DEST006533MA - - Google Patents
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Description
St 6533IX/57 a
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Herstellung von Röntgen-Diapositiven, insbesondere von verkleinerten Röntgendias,
unter Verwendung eines partiellen Filters in Gestalt eines unscharfen Zwischendias.
Zum Ausgleich starker Schwärzungsunterschiede und zur Verbesserung der Detailerkennbarkeit auf
Röntgen-Diapositiven ist es an sich bekannt, vom Original, d. h. vom Negativ, zunächst eine unscharfe
Kopie in natürlicher Größe herzustellen und bei der Herstellung des Diapositivs das Negativ
und das unscharfe Positiv unmittelbar aufeinanderzulegen, so daß das Diapositiv als Überlagerung
eines scharfen und eines unscharfen Bildes entsteht. Dieses Arbeitsverfahren erfordert eine erhebliche
Sorgfalt und einen hohen Materialaufwand für das unscharfe Diapositiv.
Demgegenüber besteht das Verfahren nach der Erfindung darin, daß in einer Kopiereinrichtung,
bei der in bekannter Weise das Original negativ mittels eines Objektivs in der Bildebene abgebildet
wird, ein Stück Aufnahmematerial zwischen Objektiv und Bildebene angeordnet, dort belichtet
und nach erfolgter Entwicklung an diesen Ort zurückgebracht wird, worauf das eigentliche Diapositivmaterial
in der Bildebene angebracht und durch das Zwischendia hindurch belichtet wird.
Besonders zweckmäßig ist hierbei die Verwendung eines zwischen Optik und Diapositivrahmen
(Kassette) angeordneten Rähmchens zur Aufnahme des unscharfen Diapositivs. Dabei kann das Rähmchen
sowohl zur Herstellung des unscharfen Diapositivs und in gleicher Stellung auch bei der Herstellung
des endgültigen Diapositivs Verwendung finden.
Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung ist
an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
Abb. ι ein Schema des Strahlenganges,
Abb. ι ein Schema des Strahlenganges,
. Abb. 2 die Anordnung des Rähmchens innerhalb des Röntgenpultes und
Abb. 3 eine Ausführungsform des Rähmchens in Schrägansicht darstellt.
Gemäß Abb. 1 erfolgt die Arbeitsweise in der Form, daß das entwickelte und fixierte Negativ N
von unten her durchleuchtet wird, wobei der Strahlengang durch die Optik 0 auf das Positivmaterial
fällt und dieses belichtet. Bei der Herstellung des unscharfen Diapositivs wird das Positivmaterial
(Film oder Platte) an die gestrichelt gezeichnete Stelle im Strahlengang als Hilfspositiv
eingebracht, Wodurch ein unscharfes Bild entsteht. Dieses wird entwickelt und fixiert und bei der Herstellung
des endgültigen Positivs P wiederum in den Strahlengang eingefügt. Dabei ergibt sich ein
teilweiser Ausgleich der Schwärzungsunterschiede und damit eine große Detailerkennbarkeit.
In Abb. 2 ist die Oberseite eines Röntgenpultes schematisch dargestellt, und zwar ist "mit 1 die
Deckplatte bezeichnet, auf der in einem lichtdicht abgeschlossenen Kasten 2 die Kassette 4 für das
endgültige Diapositiv angebracht ist. Mit 3 ist die Optik angedeutet. Die Vorderseite des Kastens 2
ist bei 5 durch einen Deckel verschließbar. In das Innere des Kastens kann ein Bänkchen oder Rahmen
6 eingesetzt werden, der zur Aufnahme des unscharfen Diapositivs 7 dient und mit Füßen 8
versehen ist, die vorzugsweise in festen Aussparungen oder Anschlägen 9 am Boden des Kastens 2
eingelassen werden können. An sich kann es auch möglich sein, die Füße 8 ausziehbar zu gestalten,
wenn mit verschiedenem Verkleinerungsfaktor und dementsprechend mit verschiedener Einstellung der
Optik gearbeitet werden muß. In den meisten Fällen genügt es jedoch, die günstigste Einstellung
für die Höhe des Rähmchens 6 bei konstanter Verkleinerung ein für allemal, festzulegen:
Die Arbeitsweise ist denkbar einfach. Zunächst wird vom Negativ ein unscharfes Positiv im
Rähmchen 6 hergestellt, entwickelt und fixiert, während die Kassette 4 nicht mit lichtempfindlichem
Material beschickt ist. Zur Herstellung des endgültigen Diapositivs wird das verkleinerte, unscharfe
Diapositiv in das Rähmchen 6 eingelegt. Dadurch ist automatisch dessen richtige Stellung
im Strahlengang gesichert. Sodann wird das Negativ wiederum von unten belichtet, so daß in
der Diapositivplatte ein Bild entsteht, das aus einer Überlagerung des scharfen Negativs und des un- ■
scharfen, verkleinerten Diapositivs gebildet wird.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Röntgen-Diapositiven,
insbesondere von verkleinerten Röntgendias, unter Verwendung eines partiellen Filters in Gestalt eines unscharfen Zwischendiapositivs,
dadurch -gekennzeichnet, daß in einer Kopiereinrichtung, bei der in bekannter
Weise das Originalnegativ mittels eines Objektivs in der Bildebene abgebildet wird, ein Stück
AufnahmemateriaJ zwischen Objektiv und Bildebene angeordnet, dort belichtet und nach erfolgter
Entwicklung an diesen Ort zurückgebracht wird, worauf das eigentliche Diapositivmaterial
in der Bildebene angebracht und durch das Zwischendia hindurch belichtet wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, insbesondere Anordnung an
sogenannten Röntgenpulten, gekennzeichnet durch ein zwischen Optik und Diapositivrahmen
(Kassette) angeordnetes Rähmchen zur Aufnahme des unscharfen Diapositivs.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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