DEST006426MA - - Google Patents

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DEST006426MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. Mai 1953 Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Dampfkessel, dessen Vorheizfläche zwecks höherer Überhitzung des Dampfes im Verhältnis zur Nachheizfläche klein gehalten ist.
Es ist bekannt, die vor dem Überhitzer angeordnete Verdampfungsheizfläche bei Dampfkesseln dann möglichst klein zu halten, wenn die Heißdampftemperatur hoch liegen soll. Dieses Ziel ist jedoch gerade dann schwierig zu erreichen, wenn
ίο der Dampf hauptsächlich in einem geschlossenen Siederohrbündel erzeugt wird, das zum Teil vor und zum Teil hinter dem Überhitzer in den Rauchgasstrom eingeschaltet ist. Bei derartigen Kesseln wurde bisher häufig die Beheizung der Vorheizfläche dadurch in etwa verringert, daß die entsprechenden Rohre etwa in Form der bekannten Schottenwände angeordnet waren und beim Übergang in die Nachheizfläche derart seitlich ausgebogen wurden, daß. eine entsprechend aufgelockerte Rohranordnung entstand. Hierbei mußte der Überhitzer entsprechend der verlangten Heißdampftemperatur verhältnismäßig groß ausgeführt werden. Es ist weiter bekannt, die Kühlfläche, insbesondere von Feuerraumwänden, durch Rohrgabelung abschnittsweise verschieden zu bemessen.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Rohre von Kesseln, deren Verdampfungsheizfläche im wesentlichen aus einem durchlaufenden Siederohrbündel besteht, im Gebiete der Vorheizfläche, beispielsweise paarweise, durch Gäbein zusammengefaßt sind, oder aber daß ihr Durchmesser durch Einziehung verkleinert ist.
609 7016/135
St 6426 Ia/13 d
Die Gabelung kann bei Siederohrbündeln mit fluchtender Anordnung, insbesondere also bei Teilkammerkesseln, sehr einfach und mit Vorteil so vorgenommen werden, daß je zwei im Rauchgasstrom nebeneinanderliegende Rohre durch Gabeln zusammengefaßt sind, und daß die Stammrohre über den Gabeln somit in Richtung des Rauchgasstromes fluchtend hintereinanderliegen. Selbstverständlich ist dies auch bei versetzter Anordnung
ίο der Rohre in den Nachheizflächen möglich.
Bei Teilkammer-Schrägrohrkesseln mit Kühlung der Feuerraumwände wird dann in an sich bekannter Weise die Berührung der Feuerraumrückwand gegebenenfalls auch durch Gabeln zusammengefaßt, deren Stammrohre dem-Hauptsiederohrbündel dann als erste Rohrreihe yorgeschaltet sein können und in die vordere Teilkammer unmittelbar einmünden, während gleichzeitig die Kühlrohre der Feuerraumvorderwand — vorzugsweise auch nach entsprechender Zusammenfassung mittels Gabeln — direkt zur Trommel weitergeführt werden, wobei die Stammrohre der Gabeln etwa fluchtend zwischen den vorderen Teilkammern an der Kesselvorderwand angeordnet sind. .
In Abwandlung einer an sich bekannten Bauart : von Teilkammerkesseln, bei der das Siederohrbündel etwa in der Mitte annähernd senkrecht nach oben abgebogen ist, werden die Rohre des Bündels durch Gabeln paarweise zusammengefaßt, deren Stammrohre dann in eine oder mehrere quer liegende Sammelkammern einmünden, die in üblicher Weise mit der Trommel durch sogenannte Gemischabführrohre verbunden sind. Der senkrecht abgeknickte Rohrbündelteil wird also von den —- aus dem davor angeordneten Feuerraum — in horizontaler Richtung abströmenden Feuergasen bestrichen, während der schräg liegende Teil des Bündels von den Rauchgasen nach ihrem Durchtritt durch den Überhitzer unter Umständen nach einer oder mehreren Umlenkungen beaufschlagt wird.
Bei einer solchen Kesselbauart werden die Feuer-
raumrückwandkühlrohre vorteilhaft — gegebenen-
. falls auch nach Zusammenfassung mittels Gabeln — als erste Rohrreihe vor den Rohren des senkrechten Bündelteiles hochgeführt.
In den Zeichnungen sind zwei beliebige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. ■··■:.
Abb. ι stellt einen vertikalen Längsschnitt durch einen Kessel mit abgeknicktem Rohrbündel dar, wo-
'.■·:., bei gemäß '. " :'
Abb. 2 die Gabelung in Querrichtung ausgeführt ist;
Abb. 3 ist ein vertikaler Längsschnitt durch einen Teilkammerkessel in" Zwei- bzw. Zweieinhalbzugbauart, bei dar der Überhitzer in der Rauchgasumkehr über dem Hauptsiederohrbündel angeordnet ist;
Abb. 4 stellt den dazugehörigen Horizontalschnitt im Grundriß dar.
Bei dem Kessel gemäß Abb. 1 steigen die im Feuerraum 1 auf dem Wanderrost 2 entwickelten Feuergase nach oben und durchströmen bei gleichzeitiger horizontaler Abbiegung nach hinten- zunächst die verlängerten Rückwandkühlrohre 3 und anschließend die durch Gabeln 20 zusammengefaßten Rohre 4 des senkrecht nach oben abgebogenen Bündelteiles. Anschließend strömen die Rauchgase nach unten durch den· Überhitzer 5 und durch die vordere Hälfte des nachgeschalteten schrägen Bündelteiles 6, den sie nach einer Umkehr um i8o° nach oben verlassen.
Die zur Wasserversorgung des Siederohrbündels erforderlichen Fallröhre 7 liegen in einem relativ kühlen und sehr langsamen Rauchgasstrom bzw. sind mittels einer an ihnen aufgehängten Zuglenkwand außerhalb desselben angeordnet. Im letzten Fallzug liegen die üblichen Nachschaltheizflächen 8. Die' Seitenwandkühlrohre 9 des Feuerraumes sind etwa in halber Höhe paarweise durch Gabeln 10 zusammengefaßt, um die Feuergase nicht zu stark abzukühlen. Die Vorderwandkühlrohre 11 tragen mit ihrer abgebogenen Verlängerung die Feuerraumdecke 12. Das gesamte Siederohfbündel 6-3 geht von den unteren Teilkammern 13 aus und mündet oben in die quer liegende Sammelkammer 14, "die mit der Kesseltrommel 15 durch die Gemischabführrohre 16 verbunden ist.
Die Abb. 2 zeigt schematisch die Anordnung der Stammrohre 4 der Vorheizfläche im Strom der Feuergase, deren Richtung durch Pfeile angedeutet ist. Die darunter bzw. in Wasserströmungsrichtung davor liegenden Rohrgabeln 20 mit den Rohren 6 der Nachheizfläche sind entsprechend eingetragen.
Abb. 3 und 4 stellen einen üblichen Schrägrohrkessel dar, wobei die gleichen Ziffern grundsätzlich gleiche, Einrichtungen wie in Abb. 1 und 2 kennzeichnen.
Die Feuerraumrückwandkühlrohre 3 sind hier von unten her an die Vorheizfläche des Siederohrbündeis angebogen und münden in die vorderen Teilkammern 17 ein, die an die Stelle der in Abb. 1 dargestellten quer liegenden Sammelkammer 14 treten. Die Vorderwandkühlrohre 11 laufen zwischen diesen Teilkammern 17 nach oben durch und tragen mit ihrer zur Kesseltrommel 15 führenden Verlängerung 16 die Decke des Rauchgasumkehrkanals 18.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Dampfkessel, insbesondere Teilkammerkessel, mit durchlaufendem Siederohrbündel, dessen Oberteil im Feuergasstrom vor dem Überhitzer und dessen Unterteil hinter demselben liegt, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei im Unterteil des Bündels nebeneinander verlaufende Rohre (6) beim Übergang zum Oberteil (4) dergestalt mittels Gabeln (20) zusammengefaßt oder einzeln auf einen geringeren Durchmesser eingezogen werden, daß sie bzw. die Gabelstammrohre vor dem Überhitzer (5) in Richtung der Rauchgase untereinander und mit den vorgelagerten Oberteilen der Kühlrohre (3) der Feuerraumrückwand fluchten.
    «09 7015/135
    St 6426 IaI 13d
  2. 2. Dampfkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlrohre (ii) der Feuerraumvorderwand — gegebenenfalls nach Zusammenfassung durch Rohrgabeln — zwischen den vorderen Teilkammern (17) nach hinten und zur Trommel (15) geführt sind.
  3. 3. Dampfkessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Siederohrbündel (4, 6) in an sich bekannter Weise — den Überhitzer umschließend — geknickt ist und oben in eine oder mehrere quer liegende Kammern (14) einmündet.
  4. 4. Dampfkessel nach einem der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlrohre (3) der Feuerraumrückwand im Oberteil paarweise durch Gabeln (20) zusammengefaßt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 814904.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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