DE2645501C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Drosselventil für hydraulische Schwingungsdämpfer
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Ein solches Drosselventil ist aus der DE-PS 8 38 403 bekannt.
Bei dem bekannten Drosselventil, welches insbesondere für Flüssigkeits-
Stoßdämpfer von Kraftfahrzeugen bestimmt ist, ist dafür Sorge getragen,
daß der von einem Schwingungsdämpferkolben verdrängten Hydraulikflüssigkeit
in einer Richtung ein hoher und in der entgegengesetzten
Richtung ein geringerer Durchflußwiderstand entgegengesetzt wird.
Zu diesem Zweck erfährt der Kolben bei seiner Bewegung aus der
Ruhelage nach unten in einen mit der Hydraulikflüssigkeit gefüllten
Zylinder einen mäßigen Drosselwiderstand, hingegen bei seiner Bewegung
nach oben einen deutlich höheren Drosselwiderstand. Um diese unterschiedliche
Dämpfung der Zugstufe einerseits und in der Druckstufe
andererseits zu ermöglichen, ist bei dem bekannten Drosselventil
eine federnd nachgiebige Ventilscheibe vorgesehen, die mit dem Durchtrittskanal
des Hydraulikmittels zusammenwirkt. Dabei ist mit dem
bekannten Drosselventil die Anordnung so getroffen, daß bei der
Abwärtsbewegung des Kolbens die elastische Ventilscheibe nach oben
durchgebogen wird, wobei sie einen verhältnismäßig großen Strömungsquerschnitt
für das Hydraulikmittel freigibt. Bei umgekehrtem Kolbenhub
wird die Ventilscheibe im entgegengesetzten Richtungssinn durchgebogen,
wobei sie einen vergleichsweise engen Strömungsquerschnitt freigibt,
so daß in der letzten Betriebsstellung ein hoher Drosselwiderstand
herbeigeführt und damit eine starke Dämpfung der Kolbenschwingung
hervorgerufen wird.
Mit Hilfe des bekannten Drosselventils ist es nicht möglich, eine
Null-Dämpfung hervorzurufen, solange der Druck des Hydraulikmittels
die Ventilscheibe beaufschlagt. Typisch für das bekannte Drosselventil
ist, daß der Strömungsquerschnitt des Durchtrittskanals progressiv
mit dem Druck des Hydraulikmittels zunimmt.
Mithin gestattet das bekannte Drosselventil lediglich recht begrenzte
Fahrwerkabstimmungen, weil es nicht möglich ist, Null-Dämpfungen
in bestimmten Richtungen herbeizuführen. Aus theoretischen Abhandlungen
ist es bekanntgeworden, daß vorteilhafte Einwirkungen auf den
Fahrkomfort eines Kraftfahrzeuges dadurch erreicht werden, daß die
Wirksamkeit der Schwingungsdämpfung während der Druckstufe praktisch
vollständig eliminiert wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Drosselventil
für hydraulische Schwingungsdämpfer der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Gattung derart auszubilden, daß das vorstehend erörterte,
angestrebte Verhalten eines Schwingungsdämpfers erzielt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Der mit Hilfe der Erfindung erzielbare Fortschritt ergibt sich in
erster Linie daraus, daß durch eine Null-Dämpfung in vorbestimmten
Schwingungsrichtungen ein maximaler Fahrkomfort erreicht wird. In
den Phasen der angestrebten Null-Dämpfung wird bereits bei äußerst
geringer Beaufschlagung durch das Hydraulikmittel ein maximaler
Strömungsquerschnitt freigegeben, so daß der Drosselwiderstand praktisch
Null wird.
Dabei geht dieses erreichbare Betriebsverhalten darauf zurück, daß
die elastisch verformbare, kegelstumpfförmige Ventilscheibe eine reversible
Konizität aufweist, welche ihren Richtungssinn in den jeweiligen
Anschlagsstellungen wechselt, und zwar bei vorbestimmten Schwellendrücken
des Hydraulikmittels. Beim erfindungsgemäßen Drosselventil ermöglicht
die kegelstumpfförmige verformbare Ventilscheibe drei diskrete
Betriebsstellungen, nämlich eine Freigabestellung (maximaler Strömungsquerschnitt),
eine Drosselstellung (minimaler Strömungsquerschnitt)
und eine im Vergleich zur Drosselstellung einen größeren Strömungsquerschnitt
freigebende Stellung nach Überschreiten eines vorbestimmten
Schwellenwertes des Hydraulikmittels. Zwischen den drei diskreten
Betriebsstellungen gibt es Übergangsstellungen.
Solange die elastische Ventilscheibe nicht von einer äußeren Kraft
beaufschlagt wird, d. h., solange sie in ihrer Ruhestellung verharrt,
weist die Ventilscheibe ihre kegelstumpfförmige Gestalt auf.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
und unter Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. In dieser zeigt
Fig. 1, 3 und 4 schematische Darstellungen des Drosselventils im
Axialschnitt entlang der Linie XI-XI nach Fig. 2;
Fig. 2 eine Draufsicht und einen Halbquerschnitt durch
das in Fig. 1 dargestellte Ventil entlang der Linie
XII-XII;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Prüfeinrichtung
für die in Fig. 1 dargestellte Ventilscheibe;
Fig. 6 ein Diagramm, in welchem die in Abhängigkeit
von der Belastung auftretende veränderliche
Durchbiegung der Scheibe gemäß Fig. 5 dargestellt
ist, nämlich in drei Grundfällen in
Abhängigkeit von der Durchbiegung in der Ruhestellung
und in Abhängigkeit von der Stärke
dieser Scheibe;
Fig. 7 eine im Zusammenhang mit der Fig. 6 stehende
schematische Darstellung, in welcher die drei
Grundstellungen der Scheibe des in den Fig.
1 bis 4 gezeigten Ventils angedeutet sind;
Fig. 8 eine weitere Variante des industriell hergestellten
Ventils gemäß der Erfindung in einer
Ansicht und einem Axialhalbschnitt gemäß der
Linie XVIII-XVIII nach Fig. 9;
Fig. 9 eine Draufsicht auf das in der Fig. 8 dargestellte
Ventil entlang der Linie XIX-XIX;
Fig. 10, 11 und 12 drei schematische Ansichten des Kolbens, der
den Ventilkörper des in den Fig. 8 und 9 dargestellten
Ventils bildet, entsprechend den
Linie XX-XX und den Axialschnittlinien
XVIII-XXI und XXII-XXII nach Fig. 9;
Fig. 13 eine Prinzipdarstellung, anhand welcher die
Funktionsweise des in der Fig. 8 dargestellten
Ventils erläutert wird, und welche die
drei Grundstellungen der elastischen Scheibe
gegenüber zwei angeschlossenen Abflußkanälen
zeigt;
Fig. 14, 16, 17 ähnlich der Fig. 7 vier andere Varianten des
industriell hergestellten Ventils gemäß der
Erfindung und
Fig. 15 eine Draufsicht auf das in der Fig. 14 gezeigte
Ventil entlang der Linie XXV-XXV.
Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
das Ventil mit veränderlicher Drosselung z. B. am durchbrochenem
Kolben 1 eines hydraulischen Stoßdämpfers der Radaufhängung
eines Fahrzeuges befestigt.
Das Ventil weist einen Ventilkörper auf, der bei
diesem Ausführungsbeispiel von dem Kolben 1 gebildet und an einer
axialen Kolbenstange 3 befestigt ist, welche z. B. an einem
nicht dargestellten Teil des Fahrzeuges befestigt ist, während der
Zylinderkörper des nicht dargestellten Stoßdämpfers an einem anderen Teil des
Fahrzeuges angelenkt ist. Der Kolben 1 weist einen die Kolbenstange
3 umgreifenden Kanal 4 auf, welcher z. B. eine gewisse
Anzahl von im Kolbenboden des kolbens 1 befindlichen Durchgangslöchern
besitzt, die gleichmäßig in bezug auf die Längsachse
der Kolbenstange 3 des Kolbens 1 angeordnet sind, so daß
eine Flüssigkeit hindurchtreten kann, z. B. eine Dämpfungsflüssigkeit
5 B des Stoßdämpfers 2, wie dies in Fig. 4 gezeigt
ist.
In dem Kanal 4 ist in der Querschnittsebene eine flexible Ventilscheibe
21 von kegelstumpfförmiger Gestalt angeordnet, welche eine zentrale Öffnung aufweist
und welche auf einen zylindrischen Sockel aufgefädelt ist, der auf der Kolbenstange 3
befestigt ist.
Die Stärke und die Durchbiegung
der sich in der Ruhestellung befindlichen Scheibe 21
(s. Fig. 3 und 4) sind derart gewählt, daß die Kegelgestalt
der Scheibe in der Drosselstellung 21 B (s. Fig. 1) vorübergehend
elastisch umgekehrt wird. Wie dies nachfolgend noch
erklärt wird, wird durch diese Umkehrung der Kegelgestalt in der
Deformationsstellung 21 C der Scheibe (s. Fig. 4) vorteilhaft
eine Drosselöffnung geschaffen, welche eine verstärkte Druckflüssigkeitsströmung
im Sinne der Pfeile 5 B ermöglicht.
Worauf noch im Zusammenhang mit der Beschreibung der
Fig. 15 und 17 eingegangen werden soll, sind die Durchbiegung
in Ruhestellung und die Stärke der Scheibe 21 derart gewählt,
daß sich ein Verhältnis von mehr als 1,4 ergibt. Außerdem sind
der aktive Rand 13 der Scheibe 21 und die im Kanal 4 zugeordnete
ringförmige Zone, welche von dem ringförmigen Vorsprung
14 gebildet wird, insbesondere für einen Kolben 1 eines
hydraulischen Stoßdämpfers, bei dem eine im wesentlichen
inkompressible Flüssigkeit 5 Verwendung findet
derart aufeinander abgestimmt, daß der Kanal in der Drosselstellung
21 B der nicht deformierten Scheibe im wesentlichen
abgedichtet wird (s. Fig. 1). Das entsprechende radiale Spiel
22, das z. B. 0,01 mm beträgt, ist in der Fig. 1 zur besseren
Darstellung vergrößert gezeigt. Außerdem ist die Durchbiegung
der Scheibe 21 im Verhältnis zur wirklichen Durchbiegung verstärkt
wiedergegeben.
Außer der elastischen Hauptscheibe 21 (s. Fig. 1 bis 4) kann
ferner noch eine Rückstellfeder geringer Federstärke vorgesehen
sein, welche die Hauptscheibe in die Drosselstellung 21 B
zurückführt. Die Rückstellfeder kann z. B. von einer zusätzlichen
elastischen Scheibe 23 gebildet sein, welche in der
Ruhestellung eine umgekehrte Kegelform wie die Hauptscheibe
21 besitzt (s. Fig. 1 und 2) und welche radiale Sektoren 24
aufweist, die zum aktiven Rand 13 der Hauptscheibe zeigen.
Vorteilhaft weist der ringförmige Vorsprung 14 an seinem dem
Rand 13 der Scheibe 21 zugeordneten Ende Schlitze 25 auf,
deren Querschnitt sich in axialer Richtung ändert, d. h. in
derjenigen Richtung vergrößert, in welcher die Scheibe ihre
freie Durchströmungsstellung 21 A einnimmt (s. Fig. 3).
Es soll nun die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Ventils
beschrieben werden.
Bei dem schematisch in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
setzt das erfindungsgemäße Ventil der in Richtung
der Pfeile 5 B erfolgenden Flüssigkeitsströmung
nur einen sehr geringen Widerstand entgegen, wenn sich
die Scheibe in ihrer Durchströmungsstellung befindet, in
welcher sie von dem ringförmigen Vorsprung 14 einen Abstand
aufweist. Wenn sich dagegen die Scheibe in der entgegengesetzten
Richtung durch die Druckflüssigkeit
gegen den Anschlag 12 in ihre entsprechende Drosselstellung
bewegt, dann setzt das Ventil der Flüssigkeitsströmung einen
erheblichen Widerstand entgegen. Die Scheibe befindet sich dann
praktisch auf der Höhe des ringförmigen Vorsprunges 14, welcher
dem umlaufenden Rand 13 der Scheibe 6 zugeordnet ist.
Die Abmessungen des Drosselquerschnitts, insbesondere das
radiale Restspiel zwischen dem Rand 13 und dem ringförmigen
Vorsprung 14 sowie die Biegefähigkeit der elastischen Scheibe 21
werden so gewählt, daß der durchtretenden Flüssigkeit ein
bestimmter Widerstand entgegengesetzt wird. In Abhängigkeit
insbesondere von der Viskosität dieser Flüssigkeit und in Abhängigkeit
von der Stärke und der Elastizität der Scheibe können die
Eigenschaften und das Betriebsverhalten des erfindungsgemäßen
Ventils derart eingestellt werden, daß in der Drosselstellung
der deformierten Scheibe 21 eine bestimmte Druckflüssigkeitsströmung
erzielt wird. Hierdurch wird eine vorbestimmte
Kraft auf die Kolbenstange 3 ausgeübt. Bei einem Stoßdämpfer
für eine Radaufhängung kann
also das Betriebsverhalten des Stoßdämpfers auf wechselnde Belastungen
eingestellt werden.
Bei Stoßdämpfern des erfindungsgemäßen Typs kann
also die Zeitperiode genau eingestellt werden, in welcher der
Stoßdämpfer unter der Einwirkung von elatischen Einrichtungen
der Aufhängung des Fahrzeuges in seiner Ausgleichslage zurückkehrt,
nachdem diese beim Durchfahren eines Schlagloches zusammengedrückt
worden sind. Der Stoßdämpfer bleibt indessen in einer
Stellung, aus welcher er sich unter der Einwirkung eines in die
Kolbenstange 3 eingeleiteten Stoßes in entgegengesetzter Richtung
praktisch ohne Widerstand schnell zurückbewegen kann. Es
ist beobachtet worden, daß die Flüssigkeitsströmung dann
so erfolgt, daß die Scheibe 21
Anschlag 11 in ihre Durchströmungsstellung bewegt wird.
In der Fig. 5 ist eine Prüfeinrichtung dargestellt, mit welcher
die Reaktionen der konischen Scheibe 21 gemäß den Fig. 1 bis 4
unter dem Einfluß einer zunehmenden Axialkraft F untersucht
werden können. Diese Kraft wird mit Hilfe eines profilierten
Stößels 26 aufgebracht, welcher in die zentrale Öffnung der
Scheibe eingreift, die von einem stationären Kranz 27 gehalten
wird, gegen welchen der umlaufende Rand 13 anliegt. Mit dem Bezugszeichen
E ist die angenommene konstante Stärke der Scheibe
bezeichnet und mit dem Bezugszeichen H 1 die Durchbiegung der
sich in ihrer Ruhestellung befindlichen Scheibe, die entlang der
Achse X 1-X 2 gemessen und von einer Mantellinie der Scheibe zwischen
ihren beiden Rändern definiert ist. Mit dem Bezugszeichen
K ist das Verhältnis H 1/E bezeichnet.
Die Fig. 6 zeigt in einem Diagramm die Abhängigkeit zwischen der
sich ändernden Durchbiegung H der konischen Scheibe 21 von der
sich ändernden axialen Belastung F. Bei einer dicken Scheibe,
bei welcher das Verhältnis K unter 1,4 liegt, erhält man die
Kurve 28.1, wobei sich eine mehr oder weniger lineare Deformation
der Scheibe mit einem in der Nähe der Durchbiegung O liegenden
Wendepunkt ergibt. Bei einem Verhältnis K in der Nähe
von 1,4 verläuft die Kurve mit einer Krümmung und weist einen
Wendepunkt mit einer horizontalen Tangente auf, wie dies durch
die Kurve 28.2 gezeigt ist.
Wenn die Scheibe 21 dünn ist, dann ergibt sich ein Verhältnis
K, das über 1,4 liegt, und die entsprechende Kurve 28.3 der
Scheibe besitzt drei interessante Kurvenpunkte B, L, C (s. Fig.
16). Im Punkt B befindet sich die Scheibe in ihrer Ruhestellung
und ist durch die Kraft F null belastet, wobei sie eine
Ausgangsbiegung H 1 aufweist (Position 21B in Fig. 5). An
der Stelle L weist die Kurve 28.3 ein Maximum auf, welches
einer Belastung FL, d. h. einer begrenzten Belastung entspricht,
wobei die Scheibe, die fast ganz zusammengedrückt ist,
eine verringerte Durchbiegung H 2 besitzt. Wird nun diese Belastung
etwas über diesen Grenzwert FL vergrößert, dann wird
plötzlich Durchbiegung O der Scheibe erreicht, bei welcher die
Kurve ein Minimum L 1 aufweist, um in einen stabilen Punkt
C überzugehen, der auf einer benachbarten Kurve liegt, die
im wesentlichen parallel zur ersten Kurve B-L verläuft.
Dem stabilen Punkt C entspricht die vorerwähnte Grenzlast
FL, jedoch auch eine sehr unterschiedliche Durchbiegung
H 3 der Scheibe, deren Kegelwinkel sich plötzlich umgedreht
hat, so daß die Scheibe die mit dem Bezugszeichen 21C in Fig. 5
bezeichnete Lage einnimmt. Wenn die Last F unter die Grenzlast
FL abgesenkt wird, die dem Kurvenpunkt C der Kurve 28.3
entspricht, dann wird wieder eine instabile elastische Zone der
Scheibe erreicht. Diese nimmt plötzlich ihre Durchbiegung H 2
wieder ein (Punkt L der Kurve) und kehrt dann in Abhängigkeit
von der Verringerung der Belastung in ihre Ausgangslage zurück
(Position 21 B der Fig. 5), wobei sie sich zunehmend elastisch
bis zur Durchbiegung H 1 zurückbewegt.
In der Fig. 7 sind analog zum linken Teil der Fig. 1, 3 und 4
wieder schematisch die drei charakteristischen Stellungen der
Scheibe 21B, 21 L, 21 C dargestellt, welche den entsprechenden
charakteristischen Punkten der Kurve 28.3 entsprechen, die dem
erfindungsgemäßen Ventil zugeordnet sind. Die in der Drosselstellung
21 B nicht deformierte Scheibe ist mit ausgezogenen Linien
eingezeichnet. Durch die Konstruktion kann erreicht werden, daß
der aktive Rand 13 der nicht deformierten Scheibe 21 B unmittelbar
dem Öffnungsbereich der Schlitze 25 des ringförmigen Vorsprunges
14 gegenüberliegt. Dank dieser Ausschnitte führt das
Abflachen der sich durch die Position 21 B bis zur Grenzstellung
21 L hindurchbewegenden Scheibe zu einer zunehmenden Verringerung
des Drosselquerschnittes, welcher zwischen dem Rand 13 und dem
ringförmigen Vorsprung 14 vorhanden ist.
In der Grenzstellung 21 L der abgeflachten Scheibe ist der Querschnitt
der Schlitze 25 praktisch bis auf null verringert, und
der in Richtung der Pfeile 5 B wirkende Flüssigkeitsdruck bewirkt
daher, daß sich die Scheibe 21 durch die instabile Zone schnell
hindurchbewegt. Das heißt, daß sie sehr schnell in die Lage 21 C
gelangt, in welcher der Kegel umgekehrt ist, um dort solange zu
verweilen, wie der Flüssigkeitsdruck wenigstens dem Grenzwert
FL der auf die Scheibe wirkenden Kraft entspricht.
Die zunehmende Abnahme des Drosselquerschnittes des Ventils bis
zur instabilen und den Drosselquerschnitt vollständig abdichtenden
Grenzstellung 21 L gewährleistet eine gleichmäßige und schnelle
Funktionsweise des Ventils, ohne daß Stöße auftreten, während
gleichzeitig ein erhöhter Druck der gesteuerten Flüssigkeit erzielt
wird. Bei hydraulischen Stoßdämpfern für Aufhängungen, bei
denen die Erfindung insbesondere Anwendung findet, bewirken die
vorbeschriebenen Eigenschaften des Ventils eine gleichmäßige und
wirksame Funktionsweise des Stoßdämpfers, da das Ventil schnell
anspricht und ein erhöhter Widerstand in der gewünschten Richtung
erzielt wird.
Eine Verringerung des Flüssigkeitsdruckes der in Richtung der
Pfeile 5 B strömenden Flüssigkeit (s. Fig. 4) ermöglicht es, daß
die Scheibe 21 infolge ihrer Elastizität wieder ihre konische
normale Lage einnehmen kann, sobald der Druck unter die Grenzlast
FL abfällt. Wenn sich die Strömungsrichtung der Flüssigkeit
umkehrt und in Richtung der in die Kolbenstange 3 eingeleiteten
Kraft wirkt, dann kehrt die Scheibe schnell von der
Drosselstellung 21 B zur Stellung 21 A zurück, in welcher eine
freie Strömung stattfindet (s. Fig. 1 und 3), wobei die zusätzliche
elastische Scheibe 23 komprimiert wird. Das Ventil
nimmt jetzt eine Stellung ein, aus welcher heraus es in der
vorbeschriebenen Weise wieder arbeiten kann.
Gemäß der Erfindung wird also ein wegen seiner einfachen Form
einfach herzustellendes, wirtschaftliches und langlebiges Ventil
vorgeschlagen, welches der gesteuerten Strömung in einer
Richtung einen sehr schwachen Widerstand entgegensetzt (s. Fig.
3), während es dagegen der Flüssigkeitsströmung in der anderen
Richtung einen sehr starken Widerstand entgegensetzt
(s. Fig. 1 und 4). Da sich das erfindungsgemäße Ventil infolge der
Umkehrung der Kegelgestalt der Scheibe plötzlich und weit öffnet,
ist der vorbeschriebene Widerstand in einem großen Arbeitsbereich
der gesteuerten Flüssigkeit vorhanden. Außerdem ist das
weiche und schnelle Ansprechen besonders in dem Fall vorteilhaft,
in welchem die Schwingungen ziemlich kleine Perioden aufweisen,
so daß sie von den hydraulischen Stoßdämpfern der Aufhängung
aufgenommen werden können, für welche das erfindungsgemäße
Ventil insbesondere vorgesehen ist.
Die Erfindung ist auf die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele
nicht begrenzt, sondern auf zahlreiche andere Fälle anwendbar.
So können insbesondere bei hydraulischen Stoßdämpfern für Aufhängungen
Ventile Verwendung finden, deren Einzelteile umgekehrt
zu den Einzelteilen der dargestellten
Ausführungsbeispiele angeordnet sind, um die entsprechende Durchströmungsstellung
21 A der Scheibe zu erzielen.
Praktisch kann der
Stoßdämpfer insbesondere aus Platzgründen oder Bequemlichkeitsgründen
bei der Montage mit einer Rückstellvorrichtung ausgestattet
sein, die z. B. einen Hebel mit drei Schwenkachsen aufweist,
um die Funktionsweise des Stoßdämpfers gegenüber der
Funktionsweise umzukehren, bei welcher der Stoßdämpfer direkt
angelenkt ist.
Ebenso kann man die beschriebenen Einrichtungen auf unterschiedliche
Weise miteinander kombinieren, wie z. B. eine flexible,
konische oder ebene Scheibe, die mit radialen Sektoren ausgebildet
ist oder keine radialen Sektoren aufweist und mit Drosselschlitzen
unterschiedlicher Profilgebungen, die fortlaufend oder
nicht fortlaufend ausgebildet sind, zusammenwirkt, welche dem
umlaufenden Rand 13 der Scheibe bzw. ihrer zentralen Öffnung zugeordnet
sind. Man kann auch die Scheiben übereinander stapeln
und auf verschiedene Weise mehrere flexible vergleichbare oder
unterschiedliche Scheiben verwenden, wobei wenigstens ein Rand
einer dieser Scheiben zur Querschnittsverengung Verwendung
findet.
In den Fig. 8 bis 13 ist ein weiteres interessantes Ausführungsbeispiel
eines industriell hergestellten erfindungsgemäßen Ventil
dargestellt, das vorzugsweise bei einem hydraulischen Stoßdämpfer
einer Aufhängung Anwendung findet. Der Ventilkörper ist
von einem zylindrischen Kolben 31 gebildet, der z. B. aus Bronze
oder einer Leichtmetallegierung besteht. Auf einer ersten Seite
31 A des Kolbens befindet sich eine ringförmige Aussparung 32,
die zwischen einer Zylinderwand 33 des Kolbens und einem axialen
Stutzen 34 angeordnet ist. Auf den ebenfalls zylindrischen
Stutzen ist eine elastische konische Scheibe 21 mit ihrer
zentralen Öffnung aufgefädelt, welche bereits in Verbindung mit
der Beschreibung der Fig. 1 bis 7 beschrieben wurde. Die Kolbenstange
3, an welcher der axiale Stutzen 34 befestigt ist,
weist den Anschlag 12 auf, welcher die Durchströmungsstellung
der Scheibe begrenzt, und die ringförmige Aussparung 32 besitzt
einen in etwa konisch verlaufenden Boden 35, der am
axialen Stutzen 34 in einer geringeren Tiefe verläuft, um einen
Anschlag für die Drosselstellung der Scheibe zu bilden. In der
Drosselstellung 21 B, in welcher die Scheibe nicht deformiert
ist, besitzt die Scheibe eine konische Form, die umgekehrt zur
konischen Form des Bodens 35 ist.
Die Zylinderwand 33 des Kolbens besitzt eine erste Reihe Durchbrechungen
37, welche in die erste Kolbenseite 31 A einmünden, die
in bezug auf die Fig. 10 oben liegt. Die Durchbrechungen 37
sind in bezug auf die Achse X 1-X 2 des Kolbens 31 regelmäßig
angeordnet und besitzen ein Ende 38, welches sich zwischen der
vorgenannten Seite 31 A des Kolbens und dem Boden 35 der ringförmigen
Aussparung befindet. Periphere Durchbrechungen 41
einer zweiten Reihe, die umgekehrt zu den Durchbrechungen 37
angeordnet sind, befinden sich zwischen den Durchbrechungen 37
und münden in die andere Seite 31 B des Kolbens 31 ein. Auf der
der Kolbenseite 31 B gegenüberliegenden Seite mündet jede Durchbrechung
41 in eine Öffnung 42 der ringförmigen Aussparung 32
im Bereich der Zylinderwand 33 ein. Die Öffnung 42 reicht gegenüber
dem Boden 35 wenigstens höher als die Stärke der Scheibe
21 und nicht so hoch wie die Enden 38 der Durchbrechungen 37
der ersten Reihe.
In der Fig. 13 ist schematisch die vorbeschriebene Position des
Endes 38 einer Durchbrechung 37 gegenüber der Öffnung 42 einer
Durchbrechung 41 dargestellt. Der umlaufende Rand 13 der Scheibe
21 reicht bis zur Wandung 33 des Kolbens. Er befindet sich
also in einer Drosselstellung 21 B, in welcher die Scheibe nicht
deformiert ist, und zwar in einer Ringzone der Wandung 33, die
zwischen den Enden 38 der Durchbrechungen 37 und den Öffnungen
42 der Durchbrechungen 41 liegt. Die Durchbiegung der sich in
ihrer Ruhestellung befindlichen konischen Scheibe 21 und ihre
Stärke werden so gewählt (s. Fig. 5 und 6), daß die Scheibe
auf einen vorbestimmten Druckwert der Steuerflüssigkeit ansprechen
kann, worauf im Zusammenhang mit der Beschreibung der
Fig. 7 bereits eingegangen wurde, um eine zeitweilige elastische
Umkehrung des Konuswinkels zu bewirken (Position 21 C). Aufgrund
dieses umgekehrten Konuswinkel kann sich die Scheibe gegen den
konischen Boden 35 der Aussparung 32 anlegen, um die Öffnungen
42 der Durchbrechungen der zweiten Reihe freizugeben und die
Druckflüssigkeit durchtreten zu lassen.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Ventils ermöglicht eine
besonders einfache und genaue Fertigung des Kolbens 31, was insbesondere
bei einer Serienfertigung vorteilhaft ist, wobei ein
ringförmiger Vorsprung, wie der Vorsprung 14 gemäß den in den
Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispielen entbehrlich ist.
In den Fig. 14 bis 16 ist eine weitere Ventilgruppe gemäß der
Erfindung dargestellt, dessen den Ventilkörper bildender Kolben
51 von einem an seiner Außenseite zylindrisch ausgebildeten
Kranz 52 gebildet ist. Dieser Kranz ist mittels radialer
Rippen 54 mit einem axialen Teil 53 verbunden, welches auf der
Kolbenstange 3 gelagert ist, wobei zwischen den Rippen Durchbrüche
55 zum Durchtritt der durch das Ventil gesteuerten
Flüssigkeit vorgesehen sind.
Bei dem in der Fig. 14 dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt
die soeben beschriebene konische Scheibe 21 mit ihrer zentralen
Öffnung mit einem ringförmigen Vorsprung 56 zusammen, der
gegenüber dem axialen Teil 53 vorsteht. Der umlaufende Rand 13
der Scheibe wird von einer Ringschulter des äußeren Kranzes 52
gehalten, wobei diese Ringschulter die Scheibe in den verschiedenen
Stellungen zentriert. Bei diesem Ausführungsbeispiel trägt
die Kolbenstange 3 einen Anschlag 11, welcher einerseits die
Durchströmstellung der Scheibe definiert und andererseits an
ihrem Umfang Ausschnitte aufweist (s. Fig. 15), durch welche die
Flüssigkeit frei hindurchtreten kann.
Bei der in der Fig. 16 gezeigten Variante trägt der äußere Kranz
52 des Kolbens 51, der nachfolgend noch beschrieben werden soll,
einen ringförmigen, nach innen weisenden Vorsprung 14. Dieser
Vorsprung 14 wurde bereits als Drosseleinrichtung erwähnt und
ist einem umlaufenden Rand 13 der Scheibe 21 zugeordnet, deren
Extremstellungen durch die Anschläge 11 und 12 begrenzt werden.
In der Fig. 17 ist analog zur Fig. 23 eine Variante des erfindungsgemäßen
Ventils schematisch dargestellt, welches unter Bezug
auf die Fig. 8 bis 13 eine konische Scheibe aufweist, die in
der ringförmigen Aussparung 32 eines mit Ausnehmungen versehenen
Kolbens 31 gelagert ist. Die konische Scheibe 21 steht
mit einem zusätzlichen Kolben 61 in Verbindung, welcher zwischen
der Scheibe 21 und dem Anschlag 12 gleitend auf dem Axialstutzen
34 gelagert ist, wobei der Anschlag 12 die Durchströmstellung
der Scheibe definiert.
Ein umlaufender Rand 62 des Kolbens 61 ist der Zylinderwand
33 der Aussparung 32 zugeordnet und wirkt in der Drosselstellung
mit der ringförmigen Zone der Wand 33 zusammen, welche zwischen
den Durchbrechungen 37 und den Öffnungen 42 der Durchbrechungen
41 liegt. Wenn die Scheibe 21 ihre umgekehrte Kegelstellung einnimmt,
in welcher sie durch den Kolben 61, welcher dem Flüssigkeitsdruck
ausgesetzt ist, gegen den Boden der Aussparung 32 gedrückt
wird, dann gibt der Rand 62 des zusätzlichen Kolbens 61
die Öffnungen 42 frei. Ein solches Ventil, das mit einem zusätzlichen
Kolben 61 ausgestattet ist, ist insbesondere bei hydraulischen
Stoßdämpfern vorteilhaft anwendbar, die ein großes Volumen
aufweisen.
Claims (10)
1. Drosselventil für hydraulische Schwingungsdämpfer mit einem
an einer Kolbenstange befestigten Ventilkörper in Form eines
einen Durchtrittskanal für ein Hydraulikmittel aufweisenden
Kolben und mit einer in diesem Durchtrittskanal zwischen einer
Sperrstellung und einer Freigabestellung axial verlagerbaren
Ventilscheibe aus einem elastischen Werkstoff, deren Rand
mit die Sperrstellung bzw. die Durchflußstellung definierenden
Anschlagseinrichtungen zusammenwirkt, wobei die Ventilscheibe
in einer Drosselstellung dem Hydraulikmittel einen größeren
Strömungsquerschnitt zur Verfügung stellt als in der Sperrstellung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilscheibe (6, 21) eine kegelstumpfförmige Gestalt
aufweist, wobei der Quotient K aus der Durchbiegung (H 1)
der Ventilscheibe in ihrer Ruhestellung und der Dicke E der
Ventilscheibe größer als 1,4 ist, und daß die kegelstumpfförmige
Ventilscheibe zwischen zwei Anschlägen frei beweglich ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagseinrichtungen (11, 12) mit dem
zentralen Rand der Ventilscheibe (6, 21) zusammenwirken
und daß der Durchtritt des Hydraulikmittels zwischen dem
peripheren Rand (13) der Ventilscheibe und der Wandung
des Durchtrittskanals (4) vorgesehen ist, wobei in der
Wandung dieses Durchtrittskanals in der Höhe der Sperrstellung
(6 B, 21 B) der Ventilscheibe ein ringförmiger
einwärts gerichteter Vorsprung (14) vorgesehen ist.
3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der äußere Rand (13) der Ventilscheibe (6 B,
6 C) mit Anschlagseinrichtungen zusammenwirkt, die in
der Wandung des Durchzugskanals (4) ausgebildet sind,
und daß das Hydraulikmittel zwischen dem zentralen Rand
(inneren Umfang) der Ventilscheibe und der Kolbenstange
(3) hindurchströmt, wobei die Kolbenstange in der Höhe
der Drosselstellung (6 B, 21 B) der Scheibe mit einem
ringförmigen, einwärts gerichteten Vorsprung (14)
versehen ist.
4. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der ringförmige Vorsprung
(14, 17) des Durchtrittskanals (4) bzw. der Kolbenstange
(3) sowie der damit zusammenwirkende Rand der Ventilscheibe
(6 B, 21 B) derart in radialer Richtung nacheinander
ausgerichtet sind, daß der Durchschnittsquerschnitt
in der Sperrstellung (6 C, 21 C) der Ventilscheibe
nahezu abgedichtet ist.
5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der der Sperrstellung (6 C, 21 C) zugeordnete ringförmige
Vorsprung (14) der Wandung des Durchtrittskanals (4)
bzw. der Kolbenstange (3) Schlitze (25) mit in axialer Richtung
veränderlichem Querschnitt aufweist.
6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Schlitze (25) in Richtung
auf die Kolbenstange (3) zunimmt.
7. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Außenwand des Ventilkörpers eine erste
Reihe Durchbrechungen (37) angeordnet sind, welche in
eine erste Fläche (31 A) des Ventilkörpers einmünden und
in gleichmäßigen Abständen konzentrisch zur Achse des Ventilkörpers
angeordnet sind, daß der Ventilkörper
an einer zweiten Fläche (31 B) eine zweite Reihe von
äußeren Durchbrechungen (41) aufweist, welche zwischen
den Durchbrechungen (37) der ersten Reihe ausgebildet
sind und jeweils ein der zweiten Fläche gegenüberliegendes
Ende besitzen, und daß der äußere Rand der Ventilscheibe
(21) sich in der Sperrstellung in einer Ringzone
befindet, welche zwischen den Enden der Durchbrechungen
der ersten Reihe sowie den Öffnungen der zweiten
Durchbrechungen liegt.
8. Ventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilscheibe (21) in ihrer Sperrstellung
(21 C) mit ihrem Umfangsrand (13) gegen einen ringförmigen
Sitz (57) des Ventilkörpers dichtend anliegt, während
der Zentralrand (Innendurchmesser) der Ventilscheibe
einem ringförmigen Vorsprung zugeordnet ist, der von
der axialen Kolbenstange (3) getragen ist.
9. Ventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkörper einen äußeren zylindrischen
Kranz (52) aufweist, der mit Hilfe radialer Rippen an
einem auf der Kolbenstange (3) gelagerten axialen Teil
befestigt ist, und daß zwischen den radialen Rippen
(54) kammerartige Durchbrüche (55) für den Durchtritt
von Hydraulikmittel vorgesehen sind.
10. Ventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilscheibe (21) mit einem zusätzlichen
Kolben (61) verbunden ist und daß mit Hilfe eines der
Ränder dieses zusätzlichen Kolbens der Strömungsquerschnitt
für das Hydraulikmittel bei deformierter Dichtungsscheibe
vergrößerbar ist.
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