DESC010146MA - - Google Patents

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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. August 1952 Bekanntgemacht am 20. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Aufzieh- und Auslösevorrichtung für dynamoelektrische Minenzündmaschinen mit Federzugantrieb, insbesondere solche, bei· denen zum Zweck, eine Auslösung der Antriebsfeder vor deren völliger Spannung zu verhindern, zwischen Aufziehvorrichtung und Hauptantriebsfedeir zwei miteinander über einen Leergang auf Drehung kuppelbare Steuerglieder eingeschaltet sind-, von deinen das erste mit dem Aufziehmecihanisimus über eine einseitig wirkende Kupplung, z, B. ein Freilaufgesperre, verbunden ist (vgl. österreichische Patentschrift 127 618 und USA.-Patentschrift 788 892), wogegen das lose, beim Federablauf stoßartig angetriebene zweite Steuerglied eine umlaufende Schleifkontaktvorrichtung zur Erzielung von Zündstromstößen kürzester Dauer unmittelbar betätigt (vgl. österreichische Patentschrift 166937 und USA.-Patentschrift 2563494).
Bei dm bekannten Zündmaschinen, z.B. der obengenannten Art, ist das an der Durchtrittsstelle des aus dem Gehäuse herausragenden Aufziehbolzens vorgesehene Lager einer Verschmutzung und Oxydation ausgesetzt, wodurch der beim Ablauf der
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ausgelösten Antriebsfeder vom Federrad mit sehr hoher Drehzahl angetriebene Bolzen sich stark abnutzen, zumindest aber zufolge der hohen Reibung soi viel Antriebskraft aufzehren kann, daß dieZündmaschine keine ausreichende elektrische Leistung abzugebein in der Lage ist und die elektrische Zündung der Sprengminen versagen kann.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung zwischen Aufziehbolzen und Federaufzugswelle eine lösbare Kupplung vorgesehen, deren Lösung vor Ablauf der ausgelösten Antriebszugfeder selbsttätig erfolgt, so daß der Aufziehbolzen während des Federablaufs stillsteht. Vorteilhafterweiise sind der Aufzieh- und der Abfeuerbolzen der Zündmaschine zwangsschlüssig so miteinander gekuppelt, daß bei einer Betätigung des Abfeueirbolzes im Auslösesinn die Kupplung des Aufziehbolzens mit dem Federrad und die Klinkensperrung des letzteren gelöst werden. Bei-
spielsweise ist ein mit dem Abfeuerbolzen, der Zündmaschine drehfest verbundenes Übertragungsglied vorgesehen, welches den Abfeuerbolzen während des Aufziehens sperrt, nach vollständig aufgezogener Antriebsfeder jedoch entriegelt und die
zwangsschlüssdge Kupplung des Abfeuerbolzens mit dem Aufziehbolzen herstellt.
Vorzugsweise sind an dem Aufziehbolzen der Zündmaschine die Sperr- und Auslöseklinke für das Federrad und ein Paar von miteinander in ständigem Eingriff befindlichen Zahnrädern, deren eines drehfest ami Auf ziehbolzen fixiert, ist, schwenkbar angeordnet und miteinander über eine zuerst kraftschlüssig, dann zwangsschlüssig wirkende Kupplung verbunden und der Verbindungsteil des Zahnräderpaares mit dem Übertragungsglied des Abfeuerbolzens im Eingriff, wobei eine umlaufende Kurvenscheibe, z.B. eine lose Nockenscheibe, als Anschlag dient, welcher eine Bewegung des Übertragungsgliedes im Auslösesinn so lange sperrt, bis
ein an der Kurvenscheibe vorgesehener Randausschnitt die genannte Bewegung freigibt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. ι eine Gesamtansicht der für das Verständnis der Erfindung notwendigen Teile rein sah.emati.sch, im Schaubild und
Fig. 2 ein Schaubild einer bevorzugten Ausführung des mit dem Abfeuerbolzen verbundenen Übertragungsgliedes1 zeigt;
die Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Aufzieh- und Auslösevorrichtung in Draufsicht bei Verwendung des Übertragungsgliedes nach Fig. 2 bei vollständig gespannter und nach ausgelöster An-. triebsfeder.
In einem lediglich durch die einzelnen Lagerstellen angedeuteten Lagerbock des nicht dargestellten Zündmaschinengehäuses ist eine Welle 1 gelagert, auf der nahe ihrer unteren Lagerstelle das Antriebs- und Federrad 2 und ein starr mit diesem verbundenes Sperrad 3 drehfest angeordnet sind. Mit dem Federrad 2 steht das Anke rot ze 1 4 des nicht gezeichneten Zünddynamos in dauerndem Eingriff. Eine auf die Welle 1 ■ lose aufgeschobene Hülse 5, die mit der Welle 1 und dem Federrad 2 über ein Freilaufgesperre 6 nur in einem Drehsinn kuppelbar ist, weist eine Steuernocke 7 (erstes Steuerglied) auf, die mit dem Kupplungszapfen 8a einer über der Steuernocke 7 auf der Hülse 5 lose drehbar angebrachten Nockenscheibe 8 (zweites Steuerglied). nach Durchlaufen eines Leerganges zum Eingriff kommt. Die Nockenscheibe,8 ist mittels ihres Mitnehmerzapfens 8b mit dem umlaufenden Teil ga eines lose auf die Hülse 5 aufgeschobenen, vollständig gekapselten, scheibenförmigen Zündstrommomentschalters 9 gekuppelt, dessen Sicherung gegen Verdrehung bei gb angedeutet ist. Am oberen abgeflachten Ende 5a der Hülse 5 sitzt eine mit dem inneren. Ende der Antriebszugfeder 10 verbundene Nabe iofl; das äußere Federende ist an der nicht dargestellten, mit dem Zündmaschinengehäuse starr verbundenen Federkapsel befestigt. Auf den im Lagerbock des Zündmaschinengehäuses drehbar gelagerten Aufziehbolzen 11 ist ein Aufziehzahnrad 12 aufgekeilt, welches in dauerndem Eingriff mit einem zweiten gleich großen Zahnrad 13 steht. Es ist in Verbindungslaschen, 14 gelagert, welche die beiden Zahnräder zu. einem Räderpaar vereinigen, von denen das eine Zahnrad 13 um den Aufziehbolzen 11 verschwenkbar ist. Das schwenkbare Rad 13, im folgenden kurz g0 als Schwenkrad bezeichnet, kann mit dem Federrad 2 in und außer Eingriff gebracht werden.
Oberhalb der Verbindungslasche 14 ist auf dem Aufziehboilzein 11 die Sperr- und Auslöseklinke 15 für das mit dem Federrad 2 starr verbundene Sperrrad 3 schwenkbar angeordnet. Eine um den Auf-• ziehbolzen 11 gewundene Schraubenfeder 16, die einerseits an der Klinke 15, andererseits am Lagerbock angreift, sucht die Klinke 15 im Eingriff zu halten. An der seiner Eingriffsnase isa abgewendeten Breitseite der etwa keilförmigen Sperrklinke 15 ist eine Kupplungsfeder 17 befestigt, die bei im Eingriff befindlicher Klinke mit dem freien Ende auf einem Anschlagstift 18 aufliegt, der die Verbindungslasche 14 nach oben und unten überragt. Mit diesem Anschlagstift 18 steht ein gabelartiges Übertragungsorgan 20, . das im Gesamtschaubild der Fig. 1, um alle Teile der Vorrichtung sichtbar ■ zu machen, in einer von der tatsächlichen Ausführung abweichenden schematischen Form, im Schaubild der Fig. 2 und in den Figuren 3 und 4 jedoch, in einer bevorzugten praktischen Verkörperung dargestellt ist, im Eingriff. Es ist mit dem Abfeuerbolzen 19 dreihfest verbunden, wobei eine um letzteren gewundene Schraubenfeder 21, deren Federkraft diejenige der am Aufziehbolzen 11 angeordneten Feder 16 beträchtlich überwiegt und die zwischen Lagerbock und Übertragungsglied 20 (vgl. Fig. ι und 2) eingespannt ist und den Abfeuerbolzen, 19 in einer gegenüber dem Anschlagstift 18 unwirksamen Endlage festhält. Das Übertragungsglied 20 ist mit zwei seinem konzentrisch abgerundeten Gabelschenkel 20a durchsetzenden : Schrauben 22 (Fig. 2) am Abfeuerbolzen 19 befestigt. An den Enden eines den längeren Gabelschenkel 2oft durchdringenden achsparallelenBolzens:
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Claims (1)

  1. Sch 10146 YlUb 12Id1
    23 (Fig.. 2 bis 4), an Stelle dessen in der schematischen Figur ι zwei Bolzen 23,,, 23^ eingezeichnet sind, ist je ein1 Sicherungsdaumen 24 und 25 angelenkt, von denen jeder durch eine der Deutlichkeit halber nicht gezeichnete Feder mit seinem kürzeren Arm gegen einen die jeweilige Stirnfläche des Übertragungsorgans 20 überragenden Anschlag 26 bzw. 27 gedrückt wird. Von den beiden. Sicheruingsdaumen 24 und 25 wirkt der Auslösesicherungsdaumen 24 mit dem Rand der losen Nockenscheibe 8, der einen Ausschnitt 8C aufweist, der Einfaillsicherungsdaumen 25 mit der Nabe I2a des Auifziehrades 12 zusammen.
    In der Ruhelage der Vorrich'tung sind die Sperrklinke 15 und das Zahnräderpaar 12, 13, wie Fig. 4 zeigt, durch den Einfallsicherungsdaumen 25 des am Abfeuerbolzen 19 sitzenden Übertragungsgliedieis 20 in ihrer ausgeschwenkten Lage gesichert, indem der genannte Daumen 25 mit seinem freien Ende unter der Wirkung der Feder 21 des Abfeiuerboilzens 19 auf der Nabe I2a des Aufziehrades 12 abgestützt ist. Verdreht man nun den Abziehbolzen 19 mittels eines passenden Schlüssels im Uhrzeigersinn, so wird zunächst dem Einfallsicherungsdaumen 25 der Stützpunkt auf der Nabe I2„ des Aufziehrades 12 entzogen, so daß die Sperrklinke 15 und das Zahniräderpaar 12, 13 nunmehr durch die um den Aufziehbolzen 11 ge^^αlncleιne Feder 16 mit den Zahnkränzen des Sperrades 3 bzw. des Federrades 2 in Eingriff gebracht und gehalten werden.
    Bei dem im Eingriff mit dem Feiderrad 2 befindlichen Zahnräderpaar 12, 13 (Fig. 3) schließt eine durch die Drehachsen, der beiden Zahnräder 12 und 13 gelegte Ebene mit der Tangentenebene im Eingriff spuiikt des Schwenkrades 13 mit dem Federrad 2 einen spitzen Winkel ein, so daß durch die beim Aufziehen angewendete Kraft ein zusätzliches Drehmoment erzeugt wird, welches das den Zahneingriff des Schwenkrades 13 mit dem Federrad 2 sichernde Drehmoment um die Achse 11 unterstützt, wobei ein, nicht gezeichneter, dem Schwenkrad in der Schwenkrichtung entgegengestellter, zweckmäßig am Lagerbock angebrachter fixer Anschlag die dem richtigen Zahneingriff entsprechende Endlage der Verbindungslasche 14 gewährleistet. Beim Weiterdrehen des Aufziehbolzens 11 wird über das Zahnräderpaar 12, 13 auch das Federrad 2 samt dem Sperrad 3 und über das Freilaufgesperre 6 auch die die Federradwelle' 1 umgebende Hülse 5 mit der Steuernocke 7 und der Nabe: 5„ samt dem inneren Ende der Antriebsfeder 10 im Umlaufsinn, des Uhrzeigers gedreht: und die Feder aufgezogen, wobei die ins Sperrad 3 eingreifende Sperrklinke 15 eine Rückdrehung des Federrades 2 unter der Kraftwirkung der zunehmend gespannten Antriebsfeder 10 verhindert. Während des Aufziehyorganges nimmt die Steuernocke 7 nach Durchlaufen eines Leerganges den Kupplungszapfen 8„ der losen Nockenscheibe 8 und diese über den Mitnehmerzapfen 8Ö den umlaufenden Teil ga des ZündstiOnischalters so< lange mit, bis die Feder 10 vollständig gespannt ist. Hierbei verhindert vorerst der volle Rand der umlaufenden losen. Nockenscheibe 8 zufolge des ihr entgegengestellten Auslösesicherungsdaumens 24 ein Verschwenken des auf dem Abfeuerbotlzen 19 befestigten Übertragungsorgans 20 im Drehsinn des Uhrzeigers. Erst bei voll gespannter Feder 10 befindet sich der Attslösesicherungsdaumen 24 dem Ausschnitt 8e der losen Nockenscheibe 8 gegenüber, wodurch das Übertragungsglied 20 verdrehbar und damit die Sperre des Abfeuerbolzens 19 aufgehoben ist.
    Sobald die Sprengladungen gezündet werden, sollen, wird der Abfeuerbolzen 19 mittels des Betätigungsschlüssels gegen die Wirkung der Schraubenfeder 21 im Sinne der Uhrzeigerbewegung verdreht. Das mit dem Anschlagbolzen
    18 der oberen Verbindungslasche 14 des Aufziehzahnräderpaares 12, 13 im Eingriff befindliehe Übertragungsglied 20 des Abfeuerbolzens
    19 verschwenkt somit das Zahnräderpaar 12, 13 entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei der Einfallsichcrungsdaumen 25 des Übertragungsgiliedes 20, gegen die Wirkung einer nicht gezeichneten Feder, die sein hinteres Ende gegen den Anschlag 27 drückt, ausschwenkend, zunächst mit seiner konkav gekrümmten Flanke an der Nabe des Aufziehrades 12 vorbeigleitet. Beim Verschwenken der Veirbindungslasche 14 wird vorerst das, Schwenkrad 13 außer Eingriff mit dem Federrad 2 gebracht und kurz darauf nach Deformation der kräftigen Kupplungsfeder 17 auch die Sperrklinke 15 stoßartig aus dem Sperrad 3 ausgehoben, wobei die so erreichte Lage der Teile durch den Einfallsicherungsdaumen 25 an der Nabe I2a des Aufziehrades 12, wie schon beschrieben, gesichert wird.. Die sich entspannende Antriebsfeder 10 setzt nun mit ihrem inneren Ende über die Nabe 5a die Hülse 5 und über den nunmehr gesperrten Freilauf 6 das Federrad 2 gegen den Drehsinn des Uhrzeigers in Umlauf, durch welches das Ankerritzel 4 des Zünddynamos angetrieben wird.
    Die Steuernocke 7 trifft nach Durchlaufen des Leerganges auf den Bolzen 8„ der losen Nockenscheibe 8, die samt dem mit ihr über den Stift 8b verbundenen beweglichen Teil g(l des Momentschalters mit großer Geschwindigkeit abgeschleudert wird. Eine Pufferfeder 28 fängt die auslaufende Nockenscheibe 8 auf.
    Sobald man den Betätigungsschlüssel neuerdings auf den Aufziehbolzen 11 aufgesteckt und diesen ein wenig im Uhrzeigersinn gedreht hat, wird der Einfallsicherungsdaumen 25 des am Abfeuerbolzen 19 sitzenden Übertragungsgliedes 20 umgelegt (siehe Fig. 3), worauf die Sperrklinke 15 und das Aufziehzahnräderpaar 12, 13 durch die Feder 16 aus ihrer ausgeschwenkten Ruhelage wieder in die Eingriffslage mit dem Sperrad 3 bzw. dem Federrad 2 geschwenkt werden, so daß ein neuerliches Aufziehen der Antriebsfeder erfolgen kann.
    Pate ν τ a N s ρ R ft c n f. :
    i. Auf zieh- und Auslösevorrichtung für
    dynamoelektrische Minenzündmaschinen mit
    Federzugantrieb, gekennzeiich.net durch eine
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    zwischen Aufziehbolzen (ι ι) und Fedeiraufzugs-. welle (i) vorgesehene lösbare Kupplung, deren Lösung vor Ablauf der ausgelösten Antriebszugfeder selbsttätig erfolgt, so daß der Aufziehbolzen (ii) während des Federablaufs stillsteht.
    2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzieh- und der Ab-
    ■ feuerbolzen (ii bzw. 19) der Zündmaschine zwangsschlüssig so miteinander gekuppelt sind, daß bei einer Betätigung des Abfeueirbolzens (19) im Auslöeesinne die Kupplung des Aufziehbolzens (11) mit dem den Zünddynamo antreibenden Federrad (2) und die Klmkensperrung (15, 3) desselben vorzugsweise in der genannten Reihenfolge kurz nacheinander gelöst werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein mit dem Abfeuerbolzen (19) der Zündmaschine drehfest verbundenes Übertragungsglied (20), welches zur Sperrung des Abfeuerbolzens (19) während des Aufziehens, zur Entriegelung desselben nach vollständig aufgezogener Antriebsfeder (10) und zur Herstellung der zwangsschlüssigen Kupplung des Abfeuerboilzenis (19) mit der Aufziehvorrichtung verwendet wird.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, insbesondere bei Zün.dmaschinen mit: zwei zwischen Aufziehvorrichtung und Hauptan,-triebsfeder eingeschalteten, miteinander über einen Leergang auf Drehung kuppelbaren Steuergliedern, von denen das erste mit dlem Aufziehmechanismus über eine einseitig wirkende Kupplung verbunden ist, wogegen das lose, beim Federablauf stoßartig angetriebene zweite Steuerglied eine umlaufende Schleifkontaktvorriichtiung zur Abgabe der Zünde trotnstöße unmittelbar betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Aufziiehbolzen (11) der Zündmaschine die Sperr- und Auslöseklinke. (15) für das Federrad (2) und ein Paar miteinander in ständigem Eingriff befindlicher Zahnräder (12, 13), deren eines drehfest am Aufziehbolzen (11) fixiert ist, während das andere Zahnrad (13) um den Aufziehbolzen schwenkbar gelagert ist, angeordnet und miteinander über eine zuerst kraftschlüssig, dann zwangsschlüssig wirkende Kupplung (17, 18) verbunden sind und der Verbindungsteil (14) des Zahnrädierpaares (12, 13) mit dem Übertragungsglied (20) des Abfeuerbolzeins (19) im Eingriff steht, wobei eine umlaufende Kurvenscheibe, z.B. das lose Steuerglied (8), als Anschlag dient, der eine Bewegung des Übertragungsgliedes (20) im Auslösungssinn so lange sperrt, bis ein an der Kurvenscheibe vorgesehener Randausschnitt (8C) die genannte Bewegung freigibt.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (20) des Abfeuerbolzens (19), z.B. mittels zweier Gabel schenkel (20α, 2oö), mit einem an den Verbindungslaschen. (14) des Aufziehräderpaareis vorgesehenen Anschlagbolzen (18) zum Eingriff zu bringen ist und zwei Sicherungsdaumen. (24, 25) aufweist, die jeweils, gegen die Wirkung einer Feder, welche den kürzeren Arm der Daumen, gegen einen fixen Anschlag (26 bzw. 27) zu drücken, sucht, einseitig verschwenkbar sind:, wobei-einer (24) der Sicherungsdaumen, mit dem vollem Rand der umlaufenden Kurvenscheibe (8), der zweite Daumen (25) mit der Nabe (i2a) des Aufziehrades (12) des Zahnrädeirpaares zusammenwirkt.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei im Eingriff mit dem Federrad (2) befindlichen Zahnr räderpaar (12, 13) eine durch die Schwenkachse (11) und, durch die Achse des verschwenkbaren Rades (13) des Paares gelegte Ebene mit dar Tangentialebene durch den Eingriffspunkt von Feder- und Schwenkrad (2 und 13) einen spitzen Winkel einschließt, wobei ein, dem Schwenkrad (13) in der Schwenkrichtung entgegengestellter, . etwa am. Lagerbock vorgesehener ortsfester Anschlag ein Überschreiten dieses den, günstigsten Eingiriffsverhältnissen entsprechenden Winkels ausschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 609 737/124 12. 56

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