DEST010100MA - - Google Patents

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DEST010100MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. Juli 1955 Bekanntgemacht am 20. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In Fernsprechnebenstellenanlagein werden bei abgehenden Ferngesprächen über die Aimtsleitungen Gebührenimpulse gegeben·, die in sogenannten Gebührenerf asßungseinrichtungen ausgewertet werden. Ohne die Vermittlung zu belasten, nehmen diese Gebühraniregiistriereinrichtungen die entstandenen Gebühren zusammen mit der Rufnummer der Nebenstelle, die diese Gebühr verursacht, auf und übertragen diese Informationen zu einem Druckwerk.
Um den Aufwand solcher Einrichtungen möglichst niedrig zu halten, werden sie weitestgehend zentralisiert. So ordnet man z. B. die Teilnehmerfeststelleiinrichtung tausend oder noch mehr Teilnehmern zu. Je mehr eine solche Einrichtung zentralisiert wird, d.h., je mehr Teilnehmern sie zugeordnet wird, um so mehr wirkt sich eine auftretende Störung derselben aus.
Die Erfindung zeigt nun eine Schaltungsanordnung, die bei Störung einer solchen zentralisierten Teilnehmerfeststelleinrichtung .mit einfachen Mitteln noch eine Gebührenerfassung ermöglicht. Dies wird dadurch erreicht, daß bei gestörter Feststeilleinrichtung die Feststellung der anrufenden Lei-
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tang in der Weise erfolgt, daß eine Hilfseinrichtung, die Zugang zu den Verbindungsorganen hat, das von der anrufenden Leitung belegte Verbindungsorgan markiert und gleichzeitig eine besondere, auf eine Störung hinweisende Anzeige erfolgt. Bei Anforderung der Rufnummerfeststellung der ein besonders gebührenpflichtiges Gespräch führenden Sprechstelle und Störung der Teilnehmerfeisitstelleiiirichtung setzen Schaltmittel eine
ίο Such einrichtung in Gang, welche die Verbindungsleituing markiert, über die das Gespräch geführt wird. Mit der Anlassttng der Sucheinrichtung wird ein besonderes. Zeichen, welches die Störung anzeigt, zum Vermittlungsplatz übertragen. Die markierte Veirbindungsleitung wird festgestellt und statt der Teiilnehimernummer die Nummer dieser festgestellten Verbindungsleitung zum Drucker übertragen.
Die Erfindung sei nun an Hand des in der Zeichriiing gezeigten Aulsführungsbeispieles näher beschrieibein.
Hat ein Teilnehmer in bekannter, nicht näher dargestellter Weise, ein gebührenpflichtiges Gespräch aufgebaut, so wird eine Gebührenerfassungseinrichtung, insbesondere die Teilnehmerfeststellung, angelassen. Relais AN hat angesprochen und hält sich über seinen eigenen Kontakt awl. Fällt aus irgendeinem Grund die Teilnehmerfeststelleinriehtung aus, so wird Störungsalarm getgeben, d. h., Relais 5* wird erregt und hält sich über seinen eigenen Kontakt.? I und Kontakt αηΐί. Kontakt j II bringt eine Kontrollampe BL am Vermittlungsplatz zum Flackern, so daß die Vermittlungspereon Kenntnis von einer vorliegenden. Störung erlangt. Kontakt j III schaltet in einer Sucheinrichtung SU das einer Gruppe von Amtsleitungen zugeordnete Relais C 1 ein. Kontakt c 11 schließt einen Stromkreis für das Relais CH, und Kontakt c ι II verhindert das Ansprechen eines weiteren, einer anderen Gruppe von Amtsleitungen zugehörigen Relais. Die Kontakte chVI, c/tVII und c/iVIII trennen die von der Feststelleinrichtung kommenden Markier leitung en ab. Kontakt chV schließt einen Stromkreis zur Anlassung des der Amtsleitungsgruppe zugehörigen Zählmagneten ZM, welcher sich auf die Amtsübertragung einstellt, über die das zu erfassende Gespräch verläuft. Bei Einstellung des Zäh!magneten ZM auf diese Amtsleitung sprechen die Relais P und MK an. Kontakt p I unterbricht den Stromkreis für den Zählmagneten ZM. Kontakt />II läßt über Kontakt c/ilX den Drucker an, welcher über die angezogenen Kontakte mk I, mk II und mk III die Kennzeichnung der Amtsübertragung erhält. Ist der Druckvorgang beendet, so wird an die Leitung FG Erde gelegt, so daß die Wicklung II des Anlaß- relaiis AN stromführend und somit dieses Relais abgeworfen wird. Das Relais 6* kann gegebenenfalls über eine nicht dargestellte weitere Wicklung so lange gehalten werden, wodurch das Flackerzeichen eingeschaltet bleibt, bis die Vermittiungsperson die Nebenstelle festgestellt hat, die das Gespräch über die festgestellte Amtsleitung führt. Mit Abfall des Relais AN war der Stromkreis· für das Relais C unterbrochen worden, das mit seinem Kontakt c 11 Relais CH verzögert zum Abfall bringt. Nach Abfall des Relais C und noch angezogenem Relais CH erhält, die Abwerf wicklung II des ZählmagnetenZM Strom, so daß auch der als Sucher verwendete Zählmagnet in seine Nullstellung zurückgeschaltet wird. Die Sucheinrichtung ist somit wieder frei.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit einer Einrichtung zur Feststellung der Nummer einer anrufenden Leitung, insbesondere zum Zweck der Gebührenerfassung Ln.Fernsprechnebenstellenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei gestörter Feststelleinrichtung die Feststellung der anrufenden Leitung in der Weise erfolgt, daß eine Hilfseinrichtung, die Zugang zu den Verbindungsorganen hat, das von der anrufenden Leitung belegte Verbindungsorgan markiert und gleichzeitig eine besondere, auf eine Störung hinweisende Anzeige -erfolgt:
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Fernsprechnebenistellenanlagen mit Gebühren- go erfassung besonders gebührenpflichtiger Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anforderung der Rufnummerfeststellung der ein besonders gebührenpflichtiges Gespräch führenden Sprechstelle und Störung der Teilnehmerfesitstelleinrichtuing Schialtmittel (C, CH) eine: Sucheinrichtung in Gang setzen, welche die Verbindungsleitung (AUe) markiert, über die das Gespräch geführt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Anlassung der Sucheinrichtung ein besonderes Zeichen (FLU), welches die Störung anzeigt, zum Vermittlungsplatz gegeben wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Sucheinrichtung markierte Nummer der Amtsleitung unter Abtrennung der von der Teilnehmerfeststelleinrichtung kommenden Markierstromkreise zum Drucker der Gebührenerfassungseinrichtung übertragen wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4„ dadurch gekennzeichnet, daß die Sucheinrichtung (SU) angelassen wird, wenn der Anlaß Stromkreis für die Teilnehmerfeststalleinrichtung oder diese selbst gestört ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen:
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