DEST002769MA - Ventilanordnung für Flüssigkeits-Stoßdämpfer mit scheibenförmigen Ventilen, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Ventilanordnung für Flüssigkeits-Stoßdämpfer mit scheibenförmigen Ventilen, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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Publication number
DEST002769MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure part
pressure
valve arrangement
low
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Koblenz-Pfaffendorf Wittebrock
Werner Dr.-Ing. Koblenz Wolfram
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stabilus Industrie und Handels GmbH
Original Assignee
Stabilus Industrie und Handels GmbH
Publication date

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Description

Betr.: St 55 - Anmelder; Firma StaMlttsf Industrie- und
Handelsgeseilechaft m.b.H., Koblenz-Heuendorf Bei Flüssigkeits-Stoßdämpfern von Kraftfahrzeu-
gen, insbesondere der Teleskop-Bauart, sind im Zylinderboden ein Niederdruckventil und ein Hochdruckventil angeordnet, um das für den Ersatz der Kolbenstange notwendige . Nachschubölvolumen in den Druckraum zu lassen und wieder herauszubefordern. Es ist bekannt, das Niederdruokventil als sternförmige Scheibe auszubilden, die unter Federdruck steht, während das Hochdruckventil aus mehreren federnden Stahlscheiben besteht, von denen die am Boden anliegende Scheibe am Rande eine kleine Öffnung hat, durch die das Öl durch die öffnungen des Ventilkörpers aus dem Druckraum in den Vorratsbehälter fließen kann. Bei der bekannten Ventilanordnung liegen das Nieder- und Hochdruckventil in verschiedenen Radialebenen , und beide Ventile sind voneinander getrennt. Dies hat den Nachteil, daß die Ven·
tilanordnung in aefesialer Hichtuag größere Abmessungen hat, außerdem ist zwischen dem Nieder- und Hochdruckventil ein toter Raum, und es sind größere Ventilwege erforderlich, so daß das Ventil nicht sofort ansprechen kann. Diese; be-
kannte Ventil kann nicht verstellt werden und arbeitet außerdem nicht klopf fr ei, sondern macht Geräusche, die sich bei der Fahrt unangenehm bemerkbar machen·
Aufgabe der Erfindung ist es, die Ventilanordnung so auszubilden, daß bei geringstem Fertigungsaufwand eine Verstellmöglichkeit, sofortiges Ansprechen und ein völlig klopffreies Arbeiten erreicht wird» Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das aus der sternförmigen Scheibe bestehende Niederdruckventil mit dem aus federnden Scheiben bestehenden Hochdruckventil zu einem Körper vereinigt wird, dessen Ventilsitze in einer gemeinsamen Radialebene Xiegen. Infolge der Anordnung der beiden Ventilteile in einer einzigen Radialebene ist zwischen dem Niederdruck- und Hochdruckventil kein toter Raum vorhanden, so daß die Ventilanordnung augenblicklich auf jegliche Druokäaderungern anspricht und keine Ölverluste eintreten können. Die Ventilanordnung arbeitet daher vollkommen geräuschlos. Ferner hat sie nur einen sehr geringen Raumbedarf, was geringe Abmessungen des Stoßdämpfers in aeÜelaler Richtung ermöglicht. Das Hochdruckventil besteht zweckmäßig aus zwei oder mehreren federnden Stahlscheiben, die mit· dem Niederdrückten unter zweckmäßig verstellbarer Vorspannung verbunden sind. Die Verbindung der federnden Stahlscheiben des Hochdruckteiles mit dem Niederdruckteil rjird vorzugsweise durch eine Versteilschraube oder bei fester Einstellung durch einen Niet bewirkt, was eine einfache und billige Fertigung ermöglicht. Das gemäß der Erfindung ausgebildete Ventil hat nur eine geringe Masse, so daß zur Betätigung des Ventils nur kleine Stellkräfte erforderlich sind und das
Ventil daher leicht anspricht, sumal wegen der geringen Masse des Ventils nur kleine Federkräfte erforderlieh sind. Die den Niederdrückteil haltende Feder wird vorteilhaft als kegelförmige Schraubenfeder ausgebildet, die im einem Ansatz des Ventilgehäuses gehalten ist. Der Ventilhub ist ungefähr gleich der Wandstärke des Hi ederdruckt eiles bemessen und wird durch den Ansatz des Ventilgehäuses und die Stärke der Feder begrenzt.
BSji Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung ist la der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigen in vergrößertem Maßstab
Fig. 1 einen Querschnitt der Ventilanordnung, Flg. 2 eine Draufsicht auf den 14'lederdrixckteil, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Hochdruckteil, und in kleinerem Maßstab
Fig· 4 den Einbau der Ventilanordnung In einen Teleskopstoßdämpfer und
Fig. 5 den Einbau der Ventilanurdnung in einen Hebel-Stoßdämpfer.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht die Ventilanordnung aus
einem Kiederdruckteil 1 und einem Hochdruckteil 2. Beide !Teile sind durch eine in der Mittelachse liegende Schraube 3 miteinander verbunden. Der Kiederdruckteil 1 besteht aus
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einer sternförmigen Scheibe, zwischen deren SterneNtTburehtrittsöffnungen 5 für das Öl gebildet werden. Die Sohelbe 1 des Hiederdruckteiles 1st mit mehreren Bohrungen 6 versehen, die durch die federnden Scheiben 2 des Hochdruckteiles verschlossen sind. Der Eochdrackteil 2 besteht aiurswei federnden Scheiben, von denen die an der Niederdrucksoheibe 1 anliegende Staiilscheibe am Rande mit einem Diisenschlitz 7 versehen 1st, der durch die äußere Scheibe verdeckt ist. Die bel-
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den Stafalselielbea des HocJair uokteiles 2 haben eine Stärke vom etwa 1/1 ο μ md liege» dem verstärkte* Ras&der Scheibe 1 des Iiiederdruckteiles auf, so ÖaS sie' durch, die Schratt*» to© 3 unter eimer einstellbaren Vorspannung gehalten sind. Die Scheibe 1 des Iiederdrmckteiles liegt an dem von dem Vek» t^ilkorper 8 gebildeten Ventilsitz 9 an» der in der gleiche» Radialebene liegt wie die Mchtuagefläche der Stahlsoheiben des HooJadruckteiles· Die Scheibe 1 wird auf dei?'Ventilsitz durch eine kegelförmige Ventilfeder Io gedrückt, die im einem Ansatz 11 des VeatilkSrpers 8 gehalten ist·
Der Zusammenbau und die Einstellung des Ventils läßt sich sehr einfach und mit geringstem ArbeitsaüÄwaad durchführen^ da die beiden Federseheiben 2 mit der sternförmigen Scheibe 1 lediglieh durch die Schrau.be 3 verbunden werden^- und die Federspannung der Scheiben 2 dorch die Schraube 5 leicht auf den jeweils gewünschten Wert eingestellt werden kann* Sach dem Zusammenbau wird dieses Teil in den Ventilkürper 8 eingesetzt und die kegelförmige Spiralfeder Io eingefügt♦
Das in dieser Weis© ausgebildete Ventil .Icann als Bodenventil in einen feleskep-Stoßdänpfer gemäß Fig. 4 oder in einen Hebel^StoSdampfer gemäß Fig. 5 eingebaut werden. In beiden Fällen wirkt sich die geringe aAdale Ausdehnung des Ventils besonders vorteilhaft aus·
Da der Ventilsitz des Niederdruck- und Hochdruckteiles in der gleichen'Radialebehe liegt, wie Fig. 1 deutlich erkennen läßt, hat das Ventil keinen toten Baugrund es sind nur kleine Ventilwege nötig. Wegen der geringen Masse des Ventiles sind nur kleine Stellkräfte und geringe
Federteitetoe IiStlgf so dai das Ventil leicht anspricht und vollkommen geräuschlos arbeitet® Ber Ventilhub entspricht nur ungefähr der landstärk© des Niederdruckteiles und ist torch den Ansata 11 dee Ventilgehäuse^ 8 sowie die Stärke der Ventili1 eder Io begrenzt*
Die gemäB der Erfindung ausgebildete Ventilanordnung ist für Flüssigkeits-Stoßdäfflpfer jeder Art, und zwar sowohl für Teleskop-Stoßdämpfer als auch für Hebel-Stoßdämpfer mit gleichem Vorteil verwendbar®
Bei der Ventilanordnung gemäß der Erfindung kann der DurcMrlttgquersetaiiitt des Hoehdruekteiles in einfacher Weise durch Ändern der Anaahl und Größe der Bohrungen 6 in der Miederdrucks cheibejl geändert werde* Außerdem kann die Drosselwirkung durch Ändern der Anzahl und Stärke der Ädernden Scheiben 2 oder durch Verändern der ¥QTBpaxm$mg der Schraube 3 leicht geändert werde» # m®bet man den Dö^chtrlttsquerschnitt des am Rande der inneren Federscheibe angebrachten Dlisemschlitzes 7 durch Ändern der Stärke dieser Federscheibe auf Bruchteile von Qtiadratmilliaetera genau, einstellen kann. Dadurch wird eine überaus gename und empfindliche Einstellung des Ventils und damit ein einwandfreies Arbeiten des Flüssigkeits-Stoßdäiapfers gesichert«

Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    1. ) Ventilanordnung für Fliissigkeit s- i> toßdämpf er, insbesondere flir Kr a ft fahr 2 enge , bei der 4&s Niederdruckventil aus einer unter FederdrucÄ stehenden sternförmigen Scheibe und das Hοchdruckventil aus federnden Scheiben besteht, dadurch gekennzeichnet, duß beide Ventil teile föz>) ssu einem Körper vereinigt sind,dessen Ventilsitze in einer gemeinsamen Radiale bene liegen.
    2. ) Ventilanordnung nach Anepruch 1, daäirch gekennzeichnet,
    daß der aus zwei oder mehreren federnden Stahlscheiben bestellende Ho chdr u ck t e U^lai t dem Niederdrückt eil^unter Vorspannung verbunden ist·
    3·) ^wjLtllaaordnung nach Anspruch 29 dadurch gekennzeichnet, daßdie Vorspannung der federnden ^tahlscheiben des EochdruckteileJ^durch eine diese mit dem Niederdrückteil^verbindende bchraube^einsteilbar ist*
    4·) Ventilanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn·
    zeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen^t'Ur das Hochdruck-
    (4)
    ventil in dem sterni'ermigen ^lederdruckteil sjageordnet and durch die federnden Stahlscheiben des Hochdruckteiles verschlossen sind. 5·) Ventilanordnung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß der den Ventilsitz für den Ho abdruckt einbildende Rand des Hiederdruckteiles^uber den Mittleren feil hinausragt, en dem das die Stahlscheiben des Hochdruckteiles hnItende Verbiiiöu ngseiernen^angreif i ·
    6·) VeatilaBCirftxung »ach Anspruch 1» dadurch gekeimzeiCimetf daß die den Hiederdrackt ei /yIial t ende Federals kegelige Scliraiifeenfeder ausgebildet ist, die in einem Ansatz^les Ventilgehäusei^4ehalten ist.
    7.) Veiitilanordiiuiig nach Anspruch 6, dadurch gekeaazetCbnett . daß der Ventil^uP uHgefäkr gleich dör - Wandstärke fies Mieder druckt eil es bemessen und dureh den. AnsatsP^ea VentllgeMuaei^und die Stärke der £ed«r^egrenzt ist·

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