Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Präsentationssystem
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Präsentationssysteme, auch Displays genannt, finden
in erster Linie auf Ausstellungen oder Messen zur Präsentation
von insbesondere graphischen Informationen auf vornehmlich
flexiblen Informationsträgern wie Papier, Pappe, Kunststofffolien,
Gewebe- bzw. Stoffbahnen etc. in großen Stückzahlen
Verwendung. Dabei dienen sie oftmals gleichzeitig als Raumteiler.
Im Stand der Technik fehlt es nicht an Vorschlägen, wie derartige
Präsentationssysteme auszubilden sind. So offenbart die
gattungsbildende EP 0 231 447 A1 ein Präsentationssystem mit
einem flexiblen Präsentationsabschnitt, der zwischen einer
oberen und einer unteren rohrförmigen Stange befestigt ist,
die jeweils aus einer Mehrzahl von unterschiedlich ausgebildeten,
mittels eines Kabels verbundenen Abschnitten besteht. Die
Stangen sind im aufgebauten Zustand des Präsentationssystems
durch mehrere rechtwinklig an den Stangen angreifende, elastisch
gebogene Elemente gegeneinander verspannt, wodurch eine
Vorspannung auf den Präsentationsabschnitt aufbracht wird und
dieser eine ebene Form annimmt. Die untere Stange ist im aufgebauten
Zustand des Präsentationssystems zu beiden Seiten jeweils
an einem Fuß mittig befestigt. Der auf dem Boden im
rechten Winkel zur unteren Stange aufliegende Fuß ist endseitig
mit einem Ende einer Teleskopstange verbunden, die sich
vom Fuß senkrecht nach oben erstreckt und ebenfalls rechtwinklig
zur unteren Stange verläuft. Das andere Ende der Teleskopstange
hat einen Befestigungsabschnitt für das jeweilige
äußere elastisch gebogene Element.
Obgleich es bei diesem Stand der Technik möglich ist, den jeweiligen
Lichtverhältnissen entsprechend den Präsentationsabschnitt
durch Verstellen der Länge der Teleskopstangen zu kippen,
bedingt u.a. diese Verstellmöglichkeit einen relativ komplizierten
Aufbau des Präsentationssystems. Darüber hinaus besteht
die Gefahr, daß der Präsentationsabschnitt bei Ausbildung
aus einem empfindlichen Material wie Papier unter zu
starker Vorspannung reißt.
Aus der DE 89 07 326 U1 ist eine Vorrichtung zur Präsentation
von Gardinen, Stores, Vertikaljalousetten, Rollos oder dergleichen
bekannt, die mindestens zwei Rahmengestelle aufweist.
Jedes Rahmengestell besteht aus zwei parallel zueinander verlaufenden,
sich senkrecht erstreckenden Seitenabschnitten,
einem die Seitenabschnitte verbindenden Fußabschnitt und einem
zwischen den Seitenabschnitten vorgesehenen oberen Verbindungsabschnitt,
der parallel zu dem Fußabschnitt oder unter
einem Winkel geneigt zu den Seitenabschnitten angeordnet ist.
Die Rahmengestelle sind oben und unten mittels Distanzelementen
verbunden und relativ zueinander verschwenkbar.
Zwar kann diese Vorrichtung infolge der schwenkbaren Verbindung
zwischen den Rahmengestellen in unterschiedlicher Anordnung
der Rahmengestelle zueinander aufgestellt werden. Ein
Nachteil dieses Stands der Technik ist jedoch darin zu sehen,
daß diese Vorrichtung hinsichtlich der Größe der an den Rahmengestellen
präsentierten Gegenstände nicht ausreichend flexibel
ist.
Ferner offenbart die DE 90 01 742 U1 eine Displaytafel-Anordnung
mit mindestens zwei Rahmen, die beide an ihren Seiten
parallel zueinander verlaufende Schenkel aufweisen, welche
oben und unten durch jeweils ein Querglied verbunden sind. Ein
Schenkel eines Rahmens ist an einem Schenkel des benachbarten
Rahmens mittels zweier höhenbeabstandeter Schwenkverbindungen
angeschlossen, die jeweils eine Zahnradpaarung aufweisen.
Auch diese Displaytafel-Anordnung ist hinsichtlich der Größe
der einzelnen Rahmen wenig flexibel. Darüber hinaus ist insbesondere
die Ausbildung der Schwenkverbindungen verhältnismäßig
aufwendig.
Aus der DE 30 26 305 A1 ist weiterhin eine Trennwand bekannt,
die aus Tragpfosten und Trennwandelementen zusammengesetzt
ist. Die Trennwandelemente haben eine starre Trennplatte, die
von einem Rahmen umgeben ist. Der Rahmen ist aus vier ein U-Profil
aufweisenden Holmenden gebildet, deren aufeinanderstoßende
Enden mittels Verbindungsstücken aneinander befestigt
sind. Diese Verbindungsstücke sind dabei als Winkelstücke ausgebildet,
deren Schenkel in die Holmenden hineinragen und mit
diesen einerseits verspannt und andererseits verklemmt sind.
An den Verbindungsstücken der Trennwandelemente sind Haken angeformt,
mittels deren die Trennwandelemente in an den Tragpfosten
angebrachten Ösen eingehängt werden können.
Zwar hat die Trennwand gemäß diesem Stand der Technik einen
stabilen Aufbau. Jedoch eignet sie sich aufgrund des Gewichts
und der vorgegebenen Größe ihrer Elemente sowie ihrer relativ
aufwendigen Montage nur bedingt für den flexiblen Einsatz auf
insbesondere Messen. Hinsichtlich der Größe und des Gewichts
Entsprechendes gilt schließlich für die in der DE 85 28 710 U1
offenbarte Wand, die aus mehreren mittels Kupplungselementen
lösbar miteinander gekuppelten Wandelementen besteht.
Weitere ähnliche Vorrichtungen sind aus den Druckschriften FR
2 587 606 A2, US 5 791 391, DE 38 01 772 C2, DE 88 15 358 U1,
DE 91 03 993 U1 und DE 31 20 656 C1 bekannt.
Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik gemäß der
EP 0 231 447 A1 die Aufgabe zugrunde, ein einfach ausgebildetes
Präsentationssystem zu schaffen, das möglichst flexibel
ist und sich leicht und sicher auf- und abbauen läßt.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte bzw. zweckmäßige Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 16.
Erfindungsgemäß sind bei einem Präsentationssystem mit
mindestens einem Paar Pfosten, einem unteren und einem oberen Querelement, die dem Paar
Pfosten zugeordnet sind, mindestens einem Fußelement, das mit einem der Pfosten
verbunden ist, und einem sich zwischen den Pfosten und den zugeordneten Querelementen
erstreckenden, flexiblen Präsentationsabschnitt, der
mit seinem oberen Ende an dem oberen Querelement befestigt
ist,
die Pfosten und die Querelemente rahmenartig lösbar miteinander
verbunden, wobei am unteren Ende des Präsentationsabschnitts
ein stabförmiges Spannelement befestigt ist, dessen
Enden in Längserstreckungsrichtung der Pfosten relativ zu den
Pfosten verschiebbar angeordnet und senkrecht zu den Pfosten
formschlüssig an den Pfosten festgelegt sind.
Im Ergebnis wird ein optisch ansprechendes, einfach ausgebildetes
Präsentationssystem geschaffen, daß aufgrund der lösbaren
Verbindung zwischen den Pfosten und den Querelementen
leicht und sicher auf- und abgebaut werden kann, wobei kaum
die Gefahr besteht, daß der Präsentationsabschnitt beim Auf- bzw.
Abbau des Präsentationssystems beschädigt wird, weil sich
der Präsentationsabschnitt infolge der entlang der Pfosten
verschiebbaren Anordnung der Spannelementenden nicht unter
Vorspannung befinden muß, wenn der unabhängig vom Präsentationsabschnitt
tragende Rahmen aus Pfosten und Querelementen
montiert bzw. demontiert wird. Im aufgebauten Zustand des Präsentationssystems
spannt das entlang der Pfosten verschiebbare
Spannelement schon infolge seines Eigengewichts den Präsentationsabschnitt,
so daß sich eine glatte, optisch ansprechende
Präsentationsfläche ergibt. Dabei verhindert die formschlüssige
Festlegung der Spannelementenden an den Pfosten in zu den
Pfosten senkrechter Richtung, daß das untere Ende des Präsentationsabschnitts
infolge von z.B. Zugluft hin- und herpendelt
und der Präsentationsabschnitt dabei möglicherweise beschädigt
wird. Eine große Flexibilität des erfindungsgemäßen Präsentationssystems
folgt nicht allein daraus, daß das Präsentationssystem
aufgrund der lösbaren Verbindung zwischen den Pfosten
und den Querelementen derart zusammengelegt werden kann, daß
es im abgebauten Zustand kompakte Abmaße aufweist und somit
leicht an verschiedene Aufbauorte transportiert werden kann.
Vielmehr gestattet die entlang der Pfosten verschiebbare Anordnung
des Spannelements auch eine den jeweiligen Erfordernissen
entsprechende Verlängerung bzw. Verkürzung des Präsentationsabschnitts,
die darüber hinaus im verbundenen Zustand
der Pfosten und Querelemente erfolgen kann, d.h. ohne daß das
gesamte Präsentationssystem dazu abgebaut werden müßte.
Nach der Lehre des Patentanspruchs 2 besteht jeder Pfosten aus
mindestens einem Rohrelement mit kreisringförmigem Querschnitt.
Somit haben die Pfosten nicht nur ein ansprechendes
Äußeres, sondern weisen auch ein geringes Gewicht auf, was im
Hinblick auf einen einfachen Transport des Präsentationssystems
von Vorteil ist. Darüber hinaus kann durch Variieren
der Anzahl der Rohrelemente die Länge der Pfosten und somit
die Höhe des Präsentationssystems den jeweiligen Erfordernissen
entsprechend leicht geändert werden, so daß sich insbesondere
im Zusammenspiel mit der verschiebbaren Anordnung des
Spannelements eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten ergibt.
Der Patentanspruch 3 sieht vor, daß das Spannelement einen am
Präsentationsabschnitt befestigten, vorzugsweise massiven
Grundkörper aufweist. Hier kann über das Eigengewicht des
Grundkörpers in Abhängigkeit vom jeweiligen Material des Präsentationsabschnitts
für eine definierte Vorspannung des Präsentationsabschnitts
gesorgt werden, um insbesondere der Gefahr
des Reißens des Präsentationsabschnitts zu begegnen.
Gemäß dem Patentanspruch 4 ist an den Enden des Grundkörpers
des Spannelements jeweils ein Rohrsegment mit kreisringsegmentförmigem
Querschnitt befestigt, welches das jeweilige Ende
des Spannelements ausbildet, was u.a. hinsichtlich der Gestehungskosten
als günstig zu bewerten ist, weil Standardteile,
d.h. beispielsweise Abschnitte bzw. Segmente genormter Rohre
verwendet werden können, die leicht am Markt erhältlich sind.
Nach der Lehre des Patentanspruchs 5 ist der Innendurchmesser
der Rohrsegmente des Spannelements geringfügig größer als der
Außendurchmesser der Rohrelemente der Pfosten, wobei die Mittelachsen
der Rohrsegmente in einer gemeinsamen Ebene parallel
zueinander verlaufen, mit den Mittelachsen einander gegenüberliegender
Rohrelemente im wesentlichen zusammenfallen und
senkrecht zur Mittelachse des Grundkörpers des Spannelements
stehen. Somit wird die in vertikaler Richtung des Präsentationssystems
verschiebbare Anordnung und die in horizontaler
Richtung formschlüssige Festlegung des Spannelements an den
Pfosten auf konstruktiv einfache Weise gewährleistet.
Wenn das Spannelement in Längserstreckungsrichtung der Pfosten
mit den Pfosten in Reibeingriff steht, so daß das Spannelement
nur unter Aufbringung einer vorbestimmten Kraft relativ zu den
Pfosten verschiebbar ist, wie im Patentanspruch 6 angegeben,
kann vorteilhaft über das Eigengewicht des Spannelements hinaus
eine Vorspannung auf den Präsentationsabschnitt aufgebracht
werden, so daß auch an windigen Aufbauorten für eine im
wesentlichen glatte, nicht ausbeulende Präsentationsfläche gesorgt
ist.
Der Patentanspruch 7 sieht vor, daß die Rohrsegmente des
Spannelements innenumfangsseitig jeweils mit einer elastischen
Auskleidung, vorzugsweise einem Filzabschnitt versehen sind,
um den Reibeingriff mit den Pfosten zu bewirken. Hierbei handelt
es sich nicht nur um eine einfache Maßnahme, um den Reibeingriff
zu bewirken. Vielmehr können beispielsweise Filzabschnitte
an den Rohrsegmenten des Spannelements vorteilhaft
auch nachträglich vorgesehen bzw. bei Verschleiß infolge wiederholten
Auf- und Abbaus des Präsentationssystems einfach
ausgetauscht werden.
Gemäß dem Patentanspruch 8 sind mindestens ein, vorzugsweise
zwei Systemverbinder vorgesehen, um benachbarte Pfosten zweier
Paare von Pfosten unter Kraftschluß zu verbinden, wobei bei
zwei Systemverbindern einer am unteren Ende der benachbarten
Pfosten und einer am oberen Ende der benachbarten Pfosten angeordnet
ist. Das Vorsehen von Systemverbindern bewirkt an
sich schon eine weitere Erhöhung der Flexibilität des Präsentationssystems,
weil Breite und Anordnung des Präsentationssystems
durch Verbinden unabhängiger, jeweils aus einem Pfostenpaar,
einem unteren und einem oberen Querelement sowie aus
einem Präsentationsabschnitt mit zugeordnetem Spannelement bestehender
Einheiten den jeweiligen Erfordernissen entsprechend
angepaßt werden können. Dabei ist eine Erhöhung der Stabilität
des Präsentationssystems möglich, indem die Einheiten so angeordnet
werden, daß sie einen Winkel kleiner 180° einschließen.
Wenn benachbarte Pfosten unabhängiger Einheiten oben und unten
mittels Systemverbindern unter Kraftschluß verbunden werden,
können die benachbarten Pfosten zudem leicht in eine optisch
ansprechende und stabile parallele Ausrichtung gebracht werden.
Der Patentanspruch 9 sieht vor, daß das Rohrelement bezüglich
einer senkrecht zu seiner Mittelachse verlaufenden Ebene symmetrisch
ausgebildet ist und endseitig jeweils einen Innengewindeabschnitt
aufweist. Dies hat zum einen den Vorteil, daß
das Rohrelement einfach herstellbar ist. Zum anderen ist eine
ungerichtete Montage des Rohrelements möglich, was den Aufbau
des Präsentationssystems erleichtert.
Nach der Lehre des Patentanspruchs 10 sind die aneinandergrenzenden
Rohrelemente eines Pfostens mittels eines Verbindungselements
übergangslos verbunden, wobei das Verbindungselement
einen Außengewindeabschnitt aufweist, der in die benachbarten
Innengewindeabschnitte der entsprechenden Rohrelemente eingeschraubt
ist. Durch die übergangslose Verbindung der Rohrelemente
ist ein problemloses Verschieben des Spannelements entlang
der gesamten Länge der Pfosten möglich. Darüber hinaus
gestattet ein derartiges Verbindungselement eine einfache und
sichere Montage bzw. den Erfordernissen entsprechende Verlängerung
/ Verkürzung der Pfosten mit geringem Arbeitsaufwand
und insbesondere ohne die Notwendigkeit der Verwendung spezieller
Werkzeuge.
Wenn das Verbindungselement einen Zentrierabschnitt aufweist,
der sich an den Außengewindeabschnitt anschließt und dessen
Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des
Außengewindeabschnitts, wie im Patentanspruch 11 angegeben,
wird die Montage weiter vereinfacht, da das Verbindungselement
nicht erst bezüglich des entsprechenden Rohrelements winkelpositioniert
werden muß, damit der Außengewindeabschnitt des
Verbindungselements mit dem Innengewindeabschnitt des Rohrelements
in Schraubeingriff treten kann.
Gemäß dem Patentanspruch 12 hat das Verbindungselement einen
Innengewindeabschnitt für die Befestigung des Fußelements oder
des Systemverbinders am entsprechenden Pfosten. Dies verringert
deshalb die Gesamtgestehungskosten des Präsentationssystems,
weil nur wenige verschiedene Teile benötigt werden,
d.h. hier das gleiche Verbindungselement nicht nur zum Verbinden
der Rohrelemente, sondern auch zum Anschluß weiterer
Teile, nämlich des Fußelements bzw. des Systemverbinders verwendet
werden kann. Darüber hinaus verringert dies die Gefahr,
daß Fehler durch Verwendung falscher Teile beim Aufbau des
Präsentationssystem gemacht werden.
Der Patentanspruch 13 sieht vor, daß das untere und das obere
Querelement jeweils einen Hohlprofilabschnitt aufweisen, an
dessen Enden jeweils ein Rohrabschnitt mit kreisringförmigem
Querschnitt befestigt ist, wobei die Mittelachsen der Rohrabschnitte
in einer gemeinsamen Ebene parallel zueinander verlaufen
und senkrecht zur Mittelachse des Hohlprofilabschnitts
stehen. Die Querelemente weisen somit bei ausreichender Stabilität
nicht nur ein vorteilhaft geringes Gewicht auf, sondern
sind auch kostengünstig und einfach herstellbar, weil Standardteile,
d.h. genormte Profile bzw. Rohre verwendet werden
können, die leicht am Markt erhältlich sind. Ferner ist durch
die symmetrische Ausbildung der Querelemente eine ungerichtete
Montage möglich (keine linke oder rechte bzw. obere oder untere
Seite des Querelements), was die Montage des Präsentationssystems
vereinfacht.
Die Patentansprüche 14 und 15 geben vorteilhafte Gestaltungen
an, welche u.a. der lösbaren rahmenartigen Verbindung der
Querelemente mit den Pfosten dienen. So ist gemäß dem Patentanspruch
14 vorgesehen, daß das Fußelement oder der Systemverbinder
mittels eines Schraubenteils mit dem jeweiligen Rohrabschnitt
des entsprechenden Querelements kraftschlüssig verspannt
ist, wobei sich das Schraubenteil mit dem Innengewindeabschnitt
des Verbindungselements in Schraubeingriff befindet,
welches seinerseits mit seinem Außengewindeabschnitt in den
Innengewindeabschnitt des nächstgelegenen Rohrelements des
entsprechenden Pfostens eingeschraubt ist und in den jeweiligen
Rohrabschnitt des entsprechenden Querelements vorsteht.
Auf im Vergleich zum Stand der Technik gemäß beispielsweise
der DE 90 01 742 U1 konstruktiv einfache Weise wird durch
diese Merkmale auch gewährleistet, daß keine unbeabsichtigte
Relativdrehung zwischen Fußelement bzw. Systemverbinder einerseits
und dem entsprechenden Pfosten andererseits auftreten
kann, was zur Standsicherheit des Präsentationssystems beiträgt.
Gemäß dem Patentanspruch 15 ist das obere Querelement
an einer oberen, freien Ecke des Präsentationssystems mit dem
nächstgelegenen Rohrelement des entsprechenden Pfostens mittels
eines Stopfens verbunden, der mit einem Schulterabschnitt
auf dem jeweiligen Rohrabschnitt des oberen Querelements aufliegt,
diesen mit einem Absatz eng durchgreift und mit seinem
Ende, dessen Außendurchmesser geringfügig kleiner ist als der
Innendurchmesser des Innengewindeabschnitts des Rohrelements,
in das nächstgelegene Rohrelement eingesteckt ist. Somit ist
es zum Verbinden des oberen Querelements mit einem äußeren
Pfosten lediglich notwendig, einen einfach ausgebildeten Stopfen
in den Rohrabschnitt des oberen Querelements und das entsprechende
Rohrelement einzustecken, wozu keinerlei Werkzeug
benötigt wird.
Schließlich ist gemäß dem Patentanspruch 16 der vorzugsweise
rechteckige Präsentationsabschnitt an diametralen Enden mit
jeweils einer Schlaufe versehen, wobei die eine Schlaufe der
Aufnahme des oberen Querelements und die andere Schlaufe der
Aufnahme des Spannelements dient. Die Ausbildung der Schlaufen
ist auf einfache Weise durch beispielsweise Nähen oder Kleben
des umgeschlagenen Präsentationsabschnitts möglich. Zudem tragen
Schlaufen auch zur Vereinfachung der Montage des Präsentationssystems
bei, da das obere Querelement bzw. das Spannelement
lediglich in die zugeordnete Schlaufe eingesteckt werden
muß.
Im folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigen:
Die Fig. 1 eine Vorderansicht eines Präsentationssystems
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 2 eine Draufsicht auf das Präsentationssystem
gemäß Fig. 1, die Fig. 3 eine Schnittansicht des Präsentationssystems
gemäß Fig. 1, wobei der Schnitt entlang der Linie A-A in Fig.
2 verläuft, die Fig. 4 eine Vorderansicht eines Präsentationssystems
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung in abgebrochener
Darstellung, die Fig. 5 eine Draufsicht auf das Präsentationssystem
gemäß Fig. 4 in abgebrochener Darstellung, die Fig. 6 eine Schnittansicht des Präsentationssystems
gemäß Fig. 4 in abgebrochener Darstellung, wobei der Schnitt
entlang der Linie B-B in Fig. 5 verläuft, die Fig. 7 eine Vorderansicht eines Präsentationssystems
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung in abgebrochener
Darstellung, die Fig. 8 eine Draufsicht auf das Präsentationssystem
gemäß Fig. 7 in abgebrochener Darstellung, die Fig. 9 eine Schnittansicht des Präsentationssystems
gemäß Fig. 7 in abgebrochener Darstellung, wobei der Schnitt
entlang der Linie C-C in Fig. 8 verläuft, die Fig. 10 eine Vorderansicht eines Pfostens des erfindungsgemäßen
Präsentationssystems, die Fig. 11 eine Schnittansicht des Pfostens gemäß Fig.
10, die Fig. 12 bis 29 Vorderansichten bzw. Draufsichten von
Einzelteilen des erfindungsgemäßen Präsentationssystems und die Fig. 30 bis 35 Aufbauvarianten des erfindungsgemäßen
Präsentationssystems in schematischer Darstellung.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Präsentationssystem 10 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel im aufgebauten Zustand dargestellt.
Das Präsentationssystem 10 hat ein Paar Pfosten 12, ein unteres
Querelement 14 und ein oberes Querelement 16, die dem Paar
Pfosten 12 zugeordnet sind, zwei Fußelemente 18, die jeweils
mit einem der Pfosten 12 verbunden sind, und einen sich zwischen
den Pfosten 12 und den zugeordneten Querelementen 14, 16
erstreckenden, flexiblen Präsentationsabschnitt 20, der mit
seinem oberen Ende 22 an dem oberen Querelement 16 befestigt
ist. Wie im folgenden noch näher beschrieben werden wird, sind
die Pfosten 12 und die Querelemente 14, 16 rahmenartig lösbar
miteinander verbunden. Ferner ist am unteren Ende 24 des Präsentationsabschnitts
20 ein stabförmiges Spannelement 26 befestigt,
dessen Enden 28 in Längserstreckungsrichtung der Pfosten
12 relativ zu den Pfosten 12 verschiebbar angeordnet und
senkrecht zu den Pfosten 12 formschlüssig an den Pfosten 12
festgelegt sind, worauf unten noch näher eingegangen werden
wird.
Jeder der Pfosten 12 weist mindestens ein Rohrelement 30 aus
vorzugsweise Aluminium oder einer Aluminiumlegierung auf, welches
einen kreisringförmigen Querschnitt hat. In Fig. 12 ist
das Rohrelement 30 in einer Draufsicht dargestellt. Das an
seinen Kanten entgratete Rohrelement 30 besitzt vorzugsweise
eine eloxierte Oberfläche und ist bezüglich einer senkrecht zu
seiner Mittelachse 32 verlaufenden Ebene symmetrisch ausgebildet,
so daß es einfach hergestellt werden kann und eine ungerichtete
Montage möglich ist. An jedem Ende weist das Rohrelement
30 einen im Verhältnis zur Gesamtlänge des Rohrelements
30 kurzen Innengewindeabschnitt 34 auf (in Fig. 12 gestrichelt
dargestellt), der der Verbindung aneinandergrenzender Rohrelemente
30 bzw. der Anbringung weiterer Teile dient. Besteht ein
Pfosten 12 aus einer Mehrzahl von Rohrelementen 30, d.h. mindestens
zwei Rohrelementen 30, wie dies in den Fig. 10 und 11
dargestellt ist, befinden sich die aneinandergrenzenden Rohrelemente
30 mit ihren Stirnflächen in flächiger Anlage und
sind mittels eines Verbindungselements 36, das in Fig. 13 in
einer Draufsicht gezeigt ist und vorzugsweise aus einem Kunststoff
wie Polyamid besteht, übergangslos verbunden. Dazu hat
das Verbindungselement 36 einen Außengewindeabschnitt 38, der,
wie die Fig. 10 und 11 veranschaulichen, in die benachbarten
Innengewindeabschnitte 34 der entsprechenden Rohrelemente 30
eingeschraubt ist. An den Außengewindeabschnitt 38 schließt
sich ein zylindrischer Zentrierabschnitt 40 an, dessen Außendurchmesser
kleiner ist als der Außendurchmesser des Außengewindeabschnitts
38. Schließlich hat das Verbindungselement 36
noch einen sich über die gesamte Länge des Verbindungselements
36 erstreckenden Innengewindeabschnitt 42 (in Fig. 13 gestrichelt
dargestellt), der der Befestigung des Fußelements 18
oder eines Systemverbinders 44 am entsprechenden Pfosten 12
dient, wie noch beschrieben werden wird. In diesem Zusammenhang
ist anzumerken, daß die Fig. 17 in einer Draufsicht eine
Variante 36' des Verbindungselements 36 mit Außengewindeabschnitt
38', Zentrierabschnitt 40' und Innengewindeabschnitt
42' (gestrichelt dargestellt) zeigt, die vornehmlich am oberen
Ende 46 solcher Pfosten 12 Verwendung findet, die mit einem
weiteren Pfosten 12 mittels des Systemverbinders 44' verbunden
sind (vergl. insbesondere Fig. 6 oben rechts), und welche sich
von dem Verbindungselement 36 lediglich dahingehend unterscheidet,
daß der Außengewindeabschnitt 38' kürzer ist, so daß
das Verbindungselement 36' bei Zusammenbau des Präsentationssystems
10 schneller in den Innengewindeabschnitt 34 des entsprechenden
Rohrelements 30 des Pfostens 12 eingeschraubt werden
kann, d.h. nicht so tief eingeschraubt werden muß.
In den Fig. 22 und 23 ist das untere Querelement 14 in einer
Vorderansicht bzw. einer Draufsicht dargestellt. Das vorzugsweise
aus Stahl bestehende und auf seiner Außenfläche pulverbeschichtete
untere Querelement 14 hat einen Hohlprofilabschnitt
48 mit rechteckigem Außenquerschnitt, an dessen entsprechend
ausgesparten Enden 50 jeweils ein Rohrabschnitt 52
mit kreisringförmigem Querschnitt bündig befestigt, beispielsweise
angelötet oder angeschweißt ist, wobei die Mittelachsen
54 der Rohrabschnitte 52 in einer gemeinsamen Ebene parallel
zueinander verlaufen und senkrecht zur Mittelachse 56 des
Hohlprofilabschnitts 48 stehen, so daß das untere Querelement
14 bezüglich einer zu der Mittelachse 56 des Hohlprofilabschnitts
48 senkrechten Ebene symmetrisch ausgebildet ist. Der
Innendurchmesser der Rohrabschnitte 52 ist geringfügig größer
als der Außendurchmesser des Außengewindeabschnitts 38 des
Verbindungselements 36.
Auch das in den Fig. 14 und 15 in einer Draufsicht bzw. einer
Vorderansicht gezeigte, vorzugsweise aus Stahl bestehende und
eine pulverbeschichtete Außenfläche aufweisende obere Querelement
16 hat einen Hohlprofilabschnitt 58, der allerdings einen
kreisringförmigen Querschnitt besitzt. An den entsprechend
ausgesparten Enden 60 des Hohlprofilabschnitts 58 ist jeweils
ein Rohrabschnitt 62 mit kreisringförmigem Querschnitt befestigt,
der auf jeder Seite in Richtung seiner Mittelachse 64
geringfügig über den Hohlprofilabschnitt 58 vorsteht. Die Mittelachsen
64 der vorzugsweise an dem Hohlprofilabschnitt 58
angeschweißten oder angelöteten Rohrabschnitte 62 verlaufen in
einer gemeinsamen Ebene parallel zueinander und stehen senkrecht
zur Mittelachse 66 des Hohlprofilabschnitts 58, so daß
das obere Querelement 16 bezüglich einer zur Mittelachse 66
des Hohlprofilabschnitts 58 senkrechten Ebene symmetrisch ausgebildet
ist. Der Innendurchmesser der Rohrabschnitte 62 ist
geringfügig größer als der Außendurchmesser des Außengewindeabschnitts
38' des Verbindungselements 36'.
Im folgenden wird die lösbare, rahmenartige Verbindung der
Pfosten 12 mit dem unteren Querelement 14 und dem oberen Querelement
16 näher beschrieben.
Wie insbesondere die Fig. 1 bis 3 zeigen, ist das obere Querelement
16 an einer oberen, freien Ecke 68 des Präsentationssystems
10, d.h. in den Fig. 1 bis 3 zu beiden Seiten, mit dem
jeweils nächstgelegenen Rohrelement 30 des entsprechenden Pfostens
12 mittels eines Stopfens 70 verbunden, der in Fig. 16
in einer Draufsicht näher dargestellt ist. Der vorzugsweise
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehende, eine
pulverbeschichtete Oberfläche aufweisende Stopfen 70 hat einen
zylindrischen Schulterabschnitt 72, an den sich ein zylindrischer
Absatz 74 kleineren Durchmessers anschließt, welcher
seinerseits über eine 45°-Schräge in ein angefastes, zylindrisches
Ende 76 noch kleineren Durchmessers übergeht, in das
ausgehend von seiner Stirnseite auch aus Gewichtsgründen eine
Sackbohrung 78 (in Fig. 16 gestrichelt dargestellt) eingebracht
sein kann. Wie insbesondere die Fig. 3 zeigt, entspricht
der Außendurchmesser des in Richtung der Mittelachse
80 des Stopfens 70 relativ kurzen Schulterabschnitts 72 im wesentlichen
dem Außendurchmesser des Rohrabschnitts 62 des oberen
Querelements 16, während der Außendurchmesser des Absatzes
74 geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Rohrabschnitts
62 ist. Der Absatz 74 ist in Richtung der Mittelachse
80 des Stopfens 70 etwas kürzer als der Rohrabschnitt 62. Der
Außendurchmesser des Endes 76 des Stopfens 70, das länger als
dessen Absatz 74 ist, ist schließlich geringfügig kleiner als
der Innendurchmesser des Innengewindeabschnitts 34 des Rohrelements
30. Im Ergebnis liegt im montierten Zustand des Präsentationssystems
10 der Schulterabschnitt 72 des Stopfens 70
flächig auf dem jeweiligen Rohrabschnitt 62 des oberen Querelements
16 auf, während der Stopfen 70 mit seinem Absatz 74
den seinerseits flächig auf dem nächstgelegenen Rohrelement 30
aufliegenden Rohrabschnitt 62 eng durchgreift und mit seinem
Ende 76 in das nächstgelegene Rohrelement 30 eingesteckt ist,
so daß die Mittelachse 80 des Stopfens 70 mit der Mittelachse
32 des nächstgelegenen Rohrelements 30 zusammenfällt. In den
Figuren 1 und 3 sind das nächstgelegene Rohrelement 30, der
Rohrabschnitt 62 des oberen Querelements 16 und der Stopfen 70
lediglich der besseren Übersichtlichkeit halber in Richtung
der Mittelachse 32 des Rohrelements 30 leicht beabstandet dargestellt.
Gemäß insbesondere den Fig. 1 und 3 ist das untere Querelement
14 im Bereich einer unteren, freien Ecke 82 des Präsentationssystems
10, d.h. in den Fig. 1 und 3 zu beiden Seiten, an den
jeweiligen unteren Enden 84 der entsprechenden Pfosten 12 unter
Zuhilfenahme des Fußelements 18 befestigt. Dazu hat das in
den Fig. 24 und 25 in einer Draufsicht bzw. einer Vorderansicht
dargestellte, vorzugsweise aus Stahlblech bestehende und
eine pulverbeschichtete Oberfläche aufweisende Fußelement 18
mittig eine schräg angesenkte Durchgangsbohrung 86 (in Fig. 25
gestrichelt dargestellt) zur Aufnahme eines Schraubenteils 88
(beispielsweise einer Senkschraube), welches einen entsprechend
abgeschrägten Kopf 90 mit vorzugsweise einem Innensechskant
und einen sich daran anschließenden Außengewindeabschnitt
92 für den Schraubeingriff mit dem Innengewindeabschnitt 42
des Verbindungselements 36 aufweist. Mittels des Schraubenteils
88 ist das langgestreckte, mit verrundeten Enden versehene
Fußelement 18 mit dem jeweiligen Rohrabschnitt 52 des unteren
Querelements 14 kraftschlüssig verspannt, wobei sich das
Schraubenteil 88 mit dem Innengewindeabschnitt 42 des Verbindungselements
36 in Schraubeingriff befindet, welches seinerseits
mit seinem Außengewindeabschnitt 38 in den Innengewindeabschnitt
34 des nächstgelegenen Rohrelements 30 des entsprechenden
Pfostens 12 eingeschraubt ist und in den jeweiligen
Rohrabschnitt 52 des unteren Querelements 14 vorsteht. Mit anderen
Worten gesagt wird durch den beschriebenen Schraubeingriff
der Rohrabschnitt 52 des unteren Querelements 14 an seinen
Stirnflächen zwischen dem Fußelement 18 und dem Rohrelement
30 eingeklemmt, wobei die Mittelachsen 32, 54 des Rohrelements
30 bzw. des Rohrabschnitts 52 zusammenfallen, weil
der Rohrabschnitt 52 über den Außengewindeabschnitt 38 des
Verbindungselements 36 zentriert wird. Es ist ersichtlich, daß
auf diese Weise das Fußelement 18 in einer bestimmten Winkellage
bezüglich des unteren Querelements 14 festgelegt werden
kann. In den Figuren 1 und 3 sind das nächstgelegene Rohrelement
30, der Rohrabschnitt 52 des unteren Querelements 14 und
das Fußelement 18 lediglich der besseren Übersichtlichkeit
halber in Richtung der Mittelachse 32 des Rohrelements 30
leicht beabstandet dargestellt, tatsächlich liegen diese Teile
jedoch aneinander an.
An dem so aus den Pfosten 12 und dem unteren Querelement 14
sowie dem oberen Querelement 16 zusammengesetzten Rahmen ist
der vorzugsweise rechteckige, aus einem nachgiebigen Material,
wie einem natürlichen oder synthetischen Gewebe, einer Folie,
Papier etc., bestehende Präsentationsabschnitt 20 derart befestigt,
daß das obere Ende 22 des Präsentationsabschnitts 20
den Hohlprofilabschnitt 58 des oberen Querelements 16 umschlingt
bzw. das obere Ende 22 des Präsentationsabschnitts 20
als Schlaufe ausgebildet ist, in die das obere Querelement 16
eingesteckt ist. Das dem oberen Ende 22 diametral gegenüberliegende
untere Ende 24 des Präsentationsabschnitts 20 ist
entsprechend als Schlaufe ausgebildet, in die das Spannelement
26 eingesteckt ist. In den Fig. 1 und 3 sind Nähte 94 zur Ausbildung
der Schlaufen gestrichelt dargestellt. Die Schlaufen
können jedoch auch durch Verkleben des jeweiligen Endes 22, 24
des Präsentationsabschnitts 20 bzw. durch anderweitiges Verbinden
ausgebildet werden, was auch nach Montage des oben beschriebenen
Rahmens erfolgen kann.
Die Fig. 20 und 21 zeigen das Spannelement 26 in einer Draufsicht
bzw. einer Vorderansicht. Das vorzugsweise aus Stahl bestehende
und eine pulverbeschichtete Oberfläche aufweisende
Spannelement 26 hat einen am unteren Ende 24 des Präsentationsabschnitts
20 wie oben beschrieben befestigten, vorzugsweise
massiven Grundkörper 96 mit einem runden Querschnitt. An
den entsprechend ausgesparten Enden 98 des Grundkörpers 96 ist
jeweils ein Rohrsegment mit einem kreisringsegmentförmigen
Querschnitt und einem Segmentwinkel kleiner 180° befestigt,
welches auf jeder Seite in Richtung seiner Mittelachse 100 geringfügig
über den Grundkörper 96 vorsteht und das jeweilige
Ende 28 des Spannelements 26 ausbildet. Die Mittelachsen 100
der vorzugsweise an dem Grundkörper 96 angeschweißten oder angelöteten
Rohrsegmente 28 verlaufen in einer gemeinsamen Ebene
parallel zueinander und stehen senkrecht zur Mittelachse 102
des Grundkörpers 96. Das Spannelement 26 ist somit bezüglich
einer zur Mittelachse 102 des Grundkörpers 96 senkrechten
Ebene symmetrisch ausgebildet. Der Innendurchmesser der Rohrsegmente
28 des Spannelements 26 ist geringfügig größer als
der Außendurchmesser der Rohrelemente 30 der Pfosten 12, wobei
im montierten Zustand des Spannelements 26 die Mittelachsen
100 der Rohrsegmente 28 mit den Mittelachsen 32 einander gegenüberliegender
Rohrelemente 30 des Paars von Pfosten 12 im
wesentlichen zusammenfallen, so daß das Spannelement 26 senkrecht
zu den Pfosten 12 formschlüssig an den Pfosten 12 festgelegt,
in Richtung der Pfosten 12 jedoch verschiebbar angeordnet
ist. Im Ergebnis wird der Präsentationsabschnitt 20
durch das Eigengewicht des an den Pfosten 12 geführten Spannelements
26 gespannt.
Darüber hinaus kann das Spannelement 26 in Längserstreckungsrichtung
der Pfosten 12 mit den Pfosten 12 zusätzlich in Reibeingriff
stehen, so daß das Spannelement 26 nur unter Aufbringung
einer vorbestimmten Kraft relativ zu den Pfosten 12 verschiebbar
ist. Dazu können die Rohrsegmente 28 des Spannelements
26 innenumfangsseitig jeweils mit einer elastischen Auskleidung
(nicht dargestellt), vorzugsweise einem Filzabschnitt,
versehen sein, die den Reibeingriff mit den Pfosten
12 bewirkt.
In den Fig. 4 bis 6 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des
Präsentationssystems 10 im aufgebauten Zustand dargestellt,
wobei dem unter Bezugnahme auf insbesondere die Fig. 1 bis 3
beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Teile
mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind und im folgenden
nicht nochmals beschrieben werden. Das zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
darin, daß mehrere Paare von Pfosten 12 mit jeweils zugeordneten
Querelementen 14, 16, Präsentationsabschnitt 20 und Spannelement
26 zur Vergrößerung der Präsentationsfläche miteinander
verbunden sind. In den Fig. 4 bis 6 sind der Übersichtlichkeit
halber lediglich ein Ende des Präsentationssystems 10
und die erste Verbindung von zwei Paaren von Pfosten 12 dargestellt;
weitere Paare von Pfosten 12 können entsprechend angeschlossen
werden. Zur kraftschlüssigen Verbindung von benachbarten
Pfosten 12 zweier Paare von Pfosten 12 sind im dargestellten
Ausführungsbeispiel jeweils zwei Systemverbinder 44,
44' vorgesehen, von denen einer 44 am unteren Ende 84 der benachbarten
Pfosten 12 und einer 44' am oberen Ende 46 der benachbarten
Pfosten 12 angeordnet ist. Die Fig. 28 und 29 sowie
18 und 19 zeigen die Systemverbinder 44, 44' in einer Draufsicht
bzw. einer Vorderansicht. Die sich lediglich in ihren
Außenabmessungen unterscheidenden Systemverbinder 44, 44' bestehen
vorzugsweise aus einem Stahlblech mit pulverbeschichteter
Oberfläche und weisen in symmetrischer Anordnung jeweils
zwei schräg angesenkte Durchgangsbohrungen 104, 104' (in den
Fig. 29 und 19 gestrichelt dargestellt) zur Aufnahme von
Schraubenteilen 88 auf. Die Anbindung der Systemverbinder 44,
44' an die entsprechenden Pfosten 12 erfolgt analog der oben
beschriebenen Anbindung der Fußelemente 18, d.h. unter einem
Schraubeingriff der sich durch die Durchgangsbohrungen 104,
104' hindurch erstreckenden Schraubenteile 88 mit in den
nächstgelegenen Rohrelementen 30 eingeschraubten Verbindungselementen
36, 36' werden die Rohrabschnitte 52, 62 der entsprechenden
Querelemente 14, 16 an ihren Stirnflächen zwischen
dem jeweiligen Systemverbinder 44, 44' und dem jeweiligen
Rohrelement 30 eingeklemmt. Dadurch können benachbarte Pfosten
12 in exakt paralleler Ausrichtung zueinander zuverlässig verbunden
werden, wobei es ebenfalls möglich ist, benachbarte
untere Querelemente 14 bzw. obere Querelemente 16 in vorbestimmter
Winkellage zueinander zu fixieren. Anzumerken ist in
diesem Zusammenhang noch, daß die unteren Systemverbinder 44
wie die Fußelemente 18 auf der Standfläche des Präsentationssystems
10 bzw. dem Boden aufliegen.
In den Fig. 7 bis 9 ist ein drittes Ausführungsbeispiel des
Präsentationssystems 10 im aufgebauten Zustand dargestellt,
wobei den unter Bezugnahme auf insbesondere die Fig. 1 bis 6
beschriebenen Ausführungsbeispielen entsprechende Teile mit
den gleichen Bezugszeichen versehen sind und nachfolgend nicht
nochmals beschrieben werden. Das dritte Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel darin,
daß an den freien, unteren Ecken 82 des Präsentationssystems
10 ein anderes Fußelement 18' vorgesehen ist, welches in den
Fig. 26 und 27 in einer Draufsicht bzw. einer Vorderansicht
dargestellt ist. Das vorzugsweise aus einem Stahlblech mit
pulverbeschichteter Oberfläche bestehende Fußelement 18' hat
eine in der Draufsicht kreisrunde Form und ist entsprechend
dem Fußelement 18 mittig mit einer Durchgangsbohrung 86' (in
Fig. 27 gestrichelt dargestellt) zur Aufnahme des Schraubenteils
88 versehen. Die Befestigung des Fußelements 18' am
äußeren Pfosten 12 erfolgt analog der oben beschriebenen Befestigung
des Fußelements 18 und wird deshalb nicht nochmals
erläutert. Dieses eine geringere Momentenstütze bietende Fußelement
18' wird insbesondere dann eingesetzt, wenn mehrere
Paare von Pfosten 12 mit jeweils zugeordneten Querelementen
14, 16, Präsentationsabschnitt 20 und Spannelement 26 miteinander
verbunden werden und die Standstabilität des Präsentationssystems
10 dadurch erzielt wird, das benachbarte Querelemente
14, 16 von mindestens zwei Paaren von Pfosten 12 in
der Draufsicht einen Winkel von deutlich kleiner 180° einschließen.
Die Fig. 30 bis 35 zeigen in einer prinzipiellen Darstellung
schließlich Anordnungs- bzw. Aufbauvarianten des Präsentationssystems
10, welches jeweils mindestens eine aus einem
Paar von Pfosten 12, einem unteren Querelement 14, einem oberen
Querelement 16, einem Präsentationsabschnitt 20 und einem
Spannelement 26 bestehende Einheit E aufweist. Dabei sind mehrere
Einheiten E wie oben beschrieben mittels Systemverbindern
44 bzw. 44' verbunden, wobei das Präsentationssystem 10 je
nach Aufstellungsvariante endseitig Fußelemente 18 bzw. 18'
aufweist (offene Aufstellungsvarianten gemäß den Fig. 32, 34
und 35) bzw. die Systemverbinder 44 als Fußelemente dienen
(geschlossene Aufstellungsvarianten gemäß den Fig. 30, 31 und
33). Die große Flexibilität des Präsentationssystems 10 ist
ersichtlich, wobei die Größe der Präsentationsfläche zusätzlich
durch Verlängerung / -kürzung der Präsentationsabschnitte
20 (Änderung der Höhe der Pfosten 12 durch Hinzufügen / Wegnehmen
von Rohrelementen 30 bzw. verschiebbare Anbindung der
Spannelemente 26 an den Pfosten 12) den jeweiligen Erfordernissen
entsprechend leicht angepaßt werden kann.
Es wird ein Präsentationssystem mit mindestens einem Paar Pfosten,
einem unteren und einem oberen Querelement, die dem Paar
Pfosten zugeordnet sind, mindestens einem Fußelement, das mit
einem der Pfosten verbunden ist, und einem sich zwischen den
Pfosten und den zugeordneten Querelementen erstreckenden, flexiblen
Präsentationsabschnitt offenbart, der mit seinem oberen
Ende an dem oberen Querelement befestigt ist. Erfindungsgemäß
sind die Pfosten und die Querelemente rahmenartig lösbar miteinander
verbunden, wobei am unteren Ende des Präsentationsabschnitts
ein stabförmiges Spannelement befestigt ist, dessen
Enden in Längserstreckungsrichtung der Pfosten relativ zu den
Pfosten verschiebbar angeordnet und senkrecht zu den Pfosten
formschlüssig an den Pfosten festgelegt sind. Im Ergebnis wird
ein einfach ausgebildetes Präsentationssystem geschaffen, welches
sehr flexibel ist und sich leicht und sicher auf- und abbauen
läßt.
Bezugszeichenliste
- 10
- Präsentationssystem
- 12
- Pfosten
- 14
- unteres Querelement
- 16
- oberes Querelement
- 18, 18'
- Fußelement
- 20
- Präsentationsabschnitt
- 22
- oberes Ende
- 24
- unteres Ende
- 26
- Spannelement
- 28
- Ende
- 30
- Rohrelement
- 32
- Mittelachse
- 34
- Innengewindeabschnitt
- 36, 36'
- Verbindungselement
- 38, 38'
- Außengewindeabschnitt
- 40, 40'
- Zentrierabschnitt
- 42, 42'
- Innengewindeabschnitt
- 44, 44'
- Systemverbinder
- 46
- oberes Ende
- 48
- Hohlprofilabschnitt
- 50
- Ende
- 52
- Rohrabschnitt
- 54
- Mittelachse
- 56
- Mittelachse
- 58
- Hohlprofilabschnitt
- 60
- Ende
- 62
- Rohrabschnitt
- 64
- Mittelachse
- 66
- Mittelachse
- 68
- Ecke
- 70
- Stopfen
- 72
- Schulterabschnitt
- 74
- Absatz
- 76
- Ende
- 78
- Sackbohrung
- 80
- Mittelachse
- 82
- Ecke
- 84
- unteres Ende
- 86
- Durchgangsbohrung
- 88
- Schraubenteil
- 90
- Kopf
- 92
- Außengewindeabschnitt
- 94
- Naht
- 96
- Grundkörper
- 98
- Ende
- 100
- Mittelachse
- 102
- Mittelachse
- 104, 104'
- Durchgangsbohrung
- E
- Einheit