DEW0002000MA - Vorrichtung zum Herstellen von Papierprüfungs-Musterblättern - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Papierprüfungs-Musterblättern

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DEW0002000MA
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Germany
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suction
vacuum
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suction chamber
chamber
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Inventor
Rudolf Walzer
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Description

Vorrichtung zum Herstellen von Pap i erprüfung s-Mu s t erblä11 ern.
Zur Herstellung von Papierprüf ungs-lviusterblättern sind verschiedene Verfahren und Geräte bekannt, bei denen der mit ',Tasser angerührte Papier-Faserstoff in eine mit Siebboden versehene Kammer eingebracht, zum Teil durch Einwirkung von Wasser- oder Luft-Strahlen oder beidera durchgewirbelt und sodann nach unten abgesaugt wird, wobei die Fasern auf dem Sieb sich als nasser Papierfilm absetzen und das Wasser nach unten abfließt» Zur Absaugung dient hierbei ein unter dem Sieb befindliches Absaugegefäß oder aber eine Saugkanmer in Verbindung mit einer motorbetriebenen Vacuumpuape. Sin derartiges Gerät ist umfangreich und teuer und lohnt sich nur in Fällen, wo es im Laboratorium praktischen und wissenschaftlichen Untersuchungen und Festigkeitsprüfungen dient. In der Praxis kommt es jedoch insbesondere im Betrieb für die laufende Herstellung von Farbmustern und Leimprobon und ähnlichem weniger auf eine bestimmte Faservermengung und die exakt gleichmäßige Eigenschaft des Papierprüf ungs-Musterblattes, sondern vielmehr auf die Einfachheit des Gerätes bezüglich Arbeitswelse, Aufbau und Bedienung, auf .Rauiriersparnis und auf die erschwingliche Beschaffung an. Hinzu kommt hoch, dass bei Farbmustern und Leimproben die Absauge- und Naehsaugegesehwinaigkeit eine wichtige Rolle spielt und dass- was bei den bekannten Blattbildungsgeräten nicht der Fall ist- eine zusätzliche Einrichtung vorhanden ist, die den Vorgang der Absaugung nach Bedarf beeinflußt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines derartigen, für die Herstellung von Proben und Mustern des laufenden Betriebes geeigneten, einfachen und dem Stand der Technik angepaßten Geräts, bei dem insbesondere auch die Absaugegeschwindigkeit des Wassers und das Vacuura getrennt durch besondere Organe beeinflußt bezw. eingestellt werden können.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass das
zur Absaugung des Wassers aus dem über d-em Sieb befindlichen Stoffwassergemische^s-benötigte Vacuum fortlaufend durch eine klein gehaltene Wasserstrahl- oder motorgetriebene Pumpe erzeugt und in einer besonderen, um die Saugkammer oder unter der Saugkammerjangeordneten Vacuum-Vorratskammer oder in einem gesondert angeordneten Behälter aufgespeichert wird»
Der grundsätzliche Unterschied und die Neuheit gegenüber den bekannten Blattbildungsgeräten besteht demnach in nachfolgendem:
Die Absaugung erfolgt durch Vacuum, das laufend, das heißt solange die Vorrichtung in Betrieb ist, also nicht nur während der Absaugung, erzeugt und aufgespeichert wird, und zwar durch eine '»Tasserstrahlpumpe oder durch eine motorangetriebene Vacuunpumpe, die zufolge der Aufspeicherung des Vacuums verhältnismäßig klein gehalten sein kann. Hierbei erfolgt die Aufspeicherung des Vacuums in einem um die Absaugekamraer herum angeordneten Hohlzylinderraum oder aber in einem besonders angeordneten Behälter« Die Steuerung aller Arbeitsvorgänge bei der Blattbildung erfolgt durch einen Mehrweg-Hahn. Die Absaugung des Wassers und das Nachsaugen von Luft durch den frisch gebildeten Papierfilm können beeinflußt bezw. reguliert werden durch zwei hintereinander geschaltete Drosselorgane, von denen das eine das für die Absaugung freigegebene Vacuum und das andere dem Abflußquerschnitt des Wassers beeinflussen« Hierbei kä'nn das Drosselorgan für das Vacuum auch als einstellbares Reduzierventil mit Membrane ausgestaltet sein, wodurch erreicht wird, dass auch bei wechselnder Höhe des Vacuums im Vorratsbehälter die Vacuumhöhe in der Saugkanmer in der gewünschten Höhe gehalten wird. Insbesondere bei dünnen Papiermusterblättern, die für die Absaugung kaum einige cm Vacuum benötigen, ist die Vorschaltung des einstellbaren Drosselorganes für den Wasserdurchfluß von besonderer Bedeutung {ifei Färbe- und Leimproben. )J~Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und zwar zeigt :
Abb. 1 die Vorrichtung im Längs-schnitt Abb. 2 im Grundriss^
Abb. 3,die verschiedenen Schaltstellungen des
Mehrweg-Hahness und
Abb. 4 sowie 5 verschiedene Einzelheiten»
Die Blattbildungsvorriehtung besteht aus der zylindrischen Fixllkamnier 1, dem Verschluß-Oberteil 2 Verschluß-Unterteil 3x mit Scharnier 4 und zwei Exzenter-Hebelverschlüssen der Saugkammer 6, Vaeuum-Vorratskaramer rJs Sockel 8, Hehrweg-Hahn (Wasserstrahl)-Vacuumpumpe 10, Vacuum-Regulier- (Reduzier)-' Ventil 11, Absaugeventil 12, dessen Hub durch Stellmutter 12a begrenzt wird sowie Sieb-Tragplatte I3 mit Sieb I4.
Beim Arbeitsvorgang befindet sich zunächst der Mehrweghahn 3 in Ablauf stellung Ii (Abb.3) wobei Saugkamiaer 6 durch Kanal I3 mit Ablauf l6 und durch die Kanäle 17^18 mit der Atmosphäre verbunden sind. Die (V/asserstrahl-) Pumpe 10 saugt währenddessen - wie überhaupt während des ganzen Betriebs- Luft durch die Kanäle 19^20 und damit aus der Vacuum-Vorratskamner 7 ab ο Kurz vor der Blattbildung wird der Mehrweg-Hahn 9 um ein Drittel gedreht nach Stellung II6 bei der die Saugkamiier sowohl gegen die Atmosphäre und Ablauf l6 als auch gegen die Vacuum-Vorratskammer 7 abgeschlossen ist. Der in einem Messgefäß mit Wasser vermengte und gerührte Faserstoff wird in die Füllkammer geschüttet, wobei das Gemisch zufolge der Oberflächenspannung des Siebs nach bekanntem Vorgang über dem Sieb stellen bleibt«. Durch eine Drehung des Mehrw eg-Hahn e/is um ein weiteres Drittel nach Stellung III wird zwischen Saugkarnmer 6 und Vacuum-Vorratskammer 7 durch die Kanäle 17 und 19 eine Verbindung hergestellt, das in Saugkamraer eintretende Vacuum öffnet automatisch das Ventil 12 und saugt das Wasser durch das Sieb I4 aus der Füllkammer 1 ab, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die dem von Ventil 12 freigegebenen Querschnitt und dem von Ventil 11 freigegebenen Vacuum-Durchfluß entspricht. Anschließend erfolgt ein Nachsaugen von Luft durch den nassen Papierfilm, dessen Intensivität durch die Höhe des durch
Ventil 11 geregelten Vacuums beeinflußt wird, lach erfolgter Absaugung wird durch eine weitere Drittel-Drehung des Hahnes 9 nach Ausgangs-Stellung I der Inhalt von Saugkammer 6 unter Jaehströmen von Luft mittels der Kanäle 17/lS durch Ablauf
Vacuum-Vorratskammer 7 eingeleitet. Der Abschlußdeckel der~Saugkämmer 6, in dem das Saugventil 12 zentrisch angeordnet ist, besitzt einen um das Saugventil herum führenden und nach oben gewölbten Pingkanal 21, in dejti das Saugrohr 17 mündet ο Dieser RIngkanal bewirkt bei der Absaugung den gleichmäßigen Zutritt des Vacuums und verhindert zugleich einen Viasserzutritt ins Saugrohr»

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    Vorrichtung zum Herstellen von Papierprüfungs-Musterblättern, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Absaugung des Wassers aus dem über dem Sieb (I4) befindlichen Stoffwassergemisch benötigte Vacuum fortlaufend durch eine klein gehaltene Wasserstrahl- oder motorangetriebene Pumpe (10) erzeugt und in einer besonderen, um die Saugkam'ier (6) oder unter der Saugkamraer angeordneten Vacuum-Vorratskammer (7) oder in einem gesondert angeordneten Behälter aufgespeichert wird.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Mehrweghahn (9), durch den sämtliche Arbeitsvorgänge bei der Blattbildung beeinflusst werden«
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkammer (6) & oben durch eine unter dem Sieb (I4) befindlichen Deckel mit zentrisch angeordnetem Absaugeventil (12) abgeschlossen ist, das sich beim Einströmen des Vacuums automatisch Offileti und dass der Durchfluss dieses Ventils^begrenzt und geregelt werden kann. (Stellmutter 12a)
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussdeckel der Saugkammer (6) einen um
    das Absaugeventil (12) führenden und nach oben gewölbten Ringkanal (2Γ) für die gleichmäßige Verteilung des Vacuums aufweist, in den das Saugrohr (17) mündet uncPgegen Sindringen von Vsasser geschützt ist«.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass in der Vacuum-Zuleitung (17) zur Saugkammer (6) ein von außen einstellbares Drossel- oder Reduzierventil (11) sich befindet, das den Durchfluß des Vacuums und damit insbesondere die Intensivität des Nachsaugens nach der erfolgten Blattbildung beeinflußt *
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Verbindungskanäle (17,19) zwischen Saug- und Vacuum-Vorratskammer (6, bezw»7) einerseits und dem Mehrweghahn (9) andererseits im Sockel der Vorrichtung untergebracht sind, an dem auch der Mehrweghahn sich befindet, sodass äußere Rohrverbindungen in Wegfall kommen.

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