DEV0004946MA - - Google Patents

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DEV0004946MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. September 1952 Bekanntgemacht am 20. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lager für die Flügel von Schwing- und Wendefenstern od. dgl. mit einer äußeren schalenförmigen Lagerhälfte und einer darin laufenden inneren Lagerhälfte. In der inneren Lagerhälfte sind, zwei gegenüberliegende Bremsglieder in radialen Führungen schiebbar und gegen den zylindrischen Rand der äußeren Lagerhälfte drückbar angeordnet.
Bei bekannten Lagern dieser Art erfolgt das Anpressen der beiden Lagerhälften aneinander durch unter konstantem Federdruck stehende Druckglieder.
Die Erfindung bezweckt eine Weiterbildung und Verbesserung solcher Lager und besteht im wesentlichen darin, daß eine gemeinsame Einstellvorrichtung für beide Bremsglieder vorgesehen ist. Hierdurch ist es möglich, je nach dem Verwendungszweck der Gelenkteile bzw. des Fensters auch den Anpreßdruck zwischen den Gelenkteilen auf einfache Weise und mit geringstem baulichem Aufwand zu ändern.
Es sind zwar schon Lager mit einstellbaren Backen bekannt. Die Backen sind in diesem Falle um Gelenke schwenkbar gelagert, so daß sie sich
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durch Schwenken um ihre Achsen an den trommelartigen Teil der einen Lagerhälfte anlegen.
Demgegenüber wird durch die radiale Führung der Bremsglieder im Falle der Erfindung ein gleichmäßigeres und spielfreies Anpressen der Bremsglieder gewährleistet, da schwenkbare Hacken, welche einer genauen Herstellung, Montage und Betätigung bedürfen, damit sie gleichmäßig am Umfang anliegen, vermieden werden. ίο Vorzugsweise ist die Einstellvorrichtung in der Mitte der in entgegengesetzter Richtung auseinanderdrüekbaren Bremsglieder angeordnet. Die Kinstcllung erfolgt hierbei vorzugsweise durch Keilglieder, insbesondere durch einen Keil, welcher quer zur Kührungsrichtung der Bremsglieder mittels eines Schraubenbolzen* od. dgl. stellbar ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu entnehmen. Hierbei zeigt
Fig. ι die Teilansicht eines Schwiiigfenslers, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. l, Fig. 3 einen Schnitt durch die Drehachse des Schwingfensters nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig.4 die schaubildliche Ansicht des inneren Gelenktciles,
Fig. 5 die schaubildliche Ansicht der äußeren Lagerhälfte,
Fig. 6 einen senkrechten Mittelschnitt durch die innere Lagerhälfte nach Linie 6-6 der Fig. 7, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 6 und
Fig. S einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 6. In den Fig. 1 bis 3 trägt der feststehende Rahmen 10 den Rahmen des Schwingflügel* 11, welcher als Verbundllügel mit dem äußeren Rahmen 12 und dem inneren, 13, ausgebildet ist. Zum feststehenden Rahmen 10 gehört ferner die Anschlagleiste 14, die im oberen Teil des Fensters eine Trennfuge 15, im unteren Teil des Fensters eine Trennfuge 16 zwischen dem feststehenden Rahmen und dem beweglichen Flügelrahmen bildet.
Der Verschluß des Flügels erfolgt beispielsweise durch einen Zentralverschluß 17, welcher die waagerechte Riegelstange 18 sowie über ein Um-Irn'kgetriebe ig die senkrechte Riegelstange 20 betätigt.
Der Flügel ist um die waagerechte Achse 3-3 schwenkbar. Zur gelenkigen Verbindung des Flügels mit dem feststehenden Rahmen dient das Lager 21, welches in* den Fig. 5 bis 8 in größerem Maßstab dargestellt ist. Es besteht in der Hauptsache aus einer zylindrischen inneren Lagerhälfte 22 und einer die zylindrische Lagerhälfte deckelförmig umschließenden schalenförmigen Lagerhälfte 23, Die äußere Lagerhälfte 23 ist hierbei auf einer Platte 24 befestigt, welche fest am Flügelrahmen 11 angebracht ist.
Die zylindrische innere Lagerhälfte 22 ist als scheibenförmiger Zylinder aus gegossenem Material, ζ. Β. Eisen oiler Leichtmetall, hergestellt, in welchen eine diagonal über den Zylinder sich erstreckende, nach einer Seite offene Vierkantführung 25 eingefräst ist. Ouer zu der Vierkantführung 25 ist eine runde Bohrung 26,, und/oder Vierkantbohrung 26;, vorgesehen, welche die Führung 25 cjucr durchsetzt. In den vier verbleibenden Ecken ist das Gußstück mit Ausnehmungen 27 versehen, welche nach der gleichen Seite wie die Führung 25 geöffnet sind, derart, daß auf der gegenüberliegenden Seite eine eigene runde Bodenplatte28 gebildet wird.
In der Führung 25 sind zwei Bremsglieder 29 und 30 eingesetzt, welche an ihren inneren Enden bei 31 und 32 keilförmig abgeschrägt sind. Zwischen die Keilflächen 31 und 32 greift ein Keil 33 ein, in welchen ein Stellbolzen 34 mit dem in der inneren Lagerhälfte 22 versenkt angeordneten Holzenkopf 35 eingeschraubt ist. Der Holzen 34 durchsetzt hierbei den Bohrungsteil 26U der Bohrung 26, während in den Bohrungsteil 26& eine Rolle oder Kugel 36 eingesetzt ist, die durch eine sich mit ihrem anderen Ende gegen den Keil 33 abstützende Feder 37 belastet wird. Die Kugel oder Rolle 36 dient als Rastglied, welches mit Rasten 38 in der äußeren .Lagerhälfte 23 zusammenwirkt. In der äußeren Lagerhälfte 23 ist ferner eine Bohrung 39 vorgesehen, durch welche in einer bestimmten Stellung der Teile zueinander der Bolzenkopf 35 von außen her zugänglich ist.
Die innere Lagerhälfte 22 ist ferner auf der offenen Seite der Führung 25 mit einer zylindrisehen Ausnehmung 40 versehen, in die eine Platte 41 bündig mit der Oberfläche der inneren Lagerhälfte eingesetzt und mit diesem ■/.. B. durch Schrauben 42 verschraubt werden kann. In den Ausnehmungen 27 sind ferner Bohrungen 43 für die Befestigung der inneren Lagerhälfte 22 am feststehenden Rahmen mittels der Schrauben 44 vorgesehen. Mittels der Schrauben 45 ist die äußere Lagerhälfte 23 an der Platte 24 befestigt. In der Platte 41 können ferner Schlitze 46 vorgesehen sein, in welche Stifte 47 eingreifen, die in den Bremsgliedern 29 und 30 befestigt sind.
Das aus den beiden Hälften 22 und 23 bestehende Lager kann als Ganzes vor dem Einbau des Schwingflügel.* am feststehenden Rahmen mittels der Schrauben 44 befestigt werden. Durch Stellen des Einstellbolzens 34 mittels des Kopfes 35 kann das Keilglied 33 in Achsrichtung der Bohrung 26 eingestellt werden, wobei die Bremsglieder 29 und 30 über die Keilflächen 31 und 32 nach außen gegen den Innenumfang der äußeren Lagerhälfte 23 gedrückt werden. Je nach dem Anziehen de* Stcllbolzens 34 kann auf diese Weise die Bremskraft geregelt werden. Die Platte 41 sichert hierbei die Bremsglieder 29 und 30 gegen ein Herausfallen au* der Führung 25, und zwar sowohl in Richtung der Lagerachse als auch mittels der Zapfen 47 in Richtung der Führung 25.
Nach dem Einbau des aus den beiden Hälften 22 und 23 bestehenden Lagers am feststehenden Rahmen wird der Flügel mit der Platte 24 eingesetzt, worauf die äußere Lagerhälfte 23 mittels der Schrauben 45 an der kreisförmigen Platte 24 nach Öffnen des inneren Verbundflügels 13 um eine waagerechte ol>enliegende Achse (s. Fig. 2) augeschraubt werden kann.
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Infolge der durch die Bremsglieder 29 und 30 zwischen den Lagerhälften 22 und 23 erzeugten Reibung wird der Flügel in jeder Stellung beim Schwenken um die Achse 3-3 sicher gehalten. Durch die in die Rasten 38 eingreifende Rolle oder Kugel werden hierbei bestimmte Stellungen des Schwingflügels eingehalten.
Statt die innere Lagerhälfte 22 am feststehenden Rahmen und die äußere Lagerhälfte 23 am Flügel anzubringen, kann auch eine umgekehrte Anordnung getroffen werden.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Lager für die Flügel von Schwing- und Wendefenstern (od. dgl.) mit einer äußeren schalenförmigen Lagerhälfte und einer darin laufenden inneren Lagerhälfte, in welcher zwei gegenüberliegende Bremsglieder in radialen Führungen schiebbar und gegen den zylindrischen Rand einer Lagerhälfte drückbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Einstellvorrichtung (33, 34) für beide Bremsglieder vorgesehen ist.
  2. 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (33, 34) in der Mitte der in entgegengesetzter Richtung auseinanderdrückbaren Bremsglieder (29, 30) angeordnet ist.
  3. 3. Lager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Anpreßdruckes durch Keilglieder erfolgt, insbesondere durch einen Keil (33), welcher quer zur Führungsrichtung der Bremsglieder (29, 30) mittels eines Schraubenbolzens (34) od. dgl.
    stellbar ist.
  4. 4. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte federnde Rastvorrichtung (36, 37) vorgesehen ist, welche vorzugsweise axial zum Einstellbolzen (34) in einer Bohrung (2O6) der zylindrischen Lagerhälfte (22) angeordnet ist.
  5. 5. Lager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung (36, 37) in einer Vierkantbohrung (2O0) untergebracht ist und mittels einer in der Vierkantbohrung der zylindrischen Lagerhälfte (22) geführten Rolle (36) mit Rasten (38) im zylindrischen Rand der äußeren Lagerhälfte (23) zusammenwirkt.
  6. 6. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 5, bei welchem die zylindrische, z. B. gegossene Lagerhälfte eine ebene Bodenplatte aufweist und die Bremsglieder in nach der der Bodenplatte gegenüberliegenden Seite offenen Führungen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsglieder (29, 30) durch eine anschraubbare Deckplatte (41) nach außen gegen Herausfallen gesichert sind.
  7. 7· Lager nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Lagerhälfte (22) seitlich von den Führungen (25) für die Bremsglieder bzw. beiderseits der quer hierzu angeordneten Einstellvorrichtung (33> 34) mit Ausnehmungen (27) versehen ist, welche gleichzeitig zum Einbringen von Befestigungsschrauben (44) dienen können.
  8. 8. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lagerhälften (22, 23) als Ganzes mit dem einen der gelenkig zu verbindenden Teile, z. B. mit dem feststehenden Rahmen (10), eingebaut sind und erst hierauf die mit dem anderen.Teil, z. B. dem Flügel (n), zu verbindende Lagerhälfte (z. B. 23) mit diesem anderen Teil (10), z. B. mit einer an diesem befestigten Platte (24), verbindbar ist bzw. verbunden werden kann.
    rif ten:
    334982, 356854,
    Angezogene Druckschriften:
    Britische Patentschriften Nr. 334 982, 356 854, 104.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 509 576/266 10. 55

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