DER0007593MA - - Google Patents
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Description
R7593Ib/49h
In der Patentanmeldung . R 5114 Ib/4911 ist
eine Vorrichtung zum Erzeugen von örtlichen, im Umfangssinne verlaufenden . Verdickungen an
Zylindrischen Hohlkörpern, wie Rohren und
.5 Buchsen, beschrieben. Die Vorrichtung ist so ausgebildet,
daß ein geschlossen über den gesamten Querschnitt wirkender Axialstauchdruck ausgeübt
werden kann, während gleichzeitig an den induktiv erhitzten Ringabschnitten radial anstellbare
Walzen einwirken, die das angestauchte Material eingrenzen. Bisher wurden mindestens
zwei Walzen für erforderlich gehalten, vorzugsweise aber drei Walzen angeordnet. Dies macht
notwendig, den Induktor, der in derselben Ebene wirken, muß wie. die W>alzeni, μηι diese herumzuführen.
Die dadurch \ notwendigen . Ausbuchtungen unter bewußter Verschlechterung der elektrischen Kopplung in diesen Abschnitten zur Vermeidung
einer Aufheizung der Walzen oder Rollen bringt es mit sich, daß der Induktor mit' einem
schlechten Wirkungsgrad arbeitet.
. Gemäß der Erfindung soll unter mechanischer. Vereinfachung der Gesamtanordnung auch der
elektrische Wirkungsgrad des Induktors verbessert werden. Dies geschieht dadurch, daß nur
eine radial von außen wirkende Eingrenzungswalze ' vorgesehen wird. Auf dem Umfang des
Werkstückes versetzt, werden außerhalb des Erwärmungs-
bzw. Verformungsbereiches Stützrollen angeordnet. Es hat sich gezeigt, daß auch
bei dieser Gestaltung der Vorrichtung ein gleichmäßiges Anwachsen und Eingrenzen der Verdickungen
in der Wandung des Werkstückes möglich ist. Außerdem bringt die Anordnung den Vorteil mit sich, daß selbst bei kleinen . Rohrdurchmessern
der Induktor einwandfrei angeordnet und so gestaltet wenden kann, daß eine
genügende Heizleistung auf das Werkstück übertragen wird; denn der Heizinduktor vermag einen
großen Umfangsabschnitt des Rohres mit geringem Kopplungsabstand zu umfassen.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist ein Axialschnitt und ' !
Abb. 2 ein Querschnitt durch die Verformungseinrichtung.
Das Rohr 1 wird durch eine der Einfachheit halber nicht dargestellte Vorrichtung unter
axialen Stauchdruck gesetzt und um seine Achse zum Umlaufen gebracht. Durch den Induktor 2
wird das Rohr im Bereich 3 auf Verformungstemperatur erhitzt.
Um das Anstauchen nach außen zu verhindern, ist die Verformungswalze 4 vorgesehen. Wenn
Heizeinrichtung und Walze während des Stauchens ihre Lage nicht verändern, so entsteht eine örtliche
Anstauchung. Bei Bewegung in Richtung des Pfeiles 5 ergibt sich eine fortlaufende Innenanstauchung,
wie aus Abb. 1 ersichtlich.
Der einzigen Verformungswalze 4 stehen zweiJ
mal zwei Führungsrollen 6 und 7 und 6' und 7' gegenüber.: Wie insbesondere aus Abb. 2 ersieht-Hch,
werden diese auf dem Umfang des Rohres versetzt angeordnet. Außerdem befinden sie sich,
wie aus Abb. 1 ersichtlich, außerhalb des eigentliehen
Verformungsbereiches. Auf diese Weise ist es möglich, den Induktor 2 so zu gestalten, daß er
praktisch mehr, als die Hälfte des Rohres mit günstigem Kopplungab.stand>
umfaßt. ;Die ,Zuleitungen 9 und 10 befinden sich im gewählten
Beispiel jenseits der Walze4 und sind um diese Walze herumgeführt, wobei der Kopplungsabstand
so gewählt ist, daß eine nennenswerte Erwärmung der Walze nicht eintritt.
In gewissen Fällen kann es zweckmäßig sein, zum mindesten einen Abschnitt 11 der Walze 4
im Bereich der · Heizungsrichtung aus nicht metallischem Werkstoff herzustellen, um ein Aufheizen
der Walze unter allen Umständen zu unterbinden. Es ist ferner möglich, die Walze radial zu
schlitzen.! ttncT den Schlitz mit einem elektrisch
isolierenden Werkstoff zu füllen. Dies kann z. B. in der Weise geschehen, daß die Walze aus zwei
Hälften unter Zwischenfügun-g einer Glimmerplatte od. dgl. zusammengesetzt wird. Die
Schlitzung kann sich auf den eigentlichen Arbeitsbereich beschränken. Beide Ausführungsformen
der Walze können sowohl in Verbindung mit der vorliegenden Ausführungsform als auch mit der
Ausführungsform gemäß Patentanmeldung R 5114 go
Ib/49h benutzt werden.
Die Anordnung nur einer Walze und zweier um 120° versetzter Führungs- oder Stützrollen vereinfacht
auch die Anordnung der Kühleinrichtung 8, die dafür sorgt, daß verfo>rmte Abschnitte
des Rohres unmittelbar anschließend unter die Verformungstemperätur abgekühlt werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Erzeugen örtlicher, im Umfangssinne verlaufender Verdickungen an
zylindrischen Hohlkörpern, wie Rohren und
, Buchsen, , unter Ausübung eines geschlossen über den gesamten Querschnitt wirkenden
axialen Stauchdruckes und Einwirkung radial anstellbarer, die Ringabschnitte eingrenzender
Walzen, vorzugsweise bei induktiver Erhitzung, gemäß Patentanmeldung R5ii4lb/49h oder
bei einer anderen Erhitzungsart, gekennzeichnet durch eine radial von außen wirkende
Eingrenzungswalze und auf dem Umfang versetzt angeordnete, außerhalb des Erwärmungsbzw. Verformungsbereiches liegende Stützrollen.
.
2. Vorrichtung gemäß Patentanmeldung R5ii4lb/49h oder Anspruch 1 bei Anwenden
induktiver Erhitzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingrenzungswalzen aus metallischem
Werkstoff bestehen, radial geschlitzt sind und der Schlitz, mit einem elektrisch isolierenden
Werkstoff gefüllt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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