DEST005860MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEST005860MA
DEST005860MA DEST005860MA DE ST005860M A DEST005860M A DE ST005860MA DE ST005860M A DEST005860M A DE ST005860MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutter
knife
knives
container
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. Januar 1953 Bekanntgemacht am 20. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
INTERNAT. KLASSE A 22c
Durch das Patent 937627 ist ein Kutter für Fleischereibetriebe unter Verwendung eines oder mehrerer in einem Behälter kreisrunden Querschnitts parallel zu dessen geschlossenem Boden umlaufender Messer geschützt, bei dem das bzw. die Messer auf einer zur Behälterwand zentrischen, senkrechten Welle gelagert und so lang bemessen sind, daß sie bis fast an die Behälterwand heranragen, und daß die Messerklingen mit einem solchen Winkel gegenüber dem geschlossenen Behälterboden schräg gestellt und in einem solchen Abstand von dem Behälterboden angeordnet sind, daß das von ihnen erfaßte Schneidgut beim Schneiden gegen den Behälterboden und infolge der Zentrifugalwirkung zugleich in radialer Riehtung gegen die Behälterwand gedrängt, durch das nachfolgende Schneidgut zwischen dieser und den Messern hochgedrückt, in einem Bogen nach der Mitte des Behälters hin bewegt und so dem bzw. den Messern erneut zugeführt wird.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die Kuttermesser in ihrer Neigung gegenüber ihrer Drehachse und/oder ihrer Längsachse verstellbar sind.
609 737/63
St 5860 III/66 b
Dabei ist es zweckmäßig, daß die Kuttermesser mit je einer Bohrung auf der Drehachse zwischen vorzugsweise einseitig abgeschrägten Distanzscheiben verstell- und feststellbar eingespannt sind. Ferner ist es vorteilhaft, wenn je zwei Distanzscheiben· zusammen mit dem schwenkbar zwischen ihnen gelagerten Messer, z. B. durch einen in sie eingesetzten Stift, zu einer Einheit vereinigt sind, wobei das Messer eine die Schwenkbewegung nach
ίο beiden Seiten begrenzende Führung für den Stift aufweist, der mit einem freien Ende zur Sicherung der gegenseitigen Unverdrehbarkeit in die folgende Einheit eingreifen kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die Kuttermesser mit ihren Distanzscheiben durch eine gemeinsame Spannmutter auf einer Büchse gehalten sind, die leicht lösbar auf die Antriebswelle aufgeschoben ist.
Hierbei wiederum ist es empfehlenswert, daß die Büchse am oberen Ende der Antriebswelle durch eine Haltemutter leicht lösbar befestigt ist.
Der Ein- und Ausbau eines solchen Messersatzes läßt sich erheblich dadurch erleichtern, daß die Kutterschüssel, vorzugsweise in einem Traggestell, in Zapfen kippbar gelagert ist, wobei an dem einen ein Feststellhebel angreifen und dessen anderer eine Gegenseitigkeitssperre zwischen dem Anlasser für den Antriebsmotor und dem Schüsselverschluß tragen kann.
Bei einer solchen Ausbildung kann man den Kutter also in eine leicht zugängliche Offenstellung kippen und dort feststellen, wobei ■ man außerdem das gekutterte Gut leicht aus ihm zu entnehmen vermag.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine teils im Schnitt dargestellte Gesamtansicht des Kutters,
Fig. 2 einen · Schnitt durch einen Teil der Büchse und eines darauf befestigten Messers und Fig. 3 das Einspannende des Messers.
Eine Kutterschüssel α ist mittels Schwenkzapfen b, c in einem Traggestell d kippbar aufgehängt. An dem einen Schwenkzapfen c greift ein Feststellhebel e an, während der andere Schwenkzapfen b eine Gegenseitigkeitssperre mit einem. Schalthebel / zwischen einem Anlasser g für einen unter dem Schüsselboden angeordneten Elektromotor h und einer Schüsselverriegelung trägt.
Diese Schüsselverriegelung ist in Form eines Stiftes i ausgebildet, der mit einer Ausnehmung k am Gelenk m des durch einen Haken η verschließbaren Deckels ο zusammenwirkt.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist auf die durch den Schüsselboden geführte Antriebswelle p des Elektromotors h eine Büchse q aufgeschoben, die eine Anzahl einseitig abgeschrägter Distanzscheiben r, T1 trägt (Fig. 2). Je zwei Distanzscheiben r, r± sind mit einem schwenkbar zwischen
.60 ihnen gelagerten Messer t durch einen Stift.? zu einer Einheit vereinigt. Dabei gleitet der Stift ί in einer Führung i1 des Messers f. Er greift außerdem, in die darunterliegende nächste Einheit ein und bildet dadurch eine Sicherung gegen ein gegenseitiges Verdrehen zweier übereananderliegender Einheiten r, rv Sämtliche Distanzscheiben mit ihren Kuttermessern t sind durch eine Spannmutter zusammengehalten. Die Büchse q ist auf der Antriebswelle'/» durch eine Haltemutter ν leicht lösbar gesichert.
Gegebenenfalls kann auf die Antriebswelle p auch eine Schleudertrommel w aufgesetzt, beispielsweise zwischen die Spannmutter u und die Haltemutter ν eingespannt sein.
Soll mit dem Kutter gearbeitet werden, so muß der Schalthebel f der Gegenseitigkeitssperre zunächst in eine Stellung gebracht werden, in der der Motor h ausgeschaltet und gleichzeitig der Sperrstift i aus der Ausnehmung k des Deckelgelenks m zurückgezogen ist. Dann läßt sich der Deckel 0 öffnen und das zu zerkleinernde Gut in die Schüssel α einbringen. Ist der Deckel 0 geschlossen und durch den Hakenverschluß η an der Schüssel α festgelegt, so läßt sich der Hebel / in seine andere Endlage bringen, in der allein der gleichzeitig bewegte Sperrstift i in die Ausnehmung k des Deckelgelenks m eintreten kann. Die Kuttermesser t drehen sich nun mit hoher Geschwindigkeit auf der Antriebswelle p, zerschneiden das Gut in ziehendem Schnitt und arbeiten gleichzeitig das zu behandelnde Gut wirksam durcheinander. Diesen Effekt kann man durch Wahl der Stellung der Kuttermesser t den jeweiligen Verhältnissen anpassen. . Gemäß Fig. 1 und 2 stehen die Messer in ihrer Längsrichtung geneigt zu ihrer Drehachse, während sie in der Querrichtung waagerecht liegen. In dieser Stellung vermögen sie das Schneidgut kaum umzuwälzen und üben auf dieses nach unten keinen Sog aus. Stehen die Messer jedoch in ihrer Längsrichtung waagerecht, in der Querrichtung 100 ' jedoch schräg, so erzielen sie beim Umlauf eine starke Umwälzung der Masse, und zwar durch kräftigen Sog nach unten. Sie schleudern dabei die Masse nach außen, wo diese durch die gerundete Form des Schüsselbodens begünstigt an der Wand hochsteigt, um dann erneut in den Bereich der Messer zurückzugelangen.
Die Reinigung des Kutters läßt sich leicht durchführen, weil die Büchse q zusammen mit den Kuttermessern t, den abgeschrägten Distanzscheiben r, T1 und der Spannmutter u nach Lösen der Haltemutter ν aus der Kutterschüssel herausgenommen und außerhalb der Maschine, wiederum lediglich nach Lösen der Spannmutter u, mit \venigen Handgriffen zerlegt und nach der Reinigung wieder zusammengebaut werden kann.
Ist in die Kutterschüssel α eine Schleudertrommel w eingebaut, so können durch diese beispielsweise die Grieben von dem ausgelassenen Fett getrennt werden. , .120
Hat das Gut die erforderliche Feinheit erreicht, so wird der Schalthebel / in seine Ausgangsstellung zurückgelegt. Dadurch wird der Motor h, stillgesetzt und gleichzeitig der Sicherungsstift i aus der Ausnehmung k des Deckelgelenks m automatisch zurückgezogen. Der Deckel 0 läßt sich des-
.609 737/63
St 5860 III/66b
halb nach Lösen des Hakenverschlusses η öffnen. Mittels des Handhebels e kann die Kutterschüssel a in jeder Lage festgestellt werden.
Statt der schrägen kann man auch parallele Distanzscheiben r verwenden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ίο i. Kutter für Fleischereibetriebe unter Verwendung eines oder mehrerer in einem Behälter kreisrunden Querschnitts parallel zu dessen geschlossenem Boden umlaufender Messer, die auf einer zur Behälterwand zentrischen, senkrechten Welle gelagert und so lang bemessen sind, daß sie bis fast an die Behälterwand heranragen, und daß die Messerklingen mit einem solchen Winkel gegenüber dem geschlossenen Behälterboden schräg gestellt und in einem solchen Abstand von1 dem Behälterboden angeordnet sind, daß das von ihnen erfaßte Schneidgut beim Schneiden gegen den Behälterboden und infolge der Zentrifugalwirkung zugleich in radialer Richtung, gegen die Behälterwand gedrängt, durch nachfolgendes Schneidgut zwischen dieser und den Messern hochgedrückt, in einem Bogen nach der Mitte des Behälters hin bewegt und so dem bzw. den Messern erneut zugeführt wird, nach Patent 937 627, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuttermesser (t) in ihrer Neigung gegenüber der Achse ihrer Antriebswelle (p) und/oder um ihre Längsachse verstellbar sind.
  2. 2. Kutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuttermesser (i) mit je einer Bohrung auf der Antriebswelle (p) zwischen vorzugsweise einseitig abgeschrägten DistanzScheiben (r, T1) verstell- und feststellbar eingespannt sind.
  3. 3. Kutter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Distanzscheiben (r, T1) zusammen mit dem schwenkbar zwischen ihnen gelagerten Messer (i), z.B. durch einen in sie eingesetzten Stift (s), zu einer Einheit vereinigt sind, wobei das Messer (t) eine die Schwenkbewegung nach beiden Seiten begrenzende Führung (i) für den Stift (s) aufweist, der mit einem freien Ende zur Sicherung der gegenseitigen Unverdrehbarkeit in die folgende Einheit (r, rv t) eingreifen kann.
  4. 4. Kutter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuttermesser (f) mit ihren Distanzscheiben (r> T1) durch eine gemeinsame Spannmutter (u) auf einer Büchse
    (g) gehalten sind, die leicht lösbar auf die Antriebswelle (p) aufgeschoben ist.
  5. 5. Kutter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (q) am oberen Ende der Antriebswelle (p) durch eine Haltemutter (v) leicht lösbar befestigt ist.
    '6. Kutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kutterschüssel (a), vorzugsweise in einem Traggestell (d), in Zapfen (b, c) kippbar gelagert ist, \vobei an dem einen Zapfen (c) ein Feststellhebel (e) angreifen kann, während der andere Zapfen (b) eine Gegenseitigkeitssperre (/, i) zwischen dem Anlasser (g) für den Antriebsmotor (Ii) und dem Schüsseldeckel tragen kann.'
    . In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 650591;
    schweizerische Patentschrift Nr. 99761.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE965109C (de) Fleischkutter
DE69901448T2 (de) Schüsselkopiermaschine
DE3426159A1 (de) Mischvorrichtung
DE3413531C2 (de)
EP0191119A2 (de) Universalmaschine
DE965776C (de) Kutter fuer Fleischereibetriebe
DEST005860MA (de)
DE102012002490A1 (de) Schneidemaschine
DE707962C (de) Maschine zum Abloesen des Fischfleisches vom Graetengeruest
DE1751939U (de) Kutter fuer fleischereibetriebe.
DE1287790B (de)
DE1859305U (de) Schneid- und mischmaschine fuer kueche und labor.
CH316717A (de) Fleischkutter
AT202025B (de) Kutter für Fleischereibetriebe mit einem oder mehreren in einem Behälter umlaufenden Messern
DE18941C (de) Doppelte Rübenschnitzelmesser-Schärfmaschine
DE21616C (de) Neuerung an einer Brodschneidemaschine
AT159612B (de) Maschine zum Ablösen des Fischfleisches vom Grätengerüst.
DE418580C (de) Schneidemaschine, insbesondere fuer Speck
DE645000C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
DE463556C (de) Fleischschneidemaschine
DE372026C (de) Tafelschere mit feststehendem Untermesser und parallel dazu verschiebbarem Obermesser
DE85151C (de)
DE493381C (de) Fleischschneidemaschine mit Scheibenmessern
DE1048505B (de)
DE3724174A1 (de) Trommelschneidmaschinen zur zerkleinerung von feldfruechten