DEW0010471MA - - Google Patents
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Description
W10471 Xl39a
Die Erfindung bezieht sich auf Dispersionsmischer, die vornehmlich für Gummi und Kunststoffe
bestimmt sind und im wesentlichen aus einem mit einem Mischwerk ausgerüsteten kippbaren
Trog bestehen, über dem ein Träger für den Antrieb eines Stempels angeordnet ist, der auf die
in den Trog eingebrachte Masse drückbar ist.
Einer der wesentlichsten Vorteile dieser bekannten Dispersionsmiscber ist der, daß ihr Stempel
das Arbeitsgut im Wirkbereich des Mischwerkes niederzuhalten und dadurch das Dispergieren
bzw. das Feinzerklemern und Feinverteilen der Feststoffe innerhalb der Gesamtmasse des
Gutes verhältnismäßig schnell und gleichmäßig intensiv durchzuführen gestattet.
Nachteilig wirkt sich der Stempel jedoch insofern aus, als er zugleich auch den Trog in seiner
Gesamtheit nach unten zu drücken sucht, dadurch also eine gewisse Überbeanspruchung der Troglager
verursacht. Hinzu kommt auch, noch der Nachteil, daß der im Raum über dem Trog angeordnete
Träger des Stempels bzw. Stempeilantriebes beim Einfüllen der Massen in den Trog
sehr hinderlich ist, jedenfalls ,ein Einfüllen nicht.
unmittelbar von oben, sondern nur. von ,der Seite
her geschehen läßt ■— es sei denn,' der Stempel würde überaus hoch angehoben.
Gemäß der Erfindung ist wirksame Abhilfe dadurch geschaffen, daß der Träger des Stempelantriebes
lösbar mit den Trogwänden verbunden ist. Erreicht wird hierdurch, daß die Reaktionskräfte des vom Stempel auf das Mischgut ausgeübten
Druckes, jetzt vom Trog nur noch als Innenkräfte aufgenommen werden. Der Stempel
übt nur noch auf die Masse im Trog einen Druck aus, drückt den Trog selbst aber nicht mehr nach
unten, weil jetzt die Trogwände die aus dem Stempeldruck resultierenden Kräfte als Zugkräfte
in sich aufnehmen.
Um den Weg zum bequemen Beschicken des Troges von oben her vollkommen freizubekommen,
ist eine weitere Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung darin zu sehen, daß ein auf
dem Trog zu befestigender Deckel als Träger des Stempels und Stempelantriebes (der vorzugsweise
als hydraulischer Antrieb vorgesehen sein mag) ausgebildet wird und daß der Deckel um eine vorzugsweise
waagerechte, nicht mit dem Trog verbundene Achse kippbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist aus der Zeichnung ersichtlich.
Der Trog ι ist bekannt; er enthält Werkzeuge, wie z. B. Drehschaufeln irgendeiner Art, die mittels
der Wellen 2, 3 antreibbar sind. Auf einem Untergestell 4 ist der Trog bekannterweise so gelagert,
daß er um die Achse der Schaufelantriebswelle 2 nach vorn in die Entleerungsstellung umgekippt
werden kann. Das Kippen und. Wiederaufrichten mag hydraulisch oder pneumatisch
geschehen, z. B. mittels eines bei 5 angedeuteten Arbeitszylinder.
Die Teilnummer 6 bezeichnet den Stempel zum Niederhalten des Gutes im Wirkungsbereich der
Arbeitswerkzeuge im Trog. Das Stempelantriebsmittel ist ein doppelt wirkender hydraulisch oder
pneumatisch beweglicher Kolben 7 in einem Zylinder 7''. An dem unteren Ende der. Kolbenstange 7"
ist der Stempel 6 befestigt.
Die Teilnummer 8 bezeichnet den der Erfindung gemäß vorgesehenen Träger des Stempeiso und
seiner Antriebsteilen, 7', 7". Die Stangen 9 dienen
zum Führen des Stempeiso beim Ein- und Ausfahren. Der im freien Raum seitlich des Troges
gelegene Festpunkt 10, um welchen der Träger 8 schwenkbar ist, wird im vorliegenden Beispiel
durch leinen waagerecht im Untergestell oder auf einem hochstehenden Teil desselben gelagerten
Zapfen oder Bolzen gebildet. Das Schwenken des Stempelträgers 8 mit den Teilen des Stempelantriebes
7, 7', 7" erfolgt z. B. mittels eines, pneumatisch oder hydraulisch wirkenden ArbeitSrzylinders
11.
.,'■.. Die Verbindungsteile 12 zum lösbaren Verbinden
des Stempelträgers 8 mit dem Trog — in der Zeichnung ist nur eines dieser Teile dargestellt
bzw. erkennbar —- können in beliebiger Art und
Ausführung vorgesehen sein, so beispielsweise als Knebel, als Klappschräuben, als Exzenterdaumen
oder als Hammerkopfschrauben.
Ist der Stempelträger zugleich auch Trog-Verschluß deckel — wie es im dargestellten Ausführungsbeispiel
der Fall ist — so sind die Verbindungsteile 12 zweckmäßigerweise rings des
Troges bzw. Deckels gleichmäßig verteilt vorzusehen.
. .
Claims (2)
1. Dispersionsmischer für Gummi und Kunststoffe, bestehend aus einem kippbaren,
mit einem Mischwerk ausgerüsteten Trog, über dem ein Träger für den Antrieb eines Stempels
angeordnet ist, der auf die in den Trog eingebrachte Masse drückbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Träger des Stempelantriebes 105. lösbar mit den Trogwänden verbunden ist.
2. Dispersionsmischer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein auf dem Trog zu befestigender Deckel als Träger des Stempels
und seines Antriebes ausgebildet ist und daß der Deckel um eine vorzugsweise waagerechte,
nicht mit dem Trog verbundene Achse kippbar ist.
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