DER0001446MA - Verfahren zur Herstellung von Rohren mit nach innen verstärkten Enden, beispielsweise von Rohrgestängerohren und hierdurch hergestelltes Rohr - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Rohren mit nach innen verstärkten Enden, beispielsweise von Rohrgestängerohren und hierdurch hergestelltes RohrInfo
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Description
Verfahren zur Heretellwag Ton Bohrsa mit nach innen verstärkten Enden, beispielweise v« Koftrgeetänge-
gg^ga__aBä__faigrggr©h_her^eat@llt@g_ Bahr« li ,.. , in. :t
Bit ErrtadUBg bezieht »ich auf die Herstellung »©a Eeteta tmd In Sonderiieit auf ein. Verfehrea für die Herstellung von Rohren
mit naoh innen verstärkten Enden» beispielsweise von Bohrrohrge-Btgngerohrenf
das ei oh von den bisher bekannten He re te llungeverfahren derartiger Bohre dadurch untereoheidetf dass nicht mehr die
Verdickung duroh Inneneteuohen be zw. duroh Auewaleen über abgesetzte Borne oder aber durch mehrstufiges Heruntereohiaiedett von
nach aussen gestauchten Emden erzielt wird» sondern dass das Rohr an seinen Knden eine durch Stauchen oder auoh Wale®» in bekannter
Welae hergestellte Aussenverdiokung erfährt» die dann naoh Einbringen eines entsprechenden Bornes dureh Ziehen in mehreren Arbeitsgängen bei abnehmenden Ziehringdurehmeseem die gewünschte
Innenverdickung bildet.
Rohre mit im Innem verstärkten Enden, wie sie beispielsweise als Bohrgeatängeronre Verwendung finden, hat man bisher auf
verschiedene Weis« hergestellt. So werden beispieleweise bei einem Verfahren die Enden der Bohre durch Innenanstauohen auf verdickte
Wandstärke gebracht und bei einem anderen Verfahren wird die Verdickung der nach aussen verdickt gewalaten Enden duroh mehrmaliges
Schmieden naoh innen verlagert» Beide Verfahren sind umständlich und seitraubend, sie ergeben ausserdem kein einwandfreies Srzeugnis.
Man hat auch schon vorgeschlagen, ein hüleenförmiges Werkstück im Pilgerwalswerk entweder über einen abgesetzten Born oder
auch über einen normalen Bora auszuwalzen, wobei im letsteren Falle der Born Jedoch nicht bis zum vorderen Ende der Hülse in
diese eingeschoben wird. Babei wurde auoh schon vorgeschlagen» das auszuwalzende hülsenftirmlge Werketack vor dem eigentlichen.
Walzvorgang mit einer ringförmigen Binschnürung zu versehen and die Auswalzung tSber einen sich mit einem Absats gegen diese Einschnürung
legenden Bom derart vorzunehmen, dass ils zum Aufhttren des Eingriffs der Walzen an der Bornabsatzeteile ein Ausstrecken
des Werkstoffes nach hinten erfolgen kann. Bei diesen Pilgerverfahren stutzt sich das hintere Bohrende gegen einen Bornabsats
oder gegen einen Abstreifer ab und es legt el oh beim Amewaltta der Verstärkung und dee m die Verstärkung anschliessenden Bohrtellee
bei jedem Pllgereohritt dee Walawerkes eine andere Stelle des Bohree gegen den Dornabeata Iww* gegen d&s vordere Dornende an«da Infolge
der hinteren Abetütsung der Bills© eine Ausstreelrang dee Werkstoffee lediglich naeh vorn erfolgen kann. Infolgedeeeen lässte* sich bei
diesem Yerfahrea nicht vermeiden, dass sich Überweisungen an der übergangsstelle «wischen des verdickten und dem normalen Bohrteil
bilden» die In Mfbaohtungen und Absätsen eowohl auf dem äusseren ale auch aaf dem Inneren Eohrumfang bestehen, die dem Kohr ein
unschönes Aussehen geben und die seine Verwendbarkeit «ehr beeinträchtigen oder gar infrage stellen*
Pae Verfahren gemaes der Erfindung will nun bei der Herstellung Yon Bohren mit nach innen verdickten Enden die vorerwähnt
ten übelstands vermeiden und dadurch ein für seinen Verwendungssweck einwandfreies Bohr erzeugen, Zu diesem Zweck wird dae Eohr
Btznaohet aussen an seinen Snden te an eich bekannter Weiee durch Anatauohen oder auch durch Walaen mit einer der gewünschten
Innenverdlokung entsprechenden Verdiokung versehen» die dann erfindungegemäes durch Ziehen In dae Bohrinnere verlagert wird.
Dabei sieht die Srflndung weiterhin vor» beim {Siehvorgang die ■ mmk imm, gebrachte Verdickung «mk «1t dem totl BokrwhrgtsHmge*
rohren erforderlichen Konus en vereehen, indem ein in das Bohr eingebrachter Dom an entsprechender Stelle der gewünechten Fcrm
entspreohend konisch gestaltet 1st«
In der Zeichnung 1st In den verschiedenen Abbildungen das erfindungsgemässe Verfahren sur Herstellung von Bohren mit nach
innen verstärkten Enden in einem Aueftihrungebelspiel In seinen eineeinen Stufen für die Innenverlagerung der Auesehverdiekung
veranschaulicht * Dabei dient als Ausgangerehr entweder ein naeh ausssn gestauchtes Bohr oder ein gepilgertes Bohr« deeeen Pilgerkopf
als nach innen zu verlagernde Verdickung dient» nachdem es vorher sweckmaselg eine Absoheerung erfahren hat» Das Verfahren
kann eowohl mittels der Stauohpreese als auch auf der Ziehbank verwirklicht werden«
Abb.l selgt ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestelltes Bohr 1 mit nach innen veretärktem Ende 2, wie solches
nach Aufschneiden des Aussengewindes 3 als Bohrgestängerohr Verwendung findet.
Als Autegangsrohr dient entweder ein gepilgertes Rohr 4 gemäss Abb«2, dessen Pilgericopf 5 die nach innen. su verlagernde
Rohrveretärkung enthält oder ein Rohr 4 mit nach aussen gestauchten Enden mit der Verstärkung 5 nach Abbildung 3,
Daa alt Pilgerkopf 5 versehene Rohr 4 wird gemäss Abb»4 axial verschieblich in ein Gesenk 7 eingelegt, das in seinem vorderen
Seil einen Abecheerrlng 8 tragt, der beim Vereohieben dee Rohree 4 mittele einer Breeae 9 über einen sweckmässig dem Innendurchmesser
dee Hohree entepreohenden sylindrisehen Dom 6 und Druckring 10 einen ringförmigen Seil 11 dee Pilgerkopfee absoheert
und eine Verdickung auf dem Rohrende belässt, wie sie der gewünschten Verdlokuug in seinem Innern entspricht,
Daa abgescherte Rohr 4 ißt in Abbildung 5 dargestellt»die die verbliebene Aussenverdiekung 12 seigt.
Abb,6 »«igt dae Rohr 4nlt der äusseren Snilenverstarkung und dem anstelle des Domes 6 eingebrachten Dom 16, deseen Durohmesser
dem gewünschten Innendurchmesser der Rohrverstärkung entspricht, im Gesenk 7 vor seinem Durchsieben durch den e raten Ziehring
13 und die nacheinander anetelle des Ziehringes 13 sur Anwendung kommenden Zlehringe 14 und 15 in Bereitsohaftsetellang
rechts von dem Gesenk 7· In Abb,7 ist das Rohr 4 dargestellt,nachdem es durch alle 3 Ziehringe hindurohgesogen ist und die gewünschte
Innenverdiokung besltst.
Versieht man den während der Ziehvorgänge benutsten Dom 16 an entsprechender Stelle, wie es in Abb.8 geseigt Iet9Sdt einer
konischen Verjüngung 17, a ο bilddet sich beim Durchsieben des Rohres eine entsprechende konische Rohrinnenverdickung, die der für Rohrgestängerohre
erforderlichen form entspricht,
Ia Abb.9 1st beispielsweise die Ausübung des Verfahrene auf einer Ziehbank anetelle der Stauchpresse gezeigt,wobei die
Auesenverdickung 18 des Rohres 4 nacheinander über einen mit dem Flaneoh 21 festgehaltenen Dom 19 mit konischem Seil 20 nacheinander
durch Ziehrlnge 13, 14 und 15 gesogen wird.
Eingehende Versuche der Anmelderin auf einer Stauchpresse haben ergeben, dass nach dem erfIndungsgemässen Verfahren in der
beschriebenen Weise und mit den beschriebenen Mitteln Innenverdlckungen in den Rohrenden In einfacher und schneller Weise
eingebracht werden können, die veh einwandfreier Beschaffennelt sind und daher ein Iaoharbeiteiit wie 41« Msher bei anderen Verfahren häufig geschehen musste, al ent bedürfen* Badnroh verringern
eich die Herstellungskosten derartiger "Rohre sehr und die Sehrt selb et beeitssen infolge Ihrer einwandfreien Beeohaffenheit eine
längere Lebensdauer· »er ErfIndungevoreohlag let daher von grosser wlrteohaftlioher Bedeutung.
Das erfindungegeoiäeee Verfahren läset eioh in gleioh vorteilhafter Welee auoh $sta Herstellung von Keeeeltroameln oder
Behältern mit verstärkten Hals-und Maanloohböden verwenden.indem man die benutzten Rohr-oder Keeeelsohtisee an ihren Snden auf ~
etauQht, die Aufetauehung erfindongageiaitee naoh Innen verlagert und dann die ICtimpelung vornimmt.
Claims (1)
- Patggtang Iagfiohgi1*»- VerfeOiren zur Heretellung von Seteea mit nach limea verstärktem Indens feel dem al® Vorwertetiitk ©la mit einer Aussenverdickung Yerselieaes Kohr dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenverdiokung durch Ziehen nach innen verlagert -wird»2·- Verfahren nach Anepruoh Xt gekennzeichnet durch die Verwendung eines mit einem Pilgerkopf versehenen Rohres.3. - Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass derPilgerkopf vor dem Ziehen sua Seil abgeschert wird«4. - Vorrichtung sur Durchführung des Verfahrens nach Anepruch 1bis 2, gekennzeichnet durch die Anwendung von Ziehringen,5. - Vorrichtung nach Anspruch 4* gekennzeichnet duroh dis Anwendung mehrerer Ziehringe verschiedenen Durchmeseers·6. - Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5« gekennaeiohnet duroheinen, die Inaenfora der Verstärkung begrenzenden konischen Dom (16).7·- Vorrichtung naeh den Hnspriichea 4 bis 6, gekennzeichnet duroh die Verwendung einer Ziehbank»8. - Vorrichtung naoh den .Ansprüchen 4, 5 und 6, gekennzeichnetduroh ein die Ziehringe aufnehmendes Gesenk (7) und eine das m verforsaende Hohr vorschiebende Stauchpresse,9. - Vorrichtung naoh den Ansprüchen 7 und 8, gekeunseiebnet durcheinen auf die Stirnseite des Eohres einwirkenden Druokrlng(IO)»10. - Vorrichtung «ur Durchführung des Verf&hreES nach Anspruch 3»dadurch gekennzeichnet, dass das Gesenk (7) und der Dorn (16) der Stauchpresse je einen Sohneidring (8 und 10) aufweisen, die susaamien beim Vorschub des Bohres die Absoherung bewirken.11. - Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 für die Herstellungvon Kesseltrommeln oder sonstigen Behältern alt verstärktem Mannloohboden durch Innenverdickung der Kesseleohusse an den Enden vor deren Zukümpeln sum geschlossenen Behälter«
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