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Hintergrund der Erfindung
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Die Erfindung betrifft eine Laufwagenanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Fenster oder eine Tür mit einer solchen Laufwagenanordnung.
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Es ist bekannt, eine Höhenverstellung an einer Laufwagenanordnung vorzusehen, um die Höhe, d.h. die vertikale Position, des Flügels anpassen zu können. Laufwagenanordnungen mit einer Höhenverstellung sind aus der
CN 201144584 Y ,
CN 204112969 U ,
CN 209990307 U und der
WO 2018/218928 A1 bekannt geworden.
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Weiterhin ist es bekannt, Laufwagenanordnungen mit einer Höhenverstellung bereit zu stellen, wobei die Laufwagenanordnungen dazu ausgebildet sind, einen Flügel zwangsgesteuert quer zur Hauptebene eines festen Rahmens abzustellen und parallel zu dieser Hauptebene verschieben zu können. Derlei gattungsgemäße Laufwagenanordnungen sind aus der
CN 104863460 A ,
CN 204677065 U ,
CN 204691515 U und der
CN 206337986 U bekannt geworden.
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Da Flügel immer größer und besser isoliert werden, nimmt auch das Gewicht der Flügel zu. Es besteht daher das Bedürfnis, eine Laufwagenanordnung bereit zu stellen, die einerseits stabil genug ist, um das Gewicht eines schweren Flügels abzutragen, andererseits aber eine Höhenanpassung des Flügels erlaubt.
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Insbesondere besteht bei den gattungsgemäßen Laufwagenanordnungen der Nachteil, dass eine Stellschraube der Höhenverstellung am Laufrollenhalter mit den Laufrollen anliegt. Wenn der Laufrollenhalter pendelt, d.h. sich einseitig auf und ab bewegt, beispielsweise weil der Laufrollenhalter eine Unebenheit auf der Laufschiene überfährt, kommt es zur Reibung an der Stellschraube, was einerseits zu Verschleiß und andererseits zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit des Laufrollenhalters führt.
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Aufgabe der Erfindung
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Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine belastbare Laufwagenanordnung bereit zu stellen, die eine verschleißarme Pendelbewegung des Laufrollenhalters ermöglicht, um Unebenheiten der Laufschiene ausgleichen zu können und die zusätzlich dazu ein leichtgängiges Anpassen der vertikalen Position des Flügels durch einen Benutzer erlaubt. Es ist weiterhin Aufgabe der Erfindung, ein Fenster bzw. eine Tür mit einer solchen Laufwagenanordnung bereit zu stellen.
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Beschreibung der Erfindung
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Laufwagenanordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 bzw. durch ein Fenster oder eine Tür gemäß Patentanspruch 15. Die Unteransprüche geben bevorzugte Weiterbildungen wieder.
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Die erfindungsgemäße Aufgabe wird somit gelöst durch eine Laufwagenanordnung mit einer Treibstangenanordnung und einem Laufwagen, wobei der Laufwagen ein fest am Flügel montierbares Flügelteil und ein quer, insbesondere senkrecht, zu dessen Längsachse verschiebbares Rollenteil aufweist. Eine Treibstange der Treibstangenanordnung greift zum Erzielen dieser Verschiebung mit einem Steuervorsprung in eine zumindest abschnittsweise schräg zur Längsachse des Rollenteils ausgebildete Steuerkulisse eines Rollenoberteils des Rollenteils ein. Der Laufwagen weist im Rollenteil einen Laufrollenhalter mit Laufrollen auf. Weiterhin weist der Laufwagen zur Höhenverstellung ein Stellelement und eine Stellschraube zwischen Rollenoberteil und Stellelement auf. Die Betätigung der Stellschraube bewirkt eine zumindest horizontale Bewegung des Stellelements, wobei das Stellelement eine erste Schräge aufweist, durch die das Stellelement den Rollenhalter mittelbar oder unmittelbar zumindest vertikal bei der Betätigung der Stellschraube verschiebt. Unter einem zumindest vertikalen Verschieben wird dabei eine vertikale Bewegung oder eine Mischung aus horizontaler und vertikaler Bewegung verstanden.
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Erfindungsgemäß ist es somit vorgesehen, dass die Stellschraube nicht am Laufrollenhalter anliegt, sondern am Stellelement. Verschleiß bzw. eine anderweitige Beeinträchtigung durch die Stellschraube am Laufrollenhalter erfolgen nicht.
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Die Angaben „oben“, „unten“, „horizontal“, „vertikal“ usw. beziehen sich auf den montierten Zustand der Laufwagenanordnung.
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Die Höhenverstellung ist vorzugsweise von der Bewegung der Treibstange entkoppelt, sodass eine Verschiebung der Treibstange nicht zur Anpassung der vertikalen Höhe des Flügels führt. Die Höhenverstellung dient somit nur der Einstellung der - beim Öffnen und Schließen des Flügels gleich bleibenden - Flügelhöhe und nicht dem Öffnen bzw. Schließen des Flügels.
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Die erste Schräge stellt eine Steigung bzw. einen vertikalen Anstieg dar. Die erste Schräge kann gerade Abschnitte und/oder gebogene Abschnitte aufweisen. Vorzugsweise ist die erste Schräge in Form einer gerade ansteigenden Rampe ausgebildet.
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Besonders bevorzugt ist die Stellschraube am Rollenoberteil geführt. Die Längsachse der Stellschraube erstreckt sich bevorzugt in Richtung der mittigen Längsachse des Rollenteils oder parallel zur mittigen Längsachse des Rollenteils.
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In weiter bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist das Stellelement insgesamt, insbesondere ausschließlich, linear, d.h. geradlinig, bewegbar. Durch die so erzielte Vermeidung einer Schwenkbewegung des Stellelements um eine Achse kann die Laufwagenanordnung konstruktiv besonders einfach ausgebildet werden.
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Die Bewegbarkeit des Stellelements ist vorzugsweise proportional zur vertikalen Bewegbarkeit des Rollenoberteils relativ zum Laufrollenhalter.
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Weiter bevorzugt weist das Stellelement eine zweite Stellelementschräge auf, die insbesondere senkrecht zur Längsachse des Rollenteils von der ersten Stellelementschräge beabstandet ist. Durch die zweite Stellelementschräge wird eine besonders gute Lastabtragung schwerer Flügel innerhalb der Höhenverstellung erreicht.
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Zur weiteren konstruktiven Vereinfachung des Laufwagens kann das Stellelement in Form eines U-förmigen Blechteils ausgebildet sein.
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Die beiden Stellelementschrägen können an den freien Enden des Stellelements ausgebildet sein. Hierdurch ist das Stellelement besonders leicht fertigbar.
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Weiter bevorzugt können das Rollenoberteil mit Ausnahme der Steuerkulisse, das Stellelement und/oder der Laufrollenhalter spiegelsymmetrisch zur mittigen vertikalen Längsebene des Rollenteils ausgebildet sein.
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Das Rollenteil kann zur Querführung des Laufwagens einen, insbesondere unbewegbar, am Laufrollenhalter angeordneten oder ausgebildeten Führungsrollenhalter mit einer Führungsrolle aufweisen. Der Führungsrollenhalter weist dabei vorzugsweise eine vertikale Achse auf, an der die Führungsrolle drehbar angeordnet ist. Die Führungsrolle kann dabei der Bewegung des Laufrollenhalters folgen, ohne von der Stellschraube beeinträchtigt zu werden.
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Die Bewegbarkeit des Laufrollenhalters wird vorzugsweise durch die Lagerung des Laufrollenhalters an einer horizontalen Pendelachse erzielt. Hierdurch können die Laufrollen des Laufrollenhalters besonders gut über Unebenheiten der Laufschiene fahren.
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Die erste Stellelementschräge und/oder die zweite Stellelementschräge kann/können sich dabei an der Pendelachse abstützen. Vorzugsweise liegen dabei beide Stellelementschrägen von oben auf der Pendelachse auf, sodass eine Bewegung des Stellelements ein Anheben des Rollenoberteils vom Laufrollenhalter bzw. ein Absenken des Rollenoberteils hin zum Laufrollenhalter bewirkt.
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Das Rollenoberteil kann ein Langloch zur Führung der Pendelachse aufweisen. Das Langloch erstreckt sich dabei vorzugsweise vertikal.
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Alternativ zur Abstützung an der Pendelachse kann sich die erste Stellelementschräge an einer ersten Oberteilschräge des Rollenoberteils abstützen. Durch das erste Schrägenpaar aus erster Oberteilschräge und erster Stellelementschräge wird - bei konstruktiv einfacher Ausbildung und leichter Bedienbarkeit - eine verhältnismäßig großflächige Anlage des Rollenoberteils erzielt, sodass auch die vertikale Position schwerer Flügel mit der erfindungsgemäßen Höhenverstellung anpassbar ist.
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Weiterhin kann sich die zweite Stellelementschräge an einer zweiten Oberteilschräge des Rollenoberteils abstützen.
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Zur noch besseren Gewichtsabtragung der Höhenverstellung kann das Stellelement eine dritte Stellelementschräge aufweisen, die an einer dritten Oberteilschräge des Rollenoberteils anliegt.
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Zusätzlich dazu kann das Stellelement eine vierte Stellelementschräge aufweisen, die an einer vierten Oberteilschräge des Rollenoberteils anliegt.
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Die vierte Stellelementschräge ist vorzugsweise senkrecht zur Längsachse des Rollenteils von der dritten Stellelementschräge beabstandet.
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Die dritte Stellelementschräge kann parallel zur mittigen Längsachse des Rollenteils von der ersten Stellelementschräge beabstandet sein und/oder die vierte Stellelementschräge kann parallel zur mittigen Längsachse des Rollenteils von der zweiten Stellelementschräge beabstandet sein. Vorzugsweise sind die vier Stellelementschrägen rechteckförmig zueinander angeordnet, um das Gewicht des Flügels besonders gleichmäßig ableiten zu können.
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Die weiteren Schrägenpaare ermöglichen eine noch großflächigere Abstützung des Rollenoberteils ohne die Bedienbarkeit zu erschweren. Die weiteren Schrägenpaare verbessern vielmehr die Führung des Rollenoberteils und wirken so einem Verkanten des Rollenoberteils entgegen.
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Zur Führung des Laufrollenhalters am Rollenoberteil kann das Rollenoberteil eine erste Führungskulisse aufweisen, in der die Pendelachse geführt ist. Das Rollenoberteil kann darüber hinaus eine zweite Führungskulisse aufweisen, die der ersten Führungskulisse gegenüberliegt, wobei die Führungskulissen die Enden der Pendelachse führen.
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Zur weiteren konstruktiven Vereinfachung kann das Rollenoberteil einen Block, insbesondere in Form eines Metallblocks, aufweisen, an dessen Oberseite die Steuerkulisse ausgebildet ist und an dessen Unterseite eine Ausnehmung, insbesondere in Form eines Sacklochs, ausgebildet ist, in der das Stellelement zumindest teilweise eintaucht.
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Der Laufwagen kann eine erste Wälzlagerführung zur Führung der Querbewegung des Rollenteils relativ zum Flügelteil aufweisen. Die erste Wälzlagerführung kann dabei zur Abtragung von in der Hauptebene wirkenden Kräften auf das Rollenteil ausgebildet sein. Die Hauptebene des festen Rahmens ist dabei eine vertikale Ebene, die eine Laufschiene des festen Rahmens schneidet. Die erste Wälzlagerführung ermöglicht dem Benutzer eine signifikant komfortablere Bedienung des Flügels, wobei gleichzeitig ein Verklemmen des Rollenteils am Flügelteil bei der Querbewegung vermieden wird.
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Die erste Wälzlagerführung erstreckt sich vorzugsweise senkrecht zur Hauptebene. Die erste Wälzlagerführung kann ein Wälzlagerbett am Flügelteil und ein Wälzlagerbett am Rollenteil aufweisen. Die Wälzlagerbetten sind dabei vorzugsweise unbewegbar am Flügelteil bzw. Rollenteil befestigt. Wälzkörper der ersten Wälzlagerführung stützen sich vorzugsweise in Richtung der Längsachse des Rollenteils an beiden Wälzlagerbetten ab, um Kräfte in Richtung der Längsachse vom Flügelteil in das Rollenteil bzw. umgekehrt abzuleiten.
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Eine Betätigung der Treibstange und damit eine Verlagerung des Steuervorsprungs in der Steuerkulisse bewirkt neben der Bewegung des Rollenteils in Querrichtung auch eine Kraft auf das Rollenteil in Längsrichtung. Diese Kraft in Längsrichtung kann durch die erste Wälzlagerführung reibungsarm abgeleitet werden.
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Die Laufschiene verläuft in der Hauptebene des festen Rahmens. Die Laufrollen des Rollenteils sind zum Laufen auf der Laufschiene ausgebildet und schneiden die Hauptebene. Die Längsachse des Rollenteils verläuft ebenfalls in der Hauptebene. Die Verschieberichtung des vom festen Rahmen abgestellten Flügels verläuft insbesondere parallel zur Hauptebene. Die Querbewegung zum Abstellen des Flügels vom festen Rahmen bzw. Anpressen des Flügels an den festen Rahmen verläuft vorzugsweise senkrecht zur Hauptebene.
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Die erste Wälzlagerführung kann ein Lagerteil und eine Stützschiene aufweisen. Die Stützschiene kann über eine konvex gebogene Oberfläche an einer konkav gebogenen Stützfläche des Lagerteils mit einer Kugelumlaufbahn anliegen. Hierdurch können Kräfte in der Hauptebene auf konstruktiv besonders einfache Art und Weise vom Flügelteil auf das Rollenteil übertragen werden.
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Das Lagerteil ist konstruktiv weiter vereinfacht, wenn die Stützfläche im Querschnitt, d.h. in der Hauptebene, kreisbogenförmig, insbesondere halbkreisförmig, ausgebildet ist.
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Um ein Verschwenken des Lagerteils um seine Längsachse zu vermeiden, kann das Lagerteil durch einen Formschluss am Rollenteil oder Flügelteil gehalten werden.
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Weiter bevorzugt weist die Stützschiene - in ihrer Längsrichtung betrachtet - unbefestigte freie Enden auf. Die Stützschiene kann dann durch ein einziges zentrisches Befestigungsmittel, beispielsweise eine Schraube, fixiert werden.
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Weiterhin kann die Stützschiene auch vollständig unbefestigt in eine Ausnehmung des Laufwagens eingelegt werden.
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Alternativ oder zusätzlich zu dem beschriebenen Lagerteil kann die erste Wälzlagerführung ein sich in Längsrichtung der ersten Wälzlagerführung erstreckendes Kugellager aufweisen. Die Wälzkörper in Form von Kugeln des Kugellagers können dabei in Wälzlagerbetten in Form von Kugellagerbetten geführt werden. Die Kugellagerbetten können jeweils eine Rille aufweisen, in der die Kugeln geführt sind.
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In weiter bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist die erste Wälzlagerführung ein Nadellager auf, sodass die hohen Gewichtskräfte besonders zuverlässig abgetragen werden können.
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In besonders bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist die erste Wälzlagerführung dabei ein Wälzlagerbett, insbesondere in Form eines Nadellagerbettes, auf, dessen Oberfläche in einem Winkel zwischen 0° und 180, insbesondere in einem Winkel zwischen 10° und 100°, zur Richtung der Längsachse des Rollenteils ausgerichtet ist. Hierdurch können die in Verschieberichtung auftretenden Kräfte besonders zuverlässig ins Rollenteil abgeleitet werden.
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Weiter bevorzugt weist der Laufwagen eine in Richtung der Längsachse des Rollenteils zur ersten Wälzlagerführung beabstandete zweite Wälzlagerführung auf, um Kräfte in Verschieberichtung besonders zuverlässig vom Flügelteil ins Rollenteil abzuleiten. Insbesondere verhindert die zweite Wälzlagerführung besonders zuverlässig ein Verklemmen des Rollenteils am Flügelteil.
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Die erste Wälzlagerführung kann als Festlager und die zweite Wälzlagerführung als Loslager ausgebildet sein. Alternativ dazu kann die erste Wälzlagerführung als Loslager und die zweite Wälzlagerführung als Festlager ausgebildet sein. Hierdurch können Toleranzen bei der Fertigung des Laufwagens ausgeglichen werden.
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Vorzugsweise ist der Steuervorsprung zwischen der ersten und zweiten Wälzlagerführung angeordnet.
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Die zweite Wälzlagerführung kann gleich wie die erste Wälzlagerführung ausgebildet sein, um den Laufwagen konstruktiv weiter zu vereinfachen.
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Die zweite Wälzlagerführung erstreckt sich vorzugsweise senkrecht zur Hauptebene. Die zweite Wälzlagerführung kann ein Wälzlagerbett am Flügelteil und ein Wälzlagerbett am Rollenteil aufweisen. Die Wälzlagerbetten sind dabei vorzugsweise unbewegbar am Flügelteil bzw. Rollenteil befestigt. Wälzkörper der zweiten Wälzlagerführung stützen sich vorzugsweise in Richtung der Längsachse des Rollenteils an beiden Wälzlagerbetten ab, um Kräfte in Richtung der Längsachse vom Flügelteil in das Rollenteil abzuleiten.
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Das Rollenteil kann zumindest teilweise mittels eines Formschlusses, insbesondere eines schwalbenschwanzförmigen Formschlusses in das Flügelteil eingeführt sein. Das Rollenteil kann dabei quer, insbesondere senkrecht, zur Hauptebene in das Flügelteil einschiebbar sein, um das Rollenteil am Flügelteil zu montieren.
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In weiter bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist das Flügelteil einstückig ausgebildet. Das Flügelteil kann dabei eine gerade Führungskulisse aufweisen, durch die der Steuervorsprung geführt ist.
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Der Steuervorsprung kann ein Gleitlager zur schrägen Führungskulisse des Rollenteils aufweisen. Alternativ dazu kann der Steuervorsprung eine wälzlagergeführte Rolle zur Führung des Steuervorsprungs an der schrägen Führungskulisse aufweisen.
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Der Steuervorsprung kann ein Gleitlager zur geraden Führungskulisse des Flügelteils aufweisen. Alternativ dazu kann der Steuervorsprung eine wälzlagergeführte Rolle zur Führung des Steuervorsprungs an der geraden Führungskulisse aufweisen.
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Die Treibstangenanordnung kann am Laufwagen befestigt sein. Hierdurch wird die Montage der Laufwagenanordnung am Flügel für den Fensterbauer erheblich vereinfacht. Weiterhin wird hierdurch verhindert, dass bei der Montage der Laufwagenanordnung am Flügel Schmutz in die Laufwagenanordnung gelangt. Dadurch wird weiterhin gewährleistet, dass der Laufwagen zur Treibstangenanordnung exakt fluchtend ausgerichtet ist und die Bewegung des Steuervorsprungs in der geraden Führungskulisse verschleißarm gewährleistet ist.
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Zur Befestigung der Treibstangenanordnung am Laufwagen kann ein Haltemittel vorgesehen sein. Insbesondere kann als Haltemittel eine Klammer, ein Niet, eine Schraube und/oder ein mit einem Haken versehenes Blech vorgesehen sein. Vorzugsweise weist die Laufwagenanordnung zwei Haltemittel, insbesondere zwei Klammern, zwei Niete, zwei Schrauben und/oder zwei mit jeweils einem Haken versehene Bleche zur Befestigung der Treibstangenanordnung am Laufwagen auf.
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Die erfindungsgemäße Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Fenster oder eine Tür mit einer hier beschriebenen Laufwagenanordnung.
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Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.
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Figurenliste
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- 1a zeigt eine schematische isometrische Ansicht einer Tür mit einem festen Rahmen und einem relativ zum festen Rahmen verschiebbaren Flügel, wobei der Flügel auf zwei Laufwagenanordnungen nach unten hin abgestützt ist.
- 1b zeigt eine Explosionsdarstellung einer Laufwagenanordnung der 1a.
- 1c zeigt eine isometrische Ansicht der montierten Laufwagenanordnung aus 1b.
- 1d zeigt einen Längsschnitt der Laufwagenanordnung aus 1c, wobei sich die Laufwagenanordnung in vollständig abgesenkter Stellung befindet.
- 1e zeigt den Längsschnitt der Laufwagenanordnung aus 1d, wobei sich die Laufwagenanordnung in vollständig angehobener Stellung befindet.
- 1f zeigt eine isometrische Ansicht eines Rollenoberteils der Laufwagenanordnung aus 1e.
- 1g zeigt eine isometrische Ansicht eines Stellelements aus 1e.
- 2a zeigt eine Explosionsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Laufwagenanordnung.
- 2b zeigt eine isometrische Ansicht der Laufwagenanordnung aus 2a.
- 2c zeigt eine isometrische Ansicht eines Rollenoberteils der Laufwagenanordnung aus 2b.
- 2d zeigt eine isometrische Ansicht eines Stellelements aus 2b.
- 2e zeigt einen Längsschnitt der Laufwagenanordnung aus 2b, wobei sich die Laufwagenanordnung in vollständig abgesenkter Stellung befindet.
- 2f zeigt den Längsschnitt der Laufwagenanordnung aus 2c, wobei sich die Laufwagenanordnung in vollständig angehobener Stellung befindet.
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1a zeigt eine Tür 10 mit einem festen Rahmen 12 und einem Flügel 14. Der Flügel 14 ist durch Beschläge angedeutet. Der Flügel 14 ist in Verschieberichtung 16 bewegbar, wenn er sich nicht mehr in dichtender Anlage am festen Rahmen 12 befindet, sondern vom festen Rahmen 12 abgestellt ist. Sowohl das Verschieben des Flügels 14 in Verschieberichtung 16 als auch das Bewegen des Flügels 14 in Querrichtung 18 wird durch zumindest eine Laufwagenanordnung, hier zwei Laufwagenanordnungen 20a, 20b, ermöglicht.
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Das Verschieben der Laufwagenanordnungen 20a, b in Verschieberichtung 16 erfolgt auf einer Laufschiene 22. Die Laufschiene 22 liegt in der Hauptebene 24 des festen Rahmens 12. Das Verlagern des Flügels 14 quer zu dieser Hauptebene 24, d.h. in Querrichtung 18, erfolgt zwangsgesteuert durch die Betätigung eines Griffs 26. Der Griff 26 ist mit einem Getriebe 28 verbunden, das die Schwenkbewegung des Griffs 26 in eine lineare Bewegung einer Treibstange 30 übersetzt.
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Die Laufwagenanordnungen 20a, b ermöglichen weiterhin eine Einstellung der vertikalen Lage des Flügels 14 durch einen Benutzer. Die eingestellte vertikale Höhe bleibt beim üblichen Öffnen und Schließen der Tür 10 unverändert.
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Die Höheneinstellungen der beiden Laufwagenanordnungen 20a, b sind vorzugsweise baugleich ausgebildet.
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1b zeigt die Laufwagenanordnung 20a mit einer Treibstangenanordnung 32 und einem Laufwagen 34. Die Treibstangenanordnung 34 weist die Treibstange 30 auf. Die Treibstangenanordnung 34 kann weiterhin eine Stulpschiene 36 aufweisen.
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Der Laufwagen 34 weist ein unbewegbar am Flügel 14 (siehe 1a) befestigbares Flügelteil 38 und ein in Querrichtung 18 (siehe 1a) bewegbares Rollenteil 40 auf. Zur Erzeugung dieser Bewegung in Querrichtung 18 weist die Treibstange 30 einen Steuervorsprung 42 auf. Der Steuervorsprung 42 kann durch einen Schlitz 44 der Stulpschiene 36 geführt sein. Weiterhin kann der Steuervorsprung 42 eine gerade Führungskulisse 46 des Flügelteils 38 durchgreifen. Der Steuervorsprung 42 greift in eine zumindest abschnittsweise schräg zur Längsachse 48 des Rollenteils 40 ausgebildete Steuerkulisse 50 ein. Das Flügelteil 38 kann sich über eine erste Wälzlagerführung 52a am Rollenteil 40 abstützen. Vorzugsweise stützt sich das Flügelteil 38 zusätzlich dazu über eine zweite Wälzlagerführung 52b am Rollenteil 40 ab.
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Der Laufwagen 34 weist weiterhin einen Laufrollenhalter 54 mit mehreren Laufrollen 56a, 56b auf. Die Laufrollen 56a, b sind über Laufrollenachsen 58a, 58b an Führungsblechen 60a, 60b gehalten. An den Führungsblechen 60a, b kann weiterhin ein Führungsrollenhalter 62 mit einer drehbar am Führungsrollenhalter 62 gelagerten Führungsrolle 64 angeordnet sein. Die Führungsrolle 64 führt den Laufwagen 34 in Querrichtung 18 (siehe 1a).
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Der Laufrollenhalter 54 ist über eine sich horizontal erstreckende Pendelachse 66 schwenkbar an einem Rollenoberteil 68 gelagert. Das Rollenoberteil 68 weist dabei zur Aufnahme der Pendelachse 66 ein sich vertikal erstreckendes Langloch 70 auf.
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Der Führungsrollenhalter 62 ist vorzugsweise starr an den Führungsblechen 60a, b gehalten, sodass eine Pendelbewegung des Laufrollenhalters 54 um die Pendelachse 66 sowohl von den Laufrollen 56a, b als auch von der Führungsrolle 64 durchgeführt wird. Eine solche Pendelbewegung tritt beispielsweise auf, wenn der Laufwagen 34 ein Hindernis, insbesondere Schmutz, auf der Laufschiene 22 (siehe 1a) überfährt oder wenn die Laufschiene Unebenheiten aufweist, insbesondere „Berg und Tal“ verläuft.
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Der Laufwagen 34 weist eine Höhenverstellung 72 auf. Die Höhenverstellung 72 umfasst zumindest eine Stellschraube 74, hier mit einer Mutter 76, und ein Stellelement 78.
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1c zeigt die Laufwagenanordnung 20a mit dem Stellelement 78 im montierten Zustand. Wie aus 1c ersichtlich ist, ist das Rollenoberteil 68 vertikal unbewegbar relativ zum Flügelteil 38 angeordnet. Das Rollenoberteil 68 ist dabei schwalbenschwanzartig am Flügelteil 38 geführt.
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Die 1d und 1e zeigen eine schematische Schnittansicht der Laufwagenanordnung 20a. Aus einer Zusammenschau der 1d und 1e ist ersichtlich, dass das Stellelement 78 eine erste Stellelementschräge 80a aufweist, die sich an der Pendelachse 66 abstützt. Eine zum Rollenoberteil 68 geradlinige Verschiebung des Stellelements 78 durch die Stellschraube 74 bewirkt eine vertikale Verstellung des Laufrollenhalters 54 relativ zum Rollenoberteil 68. Eine lineare Verschiebung des Stellelements 78 durch die Stellschraube 74 bewirkt insbesondere eine proportionale vertikale Verstellung des Laufrollenhalters 54 relativ zum Rollenoberteil 68. Die Stellschraube 74 liegt dabei nicht unmittelbar am Laufrollenhalter 54, sondern am Stellelement 78 an, sodass eine Pendelbewegung des Laufrollenhalters 54 verschleißfrei und unbeeinflusst von der Stellschraube 74 erfolgt.
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1f zeigt das Rollenoberteil 68 mit einer Stellschraubenführung 82. Das Rollenoberteil 68 kann einen mittigen Führungsvorsprung 84 mit dem Langloch 70 aufweisen. Das Rollenoberteil 68 ist vorzugsweise einstückig, insbesondere blockförmig, ausgebildet. Das Rollenoberteil 68 kann eine unterseitige Ausnehmung 86 zur zumindest teilweisen Aufnahme des Stellelements 78 aufweisen.
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1g zeigt das Stellelement 78. Aus 1g ist ersichtlich, dass das Stellelement 78 zusätzlich zur ersten Stellelementschräge 80a eine zweite Stellelementschräge 80b aufweisen kann. Beide Stellelementschrägen 80a, b stützen sich vorzugsweise auf der Pendelachse 66 (siehe 1b) ab.
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2a zeigt eine weitere Ausführungsform einer Laufwagenanordnung 20a. Die Laufwagenanordnung 20a gemäß 2a entspricht der zuvor in den 1a bis 1g beschriebenen Laufwagenanordnung 20a bis auf die nachfolgend beschriebenen Unterschiede.
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Das Stellelement 78 weist zusätzlich zu der ersten Stellelementschräge 80a und der zweiten Stellelementschräge 80b eine dritte Stellelementschräge 80c und eine vierte Stellelementschräge 80d auf. Die Stellelementschrägen 80a-d stützen sich am Rollenoberteil 68 (siehe 2e) ab.
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2b zeigt die Laufwagenanordnung 20a im montierten Zustand. Aus 2b ist ersichtlich, dass die Pendelachse 66 in einer ersten Führungskulisse 88a des Rollenoberteils 68 geführt ist. Die erste Führungskulisse 88a dient nicht der Gewichtsabtragung vom Rollenoberteil 68 auf den Laufrollenhalter 54, sondern ausschließlich der Führung der Pendelachse 66.
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2c zeigt das Rollenoberteil 68 mit einer ersten Oberteilschräge 90a, einer zweiten Oberteilschräge 90b, einer dritten Oberteilschräge 90c und einer vierten Oberteilschräge 90d. Die Oberteilschrägen 90a-d stützen sich an jeweiligen Stellelementschrägen 80a-d (siehe 2a und 2d) ab. Aus 2c ist weiterhin eine zweite Führungskulisse 88b zur Aufnahme der Pendelachse 66 (siehe 2b) im Rollenoberteil 68 ersichtlich. Auch die zweite Führungskulisse 88b dient nicht der Gewichtsabtragung vom Rollenoberteil 68 auf den Laufrollenhalter 54 (siehe 2b), sondern ausschließlich der Führung der Pendelachse 66 (siehe 2b).
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2d zeigt das Stellelement 78 mit den Stellelementschrägen 80a-d. Aus 2d ist weiterhin ersichtlich, dass das Stellelement 78 fluchtende Aufnahmen 92a, 92b, hier in Form von Bohrungen, zur Lagerung der Pendelachse 66 (siehe 2b) aufweist.
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Den 2e und 2f ist in einer Zusammenschau die vertikale Verstellbarkeit der Laufwagenanordnung 20a entnehmbar. Das Stellelement 78 ist mittels der Stellschraube 74 geradlinig zum Rollenoberteil 68 bewegbar. Die in den 2c und 2d sichtbaren Stellelementschrägen 80b, d stützen sich dabei an Oberteilschrägen 90b, d ab.
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Unter Vornahme einer Zusammenschau aller Figuren der Zeichnung betrifft die Erfindung zusammenfassend einen Laufwagen 34 mit einem an einem Flügel 14 befestigbaren Flügelteil 38 und einem auf einer Laufschiene 22 verschiebbaren Rollenteil 40, wobei das Flügelteil 38 quer zur Laufschiene 22 zwangsgesteuert verschiebbar ist. Das Rollenteil 40 weist ein höhenverstellbares Rollenoberteil 68 auf. Die vertikale Verstellbarkeit des Rollenoberteils 68 zu einem Laufrollenhalter 54 des Rollenteils 40 wird durch ein mittels einer Stellschraube 74 verschiebbares Stellelement 78 erreicht. Das Stellelement 78 stützt sich vorzugsweise mit zumindest einer Stellelementschräge 80a-d an einer Pendelachse 66 des Laufrollenhalters 54 und/oder an einer Oberteilschräge 90a-d des Rollenoberteils 68 ab.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Tür
- 12
- fester Rahmen
- 14
- Flügel
- 16
- Verschieberichtung
- 18
- Querrichtung
- 20a, b
- Laufwagenanordnung
- 22
- Laufschiene
- 24
- Hauptebene
- 26
- Griff
- 28
- Getriebe
- 30
- Treibstange
- 32
- Treibstangenanordnung
- 34
- Laufwagen
- 36
- Stulpschiene
- 38
- Flügelteil
- 40
- Rollenteil
- 42
- Steuervorsprung
- 44
- Schlitz
- 46
- gerade Führungskulisse
- 48
- Längsachse des Rollenteils 40
- 50
- Steuerkulisse
- 52a, b
- Wälzlagerführung
- 54
- Laufrollenhalter
- 56a, b
- Laufrolle
- 58a, b
- Laufrollenachse
- 60a, b
- Führungsblech
- 62
- Führungsrollenhalter
- 64
- Führungsrolle
- 66
- Pendelachse
- 68
- Rollenoberteil
- 70
- Langloch
- 72
- Höhenverstellung
- 74
- Stellschraube
- 76
- Mutter
- 78
- Stellelement
- 80a
- erste Stellelementschräge
- 80b
- zweite Stellelementschräge
- 80c
- dritte Stellelementschräge
- 80d
- vierte Stellelementschräge
- 82
- Stellschraubenführung
- 84
- Führungsvorsprung
- 86
- Ausnehmung
- 88a
- erste Führungskulisse
- 88b
- zweite Führungskulisse
- 90a
- erste Oberteilschräge
- 90b
- zweite Oberteilschräge
- 90c
- dritte Oberteilschräge
- 90d
- vierte Oberteilschräge
- 92a, b
- Aufnahme
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- CN 201144584 Y [0002]
- CN 204112969 U [0002]
- CN 209990307 U [0002]
- WO 2018/218928 A1 [0002]
- CN 104863460 A [0003]
- CN 204677065 U [0003]
- CN 204691515 U [0003]
- CN 206337986 U [0003]