DET0010688MA - - Google Patents

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DET0010688MA
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friction
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. März 1955 Biekanntgiemadht am 11. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTANMELDUNG
KLASSE 21a3 GRUPPE 1621 INTERNAT. KLASSE H 04m
T 10688 Villa/21a*
Harald Valdemar Alexandersson, Lidingö (Schweden)
ist als [Erfinder genannt worden
Telefonaktiebolaget LM Ericsson, Stockholm
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 13,
Patentanwälte
Wähleinrichtung für automatische Fernsprechanlagen mit einer Getriebevorrichtung zwischen der Wählscheibe und der Achse
des Geschwindigkeitsreglers
Die Priorität der Anmeldung in Schweden vom 26. März 1954 ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wähleinrichtung für automatische Fernsprechanlagen. Das bei einer Wähleinrichtung verwendete Getriiebe zwischen der Wählscheibe und dem Geschwindigkeitsregler besteht gewöhnlich aus einem Schnecken- oder Zahnradgetriebe. Es ist schwierig zu erreichen, daß diese Getriebe leise und betriebssicher während einer langen Zeit arbeiten. Außerdem enthalten sie relativ viele Einzelteile. Es ist Gegenstand der vor-Hegenden Erfindung, eine einfache Konstruktion zu schaffen, bei der die genannten Nachteile im ganzen beseitigt werden. Dies wird erreicht durch eine Getriebeeinrichtung, die aus einem Reibungsgetriebe besteht mit einer zylindrischen Reibüngsbahn, das am Boden der Wählscheibe befestigt ist, und das im Inneren Kugeln bzw. Rollen enthält, die so angeordnet sind, daß, sie sich der ReifBungsbahn genau einfügen und den Geschwindigkeitsregler betätigen, wenn die Wählscheibe nach ,einer Drehung in die Ausgangsstellung zurückkehrt1:'- Es ist ein beson-
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derer Vorzug einer solchen Konstruktion, daß die bei Reibungsgetrieben üblichen hohen Lagerdrücke vermieden werden.
Die Erfindung wird nun im. einzelnen unter Bezugnähme auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. ι stellt einen Schnitt durch die Getriebe:- anordnung dar. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine Wähleinrichtung, die mit der Getriebeanoirdnu'ng nach Fig. 1 versehen ist. Hierbei ist die Fig'. I ein Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 2, und die Fig. 2 stellt einen Schnitt längs der Linie A-A der Fig. ι dar.
Das kräftige Gehäuse 1 der Wähleinrichtung besitzt im Innern eine zylindrische Oberfläche 2. Inner halb des Gehäuses und darin eingebaut befindet sich eine Antriebsvorrichtung 3, die mit 'der. beweglichen Wählscheibe 13 fest verbunden ist; dabeisind drei zylindrische Rollen 4 auf den Zapfen 5 der Antriebsvorrichtung befestigt. Außerhalb der genannten Rollen befindet sich eine Reihe von Kugeln, die durch einen an der Antriebsvorrichtung befestigten Kugelkäfig in ihrer Lage gehalten werden. Im Mittelpunkt der Antriebsvorrichtung' befindet sich eine Achse 8, an deren unterem Teil ein Regler 9 befestigt ist. Die Achse 8, die zwischen die drei Rollen 4 eingebaut ist, wird in bereits bekannter Weise an einer Bewegung in der Achsrichtung gehindert, obwohl dies aus der Zeichnung nicht hervorgeht. Wenn der Regler rotiert, so bewegen sich seine Gewichte 10 um die Zapfen 11 und drücken dabei gegen eine Bremsbahn an der Innenfläche der
. Verlängerung unterhalb der Antriebsvorrichtung.
Die äußere Oberfläche der genannten Verlängerung ist als Mitnehmerscheibe 15 ausgebildet zum Betätigen von Federsätzen, die nicht dargestellt sind. Die Antriebsvorrichtung 3 ist an der Wählscheibe 13 mittels einer Schraube 14 befestigt.
Die dargestellte Getriebevorrichtung arbeitet auf folgende Weise: Wird die Wählscheibe in Richtung des Pfeiles in der Fig. 1, oben, gedreht, so wird die Antriebsvorrichtung 3 mit den Rollen 4 und den Kugeln 6 ebenfalls in dieser Richtung bewegt. Die Kugeln verlieren dann sofort den Kontakt mit der Zylinderoberfläcbe 2 des Gehäuses 1. Die Getriebe-, vorrichtung 3, 4, 8 ist dabei ausgekuppelt, und der Regler steht still. Wird die Wählscheibe nach der Drehung wieder losgelassen, so dreht sie sich, durch ein nicht dargestelltes Federwerk getrieben, in der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung. Während des Rücklaufs der Wählscheibe klemmen sich die Kur gern zwischen die zylindrische Fläche 2 und die Rollen 4, die sie gegen die Reglerachse im Mittelpunkt pressen. Werden die Abmessungen derart getroffen, daß der Eingriffswinkel der Kugeln zwisehen den Rollen 4 und der Zylinderfläche 2 kleiner ist als der Reibungswinkel für das verwendete Material, können die Kugeln nicht gleiten, sondern rollen herum und ziehen die Rollen mit sich, welche Rollen ihrerseits die Reglerachse 8'drehen. Da kein 'Gleiten stattfindet, ist die.Umfangsgeschwindigkeit aller, beweglichen Teile gleich, und die Getriebeübersetzung ist gleich dem Verhältnis zwischen den Durchmessern der Zylinderfläche 2 und der Reglerachse 8. Man könnte sagen, daß die Arbeit der Kugeln darin besteht, Keile zu rollen.
Der Lagerdruck ist bei Reibungsgetrieben gewöhnlich hoch; doch wie aus der Zeichnung hervorgeht, beben sich in der erfindungsgemäßen Konstruktion die normalen Drücke auf alle Teile gegenseitig auf, so daß sie nur als innere Spannung der beteiligten Einzelteile in Erscheinung treten. Die Lagerreibung kann daher auf einem niedrigen Wert gebalten werden.
Bei der Konstruktion gemäß der Erfindung ist die Zylinderfläche fest und die Rollen und Kugeln ebenso wie die Wählscheibe beweglich. Hierdurch wird eine äußerst einfache Konstruktion ermöglicht. Die zylindrische Fläche 2 kann als ein Teil des Gehäuses gestaltet werden, welch letzteres am besten aus Eisenblech hergestellt wird, in das eine zylindrisch« Vertiefung gedrückt worden ist. Das Gehäuse wird einsatzgehärtet und längs der zylindrischen Fläche 2 ausgeschliffen.
Der Hauptteil 3 der Antriebsvorrichtung wird am besten aus plastischem Material, z. B. Polyamid, hergestellt und so gestaltet, daß er in einem Stück sowohl eine Nabe für die Befestigung auf dem Gehäuse ι und eine Bremsbahn 10 für den Regler wie auch eine Impulsscheibe 15 und Trägerzapfen für die Rollen 4 enthält.
Ein weiterer großer Vorzug der erfindungsgemäßen Konstruktion besteht darin, daß die sich schnell drehende Reglerachse 8 nur zwischen die inneren Teile der Rollen 4 eingebaut zu werden braucht. Sie wird so zwischen die genannten Rollen in eine selbstzentrierende Lage gedrückt.
Die oben beschriebene Erfindung ist natürlich nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt, die nur ein Beispiel einer geeigneten Konstruktion ist. So kann die Getriebevorrichtung· auch auf andere Weise hergestellt werden. Unter anderem können die Kugeln'6 durch Rollen ersetzt werden. Es ist gleichfalls möglich, die Rollen 4 durch Kugeln zu ersetzen.

Claims (9)

105 Patentansprüche:
1. Wähleinrichtung· für automatische Fernsprechanlagen mit einer Getriebevorrichtunig zwischen der Wählscheibe., und der Achse des Geschwindigkeitsreglers, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebevorrichtung aus einem Reibungsgetriebe besteht, das eine am Gehäuse der Wähleinrichtung befestigte zylindrische Reibungsfläche (2) enthält, und auf der Innenseite der genannten Fläche Kugeln bzw. Rollen (4, 6) angeordnet sind, die die Reibungsfläche beim Vorlauf der Wählscheibe freigeben und in diese Reibungsflädbe beim Rücklauf eingreifen und hierbei die Achse (8) des GeschwindigkeitSr reglers (9). mitnehmen mit einer Getriebeübersetzung, die gleich dem Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Reibungsfläche und dem der Reglerachse ist.
2. Wähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von drei Ku-
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gem (6) eng an der genannten Reibungsfläche und eine innere Reihe von drei Rollen an der Innenseite der !erstgenannten Reihe derart angeordnet sind, daß sie die Reglerachse (8), die sich im Mittelpunkt der Getriebeeinrichtung befindet, drehen.
3. Wähleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (3), ■die mit der Wählscheibe fest verbunden ist, als Träger der genannten Rollen und Kugeln (4, 6) dient, so daß diese der Wählscheibe bei deren Drehung ■,iolgen.j - '■■■'·.
4. Wähleinrichtung nach Anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (3) -mit drei Trägerzapfen (5), auf denen die drei Rollen (4) befestigt sind, und mit einem Kugelkäfig (7) für die drei Kugeln (6) versehen ist.
5. Wähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Reibungsfläcbe (2) als ein Teil des Gehäuses (1) am vorteilhaftesten aus Eisenblech mit einer eingedrückten zylindrischen Vertiefung hergestellt wird, und deren Innenfläche (2) nach Einsatzhärtung so ausgeschliffen wird, daß sie als Reibungsfläche geeignet ist.
6. Wähleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (3) mit einer Bremsfläche (12) für den Geschwindigkeitsregler versehen ist.
7. Wähleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jener Teil der Antriebsvorrichtung, dessen Innenfläche mit 'einer Bremsbahn versehen ist, an seinem äußeren Umfang, als Impulsscheibe (15) ausgebildet ist, 'die die in der Wähleinrichtung' enthaltenen Kontaktfedern betätigt und aus elektrischem Isoliermaterial hergestellt ist.
8. Wähleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (3) mit Trägerzapfen (5) und Bremsfläche (12) ebensowohl wie die Impulsscheibe (51) aus einem Stück Isoliermaterial, z. B. Polyamid, hergestellt. ' werden kann.
9. Wähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regler.ach.se (8) nur zwischen die Innenseiten der Rollen (4) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 657/156 10·. 56

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