DEST002595MA - Wälzlager, insbesondere für Walzenstühle - Google Patents
Wälzlager, insbesondere für WalzenstühleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Wälzlager für Einbauverhältnisse, die ein öfteres Abnehmen des Lagers erfordern. Bei Maschinen, deren auf Wellen gelagerte Teile zum Zwecke des Nacharbeitens oder auf Grund sonstiger Erfordernisse von Zeit zu Zeit ausgebaut werden müssen, ist es erwünscht, die Lager so auszubilden und anzuordnen, daß man sie einfach von der Welle abziehen kann. Dies ist besonders bei Walzenstühlen der Fall, wo jährlich mindestens einmal die Walzen zum Nachriffeln herausgenommen werden. Man verwendet deshalb bei Walzenstühlen meist Ringschmier- oder Gleitlager, hauptsächlich in der Ausführung als einteilige Lager.
Wälzlager haben trotz ihrer bekannten Vorteile, daß sie kurz bauen, einfach in der Wartung sind und einen niedrigen Reibungskoeffizienten, insbesondere beim Anfahren haben, bei Walzenstühlen bisher wenig Anwendung gefunden. Ihrer allgemeinere Einführung steht wohl in erster Linie das verhältnismässig umständliche Lösen der Laufringe von den Walzenachsen entgegen. Ferner werden bei den bisherigen Lagerkonstruktionen vielfach schon beim Einbau die Dichtungsringe beschädigt, so daß keine genügende Sicherheit gegen das Eindringen von Staub und zur Verhinderung von Schmiermittelverlust besteht. Beide Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß in dem Laufring des Wälzlagers eine Buchse eingepresst ist, die mit Gleitsitz auf die Welle aufgeschoben und durch einen in der Welle sitzenden Mitnehmer (Stift oder Einlegekeil) gegen Drehung gesichert ist. Entgegen der normalen Bauart sitzt also die Welle oder Achse nicht unmittelbar im Laufring des Lagers sondern in der erfindungsgemäß im Laufring eingepressten Buchse.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem senkrechten Schnitt dargestellt.
Das im Lagergehäuse 1 sitzende Wälzlager 2 enthält eine in dem Laufring 3 eingepresst Buchse 4. Eine in diese Buchse eingearbeitete Nute 5 sichert in Verbindung mit einem in der Welle 6 befestigten Stift 7 die Mitnahme des Laufringes 3 und schließt die Möglichkeit des Laufens der Welle 6 in der Buchse 4 aus. Die Dichtringe 8 sind zwischen Gehäuse 1 und Buchse 4 eingesetzt. Infolgedessen bildet das Lager einschließlich der Dichtringe ein geschlossenes Ganzes. Es braucht beim Ausbau nicht demontiert zu werden und kann ohne jede Schwierigkeit genauso wie ein einteiliges Gleitlager von der Welle abgezogen werden. Zur Befestigung des Lagers an einer Gehäusewand 9 dienen bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel Schraubenbolzen 10 mit Muttern 12.
Claims (1)
- Wälzlager für Einbauverhältnisse, die ein öfteres Abnehmen des Lagers erfordern, insbesondere für Walzenstühle, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Laufring (3) des Lagers eine Buchse (4) eingepresst ist, die mit Gleitsitz auf die Welle aufgeschoben und durch einen in der Welle sitzenden Mitnehmer (Stift oder Einlegekeil) gegen Drehung auf der Welle gesichert ist.
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