EP4196292B1 - Reinigungsvorrichtung und verfahren zur reinigung von reinigungsgut - Google Patents
Reinigungsvorrichtung und verfahren zur reinigung von reinigungsgutInfo
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- EP4196292B1 EP4196292B1 EP21762438.6A EP21762438A EP4196292B1 EP 4196292 B1 EP4196292 B1 EP 4196292B1 EP 21762438 A EP21762438 A EP 21762438A EP 4196292 B1 EP4196292 B1 EP 4196292B1
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung und ein Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut. Weiterhin betrifft die Erfindung die Verwendung der vorgeschlagenen Reinigungsvorrichtung zur Reinigung persönlicher Schutzausrüstung. Die Reinigungsvorrichtung und das Verfahren können beispielsweise insbesondere im Bereich der Reinigung persönlicher Schutzausrüstung und insbesondere Atemschutzmasken und/oder Atemgerät eingesetzt werden. Grundsätzlich ist die Erfindung jedoch auch in anderen Bereichen einsetzbar, beispielsweise in der Geschirrspültechnik, insbesondere im Bereich der gewerblichen Geschirrspültechnik. So kann die Erfindung insbesondere in Großküchen eingesetzt werden, in denen stark verschmutztes Reinigungsgut, beispielsweise Behälter oder auch große Kochtöpfe, gereinigt werden müssen. Auch andere Einsatzgebiete sind jedoch grundsätzlich denkbar.
- Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Reinigungsvorrichtungen, auch als Reinigungsgeräte bezeichnet, bekannt, welche Reinigungsgut reinigen und/oder desinfizieren können. Exemplarisch kann auf Reinigungsvorrichtungen verwiesen werden, welche beispielsweise in
DE 10 2004 056 052 A1 oder inDE 10 2007 025 263 A1 beschrieben sind. - Es ist eine Meinung der Prüfungsabteilung, dass
eine Reinigungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beschreibt.JP 2002 065564 A beschreibt eine Geschirrspülmaschine die eine rotierende Bürste aufweist.KR 101 296 291 B1 - Ohne Beschränkungen weiterer möglicher Ausgestaltungen wird die Erfindung im Folgenden unter Bezugnahme auf Reinigungsgut beschrieben, welches Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung umfasst. Alternativ oder zusätzlich könnten als Reinigungsgut jedoch auch beispielsweise Gegenstände eingesetzt werden, welche zur Darreichung, Zubereitung oder Aufbewahrung von Speisen dienen, oder auch andere Arten von Reinigungsgut.
- Persönliche Schutzausrüstung kommt beispielsweise bei Rettungskräften, Streitkräften oder Sicherheitskräften zum Einsatz. Ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung sind in der Regel Atemgeräte und deren Bestandteile, wie beispielsweise Atemschutzmasken und/oder Lungenautomaten. So ist aus dem Stand der Technik eine Vielzahl von Atemgeräten für unterschiedliche Einsatzzwecke bekannt. Beispielsweise verwenden Rettungskräfte wie Feuerwehren Atemschutzmasken mit Filtern zur Entfernung schädlicher Bestandteile aus der angesaugten Atemluft. In vielen Fällen wird, alternativ oder zusätzlich zu einem Filter, ein so genannter Lungenautomat verwendet, über welchen der Benutzer mit einem Atemgas, beispielsweise Pressluft, beatmet werden kann. Lungenautomaten, welche häufig auch als Atemregler bezeichnet werden, ermöglichen es allgemein einem Benutzer, aus einer Druckgasflasche oder einem anderen Druckgasanschluss zu atmen und sich auf diese Weise beispielsweise unter Wasser oder in einer anderen, nicht atembaren oder giftigen Atmosphäre aufzuhalten. Dazu wird das Druckgas, beispielsweise komprimierte Luft, aus dem Druckgasanschluss durch den Lungenautomaten auf einen in einer Arbeitsumgebung des Benutzers herrschenden Druck angepasst.
- Die Atemgeräte oder Bestandteile derselben müssen in der Regel nach jedem Einsatz gereinigt, hygienisiert, getrocknet, geprüft und gegebenenfalls instandgesetzt und verpackt werden. Mit der Reinigung sollen alle Verschmutzungen infolge eines Gebrauchs oder einer Lagerung entfernt werden, so dass die Atemgeräte makroskopisch sauber und hygienisch einwandfrei bereitgestellt werden können, beispielsweise für die nächsten Schritte einer Aufbereitung. Dieselben Anforderungen gelten in der Regel auch für andere Bestandteile von Atemgeräten, wie beispielsweise Anbau- und Zubehörteile von Atemmasken, wie beispielsweise Tragegestelle, Druckgasflaschen, Filter oder Lungenautomaten. Da Atemgeräte bzw. deren Bestandteile in der Regel sicherheitsrelevante Vorrichtungen sind, sind bei der Reinigung dieser Vorrichtungen mehrere Anforderungen zu beachten. Neben einer ausreichenden Reinigung und Hygienisierung ist beispielsweise in vielen Fällen zu beachten, dass Zubehörteile aus technischen Gründen den jeweiligen Atemmasken zugeordnet bleiben müssen. Weiterhin besteht in der Regel die Anforderung, dass gasführende Bereiche bestimmter Elemente von Atemgeräten, beispielsweise gasführende Bereiche von Lungenautomaten, nicht mit Reinigungsfluid, beispielsweise nicht mit Wasser und/oder Reinigungslösung, in Berührung kommen dürfen.
- In vielen Fällen werden Atemgeräte, wie beispielsweise Atemmasken und deren Zubehör, entweder von Hand gereinigt oder in modifizierten Wäschewaschmaschinen mit Hilfe von Schutzbeuteln und/oder mit Hilfe von Adaptern gewaschen. Beispielsweise ist aus
EP 0 935 687 B1 allgemein eine Waschmaschine bekannt, welche einen Laugenbehälter mit einer Trommel aufweist. Ein Mantel der Trommel weist eine zum Trommelinneren gerichtete Wölbestruktur auf, wobei auf zum Trommeläußeren gerichteten Randkonturen der Wölbung in ihren Eckpunkten Löcher angeordnet sind. Mit derartigen Waschmaschinen sind grundsätzlich besonders schonende Reinigungen von Ausrüstungsgegenständen für Rettungskräfte möglich. - Aus
EP 1 088 928 A1 ist ein Haltesystem für Atemschutzmasken in einer Wäschebehandlungsmaschine bekannt. Das Haltesystem weist einen Tragbügel auf, welcher in einer Trommel der Wäschebehandlungsmaschine mitdrehend angeordnet ist und mit welchem die Atemschutzmasken verbunden werden können. - Aus
DE 200 03 743 U1 und ausDE 298 22 172 U1 sind jeweils Vorrichtungen zum Behandeln von Schutzanzügen bekannt. Dabei werden Kleiderbügel verwendet, welche flexible Luftaustrittsdüsen umfassen. Die Kleiderbügel sind jeweils an einer Schwenkvorrichtung befestigt. Eine Reinigung von Atemgeräten ist allgemein mittels der gezeigten Vorrichtungen nicht oder nur schwer möglich. - Aus
DE 10 2005 033 618 B3 ist eine Vorrichtung zur Reinigung von Atemschutzmasken bekannt. Die Vorrichtung umfasst ein verschließbares Gehäuse sowie mindestens eine in einem Träger angeordnete Aufnahme für mindestens eine Atemschutzmaske. Weiterhin sind eine Düsenanordnung und eine Bürstenanordnung vorgesehen, wobei durch eine Bewegung der Atemschutzmasken eine Bebürstung der Atemschutzmasken erfolgt. Mittels der offenbarten Vorrichtung ist allerdings eine individuelle Zuordnung und Reinigung von Zubehörteilen von Masken nicht möglich. Weiterhin ist die Reinigung von gasführenden Elementen, wie beispielsweise Lungenautomaten, mit der offenbarten Vorrichtung nicht möglich. Auch ausDE 200 03 744 U1 ist eine Vorrichtung zum Reinigen, Desinfizieren und Trocknen von Atemschutzmasken bekannt, welche ein Tragegestell mit einem zugeordneten Düsensystem und einzelnen Behandlungsplätzen aufweist. Auch diese Vorrichtung ist grundsätzlich nicht zur Reinigung von gasführenden Elementen und Zubehörteilen geeignet. - Aus
DE 10 2007 009 936 A1 ist eine Reinigungsvorrichtung für Pressluftatmer bekannt. Diese weist einen durch ein Schutzgitter begrenzten Aufnahmeraum sowie rotierende Düsenträger auf. Die Düsenträger befinden sich dabei außerhalb des Schutzgitters. Nachteilig an der dargestellten Vorrichtung ist jedoch, dass Reinigungsflüssigkeit in gasführende Bereiche eindringen kann. - Die Reinigung von empfindlichen Bauelementen von Atemgeräten, wie beispielsweise Lungenautomaten, erfolgt hingegen in der Regel manuell. Gegebenenfalls kann eine manuelle Reinigung durch ein Einlegen in Ultraschall-Reinigungsgeräte unterstützt werden. Aus
DE 10 2007 012 768 B4 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Reinigung von Lungenautomaten bekannt. Dabei werden die zu reinigenden Gegenstände auf Halterungen eines rotierenden Elements aufgesteckt und mehrmals in ein Flüssigkeitsbad mit Reinigungsflüssigkeit, Desinfektionsflüssigkeit und Spülflüssigkeit eingetaucht. Lungenautomaten werden dabei zuerst zur Dichtsetzung zwischen Ventil und Schlauchanschluss mit Druckluft beaufschlagt und danach in das Flüssigkeitsbad eingetaucht. Nachteilig an derartigen Tauchverfahren ist jedoch, dass aufwändige Halterungen mit entsprechenden Aktoren erforderlich sind, um durch entsprechende Bewegungen eine Entfernung von Reinigungsfluid aus den verschiedenen Hohlräumen nach der Reinigung zu gewährleisten. -
DE 100 20 835 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Behandlung von Atemschutzmasken. Es ist eine Aufnahme zur Bestückung mit Atemschutzmasken vorgesehen, bei welcher eine Kopplung der Atemschutzmasken mittels des Atemgeräteanschlusses an die Aufnahme erfolgt. Weiterhin wird beschrieben, dass in einer Kabine der Vorrichtung eine Sammeleinrichtung zur Sammlung von Behandlungsmitteln vorgesehen ist, sowie eine Pumpe für die Zufuhr der Behandlungsmittel. -
US 3,881,503 A offenbart eine Vorrichtung zum Waschen und Dekontaminieren von Anästhesie-Ausrüstungsgegenständen. Es ist ein Düsensystem vorgesehen, durch welches unter hohem Druck Wasserstrahlen auf das Reinigungsgut aufgesprüht werden können. - In
DE 11 74 169 B wird eine Vorrichtung zur Reinigung von Atemschutzmasken beschrieben. Dabei ist in einem Gehäuse ein drehbar gelagertes Rohrgestell vorgesehen, bei welchem die zu reinigenden Masken auf Halterungen aufgespannt werden. Mittels des Drehgestells werden die Atemschutzmasken mit einer Drehbewegung durch ein Bad einer Reinigungsflüssigkeit in einer Wanne hindurch bewegt. -
WO 2011/144518 A2 beschreibt eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Atemgeräten. Die Reinigungsvorrichtung umfasst mindestens eine Reinigungskammer zur Aufnahme mindestens eines Atemgeräts sowie mindestens eine Fluideinrichtung zur Beaufschlagung des Atemgeräts mit mindestens einem Reinigungsfluid. Die Reinigungsvorrichtung weist weiterhin mindestens eine Druckbeaufschlagungsvorrichtung mit mindestens einem Druckanschluss auf. Der Druckanschluss ist mit mindestens einem gasführenden Element des Atemgeräts verbindbar. Die Druckbeaufschlagungsvorrichtung ist eingerichtet, um das gasführende Element mit Druckgas zu beaufschlagen. -
US 2012/0284938 A1 beschreibt einen Geschirrspüler, welcher die abrasiven Kräfte von Bürsten zum Reinigen von Geschirr einsetzt. Das Geschirr wird von oben her festgehalten von einem Gestell aus parallelen Stangen, sodass die obere oszillierende Bürste durch das Gestell hindurchgreifen kann und die Außenseite des Geschirrs reinigen kann. Das Geschirr wird unten festgehalten von der Achse der unteren rotierenden Bürste, so dass die Bürste rotiert, um die Innenseite des Geschirrs zu reinigen. Der Geschirrspüler besteht weiterhin aus einem rotierenden Gestell, welches das Geschirr zu Beginn und während des Spülzyklus festhält. Das rotierende Gestell besteht aus Stangen, welche das Geschirr stützen, einem Wasserschlitz, um Spülwasser in die Spülkammer zu leiten, und einem beweglichen Deckel, welcher den Fluss des Waschfluids in entsprechende Kammern reguliert. -
DE 10 2017 202 055 A1 beschreibt eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Reinigungsgut, welche mindestens eine Reinigungskammer und mindestens eine Beaufschlagungsvorrichtung zur Beaufschlagung des Reinigungsguts in der Reinigungskammer mit mindestens einem Reinigungsfluid umfasst. Weiterhin umfasst die Reinigungsvorrichtung mindestens eine Steuerung, welche eingerichtet ist, die Reinigungsvorrichtung zur Durchführung mindestens zweier Betriebsmodi anzusteuern. Die Steuerung ist weiterhin eingerichtet, um mindestens eine Nutzungsvariable zu erfassen. Die Nutzungsvariable charakterisiert eine aktuelle Nutzung der Reinigungsvorrichtung. Die Steuerung ist weiterhin eingerichtet, um der mindestens einen Nutzungsvariablen mindestens eine Gewichtung zuzuordnen. Die Steuerung weist weiterhin mindestens eine Zählvorrichtung auf, welche eingerichtet ist, um mit der Gewichtung gewichtete Nutzungszeiten der Reinigungsvor-richtung zu kumulieren und daraus mindestens eine Benutzungsinformation über eine Benutzung der Reinigungsvorrichtung zu generieren. - Trotz der Vorteile, welche mit den oben beschriebenen Vorrichtungen und Verfahren erzielt wurden und werden, verbleiben zahlreiche technische Herausforderungen. Eine Herausforderung besteht insbesondere darin, dass auf den äußeren Oberflächen persönlicher Schutzausrüstung in vielen Fällen Abbrand-Rückstände, im speziellen Ruß, anhaften. Diese Anhaftungen lassen sich in vielen Fällen mit den bekannten Verfahren nur schwer von den Oberflächen ablösen, insbesondere da viele Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung, wie beispielsweise Pressluftatmer, nur bei vergleichsweise geringen Temperaturen gereinigt werden können. Hier spielen insbesondere Oberflächeneffekte eine Rolle, welche beispielsweise dazu führen, dass Ruß aufgrund elektrostatischer Aufladung auf verschiedenen Kunststoffoberflächen besonders haftet. Ein vollständiges Abspülen der Abbrand-Rückstände, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, ist dementsprechend in der Praxis kaum möglich.
- Es wäre daher wünschenswert, eine Reinigungsvorrichtung und ein Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut bereitzustellen, welche die Nachteile bekannter Vorrichtungen und Verfahren der genannten Art zumindest weitgehend vermeiden. Insbesondere sollen die Reinigungsvorrichtung und das Verfahren für die Reinigung von Reinigungsgut mit AbbrandRückständen einsetzbar sein, wie beispielsweise persönlicher Schutzausrüstung oder auch beispielsweise Töpfen.
- Diese Aufgabe wird adressiert durch eine Reinigungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut gemäß Anspruch 9, sowie durch eine vorgeschlagene Verwendung der Reinigungsvorrichtung zur Reinigung persönlicher Schutzausrüstung, mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1, gemäß Anspruch 10. Vorteilhafte Weiterbildungen, welche einzeln oder in beliebiger Kombination realisierbar sind, wie für den Fachmann erkennbar, sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
- Im Folgenden werden die Begriffe "haben", "aufweisen", "umfassen" oder "einschließen" oder beliebige grammatikalische Abweichungen davon in nicht-ausschließlicher Weise verwendet. Dementsprechend können sich diese Begriffe sowohl auf Situationen beziehen, in welchen, neben den durch diese Begriffe eingeführten Merkmalen, keine weiteren Merkmale vorhanden sind, oder auf Situationen, in welchen ein oder mehrere weitere Merkmale vorhanden sind. Beispielsweise kann sich der Ausdruck "A hat B", "A weist B auf", "A umfasst B" oder "A schließt B ein" sowohl auf die Situation beziehen, in welcher, abgesehen von B, kein weiteres Element in A vorhanden ist (d.h. auf eine Situation, in welcher A ausschließlich aus B besteht), als auch auf die Situation, in welcher, zusätzlich zu B, ein oder mehrere weitere Elemente in A vorhanden sind, beispielsweise Element C, Elemente C und D oder sogar weitere Elemente.
- Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Begriffe "mindestens ein" und "ein oder mehrere" sowie grammatikalische Abwandlungen dieser Begriffe, wenn diese in Zusammenhang mit einem oder mehreren Elementen oder Merkmalen verwendet werden und ausdrücken sollen, dass das Element oder Merkmal einfach oder mehrfach vorgesehen sein kann, in der Regel lediglich einmalig verwendet werden, beispielsweise bei der erstmaligen Einführung des Merkmals oder Elementes. Bei einer nachfolgenden erneuten Erwähnung des Merkmals oder Elementes wird der entsprechende Begriff "mindestens ein" oder "ein oder mehrere" in der Regel nicht mehr verwendet, ohne Einschränkung der Möglichkeit, dass das Merkmal oder Element einfach oder mehrfach vorgesehen sein kann.
- Weiterhin werden im Folgenden die Begriffe "vorzugsweise", "insbesondere", "beispielsweise" oder ähnliche Begriffe in Verbindung mit optionalen Merkmalen verwendet, ohne dass alternative Ausführungsformen hierdurch beschränkt werden. So sind Merkmale, welche durch diese Begriffe eingeleitet werden, optionale Merkmale, und es ist nicht beabsichtigt, durch diese Merkmale den Schutzumfang der Ansprüche und insbesondere der unabhängigen Ansprüche einzuschränken. So kann die Erfindung, wie der Fachmann erkennen wird, auch unter Verwendung anderer Ausgestaltungen durchgeführt werden. In ähnlicher Weise werden Merkmale, welche durch "in einer Ausführungsform der Erfindung" oder durch "in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung" eingeleitet werden, als optionale Merkmale verstanden, ohne dass hierdurch alternative Ausgestaltungen oder der Schutzumfang der unabhängigen Ansprüche eingeschränkt werden soll. Weiterhin sollen durch diese einleitenden Ausdrücke sämtliche Möglichkeiten, die hierdurch eingeleiteten Merkmale mit anderen Merkmalen zu kombinieren, seien es optionale oder nicht-optionale Merkmale, unangetastet bleiben.
- In einem ersten Aspekt wird eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Reinigungsgut vorgeschlagen. Wie oben ausgeführt, kann es sich bei dem Reinigungsgut insbesondere um mindestens einen Gegenstand persönlicher Schutzausrüstung handeln, insbesondere um mindestens einen Gegenstand, welcher mindestens ein Atemgerät umfasst. Alternativ oder zusätzlich sind jedoch, wie oben ausgeführt, auch andere Arten von Reinigungsgut denkbar, beispielsweise ein oder mehrere Gegenstände, welche zur Darreichung, Zubereitung oder Aufbewahrung von Speisen dienen. Insbesondere kann es sich allgemein um Reinigungsgut handeln, auf welchem Abbrand-Rückstände anhaften, insbesondere Ruß.
- Der Begriff "Reinigungsvorrichtung", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine Vorrichtung beziehen, welche eingerichtet ist, um Reinigungsgut von anhaftenden makroskopischen oder auch mikroskopischen Verunreinigungen zu befreien oder derartige Verunreinigungen zumindest teilweise zu beseitigen. Zusätzlich kann optional eine Desinfektionswirkung ausgeübt werden. Die Reinigungsvorrichtung kann, wie unten noch näher ausgeführt wird, insbesondere als Spülmaschine ausgestaltet sein, beispielsweise als Spülmaschine für persönliche Schutzausrüstung und/oder als Geschirrspülmaschine, beispielsweise als Behälterspülmaschine. Die Spülmaschine kann dabei insbesondere als Einkammer-Spülmaschine, insbesondere als gewerbliche Einkammer-Spülmaschine mit Mehrkreis-Spülsystem, als Fronttürspülmaschine oder auch als Hauben-Spülmaschine, insbesondere als Durchschub-Spülmaschine, ausgestaltet sein. Auch Geschirrspülmaschinen mit Wasserwechsel, insbesondere so genannte Einkreis-Systeme, sind einsetzbar. Alternativ oder zusätzlich zu Geschirrspülmaschinen können auch andere Arten von Reinigungsvorrichtungen einsetzt werden.
- Die Reinigungsvorrichtung umfasst mindestens eine Reinigungskammer zur ortsfesten Aufnahme mindestens eines Reinigungskorbs mit dem darin aufgenommenem Reinigungsgut. Der Begriff "Reinigungskammer", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine vollständig oder teilweise geschlossene Kammer beziehen, innerhalb derer der Reinigungsvorgang vollständig oder teilweise durchgeführt werden kann. Die Reinigungskammer kann insbesondere mindestens ein Gehäuse aufweisen, welches die Reinigungskammer ganz oder teilweise umschließt. Dabei kann eine einzige Reinigungskammer vorgesehen sein, oder es können grundsätzlich auch mehrere Reinigungskammern, beispielsweise sequentiell, vorgesehen sein. Die Reinigungskammer kann beispielsweise mindestens eine Öffnung zum Beladen der Reinigungskammer mit dem Reinigungsgut aufweisen. Beispielsweise kann dies eine Öffnung mit einer an eine Frontseite der Reinigungskammer und/oder eine Oberseite der Reinigungskammer angeordneten Klappe sein. Alternativ sind auch Hauben zum Abschluss der Reinigungskammer möglich, beispielsweise im Rahmen von so genannten Hauben-Geschirrspülmaschinen oder Durchschub-Spülmaschinen. Auch andere Aus-gestaltungen sind grundsätzlich möglich.
- Die Reinigungskammer ist zur Aufnahme des mindestens einen Reinigungskorbs eingerichtet. Zu diesem Zweck kann die Reinigungskammer beispielsweise mindestens eine Korbaufnahme aufweisen, beispielsweise mindestens eine Schiene, in welche der Reinigungskorb eingeschoben werden kann, und/oder mindestens eine Haltevorrichtung oder Transportvorrichtung, mittels derer der Korb in die Reinigungskammer hinein, aus der Reinigungskammer hinaus oder durch die Reinigungskammer hindurch transportiert werden kann.
- Die Reinigungsvorrichtung ist dabei, wie oben ausgeführt, derart ausgestaltet, dass der Reinigungskorb während der Reinigung, insbesondere während einer nachfolgend noch näher beschriebenen Beaufschlagung mit mindestens einen Reinigungsfluid, ortsfest aufgenommen ist. Dies kann insbesondere bedeuten, dass der Reinigungskorb während der Reinigung auf oder in mindestens einer Korbaufnahme gehalten wird und beispielsweise nicht geschwenkt, gedreht, angehoben, getaucht oder in ähnlicher Weise während der Reinigung bewegt wird. So kann der Reinigungskorb beispielsweise während der Beaufschlagung mit dem mindestens einen Reinigungsfluid ortsfest verbleiben. So kann die Reinigungskammer beispielsweise als einzelne Kammer ausgestaltet sein, in der der mindestens eine Reinigungskorb aufgenommen werden kann, beispielsweise in einer Korbaufnahme, wobei die Aufnahme derart erfolgt, insbesondere durch eine entsprechende Ausgestaltung der Korbaufnahme, dass der Reinigungskorb während der Reinigung, insbesondere der Beaufschlagung mit dem Reinigungsfluid, ruht und ortsfest verbleibt, also beispielsweise nicht translatorisch und/oder rotatorisch bewegt wird. Insbesondere kann beispielsweise ein Korbboden des Reinigungskorbs während der Reinigung in einer horizontalen Stellung verbleiben. Unbenommen bleibt jedoch, dass der Reinigungskorb nach der Beaufschlagung manuell oder automatisch aus der Reinigungskammer oder der entsprechenden Reinigungszone entnommen werden kann, wobei anschließend beispielsweise eine weitere Reinigung und/oder eine andere Art der Behandlung erfolgen kann.
- Die Reinigungsvorrichtung umfasst weiterhin mindestens eine Beaufschlagungsvorrichtung zur Beaufschlagung des Reinigungsguts mit mindestens einem Reinigungsfluid. Der Begriff "Beaufschlagungsvorrichtung", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine grundsätzlich beliebige Vorrichtung beziehen, mittels derer das Reinigungsgut innerhalb der Reinigungskammer mit dem Reinigungsfluid, insbesondere mit mindestens einer Reinigungsflüssigkeit, beaufschlagt werden kann.
- Unter einer "Beaufschlagung" kann dabei allgemein ein beliebiges Inkontaktbringen des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid verstanden werden. Dies kann insbesondere in Form eines direkten Beaufschlagens erfolgen, beispielsweise durch ein Besprühen, Betropfen, Bestrahlen oder eine Kombination der genannten und/oder anderer direkter Beaufschlagungsarten, bei welchen das Vorreinigungsfluid unmittelbar auf das Reinigungsgut, beispielsweise das Atemgerät und/oder die Atemmaske, auftrifft, vorzugsweise mit einem Impuls größer als Null. Die Beaufschlagung kann in einem einfachen Betrieb erfolgen, indem das Reinigungsfluid lediglich einmal das Reinigungsgut beaufschlagt. Alternativ oder zusätzlich kann jedoch auch eine Reinigung im Umwälzbetrieb erfolgen, indem Reinigungsfluid mehrfach auf das Reinigungsgut aufgebracht wird. Derartige Umwälzbetriebe und Umwälzkreisläufe sind beispielsweise aus herkömmlichen Spülmaschinen oder Waschmaschinen bekannt. Ein Umwälzbetrieb kann beispielsweise mittels mindestens einer Umwälzpumpe erfolgen, mittels derer Reinigungsfluid, mit dem das Reinigungsgut bereits beaufschlagt wurde, gesammelt wird und erneut zur Beaufschlagung benutzt wird. Eine Kombination eines einfachen Betriebes und eines Umwälzbetriebes ist auch möglich, indem beispielsweise in mindestens einem Waschschritt eine Beaufschlagung mit mindestens einem Waschfluid im Umwälzbetrieb erfolgt, gefolgt von mindestens einem Nachspülschritt, auch als Klarspülschritt bezeichnet, in dem eine Beaufschlagung mit mindestens einem Nachspülfluid im einfachen Betrieb erfolgt.
- Die Beaufschlagungsvorrichtung kann insbesondere mindestens ein Düsensystem umfassen, beispielsweise mindestens einen Düsenarm, beispielsweise mindestens einen drehbar gelagerten Düsenarm. Beispielsweise kann in der Reinigungskammer mindestens ein Düsenarm, beispielsweise ein drehbar gelagerter Düsenarm, unterhalb des Reinigungsguts angeordnet sein, sowie mindestens ein Düsenarm, beispielsweise ein drehbar gelagerter Düsenarm, oberhalb des Reinigungsguts. Dabei können beispielsweise oberhalb und unterhalb des Reinigungsguts jeweils getrennte Düsenarme für Waschfluid und Nachspülfluid vorgesehen sein. Weiterhin kann die Beaufschlagungsvorrichtung mindestens eine Pumpe umfassen, sowie mindestens ein Leitungssystem, zur Bereitstellung von Reinigungsfluid an das Düsensystem. Dabei können beispielsweise ein Düsensystem und ein Leitungssystem zur Beaufschlagung mit Reinigungsfluid aus mindestens einem Tank, beispielsweise mindestens einem Waschtank, vorgesehen sein, sowie mindestens eine Pumpe, beispielsweise mindestens eine Waschpumpe. Weiterhin können mindestens ein Düsensystem und mindestens ein Leitungssystem zur Beaufschlagung mit Reinigungsfluid aus mindestens einem optionalen Nachspültank vorgesehen sein, welcher vorzugsweise von dem Waschtank getrennt ausgebildet ist und in welchem Nachspülflüssigkeit getrennt von dem Waschtank aufbereitet werden kann, sowie mindestens eine Nachspülpumpe. Indem mindestens ein von dem Waschtank getrennt ausgebildeter Nachspültank vorgesehen wird, kann die Reinigungsvorrichtung für gewerbliche Zwecke ausgerichtet sein, indem durch eine separate Aufbereitung des Nachspülfluids bereits während eines Waschschritts Aufheizzeit eingespart werden kann. Beispielsweise kann der Nachspültank als Boiler ausgestaltet sein und/oder kann einen Durchlauferhitzer aufweisen.
- Der Begriff "Reinigungsfluid", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf ein Fluid und insbesondere eine Flüssigkeit beziehen, welche, bei Auftreffen auf das Reinigungsgut, eine Reinigungswirkung entfalten kann. Insbesondere kann die Reinigungsflüssigkeit eine wässrige Flüssigkeit umfassen, beispielsweise Wasser und/oder Wasser mit einem oder mehreren Zusatzstoffen, beispielsweise mit einem oder mehreren Reinigerkonzentraten und/oder Klarspülern und/oder Desinfektionsmitteln. Die Reinigungsvorrichtung kann eingerichtet sein, um eine einzelne Reinigungsflüssigkeit zu verwenden oder auch um eine Kombination mehrerer Reinigungsflüssigkeiten einzusetzen. Sind mehrere Reinigungsflüssigkeiten vorgesehen, so kann die Beaufschlagung des Reinigungsguts mit den unterschiedlichen Reinigungsflüssigkeiten gleichzeitig oder auch sequentiell erfolgen. So kann das Reinigungsgut beispielsweise, wie oben ausgeführt, stationär innerhalb der Reinigungskammer verbleiben und nacheinander mit den verschiedenen Reinigungsfluiden beaufschlagt werden. Alternativ kann das Reinigungsgut auch nacheinander an unterschiedlichen Orten, beispielsweise in unterschiedlichen Kammern, mit unterschiedlichen Arten von Reinigungsfluiden beaufschlagt werden, beispielsweise indem das Reinigungsgut zunächst ortsfest in einer ersten Reinigungskammer verbleibt, dort mit mindestens einem ersten Reinigungsfluid beaufschlagt wird, woraufhin das Reinigungsgut dann in mindestens eine zweite Reinigungskammer verbracht wird und dort ortsfest verbleibt und mit mindestens einem zweiten Reinigungsfluid beaufschlagt wird.
- Ohne Beschränkungen weiterer möglicher Ausgestaltungen wird im Folgenden Bezug genommen auf Programmautomaten, bei denen das Reinigungsgut während des Reinigungsprozesses stationär in einer einzigen Reinigungskammer verbleibt.
- Die Reinigungsvorrichtung kann beispielsweise eingerichtet sein, um mittels der Beaufschlagungsvorrichtung mindestens ein Reinigungsprogramm durchzuführen, beispielsweise gesteuert durch mindestens eine Steuerung der Reinigungsvorrichtung, bei welchem das Reinigungsgut, beispielsweise der mindestens eine Reinigungskorb mit dem Reinigungsgut, stationär in der Reinigungskammer aufgenommen ist und nacheinander in einem oder mehreren Reinigungsschritten des Reinigungsprogramms auf unterschiedliche Weise mit Reinigungsfluid beaufschlagt wird, beispielsweise zunächst in mindestens einem Waschschritt mit dem mindestens einen Waschfluid und in mindestens einem Klarspülschritt mit dem mindestens einen Klarspülfluid. Weiterhin kann mindestens ein Trocknungsschritt vorgesehen sein, welcher beispielsweise in der einen Reinigungskammer bei stationärer Aufnahme des Reinigungsguts der Beaufschlagung mit dem Reinigungsfluid nachgelagert sein kann. Dementsprechend kann die Reinigungsvorrichtung insbesondere als Programmautomat ausgestaltet sein.
- Der Begriff "Tank", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf ein vollständig oder teilweise geschlossenes Behältnis beziehen, welches zur Aufnahme mindestens eines Reinigungsfluids, insbesondere mindestens einer Flüssigkeit, eingerichtet ist. Wie oben ausgeführt, kann der mindestens eine Tank beispielsweise mindestens einen Waschtank aufweisen. Dieser mindestens eine Waschtank kann beispielsweise in einem Boden der Reinigungskammer angeordnet sein oder auch mit einem Boden der Reinigungskammer fluidisch verbunden sein, so dass Reinigungsfluid aus der Reinigungskammer in den Waschtank fließen kann. Beispielsweise kann der Waschtank von der Reinigungskammer durch mindestens ein Sieb getrennt sein. Zusätzlich zu dem mindestens einen Waschtank kann der mindestens eine Tank auch weiterhin einen oder mehrere weitere Tanks umfassen. So kann der mindestens eine Tank beispielsweise mindestens einen Nachspültank aufweisen, welcher beispielsweise von dem Waschtank getrennt ausgebildet sein kann. In dem mindestens einen Nachspültank kann beispielsweise mindestens ein Nachspülfluid, auch als Klarspülfluid bezeichnet, aufbereitet werden, beispielsweise temperiert werden, während in der Reinigungskammer noch ein Waschschritt abläuft. Der Nachspültank kann beispielsweise mindestens einen Boiler umfassen.
- Die Reinigungsvorrichtung umfasst weiterhin eine Mehrzahl von beweglichen Reinigungselementen. Die beweglichen Reinigungselemente sind beweglich relativ zu dem Reinigungskorb angeordnet und sind eingerichtet, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid in der Reinigungskammer zu verbleiben. Weiterhin sind die beweglichen Reinigungselemente eingerichtet, um durch das Reinigungsfluid, insbesondere einer Strömung des Reinigungsfluids, in Bewegung gesetzt zu werden und wobei die beweglichen Reinigungselemente eingerichtet sind, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid eine mechanische Reinigungswirkung auf das Reinigungsgut auszuüben.
- Der Begriff "Reinigungselement", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine grundsätzlich beliebig geformte Vorrichtung beziehen, welche eingerichtet ist, um mechanisch auf Reinigungsgut einzuwirken, um eine mechanische Reinigungswirkung zu erzielen. Die Vorrichtung kann insbesondere ganz oder teilweise aus einem oder mehreren Feststoffen hergestellt sein, also einem oder mehreren Materialien fester Phase, welche vorzugsweise flexibel oder verformbar sein können. Dementsprechend zu verstehen ist der Begriff "Reinigungselement", wie er hier verwendet wird. Auch diesem soll seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf ein Reinigungselement im Sinne der obigen Definition beziehen, welches zumindest teilweise beweglich gestaltet ist. Dabei kann die Beweglichkeit derart gestaltet sein, dass sich das Reinigungselement frei in der Reinigungskammer bewegen kann. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die beweglichen Reinigungselemente oder zumindest ein Teil der beweglichen Reinigungselemente eine Mehrzahl von Festkörpern umfassen, beispielsweise Kugeln oder anderen Raumkörpern, welche frei in der Reinigungskammer beweglich sind, welche jedoch die Reinigungskammer nicht verlassen können. Alternativ oder zusätzlich können die beweglichen Reinigungselemente jedoch auch zumindest teilweise lediglich mit einer Teilbeweglichkeit ausgestaltet sein. Diese Teilbeweglichkeit kann beispielsweise dadurch gegeben sein, dass die beweglichen Reinigungselemente mit mindestens einem Teil befestigt sind, beispielsweise an mindestens einer Wand der Reinigungskammer und/oder an dem Reinigungskorb, und mit mindestens einem anderen Teil beweglich ausgestaltet sind, so dass zumindest der bewegliche Teil auf das Reinigungsgut in dem Reinigungskorb mechanisch einwirken kann. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Reinigungselemente als Bänder, Schleifen oder Fäden ausgestaltet werden, welche beispielsweise an einem Ende oder mit einem Teil befestigt sind, beispielsweise an mindestens einer Wand der Reinigungskammer, insbesondere im Bereich einer Decke der Reinigungskammer, und/oder an dem Reinigungskorb, und welche mindestens ein frei bewegliches Teil oder einen frei beweglichen Abschnitt aufweisen, beispielsweise ein frei bewegliches Ende, welches das Reinigungsgut mechanisch beaufschlagen kann. So können beispielsweise die beweglichen Reinigungselemente von ihrer Länge her derart bemessen sein, dass diese von dem befestigten Teil aus sich mindestens bis zu dem Reinigungskorb, insbesondere bis zu einem Boden des Reinigungskorbs oder knapp darüber, erstrecken, so dass diese beweglichen Reinigungselemente mit dem beweglichen Teil das Reinigungsgut mechanisch beaufschlagen können. Die Beweglichkeit kann sich also insbesondere auf die Beweglichkeit mindestens eines freien Teils der Reinigungselemente beziehen, beispielsweise auf mindestens ein freies Ende, welches frei beweglich relativ zu dem Reinigungskorb sein kann.
- Die beweglichen Reinigungselemente sind, wie oben ausgeführt, eingerichtet, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid in der Reinigungskammer zu verbleiben. Dies kann insbesondere dadurch erfolgen, dass die beweglichen Reinigungselemente mit mindestens einem Teil an der Reinigungskammer und/oder an dem Reinigungskorb befestigt sind. Alternativ können die beweglichen Reinigungselemente sich jedoch, wie oben ausgeführt, auch frei in der Reinigungskammer bewegen. In diesem Fall kann beispielsweise durch mindestens ein Sieb und/oder mindestens ein Gitter sichergestellt werden, dass diese Reinigungselemente die Reinigungskammer nicht verlassen. Alternativ können die Reinigungselemente auch von ihrer Größe her derart dimensioniert sein, dass diese die Reinigungskammer nicht verlassen können, beispielsweise indem diese größer als ein Abflussquerschnitt ausgestaltet werden. Wiederum alternativ oder zusätzlich können die Reinigungselemente in mindestens einem Rückhalteelement innerhalb der Reinigungskammer aufgenommen sein, beispielsweise mindestens einem Korb, so dass beispielsweise auch der Reinigungskorb selbst als geschlossener Korb mit den darin aufgenommenen und darin frei beweglichen Reinigungselementen ausgestaltet werden kann.
- Die beweglichen Reinigungselemente sind, wie oben ausgeführt, eingerichtet, um durch das Reinigungsfluid, insbesondere eine Strömung des Reinigungsfluids, in Bewegung gesetzt zu werden. So können die beweglichen Reinigungselemente insbesondere im Bereich von einer aus der Beaufschlagungsvorrichtung, insbesondere einer oder mehreren Düsen der Beaufschlagungsvorrichtung, austretenden Tropfen oder Strahlen des Reinigungsfluids angeordnet sein und können von ihrer Masse und/oder Dichte sowie ihrer Beweglichkeit her derart ausgestaltet sein, dass diese Tropfen oder Strahlen der Beaufschlagungsvorrichtung die beweglichen Reinigungselemente ganz oder teilweise in Bewegung versetzen. So beispielsweise kann die Beaufschlagungsvorrichtung in dieser Weise eingerichtet sein, so dass beispielsweise eine Pumpenleistung und/oder eine Ausrichtung der Düsenelemente der Beaufschlagungsvorrichtung für eine entsprechende Beaufschlagung der beweglichen Reinigungselemente mit einem Impuls durch Tropfen und/oder Strahlen des Reinigungsfluids eingerichtet sind. Sind die beweglichen Reinigungselemente beispielsweise ganz oder teilweise als Bänder oder Fäden ausgestaltet, welche sich beispielsweise in einem Ruhezustand aufgrund ihrer Schwerkraft vertikal erstrecken, so kann die Beaufschlagungsvorrichtung beispielsweise derart eingerichtet sein, dass die Tropfen und/oder Strahlen des Reinigungsfluids mit einer Bewegungsrichtung quer zur Vertikalen auf die beweglichen Reinigungselemente auftreffen, wobei diese einen Impuls mit mindestens einer Impulskomponente in horizontaler Richtung erhalten und dadurch in Bewegung versetzt werden.
- Die beweglichen Reinigungselemente sind, wie oben ausgeführt, eingerichtet, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid eine mechanische Reinigungswirkung auf das Reinigungsgut auszuüben. Dies kann insbesondere dadurch geschehen, dass zumindest einem Teil der beweglichen Reinigungselemente, welchem durch das Reinigungsfluid bei der Beaufschlagung ein Impuls verliehen wird, auf das Reinigungsgut in dem Reinigungskorb einwirken kann. Bei diesem beweglichen Teil kann es sich, wie oben ausgeführt, insbesondere um ein bewegliches Ende der beweglichen Reinigungselemente handeln, beispielsweise um ein freies Ende. Alternativ oder zusätzlich können die beweglichen Reinigungselemente jedoch, wie oben ausgeführt, auch als Ganze beweglich sein und als Ganze auf das Reinigungsgut einwirken. Allgemein kann durch die mechanische Einwirkung beispielsweise ein Abrieb erfolgen, insbesondere ein Abrieb von Abbrand-Rückständen wie beispielsweise Ruß, von mindestens einer Oberfläche des Reinigungsguts. Auch andere Arten von Verunreinigungen können durch die mechanische Einwirkung von der mindestens einen Oberfläche gelöst werden, beispielsweise Fette und/oder anhaftende Stärke.
- Die beweglichen Reinigungselemente können insbesondere, wie oben ausgeführt, zumindest teilweise aus mindestens einem flexiblen Material hergestellt sein. Unter einem flexiblen Material kann hierbei insbesondere ein verformbares Material verstanden werden, insbesondere ein Material, welches sich unter Einwirkung seiner eigenen Gewichtskraft reversibel verformen kann. Dieses flexible Material kann dabei elastische oder auch plastische Eigenschaften aufweisen. Auch Kombinationen mehrerer Materialien sind möglich.
- Insbesondere können die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise aus mindestens einem textilen Material hergestellt sein. Textile Materialien können insbesondere mindestens ein Material umfassen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einem Gewebe; einem Gewirke; einem Gestrick; einem Geflecht; einem Nähgewirke; einem Vliesstoff; einem Filz. Dabei können natürliche Materialien oder auch Kunststoffe zum Einsatz kommen. Insbesondere kann das textile Material mindestens ein Material aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer natürlichen Faser; Baumwolle; einem textilen Kunststoffmaterial, insbesondere einem textilen Kunststoffmaterial ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Polyester; Polyamid, insbesondere Nylon®. Auch andere Materialien, welche zu Textilien verarbeitet werden können, sind jedoch grundsätzlich einsetzbar.
- Alternativ oder zusätzlich zur Verwendung mindestens eines textilen Materials können die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise aus mindestens einem Kunststoffmaterial hergestellt sein. Insbesondere kann es sich bei diesem textilen Kunststoffmaterial um mindestens ein Elastomermaterial handeln. Alternativ oder zusätzlich sind jedoch auch andere Kunststoffmaterialien einsetzbar, insbesondere thermoplastische Kunststoffmaterialien. Das mindestens eine Kunststoffmaterial kann beispielsweise als Streifenmaterial eingesetzt werden. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine Kunststoffmaterial jedoch auch beispielsweise in Form von Fäden eingesetzt werden, welche dann beispielsweise auch zu einem textilen Kunststoffmaterial verarbeitet sein können, welches wiederum beispielsweise als Bänder eingesetzt werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine Kunststoffmaterial auch beispielsweise mindestens ein Schaumstoffmaterial umfassen, beispielsweise ein als Bänder ausgestaltetes Schaumstoffmaterial. Insbesondere kann das mindestens eine Kunststoffmaterial ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus: Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk; Polyurethan.
- Wie oben ausgeführt, können die beweglichen Reinigungselemente oder zumindest ein Teil der beweglichen Reinigungselemente insbesondere zumindest teilweise eine lang gestreckte flexible Gestalt aufweisen. Insbesondere kann es sich dabei um eine Gestalt von Bändern und/oder Fäden handeln. Auch andere lang gestreckte Ausgestaltungen sind denkbar.
- Die beweglichen Reinigungselemente oder zumindest ein Teil der beweglichen Reinigungselemente können insbesondere mindestens eine Form aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer Kugelform; einer Fadenform; einer Bandform. Die Kugelform kann beispielsweise dann gewählt werden, wenn es sich um frei innerhalb der Reinigungskammer bewegliche Reinigungselemente handelt. So können beispielsweise Kugeln aus einem textilen Material und/oder Kugeln aus einem leichten Material wie beispielsweise einem leichten Kunststoff oder auch Hohlkugeln verwendet werden, welche mit einer textilen Oberfläche bezogen sind. Allgemein können die beweglichen Reinigungselemente mindestens eine textile Oberfläche aufweisen, welche einen Abriebeffekt auf die verschmutzte Oberfläche ausüben kann.
- Wie weiterhin oben ausgeführt, sind, alternativ oder zusätzlich zu vollständig frei innerhalb der Reinigungskammer oder innerhalb eines Teils der Reinigungskammer beweglichen Reinigungselementen bewegliche Reinigungselemente vorgesehen, welche innerhalb der Reinigungskammer befestigt sind. Insbesondere sind die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise in der Reinigungskammer befestigt. So können die beweglichen Reinigungselemente beispielsweise direkt oder indirekt mit mindestens einem Teil an einer Decke der Reinigungskammer und/oder an einem anderen Teil einer Wand der Reinigungskammer verbunden sein und/oder an einem Teil angebunden sein, welches mit einer Wand der Reinigungskammer, beispielsweise einer Decke der Reinigungskammer, verbunden ist. So können beispielsweise Bänder und/oder Fäden direkt von einer Decke der Reinigungskammer herabhängen oder von einem Teil, beispielsweise einer Platte, herab hängen, welches mit der Decke oder einem anderen Teil der der Reinigungskammer verbunden ist. In diesem Fall können sich die Bänder und/oder Fäden beispielsweise vertikal durch die Reinigungskammer hindurch erstrecken.
- Wie oben ausgeführt, weisen die beweglichen Reinigungselemente jeweils mindestens einen frei beweglichen Teil, insbesondere ein freies Ende, auf, welcher eingerichtet ist, um mechanisch auf das Reinigungsgut einzuwirken. Der frei bewegliche Teil kann insbesondere aufgrund seiner eigenen Schwerkraft auf dem Reinigungsgut aufliegen.
- Die Reinigungsvorrichtung weist weiterhin mindestens eine Freigabevorrichtung auf, welche eingerichtet ist, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente mechanisch von dem Reinigungsgut zu trennen. Der Begriff "Freigabevorrichtung", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine beliebige Vorrichtung beziehen, insbesondere eine mechanische Vorrichtung, welche eingerichtet ist, um derart mechanisch auf die beweglichen Reinigungselemente oder zumindest einen Teil derselben einzuwirken, dass diese von dem Reinigungsgut getrennt werden. Dies kann insbesondere von Vorteil sein während eines Beladens oder Entladens der Reinigungsvorrichtung, um zu verhindern, dass beispielsweise ein Einbringen eines Reinigungskorbs in die Reinigungskammer und/oder ein Ausbringen des Reinigungskorbs aus der Reinigungskammer durch die beweglichen Reinigungselemente gestört wird. Alternativ oder zusätzlich kann die Freigabevorrichtung jedoch auch die Trennung bewirken während eines oder mehrerer Programmschritte eines Reinigungsprogramms, beispielsweise während eines Nachspülschritts und/oder während eines Trocknungsschritts. Auf diese Weise kann beispielsweise verhindert werden, dass an den beweglichen Reinigungselementen anhaftendes Reinigungsfluid aus einem vorhergehenden Programmschritt den aktuell ablaufenden Programmschritt stört, beispielsweise die Trocknung.
- Insbesondere kann die Freigabevorrichtung mindestens einen Schieber aufweisen. Dieser Schieber kann insbesondere eingerichtet sein, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente von dem Reinigungsgut wegzuschieben. Alternativ oder zusätzlich zu mindestens einem Schieber können jedoch auch andere Freigabevorrichtungen eingesetzt werden, beispielsweise mindestens ein Schwenkarm oder ähnliche mechanische Vorrichtungen.
- Wie oben ausgeführt, kann eine einzige Freigabevorrichtung vorgesehen sein. Auch mehrere Freigabevorrichtungen oder mehrere Teile der Freigabevorrichtung sind jedoch möglich. So kann die Freigabevorrichtung insbesondere mindestens zwei Teilvorrichtungen aufweisen, wobei die Teilvorrichtungen eingerichtet sind, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente in mindestens zwei verschiedene Richtungen von dem Reinigungsgut wegzubewegen. Beispielsweise können die mindestens zwei Teile zwei oder mehr Schieber umfassen, welche sich in unterschiedliche Richtungen bewegen können. So kann beispielsweise ein Bündel der beweglichen Reinigungselemente, beispielsweise ein Bündel an Bändern oder Fäden, durch die Freigabevorrichtung in eine einzige Richtung geschoben werden oder auch in Teilbündel aufgeteilt werden, welche in unterschiedliche Richtungen geschoben werden können. Letzteres kann beispielsweise analog zur Öffnung eines aus mehreren Teilen bestehenden Vorhangs erfolgen, wobei der Vorhang in diesem Fall beispielsweise aus Bändern und/oder Fäden bestehen kann.
- Die Freigabevorrichtung kann insbesondere eingerichtet sein, um bei einem Öffnen der Reinigungskammer automatisch die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente mechanisch von dem Reinigungsgut zu trennen. Bei einem Schließen der Reinigungskammer kann die Freigabevorrichtung eingerichtet sein, um die Trennung aufzuheben und insbesondere wieder einen Kontakt zwischen den frei beweglichen Teilen der beweglichen Reinigungselemente und dem Reinigungsgut zu ermöglichen.
- Wie oben ausgeführt, können die beweglichen Reinigungselemente insbesondere direkt oder indirekt an zumindest einem Teil an der Reinigungsvorrichtung, insbesondere an mindestens einem Teil der Reinigungskammer, befestigt sein. Insbesondere können die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise an mindestens einem beweglichen Element der Reinigungsvorrichtung befestigt sein. Die Reinigungsvorrichtung kann eingerichtet sein, um die beweglichen Reinigungselemente, zusätzlich zu der Bewegung durch das Reinigungsfluid, mittels des beweglichen Elements in Bewegung zu versetzen. So kann das bewegliche Element beispielsweise mindestens eine oszillierende Platte an einer Decke der Reinigungskammer aufweisen, beispielsweise eine Rüttelplatte oder eine durch mindestens einen Exzenter oder einen anderen oszillierenden Aktor bewegte Platte. Auf diese Weise können beispielsweise die frei beweglichen Teile, insbesondere die freien Enden, der beweglichen Reinigungselemente auf dem Reinigungsgut hin und her bewegt werden, um einen zusätzlichen Abrieb zu schaffen.
- Weiterhin kann in der Reinigungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, welche speziell für persönliche Schutzausrüstung eingerichtet sein kann, auch der oben beschriebene Schutz gasführender Elemente während der Beaufschlagung mit Reinigungsfluid umgesetzt werden, um zu gewährleisten, dass Reinigungsfluid nicht ins Innere der gasführenden Elemente eindringen kann. So kann die Reinigungsvorrichtung insbesondere mindestens eine Druckbeaufschlagungsvorrichtung mit mindestens einem Druckanschluss aufweisen, wobei der Druckanschluss mit mindestens einem gasführenden Element des Reinigungsguts, insbesondere des Atemgeräts, verbindbar ist. Die Druckbeaufschlagungsvorrichtung kann eingerichtet sein, um das gasführende Element während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem mindestens einen Reinigungsfluid mit Druckgas zu beaufschlagen.
- Der Begriff "Druckbeaufschlagungsvorrichtung", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine Vorrichtung beziehen, welche eingerichtet ist, um ein Fluid, insbesondere ein Gas, mit einem Druck oberhalb des Normaldrucks bereitstellen zu können, beispielsweise einen Druck von mindestens 1,5 bar, vorzugsweise einen Druck von mindestens 2 bar. Der Begriff "Druckanschluss", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf einen grundsätzlich beliebigen Anschluss der Druckbeaufschlagungsvorrichtung beziehen, über welchen das Fluid, insbesondere das Gas, der Druckbeaufschlagungsvorrichtung bereitstellbar ist. Insbesondere kann dieser Druckanschluss im Inneren der Reinigungskammer angeordnet sein und/oder vom Inneren der Reinigungskammer aus zugänglich sein. Auch eine Bereitstellung einer Mehrzahl von Druckanschlüssen ist denkbar.
- Der Druckanschluss kann mit mindestens einem gasführenden Element des Reinigungsguts, insbesondere der persönlichen Schutzausrüstung und insbesondere des Atemgeräts, in der Reinigungskammer, vorzugsweise mit mehreren gasführenden Elementen mehrerer Stücke des Reinigungsguts, verbindbar sein. Der Begriff "gasführendes Element", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf ein Element beziehen, welches bei einer Benutzung des Reinigungsguts mit mindestens einem Gas beaufschlagt wird, insbesondere welches bei einer Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung, beispielsweise des Atemgeräts, durch einen menschlichen oder tierischen Benutzer mit einem Atemgas beaufschlagt wird oder auf andere Weise mit dem Atemgas in Kontakt kommen kann. Insbesondere kann es sich hierbei um einen Lungenautomaten und/oder einen Atemschlauch mit mindestens einem Ventil handeln. Insbesondere kann es sich bei dem gasführenden Element um ein Element handeln, welches mindestens einen Schlauch und/oder mindestens eine andere Art von Gasführungsvorrichtung mit einem Innenraum und/oder mindestens ein Ventil aufweist, welche in der Regel nicht mit Reinigungsfluid beaufschlagt werden dürfen. Beispielsweise kann es sich bei dem gasführenden Element um einen Bereich des Atemgeräts handeln, welcher im Betrieb mit einem Druck oberhalb des Normaldrucks beaufschlagt wird, beispielsweise einen gasführenden Bereich eines Atemgeräts oberhalb eines Normaldrucks, beispielsweise oberhalb von 1,5 bar, insbesondere oberhalb von 2 bar. Insbesondere kann es sich um einen atemgasführenden Bereich eines Lungenautomaten handeln, wobei es sich bei dem Lungenautomaten grundsätzlich um einen einstufigen oder auch einen mehrstufigen Lungenautomaten handeln kann. Dabei kann das gasführende Element beispielsweise ein Teil einer ersten Stufe und/oder einer zweiten Stufe und/oder gegebenenfalls weiterer Stufen des Lungenautomaten sein oder auch ein vollständiger Lungenautomat. Beispielsweise kann es sich bei dem gasführenden Element um einen Bereich zwischen einem Schlauchanschluss und einem Ventil eines Lungenautomaten handeln, oder das gasführende Element kann einen derartigen Bereich umfassen.
- Unter einer Verbindung zwischen dem Druckanschluss und dem gasführenden Element kann allgemein eine fluidische Verbindung, insbesondere eine Gasverbindung, zu verstehen sein, so dass das unter Druck stehende Fluid der Druckbeaufschlagungsvorrichtung in das gasführende Element, insbesondere in einen Innenraum des gasführenden Elements, überführt werden kann, vorzugsweise ohne dass bei dieser Verbindung ein Fluidverlust und/oder Druckverlust auftritt. Darüber hinaus kann optional die Verbindung zwischen dem Druckanschluss und dem gasführenden Element mindestens eine mechanische Verbindung umfassen, insbesondere eine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung, so dass das gasführende Element fest mit dem Druckanschluss verbunden werden kann. Beispielsweise kann es sich hierbei um eine Schraubverbindung und/oder eine Klemmverbindung und/oder eine Spannverbindung handeln, wozu der Druckanschluss und/oder das gasführende Element jeweils mindestens ein mechanisches Verbindungselement aufweisen können. Insbesondere kann es sich hierbei um eine Steckverbindung in Form einer Schnellkupplung und/oder um ein Gewinde handeln, beispielsweise ein Kupplungsstück für einen Atemanschluss eines Lungenautomaten. Unter einer Schnellkupplung ist dabei allgemein eine gasdichte und/oder flüssigkeitsdichte Steckverbindung zwischen zwei Fluid-führenden Bauelementen zu verstehen, welche durch eine auf einfache und schnelle Weise herzustellende und zu lösende mechanische Fixierung, insbesondere ohne Verwendung eines Schraubverschlusses, mechanisch gesichert werden kann, beispielsweise durch mindestens einen Spannhaken und/oder einen Bajonettverschluss und/oder einen Schraubverschluss, beispielsweise eine Überwurfmutter. Die Verbindung kann insbesondere ohne Werkzeug herstellbar sein. Insbesondere kann der Druckanschluss eine Mehrzahl von fest oder austauschbar ausgestalteten Adaptern zur Verbindung mit unterschiedlichen Arten gasführender Elemente umfassen. Mittels dieser Adapter können eine Mehrzahl unterschiedlicher gasführender Elemente direkt oder indirekt mit dem Druckanschluss verbindbar sein, beispielsweise unterschiedliche Arten und/oder unterschiedliche Typen gasführender Elemente, beispielsweise unterschiedlicher Fabrikate oder Hersteller. Beispielsweise kann ein Adaptersatz mit einer Mehrzahl unterschiedlicher Kupplungsstücke (beispielsweise Kupplungsstücke einer Schnellkupplung) und/oder Gewinde zum Anschluss unterschiedlicher gasführender Elemente vorgesehen sein. Beispielsweise kann es sich hierbei um unterschiedliche Schnellkupplungssysteme und/oder Normgewinde handeln. Alternativ oder zusätzlich kann der mindestens eine Druckanschluss jedoch auch als fester Druckanschluss für einen bestimmten Typ von Verbindungselement bzw. für einen bestimmten Typ von gasführendem Element ausgestaltet sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Druckanschluss und/oder das Kupplungssystem so eingerichtet sind, dass einerseits kein Gas austreten kann, wenn kein Gegenstück angeschlossen ist, und dass in diesem Fall auch kein anderes Medium, beispielsweise Reinigungsfluid, in das gasführende Element eintreten kann.
- Die Druckbeaufschlagungsvorrichtung kann, wie oben ausgeführt, insbesondere eingerichtet sein, um das gasführende Element mit Druckgas zu beaufschlagen. Unter einem Druckgas kann dabei allgemein ein beliebiges Gas zu verstehen sein, welches einen Druck oberhalb des Normaldrucks, also einen Druck oberhalb von 1 bar, aufweist. Insbesondere kann es sich dabei um einen Druck oberhalb von 1,5 bar, insbesondere oberhalb von 2 bar, und besonders bevorzugt oberhalb von 3 bar handeln. Insbesondere kann die Druckbeaufschlagungsvorrichtung derart eingerichtet sein, dass die Druckbeaufschlagung mit dem Druckgas derart erfolgt, dass sämtliches Reinigungsfluid aus einem mit dem Druckgas beaufschlagten Innenraum des gasführenden Elements ferngehalten wird. Bei dem Druckgas kann es sich beispielsweise um Druckluft oder ein anderes gasförmiges Medium mit einem Überdruck handeln, beispielsweise Stickstoff, Kohlendioxid oder ähnliches. Insbesondere kann ein Inertgas als Druckgas eingesetzt werden. Die Reinigungsvorrichtung kann insbesondere derart ausgestaltet sein, dass die Druckbeaufschlagung über die Druckbeaufschlagungsvorrichtung während mindestens eines Reinigungsvorgangs erfolgt, beispielsweise während mindestens eines Programmschritts eines einschrittigen oder mehrschrittigen Reinigungsprogramms. Insbesondere kann die Beaufschlagung mit dem Druckgas gleichzeitig zur Beaufschlagung des gasführenden Elements mit dem Reinigungsfluid erfolgen. Der Druckanschluss kann dementsprechend insbesondere innerhalb der Reinigungskammer angeordnet sein, so dass die gleichzeitige Beaufschlagung mit Druckgas und Reinigungsfluid erfolgen kann.
- Die Druckbeaufschlagungsvorrichtung kann insbesondere mindestens ein Element aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:
- mindestens einem externen Druckanschluss zur Verbindung mit einer externen Druckgasquelle außerhalb der Reinigungsvorrichtung, insbesondere einer bauseitigen Druckgasleitung und/oder einer Druckgasflasche;
- einer in die Reinigungsvorrichtung integrierten Druckgasquelle, insbesondere eine integrierte Druckgasflasche und/oder einen integrierten Kompressor.
- Der Druckanschluss kann, wie oben ausgeführt, insbesondere mindestens ein formschlüssiges und/oder kraftschlüssiges Verbindungselement umfassen. Dieses Verbindungselement kann eingerichtet sein, um zusätzlich zu der gasdichten Verbindung, eine mechanische Verbindung mit dem gasführenden Element herzustellen. Insbesondere kann dieses mindestens eine Verbindungselement mindestens eine Schnellkupplung und/oder mindestens ein Gewinde aufweisen. Allgemein kann der Druckanschluss insbesondere ganz oder teilweise in den Reinigungskorb integriert sein. Der Reinigungskorb kann allgemein insbesondere mindestens eine lösbare Druckgasverbindung zur Reinigungsvorrichtung aufweisen. Die Druckbeaufschlagungsvorrichtung kann insbesondere mindestens ein Ventil aufweisen, insbesondere mindestens ein Ventil, welches durch die Steuerung der Reinigungsvorrichtung ansteuerbar ist.
- Wie oben ausgeführt, ist die Reinigungskammer zur Aufnahme mindestens eines Reinigungskorbs mit darin aufgenommenem Reinigungsgut eingerichtet. Der Reinigungskorb kann reversibel in die Reinigungskammer einbringbar sein. Der Reinigungskorb selbst kann Bestandteil der Reinigungsvorrichtung sein oder kann auch separat von der Reinigungsvorrichtung betrachtet werden. So kann die Reinigungsvorrichtung beispielsweise als Set gemeinsam mit einem oder mehreren Reinigungskörben ausgestaltet sein. Insbesondere kann der mindestens eine Reinigungskorb jedoch als Bestandteil der Reinigungsvorrichtung ausgestaltet sein, wobei dieser jedoch beispielsweise unabhängig vom Rest der Reinigungsvorrichtung reversibel in die Reinigungskammer einbringbar sein kann.
- Der Begriff "Reinigungskorb", wie er hier verwendet wird, auch als "Spülkorb" bezeichnet, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine tragbare Aufnahmevorrichtung beziehen, in welcher Reinigungsgut aufgenommen werden kann, in eine Reinigungsvorrichtung, beispielsweise eine Spülmaschine, eingebracht werden kann und anschließend wieder in gereinigtem Zustand aus der Reinigungsvorrichtung herausgenommen werden kann. Alternativ kann der Reinigungskorb auch beispielsweise fest in einer Reinigungsvorrichtung installiert sein. So kann der Reinigungskorb beispielsweise in einem Schienensystem der Reinigungsvorrichtung befestigt sein und über dieses in einer Reinigungskammer der Reinigungsvorrichtung eingeschoben und nach einer Reinigung wieder aus der Reinigungskammer herausgezogen werden. Weiterhin können Reinigungskörbe auch zur zwischenzeitlichen Aufbewahrung von Reinigungsgut dienen. Der Reinigungskorb kann insbesondere eine Vielzahl von Öffnungen aufweisen, so dass Flüssigkeit nach unten abtropfen kann. So kann der Reinigungskorb allgemein beispielsweise mindestens ein Korbgestell aufweisen. Der Reinigungskorb kann insbesondere eine im Wesentlichen quaderförmige Gestalt aufweisen, mit einem Korbboden, welcher beispielsweise einen quadratischen oder allgemein rechteckigen Grundriss aufweisen kann, und welcher eine Auflagefläche zum Aufsetzen des Reinigungskorbs auf eine ebene Arbeitsfläche aufweist. Optional können sich von dem Korbboden aus nach oben eine oder mehrere Korbwände erstrecken, beispielsweise mit einem hochstehenden Rand sowie weiterhin optional anderen Elementen wie beispielsweise Griffen.
- Insbesondere kann das Reinigungsgut oder zumindest ein Teil des Reinigungsguts in dem Reinigungskorb während der Beaufschlagung mit dem Reinigungsfluid fixiert sein. Dementsprechend kann der Reinigungskorb insbesondere mindestens ein Fixierelement zum Fixieren des Reinigungsguts in dem Reinigungskorb aufweisen. Dieses mindestens eine Fixierelement kann beispielsweise den mindestens einen Druckanschluss, wie er oben beschrieben wurde, umfassen, mittels dessen beispielsweise mindestens ein gasführendes Element des Reinigungsguts an dem Reinigungskorb fixierbar ist. Auch andere Arten von Fixierelementen sind jedoch grundsätzlich möglich. So kann das mindestens eine Fixierelement beispielsweise mindestens ein Element umfassen, mittels dessen eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Fixierung des Reinigungsguts an dem Reinigungskorb möglich ist, beispielsweise mindestens eine Klemme, mindestens ein Gewinde, mindestens ein Fixierband, mindestens einen Haken oder andere Fixierelemente. Weiterhin kann an oder in dem Reinigungskorb auch mindestens ein abgeschlossener Kleinteilekorb vorgesehen sein, in welchem Kleinteile gesammelt gereinigt werden können, wobei ein oder mehrere andere Teile des Reinigungsguts außerhalb des Kleinteilekorbs in dem Reinigungskorb aufnehmbar sind, insbesondere fixierbar sind.
- Wie oben beschrieben, kann der Reinigungskorb Bestandteil der Reinigungsvorrichtung sein oder kann Bestandteil eines Sets oder Kits sein, welches die Reinigungsvorrichtung und mindestens einen Reinigungskorb umfasst. Das mindestens eine bewegliche Reinigungselement kann, wie oben ausgeführt, ganz oder teilweise an der Reinigungsvorrichtung, beispielsweise innerhalb einer Kammer der Reinigungsvorrichtung, befestigt sein. Alternativ oder zusätzlich kann das mindestens eine bewegliche Reinigungselement jedoch auch ganz oder teilweise an dem mindestens einen Reinigungskorb befestigt sein.
- Dementsprechend wird in einem weiteren Aspekt ein Reinigungskorb zum Einsatz in einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung, beispielsweise gemäß einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausgestaltungen und/oder gemäß einer oder mehreren der nachfolgend noch näher beschriebenen Ausführungsformen, offenbart.
- Der Reinigungskorb weist mindestens ein Korbgestell zur Aufnahme des Reinigungsguts auf. Der Begriff "Korbgestell", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine mechanische Grundstruktur des Reinigungskorbs beziehen, welche insbesondere einen Korbboden aufweisen kann, sowie zusätzlich eine oder mehrere Korbwände, die sich insbesondere von dem Korbboden aus erstrecken können. Das Korbgestell kann insbesondere ganz oder teilweise aus mindestens einem Material hergestellt sein, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Kunststoff und Metall. Das Korbgestell kann beispielsweise ganz oder teilweise als Drahtgestell ausgestaltet sein, beispielsweise als Drahtgitter. Alternativ oder zusätzlich kann das Korbgestell auch ganz oder teilweise als Kunststoffgestell ausgestaltet sein, beispielsweise als Kunststoffgestell mit mehreren Öffnungen, beispielsweise als Kunststoffgitter. Insgesamt kann das Korbgestell beispielsweise eine oder mehrere Öffnungen aufweisen, damit Reinigungsfluid aus einem Inneren des Korbgestells herausfließen kann. Das Korbgestell kann beispielsweise ganz oder teilweise eine quaderförmige Grundstruktur aufweisen, beispielsweise mit einer rechteckigen Auflagefläche.
- Der offenbarte Reinigungskorb weist weiterhin eine Mehrzahl von beweglichen Reinigungselementen auf. Die beweglichen Reinigungselemente sind beweglich relativ zu dem Reinigungskorb angeordnet und sind eingerichtet, um durch das Reinigungsfluid, insbesondere eine Strömung des Reinigungsfluids, in Bewegung gesetzt zu werden und um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem mindestens einen Reinigungsfluid eine mechanische Reinigungswirkung auf das Reinigungsgut auszuüben.
- Der mindestens eine Reinigungskorb kann insbesondere als geöffneter Reinigungskorb ausgestaltet sein, beispielsweise als nach oben hin geöffneter Reinigungskorb. Auf diese Weise kann das Reinigungsgut beispielsweise frei von oben her in den Reinigungskorb gesetzt oder gelegt werden und dort beispielsweise fixiert werden.
- Das Korbgestell kann insbesondere, wie oben ausgeführt, mindestens einen Korbboden aufweisen, insbesondere einen offenen oder geschlossenen Korbboden. Weiterhin kann das Korbgestell mindestens einen oberhalb des Korbbodens angeordneten Reinigungselemente-Träger aufweisen, wobei das Reinigungsgut zwischen dem Korbboden und dem Reinigungselemente-Träger aufnehmbar ist. Die beweglichen Reinigungselemente können jeweils mit einem Ende an dem Reinigungselemente-Träger befestigt sein und weiterhin mindestens einen frei beweglichen Teil aufweisen, insbesondere ein freies Ende, wobei der frei bewegliche Teil sich, wenn der Reinigungskorb in die Reinigungskammer eingebracht ist, durch seine Schwerkraft hin zu dem Reinigungsgut erstrecken kann. Der Begriff "Reinigungselemente-Träger", wie er hier verwendet wird, ist ein weiter Begriff, dem seine gewöhnliche und gängige Bedeutung beigemessen werden soll, wie der Fachmann sie versteht. Der Begriff ist nicht beschränkt auf eine spezielle oder angepasste Bedeutung. Der Begriff kann, ohne Beschränkung, sich insbesondere auf eine grundsätzlich beliebige Teil-Vorrichtung des Korbgestells handeln, welche eingerichtet ist, um die beweglichen Reinigungselemente zu halten. Insbesondere kann der Reinigungselemente-Träger mindestens einen Arm umfassen, welcher beispielsweise starr oder auch ausklappbar sein kann, welcher sich zumindest teilweise oberhalb des Korbbodens erstreckt, so dass das Reinigungsgut zwischen dem Arm und dem Korbboden aufgenommen werden kann, und von welchem aus sich die beweglichen Reinigungselemente in Richtung des Reinigungsguts erstrecken können. Beispielsweise können die beweglichen Reinigungselemente in Form von Bändern oder Fäden von dem Arm nach unten zu dem Reinigungsgut hängen. Dort können diese beweglichen Reinigungselemente von dem Reinigungsfluid in Bewegung versetzt werden. Zum Beladen und/oder Entladen des Reinigungskorbs kann beispielsweise der Arm abgeklappt werden. Allgemein kann der Reinigungselemente-Träger beispielsweise ein ausklappbarer oder ausziehbarer Reinigungselemente-Träger sein oder mindestens einen ausklappbaren oder ausziehbaren Reinigungselemente-Träger umfassen.
- Wie oben ausgeführt, kann die Reinigungsvorrichtung insbesondere derart eingerichtet sein, dass während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid eine Druckbeaufschlagung mindestens eines gasführenden Elements des Reinigungsguts erfolgt. Dementsprechend kann der Reinigungskorb derart ausgestaltet sein, dass dieser mindestens einen Druckanschluss aufweist. Der Druckanschluss kann mit mindestens einem gasführenden Element des Reinigungsguts, insbesondere des Atemgeräts, verbindbar sein. Über den Druckanschluss kann das mindestens eine gasführende Element des Reinigungsguts während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem mindestens einen Reinigungsfluid mit Druckgas beaufschlagbar sein. Für weitere mögliche Ausgestaltungen, insbesondere hinsichtlich des Druckanschlusses und/oder des Druckgases, kann auf die obige Beschreibung der Reinigungsvorrichtung verwiesen werden.
- In einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zum Reinigen von Reinigungsgut vorgeschlagen. Das Verfahren umfasst die nachfolgend aufgelisteten Schritte. Die Schritte können insbesondere in der genannten Reihenfolge durchgeführt werden. Weiterhin können einzelne oder mehrere der Verfahrensschritte auch gleichzeitig, zeitlich überlappend oder auch wiederholt durchgeführt werden. Das Verfahren kann weitere, nicht genannte Schritte umfassen.
- Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte:
- i. Bereitstellen mindestens einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung, insbesondere gemäß einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausgestaltungen und/oder gemäß einer oder mehreren der nachfolgend noch näher beschriebenen Ausführungsformen;
- ii. Aufnahme des Reinigungsguts in mindestens einem Reinigungskorb;
- iii. Einbringen des Reinigungskorbs in die mindestens eine Reinigungskammer der Reinigungsvorrichtung; und
- iv. Beaufschlagung des Reinigungsguts in der Reinigungskammer mit dem mindestens einen Reinigungsfluid.
- Dabei erfolgt während der Beaufschlagung in Schritt iv. eine mechanische Einwirkung der beweglichen Reinigungselemente auf das Reinigungsgut. Die beweglichen Reinigungselemente werden durch das Reinigungsfluid in Bewegung gesetzt. Die beweglichen Reinigungselemente verbleiben während der Beaufschlagung in der Reinigungskammer.
- Für mögliche Ausgestaltungen des Verfahrens sowie für Definitionen kann weitgehend auf die obige Beschreibung der Reinigungsvorrichtung und des Reinigungskorbs verwiesen werden.
- Das Verfahren kann insbesondere derart durchgeführt werden, dass die Beaufschlagung in Schritt iv. durch Besprühen, Betropfen, Bestrahlen oder eine Kombination der genannten und/oder anderer direkter Beaufschlagungsarten erfolgt. Dies kann beispielsweise durch eine entsprechende Ausgestaltung und/oder Ansteuerung der Beaufschlagungsvorrichtung erfolgen.
- Wie oben ausgeführt, kann Schritt i. insbesondere eine Fixierung des Reinigungsguts in dem Reinigungskorb umfassen. Hierfür können beispielsweise ein oder mehrere Fixierelemente verwendet werden.
- Wie weiterhin oben ausgeführt, kann das Verfahren insbesondere zur Reinigung persönlicher Schutzausrüstung verwendet werden. Dementsprechend kann das Reinigungsgut insbesondere persönliche Schutzausrüstung umfassen, insbesondere Atemgerät, einschließlich beispielsweise Atemschutzmasken und/oder einem oder mehreren gasführenden Elementen wie beispielsweise Pressluftatmungsgeräten.
- In einem weiteren Aspekt wird dementsprechend auch eine Verwendung der Reinigungsvorrichtung vorgeschlagen, beispielsweise Reinigungsvorrichtung nach einer oder mehreren der oben beschriebenen Ausgestaltungen und/oder gemäß einer oder mehreren der nachfolgend noch näher beschriebenen Ausführungsformen. Diese vorgeschlagene Verwendung der Reinigungsvorrichtung betrifft die Verwendung zur Reinigung von persönlicher Schutzausrüstung, insbesondere Atemgerät.
- Die vorgeschlagene Reinigungsvorrichtung, der Reinigungskorb, das Verfahren und die Verwendung weisen gegenüber herkömmlichen Vorrichtungen und Verfahren ähnlicher Art zahlreiche Vorteile auf. Insbesondere lassen sich die oben dargestellten Nachteile herkömmlicher Vorrichtungen und Verfahren weitgehend vermeiden. So lässt sich insbesondere, zumindest teilweise, die technische Herausforderung adressieren, dass sich allgemein Abbrand-Rückstände nur schwer durch übliche Reinigungsfluide, beispielsweise Wasser, Waschdruck und entsprechende chemische Zusatzstoffe, ablösen lassen. Insbesondere lässt sich durch die mechanische Einwirkung auch eine Erhöhung der Temperatur vermeiden, beispielsweise eine Erhöhung der Temperatur auf über 45 °C. Auch die elektrostatischen Anhaftungseffekte lassen sich durch die zusätzliche mechanische Einwirkung zumindest weitgehend reduzieren, indem ein mechanischer Abrieb mit den beweglichen Reinigungselementen erfolgt. So lässt sich ein Reinigungsvorgang allgemein durch eine direkte mechanische Komponente der Reinigung verbessern, wodurch Verschmutzungen besser abgetragen werden können.
- Die technische Umsetzung der Reinigungsvorrichtung und des Reinigungskorbs kann auf einfache Weise erfolgen. So können beispielsweise zusätzlich zu einem bereits bisher verwendeten Waschsystem als bewegliche Reinigungselemente kugelförmige, fadenförmige oder bandförmige Feststoffkomponenten zur mechanischen Bearbeitung des Reinigungsguts, insbesondere zum mechanischen Abrieb von Verunreinigungen, in die Reinigungskammer und/oder in den Reinigungskorb eingebracht werden.
- So können beispielsweise bewegliche Reinigungselemente in Form von Kugeln verwendet werden. Diese Kugeln können beispielsweise in die Reinigungskammer eingebracht werden. Die Kugeln können leichtgewichtig ausgestaltet werden und beispielsweise lediglich mit einer derartigen Größe, dass diese oberhalb eines unteren Düsensystems in der Reinigungskammer und/oder in dem Reinigungskorb liegen bleiben können. Beispielsweise durch den Druck und/oder die Sprühstrahlen der Reinigungsvorrichtung können die Kugeln in der Reinigungskammer bewegt werden, beispielsweise umhergeschleudert werden, wobei eine mechanische Einwirkung auf das Reinigungsgut und insbesondere ein Abrieb von Verschmutzungen von dem Reinigungsgut erfolgen kann. Die Kugeln können beispielsweise einen textilen Überzug aufweisen, beispielsweise einen Baumwollüberzug. Der textile Überzug kann insbesondere widerstandsfähig sein und keinen oder lediglich einen geringen Abrieb aufweisen. Weiterhin kann der textile Überzug Verunreinigungen aufnehmen. Anstelle eines textilen Überzugs können die Kugeln auch vollständig aus einem textilen Material hergestellt sein.
- Alternativ oder zusätzlich zur Verwendung von Kugeln können die beweglichen Reinigungselemente insbesondere, wie oben ausgeführt, Fäden aufweisen. So können beispielsweise in einem oberen Bereich der Reinigungskammer bewegliche Reinigungselemente wie eine Mehrzahl von einzelnen flexiblen Fäden angebracht sein, die nach unten hängen. Diese Fäden können auf dem Reinigungsgut aufliegen und/oder neben dem Reinigungsgut hängen. Durch die Impulsübertragung des Reinigungsfluids, beispielsweise durch den Waschdruck und/oder die Sprühstrahlen der Beaufschlagungsvorrichtung, können die Fäden die Oberflächen des Reinigungsguts abreiben und Verunreinigungen, zusätzlich zu der fluidischen Reinigungswirkung, abtragen. Als Materialien für die Fäden kommen beispielsweise natürliche Fasern und/oder Baumwolle und/oder Kunststoffmaterialien in Betracht, wie beispielsweise Polyester oder Polyamide, beispielsweise Nylon®, und/oder Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk. Auch andere Materialien sind jedoch grundsätzlich einsetzbar.
- Wiederum alternativ oder zusätzlich zur Verwendung von Kugeln und/oder Fäden können die beweglichen Reinigungselemente weiterhin insbesondere, wie oben aufgeführt, Bänder umfassen. So können beispielsweise in einem oberen Bereich der Reinigungskammer bewegliche Reinigungselemente wie eine Mehrzahl von einzelnen Bändern angebracht sein, die nach unten hängen. Diese Bänder können auf dem Reinigungsgut aufliegen und/oder neben dem Reinigungsgut hängen. Durch die Impulsübertragung des Reinigungsfluids, beispielsweise durch den Waschdruck und/oder die Sprühstrahlen der Beaufschlagungsvorrichtung, können die Bänder die Oberflächen des Reinigungsguts abreiben und Verunreinigungen, zusätzlich zu der fluidischen Reinigungswirkung, abtragen. Als Materialien für die Bänder kommen grundsätzlich textile Materialien und/oder Kunststoffmaterialien in Betracht. Beispielsweise können Bänder, sei es in Form von textilen Materialien und/oder in Form von Streifen, aus mindestens einem flexiblen Kunststoffmaterial eingesetzt werden. Insbesondere kann das mindestens eine Kunststoffmaterial ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus: Polyester; Polyamid, beispielsweise Nylon®; Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk; Polyurethan. Alternativ oder zusätzlich können auch Schleifvliese eingesetzt werden, insbesondere ohne abrasive Komponenten.
- Wie oben ebenfalls ausgeführt, weist die Reinigungsvorrichtung mindestens eine Freigabevorrichtung auf, welche ein Beladen und/oder Entladen der Reinigungskammer vereinfachen kann und welche verhindern kann, dass beispielsweise die beweglichen Reinigungselemente bei diesem Beladen und/oder Entladen stören. Alternativ oder zusätzlich können unerwünschte Effekte durch die beweglichen Reinigungselemente bei bestimmten Programmschritten, insbesondere der Trocknung, vermieden werden. Die mindestens eine Freigabevorrichtung kann insbesondere mindestens einen Schieber aufweisen, welcher beispielsweise an einer Decke der Reinigungskammer angeordnet sein kann. Dieser kann beispielsweise bei einer entsprechenden Betätigung, beispielsweise bei einem Öffnen der Reinigungskammer, die beweglichen Reinigungselemente nach außen an eine Seitenwand der Reinigungskammer drücken und somit beispielsweise die Reinigungskammer und/oder das Reinigungsgut besser erreichbar machen für ein Beladen und/oder Entladen.
- Wie oben ausgeführt, sind die beweglichen Reinigungselemente ganz oder teilweise in der Reinigungskammer angeordnet und beispielsweise auch an der Reinigungskammer befestigt. Alternativ oder zusätzlich können die beweglichen Reinigungselemente jedoch auch ganz oder teilweise an mindestens einem Reinigungskorb befestigt sein. So können diese beispielsweise auch ganz oder teilweise an einer Maskenhalterung und/oder Aufnahme für die persönliche Schutzausrüstung angeordnet sein. Weiterhin kann der mindestens eine Reinigungskorb auch, wie oben ausgeführt, mindestens einen Reinigungselemente-Träger aufweisen, welcher beispielsweise fest oder auch ausklappbar ausgestaltet sein kann. Eine klappbare Befestigung kann die Zugänglichkeit zu dem Reinigungskorb, beispielsweise zu einer Maskenhalterung, und damit beispielsweise auch eine Montage des Reinigungsguts in dem Reinigungskorb, beispielsweise eine Montage mindestens einer Atemschutzmaske in einer Maskenhalterung, verbessern. Der Reinigungselemente-Träger kann so ausgestaltet sein, dass er separat in der Reinigungskammer befestigt ist und/oder aus der Reinigungskammer entnommen werden kann, insbesondere auf einfache Weise.
- Wie oben ausgeführt, werden die beweglichen Reinigungselemente durch das Reinigungsfluid selbst in Bewegung versetzt. Darüber hinaus ist jedoch auch mindestens ein weiterer Mechanismus denkbar, mittels dessen die beweglichen Reinigungselemente zusätzlich bewegt werden können. So ist beispielsweise mindestens ein bewegliches Element in Form beispielsweise eines zusätzlichen Antriebs denkbar, insbesondere mindestens eine Rüttelplatte oder mindestens eine Aufhängung, die sich in verschiedene Richtungen bewegen kann, beispielsweise nach rechts oder links und/oder vor und zurück innerhalb der Reinigungskammer. Auf diese Weise können die beweglichen Reinigungselemente zusätzlich in Bewegung versetzt werden.
- Zusammenfassend werden, ohne Beschränkung weiterer möglicher Ausgestaltungen, folgende Ausführungsformen vorgeschlagen:
- Ausführungsform 1: Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Reinigungsgut, insbesondere von persönlicher Schutzausrüstung und insbesondere von Atemgerät, umfassend mindestens eine Reinigungskammer zur ortsfesten Aufnahme mindestens eines Reinigungskorbs mit dem darin aufgenommenem Reinigungsgut, weiterhin umfassend mindestens eine Beaufschlagungsvorrichtung zur Beaufschlagung des Reinigungsguts mit mindestens einem Reinigungsfluid, weiterhin umfassend eine Mehrzahl von beweglichen Reinigungselementen, wobei die beweglichen Reinigungselemente beweglich relativ zu dem Reinigungskorb angeordnet sind, wobei die beweglichen Reinigungselemente eingerichtet sind, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid in der Reinigungskammer zu verbleiben, wobei die beweglichen Reinigungselemente eingerichtet sind, um durch das Reinigungsfluid, insbesondere eine Strömung des Reinigungsfluids, in Bewegung gesetzt zu werden und wobei die beweglichen Reinigungselemente eingerichtet sind, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem Reinigungsfluid eine mechanische Reinigungswirkung auf das Reinigungsgut auszuüben, wobei die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise in der Reinigungskammer befestigt sind, wobei die beweglichen Reinigungselemente jeweils mindestens einen frei beweglichen Teil aufweisen, welcher eingerichtet ist, um mechanisch auf das Reinigungsgut einzuwirken, wobei die Reinigungsvorrichtung mindestens eine Freigabevorrichtung aufweist, wobei die Freigabevorrichtung eingerichtet ist, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente mechanisch von dem Reinigungsgut zu trennen.
- Ausführungsform 2: Reinigungsvorrichtung nach der vorhergehenden Ausführungsform, wobei die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise aus einem flexiblen Material hergestellt sind.
- Ausführungsform 3: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise aus einem textilen Material hergestellt sind, insbesondere einem textilen Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einem Gewebe; einem Gewirke; einem Gestrick; einem Geflecht; einem Nähgewirke; einem Vliesstoff; einem Filz.
- Ausführungsform 4: Reinigungsvorrichtung nach der vorhergehenden Ausführungsform, wobei das textile Material mindestens ein Material aufweist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer natürlichen Faser, Baumwolle; einem textilen Kunststoffmaterial, insbesondere einem textilen Kunststoffmaterial ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Polyester; Polyamid.
- Ausführungsform 5: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise aus mindestens einem Kunststoffmaterial hergestellt sind, insbesondere mindestens einem Elastomermaterial, insbesondere einem Kunststoffmaterial ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk; Polyurethan.
- Ausführungsform 6: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise eine lang gestreckte flexible Gestalt aufweisen, insbesondere eine Gestalt von Bändern und/oder Fäden.
- Ausführungsform 7: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die beweglichen Reinigungselemente mindestens eine Form aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer Kugelform; einer Fadenform; einer Bandform.
- Ausführungsform 8: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei der frei bewegliche Teil aufgrund der Schwerkraft auf dem Reinigungsgut aufliegt.
- Ausführungsform 9: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die Freigabevorrichtung mindestens einen Schieber aufweist, wobei der Schieber eingerichtet ist, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente von dem Reinigungsgut wegzuschieben.
- Ausführungsform 10: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die Freigabevorrichtung mindestens zwei Teilvorrichtungen aufweist, wobei die Teilvorrichtungen eingerichtet sind, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente in mindestens zwei verschiedene Richtungen von dem Reinigungsgut wegzubewegen.
- Ausführungsform 11: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die Freigabevorrichtung eingerichtet ist, um bei einem Öffnen der Reinigungskammer automatisch die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente mechanisch von dem Reinigungsgut zu trennen und um bei einem Schließen der Reinigungskammer wieder einen Kontakt zwischen den frei beweglichen Teilen der beweglichen Reinigungselemente und dem Reinigungsgut zu ermöglichen.
- Ausführungsform 12: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die beweglichen Reinigungselemente zumindest teilweise an mindestens einem beweglichen Element der Reinigungsvorrichtung befestigt sind, wobei die Reinigungsvorrichtung eingerichtet ist, um die beweglichen Reinigungselemente zusätzlich zu der Bewegung durch das Reinigungsfluid mittels des beweglichen Elements in Bewegung zu versetzen.
- Ausführungsform 13: Reinigungsvorrichtung nach der vorhergehenden Ausführungsform, wobei das bewegliche Element mindestens eine oszillierende Platte an einer Decke der Reinigungskammer aufweist.
- Ausführungsform 14: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, weiterhin umfassend mindestens eine Druckbeaufschlagungsvorrichtung mit mindestens einem Druckanschluss, wobei der Druckanschluss mit mindestens einem gasführenden Element des Reinigungsguts, insbesondere des Atemgeräts, verbindbar ist, wobei die Druckbeaufschlagungsvorrichtung eingerichtet ist, um das gasführende Element während der Beaufschlagung des Reinigungsguts mit dem mindestens einen Reinigungsfluid mit Druckgas zu beaufschlagen.
- Ausführungsform 15: Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen, weiterhin umfassend mindestens einen Reinigungskorb.
- Ausführungsform 16: Reinigungsvorrichtung nach der vorhergehenden Ausführungsform, wobei der Reinigungskorb mindestens ein Fixierelement zum Fixieren des Reinigungsguts in dem Reinigungskorb aufweist.
- Ausführungsform 17: Verfahren zum Reinigen von Reinigungsgut, umfassend die folgenden Schritte:
- i. Bereitstellen mindestens einer Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden, eine Reinigungsvorrichtung betreffenden Ausführungsformen;
- ii. Aufnahme des Reinigungsguts in dem mindestens einen Reinigungskorb;
- iii. Einbringen des Reinigungskorbs in die mindestens eine Reinigungskammer der Reinigungsvorrichtung; und
- iv. Beaufschlagung des Reinigungsguts in der Reinigungskammer mit dem mindestens einen Reinigungsfluid,
- Ausführungsform 18: Verfahren nach der vorhergehenden Ausführungsform, wobei die Beaufschlagung in Schritt iv. durch Besprühen, Betropfen, Bestrahlen oder eine Kombination der genannten und/oder anderer direkter Beaufschlagungsarten erfolgt.
- Ausführungsform 19: Verfahren nach einer der vorhergehenden, ein Verfahren betreffenden Ausführungsformen, wobei Schritt i. eine Fixierung des Reinigungsguts in dem Reinigungskorb umfasst.
- Ausführungsform 20: Verfahren nach einer der vorhergehenden, ein Verfahren betreffenden Ausführungsformen, wobei das Reinigungsgut persönliche Schutzausrüstung umfasst, insbesondere Atemgerät.
- Ausführungsform 21: Verwendung einer Reinigungsvorrichtung nach einer der vorhergehenden, eine Reinigungsvorrichtung betreffenden Ausführungsformen zur Reinigung von persönlicher Schutzausrüstung, insbesondere Atemgerät.
- Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, insbesondere in Verbindung mit den Unteransprüchen. Hierbei können die jeweiligen Merkmale für sich alleine oder zu mehreren in Kombination miteinander verwirklicht sein. Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Ausführungsbeispiele sind in den Figuren schematisch dargestellt. Gleiche Bezugsziffern in den einzelnen Figuren bezeichnen dabei gleiche oder funktionsgleiche bzw. hinsichtlich ihrer Funktionen einander entsprechende Elemente.
- Im Einzelnen zeigen:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel einer Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von Reinigungsgut mit einem Ausführungsbeispiel eines Reinigungskorbes in einer Seitenansicht;
- Figur 2
- ein Ausführungsbeispiel eines Reinigungskorbes zum Einsatz in einer Reinigungsvorrichtung in einer Vorderansicht;
- Figuren 3 und 4
- verschiedene Zustände eines Ausführungsbeispiels einer Reinigungsvorrichtung in einer Draufsicht;
- Figur 5
- den in
Figur 4 dargestellten Zustand eines Ausführungsbeispiels einer Reinigungsvorrichtung in einer Vorderansicht; und - Figur 6
- ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Reinigen von Reinigungsgut
- In
Figur 1 sind Ausführungsbeispiele einer Reinigungsvorrichtung 110 zur Reinigung von Reinigungsgut 112 und eines Reinigungskorbes 114 in einer schematischen Schnittdarstellung von der Seite gezeigt. Die Reinigungsvorrichtung 110 zur Reinigung von Reinigungsgut 112, insbesondere zur Reinigung von persönlicher Schutzausrüstung und insbesondere von Atemgerät, umfasst mindestens eine Reinigungskammer 116 zur ortsfesten Aufnahme des mindestens einen Reinigungskorbes 114 mit darin aufgenommenem Reinigungsgut 112. - Die Reinigungsvorrichtung 110 umfasst weiterhin mindestens eine Beaufschlagungsvorrichtung 118 zur Beaufschlagung des Reinigungsguts mit mindestens einem Reinigungsfluid 120. Insbesondere kann die Beaufschlagungsvorrichtung 118 beispielsweise wiederum ein oder mehrere Elemente umfassen, beispielsweise eine oder mehrere Rohrleitungen, eine oder mehrere Pumpen und/oder einen oder mehrere Tanks. So ist beispielsweise in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel die Reinigungsvorrichtung 110 insbesondere als gewerbliche Einkammer-Spülmaschine, beispielsweise als Fronttürspülmaschine mit Tür 122, mit Mehrkreis-Spülsystem ausgestaltet. So kann die Beaufschlagungsvorrichtung 118 beispielsweise ein Waschdüsensystem 124, beispielsweise mit einem oder mehreren oberhalb und/oder unterhalb der Atemgeräte 112 aufgenommenen und vorzugsweise drehbar und/oder schwenkbar gelagerten Düsenarmen 126 mit mehreren Düsen, aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann die Beaufschlagungsvorrichtung 118 auch ein Nachspüldüsensystem 128 umfassen, beispielsweise mit einem oder mehreren Nachspüldüsenarmen 130, welche vorzugsweise wiederum drehbar und/oder schwenkbar gelagert sind und welche beispielsweise wiederum oberhalb und/oder unterhalb der Atemgeräte 112 angeordnet sein können. Auch andere Anordnungen und/oder Ausgestaltungen sind jedoch grundsätzlich möglich.
- Weiterhin kann die Beaufschlagungsvorrichtung 118 beispielsweise ein Waschleitungssystem 132 aufweisen, zur Beaufschlagung des Waschdüsensystems 124 mit Reinigungsfluid 120 beispielsweise aus einem Waschtank 134. Beispielsweise kann der Waschtank 134 im Bodenbereich der Reinigungskammer 116 vorgesehen sein und/oder kann wiederum auf andere Weise mit der Reinigungskammer 116 verbunden sein, so dass Reinigungsfluid 120 nach Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 wieder zurück in den Waschtank 134 fließen und/oder tropfen kann. Zur Beaufschlagung des Waschdüsensystems 132 mit dem Reinigungsfluid 120 aus dem Waschtank 134 kann die Beaufschlagungsvorrichtung 118 weiterhin eine oder mehrere Umwälzpumpen 136, insbesondere Waschpumpen, aufweisen. Weiterhin können ein oder mehrere Heizelemente 138 vorgesehen sein, um das Reinigungsfluid 120 des Waschtanks 134 und/oder anderer Tanks zu erwärmen. Der Waschtank 134 kann wiederum, beispielsweise über eine Ablaufleitung 140 und optional über eine Ablaufpumpe 142, in einen Abfluss 144 entleerbar sein.
- Die Beaufschlagungsvorrichtung 118 kann weiterhin ein Nachspülleitungssystem 146 aufweisen, über das beispielsweise das Nachspüldüsensystem 128 mit einem weiteren Reinigungsfluid 120, beispielsweise mit einer Nachspülflüssigkeit 148, beaufschlagt werden kann. Insbesondere kann die Nachspülflüssigkeit 148 beispielsweise aus einem separaten Nachspültank 150 bereitgestellt werden und dabei vorzugsweise ebenfalls durch ein oder mehrere Heizelemente 138 erwärmbar sein. Zur Beaufschlagung des Nachspüldüsensystems 128 kann die Beaufschlagungsvorrichtung 118 beispielsweise eine oder mehrere Nachspülpumpen 152 aufweisen.
- Die Reinigungsvorrichtung 110 kann insbesondere mindestens eine Steuerung 153 umfassen. Die Steuerung 153 kann beispielsweise eingerichtet sein, um einen Reinigungsvorgang, beispielsweise ein Reinigungsprogramm, zu steuern, bei welchem das Reinigungsgut 112, beispielsweise der mindestens eine Reinigungskorb 114 mit dem Reinigungsgut 112, stationär in der Reinigungskammer 116 aufgenommen ist und nacheinander in einem oder mehreren Reinigungsschritten des Reinigungsprogramms auf unterschiedliche Weise mit Reinigungsfluid 120 beaufschlagt wird, beispielsweise zunächst in mindestens einem Waschschritt mit mindestens einem Waschfluid und in mindestens einem Klarspülschritt mit der mindestens einen Nachspülflüssigkeit 148. Weiterhin kann mindestens ein Trocknungsschritt vorgesehen sein, welcher beispielsweise in der einen Reinigungskammer 116 bei stationärer Aufnahme des Reinigungsguts 112 der Beaufschlagung mit dem Reinigungsfluid 120 nachgelagert sein kann.
- Die Reinigungsvorrichtung 110 umfasst weiterhin eine Mehrzahl von beweglichen Reinigungselementen 154, wobei die beweglichen Reinigungselemente 154 beweglich relativ zu dem Reinigungskorb 114 angeordnet sind. Insbesondere sind die beweglichen Reinigungselemente 154 eingerichtet, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 mit dem Reinigungsfluid 120 in der Reinigungskammer 116 zu verbleiben. Weiterhin sind die beweglichen Reinigungselemente 154 eingerichtet, um durch das Reinigungsfluid 120, insbesondere eine Strömung des Reinigungsfluids 120, in Bewegung gesetzt zu werden und wobei die beweglichen Reinigungselemente 154 eingerichtet sind, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 mit dem Reinigungsfluid 120 eine mechanische Reinigungswirkung auf das Reinigungsgut 112 auszuüben.
- Beispielsweise kann eine Beweglichkeit der beweglichen Reinigungselemente 154 derart gestaltet sein, dass sich die Reinigungselemente 154 frei in der Reinigungskammer 116 bewegen können. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die beweglichen Reinigungselemente 154 oder zumindest ein Teil der beweglichen Reinigungselemente 154 eine Mehrzahl von Festkörpern umfassen, beispielsweise Kugeln 156, welche in
Figur 2 beispielhaft illustriert sind, welche frei in der Reinigungskammer 116 beweglich sind, welche jedoch die Reinigungskammer 116 nicht verlassen können. Alternativ oder zusätzlich können die beweglichen Reinigungselemente 154 jedoch auch zumindest teilweise lediglich mit einer Teilbeweglichkeit ausgestaltet sein. Diese Teilbeweglichkeit ist beispielhaft in dem inFigur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel illustriert und kann beispielsweise dadurch gegeben sein, dass die beweglichen Reinigungselemente 154 mit mindestens einem Teil, beispielsweise mit einem ersten Ende 158, befestigt sind. Beispielsweise können die Reinigungselemente 154, insbesondere mit dem ersten Ende 158, an mindestens einer Wand der Reinigungskammer 116 und/oder an dem Reinigungskorb 114 befestigt sein. Alternativ oder zusätzlich können die Reinigungselemente 154 mit dem ersten Ende 158 an einer in der Reinigungskammer 116 angebrachten Aufhängung 160, beispielsweise an einem Gitter, befestigt sein. Wie in dem inFigur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel illustriert, kann die Aufhängung 160 insbesondere dann zum Einsatz kommen, wenn drehbar und/oder schwenkbar gelagerte Elemente innerhalb der Reinigungskammer 116 oberhalb des Reinigungskorbs 114 angeordnet sind, beispielsweise in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel der Düsenarm 126 und der Nachspüldüsenarm 130 der Beaufschlagungsvorrichtung 118. - Die beweglichen Reinigungselemente 154 können, insbesondere unabhängig davon, ob sie mit dem ersten Ende 158 an einer Wand der Reinigungskammer 116, an der Aufhängung und/oder an dem Reinigungskorb befestigt sind, vorzugsweise mit mindestens einem anderen Teil derart beweglich ausgestaltet sein, so dass zumindest der bewegliche Teil auf das Reinigungsgut 112 in dem Reinigungskorb 114 mechanisch einwirken kann. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Reinigungselemente 154 als Bänder 162, Streifen oder Fäden 164 ausgestaltet werden, welche mindestens ein frei bewegliches Teil oder einen frei beweglichen Abschnitt aufweisen, beispielsweise ein frei bewegliches Ende 166, welches das Reinigungsgut 112 mechanisch beaufschlagen kann. So können beispielsweise die beweglichen Reinigungselemente 154, insbesondere die Bänder 162 und/oder Fäden 164, von ihrer Länge her derart bemessen sein, dass diese von dem befestigten Teil, insbesondere von dem ersten Ende 158, aus sich mindestens bis zu dem Reinigungskorb 114, insbesondere bis zu einem Boden 168 des Reinigungskorbs 114 oder knapp darüber, erstrecken, so dass diese beweglichen Reinigungselemente 154 mit dem frei beweglichen Teil, beispielsweise mit dem frei beweglichen Ende 166, das Reinigungsgut 112 mechanisch beaufschlagen können. Beispielsweise kann das frei bewegliche Teil, insbesondere das frei bewegliche Ende 166, aufgrund der Schwerkraft auf dem Reinigungsgut aufliegen. Insbesondere können die beweglichen Reinigungselemente 154 zumindest teilweise aus einem flexiblen Material, beispielsweise aus einem textilen Material, hergestellt sein, so dass die mechanische Reinigungswirkung beispielsweise ein Abreiben mit textilen Materialien umfasst.
- Weiterhin weist die Reinigungsvorrichtung 110 eine Freigabevorrichtung 170 auf. Die Freigabevorrichtung 170 kann beispielsweise eingerichtet sein, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente 154 mechanisch von dem Reinigungsgut 112 zu trennen. Insbesondere kann die Freigabevorrichtung 170 mindestens einen Schieber 172 aufweisen, welcher beispielsweise eingerichtet ist, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente 154 von dem Reinigungsgut 112 wegzuschieben. In dem in
Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine mögliche Bewegungsrichtung des Schiebers 172 beispielhaft durch einen Pfeil illustriert. So kann der Schieber 172 beispielsweise die beweglichen Reinigungselemente 154 zumindest teilweise derart wegschieben, dass ein Be- und Entladen der Reinigungsvorrichtung 110, insbesondere ein Einbringen und/oder Entfernen des Reinigungskorbes 114 in und/oder aus der Reinigungsvorrichtung 110, erleichtert wird. - Ein Wegschieben der frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente 154 kann insbesondere automatisch von der Freigabevorrichtung 170 durchgeführt werden, beispielsweise gesteuert mittels der Steuerung 153. Insbesondere kann die Freigabevorrichtung 170 beispielsweise eingerichtet sein, um bei einem Öffnen der Reinigungskammer 116 automatisch die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente 154 mechanisch von dem Reinigungsgut 112 zu trennen und um bei einem Schließen der Reinigungskammer 116 wieder einen Kontakt zwischen den frei beweglichen Teilen der beweglichen Reinigungselemente 154 und dem Reinigungsgut 112 zu ermöglichen.
- Eine mögliche Ausgestaltung der Freigabevorrichtung ist beispielhaft in dem in den
Figuren 3 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispiel einer Reinigungsvorrichtung 110 dargestellt. Insbesondere kann die Freigabevorrichtung 170 der Reinigungsvorrichtung 110 beispielsweise mindestens zwei Teilvorrichtungen 174 aufweisen, wobei die Teilvorrichtungen 174 vorzugsweise eingerichtet sind, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente 154 in mindestens zwei verschiedene Richtungen von dem Reinigungsgut 112 wegzubewegen. Insbesondere kann die Freigabevorrichtung 170 eingerichtet sein, um bei einem Öffnen der Reinigungskammer 116 automatisch die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente 154 mechanisch von dem Reinigungsgut 112 zu trennen. Weiterhin kann die Freigabevorrichtung 170 eingerichtet sein, um bei einem Schließen der Reinigungskammer 116 automatisch wieder Kontakt zwischen den frei beweglichen Teilen der beweglichen Reinigungselemente 154 und dem Reinigungsgut 112 zu ermöglichen. - In
Figur 3 ist beispielhaft eine Draufsicht einer Reinigungsvorrichtung 110 gezeigt, welche sich in einem geschlossenen Zustand befindet. Dabei kann insbesondere die Freigabevorrichtung 170, beispielsweise mit den mindestens zwei Teilvorrichtungen 174, sich in einer ersten Position befinden, in der ein Kontakt zwischen dem in dieser Figur nicht dargestellten Reinigungsgut 112 und den frei beweglichen Teilen der beweglichen Reinigungselemente 154 ermöglicht wird.Figur 4 zeigt beispielhaft eine Draufsicht einer Reinigungsvorrichtung 110 in einem offenen bzw. geöffneten Zustand undFigur 5 illustriert den inFigur 4 dargestellten offenen Zustand einer Reinigungsvorrichtung 110 in einer Vorderansicht. Dabei kann insbesondere die Freigabevorrichtung 170, beispielsweise mit den mindestens zwei Teilvorrichtungen 174, sich in einer zweiten Position befinden, in der die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente 154 mechanisch von dem Reinigungsgut 112 getrennt sind. In denFiguren 3 bis 5 sind jeweils beispielhafte Ausführungen und Anordnungen von beweglichen Reinigungselementen 154 dargestellt. Dabei sind auf der linken Seite eine Vielzahl von als Fäden 164 ausgestaltete Reinigungselemente 154 gezeigt, während auf der rechten Seite eine Vielzahl von als Bänder 162 ausgestaltete Reinigungselemente 154 dargestellt sind. Eine andere Ausgestaltung und Anordnung ist möglich. Insbesondere kann in einer Reinigungsvorrichtung 110 beispielsweise ausschließlich eine Ausgestaltungsform der Reinigungselemente 154 vorhanden sein, insbesondere ausschließlich Kugeln 156, ausschließlich Bänder 162 oder ausschließlich Fäden 164. Alternativ können die Ausführungsformen der Reinigungselemente 154 auch beliebig gemischt sein. So können beispielsweise als Kugel 156 ausgestaltete Reinigungselemente 154 zusammen mit als Bänder 162 und/oder Fäden ausgestalteten Reinigungselementen 154 in einer Reinigungsvorrichtung 110 vorgesehen sein. Weiterhin ist eine beliebige Anordnung der als Fäden 164 und/oder Bänder 162 ausgestalteten Reinigungselemente 154 möglich. Insbesondere können die Reinigungselemente 154, insbesondere die Fäden 164 und/oder Bänder 162, regelmäßig, beispielsweise in einem regelmäßigen Muster, in der Reinigungsvorrichtung 110 angeordnet sein. Alternativ oder zusätzlich kann eine Anordnung der Reinigungselemente 154, insbesondere die Fäden 164 und/oder Bänder 162, beispielsweise an eine Anordnung des Reinigungsguts 112 angepasst sein. - Weiterhin können die beweglichen Reinigungselemente 154 zumindest teilweise an mindestens einem beweglichen Element 176 der Reinigungsvorrichtung 116 befestigt sein. Dabei kann die Reinigungsvorrichtung 110 insbesondere eingerichtet sein, um die beweglichen Reinigungselemente 154 zusätzlich zu der Bewegung durch das Reinigungsfluid 120 mittels des beweglichen Elements 176 in Bewegung zu versetzen. Beispielsweise kann das bewegliche Element 176 mindestens eine oszillierende Platte 178 an einer Decke der Reinigungskammer 116 aufweisen. So kann die Aufhängung 160, welche beispielhaft in
Figur 1 gezeigt ist, vorzugsweise mindestens ein bewegliches Element 176 aufweisen. Insbesondere kann die Aufhängung beispielsweise als oszillierende Platte 178 ausgestaltet sein. - Die Reinigungsvorrichtung 110 kann, wie beispielhaft in
Figur 1 gezeigt, insbesondere weiterhin mindestens eine Druckbeaufschlagungsvorrichtung 180 mit mindestens einem Druckanschluss, beispielsweise einen externen Druckanschluss 182, aufweisen. Der Druckanschluss 182 kann beispielsweise mit mindestens einem gasführenden Element 184 des Reinigungsguts 112 verbindbar sein. Die Druckbeaufschlagungsvorrichtung 180 kann dabei insbesondere eingerichtet sein, um das gasführende Element 184 während der Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 mit dem mindestens einen Reinigungsfluid 120 mit Druckgas zu beaufschlagen, beispielsweise über eine Druckgasleitung 186 und eine Kupplung 188. Die Druckgasleitung 186 kann dabei beispielsweise mindestens ein Ventil 190 aufweisen. Die Kupplung 188 kann insbesondere eingerichtet sein, um die Druckbeaufschlagungsvorrichtung 180 der Reinigungsvorrichtung 110 mit einem weiteren Druckanschluss 192 zu verbinden. Insbesondere kann der Druckanschluss 192 in dem Reinigungskorb 114 angeordnet sein. Der Druckanschluss 192 kann beispielsweise Teil des Reinigungskorbs 114 sein. Die Reinigungsvorrichtung 110 kann beispielsweise den Reinigungskorb 114 umfassen, so dass der Druckanschluss 192 vorzugsweise ebenfalls Teil der Reinigungsvorrichtung 110 sein kann. Weiterhin kann der Reinigungskorb 114 vorzugsweise mindestens ein Fixierelement 194 zum Fixieren des Reinigungsguts 112 in dem Reinigungskorb 114 aufweisen. - Ein Ausführungsbeispiel des Reinigungskorbs 114 zum Einsatz in einer Reinigungsvorrichtung 110 ist beispielhaft in
Figur 2 gezeigt und umfasst mindestens ein Korbgestell 196 zur Aufnahme des Reinigungsgut 112. Der Reinigungskorb 114 kann weiterhin beispielsweise weiterhin eine Mehrzahl von beweglichen Reinigungselementen 154 aufweisen, wobei die beweglichen Reinigungselemente 154 beweglich relativ zu dem Reinigungskorb 114 angeordnet sind und wobei die beweglichen Reinigungselemente 154 eingerichtet sind, um durch das Reinigungsfluid 120, insbesondere eine Strömung des Reinigungsfluids 120, in Bewegung gesetzt zu werden und wobei die beweglichen Reinigungselemente 154 eingerichtet sind, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 mit dem Reinigungsfluid 120 eine mechanische Reinigungswirkung auf das Reinigungsgut 112 auszuüben. - Das Korbgestell 196 kann insbesondere mindestens einen Korbboden 198 aufweisen, beispielsweise einen offenen oder geschlossenen Korbboden 198. Weiterhin kann das Korbgestell mindestens einen oberhalb des Korbbodens 198 angeordneten Reinigungselemente-Träger 200 aufweisen, wobei das Reinigungsgut 112 vorzugsweise zwischen dem Korbboden 198 und dem Reinigungselemente-Träger 200 aufnehmbar sein kann. Insbesondere können die beweglichen Reinigungselemente 154 jeweils mit einem Ende, beispielsweise dem ersten Ende 158, an dem Reinigungselemente-Träger 200 befestigt sein. Weiterhin können die beweglichen Reinigungselemente 154 mindestens einen frei beweglichen Teil aufweisen, insbesondere umfassend zumindest das frei bewegliche Ende 166, wobei der frei bewegliche Teil sich, wenn der Reinigungskorb 114 in die Reinigungskammer 116 eingebracht ist, durch seine Schwerkraft beispielsweise hin zu dem Reinigungsgut 112 erstrecken kann.
- Der Reinigungselemente-Träger 200 kann beispielsweise ein ausklappbarer oder ausziehbarer Reinigungselemente-Träger 200 sein. Beispielsweise kann der Reinigungselemente-Träger 200 ausklappbar oder ausziehbar sein, um ein Be- und Entladen des Reinigungskorbs 114 mit dem Reinigungsgut 112 zu ermöglichen, beispielsweise ein Fixieren des Reinigungsguts 112 an dem Fixierelement 194 zu erleichtern. Insbesondere kann der Reinigungselemente-Träger 200 beispielsweise über mindestens ein Gelenk 202 mit dem Korbboden 198 verbunden sein. So kann der Reinigungselemente-Träger 200, wie in dem in
Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel beispielhaft dargestellt, beispielsweise zweigeteilt und über zwei Scharniere 204 mit dem Korbboden 198 verbunden und ausklappbar sein. - Weiterhin kann der Reinigungskorb 114, wie beispielsweise oben ausgeführt, den mindestens einen Druckanschluss 192 umfassen, wobei der Druckanschluss 192 mit dem mindestens einen gasführenden Element 184 des Reinigungsguts 112 verbindbar sein kann. Insbesondere kann über den Druckanschluss 192 das gasführende Element 184 des Reinigungsguts 112 während der Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 mit dem mindestens einen Reinigungsfluid 120 mit Druckgas beaufschlagbar sein.
-
Figur 6 zeigt ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Reinigen von Reinigungsgut 112, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: - Schritt i. (gekennzeichnet mit Bezugszeichen 206) Bereitstellen mindestens einer Reinigungsvorrichtung 110;
- Schritt ii. (gekennzeichnet mit Bezugszeichen 208) Aufnahme des Reinigungsguts 112 in dem mindestens einen Reinigungskorb 114;
- Schritt iii. (gekennzeichnet mit Bezugszeichen 210) Einbringen des Reinigungskorbs 114 in die mindestens eine Reinigungskammer 116 der Reinigungsvorrichtung 110; und
- Schritt iv. (gekennzeichnet mit Bezugszeichen 212) Beaufschlagung des Reinigungsguts 112 in der Reinigungskammer 116 mit dem mindestens einen Reinigungsfluid 120.
- Insbesondere erfolgt während der Beaufschlagung in Schritt iv. eine mechanische Einwirkung der beweglichen Reinigungselemente 154 auf das Reinigungsgut 112, wobei die beweglichen Reinigungselemente 154 durch das Reinigungsfluid 120 in Bewegung gesetzt werden und wobei die beweglichen Reinigungselemente 154 während der Beaufschlagung in der Reinigungskammer 116 verbleiben. Die Beaufschlagung in Schritt iv. kann dabei insbesondere durch Besprühen, Betropfen, Bestrahlen oder eine Kombination der genannten und/oder anderer direkter Beaufschlagungsarten erfolgen. Weiterhin kann Schritt i. beispielsweise eine Fixierung des Reinigungsguts 112 in dem Reinigungskorb 114 umfassen.
-
- 110
- Reinigungsvorrichtung
- 112
- Reinigungsgut
- 114
- Reinigungskorb
- 116
- Reinigungskammer
- 118
- Beaufschlagungsvorrichtung
- 120
- Reinigungsfluid
- 122
- Tür
- 124
- Waschdüsensystem
- 126
- Düsenarm
- 128
- Nachspüldüsensystem
- 130
- Nachspüldüsenarm
- 132
- Waschleitungssystem
- 134
- Waschtank
- 136
- Umwälzpumpe
- 138
- Heizelement
- 140
- Ablaufleitung
- 142
- Ablaufpumpe
- 144
- Abfluss
- 146
- Nachspülleitungssystem
- 148
- Nachspülflüssigkeit
- 150
- Nachspültank
- 152
- Nachspülpumpe
- 153
- Steuerung
- 154
- Reinigungselement
- 156
- Kugel
- 158
- erstes Ende
- 160
- Aufhängung
- 162
- Band
- 164
- Faden
- 166
- frei bewegliches Ende
- 168
- Boden
- 170
- Freigabevorrichtung
- 172
- Schieber
- 174
- Teilvorrichtung
- 176
- bewegliches Element
- 178
- oszillierende Platte
- 180
- Druckbeaufschlagungsvorrichtung
- 182
- Druckanschluss
- 184
- gasführendes Element
- 186
- Druckgasleitung
- 188
- Kupplung
- 190
- Ventil
- 192
- Druckanschluss
- 194
- Fixierelement
- 196
- Korbgestell
- 198
- Korbboden
- 200
- Reinigungselemente-Träger
- 202
- Gelenk
- 204
- Scharnier
- 206
- Schritt i.
- 208
- Schritt ii.
- 210
- Schritt iii.
- 212
- Schritt iv.
Claims (10)
- Reinigungsvorrichtung (110) zur Reinigung von Reinigungsgut (112), insbesondere von persönlicher Schutzausrüstung und insbesondere von Atemgerät, umfassend mindestens eine Reinigungskammer (116) zur ortsfesten Aufnahme mindestens eines Reinigungskorbs (114) mit dem darin aufgenommenem Reinigungsgut (112), weiterhin umfassend mindestens eine Beaufschlagungsvorrichtung (118) zur Beaufschlagung des Reinigungsguts (112) mit mindestens einem Reinigungsfluid (120), weiterhin umfassend eine Mehrzahl von beweglichen Reinigungselementen (154), wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) beweglich relativ zu dem Reinigungskorb (114) angeordnet sind, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) eingerichtet sind, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts (112) mit dem Reinigungsfluid (120) in der Reinigungskammer (116) zu verbleiben, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) eingerichtet sind, um durch das Reinigungsfluid (120) in Bewegung gesetzt zu werden und wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) eingerichtet sind, um während der Beaufschlagung des Reinigungsguts (112) mit dem Reinigungsfluid (120) eine mechanische Reinigungswirkung auf das Reinigungsgut (112) auszuüben, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) zumindest teilweise in der Reinigungskammer (116) befestigt sind, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) jeweils mindestens einen frei beweglichen Teil aufweisen, welcher eingerichtet ist, um mechanisch auf das Reinigungsgut (112) einzuwirken, dadurch gekennzeichnet dass die Reinigungsvorrichtung (110) mindestens eine Freigabevorrichtung (170) aufweist, wobei die Freigabevorrichtung (170) eingerichtet ist, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente (154) mechanisch von dem Reinigungsgut (112) zu trennen.
- Reinigungsvorrichtung (110) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) zumindest teilweise aus einem flexiblen Material hergestellt sind.
- Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) zumindest teilweise aus einem textilen Material hergestellt sind, wobei das textile Material mindestens ein Material aufweist, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer natürlichen Faser; Baumwolle; einem textilen Kunststoffmaterial.
- Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) mindestens eine Form aufweisen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: einer Kugelform; einer Fadenform; einer Bandform.
- Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Freigabevorrichtung (170) mindestens einen Schieber (172) aufweist, wobei der Schieber (172) eingerichtet ist, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente (154) von dem Reinigungsgut (112) wegzuschieben.
- Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Freigabevorrichtung (170) mindestens zwei Teilvorrichtungen (174) aufweist, wobei die Teilvorrichtungen (174) eingerichtet sind, um die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente (154) in mindestens zwei verschiedene Richtungen von dem Reinigungsgut (112) wegzubewegen.
- Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Freigabevorrichtung (170) eingerichtet ist, um bei einem Öffnen der Reinigungskammer (116) automatisch die frei beweglichen Teile der beweglichen Reinigungselemente (154) mechanisch von dem Reinigungsgut (112) zu trennen und um bei einem Schließen der Reinigungskammer (116) wieder einen Kontakt zwischen den frei beweglichen Teilen der beweglichen Reinigungselemente (154) und dem Reinigungsgut (112) zu ermöglichen.
- Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) zumindest teilweise an mindestens einem beweglichen Element (176) der Reinigungsvorrichtung (110) befestigt sind, wobei die Reinigungsvorrichtung (110) eingerichtet ist, um die beweglichen Reinigungselemente (154) zusätzlich zu der Bewegung durch das Reinigungsfluid (120) mittels des beweglichen Elements (176) in Bewegung zu versetzen.
- Verfahren zum Reinigen von Reinigungsgut (112), insbesondere von persönlicher Schutzausrüstung und insbesondere von Atemgerät, umfassend die folgenden Schritte:i. Bereitstellen mindestens einer Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche;ii. Aufnahme des Reinigungsguts (112) in dem mindestens einen Reinigungskorb (114);iii. Einbringen des Reinigungskorbs (114) in die mindestens eine Reinigungskammer (116) der Reinigungsvorrichtung (110); undiv. Beaufschlagung des Reinigungsguts (112) in der Reinigungskammer (116) mit dem mindestens einen Reinigungsfluid (120),wobei während der Beaufschlagung in Schritt iv. eine mechanische Einwirkung der beweglichen Reinigungselemente (154) auf das Reinigungsgut (112) erfolgt, wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) durch das Reinigungsfluid (120) in Bewegung gesetzt werden und wobei die beweglichen Reinigungselemente (154) während der Beaufschlagung in der Reinigungskammer (116) verbleiben.
- Verwendung einer Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden, eine Reinigungsvorrichtung (110) betreffenden Ansprüche zur Reinigung von persönlicher Schutzausrüstung.
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-
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