Beschreibung
Schneidstrangsegment
Stand der Technik
Es sind bereits Schneidstrangsegmente einer Werkzeugmaschinentrennvorrich- tung bekannt, die ein Schneidenträgerelement und ein am
Schneidenträgerelement angeordnetes Schneidelement umfassen, das zumindest einen Freiwinkel aufweist.
Offenbarung der Erfindung
Die Erfindung geht aus von einem Schneidstrangsegment einer Werkzeugma- schinentrennvorrichtung, mit zumindest einem Schneidenträgerelement und mit zumindest einem am Schneidenträgerelement angeordneten Schneidelement, das zumindest einen Freiwinkel aufweist.
Es wird vorgeschlagen, dass das Schneidelement zumindest einen weiteren Freiwinkel aufweist, der differierend vom Freiwinkel des Schneidelements ausgebildet ist. Unter einem„Schneidstrangsegment" soll hier insbesondere ein Segment eines Schneidstrangs verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, zur Bildung des Schneidstrangs mit weiteren Segmenten des Schneidstrangs verbunden zu werden. Bevorzugt ist das Schneidstrangsegment als Kettenglied ausgebildet, das zur Bildung des vorzugsweise als Schneidkette ausgebildeten Schneidstrangs mit weiteren als Kettenglieder ausgebildeten Schneidstrangsegmenten verbunden ist. Das Schneidstrangsegment weist insbesondere ein maximales Gewicht auf, das geringer ist als 1 g, bevorzugt geringer ist als 0, 5 g und besonders bevorzugt geringer ist als 0,2 g. Hierbei kann das Schneidstrangsegment als Treibglied, als Verbindungsglied, als Schneidglied usw. einer Schneid-
kette ausgebildet sein. Der Schneidstrang kann hierbei als einlaschige, zweilaschige oder als dreilaschige Schneidkette ausgebildet sein. Unter einem „Schneidenträgerelement" soll hier insbesondere ein Element verstanden werden, an dem zumindest ein Schneidelement zum Abtrennen und/oder zum Ab- tragen von Werkstoffteilchen eines zu bearbeitenden Werkstücks angeordnet ist.
Hierbei kann das Schneidelement als Halbmeißelzahn, als Vollmeißelzahn, als „scratcher"-Zahn (Risserzahn) usw. bzw. als Dachzahn, als Buckelzahn, als Standardzahn usw. ausgebildet sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schneidelement eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Zahnform aufweist. Das Schneidelement kann hierbei mittels einer formschlüssigen, mittels einer kraftschlüssigen und/oder mittels einer stoffschlüssigen Verbindung an dem Schneidenträgerelement fixiert sein.
Der Begriff„Freiwinkel" soll hier insbesondere einen Winkel definieren, der wäh- rend einer spanabhebenden Bearbeitung eines Werkstücks mittels des Schneidstrangsegments, betrachtet in einer Schneidebene des Schneidstrangsegments, von einer Schneidkante des Schneidelements und einer mittels der Schneidkante zu bearbeitenden Werkstückoberfläche des Werkstücks eingeschlossen ist. Der Begriff„Schneidebene" soll hier insbesondere eine Ebene definieren, in der das Schneidstrangsegment zu einer Bearbeitung eines Werkstücks in zumindest einem Betriebszustand bewegt wird. Das Schneidelement weist somit, betrachtet in der Schneidebene, bevorzugt zumindest zwei zueinander abgewinkelte Schneidkantenbereiche auf. Vorzugsweise schließt ein erster Schneidkantenbereich des Schneidelements während einer spanabhebenden Bearbeitung eines Werkstücks zusammen mit einer mittels des ersten Schneidkantenbereichs zu bearbeitenden Werkstückoberfläche des Werkstücks den Freiwinkel des
Schneidelements ein. Ein zweiter Schneidkantenbereich des Schneidelements schließt bevorzugt während einer spanabhebenden Bearbeitung eines Werkstücks zusammen mit der mittels des ersten Schneidkantenbereichs zu bearbei- tenden Werkstückoberfläche des Werkstücks den weiteren Freiwinkel des
Schneidelements ein. Somit sind der erste Schneidkantenbereich und der zweite Schneidkantenbereich vorzugsweise relativ zueinander abgewinkelt. Der erste Schneidkantenbereich und der zweite Schneidkantenbereich schließen hierbei vorzugsweise einen von 90° und/oder einen von einem ganzzahligen Vielfachen von 90° abweichenden Winkel ein. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Schneidstrangsegments kann vorteilhaft ein großer Spanraum zwischen dem Schneidelement und einer Werkstückoberfläche eines Werkstücks während einer
Bearbeitung des Werkstücks mittels des Schneidelements des Schneidstrangsegments erreicht werden. Somit kann vorteilhaft ein ergiebiger Spannabtrag erreicht werden. Zudem kann vorteilhaft infolge der differierenden Freiwinkel eine geringe Reibung während einer Bearbeitung eines Werkstücks erreicht werden. Hierdurch kann vorteilhaft eine lange Standzeit erreicht werden. Ferner kann vorteilhaft mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Schneidstrangsegments eine hohe Schnittleistung erreicht werden.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schneidstrangsegment zumindest ein weiteres Schneidelement umfasst, das am Schneidenträgerelement angeordnet ist. Das weitere Schneidelement kann hierbei mittels einer formschlüssigen, mittels einer kraftschlüssigen und/oder mittels einer stoffschlüssigen Verbindung an dem Schneidenträgerelement fixiert sein. Das weitere Schneidelement kann als Halbmeißelzahn, als Vollmeißelzahn, als„scratcher"-Zahn (Riss- erzahn) usw. bzw. als Dachzahn, als Buckelzahn, als Standardzahn usw. ausgebildet sein. Mittels des weiteren Schneidelements kann vorteilhaft hohe Schnittleistung erreicht werden.
Vorteilhafterweise weist das weitere Schneidelement zumindest einen Freiwinkel und einen weiteren Freiwinkel auf, der differierend vom Freiwinkel des weiteren
Schneidelements ausgebildet ist. Bevorzugt entspricht ein Winkelmaß des Freiwinkels des weiteren Schneidelements einem Winkelmaß des Freiwinkels des Schneidelements. Zudem entspricht ein Winkelmaß des weiteren Freiwinkels des weiteren Schneidelements einem Winkelmaß des weiteren Freiwinkels des Schneidelements. Es ist jedoch auch denkbar, dass ein Winkelmaß des Freiwinkels des weiteren Schneidelements abweichend von einem Winkelmaß des Freiwinkels des Schneidelements ist und/oder dass ein Winkelmaß des weiteren Freiwinkels des weiteren Schneidelements abweichend von einem Winkelmaß des weiteren Freiwinkels des Schneidelements ist. Mittels der erfindungsgemä- ßen Ausgestaltung des Schneidstrangsegments kann vorteilhaft ein besonders positiver Effekt auf ein Abtragergebnis realisiert werden, da eine Reibung bei einem Eingriff des weiteren Schneidelements während einer Bearbeitung eines Werkstücks vorteilhaft gering gehalten werden kann.
Zudem wird vorgeschlagen, dass das Schneidelement und/oder das weitere Schneidelement relativ zu einer Außenfläche des Schneidenträgerelements geschränkt sind/ist. Unter einer„geschränkt relativ zur Außenfläche" soll hier insbe-
sondere eine Neigung einer Mittelachse des Schneidelements und/oder des weiteren Schneidelements und/oder einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidkante des Schneidelements und/oder zu einer Schneidkante des weiteren Schneidelements verlaufende Seitenfläche des Schneidelements und/oder des weiteren Schneidelements um zumindest eine Achse relativ zur Außenfläche des Schneidenträgerelements verstanden werden. Bevorzugt wird die Seitenfläche des Schneidelements und/oder die Seitenfläche des weiteren Schneidelements um eine zumindest im Wesentlichen parallel zur Außenfläche verlaufende Achse relativ zur Außenfläche geneigt. Vorzugsweise weist das Schneidelement, insbesondere die Seitenfläche des Schneidelements, und/oder das weitere
Schneidelement, insbesondere die Seitenfläche des weiteren Schneidelements, einen sich entlang der Schneidrichtung verändernden Verschränkungswinkel, insbesondere Neigungswinkel, relativ zur Außenfläche auf. Insbesondere ist ein maximaler Neigungswinkel relativ zur Außenfläche kleiner als 15°, bevorzugt kleiner als 8° und besonders bevorzugt kleiner als 5°. Besonders bevorzugt ist das Schneidelement und/oder das weitere Schneidelement um zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufende Achsen relativ zur Außenfläche des Schneidenträgerelements geneigt am Schneidenträgerelement angeordnet. Die zwei zumindest im Wesentlichen senkrecht verlaufenden Achsen erstrecken sich hierbei bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallel zur Außenfläche des
Schneidenträgerelements und/oder zur Schneidebene des Schneidstrangsegments. Der Ausdruck„im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Mittels der geschränkten Anordnung des Schneidelements und/oder des weiteren Schneidelements kann vorteilhaft ein Festklemmen des Schneidstrangsegments während einer Bearbeitung eines Werkstücks weitest- gehend verhindert werden.
Vorteilhafterweise ist das Schneidelement einstückig mit dem
Schneidenträgerelement ausgebildet. Unter„einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch ei- nen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine
Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Bevorzugt sind das Schneidelement und das Schneidenträgerelement aus einem einzelnen Rohling gestanzt. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schneidele- ment und das Schneidenträgerelement mittels einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Art und Weise einstückig ausgebildet sind. Infolge der einstückigen Ausgestaltung des Schneidelements und des
Schneidenträgerelements können besonders vorteilhaft Montageaufwand und Kosten eingespart werden. Besonders bevorzugt ist das weitere Schneidelement ebenfalls einstückig mit dem Schneidenträgerelement ausgebildet. Somit kann vorteilhaft ein robustes Schneidstrangsegment erreicht werden.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schneidelement und/oder das Schneidenträgerelement, entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene des Schneidstrangsegments verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Abmessung aufweisen/aufweist, die kleiner ist als 4 mm. Bevorzugt weisen das Schneidelement und/oder das Schneidenträgerelement bzw. das weitere Schneidenträgerelement, entlang der zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene des Schneidstrangsegments verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Abmessung auf die kleiner ist als 3 mm und besonders bevorzugt kleiner ist als 2,5 mm. Es kann vorteilhaft ein sehr kompaktes Schneidstrangsegment erreicht werden, mit dem eine Einbringung eines schmalen Schnitts ermöglicht werden kann. Ferner wird vorgeschlagen, dass das Schneidelement zusammen mit dem
Schneidenträgerelement ein maximales Volumen aufweist, das kleiner ist als 20 mm3. Bevorzugt weist das Schneidelement zusammen mit dem
Schneidenträgerelement ein maximales Volumen auf, das kleiner ist als 10 mm3 und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 mm3. Es kann vorteilhaft eine kosten- günstige Fertigung des Schneidelements zusammen mit dem
Schneidenträgerelement realisiert werden, wobei ein geringer Materialeinsatz notwendig ist.
Zudem wird vorgeschlagen, dass der Freiwinkel des Schneidelements kleiner ist als 50°. Bevorzugt ist der Freiwinkel des Schneidelements kleiner als 35° und besonders bevorzugt kleiner als 30°. Es kann vorteilhaft eine hoher und effizien-
ter Materialabtrag bei einer Bearbeitung eines Werkstücks mittels des Schneidstrangsegments erreicht werden.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der weitere Freiwinkel des Schneidele- ments kleiner ist als 80°. Bevorzugt ist der weitere Freiwinkel des Schneidelements kleiner als 60° und besonders bevorzugt kleiner als 50°. Es kann vorteilhaft ein großer Spanraum zu einer Abführung von Spänen während einer Bearbeitung eines Werkstücks mittels des Schneidstrangsegments erreicht werden. Ferner geht die Erfindung aus von einer Werkzeugmaschinentrennvorrichtung mit zumindest einem Schneidstrang, der zumindest ein erfindungsgemäßes Schneidstrangsegment umfasst, und mit zumindest einer Führungseinheit zu einer Führung des Schneidstrangs, wobei die Führungseinheit und der Schneidstrang zusammen ein geschlossenes System bilden. Unter einem„Schneid- sträng" soll hier insbesondere eine Einheit aus Schneidstrangsegmenten verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen atomaren Zusammenhalt eines zu bearbeitenden Werkstücks örtlich aufzuheben, insbesondere mittels eines mechanischen Abtrennens und/oder mittels eines mechanischen Abtragens von Werkstoffteilchen des Werkstücks. Bevorzugt ist der Schneidstrang dazu vorge- sehen, das Werkstück in zumindest zwei physikalisch voneinander getrennte Teile zu separieren und/oder zumindest teilweise Werkstoffteilchen des Werkstücks ausgehend von einer Oberfläche des Werkstücks abzutrennen und/oder abzutragen. Der Schneidstrang ist besonders bevorzugt als Schneidkette ausgebildet. Hierbei können die Schneidstrangsegmente lösbar, wie beispielsweise mittels ei- nes Kettenschlosses usw., und/oder unlösbar miteinander verbunden sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Schneidstrang als Schneidband und/oder Schneidseil ausgebildet ist. Bei einer Ausbildung des Schneidstrangs als
Schneidband und/oder als Schneidseil werden die Schneidstrangsegmente direkt an dem Schneidband und/oder an dem Schneidseil fixiert. Die Schneidstrang- segmente können hierbei beabstandet voneinander und/oder in direktem Kontakt miteinander an dem Schneidband und/oder an dem Schneidseil angeordnet sein.
Unter einer„Führungseinheit" soll hier insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine Zwangskraft zumindest entlang einer Richtung senkrecht zu einer Schneidrichtung des Schneidstrangs auf den
Schneidstrang auszuüben, um eine Bewegungsmöglichkeit des Schneidstrangs entlang der Schneidrichtung vorzugeben. Bevorzugt weist die Führungseinheit
zumindest ein Führungselement auf, insbesondere eine Führungsnut, durch das der Schneidstrang geführt wird. Bevorzugt ist der Schneidstrang, in einer Schneidebene betrachtet, entlang eines gesamten Umfangs der Führungseinheit durch die Führungseinheit mittels des Führungselements, insbesondere der Füh- rungsnut, geführt. Der Begriff„geschlossenes System" soll hier insbesondere ein
System definieren, das zumindest zwei Komponenten umfasst, die mittels eines Zusammenwirkens in einem demontierten Zustand des Systems von einem dem System übergeordneten System, wie beispielsweise einer Werkzeugmaschine, eine Funktionalität beibehalten und/oder die im demontierten Zustand unverlier- bar miteinander verbunden sind. Bevorzugt sind die zumindest zwei Komponenten des geschlossenen Systems für einen Bediener zumindest im Wesentlichen unlösbar miteinander verbunden. Unter„zumindest im Wesentlichen unlösbar" soll hier insbesondere eine Verbindung von zumindest zwei Bauteilen verstanden werden, die lediglich unter der Zuhilfenahme von Trennwerkzeugen, wie bei- spielsweise einer Säge, insbesondere einer mechanischen Säge usw., und/oder chemischen Trennmitteln, wie beispielsweise Lösungsmitteln usw., voneinander trennbar sind.
Des Weiteren geht die Erfindung aus von einer Werkzeugmaschine mit zumin- dest einer Kopplungsvorrichtung zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen
Kopplung mit einer erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinentrennvorrichtung. Die Werkzeugmaschine ist vorzugsweise als tragbare Werkzeugmaschine ausgebildet. Unter einer„tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine, verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner als 5 kg. Die Werkzeugmaschine und die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung bilden vorzugsweise zusammen ein Werkzeugmaschinensystem. Mittels der er- findungsgemäßen Ausgestaltung der Werkzeugmaschine kann vorteilhaft eine
Werkzeugmaschine erreicht werden, die besonders vorteilhaft für ein breites Einsatzspektrum geeignet ist.
Das erfindungsgemäße Schneidstrangsegment, die erfindungsgemäße Werk- zeugmaschinentrennvorrichtung, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine und/oder das erfindungsgemäße Werkzeugmaschinensystem sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt
sein. Insbesondere kann das erfindungsgemäße Schneidstrangsegment, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine und/oder das erfindungsgemäße Werkzeugmaschinensystem zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnung
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln be- trachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Werkzeugmaschine und eine erfindungsgemäße Werkzeugmaschinentrennvorrichtung, die zusammen ein erfindungsgemäßes Werkzeugmaschinensystem bilden, in einer schematischen Darstellung,
Fig. 2 eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschinen- trennvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
Fig. 3 eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in einer schematischen Darstellung,
Fig. 4 eine Detailansicht eines Schneidelements des erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in einer schematischen Darstellung, Fig. 5 eine Detailansicht eines alternativen erfindungsgemäßen
Schneidstrangsegments in einer schematischen Darstellung und Fig. 6 eine Detailansicht eines weiteren, alternativen erfindungsgemäßen Schneidstrangsegments in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Figur 1 zeigt ein Werkzeugmaschinensystem, das eine Werkzeugmaschine 34a und eine Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a umfasst. Die Werkzeugmaschine 34a ist hierbei als tragbare Werkzeugmaschine ausgebildet. Die Werk- zeugmaschinentrennvorrichtung 12a umfasst zumindest einen Schneidstrang
30a, der zumindest ein Schneidstrangsegment 10a aufweist, und zumindest eine Führungseinheit 32a zu einer Führung des Schneidstrangs 30a, wobei die Führungseinheit 32a und der Schneidstrang 30a zusammen ein geschlossenes System bilden. Die Werkzeugmaschine 34a weist zumindest eine Kopplungsvorrich- tung 36a zur formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen Kopplung mit der Werk- zeugmaschinentrennvorrichtung 12a auf. Die Kopplungsvorrichtung 36a kann hierbei als Bajonettverschluss und/oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Kopplungsvorrichtung ausgebildet sein. Ferner weist die Werkzeugmaschine 34a ein Werkzeugmaschinengehäuse 38a auf, das eine An- triebseinheit 40a und eine Getriebeeinheit 42a der Werkzeugmaschine 34a umschließt. Die Antriebseinheit 40a und die Getriebeeinheit 42a sind zur Erzeugung eines auf die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a übertragbaren Antriebsmoments auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise wirkungsmäßig miteinander verbunden. Die Getriebeeinheit 42a ist als Winkelgetriebe ausgebildet. Die Antriebseinheit 40a ist als Elektromotoreinheit ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Antriebseinheit 40a und/oder die Getriebeeinheit 42a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweisen. Die Antriebseinheit 40a ist dazu vorgesehen, den Schneidstrang 30a der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a in zumindest einem Betriebszu- stand über die Getriebeeinheit 42a anzutreiben. Hierbei wird der Schneidstrang
30a in der Führungseinheit 32a der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a entlang einer Schneidrichtung 44a des Schneidstrangs 30a in der Führungseinheit 32a bewegt. Figur 2 zeigt die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a in einem von der
Kopplungsvorrichtung 36a der Werkzeugmaschine 34a entkoppelten Zustand. Die Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a weist den Schneidstrang 30a und die Führungseinheit 32a auf, die zusammen ein geschlossenes System bilden. Der Schneidstrang 30a wird mittels der Führungseinheit 32a geführt. Hierzu weist die Führungseinheit 32a zumindest ein als Führungsnut ausgebildetes Füh-
rungselement (hier nicht näher dargestellt) auf, mittels dessen der Schneidstrang 30a geführt wird. Hierbei wird der Schneidstrang 30a von die Führungsnut begrenzenden Randbereichen der Führungseinheit 32a geführt. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Führungselement in einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Art und Weise, wie beispielsweise als rippenartige
Anformung an der Führungseinheit 32a, die in eine Ausnehmung an dem
Schneidstrang 30a eingreift, ausgebildet ist. Der Schneidstrang 30a umfasst insgesamt eine Vielzahl von miteinander verbundenen Schneidstrangsegmenten 10a.
Zum Antrieb des Schneidstrangs 30a weist die Werkzeugmaschinentrennvorrich- tung 12a oder die Werkzeugmaschine 34a ein Drehmomentübertragungselement 46a auf, das zur Übertragung von Kräften und/oder von Drehmomenten auf den Schneidstrang 30a mit der Antriebseinheit 40a und/oder der Getriebeeinheit 42a verbindbar ist. Bei einer Ausgestaltung der Werkzeugmaschine 34a mit dem
Drehmomentübertragungselement (hier nicht näher dargestellt) wird das Drehmomentübertragungselement während einer Kopplung der Werkzeugmaschinen- trennvorrichtung 12a und der Kopplungsvorrichtung 36a mit dem Schneidstrang 30a verbunden. Bei einer Ausgestaltung der Werkzeugmaschinentrennvorrich- tung 12a mit dem Drehmomentübertragungselement 46a sind das Drehmomentübertragungselement 46a und der Schneidstrang 30a selbst nach einer Entkopplung von der Kopplungsvorrichtung 36a im Eingriff. Zu einer Kopplung des mit der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a ausgebildeten Drehmomentübertragungselements 46a und der Antriebseinheit 40a und/oder der Getriebeeinheit 42a weist das Drehmomentübertragungselement 46a eine Kopplungsausneh- mung 48a auf, in die ein Ritzel (hier nicht näher dargestellt) der Antriebseinheit 40a und/oder ein Zahnrad (hier nicht näher dargestellt) und/oder eine verzahnte Welle (hier nicht näher dargestellt) der Getriebeeinheit 42a in einem montierten Zustand eingreift. Die Kopplungsausnehmung 48a ist konzentrisch im Drehrmo- mentübertragungselement 46a angeordnet. Ferner ist das Drehmomentübertragungselement 46a als Zahnrad ausgebildet. Das Drehmomentübertragungselement 46a ist zumindest teilweise in der Führungseinheit 32a gelagert. Hierbei ist das Drehmomentübertragungselement 46a, entlang einer Richtung senkrecht zur Schneidebene betrachtet, zumindest teilweise zwischen Außenflächen 50a, 52a der Führungseinheit 32a in einer Ausnehmung 54a der Führungseinheit 32a an-
geordnet. Ferner ist das Drehmomentübertragungselement 46a drehbar um eine Rotationsachse 56a in der Führungseinheit 32a gelagert.
Figur 3 zeigt eine Detailansicht des Schneidstrangsegments 10a des Schneid- Strangs 30a der Werkzeugmaschinentrennvorrichtung 12a. Das Schneidstrangsegment 10a umfasst zumindest ein Schneidenträgerelement 14a und zumindest ein am Schneidenträgerelement 14a angeordnetes Schneidelement 16a, das zumindest einen Freiwinkel 18a aufweist (Figur 4). Das Schneidelement 16a weist zumindest einen weiteren Freiwinkel 20a auf (Figur 4), der differierend vom Freiwinkel 18a des Schneidelements 16a ausgebildet ist. Der Freiwinkel 18a des
Schneidelements 16a ist kleiner als 50°. Hierbei weist der Freiwinkel 18a des Schneidelements 16a in Abhängigkeit eines Einsatzgebiets ein Winkelmaß zwischen 20° - 50° auf. Zudem ist der weitere Freiwinkel 20a des Schneidelements 16a kleiner als 80°. Der weitere Freiwinkel 20a weist in Abhängigkeit eines Ein- satzgebiets ein Winkelmaß zwischen 25° - 80° auf. Das Schneidenträgerelement
14a und das Schneidelement 16a sind einstückig ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schneidelement 16a getrennt vom Schneidenträgerelement 14a ausgebildet ist und mittels einer formschlüssigen, einer kraftschlüssigen und/oder mittels einer stoffschlüssigen Verbindung an dem
Schneidenträgerelement 14a angeordnet wird. Ferner ist das Schneidelement
16a relativ zu einer Außenfläche 28a des Schneidenträgerelements 14a geschränkt am Schneidenträgerelement 14a angeordnet.
Das Schneidstrangsegment 10a umfasst ferner zumindest ein weiteres Schneid- element 22a, das am Schneidenträgerelement 14a angeordnet ist. Hierbei ist das weitere Schneidelement 22a einstückig mit dem Schneidenträgerelement 14a ausgebildet. Zudem weist das weitere Schneidelement 22a zumindest einen Freiwinkel 24a und einen weiteren Freiwinkel 26a auf, der differierend vom Freiwinkel 24a des weiteren Schneidelements 22a ausgebildet ist. Der Freiwinkel 24a des weiteren Schneidelements 22a ist hierbei kleiner als 50°. Zudem ist der weitere Freiwinkel 26a des weiteren Schneidelements 22a kleiner als 80°.
Des Weiteren sind/ist das Schneidelement 16a und/oder das weitere Schneidelement 22a relativ zur Außenfläche 28a des Schneidenträgerelements 14a geschränkt. Hierbei sind das Schneidelement 16a und das weitere Schneidelement
22a in entgegengesetzte Richtungen geschränkt. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schneidelement 16a und das weitere Schneidelement 22a gemeinsam in eine Richtung geschränkt sind, wobei das Schneidelement 16a einen Neigungswinkel relativ zur Außenfläche 28a aufweist, der von einem Neigungswinkel des weiteren Schneidelements 22a verschieden ist. Hierbei können das
Schneidelement 16a und das weitere Schneidelement 22a, betrachtet entlang der Schneidrichtung 44a, wellenförmig an dem Schneidenträgerelement 14a angeordnet sein. Das Schneidelement 16a und/oder das Schneidenträgerelement 14a weisen/weist, entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneidebene verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Abmessung x auf, die kleiner ist als 4 mm. Die maximale Abmessung x des Schneidelements 16a und/oder des Schneidenträgerelements 14a bildet eine maximale Breite des Schneidstrangsegments 10a. Die maximale Breite des Schneidstrangsegments
10a beträgt hierbei 2,1 mm. Somit weist das Schneidstrangsegement 10a eine Schnittbreite von 2,1 mm auf. Zudem weist das Schneidelement 16a zusammen mit dem Schneidenträgerelement 14a ein maximales Volumen auf, das kleiner ist als 20 mm3. Insbesondere weist das Schneidstrangsegment 10a ein maximales Volumen auf, das kleiner ist als 2 mm3. Hierbei weist das
Schneidstrangsegement 10a ein maximales Gewicht auf, das geringer ist als 0,2 9-
Ferner weist das Schneidenträgerelement 14a zumindest ein Segmentführungselement 58a auf, das dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des
Schneidenträgerelements 14a, in einem in der Führungseinheit 32a angeordneten Zustand in einer von der Führungseinheit 32a abgewandten Richtung betrachtet, zumindest entlang der zumindest im Wesentlichen parallel zur Schneidebene verlaufenden Richtung zu begrenzen. Das Segmentführungselement 58a wird von einem Querfortsatz gebildet, der sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidebene bzw. zur Außenfläche 28a erstreckt. Hierbei begrenzt das Segmentführungselement 58a eine Längsnut. Das Segmentführungselement 58a ist dazu vorgesehen, zu einer Bewegungsbegrenzung mit den an der dem Schneidenträgerelement 14a zugewandten Innenwand der Führungseinheit 32a angeordneten und als Rippe oder Ausstanzung ausgebildeten Segmentgegen-
führungselementen (hier nicht näher dargestellt) zusammenzuwirken. Die Seg- mentgegenführungselemente sind korrespondierend mit dem Segmentführungselement 58a ausgebildet. Zudem weist das Schneidenträgerelement 14a eine Druckkraftübertragungsfläche 60a auf. Die Druckkraftübertragungsfläche 60a ist dazu vorgesehen, Druckkräfte, die bei einer Bearbeitung eines Werkstücks (hier nicht näher dargestellt) auf den Schneidstrang 30a einwirken, mittels eines Zusammenwirkens mit einem Druckkraftaufnahmebereich (hier nicht näher dargestellt) der Führungseinheit 32a abzustützen. Der Druckkraftaufnahmebereich der Führungseinheit 32a ist hierbei, betrachtet entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidebene des Schneidstrangs 30a verlaufenden Richtung, zwischen den zumindest im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Außenflächen 50a, 52a der Führungseinheit 32a angeordnet.
Das Schneidenträgerelement 14a weist ferner eine Antriebsfläche 62a auf, die dazu vorgesehen ist, zu einem Antrieb des Schneidstrangs 30a mit Antriebsflächen des Drehmomentübertragungselements 46a zusammenzuwirken. Die Antriebsflächen des Drehmomentübertragungselements 46a sind hierbei als Zahn- flanken ausgebildet. Die Antriebsfläche 62a des Schneidenträgerelements 14a ist hierbei korrespondierend mit den Antriebsflächen des Drehmomentübertragungselements 46a ausgebildet. Bei einem Antrieb des Schneidstrangs 30a liegen die Zahnflanken des Drehmomentübertragungselements 46a temporär an der Antriebsfläche 62a des Schneidenträgerelements 14a zu einer Übertragung von Antriebskräften an.
Des Weiteren weist der Schneidstrang 30a zumindest ein Verbindungselement 64a auf, das einstückig mit dem Schneidenträgerelement 14a ausgebildet ist. Das Verbindungselement 64a ist bolzenförmig ausgebildet und erstreckt sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneidebene. Hierbei ist das Verbindungselement 64a dazu vorgesehen, mittels eines Zusammenwirkens mit einer Verbindungsausnehmung eines weiteren Schneidenträgerelements (hier nicht näher dargestellt) eines weiteren Schneidstrangsegments des Schneidstrangs 30a eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Schneidenträgerelement 14a und dem weiteren Schneidenträgerelement zu realisieren. Das
Schneidenträgerelement 14a umfasst ebenfalls eine Verbindungsausnehmung
66a, in der zur Bildung des Schneidstrangs 30a ein weiteres Verbindungselement (hier nicht näher dargestellt) des Schneidstrangs 30a anordenbar ist. Somit um- fasst jedes Schneidentragerelement des Schneidstrangs 30a zumindest ein Verbindungselement und zumindest eine Verbindungsausnehmung. Somit sind die Schneidenträgerelemente des Schneidstrangs 30a mittels eines Zusammenwirkens der Verbindungselemente und der Verbindungsausnehmungen relativ zueinander schwenkbar gelagert. Ferner weist das Schneidenträgerelement 14a zumindest ein Quersicherungselement 68a auf, das dazu vorgesehen ist, das Schneidenträgerelement 14a in einem montierten Zustand weitestgehend gegen eine Querbewegung relativ zum weiteren Schneidenträgerelement des Schneidstrangs 30a zu sichern. Das Quersicherungselement 68a ist am Verbindungselement 64a angeordnet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Quersicherungselement 68a an einem anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Bereich des Schneidenträgerelements 14a angeordnet ist.
In den Figuren 5 und 6 sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen gleichbleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis c hinzugefügt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem in den Figuren 1 bis 4 beschriebenen, ersten Ausführungsbeispiel, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 4 verwiesen werden kann.
Figur 5 zeigt ein alternatives Schneidstrangsegment 10b eines Schneidstrangs 30b. Das Schneidstrangsegment 10b umfasst zumindest ein
Schneidenträgerelement 14b und zumindest ein am Schneidenträgerelement 14b angeordnetes Schneidelement 16b, das zumindest einen Freiwinkel 18b auf- weist. Das Schneidelement 16b weist zumindest einen weiteren Freiwinkel 20b auf, der differierend vom Freiwinkel 18b des Schneidelements 16b ausgebildet ist. Zudem ist das Schneidelement 16b einstückig mit dem
Schneidenträgerelement 14b ausgebildet. Das Schneidstrangsegment 10b umfasst ferner zumindest ein weiteres Schneidelement 22b, das am
Schneidenträgerelement 14b angeordnet ist. Hierbei ist das weitere Schneidele-
ment 22b ebenfalls einstückig mit dem Schneidenträgerelement 14b ausgebildet. Zudem weist das weitere Schneidelement 22b zumindest einen Freiwinkel 24b und einen weiteren Freiwinkel 26b auf, der differierend vom Freiwinkel 24b des weiteren Schneidelements 22b ausgebildet ist.
Das Schneidenträgerelement 14b umfasst zur Bildung des Schneidstrangs 30b zumindest ein Verbindungselement 64b. Das Verbindungselement 64b ist einstückig mit dem Schneidenträgerelement 14b ausgebildet. Hierbei ist das Verbindungselement 64b als Längsfortsatz des Schneidenträgerelements 14b aus- gebildet. Der Längsfortsatz ist hakenförmig ausgebildet. Hierbei ist der Längsfortsatz abweichend von einem stabförmigen Fortsatz ausgebildet, an den ein kreisförmiges Formschlusselement angeformt ist, und/oder abweichend von einem halbkreisförmigen Fortsatz. Des Weiteren weist das als Längsfortsatz ausgebildete Verbindungselement 64b auf einer Seite einen Quersicherungsbereich 70b auf. Der Quersicherungsbereich 70b ist dazu vorgesehen, mittels eines
Zusammenwirkens mit zumindest einem Quersicherungselement eines mit dem Schneidenträgerelement 14b verbundenen weiteren Schneidenträgerelements (hier nicht näher dargestellt) eines weiteren Schneidstrangsegments des
Schneidstrangs 30b, eine Querbewegung des Schneidenträgerelements 14b ent- lang zumindest zweier entgegengesetzt ausgerichteten Richtungen in einem gekoppelten Zustand relativ zum weiteren Schneidenträgerelement zumindest weitestgehend zu verhindern. Hierbei ist der Quersicherungsbereich 70b als Rippe ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Quersicherungsbereich 70b eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Nut usw. Der Quersicherungsbereich
70b ist auf einer dem einstückig mit dem Schneidenträgerelement 14b ausgebildeten Schneidelement 16b zugewandten Seite des Verbindungselements 64b angeordnet. Ferner weist das Schneidenträgerelement 14b zwei Quersicherungselemente
68b, 72b auf, die dazu vorgesehen sind, in einem gekoppelten Zustand des Schneidenträgerelements 14b mit dem weiteren Schneidenträgerelement mit einem Quersicherungsbereich des weiteren Schneidenträgerelements zusammenzuwirken. Die Quersicherungselemente 68b, 72b sind jeweils in einem eine Ver- bindungsausnehmung 66b des Schneidenträgerelements 14b begrenzenden
Randbereich des Schneidenträgerelements 14b angeordnet. Hierbei sind die Quersicherungselemente 68b, 72b einstückig mit dem Schneidenträgerelement 14b ausgebildet. Die Quersicherungselemente 68b, 72b sind jeweils mittels eines Prägeverfahrens einstückig an das Schneidenträgerelement 14b angeformt.
Figur 6 zeigt ein weiteres, alternatives Schneidstrangsegment 10c eines
Schneidstrangs 30c. Das Schneidstrangsegment 10c umfasst zumindest ein Schneidenträgerelement 14c und zumindest ein am Schneidenträgerelement 14c angeordnetes Schneidelement 16c, das zumindest einen Freiwinkel 18c aufweist. Das Schneidelement 16c weist zumindest einen weiteren Freiwinkel 20c auf, der differierend vom Freiwinkel 18c des Schneidelements 16c ausgebildet ist. Zudem ist das Schneidelement 16c einstückig mit dem Schneidenträgerelement 14c ausgebildet. Das Schneidstrangsegment 10c umfasst ferner zumindest ein weiteres Schneidelement 22c, das am Schneidenträgerelement 14c angeordnet ist. Hierbei ist das weitere Schneidelement 22c ebenfalls einstückig mit dem
Schneidenträgerelement 14c ausgebildet. Zudem weist das weitere Schneidelement 22c zumindest einen Freiwinkel 24c und einen weiteren Freiwinkel 26c auf, der differierend vom Freiwinkel 24c des weiteren Schneidelements 22c ausgebildet ist. Das Schneidenträgerelement 14c umfasst zur Bildung des Schneid- Strangs 30c ein bolzenförmiges Verbindungselement 64c und eine Verbindungs- ausnehmung 66c, in die ein bolzenförmiges Verbindungselement (hier nicht näher dargestellt) eines weiteren Schneidenträgerelements (hier nicht näher dargestellt) eines weiteren Schneidstrangsegments des Schneidstrangs 30c
einbringbar ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schneidenträgerelement 14c entkoppelt von dem Verbindungselement 64c ausgebildet ist und anstatt dessen zwei Verbindungsausnehmungen 66c aufweist, in die zur Bildung des Schneidstrangs 30c jeweils ein bolzenförmiges Verbindungselement einführbar ist. Zudem umfasst das Schneidenträgerelement 14c zumindest ein Segmentführungselement 58c. Ferner umfasst das Schneidenträgerelement 14c einen drei- ecksförmigen Antriebsbereich 74c. Hierbei ist das Segmentführungselement 58c im Antriebsbereich 74c angeordnet. Ferner ist eine Antriebsfläche 62c des Schneidenträgerelements 14c im Antriebsbereich 74c angeordnet.
Das Schneidelement 16c und/oder das Schneidenträgerelement 14c wei- sen/weist, entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Schneid-
ebene verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Abmessung x auf, die kleiner ist als 4 mm. Die maximale Abmessung x des Schneidelements 16c und/oder des Schneidenträgerelements 14c bildet eine maximale Breite des Schneidstrangsegments 10c. Die maximale Breite des Schneidstrangsegments 10c beträgt hierbei 2 mm. Zudem weist das Schneidelement 16c zusammen mit dem Schneidenträgerelement 14c ein maximales Volumen auf, das kleiner ist als 20 mm3. Insbesondere weist das Schneidstrangsegment 10a ein maximales Volumen auf, das kleiner ist als 1 1 mm3. Hierbei weist das Schneidstrangsegement 10c ein maximales Gewicht auf, das geringer ist als 0,2 g.