DER0018477MA - - Google Patents
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Description
R 18477IH/45 h
Die Erfindung betrifft ein Räudhergerät für
Imkerzwecke. Derartige Geräte bestehen im allgemeinen aus einem Behälter, in dem Stoffe verbrannt
werden, die bei der Verbrennung viel Rauch erzeugen. Der Rauch wirkt aber auf die Bienen:
nur ab schreckend und vertreibt sie. Neuerdings benutzt man Betäubungsmittel, die in Form von
Gasen angewendet werden, welche durch- verschwelende
Tabletten erzeugt werden. Diese Tabletten können in dien bekannten Imkerpfeifen oder
ähnlichen Raudhierzeugern nicht1 zum Verschwelen gebracht werden, weil zu ihrer Entzündung zunächst
glimmende Holzkohle in das Gerät eingebracht werden muß, die dann bei Luftzufuhr den
an den Wänden von der früheren Benutzung noch abgesetzten Teer verbrennt, wobei Stoffe in den
Rauch· der verschwelenden. Tablette übergehen., die schädlich für die Bienen sind. Falls aber neue
Geräte verwendet- werden, die noch keinen Teeransatz
haben, so sind die bekannten Geräte meist zu unhandlich und gestatten! es nicht, das Gas
gerade an die gewünschte Stelle zu leiten, da die Geräte alle dazu gebaut sind, umfangreiche Gaswolken
zu erzeugen,. Die Entzündung der Tablette in den bisher bekannten Raudhierzeugern ist zudem
sehr schwierig.
Gegenstand der Erfindung ist' nuni ein handliches
Gerät, das in seinen Abmessungen der Größe der zu verwendenden Tablette angepaßt ist und es
erlaubt, das entstandene Gas an die gewünschte Stelle, beispielsweise unter oder zwischen die
Rähmchen zu führen. Es ist auch möglich, das Gas durch dasi Flugloch einzuleiten, ohne daß ein
behelfsmäßiges Anbringen von' trichter ähnlichen Mitteln1 erforderlich wäre, die zwischen Pfeife und
Flugloch eingeschaltet werden müssen.
In> der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform
der Erfindung dargestellt1. Hierbei
bedeutet 1 ein zylindrisches Gefäß von ungefähr 2 cm Durchmesser und 6 cm ■ Höhe, das oben verschlossen
ist und einen Rohrstutzen 2 aufweist. Unten ist das Gefäß offen, und hat einen Verbrennungsrost
3, auf den die Tablette aufgelegt wird. Zum Einlege» der Tablette kann das Gefäß
mit einem Deckel versehen oder zweiteilig zum Zusammenstecken ausgebildet sein. Eine Handhabe
4 dient zum Halten. Auf den Schlauchstutzen 2 wird ein Sohlaudh.5 aufgesteckt, der mit
seinem anderen Ende auf ein gabelförmiges Rohrstück 6 aufgezogen, ist. Das andere Ende der Gabel
trägt einen Schlauch17, der an seinem freien Ende
mit einem Mundstück zum Hineinblasen versehen werden kann. Wird- in dieses Mundstück geblasen,
so wird die Luft durch die Düsenwirkung in der Gabel . durch den Behälter 1 und Schlauch 5 mitgerissen,
Hierbei wird gleichzeitig die Verbrennung gefördert und das Gas aus der Öffnung 8
des Gabelstückes 6 herausgetrieben. Dieses Gabelstück kann dann am die gewünschte Stelle der
Bleute gehalten werden. Die Entzündung der Tablette erfolgt nach: dem Einlegen beispielsweise
dadurch, daß der Behälter 1 so lange über eine Kerzenflamme gehalten wird, bis die Tablette mit
der Versdhwelung begonnen hat.
Claims (1)
- Patentanspruch:Räuchergerät für Imkerzwecke, gekennzeichnet durch einem mit einem Verbrennungsrost (3) und einem Handgriff (4) versehenen Behälter(1), der mittels- Schlauch (5) mit einem gabelförmigen Rohrstück (6) verbunden ist, das seinerseits einen Luftzuführungsschlauch (7) trägt und eine Ausblasöffnung (8) aufweist. :Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 736/61 12. 56
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