EP0165484B1 - Sicherheitsschliesszylinder mit Drehkörperzuhaltungen - Google Patents

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EP0165484B1
EP0165484B1 EP19850106125 EP85106125A EP0165484B1 EP 0165484 B1 EP0165484 B1 EP 0165484B1 EP 19850106125 EP19850106125 EP 19850106125 EP 85106125 A EP85106125 A EP 85106125A EP 0165484 B1 EP0165484 B1 EP 0165484B1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
tumblers
key
cylinder
tumbler
cylinder lock
Prior art date
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Expired
Application number
EP19850106125
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English (en)
French (fr)
Other versions
EP0165484A2 (de
EP0165484A3 (en
Inventor
Paul Lipschütz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEIMAN
Original Assignee
Neiman SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Neiman SA filed Critical Neiman SA
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Publication of EP0165484A3 publication Critical patent/EP0165484A3/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/006Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for rack- or pinion-like keys

Definitions

  • the invention relates to a security lock cylinder with tumblers actuated by a key, the tumblers each comprising a part in the form of a cylindrical pinion which interacts with a toothed rack part cut into the key.
  • a device of the type mentioned is known from the prior art (FR-A1478981).
  • the locking part is locked by rotatable levers. These levers are turned by pinions, which in turn are turned by the teeth on the key. In this way, the forward movement of the key causes the gears to rotate and the levers above them to rotate.
  • each tumbler comprises a thread that interacts with an internal thread of the cylinder core.
  • the invention offers the further advantage that, due to the four tumblers used, the number of possible coding combinations is significantly higher than in the prior art (two gearwheels).
  • Each tumbler includes a thread that engages an internal thread of the cylinder core. During the rotation, each tumbler is thus also shifted, so that the unlocking takes place when all tumblers have moved into the interior of the cylinder core.
  • the locking cylinder includes tumblers 3, 3 ', 3 ", 3"', of which part 1 is provided with a thread and part 2 has the shape of a pinion.
  • Leaf springs 4 and 5 ensure the angular indexing of the tumblers.
  • a key 6 inserted into the key channel 6 'of the cylinder core 5 comprises toothed areas 9, 10, 11, 12 which form as many toothed racks for interaction with a tumbler 3 or 3' or 3 "or 3 '".
  • the distance 7 between the racks 9 and 10 and the distance 8 between the racks 11 and 12 are such that each rack only acts on the adjacent tumbler.
  • the depth of insertion of the key into the key channel 6 ' determines for each rack a number of teeth which interact with the corresponding tumbler, as a result of which a single angular position is specified for each tumbler after the key has been inserted.
  • each tumbler interacts with a thread of its seat in the cylinder core 15 so that the rotation thus communicated is translated into a displacement and the tumbler.
  • the locking cylinder just described is particularly simple, robust and economical because the number of parts used is greatly reduced.
  • the tumblers 3, 3 ', 3 ", 3'" can all be of the same drawing or of the same shape.

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsschließzylinder mit von einem Schlüssel betätigten Zuhaltungen, wobei die Zuhaltungen jeweils einen Teil in Form eines zylindrischen Ritzels umfassen, der mit einem in den Schlüssel eingeschnittenen Zahnstangenteil zusammenwirkt.
  • Herkömmliche Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen weisen den Nachteil auf, daß die Zuhaltungen (Stifte) mit Hilfe von Spezialwerkzeugen verschoben werden können und so die Möglichkeit besteht, daß der Schließzylinder durch Nachbilden der Kombination oder durch Rütteln der Zuhaltungen durch Unbefugte geöffnet werden kann.
  • Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus dem Stand der Technik bekannt (FR-A1478981). Bei diesem bekannten Sicherheitsschloß erfolgt die Zuhaltung des Verschlußteiles durch drehbare Hebel. Diese Hebel werden durch Ritzel gedreht, die ihrerseits durch die Zähne auf dem Schlüssel gedreht werden. Auf diese Weise bewirkt die Vorwärtsbewegung des Schlüssels eine Drehung der Zahnräder und darüber eine Drehung der Hebel.
  • Dieser aus dem Stand der Technik bekannte Aufbau weist verhältnismäßig viele Bauteile auf, was dazu führt, daß ein unerwünschtes Spiel zwischen dem Schlüssel und den Hebeln auftritt.
  • Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einem Sicherheitsschließzylinder der vorbekannten Art den mechanischen Aufbau einfacher zu gestalten und dessen Spiel zu verringern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Zuhaltung ein Gewinde umfaßt, das mit einem Innengewinde des Zylinderkerns zusammenwirkt.
  • Durch diese Lösung kann auf das aus dem Stand der Technik bekannte Zwischenstück (Zahnrad) verzichtet werden, weil die vom Schlüssel betätigten Zuhaltungen direkt ein Öffnen bzw. Schließen des Zylinders bewirken. Aufgrund dieser engen Kopplung zwischen Schlüssel und Zylinder kann kein nennenswertes Spiel auftreten.
  • Darüber hinaus bietet die Erfindung den weiteren Vorteil, daß aufgrund der verwendeten vier Zuhaltungen die Anzahl der möglichen Codierkombinationen im Vergleich zum Stand der Technik (zwei Zahnräder) wesentlich höher ist.
  • Das vollständige Einführen des Schlüssels verleiht somit jeder Zuhaltung eine bestimmte Winkelstellung, die unter der Voraussetzung, daß der benutzte Schlüssel dem Schließkobe entspricht, das Entriegeln dieses Schließzylinders bewirkt.
  • Jede Zuhaltung umfaßt ein Gewinde, das mit einem Innengewinde des Zylinderkerns in Eingriff gelangt. Bei der Drehung wird somit jede Zuhaltung außerdem verschoben, so daß die Entriegelung dann erfolgt ist, wenn alle Zuhaltungen ins Innere des Zylinderkerns eingezogen sind.
  • Die Erfindung wird gut verständlich beim Lesen der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigeheftete Zeichnung, in der:
    • Fig. 1 die schematische Ansicht in Perspektive einer Zuhaltung des Schließzylinders nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ;
    • Fig. 2 ist eine Schemaansicht des Zylinderkerns, in den der Schlüssel eingeführt ist, und
    • Fig. 3 ist eine Schemaansicht des Schließzylinders im Querschnitt.
  • Der Schließzylinder umfaßt Zuhaltungen, 3, 3', 3", 3"', von denen ein Teil 1 mit einem Gewinde versehen ist und ein Teil 2 die Form eines Ritzels hat. Blattfedern 4 und 5 gewährleisten das winkelige Fortschalten der Zuhaltungen. Ein in den Schlüsselkanal 6' des Zylinderkerns 5 eingeführter Schlüssel 6 umfaßt gezahnte Bereiche 9, 10, 11, 12, die ebenso viele Zahnstangen zum Zusammenwirken mit jeweils einer Zuhaltung 3 bzw. 3' bzw. 3" bzw. 3'" bilden. Der Abstand 7 zwischen den Zahnstangen 9 und 10 und der Abstand 8 zwischen den Zahnstangen 11 und 12 sind so beschaffen, daß jede Zahnstange nur auf die ihr benachbarte Zuhaltung wirkt.
  • Die Einstecktiefe des Schlüssels in den Schlüsselkanal 6' bestimmt für jede Zahnstange eine Anzahl Zähne, die mit der entsprechenden Zuhaltung zusammenwirken, wodurch für jede Zuhaltung nach Einführung des Schlüssels eine einzige Winkelstellung vorgegeben ist.
  • Der Gewindeteil 1 einer jeden Zuhaltung wirkt mit einem Gewinde ihres Sitzes im Zylinderkern 15 so zusammen, daß die dadurch mitgeteilte Drehung in eine Verschiebund der Zuhaltung übersetzt wird.
  • In der Winkelstellung des Zylinderkerns 15 in bezug auf das Zylindergehäuse 13, die das Verriegeln (Fig. 3) ermöglicht, sind die Sitze.der Zuhaltungen 3, 3', 3", 3'" im Zylinderkern 15 durch Sackbohrungen 14 im Zylindergehäuse 13 verlängert, in denen mindestens bestimmte Zuhaltungen in Verriegelungsstellung sitzen. Die Verschiebung der Zuhaltungen 3, 3', 3", 3"', die durch das Einführen des Schlüssels 6 in den Schlüsselkanal 6' bewirkt wird, bringt alle Zuhaltungen in den Zylinderkern 15 zurück, der auf diese Weise entriegelt wird. Die Kodierung des Schlosses wird durch die Anfangsstellung der Zuhaltungen bei der Montage erhalten.
  • Es ist zu erkennen, daß der soeben beschriebene Schließzylinder besonders einfach, robust und wirtschaftlich ist, weil die Anzahl der verwendeten Teile stark reduziert ist. Insbesondere können die Zuhaltungen 3, 3', 3", 3'" alle zeichnungsgleich bzw. formgleich sind.

Claims (3)

1. Sicherheitsschließzylinder mit von einem Schlüssel betätigten Zuhaltungen, wobei die Zuhaltungen (3, 3', 3", 3"') jeweils einen Teil in Form eines zylindrischen Ritzels (2) umfassen, der mit einem in den Schlüssel (6) eingeschnittenen Zahnstangenteil (9, 10, 11, 12) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuhaltung (3, 3', 3", 3"') ein Gewinde (1) umfaßt, das mit einem Innengewinde des Zylinderkerns (15) zusammenwirkt.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen (3, 3'; 3", 3"') durch Federn fortgeschaltet werden.
3. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichent, daß die Zuhaltungen (3, 3', 3", 3"') zeichnungsgleich sind.
EP19850106125 1984-05-22 1985-05-18 Sicherheitsschliesszylinder mit Drehkörperzuhaltungen Expired EP0165484B1 (de)

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FR8407939 1984-05-22
FR8407939A FR2564885A1 (fr) 1984-05-22 1984-05-22 Verrou de surete a organes de verrouillage rotatifs.

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Publication Number Publication Date
EP0165484A2 EP0165484A2 (de) 1985-12-27
EP0165484A3 EP0165484A3 (en) 1986-01-08
EP0165484B1 true EP0165484B1 (de) 1988-07-06

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FR2564885A1 (fr) 1985-11-29
EP0165484A2 (de) 1985-12-27
EP0165484A3 (en) 1986-01-08
DE3563640D1 (en) 1988-08-11

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