Rollenhalterung 715 mit der ersten Distanzhalterolle 791 und dem Pufferelement 7154 daher gegenüber dem Vorrichtungskörper 71 wahlweise verschoben werden.
-
- 1
- Funktionseinheit, Möbelstück oder Raumeinheit
- 1A
- Seitenwände
- 1B
- Oberboden
- 1C
- Unterboden
- 1D
- Trennwand
- 10
- Verschiebevorrichtung
- 100
- Möbelöffnung
- 11
- Tür mit einem oder zwei Türelementen
- 111
- erstes Türelement
- 1110
- Türausnehmung
- 1111
- Innenseite des ersten Türelements 111
- 1112
- Aussenseite des ersten Türelements 111
- 1115
- rückseitige Stirnseite des ersten Türelements 111
- 1116
- frontseitige Stirnseite des ersten Türelements 111
- 112
- zweites Türelement
- 1120
- Türausnehmung
- 1121
- Innenseite des zweiten Türelements 112
- 1122
- Aussenseite des zweiten Türelements 112
- 1125
- rückseitige Stirnseite des zweiten Türelements 112
- 1126
- frontseitige Stirnseite des zweiten Türelements 112
- 131
- Anschlagscharniere
- 132
- Türscharniere
- 14
- Montageprofil
- 141
- Führungskanal
- 15
- obere Führungsschiene
- 150
- Montagekanal
- 16
- untere Führungsschiene
- 160
- Montagekanal
- 17
- Tragschiene
- 171
- Tragschienenteile
- 18
- Türfach
- 180
- Eingangsöffnung des Türfachs 18
- 181
- Rückseite des Türfachs 18
- 2
- Antriebsvorrichtung
- 21
- Antriebseinheit
- 22
- Zugseil
- 23
- erste Umlenkrolle
- 230
- Umlenkeinheit
- 24
- zweite Umlenkrolle
- 3
- Puffervorrichtung oder Dämpfervorrichtung
- 4
- Haltevorrichtung
- 41
- oberes Rollenpaar
- 421
- erstes Halteseil
- 422
- zweites Halteseil
- 43
- unteres Rollenpaar
- 44
- erste rückseitige Seilanschlussvorrichtung
- 45
- zweite rückseitige Seilanschlussvorrichtung
- 5
- oberes Führungslaufwerk
- 5F
- Frontlaufwerk
- 51
- oberer Laufwerkskörper
- 591
- Tragrollen
- 592
- Führungsrollen
- 6
- unteres Führungslaufwerk
- 61
- unterer Laufwerkskörper
- 692
- Führungsrollen
- 7
- obere Distanzhaltevorrichtung
- 71
- Vorrichtungskörper
- 710
- Ausnehmung im Vorrichtungskörper 71
- 711
- Montagebalken
- 712
- Arretierschrauben
- 713
- Justierschraube
- 715
- Rollenhalterung
- 716
- Lagerkammer
- 7150
- Werkzeugöffnung
- 7151
- Führungselemente, Führungsrippen
- 7152
- Halteelement, Halteflansch
- 7153
- Pufferkolben
- 7154
- Pufferelement
- 716
- Lagerkammer
- 717
- Transferöffnung
- 718
- Führungsbahnen
- 719
- Gewindebohrung
- 72
- Zugseilanschluss
- 73
- oberer Arretierhebel
- 74
- frontseitige zweite Seilanschlussvorrichtung
- 751
- oberes erstes Türmagnetteil
- 7510
- Bohrung
- 7511
- Montageschraube
- 752
- oberes zweites Türmagnetteil
- 7521
- Montageschraube
- 76
- Abdeckung, Beschichtung
- 771
- erstes oberes Vorrichtungsmagnetteil
- 772
- zweites oberes Vorrichtungsmagnetteil
- 78
- Verbindungsschraube
- 781
- elastisches Element
- 790
- Lagerwellen
- 791
- erste obere Distanzhalterolle
- 792
- zweite obere Distanzhalterolle
- 8
- untere Distanzhaltevorrichtung
- 81
- Vorrichtungskörper
- 810
- Aufnahmeteil
- 811
- Montagebalken
- 815
- Rollenhalterung
- 8153
- Pufferkolben
- 8154
- Pufferelement
- 83
- unterer Arretierhebel
- 84
- frontseitige erste Seilanschlussvorrichtung (justierbar)
- 851
- unteres erstes Türmagnetteil
- 8510
- Bohrung
- 852
- unteres zweites Türmagnetteil
- 86
- Abdeckung, Beschichtung
- 871
- erstes unteres Vorrichtungsmagnetteil
- 872
- zweites unteres Vorrichtungsmagnetteil
- 88
- Verbindungsschraube
- 890
- Lagerwellen
- 891
- erste untere Distanzhalterolle
- 892
- zweite untere Distanzhalterolle
- x
- Laufachse des Montageprofils 14
Claims (15)
- Funktionseinheit (1) mit einem Türfach (18) und einer Tür (111),
die wenigstens ein erstes Türelement (111) umfasst, das eine rückseitige und eine frontseitige Stirnseite (1115, 1116) aufweist, das mit einer Verschiebevorrichtung (10), die innerhalb des Türfachs (18) angeordnet ist, verbunden ist, das in das Türfach (18) hinein verschiebbar und das ausserhalb des Türfachs (18) schwenkbar ist, um eine Öffnung (100) der Funktionseinheit (1) abzudecken, wobei die Verschiebevorrichtung (10) ein Montageprofil (14), das durch Anschlagscharniere (131) mit der rückseitigen Stirnseite (1115) des ersten Türelements (111) verbunden und von einer Haltevorrichtung (4) senkrecht ausgerichtet zwischen einer Eingangsöffnung (180) und einer Rückseite (181) des Türfachs (18) entlang einer Laufachse (x) verschiebbar gehalten ist, und wobei eine erste Distanzhaltevorrichtung (7, 8) mit einem Vorrichtungskörper (71; 81) vorgesehen ist, die bei der Eingangsöffnung (180) des Türfachs (18) angeordnet ist und die eine erste Distanzhalterolle (79; 89) umfasst, an der das erste Türelement (111) während einer Verschiebung abrollen kann, ohne den Vorrichtungskörper (71; 81) der Distanzhaltevorrichtung (7, 8) zu kontaktieren, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Türelement (111) auf einer der Distanzhaltevorrichtung (7; 8) zugewandten Seite (1111) mit einem ersten Türmagnetteil (751; 851) verbunden ist, und dass die Distanzhaltevorrichtung (7; 8) auf einer dem ersten Türmagnetteil (751; 851) zugewandten Seite mit einem ersten Vorrichtungsmagnetteil (771; 871) verbunden ist, welches mit dem ersten Türmagnetteil (751; 851) magnetisch derart zusammenwirkt, dass das erste Türelement (111) gegen die Distanzhaltevorrichtung (7; 8) gezogen wird, sobald das erste Türmagnetteil (751; 851) und das erste Vorrichtungsmagnetteil (771; 871), von denen wenigstens eines ein Permanentmagnet ist, einander gegenüber liegen. - Funktionseinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Türelement (111) an der frontseitigen Stirnseite (1116) durch Türscharniere (132) mit einer zugewandten rückseitigen Stirnseite (1125) eines zweiten Türelements (112) verbunden ist, welches in paralleler Ausrichtung zum ersten Türelement (111) mit diesem in das Türfach (18) derart einschiebbar ist, dass die Distanzhaltevorrichtung (7; 8), die eine dem zweiten Türelement (112) zugewandte zweite Distanzhalterolle (792; 892) aufweist, zwischen dem ersten und zweiten Türelement (111, 112) eingeschlossen ist, wobei
das zweite Türelement (112) auf einer der Distanzhaltevorrichtung (7; 8) zugewandten Seite (1121) mit einem zweiten Türmagnetteil (752; 852) verbunden ist, und dass die Distanzhaltevorrichtung (7; 8) auf einer dem zweiten Türmagnetteil (752; 852) zugewandten Seite mit einem zweiten Vorrichtungsmagnetteil (772; 872) verbunden ist, welches mit dem zweiten Türmagnetteil (752; 852) magnetisch derart zusammenwirkt, dass das zweite Türelement (112) gegen die Distanzhaltevorrichtung (7; 8) gezogen wird, sobald das zweite Türmagnetteil (752; 852) und das zweite Vorrichtungsmagnetteil (772; 872), von denen wenigstens eines ein Permanentmagnet ist, einander gegenüber liegen. - Funktionseinheit (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,dass an der Oberseite des Türfachs (18) eine obere Distanzhaltevorrichtung (7) angeordnet ist, und dass das erste Türelement (111) auf der der oberen Distanzhaltevorrichtung (7) zugewandten Seite (1111) mit einem oberen ersten Türmagnetteil (751) verbunden ist, und dass die obere Distanzhaltevorrichtung (7) auf einer dem oberen ersten Türmagnetteil (751) zugewandten Seite mit einem oberen ersten Vorrichtungsmagnetteil (771) verbunden ist, welches mit dem oberen ersten Türmagnetteil (751) magnetisch zusammenwirkt; unddass an der Unterseite des Türfachs (18) eine untere Distanzhaltevorrichtung (8) angeordnet ist, und dass das erste Türelement (111) auf der der unteren Distanzhaltevorrichtung (8) zugewandten Seite (1111) mit einem unteren ersten Türmagnetteil (851) verbunden ist, und dass die untere Distanzhaltevorrichtung (8) auf einer dem unteren ersten Türmagnetteil (851) zugewandten Seite mit einem unteren ersten Vorrichtungsmagnetteil (871) verbunden ist, welches mit dem unteren ersten Türmagnetteil (851) zusammenwirkt.
- Funktionseinheit (1) nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,dass das zweite Türelement (111) auf der der oberen Distanzhaltevorrichtung (7) zugewandten Seite (1121) mit einem oberen zweiten Türmagnetteil (752) verbunden ist, und dass die obere Distanzhaltevorrichtung (7) auf einer dem oberen zweiten Türmagnetteil (752) zugewandten Seite mit einem oberen zweiten Vorrichtungsmagnetteil (772) verbunden ist, welches mit dem oberen zweiten Türmagnetteil (752) magnetisch zusammenwirkt; unddass das zweite Türelement (111) auf der der unteren Distanzhaltevorrichtung (8) zugewandten Seite (1121) mit einem unteren zweiten Türmagnetteil (852) verbunden ist, und dass die untere Distanzhaltevorrichtung (8) auf einer dem unteren ersten Türmagnetteil (85) zugewandten Seite mit einem unteren zweiten Vorrichtungsmagnetteil (872) verbunden ist, welches mit dem unteren zweiten Türmagnetteil (852) magnetisch zusammenwirkt.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Montageprofil (14) an einem oberen Endstück mit einem oberen Führungslaufwerk (5) verbunden ist, welches an einer oberen Führungsschiene (15) verschiebbar gelagert ist, von der die obere Distanzhaltevorrichtung (7) gehalten ist.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Montageprofil (14) an einem unteren Endstück mit einem unteren Führungslaufwerk (6) verbunden ist, welches an einer unteren Führungsschiene (16) verschiebbar gelagert ist, von der die untere Distanzhaltevorrichtung (8) gehalten ist.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der ersten Türmagnetteile (751, 851) oder jedes der ersten und der zweiten Türmagnetteile (751, 752; 851, 852) in einer Türausnehmung (1110, 1120) des ersten Türelements (111) oder des ersten und des zweiten Türelements (111, 112) angeordnet und befestigt ist.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der ersten Türmagnetteile (751, 851) oder jedes erste und zweite Türmagnetteil (751, 752; 851, 852) plattenförmig ausgebildet ist und sich parallel zur Laufachse (x) des Montageprofils (14) erstreckt.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,dass wenigstens eines der ersten Türmagnetteile (751, 851) oder wenigstens eines der ersten und der zweiten Türmagnetteile (751, 752; 851, 852) durch eine Abdeckung oder Beschichtung (76, 86) abgedeckt ist; oderdass alle ersten Türmagnetteile (751, 851) oder alle ersten und zweiten Türmagnetteile (751, 752; 851, 852) je durch eine Abdeckung oder Beschichtung (76, 86) abgedeckt sind, unddass jede der die Abdeckungen oder Beschichtungen (76, 86) die zugehörigen Türmagnetteile (751, 752; 851, 852) oder die gesamte Innenseite (1111, 1121) des betreffenden Türelements (111, 112) überdeckt.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der ersten Distanzhalterollen (791, 891) oder wenigstens eine der ersten und zweiten Distanzhalterollen (791, 891; 792, 892) auf der Höhe des zugewandten ersten oder zweiten Türmagnetteils (751, 851; 752, 852) oder der darauf liegenden Abdeckung oder Beschichtung (76, 86) angeordnet ist und bei einer Verschiebung des ersten oder zweiten Türelements (111, 112) darauf abrollen kann.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet,dass sich jedes der plattenförmigen ersten Türmagnetteile (751, 851) ausgehend von der frontseitigen Stirnseite (1116) des ersten Türelements (111) ganz oder teilweise über die Breite des ersten Türelements erstreckt, und/oderdass sich jedes der plattenförmigen zweiten Türmagnetteile (752, 852) ausgehend von der rückseitigen Stirnseite (1125) des zweiten Türelements (112) ganz oder teilweise über die Breite des zweiten Türelements (112) erstreckt.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet,dass die ersten Vorrichtungsmagnetteile (771; 871) oder die ersten und zweiten Vorrichtungsmagnetteile (771, 772; 871, 872) plattenförmig, pillenförmig, tablettenförmig oder zylindrisch, ausgebildet und parallel zum zugeordneten ersten oder zweiten Türmagnetteil (751, 752; 851, 852) ausgerichtet sind; und/oderdass ersten Vorrichtungsmagnetteile (771; 871) oder die ersten und zweiten Vorrichtungsmagnetteile (771, 772; 871, 872) je mehrere Magnetelemente aufweisen, die vorzugsweise plattenförmig, pillenförmig, tablettenförmig oder zylindrisch, ausgebildet sind.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet,dass wenigstens eine der ersten oder zweiten Distanzhalterollen (791, 792; 891, 892) von einer Rollenhalterung (715, 815) gehalten ist, die in einer Lagerkammer (716) verschiebbar und mittels einer Justierschraube (713) justierbar gehalten ist; oderdass wenigstens eine der ersten oder zweiten Distanzhalterollen (791, 792; 891, 892) von einer Rollenhalterung (715, 815) gehalten ist, die in einer Lagerkammer (716) verschiebbar und mittels einer Justierschraube (713) justierbar gehalten ist und die mit einem Pufferkolben (7153) verbunden ist, der ein Pufferelement (7154) hält, welches einen Anschlag für das Montageprofil (14) oder für eines der Führungslaufwerke (5, 6) bildet.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Distanzhaltevorrichtungen (7; 8) justierbare oder nicht justierbare Kopplungselemente (74, 84) für die Ankopplung der Haltevorrichtung (4) aufweist und/oder dass jede der Distanzhaltevorrichtungen (7; 8) wenigstens ein Stoppelement oder ein Dämpferelement aufweist, das mit einem der Laufwerke (5, 6) zusammenwirken kann und/oder dass jede der Distanzhaltevorrichtungen (7; 8) wenigstens ein Stoppelement oder ein Dämpferelement aufweist, das mit einem der Laufwerke (5, 6) zusammenwirken kann.
- Funktionseinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 - 14, in der Ausgestaltung eines Möbelstücks oder einer Raumeinheit eines Gebäudes.
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