EP4424210B1 - Regaleinschub - Google Patents
RegaleinschubInfo
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- EP4424210B1 EP4424210B1 EP24159319.3A EP24159319A EP4424210B1 EP 4424210 B1 EP4424210 B1 EP 4424210B1 EP 24159319 A EP24159319 A EP 24159319A EP 4424210 B1 EP4424210 B1 EP 4424210B1
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- side walls
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B96/00—Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
- A47B96/02—Shelves
- A47B96/024—Shelves characterised by support bracket location means, e.g. fixing means between support bracket and shelf
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47B96/02—Shelves
- A47B96/021—Structural features of shelf bases
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- Assembled Shelves (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft einen Regaleinschub.
- Die
offenbart ein Regalsystem, bei welchem die vertikalen Regalpfosten mit in diese einklinkbare Strebenverbindungen steifgehalten sind.FR 2 145 882 A - Ferner zeigt die
DE 1 183 215 B ein Regal, bei dem die jeweils vorderen und jeweils hinteren Regalpfosten mit Tragschienen verspannt werden, welche den betreffenden Pfosten an zwei Außenflächen umgreifen. - Gegenstand der
DE 20 2018 102 791 ist ein Regalsystem zum Einbau in ein Fahrzeug, mit zwei vertikalen Regalpfosten und mindestens einem horizontal dazwischen angeordneten Einsatzteil, z.B. einem Regaleinschub, wobei zwischen den Regalpfosten und den ihnen zugewandten Stirnseiten der Einsatzteile ein Befestigungselement vorhanden ist. - Die
DE 20 2019 106 307 U1 bildet den nächstliegenden Stand der Technik und hat eine Regalwanne mit einem Boden, einer Rückwand und zwei Seitenwänden aus Blech zum Gegenstand, wobei eine Vorderwand vorgesehen ist, die als Strangpressprofil ausgebildet und austauschbar ist. - Die
US 2023/012 306 A1 beschreibt einen Regaleinschub, der einen Boden, eine sich darin anschließende Rückwand und zwei Seitenwandelemente aus Blech aufweist. Ferner sind zwei Seitenwände vorgesehen, welche mit den jeweiligen Seitenwandelementen durch eine formschlüssige Rastverbindung verbunden sind. Einen gleichartigen Aufbau zeigt dieUS 1,806,642 A . - Die
WO 2008/067 508 A2 zeigt einen Werkzeugwagen mit einer U-förmigen inneren Struktur, welche drei geschlossene Seiten aufweist, die miteinander verbunden sind. Daran schließen sich äußere Verkleidungsplatten an, welche mit Rastverbindungen mit der U-förmigen Struktur verbunden sind. - Bei den bekannten Regaleinschüben und Regelwannen ist die Herstellung kompliziert und aufwändig, da die Seitenwände mit der häufig einstückig geformten Anordnung aus Boden, Rückwand und Vorderseite verschweißt, verlötet oder verschraubt werden müssen.
- Es besteht daher die Aufgabe, einen Regaleinschub so auszubilden, dass dessen Herstellung einfach und kostengünstig möglich ist und ein stabiler Regaleinschub entsteht.
- Gelöst wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
- Insbesondere ist Gegenstand der Erfindung ein Regaleinschub mit einem Boden, einer sich daran anschließenden Rückwand und zwei Seitenwandelementen aus Blech, wobei er zwei Seitenwände aufweist, welche mit den jeweiligen Seitenwandelementen durch eine formschlüssige Rastverbindung verbunden sind und wobei Rückwand, Boden und Seitenwandelemente im Wesentlichen aus Aluminium und die Seitenwände im Wesentlichen aus Stahl bestehen.
- Vorteilhaft ist die formschlüssige Rastverbindung durch mindestens eine Öffnung in den Seitenwandelementen und einen in die obere Kante dieser Öffnung eingreifenden Haken der Seitenwände ausgebildet. Weiter vorteilhaft sind die Seitenwände mit einem Anschlag ausgestattet, der an der unteren Kante der Öffnung der Seitenwandelemente anliegt. Auf diese Weise lässt sich ein schnelles Verklicken der Seitenwände in den Seitenwandelementen ermöglichen, insbesondere, wenn jedes Seitenwandelement mehrere Öffnungen und jede Seitenwand mehrere in diese Öffnungen eingreifende Haken bzw. Anschläge aufweist.
- Vorzugsweise sind Rückwand, Boden und Seitenwandelemente aus einem Stück Blech durch Abkanten gebildet. Alternativ hierzu können Rückwand, Boden und Seitenwandelemente auch aus verschiedenen Stücken Blech durch Verschweißen, Verlöten, Vernieten, Verkleben, Verquetschen oder Verschrauben gebildet sein.
- Vorzugsweise ist eine Vorderwand vorgesehen, welche die beiden Seitenwände miteinander verbindet.
- Vorzugsweise ist die Vorderwand als Strangpressprofil aus Aluminium gebildet, welches eine Nut aufweist, die im Eingriff mit einem nach unten abgekanteten Ende des Bodens steht, und seitliche Öffnungen zur Aufnahme von Schrauben aufweist, welche durch hiermit fluchtende Öffnungen in den Seitenwänden geführt sind.
- Schließlich sind die aus Stahl bestehenden Seitenwände in vorteilhafter Weise verzinkt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen:
- Fig. 1:
- eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Regaleinschubs;
- Fig. 2:
- den Regaleinschub aus
Fig. 1 in zusammengesetzter Form; - Fig. 3:
- ein insbesondere zum Einbau in ein Fahrzeug geeignetes Regalsystem mit zwei erfindungsgemäßen Regaleinschüben;
- Fig. 4:
- eine Seitenansicht des Regaleinschubs aus den
Figuren 1 und 2 ohne Seitenverkleidungen mit in die Seitenwandelemente eingeschnappten Seitenwänden; - Fig. 5:
- eine Seitenansicht einer Seitenwand wie sie zur Herstellung des Regaleinschubs aus den
Figuren 1 und 2 verwendet wird; - Fig. 6:
- eine Seitenansicht eines Seitenwandelements des Regaleinschubs gem.
Figuren 1 und 2 ; - Fig. 7:
- eine Detaildarstellung der Rastverbindung zwischen Seitenwandelement und Seitenwand gem.
Fig. 4 ; und - Fig. 8:
- einen Schnitt durch die Linie A-A aus
Figur 4 . - Der grundsätzliche Aufbau und die Einbausituation eines erfindungsgemäßen Regaleinschubs wird anhand der
Figuren 1 bis 3 erläutert. Hierbei zeigt dieFigur 1 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Regaleinschubs 1, bestehend aus einem Boden 2 und einer Rückwand 3 sowie zwei Seitenwandelementen 4. Dieses Bauteil ist einstückig hergestellt und die Seitenwandelemente 4 und die Rückwand 3 sind, hervorstehend von dem Boden 2 durch Abkanten eines Blechs erzeugt. Die Anordnung besteht aus Aluminium. - Soweit in der vorliegenden Beschreibung von einem Boden 2 die Rede ist, ist anzumerken, dass es sich hierbei nicht um einen durchgehenden Boden handeln muss, sondern dass dieser auch gelocht, mit Rillen versehen oder gänzlich offen als bloßer äußerer Rahmen zum Einlegen von Bodenplatten oder unmittelbarem Einlegen von Produkten ausgebildet sein kann.
- Die Seitenwandelemente 4 dienen noch nicht als fertige seitliche Abschlüsse, sondern sind mit Seitenwänden 5 zu vervollständigen, welche aus Stahl bestehen. Diese Seitenwände 5 werden in nachfolgend beschriebener Weise mit den Seitenwandelementen 4 verbunden. Zum Abschluss wird eine in der Regel aus Kunststoff bestehende Seitenverkleidung 16 aufgesteckt oder aufgeschraubt, welche den seitlichen Abschluss des Regaleinschubs bildet. In dieser Form wird der Regaleinschub in einem Trägersystem befestigt, wie es in der eingangs genannten
DE 20 2018 102 791 beschrieben ist. Diese besteht, wie es inFig. 3 dargestellt ist, aus Pfosten 17, zwischen denen sich die Regaleinschübe 1 ggf. verstellbar befinden. - Die genaue Verbindung zwischen den Seitenwandelementen 4 und den Seitenwänden 5 wird in den
Figuren 4 bis 8 im Einzelnen dargestellt. Hierbei zeigt dieFigur 4 eine bereits mit dem Seitenwandelement 4 verbundene Seitenwand 5. Die Verbindung zwischen Seitenwandelement 4 und Seitenwand 5 erfolgt erfindungsgemäß durch eine formschlüssige Rastverbindung. Hierbei weist im dargestellten Ausführungsbeispiel jedes Seitenwandelement 4 drei Öffnungen 6 auf, welche im Wesentlichen quadratisch mit abgerundeten Ecken ausgebildet sind und in welche Haken 8 eingreifen, die aus den Seitenwänden 5 hervorstehen. Diese Haken 8 werden durch Ausstanzen oder Ausformen aus den Seitenwänden 5 gebildet und übergreifen die obere Kante 7 der jeweiligen Öffnung 6 in den Seitenwandelementen. Zur Stabilisierung weisen die Seitenwände 5 zusätzlich einen an der unteren Kante der Öffnung 6 liegenden Anschlag 10 auf, sodass die Seitenwände 5 über Haken 8 und Anschläge 10 an den oberen bzw. unteren Kanten 7 bzw. 9 der Öffnungen 6 der Seitenwandelemente 4 anliegen und mit diesen formschlüssig verbunden sind. Auf diese Weise wird die Seitenwand 5 jeweils fest mit dem Seitenwandelement 4 verbunden, wobei hier auch noch eine Lösbarkeit besteht. Die Verbindung zwischen den Haken 8 bzw. Anschlägen 10 mit der oberen Kante 7 bzw. unteren Kante 9 der Öffnung 6 innerhalb des Seitenwandelements 4 ist inFigur 7 im Detail dargestellt und inFigur 8 im Schnitt, wobei dieFigur 8 einen Schnitt entlang der Linie A-A ausFigur 4 darstellt. - Wie in den
Figuren 4 bis 6 dargestellt weist jedes Seitenwandelement 4 vorzugsweise drei Öffnungen 6 auf, in welche jeweils drei Haken 8 und drei Anschläge 10 an deren oberen Kanten 7 bzw. unteren Kanten 9 anliegen. Die Haken 8 und Anschläge 10 sind aus der Seitenwand 5 ausgeformt. Ferner ist eine Vorderwand 11 vorgesehen, welche die beiden Seitenwände 5 miteinander verbindet, was am besten ausFigur 2 ersichtlich ist. Die Vorderwand 11 ist vorzugsweise als Strangpressprofil aus Aluminium gebildet, welches eine Nut 13 aufweist. Dies ist insbesondere inFigur 1 zu sehen. Die Nut 13 steht im Eingriff mit einem nach unten abgekanteten Ende 14 des Bodens 2. Es sind auch seitliche Öffnungen zur Aufnahme von Schrauben 15 vorgesehen, welche durch hiermit fluchtende Öffnungen in den Seitenwänden 5 geführt sind, so dass auf diese Weise die Vorderwand 11 über die Nut 13 sowohl auf das abgekantete Ende 14 des Bodens 2 gesteckt werden und zusätzlich durch die Schrauben 15, welche durch Öffnungen in den Seitenwänden 5 geführt sind, fixiert werden kann. - Erfindungsgemäß bestehen die Rückwand 3, der Boden 2 und die Seitenwandelemente 4 im Wesentlichen aus Aluminium während die Seitenwände 5 im Wesentlichen aus Stahl bestehen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Rückwand 3, der Boden 2 und die Seitenwandelemente 4 aus einem Stück Blech gefertigt, wobei in einer alternativen und nicht dargestellten Ausführungsform dieses Bauteil auch aus verschiedenen Stücke Blech durch Verschweißen, Verlöten, Vernieten, Verkleben, Verquetschen oder Verschrauben gebildet sein kann.
-
Figur 8 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A durchFigur 4 . Insbesondere zeigt diese Figur die Anordnung des Hakens 8 und des Anschlags 10 als aus der Seitenwand 5 ausgeformte Elemente innerhalb der Öffnung 6 und in Wirkverbindung mit deren oberer Kante 7 und unterer Kante 9. - In
Figur 8 ist ferner dargestellt, dass die Seitenwand 5 eine rückseitige Lasche 12 aufweist, welche mit der Rückwand 3 verbunden ist. Diese Verbindung 18 ist lediglich schematisch durch Kreise dargestellt. Sie kann durch Verschweißen, Verlöten, Vernieten, Verkleben, Verquetschen oder Verschrauben zwischen dieser rückseitigen Lasche 12 der Seitenwand 5 mit der Rückwand 3 hergestellt sein. Vorzugsweise findet hier der Prozess des Clinchens Verwendung wie er beispielsweise in derEP 2 921 241 A1 beschrieben ist. Jedoch sind auch andere dauerhafte Verbindungen möglich. - Nachdem die Seitenwände 5 aus Stahl bestehen, sind diese in einer bevorzugten Ausführungsform verzinkt ausgebildet.
Claims (10)
- Regaleinschub (1) mit einem Boden (2), einer sich daran anschließenden Rückwand (3) und zwei Seitenwandelementen (4) aus Blech, wobei er zwei Seitenwände aufweist, welche mit den jeweiligen Seitenwandelementen (4) durch eine formschlüssige Rastverbindung verbunden sind, wobei Rückwand (3), Boden (2) und Seitenwandelemente (4) im Wesentlichen aus Aluminium und die Seitenwände (5) im Wesentlichen aus Stahl bestehen.
- Regaleinschub nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Rastverbindung durch mindestens eine Öffnung (6) in den Seitenwandelementen (4) und einen in die obere Kante (7) dieser Öffnung (6) eingreifenden Haken (8) der Seitenwände (5) gebildet wird.
- Regaleinschub nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (5) einen an der unteren Kante (9) der Öffnung (6) anliegenden Anschlag (10) aufweisen.
- Regaleinschub nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Seitenwandelement (4) mehrere Öffnungen (6) und jede Seitenwand (5) mehrere in diese Öffnungen (6) eingreifende Haken (8) bzw. Anschläge (10) aufweist.
- Regaleinschub nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Rückwand (3), Boden (2) und Seitenwandelemente (4) aus einem Stück Blech durch Abkanten gebildet sind.
- Regaleinschub nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Rückwand (3), Boden (2) und Seitenwandelemente (4) aus verschiedenen Stücken Blech durch Verschweissen, Verlöten, Vernieten, Verkleben, Verquetschen oder Verschrauben gebildet sind.
- Regaleinschub nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorderwand (11) vorgesehen ist, welche die beiden Seitenwände (5) miteinander verbindet.
- Regaleinschub nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Verbindung zwischen den Seitenwänden (5) und der Rückwand (3) durch Verschweissen, Verlöten, Vernieten, Verkleben, Verquetschen oder Verschrauben zwischen einer rückseitigen Lasche (12) jeder Seitenwand (5) und der Rückwand (3) hergestellt ist.
- Regaleinschub nach einem der Ansprüche 7 oder 8 wenn abhängig vom Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (11) als Strangpressprofil aus Aluminium gebildet ist, welches eine Nut (13) aufweist, die im Eingriff mit einem nach unten abgekanteten Ende (14) des Bodens (2) steht, und seitliche Öffnungen zur Aufnahme von Schrauben (15) aufweist, welche durch hiermit fluchtende Öffnungen in den Seitenwänden (5) geführt sind.
- Regaleinschub nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (5) verzinkt sind.
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2024
- 2024-02-23 EP EP24159319.3A patent/EP4424210B1/de active Active
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