DEST001119MA - Bandmaß - Google Patents
BandmaßInfo
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Description
Stamm & Co., Eglisau (Schweiz).
Es sind im Haushalt usw. gebräuchliche Messbänder für Schneidereizwecke bekannt, die z.B. aus Wachstuch
oder ähnlichem, schmiegsamem Material bestehen. Bei dem bisher für solche Messbänder, zwecks Versorgung bei
Nichtgebrauch, üblichen Aufwickeln um die Hand entsteht ein lockerer und verhältnismässig voluminöser Wickel,
der sich nicht gut einwandfrei versorgen lässt. Rollt man dagegen das Messband spiralförmig um einen Kern auf, so
besteht besonders die Gefahr, dass das Messband schnell brüchig wird. Auf erwähnte Arten vorgenommenes loses
Aufwickeln des Messbandes vermag natürlich ein Auseinanderfallen des Bandwickels nicht zu verhindern, was aber ins-
besondere deshalb unerwünscht ist, weil hierbei das Messband der Gefahr verschiedenartigster Beschädigungen ausgesetzt
ist.
band, das mit einer in einem flachen Gehäuse gelagerten Rolle lösbar verbunden ist, wozu die Rolle einen von ihrem
Umfang ausgehenden Kupplungsschlitz und das Messband einerends einen angepassten Kupplungsbeschlag aufweist, wobei
eine auf der einen Seite des Gehäuses vorhandene Aussparung freien Zugang zum erwähnten Kupplungsschlitz gibt,
und ferner die Rolle seitlich einen Betätigungsgriff besitzt,
Es kann somit das Messband bei Nichtgebrauch
auf genannte Rolle aufgewickelt werden, sodass es in der Folge entsprechend gegen äussere, mechanische Einflüsse
geschützt ist und gut versorgt werden kann, wobei für die ganze Aufwickelvorrichtung nur verhältnismässig wenig Platz
beansprucht wird. Das schmiegsame Messband kann für den Gebrauch leicht vollständig vom Gehäuse gelöst und dann
frei verwendet werden, wie dies besonders z.B. für Schneidereizwecke und dergl. erwünscht ist.
Zwar sind z.B. im Baugewerbe gebräuchliche
Messvorrichtungen bekannt, welche ein schmiegsames Messband und eine Aufwickelrolle aufweisen, jedoch sind diese
zwei Teile fest miteinander vereinigt, so dass das Mess-
band nicht frei für sich verwendbar ist, wodurch für derartige Messvorrichtungen das Anwendungsgebiet beschränkt ist.
An Hand der beiliegenden Zeichnung soll der Erfindungsgegenstand beispielsweise näher erläutert werden. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht der Aufwickelvorrichtung mit aufgewickeltem Messband,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in
Fig.l,
Fig. 3 und 4 das Messband (ausgebrochen) in zwei Ansichten.
Es bezeichnet 1 in Fig.l und 2 einen kreisförmigen Tragkörper 1, der eine über einen Viertel seines
Umfanges sich erstreckende Aussparung hat und einen zentralen Lagerzapfen 2 besitzt, auf welchem mittels entsprechender
Bohrung die Rolle 3 drehbar gelagert ist. Die Rolle 3 besitzt an ihrem kreisförmigen Umfang einen quergehenden,
an seinem Grund erweiterten Kupplungsschlitz 5> welcher zur Aufnahme des am einen Ende des Messbandes 4 vorgesehenen
Kupplungsbeschlages 6 dient. Der Kupplungsbeschlag 6 ist beim gezeichneten Beispiel eine gebogene, am betreffenden
Ende des Messbandes 4 befestigte Blechzwinge, deren Profil demjenigen des Kupplungsschlitzes 5 entspricht;
das Messband 4 kann deshalb durch seitlich von der Rolle 3 her erfolgendes Einschieben seines Kupplungsbeschlages
in den erwähnten Kupplungsschlitz 5 derart mit der Rolle verbunden werden, dass es auf diese fest aufgewickelt werden
kann; das Lösen der Verbindung zwischen Messband 4 und Rolle 3 erfolgt in ebenso einfacher Weise durch Herausziehen
des am Messband 4 vorhandenen Kupplungsbeschlages
6 aus dem Kupplungsschlitζ 5 der Rolle 3. In einer in bezug auf den Lagerzapfen 2 exzentrisch in der Rolle 3 ange-
ordneten Bohrung ist ein Kurbelarm 7 begrenzt aeteeial verschiebbar; die Schulter der abgesetzten Bohrung der Rolle
3 dient einem Führungsband B des Kurbelarmes 7 als Anschlag zur Begrenzung seiner äusseren Lage (Fig.2). Zwecks Aufwickeins
des Messbandes 4 auf die Rolle 3 kann diese mittels des in seiner äusseren Lage befindlichen Kurbelarmes
7 bequem an der Tragscheibe 1 gedreht werden. Nach beendigtem Aufwickeln des Messbandes 4, wie auch bei von der
Rolle 3 abgenommenem Messband, kann der Kurbelarm 7 in seine innere Lage bewegt werden. Um das aufgewickelte
Messband 4 möglichst wirksam gegen äussere, mechanische Einflüsse zu schützen und am Herausfallen bezw. am unbeabsichtigten
Lösen an der Aufwickelrolle 3 zu verhindern, besitzt der Tragkörper 1, zwecks Bildung eines Gehäuses
einen Ring 9, der im Bereich der Aussparung des Gehäuseteiles 1 ebenfalls ausgeschnitten ist, sodass die
Rolle 3 in diesem Bereich von aussen zugänglich ist , was die Handhabung der Aufwickelvorrichtung entsprechend erleichtert
.
Das Messband 4 ist an seinem zweiten Ende durch ein z.B. aus Blech hergestelltes Abschlussglied 10 verstärkt,
an welchem ein Haltebügel 11 befestigt ist. Das Abschlussglied lü begrenzt das Aufwickeln des Messbandes 4, indem es
hierbei gemäss Fig. 1 am Gehäusering 9 Anschlag findet; dadurch bleibt der Haltebugel 11, zwecks Abrollens des
Messbandes 4 von der Wickelrolle 3, stets griffbereit. Das Lösen des Messbandes von der Aufwickelvorrichtung wird,
wie schon bemerkt, durch entsprechendes ae&edales Verschieben des am Messband 4 vorhandenen Kupplungsbeschlages
6 im Kupplungsschlitz 5 der Rolle 3 vorgenommen, nachdem das Messband 4 durch einfaches Ziehen am Haltebügel 11
von der Rolle 3 abgewickelt worden ist.
Claims (3)
1. «WB^W·«^toa~di<3nondc Mte, gekennzeichnet durch ein schmiegsames Messband (4) , das mit einer in
einem flachen Geheuse (1,9) gelagerten Rolle (3) lösbar verbunden ist, wozu die Rolle (3) einen von ihrem Umfang
ausgehenden Kupplungsschlitz (5),*Hä€l das Messband (4) einerends
einen angepassten Kupplungsbeschlag (6) aufweist, we- UUlL
eine auf der einen Seite des Gehäuses (1,9) vorhandene Aussparung freien Zugang zum erwähnten Kuppiungsschlitz
(5) gibt, und f erae^cfle Rolle (3) seitlich einen Bett tigungsgriff (7) besitzt.
2. ft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ßetätigungsgriff (7) der Rolle (3)
durch einen Kurbelarm (7) gebildet ist, welcher in einer exzentrischen Querbohrung der Rolle (3) begrenzt ä©L&ial
verschiebbar ist.
3. ''T Jnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1,9) 8.m Umfang eine segmentförmige
Aussparung besitzt, deren einer Begrenzungsrand einen Anschlag bildet für ein am zweiten Ende des schmiegsamen
Messbandes (4) vorhandenes Abschlussglied (lü).
Stamm 6c Co.
Family
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