DEV0008609MA - - Google Patents

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DEV0008609MA
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V8609II/20i
Im Eisenbahnbetrieb werden die Besetzungen der Gleise sowie die einzelnen Zugfahrten an1 Hand von Gleisplänen bzw. Gleisbildtafeln überwacht. Dabei können die bekannten, baukastenartigen Einzelelemente dieser Einrichtungen sowohl mit Bedienungsaggregaten als auch mit Zugnummernanzeigegeräten versehen sein. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine besondere Ausbildung von Zahlentrommeln solcher Zugnummernanzeigegeräte.
Es ist bekannt und gebräuchlich, diese Zahlentrommeln beispielsweise metallisch auszubilden und die Ziffern an ihrem Umfang zumeist vertieft anzuordnen. Dabei tritt bei dem sonst erhellten Bild des Gleisbildes der Mangel auf, daß gerade die Zugnummer dunkel bleibt. Wollte man diesem Umstand beispielsweise dadurch begegnen, daß man die vertieft angeordneten Ziffern mit Leuchtmasse bzw. -farbe auslegt, so wäre eine einwandfreie Sicht derselben auf zumindest 2 m Entfernung - nicht gewährleistet; denn Leuchtmassen od. dgl. erzeugen keine klaren, scharf umrissenen Konturen. Der Eindruck von beispielsweise sechs nebeneinanderliegenden Zahlenangaben wäre also für den beabsichtigten Zweck ungeeignet. Hierbei träte dann auch noch der Nachteil auf, daß diese Ausleuchtung nicht abschaltbar ist. Es ist aber auch schon vorgeschlagen worden, an Stelle einer metallenen Zahlentrommel eine solche zu verwendert, deren Umfang von einer transparenten Folie, insbesondere Film, gebildet wird, die von ihrer unteren Seite her mittels eines in Gleisbildelementen üblichen Lämpchens erhellt ist. Aber auch diese Anordnung stellt noch keine vollkommene Lösung des Problems dar, wenn man bedenkt, daß. durch die verschiedenen Lampen im geschlossenen Gleisbildelement bei Dauerbetrieb Stromwärmen von derartiger Größenordnung auftreten können, daß beispielsweise Preßteile zu Verformung oder Verfärbung neigen. Außerdem bringt die Verwendung der üblichen Beleuchtungslampen für diesen neuen Zweck einen zusätzlichen Stromverbrauch sowie eine Erhöhung der Störanfälligkeit mit sich. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch die rein räumliehe Unterbringung einer zusätzlichen Beleuchtung in den bewußt klein gehaltenen Abmaßen der Gleisbildteile.
Zur Vermeidung vorstehend genannter Nachteile wird nun erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Zahlentrommel für Zugnummernanzeigegeräte in der Weise auszubilden, daß der Kolben einer durch Stoßklinkenantrieb fortschreitend gedrehten Glimmlampe, der der Strom über die Lagerung der als' Wellenzapfen ausgebildeten Kathodenhaltestifte zu-
■55 geführt wird, trommelartig ausgeführt ist und an seinem Umfang die erforderliche Bezifferung aufweist. Die Vorteile der Trommelausbildung nach der Erfindung bestehen einerseits darin, daß nunmehr ein kaltes und .abschaltbares Licht ausreichender Helligkeit die Ziffern von innen anstrahlt, so daß scharfe Abbildungen derselben über die Mkidestentfernuiiig hinaus sichtbar sind. Andererseits ist der hierfür benötigte Stromauf wand bekanntermaßen geringer als bei normalen Glühlampen. Darüber hinaus tritt aber als besonderer Vorteil auf, daß jeder Platzbedarf für diese Beleuchtung wegfällt. Der Einbau beleuchteter Zugnummernanzeigegeräte wird auf Grund der erfindungsgemäß vorgeschlagenen, raumsparenden Bauweise derselben in die gegebenen Maße der Gleisbildelemente überhaupt erst ermöglicht.' Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung besteht sowohl der Kolben der Glimmlampe ■ als auch das Stoßklinkenrad. aus Preßglas. Dabei können diese beiden Teile entweder aus einem Stück bestehen oder mit Hilfe bekannter Maßnahmen fest miteinander verbunden sein. Die Kathoden sind vorzugsweise ring- oder zylinderförmig ausgebildet und weisen beispielsweise bei Zylinderform noch die Besonderheit auf, daß sie entweder beide gazeartige Ausführung aufweisen und konzentrisch ineinander angeordnet sind oder daß nur der äußere Kathodenzylinder gazeartig, der innere dagegen ein Blechzylinder bzw. Massivkörper ist.
Der Aufbau der erfindungsgemäßen Zahlentrommel sei nachfolgend an Hand eines zeichnerischen Ausführungsbeispiels näher erläutert:
In der Abbildung stellt dar: 1 den trommelartigen Kolben der Glimmlampe 3, an welchem seitlich das Stoßklinkenrad 2 achsmittig und fest angeordnet ist. 4 ist die stromführende Lagerung der als Wellenzapfen 5 ausgebildeten Haltestifte 6 der Kathoden 8. Die am Umfang der Zahlentrommel befindlichen Ziffern sind mit 7 bezeichnet. Die speziellen Kathodenformen und ihre jeweiligen Anordnungen sind zeichnerisch nicht besonders dargestellt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:.
    i.. Zahlentrommel, für Zugnummernanzeigegerät mit an ihrem Umfang befindlicher Zahlen- bzw. Zeichenanordnung, gekennzeichnet durch trommelartige Ausbildung des Kolbens (1) einer durch Stoßklinkenantrieb (2) fortschreitend gedrehten Glimmlampe (3), der der.Strom ■ über die Lagerung (4) der als Wellenzapfen (5) ausgebildeten Kathodenhaltestifte (6) zugeführt wird.
  2. 2. Zahlentrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (1) und das mit diesem fest verbundene Stoßklinkenrad (2) vorzugsweise aus Preßglas bestehen.
  3. 3. Zahlentrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden (8) vorzugsweise ring- bzw. zylinderförmiig ausgebildet sind.
  4. 4. Zahlentrommel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylinderförmigen Kathoden entweder beide gazeartig ausgebildet und konzentrisch ineinander angeordnet sind oder daß nur der äußere Kathodenzylinder gazeartig, der innere dagegen ein Blechzylinder mit geschlossener Oberfläche bzw. ein Massivkörper ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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