DEV0007418MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Juni 1954 Bekanntgemacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Neben den ortsfesten Melkanlagen sind bereits kleinere, tragbare Melkmaschinen bekannt, bei
denen im wesentlichen eine Vakuumpumpe, ein Vakuumgefäß sowie ein Elektromotor für den Antrieb
der Pumpe zu einem Aggregat vereinigt sind. Es sind auch tragbare Melkmaschinen bekannt, bei
denen der Melkgefäßdeckel als Gehäuse der Vakuumpumpe und ihres elektrischen Antriebes
ausgebildet ist, so daß sich eine Leitung zwischen 'Melkeimer^ Vakuumpumpe und Vakuumschalter
erübrigt. Dabei ist die Vakuumpumpe als Hubkolbenpumpe ausgebildet, und der Pumpenkolben wird
beim Saughub mittels eines Elektromagneten angehoben und danach durch eine Feder in die Ausgangsstellung
zurückgeführt.
Die Erfindung bezieht sich auf tragbare Melkmaschinen mit als Gehäuse der Vakuumpumpe und
ihres elektrischen Antriebes ausgebildetem Melkgefäßdeckel und besteht darin, daß als Vakuumpumpe
eine Drehkolbenpumpe mit direkt gekuppeltem Elektromotor vorgesehen ist und beide Maschinen
mit gemeinsamer lotrechter Drehachse im gehäuseartigen Teil des Melkgefäßdeckels untergebracht
sind, wobei die Drehkolbenpumpe saugseitig einerseits an das als Vakuumgefäß dienende Melkgefäß
und andererseits an einen auf der Dreh-
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kolbenpumpe angeordneten und von dieser zwangläufig angetriebenen mechanischen Pulsator angeschlossen
ist, der die Verbindung der Drehkolbenpumpe mit den Melkbechern taktmäßig unterbricht.
Diese Bauart ermöglicht unter Wahrung der Vorteile, die sich durch Unterbringung des Pumpen-Motor-Aggregats
in einem gehäuseartigen Teil des Melkgefäßdeckels und durch Verwendung des MeIkgefäßes
als Vakuumgefäß ergeben, eine höhere Leistung, als mit einer durch Hubmagnet und Feder
gesteuerten Hubkolbenpumpe erzielbar ist, und bietet außerdem den Vorteil einer sehr einfachen Steuerung
des Vakuums durch den Pulsator. Der zwangläufige Antrieb des letzteren trägt in besonderem
Maße zur Betriebssicherheit und zur genauen Einhaltung der Pulse bei.
Erfindungsgemäß ist der Pulsator als Drehschieber mit einer festen und einer auf dieser gleitenden
drehbaren Scheibe ausgebildet, die zwangläufig angetrieben wird und Steueröffnungen aufweist,
durch die die an Öffnungen der festen Scheibe angeschlossenen Vakuumleitungen zum Kollektor
wechselweise und taktmäßig mit der Saugseite der Pumpe und der Außenluft verbunden werden. Ein
derartiger Pulsator kann auch bei andersartigen Melkmaschinen verwendet und beispielsweise in
Verbindung mit einem kleinen Antriebsmotor als selbständiges Aggregat getrennt von der
Pumpe angeordnet werden. Erfindungsgemäß wird die Drehscheibe des Pulsators unmittelbar von der
Pumpenwelle über einen Schneckenantrieb angetrieben.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
Es zeigt
Abb. ι einen senkrechten Mittelschnitt durch die
Melkmaschine mit dem Hals des Melkgefäßes, auf den die Maschine aufgesetzt ist,
Abb. 2 eine schematische Darstellung der Maschine mit dem Pulswerk und der Schaltung der
Vakuumleitungen,
Abb. 3 das Pulswerk in Ansicht,
Abb. 4 das Pulswerk im Schnitt,
Abb. 4 das Pulswerk im Schnitt,
Abb. 5 einen Teil des Drehkolbenläufers mit einem geteilten Schieber,
Abb. 6 einen als selbständiges Aggregat ausgebildeten Pulsator mit Antriebsmotor in Ansicht
und teilweise im Schnitt,
Abb. 7 einen senkrechten Schnitt durch das Aggregat,
Abb. 8 eine Melkanlage mit Pumpe, Pulsator und Antriebsmotoren.
Erfindungsgemäß ist eine Drehkolbenpumpe 1 mit dem sie direkt antreibenden, gleichachsigen
Elektromotor 2 stehend angeordnet. Das Gehäuse 3 des Motors ist nach unten abgeschlossen und durch
Anordnung eines Kranzes 4 als Deckel für das Melkgefäß 5 ausgebildet, so daß das Maschinenaggregat
unmittelbar auf das Melkgefäß aufgesetzt wird. Die Drehkolbenpumpe ist durch einenZweigo
der Saugleitung mit dem Melkgefäßraum und durch einen zweiten Zweig 7 mit dem Pulsator verbunden.
Der Pulsator ist gemäß Abb. 3 und 4 als Drehschieber ausgebildet, und zwar besteht der Pulsator
aus einer feststehenden Scheibe 8 und einer Drehscheibe 9, die unmittelbar der festen Scheibe 8 aufgesetzt
ist, so daß sie bei ihrer Drehung auf der festen Scheibe gleitet. Die feste Scheibe 8 weist
:wei Öffnungen 10 und 11. auf. An die Öffnung 10
ist die Saugleitung 7 angeschlossen, während die Öffnung Ii durch eine Saugleitung 12 mit dem
aicht gezeichneten Sammelstück verbunden ist; dies ist nicht Gegenstand der Erfindung. Das Sammelstück
kann in üblicher Weise ausgebildet sein und steht durch Leitungen mit den Melkbechern
und den Zitzengummis in Verbindung. Außerdem führt eine Milchsammelleitung 13 vom Sammelstück
zum Melkgefäß. Der Anschluß dieser Leitung an das Melkgefäß ist in Abb. 1 und 2 dargestellt.
Die Drehscheibe 9 des Pulsators weist eine Ringnut 14 sowie eine Aussparung 15 auf. Wenn die Drehscheibe
die aus Abb. 3 und 4 ersichtliche Stellung hat, ist die Saugleitung 7 durch die Ringnut 14 mit
der Saugleitung 12 verbunden, so daß der Raum zwischen den Zitzengummiteilen und den Melkbechern
unter der Saugwirkung der Pumpe steht und dadurch eine Verformung der Zitzengummiteile
hervorgerufen wird. Wird die Scheibe 9 so weit gedreht, daß die Ringnut 14 keine Verbindung
mit den Leitungen 7 und 12 hat, so tritt bei weiterer Drehung die Aussparung 15 vor die Saugleitung
12, wodurch nunmehr Außenluft in diese gelangt und in dem Raum zwischen den Melkbechern
und den Zitzengummiteilen ein Druckwechsel stattfindet. Dadurch wird die bekannte pulsartige Melkbewegung
erreicht.
Die Drehscheibe 9 ist mit einem Zahnkranz 16 versehen, der als Schneckenrad ausgebildet ist und
in eine Schnecke 17 eingreift, die gemäß Abb. 1 oberhalb der Drehkolbenpumpe auf der verlängerten
Pumpenläuferwelle 18 sitzt. Bei der dargestellten Ausführungsform der Melkmaschine können
gleichzeitig zwei Tiere gemolken werden. Zu diesem Zweck ist der Pulsator doppelt mit zwei Dreh-Schiebern
ausgebildet, wie aus Abb. 1 und 2 hervorgeht.
Zusammengefaßt ist die Wirkungsweise der Maschine folgende: Die Drehkolbenpumpe gibt über
den Pulsator Pulse in die Vakuumleitung 12, die sich im Raum zwischen den Melkbechern und den
Zitzengummis auswirken, wobei periodisch über die Öffnung 15 der Drehscheibe 9 atmosphärisch Luft
zugeleitet wird. Dadurch entsteht die Melkbewegung an den Zitzen. Die im Sammelstück aufgefangene
Milch wird durch die Leitung 13 dem Melkgefäß zugeleitet. Auf das Melkgefäß wirkt
ebenfalls die Saugwirkung der Pumpe, wobei das Melkgefäß selbst als ausgleichend wirkender Vakuumbehälter
dient.
Um eine einwandfreie Wirkungsweise der Dreh7
kolbenpumpe sicherzustellen, ist eine seitliche Abdichtung der Schieber 19 des Drehkolbenläufers 20
an den inneren Stirnflächen 21 des Pumpenzylinders notwendig. Dies wird gemäß Abb. 5 dadurch erreicht,
daß die Schieber 19 quer geteilt sind und
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beide Teile durch zwischengeschaltete Federn 22 gegen die Stirnflächen 21 gedrückt werden.
Die Abb. 6, 7 und .8 veranschaulichen die Anwendung des Pulsators bei andersartigen MeIkmaschinen.
Es sind wieder eine feste Scheibe 8 und eine drehbare Scheibe 9 mit den Leitungsanschlüssen
7 und 12 vorhanden. Die in das Schnekkenrad 16 eingreifende Schnecke 17 sitzt bei dieser
Ausführung auf der Welle 23 eines kleinen Elektromotors 24, der mit dem Pulsator auf einer
Grundplatte 25 zu einem tragbaren Aggregat vereinigt ist. Dieses Aggregat wird gemäß Abb. 9 beispielsweise
zusammen mit einer Melkmaschine benutzt, die aus einer Pumpe 26 mit Motor 28 und
Riementrieb 29 besteht. Es sind wieder die Leitungen 7, 12 und 13 vorhanden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Tragbare Melkmaschine mit als Gehäuse der Vakuumpumpe und, ihres elektrischen Antriebes ausgebildetem Melkgefäßdeckel, dadurch gekennzeichnet, daß als Vakuumpumpe eine Drehkolbenpumpe (1) mit direkt gekuppeltem Elektromotor (2) vorgesehen ist und beide Maschinen (1 und 2) mit gemeinsamer lotrechter Drehachse im gehäuseartigen Teil (3) des Melkgefäßdeckels (4) untergebracht ■ sind, wobei die Drehkolbenpumpe (1) saugseitig einerseits an das als Vakuumgefäß dienende MeIkgefäß (5) und andererseits an einen auf der' Drehkolbenpumpe (1) angeordneten und von dieser zwangläufig angetriebenen mechanischen Pulsator (8, 9) angeschlossen ist, der die Verbindung der Drehkolbenpumpe (1) mit den Melkbechern taktmäßig unterbricht.
- 2. Melkmaschine nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pulswerk als Drehschieber mit einer festen und einer auf dieser gleitenden drehbaren Scheibe (8 bzw. 9) ausgebildet ist, die zwangläufig angetrieben wird und Steueröffnungen (14, 15) aufweist, durch die die an Öffnungen (10, 11) der festen Scheibe (8) angeschlossenen Vakuumleitungen (7, 12) zum Sammelstück wechselweise und taktmäßig mit der Saugseite der Pumpe (1) und der Außenluft verbunden werden.
- 3. Melkmaschinenach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (9) des Pulsators unmittelbar von der Pumpenwelle über einen Schneckentrieb (16, 17) angetrieben wird.
- 4. Melkmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenschieber (19) quer geteilt sind und die Schieberteile durch zwischengeschaltete Federn (22) in Anlage an den inneren Stirnflächen (21) des Pumpengehäuses gehalten werden.Angezogene Druckschriften:
Deutsehe Patentschrift Nr. 843 478.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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