EP0238953A2 - Messerkopf für rotierende Schneideinrichtungen - Google Patents

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    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/16Details
    • B02C18/18Knives; Mountings thereof
    • B02C18/20Sickle-shaped knives

Abstract

Bei einem Messerkopf für rotierende Schneideinrichtungen sind eine Mehrzahl jeweils paarweise diametral einander gegenüberliegende Messerblätter (2, 3) vorgesehen, wobei zwischen den Messerblätterpaaren Haltescheiben (4) verdrehfest auf eine Antriebswelle (1) aufgesetzt sind. Die Messerblätter (2, 3) sind zur Einstellung des Radius ihres Umlaufkreises an den Haltescheiben (4) verstellbar gehalten. Jedes Messerblatt (2, 3) weist einen ersten rechtwinklig vom Messerfuß (6) abstehenden Bolzen (5) auf, welcher als Schwenklager zwischen den Messerblättern (2,3) und der zugeordneten Haltescheibe (4) dient. Ein zweiter Bolzen (7) ist mit radialem Abstand vom ersten Bolzen (5) auf einem Kreisbogenbereich bezüglich des ersten Bolzens (5) verstellbar befestigbar. Die Befestigung des zweiten Bolzens (7) erfolgt kraft- und formschlüssig. An der Rückseite eines Fortsatzes (21) des Messerfußes (6) sind stegförmige Rippen (11) vorgesehen, in welche an der Oberfläche des Bolzens (7) ausgebildete, stegförmige Rippen (12) eingreifen können. Der Bolzen (7) wird in diesem gegenseitigen Eingriff der Rippen (11, 12) durch eine Befestigungsschraube (14) am Messerblatt (2, 3) gehalten, wobei diese Befestigungsschraube (14) durch ein Langloch (13) des Messerblattes (2, 3) hindurchgeführt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Messerkopf für rotierende Schneideinrichtungen, bestehend aus einer Mehrzahl jeweils paarweise diametral oder in Achsrichtung versetzt einander gegenüberliegenden Messerblättern und zwischen den Messerblätterpaaren angeordneten und verdrehfest auf eine Antriebswelle aufsetzbaren Haltescheiben, wobei zur Einstellung des Radius des Umlaufkreises der Messerblätter jedem Messerblatt ein erster, rechtwinklig vom Messerfuß abstehender Bolzen als Schwenklager zwischen Messerblatt und Haltescheibe zugeordnet ist und ein zweiter Bolzen mit Abstand vom ersten Bolzen in eine Langlochöffnung am Messerblatt eingreift.
  • Solche Schneideinrichtungen werden z.B. in einem Fleischkutter eingesetzt. Diese Fleischkutter weisen eine ringförmige Kutterschüssel auf, die einen Nutzinhalt von ca. 30 bis 750 Liter haben. Diese Kutterschüsseln bestehen aus einer horizontal liegenden, ringförmigen, geteilten Schüssel, die sich um den Mittelpunkt horizontal dreht. In den Mittelpunkt des Ringquerschnittes reicht eine feststehende Messerwelle, auf die ein oder mehrere Paare von Messerblättern aufgespannt sind, die mit bis zu 6.000 Umdrehungen pro Minute rotieren. Die ringförmige Kutterschüssel dreht sich mit ihrem Hinhalt durch den Bereich der rotierenden Messerblätter. Die Kutterschüssel wird mit ungekühltem bis gefrorenem Fleisch sowie zum Teil mit Scherbeneis und Eisschnee gefüllt.
  • Die Messerblätter haben neben Stoßbeanspruchung beim Schneidvorgang und neben Schwingungsproblemen auch in der Befestigung den enormen Fliehkräften standzuhalten. Bei den meisten bekannten Ausführungen werden die Messerblätter durch ein Verspannen von Haltescheiben zusammengepreßt, so daß eine Verrutschsicherung fehlt, was zu schweren, bekenklichen Mängeln bezüglich der Sicherheit führt.
  • Bei bekannten Ausführungen dieser Art sind wohl Verstellmöglichkeiten vorgesehen, um z.B. nach einem Schleifen eines Messerblattes ein Nachstellen durchzuführen, um wiederum auf den der Kutterschüssel entsprechenden Umlaufkreis bei der Rotation des Messerkopfes zu kommen. Wenn diese Einstellarbeiten aber ein großes Sicherheitsrisiko darstellen und ein Verstellvorgang durch entsprechende Anzugskraft einer Schraube vorgenommen werden muß, dann kann diese Einstellung nur von qualifizierten, zuverlässigen Fachkräften ausgeführt werden. Vielfach muß bei diesen bekannten Ausführungen zur sicheren Befestigung ein umfangsgeschlossener Messerfuß vorgesehen werden, so daß nur jeweils ein Messerblatt in einer Ebene plaziert werden kann, was zu einer Unwucht und Schwingungsproblemen führt. Dabei ist auch als nachteilig zu werten, daß im Neuzustand das Messerfußende unzulässig weit auf der gegenüberliegenden Seite über die Messerwelle vorsteht.
  • Bei bekannten Ausführungen (AT-B- 286 810, DE-A- 26 53 335) bedarf es zur Halterung eines Messerblätterpaares jeweils zweier Scheiben, nämlich einer Haltescheibe und einer an der gegenüberliegenden Seite der Messer anliegenden Verstell- oder Druckscheibe. Es ist dabei von besonderer Bedeutung, daß jeweils nur eine dieser Scheiben, nämlich die Haltescheibe, verdrehfest auf einer Antriebswelle aufsetzbar ist, wobei die die Verstellung der Messer hervorrufende zweite Scheibe lediglich durch Reibung auf den Messerblättern aufliegt, so daß erst nach dem Verspannen des gesamten Messerkopfes oder zumindest durch jeweiliges Andrehen von Schrauben eine Klemmwirkung erzielt wird. Die Messer werden dadurch nur durch Oberflächenreibung in ihrer Schwenklage gehalten, so daß es also durchaus möglich wäre, bei einer auch nur geringfügigen Lockerung der Schrauben die Messer selbsttätig zu verstellen. Es ist zu beachten, daß sich solche Messerköpfe mit einer beachtlichen Drehzahl bewegen und daß daher enorme Fliehkräfte auftreten.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen Messerkopf der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem eine einfache, jedoch absolut sichere Feststell- und Verschwenkmöglichkeit der Messerblätter gegeben ist.
  • Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß der zweite Bolzen in einem auf einen Kreisbogenbereich bezüglich des ersten Bolzens verlaufenden Langloch verstellbar sowie kraft- und formschlüssig am Messerblatt gehalten ist und an jeder Haltescheibe für jedes Messerblatt wenigstens jeweils zwei auf den Abstand der beiden Bolzen abstimmte Bohrungen zum Einsetzen der beiden vom Messerblatt in die gleiche Richtung abstehenden Bolzen vorgesehen sind.
  • Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird eine absolut sichere Verstellmöglichkeit von zwei in der gleichen Ebene liegenden Messerblättern geschaffen. Es ist dadurch auch eine einfache Montage und Demontage von Messerblättern beispielsweise zum Auswechseln von Messerblättern oder für Reinigungszwecke möglich, da die beiden jeweils an den Messerblättern fixierten Bolzen immer wieder in den gleichen Positionen gegenüber den Haltescheiben eingesetzt werden können, so daß nicht jedes Mal aufwendige Einstellarbeiten erforderlich sind.
  • Es ist als sehr wesentlich anzusehen, daß der zweite Bolzen eben auf einem Kreisbogenbereich bezüglich des ersten Bolzens verstellbar ist, daß also dieses Langloch, in welches der zweite Bolzen eingreift, auf einem Kreisbogen liegt, dessen Mittelpunkt die Achse des ersten Bolzens darstellt. Eine solche Möglichkeit wäre bei den bekannten Ausführungen gar nicht denkbar, da dann eine Verstellung unmöglich ist.
  • Besonders wesentlich ist, daß die Kräfte durch eine formschlüssige Verbindung zwischen Messerblatt und Haltescheiben über den zweiten Bolzen übertragen werden. Die kraftschlüssige Verbindung dient praktisch nur dazu, diesen Bolzen unverlierbar an dem Messerblatt zu halten. Durch die formschlüssige Verbindung zwischen dem Bolzen und dem Messerblatt bzw. durch den in eine Bohrung in der Haltescheibe eingreifenden Bolzen ergibt sich eine sichere Halterung des Messerblattes an den Haltescheiben, ohne daß die Gefahr eines Lösens bei großen Fliehkräften auftreten könnte. Auch bei noch so festem Anziehen einer Schraube kann ein Lösen vorkommen. Wenn hingegen dieser Bolzen formschlüssig gehalten wird bzw. eingreift, besteht gar keine Möglichkeit, daß sich das Messerblatt ungewollt um die Achse des ersten Bolzens verdrehen kann.
  • Dies ist aber eben nur möglich, wenn gemäß der vorliegenden Erfindung die beiden Bolzen eines jeden Messerblattes in die gleiche Richtung abstehen und daher jeweils nur einseitig in Bohrungen einer Haltescheibe eingreifen. Es bedarf also keiner zusätzlicher Verstell- oder Druckscheiben usw. Außerdem ist nach dem Zusammensetzen des gesamten Messerkopfes eine ungewollte Verstellung der Messerblätter gar nicht mehr möglich.
  • Wenn nach einem Schleifen eines Messerblattes eine Verstellung der Schneidkreislinie notwendig ist, kann dies in einfacher Weise erfolgen, da der Bolzen lediglich in eine neue, wiederum formschlüssig mit dem Messerblatt verbundene Lage gebracht und dort wiederum kraftschlüssig gehalten wird. Der Abstand zwischen der Schneidkreislinie und der Oberfläche der Kutterschüssel beträgt in der Regel ca. 1 bis 3 mm.
  • Da es bisher keine absolut sichere Feststellmöglichkeit verstellbarer Messerblätter gibt, durfte praktisch die Außenschneide bei diesen Messerblättern nicht nachgeschliffen werden, was zur Folge hatte, daß statt eines Schneidvorganges in diesem Bereich nur noch ein Quetschen erfolgte, so daß auch nicht entsprechend hochwertige Ware in der Kutterschüssel erzeugt werden konnte. Bedingt duch eine stets geschärfte Außenschneide und durch einen stets geringen Abstand zur Wandung der Kutterschüssel sind wesentlich kürzere Schneidzeiten notwendig bei verbesserter Qualität des Schneidgutes. Insgesamt zeichnet sich der erfindungsgemäße Messerkopf durch gute Einstellbarekeit der Messerblätter und duch absolute Messerverstellsicherung aus.
  • Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
  • Es zeigen:
    • Fig. l einen Schnitt durch eine Antriebswelle eines Messerkopfes, wobei ein Paar von Messerblättern in der ganz eingeschwenkten Stellung dargestellt sind;
    • Fig. 2 die gleiche Darstellung, wobei jedoch die Messerblätter in der ganz ausgeschwenkten Stellung gezeigt sind;
    • Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 2;
    • Fig. 4 eine Seitenansicht einer Haltescheibe;
    • Fig. 5 eine Schrägsicht des die Verstellsicherung bewirkenden Bolzens;
    • Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 1, gegenüber 1 vergrößert dargestellt;
    • Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer Haltescheibe;
    • Fig. 8 und 9 eine Ausführungsform eines zweiten Bolzens mit dem dazu korrespondierend ausgebildeten Messerfuß.
  • Der Übersichtlichkeit halber ist die Kutterschüssel in den Zeichnungen nicht dargestellt. Dies auch deswegen, weil der erfindungsgemäße Messerkopf nicht nur bei Kutterschüsseln in der fleischverarbeitenden Industrie einsetzbar ist, sondern auch für jede andere Art von Schneideinrichtungen, bei denen Messerblätter verstellbar und absolut sicher fixiert angeordnet werden sollen.
  • Der erfindungsgemäße Messerkopf besteht im wesentlichen aus einer Antriebswelle 1, einer Mehrzahl jeweils paarweise diametral einander gegenüberliegnden Messerblättern 2 und 3 sowie je zwischen zwei Paaren von Messerblättern 2, 3 angeordneten Haltescheiben 4. An jedem Messerblatt 2, 3 ist jeweils ein erster Bolzen 5 als Schwenklager zwischen Messerblatt 2, 3 und Haltescheibe 4 vorgesehen. Dieser Bolzen 5 steht rechtwinklig vom Messerfuß 6 ab. Ein zweiter Bolzen 7 ist mit radialem Abstand vom ersten Bolzen 5 auf einem Kreisbogenbereich bezüglich des ersten Bolzens 5 verstellbar am Messerfuß 6 angeordnet und kann an diesem kraft- und formschlüssig festgelegt werden. An jeder Haltescheibe 4 sind für jedes Messerblatt 2, 3 wenigstens zwei Bohrungen 8, 9 zur Aufnahme der beiden vom Messerblatt 2, 3 in gleicher Richtung abstehenden Bolzen 5, 7 vorgesehen.
  • An der die abstehenden Bolzen 5, 7 aufweisenden Oberfläche 10 der Messerblätter 2, 3 sind im Verstellbereich des Bolzens 7 quer zur Verschwenkrichtung stegförmige oder keilförmige Rippen 11 vorgesehen, in welche korrespondierende Rippen 12 an der zugeordneten Oberfläche des Bolzens 7 eingreifen. Durch die gegenseitige formschlüssige Verbindung zwischen dem Messerfuß 6 und dem Bolzen 7 und durch den in die Haltescheibe 4 eingreifenden Bolzen 7 ist eine absolute Verstellsicherheit gegeben, so daß auch bei Einwirken von Erschütterungen oder großen Fliehkräften die Messerblätter 3 nicht gelöst werden können. Die Rippen 11, 12 bilden eine Art von Verzahnung, die die gesamten Fliehkräfte übernehmen kann und somit die sichere Halterung der Messerblätter 2, 3 gewährleistet. Es bedarf daher lediglich der kraftschlüssigen Halterung des Bolzens 7 am Messerblatt, damit dieser Bolzen 7 beim Auseinanderbau des Messerkopfes bzw. bei einem notwendigen Schleifvorgang und beim späteren Wiedereinbau nicht verloren geht. Hier kann in einfacher Weise ein Verschraubung vorgesehen werden, da diese Schraubverbindung keinerlei besondere Kräfte übertragen muß.
  • Zu diesem Zweck ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel im Verstellbereich des zweiten Bolzens 7 an dem Messerblatt 2, 3 ein kreisbogenförmig verlaufendes Langloch 12 vorgesehen, welches entsprechend dem Radius zum Bolzen 5 bogenförmig verläuft. Dadurch ist gewährleistet, daß in jeder Einstellung des Bolzens 7 bezogen auf die Länge des Langloches 13 der Abstand zwischen dem Bolzen 5 und dem Bolzen 7 immer gleich groß ist, so daß ein einwandfreies Passen zu den Bohrungen in der Haltescheibe 4 gegeben ist. Eine Befestigungsschraube 14 durchdringt das Langloch 13 und ist in eine mittige Gewindebohrung 15 dieses zweiten Bolzens 7 eindrehbar. Es ist daraus ersichtlich, daß diese Befestigungsschraube 14 lediglich die Funktion übernimmt, den Bolzen 7 in der gegenseitigen Verriegelung der Rippen 11, 12 zu halten.
  • Das Langloch weist an seiner dem angesetzten Bolzen 7 abgewandten Seite abgefaste Kanten 16 auf, so daß in diesem Bereich des Langloches 13 der Senkkopf 17 der Befestigungsschraube 14 aufgenommen werden kann. Es kann dadurch gleich die nächstfolgende Haltescheibe 4 wiederum an der gegenüberliegenden Oberfläche 18 des Messerblattes 3 anliegen.
  • In einfachster Fertigung verlaufen diese Rippen 11, 12 parallel zueinander ausgerichtet, so daß in jeder Verdrehstellung stets ein ordnungsgemäßer Eingriff zwischen den einander gegenüberliegenden Rippen 11, 12, möglich ist. Weiters verlaufen diese Rippen 11 an den Messerblättern 2, 3 annähernd quer zur Längserstreckung des Langloches 13, also auch quer zur einwirkenden Fliehkraft.
  • Vorstehend wurde von stegförmigen Rippen 11 bzw. 12 gesprochen. Es können hier selbstverständlich alle Querschnittsformen einer Verzahnung zwischen den einander zugewandten Oberflächen des Messerfußes 6 und des Bolzens 7 eingesetzt werden. So kann diese Verzahnung neben einem zinnenartigen Querschnitt auch steförmige Teile mit anderem Querschnitt vorsehen. Wie z.B. den Fig. 8 und 9 entnommen werden kann - es wurden hie die gleichen Bezugsziffern für gleiche Teile eingesetzt - könnte diese Verzahnung auch sägezahnförmig ausgebildet sein.
  • Um eine größere Eingriffsfläche zwischen dem Bolzen 7 und der entsprechenden, verzahnten Oberfläche 10 des Messerblattes 2 bzw. 3 zu erzielen, weist der zweite Bolzen 7 an seinem verzahnten Ende einen gegenüber dem freien Ende vergrößerten Bund 19 auf, wobei auch in der Haltescheibe 4 entsprechend abgesetzt eine korrespondierende Bohrung 20 größeren Durchmessers vorgesehen ist.
  • Im Rahmen der Erfindung wäre es auch möglich, anstelle der Schraubverbindung zwischen den Messerblättern 2, 3 und dem zweiten Bolzen 7 einen Permanentmagneten vorzusehen, der den Bolzen 7 in dem verzahnten Eingriff mit dem Messerblatt festhält. Eine solche Konstruktion wäre deshalb möglich, weil ja die eigentliche Verbindung, welche die Verstellkräfte (Fliehkräfte, Erschütterungen, usw.) aufnehmen muß, von dem gegenseitigen Verzahnungseingriff bewerkstelligt wird.
  • Der Messerfuß 6 eines jeden Messerblattes 2, 3 weist zwei mit Abstand voneinander angeordnete, frei auskragende Fortsätze 21, 22 auf, wobei der erste Bolzen 5 am einen Fortsatz 21 und der zweite Bolzen 7 am anderen Fortsatz 22 angeordnet bzw. ausgebildet sind. Dadurch haben die Bolzen 5 und 7 einen relativ großen Abstand voneinander, so daß auch eine zusätzliche Sicherheit durch die große Hebelwirkung der beiden Befestigungspunkte gegeben ist. Diese Fortsätze 21 und 22 weisen schnabelförmige Enden 23 und 24 auf, wobei jeweils bei gleicher Schwenkstellung zweier einander diametral gegenüberliegender Messerblätter 2, 3 die Innenkonturen 25 der einen schnabelförmigen Enden 23 und die Außenkonturen 26 der anderen schnabelförmigen Enden 24 zumindest punktförmig aneinander anliegen. Diese Innenkonturen 25 und Außenkonturen 26 der schabelförmigen Enden 23 und 24 weisen also eine entsprechend gebogene Oberfläche auf, so daß in jeder Schwenkstellung der Messerblätter 2, 3 gewährleistet ist, daß die beiden schnabelförmigen Enden 23, 24 den inneren Raum zur Antriebswelle 1 hin abschließen. In der Stellung nach Fig. l, bei der die Messerblätter 2, 3 gänzlich in ihre Grundstellung eingeschwenkt sind, berühren sich die Außenkonturen 26 und die Innenkonturen 25 der einander zugeordneten schnabelförmigen Enden 23 und 24 jeweils ganzflächig.
  • Die Antriebswelle 1 ist im Querschnitt vieleckig ausgeführt, wobei in den einzelnen Haltescheiben 4 zu dieser Querschnittsform korrespondierende, mittige Ausnehmungen 27 vorgesehen sind. Es besteht daher die Möglichkeit, durch entsprechende Winkeleinstellung der Haltescheibe 4 gegenüber der Antriebswelle 1 die aufeinanderfolgenden Paare von Messerblättern 2, 3 winkelmäßig zueinander zu versetzen. Um noch weitere Verstellmöglichkeiten auch an den Haltescheiben 4 vorzusehen, sind bei einer Ausführungsform nach Fig. 7 paarweise weitere Bohrungen 8, 9 bzw. 20 vorgesehen zur Aufnahme der Bolzen 5, 7 diametral einander gegenüberliegender Messerblätter 2, 3. Es können dadurch die Messerblätter 2, 3 auch noch bezüglich der Haltescheiben 4 in verschiedenen Winkellagen verdreht eingehängt werden.
  • Anstelle der vieleckigen Ausführung der Antriebswelle und der mittigen Ausnehmung in den Haltescheiben wäre es auch möglich, die Antriebswelle zylindrisch auszubilden und eine entsprechende mittige Ausnehmung in den Haltescheiben vorzusehen, wobei dann eine Keilverbindung zwischen der Antriebswelle und den Haltescheiben vorgesehen werden könnte. Dabei wäre es auch denkbar, in den Haltescheiben mehrere Nuten auf den Umfang der mittigen Ausnehmung verteilt anzuordnen, um von dort her bereits eine Verstellmöglichkeit in verschiedene Winkellagen zu erreichen.
  • In den Fig. 1 und 2 sind die beiden Endstellungen beim Verschwenken der Messerblätter 2 und 3 dargestellt. Selbstverständlich sind auch alle Zwischenstellungen denkbar, je nach dem, wie weit die Messerblätter 2 und 3 entsprechend dem Radius einer Kutterschüssel oder einer ähnlichen Form bzw. entsprechend dem Nachschliff nachgestellt werden müssen.
  • Durch die Erfindung ist in einfacher konstruktiver Art eine absolut sichere Verbindungsart zwischen den Messerblättern 2, 3 und den danebenliegenden Haltescheiben 4 geschaffen worden, da die Kräfte durch eine formschlüssige Verbindung aufgenommen werden können. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Messerblättern 2, 3 und den Bolzen 7 ist auf einen Verlierschutz beschränkt, so daß hier ohne weiteres die geschilderten Befestigungsschrauben oder Permanentmagnete eingesetzt werden können. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird auch wesentlich besser auf eine notwendige Nachschärfung der Schneiden geachtet, so daß gerade bei einem Fleischkutter stets ein notwendiger Schneidvorgang stattfindet und nicht eine sonst meist übliche Quetschung. Gerade bei bestimmten Warensorten wurden bisher immer wieder neue Messer eingesetzt, was natürlich auch einen entsprechenden Kostenaufwand bedingt. Neben der wesentlichen Erhöhung der Sicherheit solcher Messerköpfe wird auch erreicht, daß eine stetig bessere Qualität der damit zu verarbeitenden Ware möglich wird.

Claims (9)

1. Messerkopf für rotierende Schneideinrichtungen, bestehend aus einer Mehrzahl jeweils paarweise diametral oder in Achsrichtung versetzt einander gegenüberliegenden Messerblättern und zwischen den Messerblätterpaaren angeordneten und verdrehfest auf eine Antriebswelle aufsetzbaren Haltescheiben, wobei zur Einstellung des Radius des Umlaufkreises der Messerblätter jedem Messerblatt ein erster, rechtwinklig vom Messerfuß abstehender Bolzen als Schwenklager zwischen Messerblatt und Haltescheibe zugeordnet ist und ein zweiter Bolzen mit Abstand vom ersten Bolzen in eine Langlochöffnung am Messerblatt eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bolzen (7) in einem auf einem Kreisbogenbereich bezüglich des ersten Bolzens (5) verlaufenden Langloch (13) verstellbar sowie kraft- und formschlüssig am Messerblatt gehalten ist und an jeder Haltescheibe (4) für jedes Messerblatt (2, 3) wenigstens jeweils zwei auf den Abstand der beiden Bolzen (5, 7) abgestimmte Bohrungen (8, 9) zum Einsetzen der beiden vom Messerblatt (2, 3) in die gleiche Richtung abstehenden Bolzen (5, 7) vorgesehen sind.
2. Messerkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der die abstehenden Bolzen (5, 7) aufweisenden Oberfläche (10) des Messerblattes (2, 3) im Verstellbereich des zweiten Bolzens (7) eine quer zur Verschwenkrichtung des Messerblattes (2, 3) verlaufende Verzahnung vorgesehen ist, in welche eine korrespondierende Verzahnung der zugeordneten Oberfläche des zweiten Bolzens (7) eingreift.
3. Messerkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung am Messerblatt (2, 3) von sägezahn- oder stegförmigen Rippen (11, 12) gebildet ist.
4. Messerkopf nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bolzen (7) an seinem verzahnten Ende einen gegenüber dem freien Ende vergrößerten Bund (19) aufweist und die korrespondierende Bohrung (9, 20) in der Haltescheibe (4) darauf abgestimmt zwei abgesetzte Durchmesserbereiche aufweist.
5. Messerkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Verstellbereich des zweiten Bolzens (7) an dem Messerblatt (2, 3) ein zum ersten Bolzen kreisförmig verlaufendes Langloch (13) vorgesehen ist zur Aufnahme einer das Messerblatt (2, 3) durchdringenden und in eine mittige Gewindebohrung (15) des zweiten Bolzens (7) eindrehbaren Befestigungsschraube (14).
6. Messerkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (13) an seiner dem angesetzten Bolzen (7) abgewandten Seite abgefaste Kanten (16) aufweist zur versenkten Aufnahme einer mit einem Senkkopf (17) ausgebildeten Befestigungsschraube (14).
7. Messerkopf nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle die Verzahnung bildenden sägezahn- oder stegförmigen Rippen (11, 12) parallel zueinander verlaufen.
8. Messerkopf nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bolzen (7) mittels eines Permanentmagnets im verzahnten Eingriff mit den Messerplatten (2, 3) gehalten ist.
9. Messerkopf nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Haltescheibe (4) paarweise weitere Bohrungen (8, 9, 20) vorgesehen sind zur Aufnahme der Bolzen (5, 7) von diametral einander gegenüberliegenden Messerblättern (2, 3) in verschiedenen Winkellagen bezogen auf die Haltescheibe (4). (Fig. 7).
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