DEV0000454MA - Entfernungsmesser, insbesondere für photographische Kameras - Google Patents

Entfernungsmesser, insbesondere für photographische Kameras

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DEV0000454MA
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English (en)
Inventor
Friedrich Braunschweig Mische
Original Assignee
Voigtländer & Sohn AG, Braunschweig

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Description

Die Erfindung dient der Aufgabe, Basisentfernungsmesser zu justieren. Es treten bei diesen Geräten bekanntermaßen hauptsächlich folgende vier Fehler auf: Bildgrößenfehler, Seitenfehler, Höhenfehler, Verkantungsfehler.
Bei Basisentfernungsmessern, bei denen zwischen den zwei reflektierenden Flächen, deren eine zum Einstellen der Entfernung verschwenkt wird, keine weiteren optischen Glieder angeordnet sind, justiert man den Höhen- und den Verkantungsfehler des Gerätes dadurch, daß man die beiden reflektierenden Flächen völlig parallel in vertikaler Richtung zueinander ausrichtet. Ein Bildgrößenfehler ist bei dieser Art der Entfernungsmesser, sofern sie unsymmetrisch gebaut sind, nicht behebbar; die Justierung der Nullstellung des Entfernungsmessers, also der Ausgleich des Seitenfehlers erfolgt durch eine seitliche Verschwenkung des einen reflektierenden Gliedes.
In zahlreichen modernen bekannten Basisentfernungsmessern ordnet man zu verschiedenen Zwecken, beispielsweise zur Vergrößerung des Bildfeldes, oder zu mechanischen Erleichterung des Einstellvorganges, zusätzliche optische Elemente (z.B. ein sog. optisches Mikrometer) an. Diese liegen in manchen Ausführungsfällen zwischen den genannten reflektierenden Flächen, also innerhalb der Basis des Entfernungsmessers, in anderen Fällen, z.B. dann, wenn eine Glasbasis angewandt ist, an dem einen Austrittspunkt des Gerätes, also in Blickrichtung nach der Stelle der Strahlknickung. Durch das Hinzufügen solcher optischer Elemente entstehen zusätzliche Fehler, nämlich eine Verstärkung der vorhandenen Höhenfehler durch die sich addierenden Zentrierfehler der optischen Elemente.
Man hat bei solchen Basisentfernungsmessern bereits die genannten optischen Glieder, z.B. bei optischen Mikrometern, zum ZWecke der Justierung verstellbar angeordnet. Dabei sollte durch die Verschiebung einer Linse in Richtung ihrer optischen Achse der Unterschied der Bildlage und der Bildgröße zu den entsprechenden Werten im anderen Meßstrahl beeinflußt werden. Die andere, ebenfalls bekannte Verschiebung der erstgenannten Linsen erfolgte rechtwinklig zur ihrer optischen Achse, also rechtwinklig zum Entfernungsmesserstrahl, und zwar in der durch die beiden Entfernungsmesserstrahlen bestimmten Ebene. Diese Verschiebung diente regelmäßig dem Ausgleich des Seitenfehlers, es wurde als die Nullstellung des Entfernungsmessers damit justiert. Der Höhenfehler wurde in diesen bekannten Fällen nicht mit diesen Gliedern, sondern durch Verschwenken des einen reflektierenden Gliedes um seine horizontale Achse ausgeglichen; dabei blieb jedoch ein dann nicht mehr entfernbarer Verkantungsfehler bestehen, weil eine Nichtparallelität der beiden reflektierenden Flächen zurückbleibt.
Die Erfindung hat zum Ziel, die Justierung weiter zu verbessern; durch sie soll auch dieser restliche Verkantungsfehler weitestgehend vermieden werden. Dies soll dadurch erreicht werden, daß die vertikale Parallelstellung der reflektierenden Glieder beim Ausjustieren des Höhenfehlers erhalten bleibt, so daß also kein Verkantungsfehler auftreten kann. Zum Beseitigen des Höhenfehlers wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß ein beim Gebrauch des Entfernungsmessers feststehendes Glied des optischen Zusatzsystems, beispielsweise des optischen Mikrometers, in Richtung senkrecht zur optischen Achse verschoben wird, und zwar in einer Ebene, die etwa senkrecht zu der durch die Entfernungsmesserstrahlen verlaufenden Ebene steht. Dabei sollen die beiden reflektierenden Flächen also in vertikaler Richtung parallel zueinander ausgerichtet sein.
Nun ist es zwar bekannt, daß man bei Entfernungsmessern mit einem verstellbaren Berichtungssystem,bestehend aus einer positiven und einer negativen Linse im wesentlichen gleicher Brechkraft, welche relativ zueinander senkrecht zur optischen Achse verschiebbar sind, die eine Linse des Berichtungssystems nur seitlich, die andere Linse nur in der Höhe verschiebbar angeordnet. Diese für zweiäugige Entfernungsmesser vorgesehene Anordnung war lediglich zu dem Zweck getroffen, eine Justierung überhaupt vornehmen zu können; denn das System dieses umfangreichen Entfernungsmessers mit Fünfkantprismen als reflektierenden Flächen lohnte in seinem ausgedehnten Aufbau die Anordnung besonderer Linsen für den Justierungszweck. Einen anderen Zweck hatten diese Berichtigungslinsen in dem genannten Falle nicht.
Im Falle der vorliegenden Erfindung wird das Ausjustieren der Höhenfehler und der Verkantungsfehler durch die bauliche Gestaltung ganz erheblich vereinfacht. Es sind nämlich im Gegensatz zu dem vorstehend beschriebenen Verfahren nicht besondere Linsen für das Justieren nötig, sondern man benutzt die sowieso bei Basisentfernungsmessern vorhandenen Linsen, die optischen Einstellzwecken dienen. Das war bisher nicht bekannt. Alle für Einstellung und Justierung bisher angewandten Verschiebungen und Verschwenkungen spielten sich in der durch die Entfernungsmesserstrahlen bestimmten Ebene ab. Man vermied es, aus dieser Ebene herauszutreten; das hatte hauptsächlich auch konstruktive Gründe: Die Verstellvorrichtung durfte den übrigen Aufbau der optischen Glieder des Systems nicht stören. Der erfindungsgemäße Vorschlag schlägt als Lösung aus diesen Schwierigkeiten vor, ein bei der Benutzung des Entfernungsmessers stillstehendes Glied des optischen Systems, z.B. des optischen Mikrometers, für eine Höhenverstellung zu verwenden. Dafür wird anhand von Ausführungsbeispielen der praktische Wert der Erfindung dargetan.
Es ist an sich weiterhin bekannt, daß man eine in den Strahlenweg zwischen den reflektierenden Flächen des Entfernungsmessers eingebaute Linse zwecks Justierung in Richtung ihrer optischen Achse verschiebbar ausbildet und zugleich um zur optischen Achse senkrechte Stifte drehbar lagert. Auch diese Drehung aber, die wiederum in der Ebene der Entfernungsmesserstrahlen erfolgt, erreicht nicht den angestrebten optischen Fehlerausgleich, da sie nicht im Stande ist, den Höhenfehler zu beheben.
Die Erfindung ermöglicht weiterhin die bequeme Nachjustierung des Gerätes, die in gewissen Fällen notwendig werden kann. Nach der allgemeinen Einstellung des Entfernungsmessers muß nämlich bei manchen Kameras die Kappe zum Abdecken aufgesetzt werden. Dabei kann infolge der Tatsache, daß die Deckgläser dieser Abschlußkappe fast nie völlig planparallel sind, ein geringer Höhen- und Seitenfehler wieder eingeschleppt werden, der noch beseitigt werden muß. Mit den durch die Erfindung vorgeschlagenen Mitteln ist es möglich, eine Nachjustierung zur Beseitigung des Höhenfehlers vorzunehmen, ohne daß einer danach durchgeführten Beseitigung des Seitenfehlers etwa im Wege steht.
Die erfindungsgemäß vorgesehenen Mittel zur Senkrechtverschiebung der feststehenden Linse des optischen Mikrometers in einer zur Ebene der Entfernungsmesserstrahlen senkrechten Ebene sind so eingerichtet, daß ihre Bedienung durch die Kappe hindurch erfolgen kann. Praktisch heißt das, daß man von oben her Stellschrauben betätigen kann.
Die Erfindung läßt mehrere Ausführungsformen zu. In den nachfolgend geschilderten und zeichnerisch dargestellten Beispielen sind diese Möglichkeiten nur zum Teil erwähnt, weitere Formen sind mit den normalen Mitteln der Technik ohne Veränderung des Charakters der Erfindung durchführbar. Soweit dadurch gleiche Wirkungen erzielt werden, sollen solche Ausführungsformen dem Patentschutz mit unterliegen.
In Figur 1 ist schematisch ein Entfernungsmesser dargestellt, an dem die Erfindung angewendet ist. In dieser Abbildung ist eine Kamera 501 so dargestellt, daß man auf ihre obere Schmalseite 502 drauf sieht. Die dort an sich angebrachte Abschlußkappe, von der oben schon die Rede war, ist hier der Uebersichtlichkeit halber abgenommen worden. 503 ist ein Drehknopf, mit dem die Entfernungsmessereinstellung vorgenommen wird. Auf seiner Achse 504 sitzt eine an sich für solche Zwecke bekannte Kurve 505, die von dem Taster 506 eines Hebels 507 dadurch ständig gerührt wird, daß eine Feder 508 dieses Ende des doppelarmigen Hebels 507 heranzieht. Der Hebel 507 ist um die am Kamerakörper befestigte Achse 509 drehbar. Dadurch wird die Linse 510 des optischen Mikrometers 510, 511, verschwenkt. Der Drehpunkt 509 liegt außerhalb der optischen Achse des Systems und nicht im Mittelpunkt ihrer gekrümmten Fläche. Dadurch wird bei der genannten Schwenkung die Linse 510 in einer schräg zur optischen Achse verlaufenden Richtung verschoben und es wird sowohl die erforderlichen Größengleichheit der Teilbilder als auch die Lage-Uebereinstimmung für diesen gleichen Bewegungsvorgang herbeigeführt. Diese Maßnahme ist an sich be- kannt und nicht Gegenstand des hier vorliegenden Schutzrechts, sie wurde hier nur erwähnt, um zu zeigen, daß die Erfindung auch bei einem Entfernungsmesser mit einer solchen Anordnung angewandt werden kann.
511 ist nun diejenige feststehende Linse des optischen Mikrometers 510, 511, welche nach der Erfindung senkrecht zur optischen Achse verstellt werden soll.
Es ist nachzutragen, daß zum Entfernungsmesser die reflektierenden Flächen 512 und 513 gehören, die in bekannter Weise als Prismen ausgeführt sein können. 514 ist das Okular, 515 die Ausblicklinse des Sucherteils vom Entfernungsmesser. 516 ist ein Deckglas o.dgl. 517 und 518 sind die beiden Entfernungsmesserstrahlen, 519 ist die Entfernungsmesserbasis.
In den Figuren 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die zu verstellende Linse 8 von einem Futter 1 gehalten ist, welches als Schlitten auf einer Grundplatte 2 verschoben werden kann. 102 bezeichnet die für diese Verschiebung vorgesehene Schwalbenschwanzführung. Die Verschiebung wird mit Hilfe der Spindel 3 vorgenommen, durch deren Gewinde 103 das genannte Futter 1 bei der Drehung der Spindel verschoben wird. Diese Spindel 3 ist an der Grundplatte 502, auf der auch der Entfernungsmesser aufmontiert ist, beispielsweise durch die bei 7 angedeutete Vernietung, drehbar befestigt.
Gegen eine Verschiebung der Spindel 3 sichert beispielsweise ein Bund, wie bei 107 angedeutet. Am anderen nach oben weisenden Ende besitzt die Spindel 3 einen Schlitz 203; in diesen Schlitz kann man mit einem Werkzeug, beispielsweise einem Schraubenzieher, durch ein kleines Loch der Abdeckkappe hindurch die Spindel 3 verstellen und damit das Futter 1 gegenüber der Grundplatte 2 verschieben. Die Feststellung des optischen Gliedes 8 in der durch die endgültige Justierung erreichten Lage erfolgt durch Herstellung eines so starken Preßsitzes, daß ein weiteres Verschieben ohne vorheriges Lösen der Feststellung unmöglich gemacht ist. Dazu dient im Falle des Ausführungsbeispiels eine Kugel 4, die in der Bohrung 104 der Grundplatte 2 verschiebbar sitzt; diese Kugel wird gegen die Gleitfläche des Futters 1 gepreßt. Dazu können verschiedenartige Mittel dienen, im Falle des Ausführungsbeispieles ist eine Schraube 5 vorgesehen, die, ebenso wie die Einstellspindel 3, von oben her durch ein Loch des nicht dargestellten Abdeckgehäuses verstellt werden kann. Die Schraube 5 besitzt zu diesem Zweck einen Schlitz 205. Der Konus 105 dieser Schrauben preßt gegen die Kugel 4. Wie ersichtlich, wird die Pressung erhöht, wenn man die Schraube 5 in ihrer Bohrung weiter abwärts schraubt; die erwähnten Löcher in dem Abdeckgehäuse können nachträglich durch eine übergeschraubte Zier- oder Namensplatte o.dgl. abgedeckt werden, so daß jedes ungewollte Verstellen verhütet ist.
In Figur 4 ist die in den Figuren 2 und 3 dargestellte Schwalbenschwanzführung 102 des Futters 1 durch eine andere Führung in der Grundplatte 2 angeordnet. Es ist bei dieser Ausführungsform davon abgegangen worden, eine lange Führungsfläche anzuordnen, stattdessen ist das Futter 1 an seinem auf der Zeichnung unteren Teil als zylindrische Führung 303 ausgebildet worden. Auch diese Führung kann in gleicher oder ähnlicher Weise, wie in Figur 3 dargestellt, durch eine Kugel 4 festgepreßt werden, beispielsweise wiederum durch eine Schrauben von oben her. Das Futter 1 gleitet anderseitig in einer Prismenführung 9 einer Grundplatte 2. Die übrigen Bauteile dieser konstruktiven Lösung brauchen hier nicht näher beschrieben zu werden, denn sie entsprechend den gleichen Teilen beim Beispiel nach Figur 2 und 3, und die in Figur 4 angewandten Bezugszeichen benennen gleiche oder entsprechende Teile wie in den Figuren 2 und 3 dargestellt.
Figur 5 zeigt eine Abwandlung der in Figur 4 schematisch dargestellten Prismenführung 9. Statt eines Prismas ist dort eine Säule oder Stange 10 angeordnet, die auf eine hier nicht näher dargestellte, ohne weiteres ausführbare Weise mit der Grundplatte 2 in fest unverschiebbarer Verbindung steht, beispielsweise steht ein zur Säule 10 senkrechter Fuß oder Lappen bei 110 auf einem Teil der Grundplatte 2 auf. Die Säulenführung nach Figur 5 bewirkt im Gegensatz zu der Prismenführung 9 in Figur 4 eine nur linienförmige Berührung, wie bei
210 angedeutet.
In Figur 6 ist auf eine weitere Ausführungsform dieser oberen Führung des Linsenfutters 1 hingewiesen. Als Führung dient dort der Stift 11; er ist an der feststehenden Grundplatte 2 festgenietet, wie bei 111 schematisch angedeutet ist. Bei dieser Ausführung ist erreicht, daß nur an der Fläche 303 der Spindel 3 geführt wird, während an dem (auf der Zeichnung) oberen Teil des Futters 1 durch den Stift 1 eine Möglichkeit zum Pendeln und damit ein klemmungsfreies Einstellen erreicht ist.
Auch die weitere Ausführung nach den Figuren 7 und 8 ist so eingerichtet, daß sie bei aufgesetzter Abschlußkappe betätigt werden kann. Wiederum ist die Spindel 3 durch ein Loch dieser Kappe hindurch mittels Schraubenzieher o.dgl. verstellbar. Bei dieser Verstellung der Spindel 3 erfolgt eine Verschwenkung. Das Futter 1 ist nämlich drehbar um den Bolzen 12 angeordnet; es hat auf der entgegengesetzten Seite einen Schlitz 115, der angeordnet ist, damit sich das Futter 1 gegenüber dem ortsfesten Bolzen 13 verschieben läßt. Dieser Bolzen 13 ist in der Grundplatte 2 fest eingenietet, was bei 130 angedeutet wurde. Diese genannte Verschiebung ist in Figur 8 durch den Pfeil 14 angedeutet. Der genannte Bolzen 12 ist, z.B. mit Niet 120, in der Grundplatte 2 befestigt.
Bei dieser fertigungstechnisch leicht und billig herzustellenden Ausführungsart wird durch die Verschwenkung ausser der Höhenverstellung auch noch eine gewisse Seitenverschiebung beim Verstellen der Spindel 3 bewirkt. Diese Seitenverschiebung ist an sich nicht angestrebt. Man schaltet sie am Ende der Justierung in bequemer Weise dadurch wieder aus, daß man die Seitenjustierung überhaupt erst am Schluß vornimmt; und dieses Justieren nach der Seite geschieht mit den dafür üblichen bekannten Mitteln, die hier nicht Gegenstand der Erfindung sind.

Claims (18)

1.) Entfernungsmesser mit einer halbdurchlässig- und einer vollspiegelnden Fläche an den Basisenden und mit zusätzlichen abbildenden optischen Gliedern im geknickten Strahl, insbesondere für photographische Kameras, dadurch gekennzeichnet, daß eines dieser zusätzlichen Glieder senkrecht zur der durch die Entfernungsmesserstrahlen bestimmten Ebene verstellbar angeordnet ist, um eine Beseitigung des Höhenfehlers zu ermöglichen.
2.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellbarkeit des optischen Gliedes (511) für die Beseitigung des Höhenfehlers so ausgebildet ist, daß die in vertikaler Richtung parallele Ausrichtung der reflektierenden Flächen (512, 513) bei der Verstellung unbeeinflußt bleibt, so daß das Entstehen einer Verkantung verhütet ist.
3.) Entfernungsmesser den dem Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Gebrauch feststehende Glied (511) des optischen Mikrometers (510, 511) senkrecht zu der durch die Entfernungsmesserstrahlen (517, 518) bestimmten Ebene verstellbar angeordnet ist.
4.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Gebrauch feststehende Glied (511) des in die Entfernungsmesserbasis (519) eingeschalteten optischen Mikrometers (510, 511) senkrecht zur Basis (519) und dabei senkrecht zu der durch die Entfernungsmesserstrahlen (517, 518) bestimmten Ebene verstellbar ausgebildet ist, daß hingegen die in vertikaler Richtung parallel ausgerichteten reflektierenden Flächen (512, 513) bei dieser der Beseitigung des Höhenfehlers dienenden Justierung unbeeinflußt bleiben.
5.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung (1) der zwecks Justierung verstellbaren optischen Linse (8) gegenüber dem den Entfernungsmesser tragenden Gerät, insbesondere der photographischen Kamera (501), geradlinig verschiebbar ausgebildet ist.
6.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung längs einer am Gerät (501) befestigten Grundplatte (2) erfolgt.
7.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Linsenfutter (1) durch eine Spindel (3) verschoben wird, die von der Außenseite des Gerätes her, insbesondere durch die aufgesetzte Abdeckkappe der photographischen Kamera hindurch, betätigt werden kann, die jedoch gegen ungewolltes Verstellen gesichert ist, vorzugsweise durch versenkte Anbringung des Verstellorganes (203).
8.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Verstellung der Linse (8) in der Abdeckkappe des Gerätes angebrachten, für den Durchgriff des Verstellwerkzeugs bestimmten Löcher durch eine abnehmbare Platte o.dgl., insbesondere ein Zier- bzw. Namensplatte, gegen Benutzung und Verstaubung abgesperrt sind.
9.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung als Schwalbenschwanzführung (102) ausgebildet ist.
10.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung an nur einem Teil der einander benachbarten Flächen des Linsenfutters (1) und der Geräte-Grundplatte (2) angebracht ist, bevorzugt an den beiden Enden des Futters (1).
11.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Enden des Linsenfutters (1) in einer von der Geräte-Grundplatte (1) umfaßten Führung verschiebbar getragen ist, bevorzugt das die Verstellspindel (3) tragende Ende in einer zylindrischen (303), das anderseitige Ende in einer prismatischen (9) Führung.
12.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die im Anspruch 11 erwähnte prismatische Führung (9) ersetzt ist durch Anordnung einer mit der Geräte-Grundplatte (2) verbundene Säule (10), die von wenigstens zwei ebenen Flächen des Futters (1) berührt wird (210).
13.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die im Anspruch 11 erwähnte prismatische Führung (9) ersetzt ist durch Anordnung eines mit der Geräte-Grundplatte (2) fest verbundenen (111) stiftartigen Organes (11), dass diesem Ende des Linsenfutters (1) die Möglichkeit zum Pendeln und damit zum verklemmungsfreien Einstellen gegeben ist, während nur das andere, spindelseitige Ende des Futters (1) geführt (303) ist.
14.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Justieren durch die Spindel (3) verschobene Linsenfutter (1) anderen Endes mittels eines bolzenähnlichen Gliedes (12) drehbar aufgehängt ist, das seinerseits undrehbar in der Geräte-Grundplatte (2) befestigt ist.
15.) Entfernungsmesser nah dem Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Gerät (2) ein weiterer ortsfester Bolzen (13) angeordnet ist, und daß zur Ermöglichung der bei der Justierung ihm gegenüber erforderlichen Verschiebung des Linsenfutters (1) in dem Futter ein entsprechend bemessener Schlitz (15) angeordnet ist.
16.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellglied (1, 8) so feststellbar eingerichtet ist, daß eine weitere Verstellung erst nach Lösung dieser Arretierung möglich ist.
17.) Entfernungsmesser nach dem Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststelleinrichtung eine gegen das zu sichernde Glied (1) zu pressende Kugel (4) enthält, die in einem Käfig (104) der Grundplatte (2) ruht.
18.) Entfernungsmesser nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß für die Feststellung eine vom Gehäuseäußeren her zugängliche Schraubung (5) vorgesehen ist, sich in der Geräte-Grundplatte (2) führt und die sich mit ihrer konischen Spitze (104) so gegen die Kugel (4) legt, daß diese beim Einwärtsschrauben der Schraube (5) gegen das justierte Linsenfutter (1) gepreßt wird.

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