DE391330C - Reibraedergetriebe mit schraeg zu den Achsen liegenden Reibflaechen - Google Patents
Reibraedergetriebe mit schraeg zu den Achsen liegenden ReibflaechenInfo
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- DE391330C DE391330C DEST35366A DEST035366A DE391330C DE 391330 C DE391330 C DE 391330C DE ST35366 A DEST35366 A DE ST35366A DE ST035366 A DEST035366 A DE ST035366A DE 391330 C DE391330 C DE 391330C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
- F16H13/10—Means for influencing the pressure between the members
- F16H13/14—Means for influencing the pressure between the members for automatically varying the pressure mechanically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
- Reibrädergetriebe mit schräg zu den Achsen liegenden Reibflächen. Die Erfindung betrifft ein Reibrädergetriebe nach Patent 3575.a.1., bei dem sich die Rebräder so berühren, daß die Tangente im Berühruno-spunkt der Reibflächen die Drehachsen der Räder schneidet. Beim Patent 357544 besteht ;las Neue darin, daß das eine Reibrad lose auf der Antriebswelle sitzt und mit Zapfen oder Rollen in Nuten der Welle eingreift, die beim Drehen der Welle das eine Reibrad gegen das andere verschieben, das mit der anzutreibenden Welle unverdrehbar verbunden ist. Die Verbesserung und weitere Ausbildung besteht darin, daß das lose und achsial verschiebbare Reibrad - unmittelbar im Gehäuse gelagert ist; auch befindet sich die Vorrichtung zur Erzeugung des Anpressungsdruckes nicht mehr im Innern des Reibrades. Vielmehr erfolgt die nötige achsiale Verschiebung des Reibrades von der Welle aus mittels Zapfen, Kugeln, Rollen o. dgl. unter Vermittlung von Kurvenscheiben, die außerhalb der eigentlichen Lager des Getriebes liegen und somit jederzeit der Beobachtung und Wartung zugängl-ich sind. Hierbei muß die Lagerung des Reibrades so ausgebildet sein,- daß sie ein gewisses achsiales Spiel des Reibrades itiläßt. Hierdurch wird erreicht, daß die Vorrichtung zur Regelung des Anpressungsdruckes nicht unter dem Lagerdruck zu arbeiten braucht und außerhalb des eigentlichen Gehäuses angebracht werden kann.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
- Abb. z zeigt <las Reibrädergetriebe im Schnitt, Abb. :2 die Kurvenscheibe mit den Rollenantrieben, durch welche die achsiale Verschiebung des einen Reibrades bewirkt wird, im Grundriß; Abb. 3 zeigt im Schnitt eine Ausführungsform, bei welcher statt Rollen Kugeln und zwei Kurvenscheiben verwendet sind; Abb.4 zeigt die Ausführungsform gemäß Abb. 3 im Grundriß, und Abb. 5 zeigt die Anordnung der Lager, die eine achsiale Verschiebung des einen Reibrades in Richtung des eingezeichneten Pfeiles zulassen, und zwar ohne Auftreten von gleitender Reibung.
- Die prinzipielle Anordnung der Vorrichttmist dieselbe wie bei Patent 357544. Es ist natürlich für die Wirkungsweise belanglos, ob die Welle mit Rollen in: -.Muten eingreift, die mit dein Reibrad verbunden sind, oder Umgekehrt. Im vorliegenden Falle ist die Ausführung dargestellt, bei. welcher die Welle mit Rollen ausgerüstet ist. Mit a und b sind wiederum ,lie leiden Reibräder bezeichnet, von denen das erstere auf der treibenden Welle v un l -las zweite auf der getriebenen Welle zt, sitzt. Mit d sind Rollen bezeichnet. die auf entsprechenden Zapfen w der Welle z.-sitzen und mit einer Kurvenscheibe t> in Berührung stehen und sich auf der Kurvenführung der Kurvenscheibe c abrollen. Eine Feder f, die für die Wirkungsweise der Einrichtung nicht unbedingt erforderlich ist, ist zweckmäßig zwischen dem Reibrad a einerseits und der Kurvenscheibe c anderseits angebracht. In diesem Falle wird die Kurvenscheibe e auf einer halsartigen Verlängerung ,les Reibrades a achsial verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet. Diese I#`ederanordnung hat den Vorteil, daß bei dein Spiel der Feder nur geringe Massen bewegt werden und (iaß die Räder wie die Wellen griVere Achsialverschiebungen nicht erleiden.
- Bei dem dargestellten Beispiel sind die Wellen in Kugellagern 1, 11 in den Wänden g des Gehäuses gelagert. Die Antriebswelle z1 trägt einen Bund -in, der sich gegen ein Rollenspurlager 12 abstützt. Der Bund dient dazu, den Achsialschub in der Welle aufzunehmen. Bei der Ausführungsform nach Abb.3 und d. greift nicht der eine Teil finit Rallen in einer Kurvenführung des andern ein, wobei die Rollen bewirken, daß der Druck senkrecht zur Kurvenführung übertragen wird, sondern beide Teile sind mit je einer gleichen Kurvenscheibe verbunden, zwischen denen der Druck durch lose in einem Käfig geführte Rollen oller Kugeln k übertragen wird Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz folgende: Wird die Welle v gedreht, so rollen die Rollend auf der Kurvenscheibe e ab und verschieben diese entgegen der Spannung der Feder f in Richtung der Achse. Durch den Federdruck f wird das Reibrad a achsial ver-.,choben und gegen die Reibscheibe b gepreßt, his die Reibung groß genug ist, um das Drehmoment auf die Welle w zu übertragen. Bei .#Ier Ausführungsform nach Abb. 3 und q. werden durch Verdrehung der Kurvenscheibe e1 gegenüber der Kurvenscheibe e die Kugeln oder Rollen zum Abrollen auf der Kurvensclieibe gezwungen und dadurch die beiden Scheiben auseinandergepreßt mit einer Achsialkraft, die in einem, durch die Kurven e und e1 bestimmten Verhältnis zur Umfangskraft steht. Diese Einrichtung ist nicht zu verwechseln mit Freilauf- oder anderen Einrichtungen, bei denen Kugeln oder Rollen zwischen zwei Flächen eingeklemmt werden; es findet hier '*in Gegenteil kein Einklemmen statt, sondern die Kugel soll 1e liglich bewirken, daß der Druck voll einer Scheibe zur anderen unter einem durch die Kurvenführungen vorgeschriebenen Winkel übertragen wird.
- In Abb. 5 ist veranschaulicht, wie die Kugellager h ausgebildet werden müssen, um das Reibrad achs.ial verschiehen zu l:cnnen, ohne daß sich dieser Achsialverschiebung gleitende Reibung widersetzt. Zu diesem Zwecke sind der Außen- wie der Innenlaufring des Kugellagers nur mit einer Schulter versehen und von cla an zylindrisch ausgebildet. Erfolgt dann eine Achsialverschiel..ung der Welle in der angegebenen Pfeilrichtung, so rollen die Kugeln auf den zylindrischen Laufringen ab. Die Achsialkraft l;at somit dann nur die sehr geringen und gleichmäßigen Rollwiderstände zu überwinden, wodurch eine sehr genaue Einstellung des Anpressungsdruckes erreicht wird.
Claims (5)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Reibrädergetriebe mit schräg zu den Achsen liegenden Reibflächen nach Patent 3575-1-h dadurch gekennzeichnet, daß das lose und achsial verschiebbare Reibrad (a) unmittelbar im Gehäuse (#) gelob rt ist und mit der Antriebsreelle (v) durch eine Kurvenscheibe (e) und Rollen (d) verbunden ist, die außen am Reibrad angeordnet sind.
- 2. Reibrädergetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das lose und achsial verschiebbare Reibrad auf einem Kugellager gelagert ist, bei flem sowohl der Innen- wie der Außenlaufring zylindrisch gestaltet sind, so daß bei achsaler Verschiebung der Laufringe gegeneinander lediglich die rollende Reibung der Kugeln zu überwinden ist.
- 3. Reibrädergetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (d) und die Kurvenscheibe (e) außerhalb der Lager liegen. d..
- Reibrädergetriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (e) verschiebbar, aber nicht drehbar auf der Nabe (tz) des Reibrades (a) sitzt und zwischen beiden eine Feder (f) angeordnet ist.
- 5. Reibrädergetriebe nach Anspruch i bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Rollen (d) eine zweite Kurvenscheibe (es) mit zwischen beiden Kurvenscheiben (e, e1) liegenden Kugeln oder Rollen (1r) verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST35366A DE391330C (de) | 1920-05-21 | 1922-01-24 | Reibraedergetriebe mit schraeg zu den Achsen liegenden Reibflaechen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST33216A DE357544C (de) | 1920-05-21 | 1920-05-21 | Reibraedergetriebe |
| DEST35366A DE391330C (de) | 1920-05-21 | 1922-01-24 | Reibraedergetriebe mit schraeg zu den Achsen liegenden Reibflaechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE391330C true DE391330C (de) | 1924-03-03 |
Family
ID=7462319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST35366A Expired DE391330C (de) | 1920-05-21 | 1922-01-24 | Reibraedergetriebe mit schraeg zu den Achsen liegenden Reibflaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE391330C (de) |
-
1922
- 1922-01-24 DE DEST35366A patent/DE391330C/de not_active Expired
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