DEW0013414MA - - Google Patents

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DEW0013414MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. März 1954 Bekanntgemacht am 29. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen, insbesondere Dekorationshaltegeräten und -platten od. dgl., an einer Tragplatte, die Löcher aufweist und in einer waagerechten oder senkrechten Ebene angeordnet sein kann. Lochplatten dieser Art sind bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche nicht nur schnell und in einfacher Weise an jeder gewünschten Stelle ίο einer Lochplatte angebracht und wieder entfernt, sondern auch gegen ungewolltes Lösen gesichert werden kann, gleichgültig, ob die Lochplatte in einer senkrechten oder waagerechten Ebene verläuft.
Es sind Aufhängevorrichtungen bekannt, die aus einem Tragteil und einem Befestigungsteil bestehen, wobei letzteres aus einem oder mehreren, abgekröpften Drahtstäben besteht, die mit einem Teil ihrer freien Enden hinter der Lochplatte an dieser anliegen, während ein anderer Teil jedes Drahtes eines der Löcher der Lochplatte durchgreift. Die bisher bekannten' Aufhängevorrichtungen dieser Art können nur entweder an einer senkrecht stehenden oder an .einer waagerechten Wand festgelegt werden.
Aufhängevorrichtungen der bekannten Art, die in senkrecht stehenden Wänden angeordnet werden
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W 13414 XII147 a
sollen, bestehen entweder aus einem etwa U-förmig gebogenen l)raht, dessen beide Schenkel so gekrümmt sind, dal.i ein Teil jedes Schenkels an der einen Seite, ein anderer Teil des Schenkels auf der anderen Seite der Lochplatte zur Anlage kommt, wenn man die Vorrichtung in ein oder mehrere Löcher der Lochplatte einführt und verschwenkt, oder aus zwei oder mehreren Drahtstücken, die an einem Tragteil festgelegt sind. Die Drahtteile sind ίο mindestens einmal so abgeknickt, dal! ein Teil ihrer 1''.H(IfIi an der dem Tragteil abgewandten Seite der Lochplatte zur Anlage kommt.
Zum Anhängen von Gegenständen an einer waagerecht liegenden Lochplatte hat man ein Drahtstüek benutzt, das an einem Knde hakenförmig gebogen und am anderen Ende rechtwinklig abgewinkelt ist. Der abgewinkelte Teil liegt, wenn das Drahtstück in einer Lochplatte eingeführt ist, auf der oberen Fläche der Lochplatte auf. so Dif Aufhängevorrichtung gemäl.l der Erfindung benutzt die bekannten, aus Drahtstücken bestehenden Befestigungsvorrichtungen, deren Schenkel so abgebogen sind, dal,l die Teile parallel zueinander verlaufen und deren Verbindungsstück je ein Loch «5 der Lochplatte durchgreift. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Drahtstücke als Befestigungsmittel an einem der Festlegung von 1 )ekorationsgeräten, !Matten od. dgl. dienenden Tragteil drehbar zu lagern und Mittel vorzusehen, die ein 1111-gewolltes Verdrehen dieser Teile gegeneinander nach dem Einfassen des Befestigungsteiles in die Lochplatte verhindern. Jede drahtförmige Befestigungsvorrichtung besteht entweder aus nur einem einzigen an zwei Stellen abgewinkelten Drahtstück oder aus einem etwa U-förmigen Drahtstück, dessen Schenkel an je zwei Stellen abgewinkelt sind. Das oder die Drahtstücke werden in einer Scheibe festgelegt, die an der Tragplatte gelagert ist. Es empfiehlt sich, die Scheibe mit einem Zapfen zu versehen, der in eine Bohrung der Tragplatte eingreift und gegen Herausziehen gesichert ist. Die in der Tragplatte vorgesehene Bohrung befindet sich vorzugsweise in der Nähe desUmfangs der meist kreisseheibcnförmig ausgeführten Tragplatte. Die Tragplatte selbst weist an verschiedenen Stellen eine verschiedene Dicke auf. Sie kann beispielsweise aus einer Ilachen Scheibe bestehen, die an der der exzentrischen Bohrung gegenüberliegenden Seite mit einer Erhöhung versehen ist, deren Dicke etwa gleich der Dicke der die Befestigungsvorrichtung haltenden, gegenüber der Tragplatte drehbar gelagerten Scheibe ist. An der Tragplatte wird außerdem eine Buchse festgelegt, in die man Anschlußniiüel einsetzen und festlegenkann. Selbstverständlieh kann man Dekorationsgeräte, wie Träger, !Matten od. dgl., auch unmittelbar an der Tragplatte anordnen.
Der F.rfindungsgedanke wird an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt Kig. ι einen senkrechten Schnitt durch eine in einer waagerechten lihene liegende Lochplatte und der an dieser festzulegenden Aufhängevorrichtung während des Einfügens,
Fig. 2 die Aufhängevorrichtung in der Stellung, in der sie gegenüber der Lochplatte gegen ungewolltes Lösen gesichert ist,
Fig. 3 eine Unteransicht der Fig. 2. In der Tragplatte 1 sind Löchers vorgesehen, die, wie aus Fig. 3 hervorgeht, in untereinander parallelen Reihen gleichmäßig über die Platte verteilt sind. Die Befestigungsvorrichtung der Aufhängevorrichtung besteht hier aus einer im wesentlichen etwa U-förmigen !Drahtfigur, die aus einem Mittelteil 3 und Schenkeln 4, 5 gebildet ist. Die Schenkel sind je winkelförmig so abgeknickt, daß die mit dem Mittelteil 3 in einer Ebene liegenden Schenkel 4, 5 in einer anderen Ebene liegen als die· beiden Enden 7 jedes Schenkels. Die in verschiedenen, zueinander parallelen Ebenen liegenden zusammenhängenden Teilstücke 4, 5, 7 der Drahtfigur stehen je über ein Teilstück 6 in Verbindung. Der zweckmäßigerweise einteilige Drahtbügel 3, 4, 5, Ο, 7 ist in oder an einem scheibenförmigen Teil 8 festgelegt, der mit einem konzentrisch angeordneten Drehzapfen 9 versehen ist, welcher in einer Bobrung einer weiteren Scheibe 10 gelagert ist, die nachstehend als Tragplatte bezeichnet wird. Das Herausfallen des Drehzapfens 9 wird durch eine in eine Aussparung 12 der Tragplatte 10 eingreifende Lochscheibe 11 verhindert, die mit dem Zapfeng z. 15. durch Nietung vereinigt sein kann. OIc Tragplatte 10 kann also gegenüber dem U-förmigen Drahtkörper 3, 4, 5, 6, 7 verdreht werden. Konzentrisch zur Tragplatte 10 ist eine Buchse 13 angeordnet und mit dieser z. B. durch eine oder mehrere Schrauben verbunden. Durch Verdrehen der Schraube 14 kann ein Anschlußelement 15 in der Buchse 13 festgelegt werden.
Wenn man die Tragplatte 10 in bezug auf die Befestigungsvorrichtung 3, 4, 5, 6, 7 so verdreht, wie dies Fig. 1 zeigt, können die beiden Schenkel der Befestigungsvorrichtung in ein Paar Löcher 2 der Tragplatte 1 eingesteckt und durch Verdrehen der Tragplatte 10 gegenüber der Scheibe 8 in die Lage nach Fig. 2 gebracht werden. !Der Abstand zwischen zwei angrenzenden Löchern entspricht dem Abstand zwischen den beiden Schenkeln 7 des Teiles3. Hat man dieTragplatte 10 aus der inFig. 1 dargestellten Lage in die Lage nach den Fig. 2 und 3 gebracht, so kann die Befestigungsvorrichtung nicht mehr aus der Lochplatte 1 herausgezogen werden. Die Aufhängevorrichtung ist also gegen ungewolltes Lösen gesichert. Man kann das Verdrehen der Tragplatte 10 gegenüber der Scheibe 8 dadurch erschweren, daß man den Drehzapfen 9 der Scheibe 8 so bemißt, daß er sich nicht von selbst verdreht. Zur Erzielung einer einwandfreien Klemmung kann man die der Lochplatte zugewandte Fläche der Erhöhung der Tragplatte 10 auch leicht keilförmig gestalten. iao
Wenn man die Aufhängevorrichtung gemäß der Erfindung an einer senkrecht stehenden Lochplatte anordnen will, empfiehlt es sich, den drahtförmigcn Befestigungsbügel so in die Löcher der Lochplatte einzusetzen, daß die Endflächen der Schenke^ dem Boden zugewandt sind.
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W 13414 XII/47 a
Man kann die Befestigungsvorrichtung auch aus zwei Drahtstücken bilden, die in der Scheibe 8 festgelegt sind. Die Tragplatte kann in ihrer Form anders gestaltet sein, als es das Ausführungsbeispiel zeigt. Es genügt beispielsweise, wenn an Stelle einer flächenartigen Erhöhung zwei Stifte vorgesehen sind, deren Länge dem Abstand entspricht, der zwischen der der Lochplatte zugewandten Fläche der Tragplatte io und der entsprechenden ίο Lochplattenfläche wegen der Anordnung der Scheibe 8 vorhanden sein muß.

Claims (6)

  1. Patentansprüche·.
    i. Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen, insbesondere Dekorationsgeräten, -platten od. dgl., an einer Lochplatte, bestehend aus einem Tragteil und einem Befestigungsteil, wobei letzteres aus einem oder mehreren ab-
    ao gekröpften Drahtstäben besteht, die mit einem Teil hinter der Lochplatte an dieser anliegen, während ein anderer Teil jedes Drahtstückes eines der Löcher der Lochplatte durchdringt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtstücke (3> 4> 5> 6, 7) als Befestigungsmittel an einer
    Platte (10) als Tragteil drehbar gelagert sind und ein ungewolltes Verdrehen der Teile (3, 10) gegeneinander nach dem Einfassen des Befestigungsteiles in die Lochplatte (1) verhindernde Mittel vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtstücke (3, 4, 5, 6, 7) in einer Scheibe (8) festgelegt sind, die an der Tragplatte (10) gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (8) einen Zapfen (9) aufweist, der in eine vorzugsweise in Umfangsnähe liegende Bohrung derTragplatte(io) eingreift und gegen Herausziehen gesichert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (10) mit einer oder mehreren Erhöhungen versehen ist, deren Dicke bzw. Länge etwa gleich derjenigen der des Befestigungsmittel (3, 4, 5, 6, 7) haltenden, an der Tragplatte (10) drehbar gelagerten Scheibe (8) ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (10) mit einer Buchse (13) vereinigt ist, in der Anschlußelemente (15) od. dgl. festlegbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (10) mit Dekorationsgeräten, wie Haltern, Traversen od. dgl., verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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