Aufbewahrungsvorrichtung mit Halteborsten zum Halten von Werkzeug
Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungsvorrichtung und ein Verfahren zum Aufbewahren von Werkzeugelementen, und eine Werkzeuganordnung.
In einer Werkstatt, an einer Werkbank oder an einem Werkstattwagen ist die vorübergehende Lagerung von Werkzeug in der Nähe von dem Ort, an dem mit dem Werkzeug gearbeitet wird, häufig schwierig. In vielen Fällen unterscheidet sich das für eine Tätigkeit oder eine Bearbeitung verwendete Werkzeug (zum Beispiel Schraubendreher, Zangen, etc.) stark hinsichtlich Größe und Konstruktion. Eine vorübergehende Lagerung des Werkzeugs ist häufig problematisch, weil der Platz für das Werkzeug in vielen Fällen zu gering ist und/oder das Werkzeug am Ort ungeordnet abgelegt ist. Daher ist es herkömmlich schwierig, ein bestimmtes Werkzeug gezielt wiederzufinden.
Nachteilig ist bei herkömmlichen Ansätzen somit die ungeordnete Ablage von Werkzeug auf einer kleinen Arbeitsfläche, beispielsweise einer Werkbank.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Werkzeugelemente effizient zu organisieren.
Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Weitere Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen gezeigt.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine Aufbewahrungsvorrichtung zum Aufbewahren von Werkzeugelementen (wie zum Beispiel Schraubendrehern) geschaffen, wobei die Aufbewahrungsvorrichtung einen (insbesondere einteiligen oder mehrteiligen) Korpus (insbesondere ein Haltekörper beliebiger Formgebung, zum Beispiel ein umlaufender Körper, ein Behälter oder eine Halteplatte) und Halteborsten (insbesondere formstabile oder steife Borsten, die reversibel biegbar sind) aufweist, die an dem Korpus angebracht sind und zum Halten von zwischen die Halteborsten (zum Beispiel
zwischen einander gegenüberliegenden freien Enden von Halteborsten und/oder zwischen parallelen Büscheln von Borsten und/oder zwischen an beiden Enden an dem Korpus befestigten Halteborsten) zu steckenden Werkzeugelementen ausgebildet sind.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine Werkzeuganordnung bereitgestellt, die eine Aufbewahrungsvorrichtung mit den oben beschriebenen Merkmalen und mindestens ein Werkzeugelement (zum Beispiel ein oder mehrere Handwerkzeuge, aufweisend mindestens einen Schraubendreher, mindestens eine Zange, mindestens einen Maulschlüssel und/oder mindestens einen Schraubenschlüssel) aufweist, das zwischen die Halteborsten gesteckt ist (insbesondere mehrere Werkzeugelemente aufweist, die zwischen die Halteborsten gesteckt sind).
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Verwalten von einem oder mehreren Werkzeugelementen bereitgestellt, wobei das Verfahren ein Stecken von einem oder mehreren Werkzeugelementen zwischen an einem Korpus angebrachte Halteborsten derart aufweist, dass das oder die Werkzeugelemente mittels der Halteborsten gehalten wird oder werden.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine einfach handhabbare Werkzeuganordnung geschaffen, bei der Werkzeugelemente reversibel und vorübergehend zwischen Halteborsten einer als Universalhalter ausgebildeten Aufbewahrungsvorrichtung aufgenommen werden können. Dadurch ist einem Benutzer eine einfache Möglichkeit der schnellen und vorübergehenden sowie geordneten Ablage von Werkzeugelementen an die Hand gegeben. Ein Benutzer braucht lediglich einen Satz von Werkzeugelementen, die der Benutzer für eine bestimmte Montageaufgabe oder dergleichen benötigt, in beliebiger Weise zwischen die Halteborsten der Aufbewahrungsvorrichtung zu stecken. Aufgrund der Formstabilität und Flexibilität der Halteborsten bleiben die Werkzeugelemente zwischen den Halteborsten stecken und werden von den Halteborsten
vorübergehend gehalten. Benötigt ein Benutzer ein Werkzeugelement, reicht es aus, das Werkzeugelement einfach aus den Halteborsten herauszuziehen. Exemplarische Ausführungsbeispiele der Erfindung ermöglichen es daher in einfacher Weise, Werkzeugelemente vorübergehend in benutzerdefinierter Weise aufzubewahren, beispielsweise während der Benutzer eine Montageaufgabe erledigt. Besonders vorteilhaft können Aufbewahrungsvorrichtungen gemäß exemplarischen Ausführungsbeispielen an Systemarbeitsplätzen zum Einsatz kommen, um für einen Benutzer am Ort der Arbeitsverrichtung Werkzeug so bereitzulegen, dass ein schneller Zugriff auf die Werkzeugelemente und eine ordentliche Verwaltung der Werkzeugelemente mit geringem Aufwand ermöglicht ist. Ein Benutzer kann eine Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung in einfacher weise dazu zu verwenden, mehrere verschiedene Werkzeuge, die für einen bestimmten Arbeitsprozess benötigt werden, in ordentlicher Weise, sauber und mit sofortigem Zugriff abzulegen. Durch das Einstecken der Werkzeugelemente zwischen Halteborsten der Aufbewahrungsvorrichtung ist es mit Vorteil entbehrlich, in der Aufbewahrungsvorrichtung die Form eines bestimmten Werkzeugelements nachzubilden. Vorteilhaft passen sich die formstabilen und dennoch biegefähigen Halteborsten an jede beliebige Werkzeugform an, so dass die Aufbewahrungsvorrichtung universell einsetzbar ist.
Im Weiteren werden zusätzliche exemplarische Ausführungsbeispiele der Aufbewahrungsvorrichtung, des Verfahrens und der Werkzeuganordnung beschrieben.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann eine Einsteckrichtung des mindestens einen Werkzeugelements in die Aufbewahrungsvorrichtung quer, insbesondere senkrecht, zu einer Erstreckungsrichtung der Halteborsten verlaufen. Dadurch kann eine besonders hohe Haltekraft erreicht werden.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel können die Halteborsten zu Büscheln gruppiert sein. Die Gruppierung von Halteborsten zu Büscheln erhöht die Haltekraft der Halteborstenbüschel, ohne die Flexibilität zum Einstecken und Herausnehmen von Werkzeugelementen zwischen Büscheln zu beeinträchtigen. Durch die Gruppierung von Halteborsten zu Büscheln können auch schwerere Werkzeugelemente an der Aufbewahrungsvorrichtung aufgenommen werden. Außerdem ermöglicht dies, dass Werkzeugelemente zwischen benachbarte Büschel oder zwischen Halteborsten eines Büschels gesteckt werden, je nach Größe und gewünschter Haltekraft eines jeweiligen Werkzeugelements.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel können zwischen freien Enden gegenüberliegender Halteborsten Einsteckbereiche zum Einstecken von Werkzeugelementen gebildet sein. Insbesondere können unterschiedliche Gruppen von Halteborsten an einem Ende an dem Korpus fixiert sein und an dem gegenüberliegenden Ende freiliegend sein. Einander gegenüberliegende freie Enden von Halteborsten können in einem Abstand voneinander angeordnet sein, so dass Werkzeugelemente besonders effizient zwischen die Enden der Halteborsten eingesteckt werden können.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann sich eine erste Reihe von Halteborsten ausgehend von dem Korpus parallel zueinander entlang einer ersten Richtung erstrecken. Hierbei kann ein Ende der Halteborsten an dem Korpus fixiert und ein gegenüberliegendes Ende der Halteborsten frei sein. Es ist jedoch auch möglich, dass beide gegenüberliegenden Enden der Halteborsten an einer jeweiligen Seitenwand des Korpus fixiert sind. Eine Einsteckrichtung und eine Entnahmerichtung von Werkzeugelementen kann senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Halteborsten ausgebildet sein. Die formstabilen und gleichzeitig biegsamen Halteborsten können sich somit orthogonal zur Gewichtskraft eines aufgenommenen Werkzeugelements erstrecken und erlauben ein einfaches Einstecken und Herausnehmen von Werkzeugelementen.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann sich eine zweite Reihe von Halteborsten ausgehend von dem Korpus parallel zueinander entlang einer zweiten Richtung erstrecken. Besonders bevorzugt ist das Vorsehen von zwei Reihen von Halteborsten in einer gemeinsamen Bürstenebene.
Insbesondere können Büschel von Halteborsten der ersten und zweiten Reihe koplanar angeordnet sein. Werkzeugelemente können dann im Wesentlichen senkrecht zu dieser Bürstenebene in die Aufbewahrungsvorrichtung eingesteckt werden und aus dieser herausgezogen werden. Eine Bürstenebene ermöglicht auch das Bereitstellen einer ausreichend großen Haltekraft zum Halten von Werkzeugelementen, insbesondere von Werkzeugelementen größeren Gewichts. Anschaulich kann die Bürstenebene in einem Einsteckbereich der Aufbewahrungsvorrichtung unterbrochen sein. In diesem Einsteckbereich können freie Enden von Halteborsten einander gegenüberliegen.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel können die erste Richtung und die zweite Richtung zueinander antiparallel orientiert sein. Halteborsten der ersten Reihe und der zweiten Reihe können vorzugsweise koplanar sein, d.h. in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sein. Die Halteborsten der ersten Reihe und Halteborsten der zweiten Reihe können dann mit einem Ende in einander gegenüberliegenden Seitenwänden des Korpus eingespannt sein und können an dem jeweils anderen Ende freiliegend sein. Freie Enden der Halteborsten der beiden Reihen können dann aufeinander zu gerichtet sein.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann zwischen freien Enden der Halteborsten der ersten Reihe und freien Enden der Halteborsten der zweiten Reihe ein borstenfreier Schlitz zum Einstecken von Werkzeugelementen freigehalten sein. Ein solcher Schlitz kann sich zwischen einander gegenüberliegenden Enden der ersten Reihe und der zweiten Reihe erstrecken, insbesondere geradlinig erstrecken. Auf diese Weise ist ein linienhafter Einsteckbereich geschaffen, entlang welchem Werkzeugelemente übersichtlich gehalten werden können. Aufgrund der senkrechten Erstreckungsrichtung der
einander gegenüberliegenden Halteborsten der ersten Reihe und der zweiten Reihe relativ zu dem linienhaften Einsteckbereich ist sichergestellt, dass jedes der Werkzeugelemente, die entlang des linienhaften Einsteckbereichs eingesteckt werden, mit einer ausreichend hohen Haltekraft von der Anordnung von Halteborsten gehalten wird.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann sich mindestens eine weitere Reihe von Halteborsten unterhalb der ersten Reihe und/oder der zweiten Reihe von Halteborsten erstrecken, insbesondere vertikal beabstandet von der ersten Reihe und/oder der zweiten Reihe durch einen freigelassenen Zwischenraum (der eine Dimension im Zentimeterbereich haben kann). Die erste Reihe und die zweite Reihe von Halteborsten können sich in einer gemeinsamen Ebene erstrecken. In einer hierzu parallelen anderen Ebene kann sich mindestens eine weitere Reihe von Halteborsten erstrecken, bevorzugt eine dritte Reihe und eine vierte Reihe von Halteborsten, die entsprechend der ersten Reihe und der zweiten Reihe von Halteborsten in einer hierzu parallelen Ebene angeordnet sein können. Ein zwischen die Halteborsten der ersten Reihe und der zweiten Reihe eingestecktes Werkzeugelement kann daher in einem oberen Bereich von den Halteborsten der ersten Reihe und der zweiten Reihe gehalten werden und kann in einem unteren Bereich von den Halteborsten der dritten Reihe und der vierten freigehalten werden. Auf diese Weise kann die Stabilität eines gehaltenen Werkzeugelements, insbesondere gegen Verkippen oder Durchrutschen durch die Halteborsten, weiter verbessert werden. Die beschriebene Anordnung mit zwei zueinander parallelen Ebenen von Halteborsten, von denen eine durch die erste Reihe und optional die zweite Reihe und eine andere durch die dritte Reihe und optional die vierte Reihe gebildet ist, erlaubt somit auch das zuverlässige Halten von besonders schweren und/oder von besonders langen Werkzeugelementen.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel können die Borsten eine Borstenebene oder mehrere parallel zueinander angeordnete Borstenebenen bilden. Beispielsweise können die ersten und zweiten Reihen eine erste Borstenebene und die dritten und vierten Reihen eine zweite Borstenebene
bilden. Darüber hinaus ist es zum Erreichen zusätzlicher Stabilität möglich, mindestens eine weitere Borstenebene vorzusehen, zum Beispiel eine dritte Borstenebene mit einer fünften und einer sechsten Reihe von Halteborsten.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung können Halteborsten durchgehend zwischen einander gegenüberliegenden Seitenwänden des Korpus angeordnet sein. Bei einem solchen Ausführungsbeispiel sind beide einander gegenüberliegenden Enden der Halteborsten an dem Korpus fixiert, insbesondere ein Ende an einer ersten Seitenwand und das gegenüberliegende andere Ende an einer zweiten Seitenwand. Anders ausgedrückt können bei einem solchen Ausführungsbeispiel die Halteborsten beidseitig gefasst sein. Werkzeugelemente können dann zwischen die Anordnung von beidseitig fixierten Halteborsten eingesteckt werden, beispielsweise zwischen parallelen Büscheln von Halteborsten oder zwischen einzelne Halteborsten. Dadurch ist ein Einstecken von Werkzeugelementen unterschiedlichster Größen ermöglicht, wobei zum Beispiel größere Werkzeugelemente zwischen Büscheln von Halteborsten und kleinere Werkzeugelemente zwischen Halteborsten eines Büschels eingesteckt werden können.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann der Korpus einen umlaufenden Körper aufweisen. Ein solcher umlaufender Körper kann insbesondere umfänglich geschlossen sein, sodass zusätzlich zu der Haltekraft der Halteborsten aufgenommene Werkzeugelemente durch den umlaufenden Körper vollumfänglich geschützt sind. Außerdem kann ein solcher vollumfänglicher Körper die Möglichkeit eröffnen, Halteborsten an mehreren Seitenwänden zu fixieren, zum Beispiel an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden oder an jeder von vier Seitenwänden.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann der umlaufende Körper vier Seitenwände aufweisen. Es ist auch möglich, dass der umlaufende Körper einen offenen Boden aufweist, sodass zwischen die Halteborsten eingesteckte Werkzeugelemente durch den offenen Boden hindurchragen können.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel können die Halteborsten an zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden angeordnet sein und sich in ein Aufnahmevolumen des umlaufenden Körpers hinein erstrecken. Eine solche Anordnung ist besonders bevorzugt, da dann ein linienhafter Einsteckbereich für Werkzeugelemente zwischen einander gegenüberliegenden freien Enden der Halteborsten gebildet sein kann, der eine durchgehend hohe Haltekraft erzeugen kann.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann der Korpus ein Fußteil und ein an dem Fußteil montiertes Halteteil aufweisen, an dem die Halteborsten angebracht sind. Das Fußteil kann einen Fuß der
Aufbewahrungsvorrichtung zum Aufsetzen auf einen Untergrund bilden, wohingegen das Halteteil zur Borstenhalterung dient. Das Halteteil kann so an dem Fußteil montiert sein, dass es relativ zu dem Fußteil bewegbar ist.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann die Aufbewahrungsvorrichtung einen Höhenverstellmechanismus zum Verstellen einer Höhe des Halteteils gegenüber dem Fußteil aufweisen. Auf diese Weise kann die Höhe der Aufbewahrungsvorrichtung auf die Länge von aufzunehmenden Werkzeugelementen angepasst werden.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann der Höhenverstellmechanismus eine Führungsöffnung in einem von dem Fußteil und dem Halteteil und einen in der Führungsöffnung geführten Führungskörper an dem anderen von dem Fußteil und dem Halteteil aufweisen, sodass mittels Führens des Führungskörpers in der Führungsöffnung die Höhe des Halteteils gegenüber dem Fußteil verstellbar ist. Bevorzugt ist, dass die Führungsöffnung ein Langloch, insbesondere ein sich vertikal erstreckendes Langloch ist. Auf diese Weise kann die Höhe der Aufbewahrungsvorrichtung über einen Raumbereich variiert werden, der im Wesentlichen der Länge des Langlochs entspricht. Der Führungskörper kann ein Stift oder Bolzen sein, der entlang des Langlochs geführt werden kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die
Führungsöffnung in dem Fußteil gebildet, wohingegen der Führungskörper an dem Halteteil angebracht ist. Allerdings ist eine umgekehrte Anordnung möglich.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann die Aufbewahrungsvorrichtung einen Schwenkmechanismus zum Schwenken des Halteteils gegenüber dem Fußteil aufweisen. Mittels eines solchen Schwenkmechanismus kann das Halteteil gegenüber dem Fußteil verkippt werden, zum Beispiel um es einem Benutzer zuzuwenden. Dies erhöht den Benutzerkomfort bei der Handhabung der Aufbewahrungsvorrichtung zum vorübergehenden Aufnehmen von Werkzeugelementen.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann der Schwenkmechanismus eine Führungsöffnung in einem von dem Fußteil und dem Halteteil und einen in der Führungsöffnung geführten Führungskörper an dem anderen von dem Fußteil und dem Halteteil aufweisen, sodass mittels Schwenkens des Führungskörpers in der Führungsöffnung ein Schwenkwinkel des Halteteils gegenüber dem Fußteil verstellbar ist. Bevorzugt ist, dass die Führungsöffnung ein Langloch, insbesondere ein sich vertikal erstreckendes Langloch, ist. Auf diese Weise kann das Halteteil nicht nur gegenüber dem Fußteil geschwenkt werden, sondern auch in senkrechter Richtung verfahren werden, um eine Höheneinstellung vorzunehmen. Der Führungskörper kann ein Stift oder Bolzen sein, der in dem Langloch geschwenkt und vorzugsweise auch entlang des Langlochs geführt werden kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Führungsöffnung in dem Fußteil gebildet, wohingegen der Führungskörper an dem Halteteil angebracht ist. Allerdings ist eine umgekehrte Anordnung möglich.
Bevorzugt können der Führungskörper und die Führungsöffnung sowohl zum Bilden des Höhenverstellungsmechanismus als auch zum Bilden des Schwenkmechanismus konfiguriert sein. Es ist möglich, an einander gegenüberliegenden Seiten der Aufbewahrungsvorrichtung jeweils einen Satz von Führungskörper und Führungsöffnung zu bilden, d.h. insgesamt zwei Führungskörper und zwei Führungsöffnungen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann ein Höhenverstellungs und/oder Schwenkmechanismus von einem Benutzer zunächst zur Einstellung einer gewünschten Höhe und/oder eines gewünschten Schwenkwinkels betätigt werden und nachfolgend fixiert werden. Dies kann zum Beispiel durch Festdrehen einer Schraube oder durch einen werkzeugfreien Schnellverschluss erfolgen (beispielsweise unter Verwendung einer händisch fixierbaren Rändelschraube).
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann ein kombinierter Höhenverstellungs- und Schwenkmechanismus vorgesehen sein, der sowohl eine Höhenverstellung zwischen Fußteil und Halteteil als auch ein Verschwenken des Halteteils gegenüber dem Fußteil ermöglicht.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann das Fußteil ein U- Profil aufweisen. Jeder der beiden senkrechten Schenkel sowie der horizontale Schenkel des U-Profils kann als Plattenabschnitt gebildet sein. Der horizontale Schenkel dient zum Aufsetzen auf einen Untergrund, wohingegen die beiden senkrechten Schenkel zur Kopplung mit dem Halteteil ausgebildet sein können. Eine Dimension der vertikalen Schenkel kann größer sein als eine vertikale Dimension des Halteteils, sodass zwischen einer Unterseite des Halteteils und einer Oberseite des horizontalen Schenkels ein vertikaler Zwischenraum gebildet ist. Dies fördert sowohl eine Höhenverstellbarkeit als auch eine Schwenkbarkeit des Halteteils gegenüber dem Fußteil.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann das Halteteil als langgestreckter und/oder unten offener Quader ausgebildet sein. Eine langgestreckte Konfiguration ermöglicht eine in vertikaler Richtung kompakte Ausgestaltung des Halteteils und erlaubt gleichzeitig einen langen linienhaften Einsteckbereich für Werkzeugelemente in horizontaler Richtung. Wenn der Quader unten offen ist, d.h. keine geschlossene Bodenfläche aufweist, kann sich ein an den Halteborsten gehaltenes Werkzeugelement durch den unten offenen Quader ist einen Bereich des Fußteils hinein erstrecken. Dadurch kann auch ein Aufnahmevolumen in einem oberen Bereich des Fußteils zum Aufnehmen eines Teils eines gehaltenen Werkzeugelements mitverwendet werden.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann die Aufbewahrungsvorrichtung ein an dem Korpus montiertes oder montierbares Wandmontageelement zum Montieren der Aufbewahrungsvorrichtung an einer Wand aufweisen. Beispielsweise kann ein solches Wandmontageelement mittels mindestens einer Schraube an einer Wand befestigt werden. Es ist aber auch möglich, das Wandmontageelement an der Wand durch eine Steckverbindung oder durch eine Klemmverbindung oder mittels eines Magnetmechanismus zu befestigen.
Beispielsweise kann das Wandmontageelement als Winkelprofil gebildet sein, das einen horizontalen Plattenabschnitt und einen vertikalen Plattenabschnitt aufweisen kann. Der vertikale Plattenabschnitt kann eine oder mehrere Montagelöcher zum Montieren an einer Wand aufweisen. Der horizontale Plattenabschnitt kann ein oder mehrere Montagelöcher zum Montieren an dem Korpus aufweisen, insbesondere an einem Fußteil des Korpus. Es ist auch möglich, das Winkelprofil mit zusätzlichen Seitenplattenabschnitten zu versehen, die ebenfalls an dem Korpus, insbesondere an dem Fußteil, montiert werden können. Eine solche Ausführungsform ist in Figur 9 dargestellt.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel eines Wandmontageelements kann dieses einen im Wesentlichen senkrechten Plattenabschnitt aufweisen, der an der Wand und an dem Korpus montiert ist. Optional kann ein solches Wandmontageelement mit zusätzlichen Seitenplattenabschnitten versehen werden, die ebenfalls an dem Korpus montiert werden. Eine solche Ausführungsform ist in Figur 10 dargestellt.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann die Aufbewahrungsvorrichtung mindestens einen an dem Korpus montierten oder montierbaren Zusatzkorpus zum Aufnehmen weiterer Werkzeugelemente aufweisen, insbesondere eine Bitbox und/oder eine Bohrerbox. Eine solche Bitbox kann zum Aufnehmen mehrerer Bits dienen. Eine Bohrerbox kann zum Aufnehmen mehrerer Bohrer dienen. Ein solcher Zusatzkorpus mit vorzugsweise kleinen Werkzeugelementen kann an einer Außenseite des an seiner Innenseite
zum Fixieren der Halteborsten ausgebildeten Korpus angebracht sein, zum Beispiel angeschraubt sein. Ein Benutzer kann mit der Aufbewahrungsvorrichtung dann nicht nur relativ große Werkzeugelemente zwischen den Halteborsten anbringen, sondern zusätzlich relativ kleine Werkzeugelemente an dem mindestens einen Zusatzkorpus anbringen. Solche sehr kleinen Werkzeugelemente könnten bei der Aufnahme zwischen den Halteborsten durchrutschen. Durch das Vorsehen des Zusatzkorpus kann dies vermieden werden, ohne dass auf das Aufbewahren kleinerer Werkzeugelemente an der Aufbewahrungsvorrichtung verzichtet werden müsste.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel können die Halteborsten Kunststoff und/oder Metall aufweisen oder daraus bestehen. Halteborsten können also aus Kunststoff oder Metal gebildet sein, wodurch eine starke Robustheit mit einer guten Biegsamkeit und gleichzeitig einer hohen Formstabilität verbunden ist. Es ist zum Erreichen einer besonders hohen Nachhaltigkeit auch möglich, zum Ausbilden der Halteborsten einen Naturstoff wie Kokos zu verwenden, beispielsweise Kokosfasern.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel können Halteplatten des Korpus bzw. des umlaufenden Körpers (insbesondere eines Halteteils oder eines Fußteils) aus Holz, Kunststoff und/oder Metall gebildet sein.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel können die Werkzeugelemente Schraubendreher aufweisen. Allerdings können auch andere Werkzeugelemente in die Aufbewahrungsvorrichtung eingesteckt werden, wie beispielsweise Zangen, Schraubenschlüssel, Hämmer oder sogar Handwerkzeuge (wie zum Beispiel ein Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine).
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel kann ein Schaft eines jeweiligen Schraubendrehers durch die Halteborsten gesteckt sein und ein Heft des jeweiligen Schraubendrehers auf den Halteborsten aufliegen. Besonders bevorzugt ist die Aufnahme von Schraubendrehern zwischen den Halteborsten der Aufbewahrungsvorrichtung. Schraubendreher weisen ein Heft mit einem Handgriff für einen Benutzer und einen Schaft mit einer Klinge oder einem
Abtrieb (zum Beispiel einem Schlitz-, einem Kreuzschlitz-, einem Sechskant- oder einem Torx-Abtrieb) auf. Der Schaft ist schmaler als das Heft. Daher kann der schmale Schaft zwischen die Halteborsten der Aufbewahrungsvorrichtung eingeführt werden, wohingegen das breitere Heft (zum Beispiel an einer Stirnfläche) auf die Halteborsten aufgelegt werden kann. Dies ermöglicht zum einen eine schnelle, einfache und zuverlässige Zwischenlagerung der Schraubendreher an der Aufbewahrungsvorrichtung und bietet einem Benutzer gleichzeitig einen sofortigen Zugriff auf den außenseitig über den Halteborsten angeordneten Handgriff. Die Lagerung von Schraubendrehern in der Aufbewahrungsvorrichtung ist daher besonders zuverlässig und intuitiv.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann die Aufbewahrungsvorrichtung als freistehende Aufbewahrungsvorrichtung, wandmontierbare Aufbewahrungsvorrichtung, Werkzeugschublade, Werkzeugkiste,
Werkzeugwagen und/oder Werkzeug koffer ausgebildet sein. Es ist auch möglich, in einem System mehrere solche Aufbewahrungsvorrichtungen zu kombinieren.
Mit Vorteil ist eine Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung frei skalierbar. Beispielsweise kann eine Aufbewahrungsvorrichtung, die ein Benutzer mit sich führt, eine Länge von beispielsweise 10 cm bis 50 cm aufweisen. Es ist aber auch möglich, entlang einer Werkbank, die zum Beispiel eine Länge in einem Bereich von 1,5 m bis 2 m haben kann, über die gesamte Länge hinweg einen Bürstenträger gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung anzuordnen.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Dichte der Halteborsten (d.h. die Anzahl von Halteborsten pro Querschnittsfläche) und/oder die Dichte der Büschel von Halteborsten (d.h. die Anzahl von Büscheln pro Querschnittsfläche) auf die zu haltenden Werkzeugelemente angepasst werden.
Im Folgenden werden exemplarische Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung mit Verweis auf die folgenden Figuren detailliert beschrieben.
Figur 1 zeigt eine räumliche Detailansicht eines Halteteils einer Aufbewahrungsvorrichtung mit Halteborsten zum Halten von Werkzeugelementen gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 2 zeigt eine räumliche Detailansicht der Aufbewahrungsvorrichtung gemäß Figur 1.
Figur 3 zeigt eine räumliche Gesamtansicht der Aufbewahrungsvorrichtung gemäß Figur 1 und Figur 2.
Figur 4 zeigt die räumliche Gesamtansicht der Aufbewahrungsvorrichtung gemäß Figur 3 während des Betriebs eines Höhenverstellungsmechanismus.
Figur 5 zeigt die räumliche Gesamtansicht der Aufbewahrungsvorrichtung gemäß Figur 3 und Figur 4 während des Betriebs eines Schwenkmechanismus.
Figur 6 zeigt eine räumliche Detailansicht einer Werkzeuganordnung aus einer Aufbewahrungsvorrichtung mit Halteborsten und aus einem darin eingesteckten Werkzeugelement gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 7 zeigt eine räumliche Detailansicht von Büscheln aus Halteborsten an einem Korpus einer Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 8 zeigt eine räumliche Ansicht von Werkzeuganordnungen mit einer jeweiligen Aufbewahrungsvorrichtung mit Halteborsten und mit einem jeweiligen Werkzeugelement gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 9 zeigt eine räumliche Ansicht einer Aufbewahrungsvorrichtung mit einem Wandmontageelement gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 10 zeigt eine räumliche Ansicht einer Aufbewahrungsvorrichtung mit einem Wandmontageelement gemäß einem anderen exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Figur 11 bis Figur 14 zeigen unterschiedliche Ansichten einer Aufbewahrungsvorrichtung mit einem Zusatzkorpus zum Aufnehmen zusätzlicher Werkzeugelemente gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Gleiche oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen Bezugsziffern versehen.
Bevor bezugnehmend auf die Figuren exemplarische Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben werden, sollen noch einige allgemeine Aspekte der Erfindung erläutert werden.
Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel ist eine Aufnahmevorrichtung für Werkzeugelemente geschaffen, bei der die Werkzeugelemente vorzugsweise in vertikaler Richtung zwischen vorzugsweise horizontal verlaufend angeordnete Halteborsten gesteckt werden können und bedarfsweise wieder daraus herausgezogen werden können. Anschaulich kann eine Fläche oder Ebene bereitgestellt werden, in der Halteborsten verlaufen bzw. die durch die Halteborsten definiert wird. Entlang einer Einsteckrichtung kann Werkzeug bzw. können Werkzeugelemente durch die Halteborsten geschoben werden und in die Fläche gesteckt werden, so dass das Werkzeug oder die Werkzeugelemente durch die Halteborsten gehalten wird oder werden. Dadurch ist eine schnelle Ablage des Werkzeugs bzw. der Werkzeugelemente und eine schnelle Entnahme ermöglicht. Das Werkzeug kann geordnet abgelegt werden und ist an einem Ort nahe einer Arbeitsfläche vorübergehend anordbar. Somit können Werkzeugelemente an einer Arbeitsfläche geordnet und vorübergehend sowie schnell abgelegt werden und wieder entnommen werden. Gleichzeitig ist der Aufwand zum Herstellen der Aufbewahrungsvorrichtung äußerst gering, da lediglich Halteborsten an einem Korpus zu fixieren sind.
Figur 1 zeigt eine räumliche Detailansicht eines Halteteils 130 einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 mit Halteborsten 106 zum Halten von Werkzeugelementen 102 (siehe Figur 6 und Figur 8) gemäß einem
exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung. Figur 2 zeigt eine räumliche Detailansicht der Aufbewahrungsvorrichtung 100 gemäß Figur 1. Figur 3 zeigt eine räumliche Gesamtansicht der Aufbewahrungsvorrichtung 100 gemäß Figur 1 und Figur 2. Figur 4 zeigt die räumliche Gesamtansicht der Aufbewahrungsvorrichtung 100 gemäß Figur 3 während des Betriebs eines Höhenverstellungsmechanismus 132. Figur 5 zeigt die räumliche Gesamtansicht der Aufbewahrungsvorrichtung 100 gemäß Figur 3 und Figur 4 während des Betriebs eines Schwenkmechanismus 138.
Figur 1 bis Figur 5 zeigen also unterschiedliche Ansichten einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 zum Aufbewahren von in Figur 1 bis Figur 5 nicht dargestellten Werkzeugelementen 102, wie zum Beispiel Schraubendreher. Zu diesem Zweck weist die Aufbewahrungsvorrichtung 100 einen Korpus 104 und eine Vielzahl von Halteborsten 106 auf, die an dem Korpus 104 angebracht sind und zum Halten von zwischen die Halteborsten 106 zu steckenden Werkzeugelementen 102 ausgebildet sind. Die Halteborsten 106 können aus Kunststoff, Metall oder einem Naturstoff (zum Beispiel aus der Kokospflanze) gebildet sein.
Der Korpus 104 ist aus mehreren miteinander verbundenen Plattenelementen gebildet, die zum Beispiel aus Metall, Holz oder Kunststoff hergestellt werden können.
In zwei einander gegenüberliegenden Plattenelementen des Korpus 104 können Blindlöcher (oder alternativ Durchgangslöcher) gebildet sein, in die ein jeweiliges Büschel (siehe Bezugszeichen 108 in Figur 7) von Halteborsten 106 eingeführt und dort fixiert wird. Zum Beispiel können Halteborsten 106 in einem Plattenelement des Korpus 104 eingeklebt oder eingeklemmt werden. Wie zum Beispiel in Figur 1 zu erkennen ist, erstrecken sich die Halteborsten 106 in horizontaler Richtung senkrecht zu Plattenelementen des Korpus 104, an denen die Halteborsten 106 fixiert sind. Dadurch ist eine gemäß Figur 1 horizontale Halteborstenebene gebildet. Wie zum Beispiel in Figur 1 zu erkennen ist, ist diese Halteborstenebene durch eine Vielzahl von sich parallel erstreckenden Büscheln
von Halteborsten 106 gebildet. Genauer gesagt ist die Halteborstenebene durch eine erste Reihe 114 und eine zweite Reihe 116 von Halteborsten 106 gebildet. Die erste Reihe 114 von Halteborsten 106 erstreckt sich in horizontaler Richtung ausgehend von einem ersten vertikalen Plattenelement des Korpus 104. Die zweite Reihe 116 von Halteborsten 106 erstreckt sich in horizontaler Richtung ausgehend von einem zweiten vertikalen Plattenelement des Korpus 104, das dem ersten vertikalen Plattenelement gegenüberliegt. Die Halteborsten 106 der ersten Reihe 114 und der zweiten Reihe 116 sind koplanar, d.h. liegen in einer gemeinsamen (gemäß Figur 1 horizontalen) Ebene. Wie in Figur 1 zu erkennen ist, ist jede Reihe 114 bzw. 116 von Halteborsten 106 durch eine Vielzahl von in horizontaler Richtung nebeneinander angeordneten Büscheln gebildet, wobei in vertikaler Richtung in jeder Reihe 114 bzw. 116 jeweils zwei Büschel (oder alternativ eine andere Anzahl von Büscheln) von Halteborsten 106 direkt übereinander angeordnet sind.
Wie bereits beschrieben, ist ein erstes Ende jeder filamentartigen Halteborste 106 an dem Korpus 104 fixiert, wohingegen ein gegenüberliegendes zweites Ende 112 jeder Halteborste 106 freiliegt. Wie am besten in Figur 2 zu erkennen ist, ist zwischen freien Enden 112 gegenüberliegender Halteborsten 106 ein linearer bzw. linienhafter Einsteckbereich 110 zum Einstecken von Werkzeugelementen 102 gebildet. Ein jeweiliges Werkzeugelement 102 kann anschaulich zwischen einander gegenüberliegenden freien Enden 112 von Halteborsten 106 der ersten Reihe 114 und der zweiten Reihe 116 eingesteckt werden. Die Halteborsten 106 sind unter der Einsteckkraft bzw. der Gewichtskraft eines solchen Werkzeugelements 102 zwar begrenzt biegbar, weisen aber eine solche Formstabilität auf, dass sie gemeinsam eine Haltekraft zum Halten eines Werkzeugelements 102 aufbringen.
Somit weist die Aufbewahrungsvorrichtung 100 gemäß Figur 1 bis Figur 5 eine erste Reihe 114 von Halteborsten 106 auf, die sich ausgehend von dem Korpus 104 parallel zueinander entlang einer ersten Richtung erstreckt. In entsprechender Weise enthält die Aufbewahrungsvorrichtung 100 eine zweite
Reihe 116 von Halteborsten 106, die sich ausgehend von dem Korpus 104 parallel zueinander entlang einer zweiten Richtung erstrecken. Die erste Richtung und die zweite Richtung sind zueinander antiparallel orientiert und liegen in dem Betriebszustand gemäß Figur 1 bis Figur 4 in einer horizontalen Ebene und in dem verschwenkten Betriebszustand gemäß Figur 5 in einer gegenüber der horizontalen Ebene verkippten Ebene. Zwischen den freien Enden 112 der Halteborsten 106 der ersten Reihe 114 und den freien Enden 112 der Halteborsten 106 der zweiten Reihe 116 ist ein borstenfreier Schlitz 120 gebildet bzw. freigehalten, der zum Einstecken von Werkzeugelementen 102 verwendet werden kann. Zum Beispiel kann ein Schaft (mit einem Abtrieb) eines Schraubendrehers als ein Beispiel für ein Werkzeugelement 102 durch diesen borstenfreien Schlitz 120 durchgesteckt werden, bis ein breiteres Heft (mit einem Handgriff) des Schraubendrehers auf den Halteborsten 106 aufliegt. Ein so an der Aufbewahrungsvorrichtung 100 aufgenommener Schraubendreher ist dann einerseits zuverlässig gehalten und andererseits gleich griffbereit, wenn ein Benutzer den Schraubendreher benötigt.
Wie in Figur 1 mit Bezugszeichen 160 dargestellt, kann sich mindestens eine weitere Reihe von Halteborsten 106 unterhalb der ersten Reihe 114 und unterhalb der zweiten Reihe 116 von Halteborsten 106 erstrecken. Insbesondere können sich zwei einander gegenüberliegende weitere Reihen (nicht dargestellt) von Halteborsten 106 ausgehend von den beiden Plattenelementen des Korpus 104 erstrecken, von denen sich auch die erste Reihe 114 und die zweite Reihe 116 von Halteborsten 106 aus erstrecken. Wie in Figur 1 mit Bezugszeichen 160 angedeutet, kann sich eine solche mindestens eine weitere Reihe von Halteborsten 106 vertikal durch einen freigelassenen Zwischenraum 122 von der ersten Reihe 114 und von der zweiten Reihe 116 beabstandet erstrecken. Zum Beispiel kann der Zwischenraum 122 eine Dimension in einem Bereich von 1 cm bis 20 cm aufweisen, insbesondere in einem Bereich von 3 cm bis 10 cm. Auf diese Weise können in der Aufbewahrungsvorrichtung 100 aufgenommene Werkzeugelemente 102, die sich durch die von der ersten Reihe 114 und der
zweiten Reihe 116 gebildeten Ebene von Halteborsten 106 teilweise hindurcherstrecken, in einem unteren Abschnitt zusätzlich von Halteborsten 106 der zumindest einen weiteren Reihe 160 von Halteborsten 106 gehalten werden. Dadurch kann die Zuverlässigkeit des Haltens der Werkzeugelemente 102 an der Aufbewahrungsvorrichtung 100 weiter verbessert werden, insbesondere ein Durchrutschen eines aufgenommenen Werkzeugelements 102 durch die Halteborsten 106 sowie ein Verkippen des Werkzeugelements 102 an den Halteborsten 106 unterdrückt werden. Mittels der ersten Reihe 114 und der zweiten Reihe 116 können die Halteborsten 106 eine gemeinsame Halteborstenebene oder mittels der zusätzlichen mindestens einen weiteren Reihe 160 von Halteborsten 106 zwei oder mehr parallel zueinander angeordnete Halteborstenebenen bilden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 bis Figur 5 weist der Korpus 104 einen umlaufenden Körper 124 auf, der einerseits Halteborsten 106 hält bzw. fixiert und andererseits einen Aufnahmehohlraum zum Aufnehmen zumindest eines Abschnitts gehaltener Werkzeugelemente 102 bildet. Dieser umlaufende Körper 124 kann vier vertikale Seitenwände 126 aufweisen. Wie bereits beschrieben, können die Halteborsten 106 an den Innenseiten von zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden 126 angeordnet sein, die als Plattenelemente ausgebildet sind. Ausgehend von den Seitenwänden 126 erstrecken sich die Halteborsten 106 in ein Aufnahmevolumen des umlaufenden Körpers 124 hinein.
Figur 1 zeigt nur das Halteteil 130 des umlaufenden Körpers 124, wobei die Halteborsten 106 an dem Halteteil 130 angebracht sind. Hingegen zeigen Figur 2 bis Figur 5, dass der Korpus 104 zusätzlich ein Fußteil 128 aufweist, an dem das Halteteil 130 montiert ist. Das Halteteil 130 ist an dem Fußteil 128 beweglich montiert, genauer gesagt vertikal verschiebbar und um eine horizontale Schwenkachse schwenkbar.
Insbesondere weist die Aufbewahrungsvorrichtung 100 einen am besten in Figur 4 dargestellten Höhenverstellmechanismus 132 zum Verstellen einer Höhe
des Halteteils 130 gegenüber dem Fußteil 128 auf. Besagter Höhenverstellmechanismus 132 ist gebildet durch zwei einander gegenüberliegende Führungsöffnungen 134 in dem Fußteil 128 und durch zwei in einer jeweils zugeordneten Führungsöffnung 134 geführten Führungskörpern 136 an dem Halteteil 130 (dargestellt ist jedoch nur eine Führungsöffnung 134 und nur ein Führungskörper 136). Jede der Führungsöffnungen 134 ist dem dargestellten Ausführungsbeispiel als vertikal verlaufendes Langloch in dem Fußteil 128 ausgebildet. Jeder der Führungskörper 136 ist als jeweiliger Bolzen, Stift oder Zapfen ausgebildet, der sich ausgehend von dem Halteteil 130 in die zugehörige Führungsöffnung 134 hinein erstreckt. Wird der jeweilige Führungskörper 136 in vertikaler Richtung entlang der zugehörigen Führungsöffnung 134 bewegt, kann dadurch die Höhe des Halteteils 130 gegenüber dem Fußteil 128 eingestellt werden. Auf diese Weise kann die Aufbewahrungsvorrichtung 100 für unterschiedliche Längen von aufgenommenen Werkzeugelementen 102 höhenjustiert werden. Zum Beispiel kann der jeweilige Führungskörper 136 entlang der jeweiligen Führungsöffnung 134 in vertikaler Richtung bewegt werden (siehe Bezugszeichen 164 in Figur 4), bis sich das Halteteil 130 auf einer gewünschten Höhe befindet. Dann kann der Führungskörper 136 auf dieser Höhe an der Führungsöffnung 134 befestigt werden, beispielsweise festgeschraubt werden, vorzugsweise werkzeuglos.
Darüber hinaus ist an der Aufbewahrungsvorrichtung 100 gemäß Figur 1 bis Figur 5 ein Schwenkmechanismus 138 zum Schwenken des Halteteils 130 gegenüber dem Fußteil 128 implementiert. Auf diese Weise kann ein Benutzer das Halteteil 130 gegenüber dem Fußteil 128 auf eine gewünschte Winkelstellung verschwenken (siehe Bezugszeichen 166 in Figur 5). Der besagte Schwenkmechanismus 138 ist ebenfalls durch das Zusammenspiel der bereits beschriebenen Führungsöffnungen 134 in dem Fußteil 128 und der in der jeweiligen Führungsöffnung 134 geführten und bereits beschriebenen Führungskörper 136 an dem Halteteil 130 gebildet. Mittels Schwenkens der Führungskörper 136 in den Führungsöffnungen 134 kann ein gewünschter
Schwenkwinkel des Halteteils 130 gegenüber dem Fußteil 128 eingestellt werden. Dann kann der jeweilige Führungskörper 136 auf dieser Höhe an der zugehörigen Führungsöffnung 134 befestigt werden, beispielsweise festgeschraubt werden, vorzugsweise werkzeuglos.
Mit anderen Worten kann durch das Zusammenspiel der Führungsöffnungen 134 und der Führungskörper 136 in einem gemeinsamen Prozess eine gewünschte Höhe des Halteteils 130 gegenüber dem Fußteil 128 und eine gewünschte Winkelstellung des Halteteils 130 gegenüber dem Fußteil 128 benutzerdefiniert eingestellt werden, bevor die Führungskörper 136 an der gewünschten Höhe und in der gewünschten Winkelstellung an der jeweiligen Führungsöffnung 130 befestigt werden.
Wie am besten in Figur 3 bis Figur 5 zu erkennen ist, kann das Fußteil 128 ein U-Profil aufweisen. Das Fußteil 128 kann als gebogene Platte (zum Beispiel gebogene Metallplatte) ausgebildet sein. Am besten in Figur 1 zu erkennen ist, dass das Halteteil 130 als langgestreckter Quader ausgebildet ist, der unten offen sein kann. Dadurch kann sich ein an den Halteborsten 106 des Halteteils 130 gehaltenes Werkzeugelement 102 bis in ein Aufnahmevolumen in einem oberen Bereich des Fußteils 128 hinein erstrecken. Die Seitenwände 126 des Halteteils 130, an dem die Halteborsten 106 fixiert sind, können zum Beispiel aus Holz gebildet sein.
Wie in Figur 1 und Figur 2 dargestellt, verlaufen bei der Aufbewahrungsvorrichtung 100 zwei Haltestreifen, beispielsweise aus Holz, parallel zueinander. An diesen Haltestreifen sind zwei Reihen 114, 116 von Halteborsten 106 angeordnet, wobei die beiden Reihen 114, 116 von Halteborsten 106 parallel zueinander verlaufen. Das eine Ende der Halteborsten 106 ist in einem jeweiligen Holzstreifen fixiert, wohingegen das andere Ende ein freies Ende 112 ist. Zwischen den beiden Reihen 114, 116 von Halteborsten 106 ist ein mittlerer Bereich gebildet, der einen schlitzförmigen Freiraum in Form eines borstenfreien Schlitzes 120 zwischen den beiden Reihen 114, 116 von Halteborsten 106 bildet. Die Stirnseiten der Haltestreifen sind durch eine
jeweilige Halteplatte miteinander fest verbunden, sodass die beiden Haltestreifen parallel zueinander angeordnet sind und mit Abstand voneinander gehalten sind.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 bis Figur 5 enthält einen kombinierten Höhenverstellmechanismus 132 und Schwenkmechanismus 138, mit dem die gegenüberliegenden Halteplatten mittels eines Langlochs zum einen höhenverstellbar und zum anderen schwenkbar in einem jeweiligen Halteplattenfuß angeordnet sind. Die Höhenverstellung ist in Figur 4 veranschaulicht, wohingegen die Drehbarkeit in Figur 5 dargestellt ist. Das dargestellte Langloch dient zur Höhenverstellung und zur Einstellung der Neigung der Bürstenebene.
Ferner sind die Halteplatten bzw. die Haltefüße in diesem Ausführungsbeispiel in Höhenrichtung ausreichend lang ausgebildet, um auch längere Werkzeugelemente 102 zwischen den Halteborsten 106 anordnen zu können. Am besten in Figur 3 bis Figur 5 zu erkennen ist, dass die Haltefüße durch einen Haltefußboden miteinander verbunden sein können, so dass sich in diesem Ausführungsbeispiel aus Haltefüßen und Haltefußboden eine U-Form ergibt.
Bezugszeichen 198 in Figur 1 zeigt eine Einnietmutter.
Figur 6 zeigt eine räumliche Detailansicht einer Werkzeuganordnung 150 aus einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 mit Halteborsten 106 und aus einem darin eingesteckten Werkzeugelement 102 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Genauer gesagt ist gemäß Figur 6 ein als Schraubendreher ausgebildetes Werkzeugelement 102 zwischen die Halteborsten 106 gesteckt und durch die Halteborsten 106 dort gehalten. Somit zeigt Figur 6 einen Schraubendreher als Beispiel für ein Werkzeugelement 102, der in den Universalhalter eingesteckt ist. Wie in einem Detail 172 von Figur 6 dargestellt ist, ist der Schaft 170 des Schraubendrehers durch die Halteborsten 106 gesteckt, während das Heft 168 des Schraubendrehers auf den Halteborsten 106 aufliegt und von diesen gehalten ist. Der Schaft 170 (mit einem Abtrieb, zum Beispiel in Form eines
Kreuzschlitzes) des Schraubendrehers ist durch die Halteborsten 106 ein- und hindurchgesteckt, bis das breitere Heft 168 (mit einem Griffstück) des Schraubendrehers stirnflächig auf den Halteborsten 106 aufliegt.
Figur 7 zeigt eine räumliche Detailansicht von Büscheln 108 aus Halteborsten 106 an einem Korpus 104 einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Genauer gesagt zeigt Figur 7 einen Versuchsaufbau verschiedener Anordnungen von Halteborsten 106, die in zwei Reihen pro Seite angeordnet sein können, um ein Verkippen der eingesteckten Werkzeuge zu verhindern. Die Halteborsten 106 sind in Löchern 174 (insbesondere Blindlöchern) des Korpus 104 (hier ausgebildet als Platte, insbesondere Holzplatte) eingesteckt und dort fixiert, zum Beispiel durch Verkleben oder Verklemmen.
Figur 8 zeigt eine räumliche Ansicht von Werkzeuganordnungen 150 mit einer jeweiligen Aufbewahrungsvorrichtung 100 mit Halteborsten 106 und mit Werkzeugelementen 102 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung. Wie gezeigt, können unterschiedliche Werkzeuganordnungen 150 mit unterschiedlich großen Aufbewahrungsvorrichtungen 100 bzw. unterschiedlich großen Werkzeugelementen 102 bestückt werden.
Figur 9 zeigt eine räumliche Ansicht einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 mit einem Wandmontageelement 140 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Genauer gesagt ist gemäß Figur 9 ein an dem Korpus 104 einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 sowie an einer Wand montierbares Wandmontageelement 140 bereitgestellt, das zum Montieren der Aufbewahrungsvorrichtung 100 an einer Wand dient. Das in Figur 9 dargestellte Wandmontageelement 140 ist als Winkelprofil ausgebildet, das einen horizontalen Plattenabschnitt 180 und einen vertikalen Plattenabschnitt 182 aufweisen kann. Der vertikale Plattenabschnitt 182 kann Montagelöcher 184 zum Montieren an einer Wand aufweisen. Der horizontale Plattenabschnitt 182 kann ebenfalls Montagelöcher 186 zum Montieren an dem Korpus 104 aufweisen,
genauer gesagt zum Montieren an einem Fußteil 128 des Korpus 104. Darüber hinaus ist das Winkelprofil mit zusätzlichen Seitenplattenabschnitten 188 versehen, die mittels Montagelöcher 190 ebenfalls an dem Fußteil 128 montiert werden können. Das Wandmontageelement 140 gemäß Figur 9 kann als gebogene und gestanzte Metallplatte ausgebildet sein und kann daher mit geringem Aufwand hergestellt werden.
Figur 10 zeigt eine räumliche Ansicht einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 mit einem anderen Wandmontageelement 140 gemäß einem anderen exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel von Figur 10 ist das dort gezeigte Wandmontageelement 140 mit einem im Wesentlichen senkrechten Plattenabschnitt 192 gebildet, der an der Wand und an dem Korpus 104 montiert werden kann. Ferner ist das Wandmontageelement 140 gemäß Figur 10 mit zusätzlichen Seitenplattenabschnitten 194 versehen, die ebenfalls an dem Korpus 104 montiert werden können.
Somit zeigen Figur 9 und Figur 10 verschiedene Ausführungsbeispiele, um den Universalhalter an einer vertikalen Fläche, beispielsweise einer Wand, anzuordnen. Bei Verwendung eines Wandmontageelements 140 gemäß Figur 9 oder Figur 10 kann die Aufbewahrungsvorrichtung 100 zugriffsoptimiert montiert werden, zum Beispiel abgestimmt auf die Bedürfnisse von
Montagearbeitsplätzen. Das Wandmontageelement 140 gemäß Figur 9 oder Figur 10 kann anschaulich als Adapter für die Aufbewahrungsvorrichtung 100 zur Wandbefestigung verwendet werden und kann mit geringem Aufwand als Lochblech gefertigt werden.
Figur 11 zeigt eine Frontansicht, Figur 12 eine Seitenansicht, Figur 13 eine Unteransicht und Figur 14 eine dreidimensionale Ansicht einer Aufbewahrungsvorrichtung 100 mit einem Zusatzkorpus 144 zum Aufnehmen zusätzlicher Werkzeugelemente 102 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 11 bis Figur 14 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 bis Figur 5 im Wesentlichen dadurch, dass gemäß Figur 11 bis Figur 14 zusätzlich an einer Außenseite des Korpus 104 ein Zusatzkorpus 144 montiert ist, der zum Aufnehmen weiterer Werkzeugelemente 102' dient. Beispielsweise kann der Zusatzkorpus 144 eine Bitbox zum Aufnehmen von Bits und/oder eine Bohrerbox zum Aufnehmen von Bohrern aufweisen. Sehr kleine Werkzeugelemente 102', wie zum Beispiel Bits oder Bohrer, können von Halteborsten 106 gegebenenfalls nur unzureichend gehalten werden und können daher an der Aufbewahrungsvorrichtung 100 in mindestens einem Zusatzkorpus 144 angeordnet werden.
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass „aufweisend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und „eine" oder „ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.